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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben in Japan - vor und nach der Katastrophe
Lucinde Hutzenlaub - ja, die Frau heißt wirklich so. Und genauso witzig wie der Name klingt, so witzig schreibt sie auch. Irgendwie liegt der Verdacht nahe, dass sie ihren Mann nur wegen des lustigen Namens geheiratet hat, den sie dann tragen darf. Aber nein, dann hat man keine vier Kinder und wandert mit dieser Großfamilie ganz sicher nicht nach Japan aus...
Vor 13 Monaten von Volker M. veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und Hergerissen
Japan ist eines der Länder, das mich schon lange fasziniert hat. Darum habe ich mich auch immer bemüht, mein Wissen über Kultur sowie Land und Leute ständig zu erweitern.

Als ich im Kindlebereich auf dieses Buch stieß, das die Erlebnisse einer deutschen Auswandererfamilie behandelte, beschloss ich es mir zu kaufen und mir beim Lesen...
Vor 11 Monaten von Ulrike Ergenzinger veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben in Japan - vor und nach der Katastrophe, 12. Juni 2014
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
Lucinde Hutzenlaub - ja, die Frau heißt wirklich so. Und genauso witzig wie der Name klingt, so witzig schreibt sie auch. Irgendwie liegt der Verdacht nahe, dass sie ihren Mann nur wegen des lustigen Namens geheiratet hat, den sie dann tragen darf. Aber nein, dann hat man keine vier Kinder und wandert mit dieser Großfamilie ganz sicher nicht nach Japan aus. Das haben die Hutzenlaubs nämlich getan und von ihren Erlebnissen berichtet dieses Buch.

Ich bin ein großer Japan-Enthusiast, habe (fast) alle "Ich in Japan"-Bücher gelesen, die es in deutscher Sprache gibt und freue mich auf jede Neuerscheinung. "Hallo Japan" eröffnet für mich eine ganz neue Kategorie, denn hier steht nicht der Mann im Vordergrund, der von seiner Firma für drei Jahre nach Japan entsandt wird, sondern seine Frau, die als Hausfrau und Mutter den Alltag für sich und ihre Kinder meistern muss. Das ist eine ganz neue und spannende Perspektive. Die Hutzenlaubs werden nämlich ins kalte Wasser geworfen. Zwar hilft die Firma mit Wohnungsbeschaffung und Formalitäten, aber die Schwierigkeiten fangen ja schon damit an, dass keiner in der Familie Japanisch spricht und in Japan nun mal alles auf Japanisch beschriftet ist. Die Kinder müssen in die Schule und den Kindergarten, Autofahren ist in Tokyo eine Herausforderung, um es milde auszudrücken, und kulturelle Fettnäpfchen lauern buchstäblich an jeder Straßenecke. Lucinde Hutzenlaub lässt auch kaum eines aus. Sie marschiert mit Tätowierung in ein Onsen (da hätte sie sich auch gleich "Yakuza" auf die Stirn schreiben können), gibt sich beim Empfang in der deutschen Botschaft gepflegt die Kante, weil die Schlange am Getränkestand nun mal kürzer war als die am Buffet, sendet unverhofft eindeutige Signale in Richtung japanische Männerwelt, als sie sich aus Spaß mit blonder Perücke verkleidet, entdeckt die gewöhnungsbedürftigen Seiten japanischer Kulinarik und lernt, dass japanische Häuser keine eingebaute Heizung haben. Auch nicht im Winter. Mit viel Selbstironie und einem (allerdings nicht immer ganz sicheren) Gespür für Pointen nimmt sie den Leser mit auf ihrem Weg von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen. Eines wird schnell klar: Die Japaner vergeben Fremden fast jeden Fehler. Sie sind rücksichtsvoll, sozial und enorm hilfsbereit. Das erlebt Lucinde Hutzenlaub mehr als nur ein Mal. Und das macht das Leben in Japan trotz aller Hürden und Mühen so angenehm.

