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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn einer(r) eine Reise tut...
Nina Sedano hat die ganze Welt bereist. Als 13-jährige wird ihre Reiselust durch einen Sprachkurs in England geweckt. Das Ergebnis sind 11 vollgestempelte Reisepässe. Sie hat alle 193 Länder der UN gesehen. Um dieses Ziel zu erreichen hat sie Geld angespart und letztendlich ihren Job in Frankfurt aufgegeben.
In diesem Buch erzählt Nina Sedano von...
Vor 7 Monaten von Mrs_Sippi veröffentlicht

versus
45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt
Mein Freund hat mir das Buch geschenkt, da ich gern in ferne Länder reise und früher auch regelmäßig allein mit dem Rucksack durch Asien getingelt bin. Deshalb freute ich mich sehr und war gespannt. Dieses Buch war also ein Geschenk, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Dachte man.

Ich fing also an zu lesen und fand die Anfänge...
Vor 4 Monaten von Jean Krüger veröffentlicht


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45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Mein Freund hat mir das Buch geschenkt, da ich gern in ferne Länder reise und früher auch regelmäßig allein mit dem Rucksack durch Asien getingelt bin. Deshalb freute ich mich sehr und war gespannt. Dieses Buch war also ein Geschenk, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Dachte man.

Ich fing also an zu lesen und fand die Anfänge jetzt erst mal nicht so spannend. Aber ich dachte mir, das wird schon noch. Immerhin hat Frau Sedano Länder gesehen, in die ein Großteil der deutschen Bevölkerung nie einen Fuß setzen wird. Dafür hat sie auf jeden Fall Respekt verdient.

Danach hört es bei mir allerdings auch schon auf. Die Inhalte sind flach, über die bereisten Länder erfährt der Leser wenig bis nichts. Interessante und nützliche Informationen z.B. darüber, wie die Reisen finanziert wurden, nachdem Frau Sedano zur Vollzeit-Urlauberin wurde, werden komplett ausgespart.

Dafür erfährt der Leser umso mehr über Frau Sedanos Befindlichkeiten. Gemobbt zu werden wünscht man niemandem, aber gehört das wirklich in dieser Ausführlichkeit in dieses Buch? Ich denke nein. Mitreisende auf Gruppenreisen, die sich in manchen Ländern nicht umgehen lassen, werden oft negativ beschrieben. Das Filmteam, das Frau Sedano für ein paar Tage in Afrika begleitet hat, war in ihren Augen auch nicht das Gelbe vom Ei. Kurzum – es ist nicht so leicht, diese Frau zufrieden zu stellen.