Und dann passiert etwas, mit dem weder Lucinde Hutzenlaub noch der Rest der Welt gerechnet hat. Das Erdbeben vom 11. März 2011, der Tsunami und die Katastrophe von Fukushima. Das wird alles ändern und es ist ein echter Wendepunkt, nicht nur im Leben der Hutzenlaubs, sondern auch im Stil des Buches. Er wird ernsthafter, eindringlicher, denn die Hutzenlaubs fliehen zunächst einmal, wie fast alle Ausländer, aus dem Land. Eine chaotische Flucht, aber sie entschließen sich bald, zurückzukehren. Anders als die meisten Ausländer. Und dann lernen sie die Japaner erst richtig kennen. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl, die Solidarität, die Leidensfähigkeit. Lucinde Hutzenlaub, so schien es mir, hat sich erst nach Fukushima so richtig in das Land verliebt. Ihre Texte sind keine reinen Anekdotensammlungen mehr, sondern sie vermitteln viel von dem Gefühl in einem traumatisierten Land zu leben, gemeinsam mit den Menschen und wenn ich sage "gemeinsam", dann meine ich das auch. Die Hutzenlaubs beteiligen sich in ihrer Freizeit an Hilfsaktionen und erfahren viel Dankbarkeit und eine Nähe, die vielleicht vor dem Unglück eher selten war. Japaner bauen vor Fremden oft eine innere Wand auf, die man äußerlich als Toleranz wahrnimmt, aber nicht unbedingt etwas damit zu tun hat. Jetzt dringt Lucinde Hutzenlaub durch diese Wand und hier entwickelt ihr Buch eigenständige Qualität. Ihre Beschreibungen, bei aller Selbstironie, die sie erfreulicherweise nie ablegt, berühren den Leser und machen verständlich, warum Lucinde Hutzenlaub der Abschied von Japan nach drei Jahren Aufenthalt so schwer fällt. Japan ist zu ihrer zweiten Heimat geworden. Und selten habe ich in einem Japan-Erlebnisbericht so viel echte Sehnsucht gespürt, wie in den letzten Kapiteln von "Hallo Japan".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und Hergerissen, 30. August 2014
Von 
Ulrike Ergenzinger "ue84" (Waiblingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Japan ist eines der Länder, das mich schon lange fasziniert hat. Darum habe ich mich auch immer bemüht, mein Wissen über Kultur sowie Land und Leute ständig zu erweitern.

Als ich im Kindlebereich auf dieses Buch stieß, das die Erlebnisse einer deutschen Auswandererfamilie behandelte, beschloss ich es mir zu kaufen und mir beim Lesen eine eigene Meinung zu bilden.

Am Anfang konnte ich mich mit den Schreibstil der Autorin nicht sonderlich anfreunden, teilweise kam es mir so vor, als ob sie sich wenig Gedanken darüber machte, wie ihr Verhalten auf Außenstehende wirkte. (geringe Sprachkenntnisse, Regelkenntnisse, etc.)

Aber, ab dem 11.3. und in den Kapitel nach den dramatischen Ereignissen, die nicht nur in Japan ihre Spuren hinterließen, veränderte sich der Schreibstil.

Die Autorin wurde *ernster* und merkte mehr und mehr, wie sehr ihr und ihrer Familie Japan am Herzen liegt. Besonders der Entschluss, dass sie wieder dorthin zurückwollten, beeindruckte mich.

Zur Wertung:

Den ersten Stern gibt es für die realistischen Erlebnisse der Familie in Japan, allerdings ist es schon merkwürdig, dass die Kinder eher internationalen Einrichtungen besuchen, obwohl die Familie dort mindestens 4 Jahre lebt.

Den zweiten Stern gibt es für die interessanten Einblicke in den japanischen Alltag und die dortige Kultur. Auch wenn die Regeln für die Autorin oft unverständlich sind, sorgen sie doch eher dafür, dass man viel erleben kann.

Den dritten Stern gibt es für den letzten Teil des Buches, in dem die Ereignisse um Fukushima aus Sicht der Familie geschildert werden. Danach den Mut zu haben, dennoch wieder zurückzukehren, weil einem Land und Leute ans Herz gewachsen sind, ist eine Entscheidung, die man sich gut überlegen sollte.

Alles in allem, war ich bei der Lektüre oft hin- und hergerissen. Sitten und Gebräuchen beugte sie sich eher widerwillig und schien keinen Sinn darin zu erkennen. Dies wurde zum Ende des Buches besser und hat dadurch auch das Leseurteil entscheidend beeinflusst.

Drei Sterne, weil es eben doch einige Dinge gaben, die mich gestört haben. Am besten man liest es selbst und bildet sich ein eigenes Urteil. Viel Vergnügen ;-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Japan aus Sicht einer deutschen Familie, hautnah, informativ, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
3 Mädchen, 1 Junge samt ihren Eltern wandern mal eben für ein paar Jahre nach Tokio in Japan aus.
Wie lebt man als Europäer in Japan? Was ist anders in Bezug auf den Umgang der Menschen miteinander? Wie gestaltet sich der Alltag einer großen Familie in diesem fremden Land, dieser fremden Kultur?

Eine ganz andere Kultur, andere Sitten, anderes Essen, anderes Benehmen, eine andere Welt. Fremd und anders, aber doch so faszinierend.
Dieser Stil, des Buches, der begeisterte mich. Locker, leicht und humorvoll erzählt die Autorin von ihrem Alltag in Japan.
Die Erlebnisse beim Entdecken dieser Metropole, die Schwierigkeiten im Alltag, das Leben in einer so fremden, anderen Kultur, das fand ich wirklich großartig zu lesen.
Natürlich schmunzelt man als Leser über die vielen Fehltritte im Umgang mit den höflichen Japaner, die Unwissenheit wie man sich richtig verhält in dieser Kultur, das ist lustig zu lesen, zu welchen Fettnäpfchen es kam. Aber ist auch sehr informativ.
Eine Art Reiseführer in das japanische Leben.
Ein Reisebericht, der hinter die Kulissen der Sehenswürdigkeiten schaut und seinem Leser den Alltag als deutsche Familie in Japan, Tokio zeigt.
Es werden auch Informationen zu Sehenswürdigkeiten aufgeführt, aber ich fand der Schwerpunkt des Buches lag eher auch dem alltäglichen Leben in dieser Stadt in Japan.
Sehr spannend und wirklich Gänsehaut erzeugend waren auch die hautnahen Berichte über das Erdbeben im März 2011 und dessen Folgen, die sich daraus ergeben. Es war ein Augenzeugenbericht, der einem unter die Haut kriecht.
Ich fand das Buch absolut gelungen.

Japan aus Sicht einer deutschen Familie, hautnah, informativ und auch wirklich sehr lustig und doch auch durchaus ernst beschrieben.
Der einzige Minuspunkt, den gibt es leider, denn sind keine Fotos in diesem tollem Buch, die es doch einfach perfekt abrunden würden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Japan-Reisende, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
Erdbeben-Übungen, rätselhafte Verkehrsschilder und Einkaufen mit Spickzettel – niemand kann den Geschmack von Seeigel auf Alge so schildern, wie die Autorin Lucinde Hutzenlaub. In diesem Buch ist alles ein großes Abenteuer. Sogar das Kochen wird zu einem fantastischen Erlebnis, wenn man nicht weiß, welche Zutaten man gerade eingekauft hat. Und wie verhält man sich eigentlich, wenn man aus dem lustigen Lebensabenteuer plötzlich mitten ins Drama katapultiert wird und die Nuklear-Katastrophe von Fukushima nicht nur im deutschen Fernsehen sieht? Wenn plötzlich die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzt sind und man die Familie verstreut in Tokio weiß? Und Fukushima nicht sehr weit entfernt, sondern gefährlich nah dran ist? Wenn man den letzten Flug ins sichere Deutschland, der für einen vorgesehen ist, verpasst, weil man die Straßenschilder nicht lesen kann und das Navigationsgerät plötzlich spinnt?
Lucinde Hutzenlaub hat das alles erlebt und schildert es so witzig und dramatisch, so echt und gefühlvoll – so, wie sie es eben erlebt hat. Selbst dort, wo andere längst in Tränen ausbrechen, gelingt der Autorin immer noch der belustigte Blick auf sich selbst.
Ein wunderbarer Erlebnis-Bericht, eine unvoreingenommene Begegnung mit Japan. Dieses Japan-Buch zu lesen macht wirklich Spaß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliches, amüsantes und nachdenkliches Buch über Japan, 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
In ihrem Debüt "Hallo Japan!" erzählt Lucinde Hutzenlaub (nein, das ist kein Pseudonym) von ihren Abenteuern in Japan. Genauer gesagt von ihrem dreijährigen Aufenthalt dort mit 4 Kindern und Ehemann.