Je länger ich las, umso mehr habe ich mich über das Geschriebene aufgeregt und regelmäßig mit dem Kopf geschüttelt. Am Ende ist Frau Sedano halt nur eine Sammlerin und niemand, der die Welt wirklich sehen und erleben will. Man staunt, dass jemand, der so weit gereist ist, so wenig des Erlebten in sich aufgenommen hat. Reisen bildet leider scheinbar nicht immer. Deshalb ein gut gemeinter Rat an alle, die selbst schon über gewisse Reiseerfahrungen verfügen und dachten, sie könnten sich hier weitere Anregungen und Inspiration holen: Finger weg von diesem Buch!
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71 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Ich schreibe fast nie Rezessionen, aber hier muss es sein. Selbst viel gereist, bewundere ich Frau Sedano für ihren Mut, einige der erwähnten Länder alleine bereist zu haben. Alles in allem bin ich mehr als enttäuscht von der einfachen Sprache, den minimalen Fakten und Infos, die wie zufällig kopierte Berichte aus einem Reisetagebuch wirken. Wie viele andere Leser habe ich den Eindruck, es geht beim "Länder sammeln" um Rekorde, Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung. Selbstverständlich kann jeder reisen wie er will und es gibt dafür mehr Möglichkeiten als "anerkannte Länder der Vereinten Nationen". Aber zu behaupten, ich hätte ein Land bereist, in dem ich nur einen oder zwei Tage war, auf dem Weg nach xy, um einen Haken daneben zu setzen finde ich beifallheischend und unehrlich. Das wäre so, als würde ich alle Länder, die ich gezwungenermaßen aus Transitgründen bisher angeflogen habe , als "von mir bereistes Land" zählen würde. Dafür würde ich mich schämen, abgesehen davon, dass ich die Anzahl meiner Reisen nicht weiß, da es nicht wichtig ist, wie oft man reist, sondern wie groß der Genuss beim Reisen und noch sehr lange danach ist.
Ich vermisse viele Informationen, bei weniger Zeilen und Seiten für Reisen als Kind und Sprachferien sowie Notdurft-Nöte und sonstige detailverliebte, aber nichtssagende Schilderungen, wäre das durchaus möglich gewesen. Oder wie übel ihr alle Kollegen mitgespielt haben, sogar Freunde, aber auch das Kamerateam, welches sich nicht ihrem Reiserhythmus anpasste.
Ich habe einiges bei Frau Sedano vorausgesetzt, da ich davon ausging, jahrelanges Reisen in die verschiedensten Winkel der Erde, diese vielen, außergewöhnlicher Begegnungen mit Menschen in teils wenig bereisten Ländern, Gebräuchen und Gepflogenheiten, Religionen, Kunst, Kultur, Hunger, Abenteuer, Armut, Freundschaft, Großzügigkeit usw. bringt einem doch dazu, glücklich zu sein, über den Umstand reisen und erleben zu können, aber auch demütig zu erkennen, wie gut und sicher wir es zurück daheim doch haben.
Schlecht investiertes Geld und absolutes Erstaunen, wie einfach es anscheinend ist, auf die Spiegel-Bestseller Liste zu kommen.
Auch kein Garant mehr für gute Lektüre-Empfehlungen.
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Autorin ist an dieser Reisenden nicht verloren gegangen!, 3. September 2014
Nach dem Auftritt der Autorin im Morgenmagazin habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen, denn Frau Sedano ist eine bemerkenswerte und sicher auch gestandene Frau. Ich war gespannt und zugegeben die Erwartungen und Vorfreude auf dieses Buch waren groß. Leider wurde ich von der Lektüre kräftig enttäuscht: Eine große Reisende mag die Autorin sein, eine gute Schreiberin ist sie leider nicht. Das Buch strotzt nur so von narzisstischen Selbstbeweihräucherungen, Belanglosigkeiten und übler Nachrede. Die Autorin zeichnet in ihrem Buch ein Psychogramm, dass traurigerweise soziopathische Züge erkennen lässt und damit -zu allem Überfluss- ihre Ausführungen, über das oft negative Verhalten ihres Umfeldes, nachvollziehbar macht. Ausdruck, Satzbau und auch die Struktur der Geschichten erinnern an mittelmäßige, lieblose Schüleraufsätze und machen Menschen mit einer halbwegs ausgeprägten Leidenschaft für Literatur offen gestanden halb wahnsinnig. Lediglich die Geschichte über ihre Reise nach Nordkorea ist halbwegs lesenswert, schimpft die Autorin hier einmal nicht über Mitreisende und schildert ihre Reiseeindrücke hier verhältnismäßig emotional und bildlich. Es erschüttert mich, wie ein solcher Schund auf irgendeine Bestsellerliste gelangen kann und fürchte, dies ist nur auf ein absolut effizientes Marketing zurückzuführen. Was der Verleger sich hier gedacht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mich den anderen negativen Kritiken leider nur anschließen und sagen diese 14,95 Euro sind besser in die eigene Urlaubskasse investiert, als in diese Reiseliteratur des Grauens. Selten habe ich mich über einen Buchkauf so geärgert!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophe. Der größte Flop seit Erfindung des Buchdrucks, 8. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Furchtbar. Schrecklich. Lähmend.

Man weiß gar nicht, was am schockierendsten ist an dem Buch. Höchstwahrscheinlich, dass man 193 Staaten bereisen kann ohne irgendetwas Interessantes zu erzählen zu haben. Das ist die eigentliche Leistung von Nina Sedano! Zwischenzeitlich habe ich gedacht - okaaay, da hat jemand ne Wette verloren, sowas wie "ich wette, ich schaffe es, im Laufe eines Wochenendes betrunken ein Buch zu schreiben, das auf die Spiegelbestsellerliste kommt!" denn man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass diese Reisen wirklich stattgefunden haben und sucht vergebens nach authentischen Berichten, kleinen Details und co.
Wenn man wirklich so viel unterwegs war und Reisen liebt, kann man gar nicht so ignorant, unreflektiert und langweilig wiederkommen, wie Sedano darüber berichtet.

Zwischenzeitlich hab ich innerlich gekämpft, weitere Lebenszeit zu verschwenden für das Lesen dieses Buchs - aber es war dann wie wenn man zu einem schlimmen Unfall schauen muss, eine morbide Faszination, von der man sich nicht lösen kann - die unglaubliche Erkenntnis, dass sich Erzählstil und Unreflektiertheit der Autorin durch das Buch ziehen, hat wach gehalten.

Noch schlimmer als die langweiligen Inhalte ist nur der katastrophale Schreibstil. Eine Aneinanderreihung von peinlichen Allegorien, kein Spannungsbogen, einfachster Satzbau - der Stil dieses Buchs beleidigt jeden Leser, der die zweite Schulklasse erfolgreich abgeschlossen hat.
Man fragt sich, ob sich weder im professionellen noch im persönlichen Umfeld der Autorin absolut niemand jemals verpflichtet sah, ihr zu sagen, dass sie absolut kein Talent zum Schreiben hat...aber den Ausführungen bezüglich Jugend/Heimat/Freunde/Mobbing zu Folge gibt es offensichtlich niemanden, der sich zu diesem Kreis zählt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht: Geld- und Zeitverschwendung!, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Es gibt Bücher,die die Welt nicht braucht. Dazu gehört die Ländersämmlerin. Spiegel Bestseller-Liste Platz 2!!! Wie um Himmels Willen ist dieses Buch da nur hingekommen? Und die Pressestimmen da oben? Ich gehe davon aus, dass keiner der Journalisten dieses Buch auch nur ansatzweise gelesen hat! Ich habe mir das Buch voller Freude gekauft. Nach ein paar Seiten sagte ich mir, gut es ist eben ein Reisebuch und keine gute Literatur. Aber: dieses Buch ist so schlecht, dass es weder einen roten Faden hat, noch Pointen und am Ende fragt man sich, was ist eigentlich der Sinn davon? Außer, dass die Autorin nach 320 Seiten sagt, sie habe alle Länder bereist? Beispiel: man erfährt, dass Frau Sedano mit 36 ihren Job kündigt, weil sie gemobbt wird und keinen Mann hat, mit dem sie eine Familie gründen kann. Man erfährt alle Einzelheiten zu ihrem letzten Tag im Büro, ihrem Abschiedsgeschenk vonr ihren nervigen Kollegen. Auf S. 250 erfährt man ganz urplötzlich, dass Frau Sedano ein Kamerateam begleitet um eine Dokumentation über sie zu drehen. Die wirklich spannende Frage wäre hier gewesen, um was geht es bei der Dokumentation? Wie ist das Leben von Frau Sedano verlaufen, seit ihrer ersten Reise? Der Leser bleibt im Dunkeln und erfährt nichts darüber, außer dass Kameramann Heinz die Reisende nervt. Überhaupt scheinen alle anderen Leute zu nerven. Komisch mich nervt nur die Autorin selbst. Außerdem sind so viele Lücken, die unklar sind, der Leser wird einfach nicht mitgenommen. Die Kapitel haben so Überschriften wie "Die Qual der Wahl" und wisst ihr was die Qual der Wahl ist? Frau Sedano hat die Wahl ob sie über einen Zaun klettert oder unten durchkriecht um eine Sehenswürdigkeit zu sehen. Wahnsinn! Das reist einen nicht wirklich vom Hocker. Noch schlimmer ist die Sprache. Sie ist auf dem Niveau eines viert-Klässlers. Sätze wie: "das interessiert keine Sau" oder "wir mussten erst zur Bank latschen" will ich als Leser echt nicht lesen! Und die gutgemeinte Ironie wirkt völlig deplaziert. Fazit: Es gibt soviele gute Autoren und Bücher, die es leider nie auf eine Spiegel-Bestseller-Liste schaffen. Deswegen ist dieses Buch eine Frechheit. Besser ihr lest Das große Los von Meike Winnemuth, die Frau versteht was vom Leben, vom Reisen und sogar vom Schreiben!
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Enttäuschung, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorausgeschickt - ich bin selber eine Frau alleine auf Weltreise, seit mittlerweile über 6 Monaten insbesondere in asiatischen Ländern unterwegs, so ziemlich im selben Alter wie Nina Sedano, habe zwar bei weitem nicht so viele, aber in meinem Leben schon einige Länder bereist, und habe mich auf das Buch gefreut, als ich in einem Zeitungsartikel darauf stieß. Ich dachte, ich könnte vielleicht eigene Eindrücke vergleichen, und insbesondere Ideen für neue Reiseziele erhalten.