Lucinde Hutzenlaubs Stil ist wirklich wunderbar und fängt eine Mischung aus stimmungsvoll, humorvoll und Leichtigkeit ein. Herrlich zu lesen. Das Buch besteht aus amüsanten und sich-selbst-nicht-zu-ernst-nehmenden Anekdoten als auch aus den Gedanken zum Erdbeben vom März 2011. Dieses hat die Familie immerhin in Tokio selbst miterlebt.

Doch die Grundstimmung dieses Buches ist humorvoll, wenn ich auch die ernsten Gedanken und Rückblicke zu dieser Naturkatastrophe sehr gut gelungen und erzählt fand. Und die definitiv zum Nachdenken anregen.

Die amüsanten Episoden entführen uns nach Japan, das exotisch, faszinierend und manchmal auch verrückt ist. Ich selbst war noch nie dort, kenne aber durch Interesse an der Kultur und auch vor allem durch die Manga meiner Jugend ein wenig deren Verhaltensweisen. In dem Sinne war ich von manchen Dingen weniger überrascht, als es vielleicht andere Leser sind - diese Sachen in real zu erleben ist aber sicher etwas ganz anderes! ;)

Meine Reise- und Abenteuerlust wurde durch dieses Buch wieder geweckt und ich würde wirklich unglaublich gern mal Japan entdecken. Aber die Geschichte der Familie Hutzenlaub hat da schonmal etwas dafür getan und ich habe ein weiteres Stück Bild in meinem Kopf.

Ein wunderbares, herrlich amüsantes Buch mit viel Freude geschrieben und einem nachdenklichen Unterton.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lucinde Hutzenlaub beschreibt aus ihrer Sicht die drei Auslandsjahre ihres Mannes in Japan, den sie (natürlich) mit ihren Kindern begleitete.
Sie beschreibt die kleinen und großen Mißgeschicke des Alltags mit so viel Humor und Selbstironie, daß ich immer wieder laut lachen musste (und mir damit erstaunte Blicke mienes Mannes einfing).
Die Geschehnisse rund um das Erdbeben 2011, den darauffolgenden Tsunami und die Reaktorkatastrophe von Fukushima lassen einem das Herz schwer werden. Aber Lucinde Hutzenlaub wäre nicht sie, wenn sie sich davon hätte so sehr beeinflussen lassen, das Land dauerhaft zu verlassen (schließlich waren die drei Jahre noch nicht vorbei).
Ich sage danke vielmals für die überaus anregende Lektüre und würde mich über weitere Bücher über und mit den Hutzenlaubs sehr freuen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Buch runter geladen, da mein Partner letztes Jahr in Japan war. Hat sehr viele Eindrücke bekommen von diesem Land und sehr viel zu erzählen gehabt.
In diesem Buch spiegelt sich sehr viel wieder was für gleiche Erfahrungen in kurzer Zeit dort gemacht wurden, die Essgewohnheiten mit Spezialitäten, wo wir auch meist die Nase rümpfen.
Ist sehr flüssig zu lesen, eine kleine Abendlektüre.
Wenn jemand etwas spannendes oder herausragendes sucht, da ist dieses Buch hier nicht geeignet.
Von mir 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Witziger und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Kultur Japans., 21. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
Meinung: Tschüss Deutschland und Hallo Japan! Für drei Jahre wanderten die Hutzenlaubs nach Tokio aus - einer Weltstadt in der es für die Familie sehr viel zu erleben gab.

Lucinde Hutzenlaub, Mutter von vier Kindern, erzählt in Hallo Japan von dem Abenteuer ihres Lebens. Mit ihren plastischen Beschreibungen und ihrer witzigen Schreibweise schaffte sie es, mir Japan richtig "schmackhaft" zu machen.

Ich war des öfteren schockiert aber auch belustigt, wie anders es in Japan doch ist. Klo-Schuhe im Restaurant, Tattooverbot in Schwimmbädern und merkwürdige Feiertage sind nur Beispiele aus den komischen Gewohnheiten der Japaner. Andererseits fand ich es toll, wie nett und zuvorkommend sie gegenüber Ausländern sind und generell, was für ein schönes Land Japan sein muss. Nach dem ich das Buch gelesen hatte, landete Japan direkt sehr weit oben auf meiner Dahin-muss-ich-reisen-Liste.