Und dann das - eine Aneinanderreihung von oft belanglosen, langweiligen, trivialen Begebenheiten, angefangen von der ersten Reise im zarten Alter von 5 Jahren. In den meisten Erzählungen erfährt man absolut nichts über das Land, die Kultur, die Leute - obwohl das doch die Gründe sind, aus denen Frau Sedano angeblich reist - und aus denen ich Geld ausgab, um darüber zu lesen. Stattdessen meistens Beschreibungen von Geschehnissen, die nichts mit dem Land, sondern nur mit Frau Sedano zu tun haben, und die so oder ähnlich auch überall vorkommen könnten.

Aber für mich ist das noch nicht das Schlimmste. Im Laufe des Buches erschien mir Frau Sedano immer mehr als selbstverliebte Neurotikerin, die ständige Bestätigung braucht, und jeden schlecht macht, der sie ihr nicht gibt. Wenn sie über Kollegen, Bekannte oder Reisebekanntschaften schreibt, dann nur Negatives - sie mokiert sich über sie, widmet kleinen Ärgernissen Seiten - anstatt doch bitte lieber einfach das Land zu beschreiben - warum muss man denn kleine Irritationen, die nun mal im Leben und beim Reisen vorkommen, in einem Buch verewigen? Aber nein, fast alle Länder werden mit "dann reiste ich x Tage/Wochen durch das Land" abgehandelt - das ist alles. Ich lass nur aus dem Grund weiter, weil einige Rezensionen sagten, dass es besser würde, und in der Tat sind die allerletzten Kapitel - Nordkorea, einige Afrika-Reisen, Turkmenistan - etwas ausführlicher, beinhalten aber wenig, das nicht sowieso Allgemeinwissen wäre - ja, Nordkorea ist anders, welche Überraschung!

Ich wunderte mich auch über die 5-Sterne Rezensionen, in denen erstaunlich oft dieselben Worte - so wie "spannend" und "humorvoll" vorkommen. Mit Verlaub - spannend ist anders, und humorvoll ganz sicher auch. Wann immer etwas nicht nach ihrem Kopf geht, verliert Frau Sedano völlig den Humor - sie ist immer das Unschuldslamm, alle anderen sind doof, sie hätte es ja so viel besser gewusst, und überhaupt…

Ich wunderte mich weniger über die 5-Sterne Rezensionen, als ich einige der Namen der Rezensoren - solche, die erkennbar sind - als Danksagung in ihrem Buch wiederfand - hallo? Sorry, veräppeln kann ich mich auch selber.

Ich war skeptisch, als ich den Titel "Ländersammlerin" sah - wenn eine nur reist, um Länder zu "sammeln", dann ist das für mich persönlich eine verpasste Chance. Wie gesagt, ich selber bin auf Reise, und ich merke in mir, wie mich das Reisen verändert - ich reise allerdings nicht, um zu sammeln. Was Frau Sedano schreibt, ist nicht wirklich persönlich - aus eigener Erfahrung und aus häufigem Austausch mit anderen Langzeitreisenden, die ich unterwegs treffe, weiss ich, wie sich eine tiefgreifende persönliche Veränderung durch das Reisen anfühlt, und ich kann keinerlei Reflexionen in diese Richtung bei Frau Sedano erkennen. Natürlich sind Erlebnisse, Erfahrungen, Motivation und emotionales Erleben für jeden anders, und das ist auch gut so, aber wenn sich jemand das Buch kaufen möchte, um mehr über das Reisen, die Länder, oder Selbsterfahrung beim Reisen zu erfahren, dann warne ich hiermit - nichts davon wird erfüllt werden.

In ihrem Nachwort schreibt Frau Sedano dann (leicht anmaßend, wie ich finde) einen Dank an ihre Leser "die durch das Buch … sich selbst ein Stück nähergekommen sind" (nicht die HOFFNUNG, dass ihre Leser sich selber nähergekommen sind, nein, sie ist sich sicher, dass sie das für uns geleistet hat). Ich hingegen habe die Hoffnung, dass Frau Sedano wirklich ihren Humor findet, und aufhört, Listen zu machen und abzuhaken (sie hat jetzt angedroht, alle knapp 1000 Denkmäler der UNESCO-Welterbes abzuhaken), etwas langsamer wird, den Kopf hebt, und ihr unzweifelhaftes Talent zum Reisen dazu nutzt, wirklich einmal in den Ländern zu verweilen, vielleicht einige Zeit in Freiwilligenprojekten vor Ort verbringt, anstatt ständig diffuse Schuldgefühle zu haben, und dass ihr das etwas gibt. Denn ich habe schon Bewunderung für das, was sie als Frau alleine auf Tour alles leistet, insbesondere da ich weiss, wie schwer das oft ist. Ich wünschte nur, es wäre mehr dabei herausgekommen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In manchen Beschreibungen sehr unüberlegt!, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Ich hatte mich wie die anderen Rezensenten auf die Lektüre gefreut, aber es war auch schon früh ersichtlich, dass dies ein oberflächliches Buch ist. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, teils trivial, da hätte die Autorin besser in einen Journalisten investiert, der ihre Erinnerungen professionell aufbereiten hilft. Am Anfang dachte ich noch: Toll, sie verlässt den Job und macht endlich das, was sie gerne machen möchte, nämlich reisen. Doch im Verlauf des Buches wurde das Fragezeichen immer größer: Wie finanziert sie das überhaupt? Im Internet kam die Auflösung: Über Ersparnisse und ein Erbe. Das ist schön für sie, aber für den normalen Leser ja nicht praktikabel. Da dann auch noch sinnvolle Länderbeschreibungen fehlen, ist das Buch für den Normalmenschen wertlos.

So unpraktiikabel sind auch viele Ratschläge; mich erstaunte, dass sie mal eben in den Kongo fährt, der gerade im Osten sehr gefährlich ist, nach Afghanistan im Jahr 2003 (!), offensichtlich völlig ahnungslos, welche Gefahren auf sie warten. Doch sie wird damit nicht konfrontiert, auch nicht im Jemen, Länder wie Sierra Leone und Liberia wurden auch von ihr bereist und sie wundert sich in Liberia, dass es dort keine Surfer und Touristen gibt. Das zeigt, dass sich sich nicht im Entferntesten mit der Geschichte, den grausamen Bürgerkriegen beschäftigt hat! Immer noch sind Teile in 2010 nicht ganz befriedet gewesen, macht ja nichts, sie ist ja gut durchgekommen, aber manch einer eben nicht. Damit haben dann die deutschen Botschaften zu tun. Das sie begleitende Filmteam wird hier auseinandergenommen, sie weiß alles, die anderen nichts. Und sie ist die Hoffnung für die liberianische Tourismusmuswirtschaft - wer sich zu solchen Aussagen versteigt, hat - wie schon andere bemerkten - narzisstische Züge.

Die mangelnde Nachdenklichkeit machen die Schilderungen für mich kritisch. Gut fand ich die Darstellung ihrer Reise nach Nordkorea, wobei auch hier leider kritische Töne fehlten. Im Grunde geht es ihr um das Wegfahren, warum nicht? Blöderweise müssen dann solche Reisende aus dem Jemen und anderswo mitunter freigekauft werden.

Die Länder werden nur kurz - wenn überhaupt - angesprochen, die Kulturen bleiben fremd. Ich sehe auch keine Entwicklung bei ihr, keine Verknüpfungen zwischen ihren Erfahrungen und persönlichem Wachstum - aber das ist in diesem Fall wohl auch nicht nötig. Schade, dass die Freundin von ihr abgewertet wird, das gehört nicht in dieses Buch. Wirkliches Verständnis für andere Menschen fehlte völlig, ist wohl auch nicht nötig. Denn mit vollem Portmonaie und abgesichert durch Reiseveranstalter reist es sich eben komfortabel. Ganz anders sähe die Situation aus, wenn sie sich wirklich auf das Leben der Menschen ihrer bereisten Ländern einlassen müsste.

Im Ganzen habe ich nun keine fundierte Reisebeschreibung erwartet, aber irgendwie eine persönliche Entwicklung durch die Reisen blieb sogar auch noch aus, das war mehr als enttäuschend.

Wenn ihr Reisen Spaß macht, soll sie weiter reisen und das Leben genießen, das sei ihr gegönnt. Aber ein zweites Buch muss nun wirklich nicht sein!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach dem Buch war ich genauso schlau wie vorher. Für Reisende enttäuschend ! Langweilig ! Nervig!, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Also,

kurz vor unserer Reise schenkte mir meine Freundin dieses Buch, da es 1. ebenfalls ums Thema "Reisen" geht und diesen Aufkleber "Spiegel Beststeller" besaß.
Seit diesem Buch ist der SPIEGEL bei mir unten durch. Dieser wird wohl gut daran verdienen, dass er das Buch auszeichnet.