Neben Fettnäpfchen, Missverständnissen und witzigen Situationen (ich sage nur: Lichtschalter!), beschreibt Lucinde Hutzenlaub aber auch die dunklen Seiten des Landes.
Tsunamis und Erdbeben sind nicht ungewöhnlich in Japan; das musste die Familie hautnah miterleben. Am 11. März 2011 ereigneten sich das heftige Erdbeben und der Tsunami, die zu einem Supergau des Atomkraftwerks Fukushima führten. Sehr beängstigend und ernst beschreibt die Autorin diese Naturgewalt, die vielen Menschen das Leben kostete. Mich nahm dieses Kapitel in dem Buch sehr mit und brachte mich viel zu Nachdenken.

Insgesamt bietet das Buch also die gesamte Bandbreite: Witzige Situationen, viel Insiderwissen, eine liebevoll geschriebene Familiengeschichte und Stoff zum Nachdenken. Ich kann euch Hallo Japan nur ans Herz legen, egal ob ihr mit dem Land vertraut seid, oder nicht!
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Spiel mit den Klischees, 27. Dezember 2014
Von 
anushka (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
Lucinde Hutzenlaub wandert mit 4 Kindern nach Japan aus, ihrem Mann hinterher, der schon seit einigen Monaten dort ist. Dafür gibt sie ihren Job auf und ist ab sofort ganztags zuhause und für die Kinder zuständig. Dabei bieten sich zahlreiche Gelegenheiten für Kulturschock und kulturelle Fettnäpfchen. Denn gerade ein Land wie Japan ist so ganz anders als das Land ihrer Herkunft, Deutschland.

Sehr kurzweilig werden zahlreiche Episoden, Peinlichkeiten und Kurioses des Ausländeralltags im Land der aufgehenden Sonne erzählt. Dabei verschweigt die Autorin nicht, dass sie selbst vielleicht hier und dort versäumt hat, Integrationsbemühungen zu zeigen und auch Familien- und Eheprobleme werden nicht verschwiegen, wo sie durch die Situation in einem fremden Land verursacht war. Ab dem Punkt, an dem das Erdbeben von 2011, der darauffolgende Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Fukushima thematisiert werden, schwingt die bislang heitere Stimmung des Buches etwas um, aber all das passiert relativ sensibel. Natürlich kann das immer nur aus der Perspektive eines bevorteilten Ausländers passieren, aber auch das bringt einem das Leid und die Probleme des Landes schon nahe.

Mein einziger Kritikpunkt ist die Struktur des Buches. Meiner Meinung nach gibt es für solche Bücher nur zwei Herangehensweisen, nämlich eine Struktur nach verschiedenen Themen oder ein chronologischer Aufbau. Da ich selbst eher ein Fan klarer Strukturen bin, hätte ich den chronologischen Aufbau bevorzugt, um eben auch den Lern- und Anpassungsprozess der Familie mitzubekommen. So sind jedoch eher bestimmte, dem Europäer bzw. Deutschen besonders fremde Konzepte und Gegebenheiten herausgegriffen und unterhaltsam aufbereitet. Manches Mal hat mir hier gefehlt, wie es danach weiterging, beispielsweise ob die Familie die ersten Modelversuche des Sohnes weiterverfolgt oder aufgegeben hat.

In dieser Form ist dieses Buch eine nette Ansammlung unterhaltsamer Anekdoten, die natürlich auch mit den Vorstellungen, Vorurteilen und Klischees beim Leser spielen, gleichzeitig bietet es aber auch kurzweilige Unterhaltung und vielleicht auch ein klein wenig Aufklärung über ein so fremdes Land. Auf jeden Fall weckt es spätestens ab dem entsprechenden Punkt Mitgefühl mit einem regelmäßig von Erdbeben und deren Folgen geplagtem Land.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin aus dem Kichern nicht mehr rausgekommen..., 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus (Broschiert)
... und hab dabei noch was gelernt. Nicht nur über Japan, sondern auch, mit wie viel Humor man den Alltag nehmen kann, selbst wenn er solche Herausforderungen bereithält wie für die kinderreiche Familie Hutzenlaub in Japan. Die Autorin hat ein sicheres Gespür für komische Situationen und ein unglaubliches Talent, diese dann komisch zu erzählen. Kann das Buch nur jedem empfehlen, den Kauf wird bestimmt niemand bereuen!
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Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus
Hallo Japan: Familie Hutzenlaub wandert aus von Lucinde Hutzenlaub (Broschiert - 10. Juni 2014)
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