JEDE Person die selbst gern reist, wird maßlos enttäuscht sein, aber nur, wenn sie auch wirklich reist und es sich nicht um einen All-Incl.-Urlauber in der Türkei handelt. Und das nicht nur, weil sie im Buch wenig über die Länder selbst schreibt und nicht mal über alle, sondern weil es einfach nur schlecht und langweilig ist. Für Frauen die daheim von ihrem Mann oder anderen Menschen unterdrückt oder gemobbt werden, wird das Buch vllt. toll sein, weil Nina ihnen wie eine Heldin vorkommen wird.

Die Autorin stellt sich stets als doch so cool da und sie weiß ja wie der Hase läuft auf Reisen, erwähnt ständig wie toll sie welche Sprachen spricht (die sie aber doch nicht anwenden kann) und es kommt nichts dabei raus. Man erfährt so gut wie NICHTS über die einzelnen Länder, hingegen viel darüber wie nervig sie den deutschen Reisepass findet, sie Tiere so sehr mag, wie sie ihre Visa besorgt, oder wie mutig sie doch ist, da sie in den doch so gefährlichen südamerikanischen Ländern ihre Kamera auspackt und ihrgendwelche Statuen fotografiert, obwohl ja überall die böse Drogenmafia sein könnte. Und am Ende kommen dann ihre professionellen Reisetipps für gewisse Länder, welche natürlich total subjektiv sind und mir z.B. überhaupt nicht zusagen.

Meiner Meinung nach ist die Dame der beste Beweis dafür, dass es unwichtig ist, wieviele Länder man gesehen hat, sondern viel mehr, WAS man dort gesehen und erlebt hat. Nach diesem Buch dachte ich, dass sie eine ziemlich langweilige Weltreise gehabt haben muss, denn selbst die in dem Buch geschilderten "Erlebnisse", waren öde. Da erlebe ich ja mit meinen 1-2 Reisen pro Jahr mehr als sie auf ihrer gesamten Weltreise (ich alter Angeber ;-)).

Vermutlich ging es ihr wirklich nur darum, möglichst viele Stempel zu erhaschen, vergiss die Länder selbst. Oftmals einfach nur 1-2 Tage in irgend ein Land zu reisen, nur um einen Stempel zu bekommen, echt traurig und arm. Vllt. gibt es ja solche Stempel auch bei Ebay, dann hätte sie sich das Geld und die Zeit sparen und sich ihren Pass selbst abstempeln können.

Das entspricht natürlich alles nur meiner persönlichen Meinung und da ich nicht allzu viele Reisebücher gelesen habe, bin ich darin auch kein Experte. Für alle die ein Urlaubsbuch benötigen, kauft euch dann lieber das Buch; Journey Man von Fabian Sixtus Körner. Das hat mich zwar auch nicht zu 100% überzeugt, da ich hier und da mehr erwartet hätte, aber mindestens 5x mehr als dieses Buch.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Empfehlung!, 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Leider muss ich mich den vielen anderen Ein-Stern-Kritikern anschließen. Der Text auf der Rückseite und der "Spiegel-Bestseller" Aufkleber haben dazu geführt, dass ich das Buch gekauft habe. Jedoch kam sehr schnell die Ernüchterung: unendlich viele Belanglosigkeiten werden aneinanderereiht in sehr einfacher Sprache beschrieben, über Land und Leute erfährt man fast nichts, dafür umso mehr über den Charakter der Autorin. Sicherlich beweist sie sehr viel Mut, alleine alle möglichen Länder zu bereisen, jedoch wäre es definitiv besser gewesen, sie hätte einen professionellen Schreiber engagiert, der ihr die interessanten Geschichten entlockt und in ansprechenden Sätzen zu Papier gebracht hätte.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Herzenssache, eher eine Aufzählung, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Ländersammlerin: Wie ich in der Ferne mein Zuhause fand. Die meistgereiste Frau Deutschlands erzählt. (Broschiert)
Leider wenig schön geschrieben, einfach eine Aufzählung.
Lesen könnte auch Genuss sein, speziell wenn eine gute Schreibe eingesetzt wird. Nicht jeder ist ein Altmann, dennoch erinnere ich mich an keine Einzelheiten des Buches, das Herz wurde nicht erreicht.
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