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Wenn man ein Buch entdeckt, das mit "Feministin kritisiert die Pick-up-Bewegung" beworben wird, erwartet man natürlich erst mal das Schlimmste. :-) Und diverse deutsche Medien tun ja derzeit auch, was sie können, um die Behauptung zu streuen, Clarisse Thorn habe die Szene derjenigen, die ihr Auftreteten gegenüber Frauen verbessern und Beziehungen schneller herstellen wollen, als aber auch so was von frauenverachtend entlarvt. Im wesentlichen sind dies Projektionen von Journ_alistInnen*, die offenbar das in dieses Buch hineinprojizieren, was sie dort gerne gelesen hätten. Tatsächlich ist Clarisse Thorn ein mehr als ordentliches Buch gelungen: Eben weil sie sich so intensiv mit den Pick-Uppern auseinandergesetzt hat, statt aus der Ferne verbiestert mahnende Predigten über sie zu halten, kann sie bei aller Kritik einfühlsam und differenziert über diese Gruppe schreiben.

Jede gesellschaftliche Bewegung braucht auch Menschen, die sie kritisieren und auf Schwachpunkte oder ethisch heikle Aspekte in dieser Bewegung aufmerksam machen - solange diese Kritik wirklich sachkundig fundiert ist. Clarisse Thorn hat hier eine solche Kritik aus Frauensicht vorgelegt. Insofern kann ich der geschätzten Kollegin Kathrin Passig zustimmen, dass einem nach der Lektüre dieses Buches sowohl die Pick-Up-Bewegung als "sogar der Feminismus" ein wenig sympathischer geworden ist. Wenn alle Feministinnen so schreiben würden wie Clarisse Thorn, dann wäre der Ruf auch dieser Bewegung deutlich besser, als es inzwischen der Fall ist.
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am 1. Januar 2015
Die Autorin versucht anhand ihrer persönlichen Erfahrungen das moderne Phänomen der "Pick Up Artistry" zu analysieren und erklären. Dabei bleibt sie allerdings ziemlich an der Oberfläche, da v. a. auf jegliche wissenschaftliche Analyse verzichtet wird. Ihre dauernden Abschweifungen zu ihren persönlichen SM- Erfahrungen und "weltanschaulichen" Abschweifungen bezüglich ihrer feministischen Überzeugungen dienen auch nicht gerade einem tieferen Verständnis.
Fazit: wer das Phänomen "Pick Up" wirklich verstehen möchte, greift besser zu anderer Literatur.
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am 16. Februar 2015
Wer den "Blick ins Buch" wagt, kann ja schonmal eine schöne Passage des Werks lesen. Die Autorin zeigt sich so tief beeindruckt von dem "heteronormativ", dass sie alleine dadurch schon fast feucht wird. Ich Jedenfalls musste da abbrechen. Das ist mir zu flach.

Gruß
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am 9. Mai 2013
Zuerst dachte ich: "Wahrscheinlich mal wieder das übliche Geschimpfe auf 'böse manipulierende Aufreißer’ ohne Tiefgang!"

Aber nein, ich wurde positiv überrascht: Die Autorin träg keine feministischen Scheuklappen, sondern interessiert sich tatsächlich für die Bedürfnisse der Männer – was ja selten vorkommt.

Und siehe da: echte Aufreißer gibt es kaum, dafür aber viele Männer, die sozial ein wenig ungeschickt sind und lernen wollen, wie das mit den Frauen funktioniert.

Das ist auch meine persönliche Erfahrung in der Pickup-Szene: Die meisten sind nette junge Männer, ein bisschen schüchtern, ein bisschen ungeschickt, die von den Frauen abgebügelt werden, weil sie nicht wissen, wie „es“ geht.

Auf das Buch wurde ich aufmerksam, als ein TV-Sender bei mir anfragte, ob ich Kontakte zur Berliner Pickup-Szene vermitteln könne. Inzwischen war Clarisse Thorn ja auch in Berlin und ich bin gespannt ob das ZDF einen guten Beitrag bringt.

Ich halte ihr Buch für die beste aktuelle Darstellung der Pickup- und Seduction-Szene, das bisher von einem Ausstehenden geschrieben wurde. Es kommt gleich nach dem schon älteren Standartwerk „The Game“ von Neil Strauss von 2006.

Die Autorin schildert Vor- und Nachteile von Pickup-Verhaltensregeln, wie ich sie als Szenekenner und Herausgeber von Männer-Ratgeber-Büchern wie „Erfolgreiches Online-Dating“ ebenfalls beschreiben würde.

Besonders interessant finde ich ihre Vergleiche mit Kommunikations-Regeln im Feminismus, in der SM-Szene und in der Polyamorie-Szene – das ist allerdings schon Material für den Szene-Insider. Gerade US-Amerikaner neigen ja dazu, die Kontaktrituale zwischen Mann und Frau in Subkulturen stark zu formalisieren.

Einmal traf ich auf einer erotischen Polyamorie-Party einige US-Amerikaner, die am Schluss eine Gesprächsrunde machten, um zu erzählen, was jeder beim Sex erlebt hat. Was war gut, was war schlecht, was kann man daraus lernen – eine gute Sache.

Wie ich höre, stößt Clarisse Thorn in der Pickup-Szene auf viel Wohlwollen und wird sogar als Sprecherin eingeladen. Die Pickupper fühlen sich von ihr verstanden. Von Unterschichten-Sendern werden sie regelmäßig als seelenlos Anbagger-Maschinen dargestellt, was aber nicht stimmt. Das Bild wird von den Medien jedoch gerne genommen, das es so schön einfach und skandalös ist.

Wer mag schon gerne nachfragen, warum viele Männer Ängste haben, Frauen anzusprechen und warum viele nicht flirten können? Das könnte ja gesellschaftliche Missstände aufzeigen und man müsste nachdenken.

Die Autorin vermittelt in ihrem Buch ein erfreulich differenziertes Bild der recht unübersichtlichen Pickup-Szene. Sie geht in die Tiefe, teilt Pickupper in verschiedene Kategorien ein und beschreibt detailliert ihre Begegnungen mit den Männern.

Da gibt es „Analysten“, „Freaks und Geeks“ (viele), „Hedonisten“, „Haie“ und „Darth Vaders“ (das sind die Bösen).

Wer sich für gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich Mann/Frau interessiert, sowie für Subkulturen, der findet mit diesem Buch interessante Lektüre. Wer wissen will, was genau diese ominöse Pickup-Community ist, der findet darin gute Antworten, sofern er bereit ist, ordentlich Lese-Zeit zu investieren.

Die kleinen Zusammenfassungen für jedes Kapitel gefallen mit gut (ich hoffe, sie sind auch in der deutschen Ausgabe vorhanden, denn ich habe die englische Version gelesen).

Schade, dass es die deutsche Ausgabe noch nicht für den Amazon Kindle gibt, aber das kann ja noch werden.
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am 9. August 2013
Spätestens mit dem großen Erfolg von 'Die perfekte Masche' ist die PUA-Szene auch in Deutschland im Mainstream angekommen. Da verwundert es schon ein bißchen, dass es im deutschsprachigen Raum nicht allzu viele und v.a. qualitativ gute Bücher zu diesem Thema gibt. Clarisse Thorns 'Fiese Kerle?' kann diesbezüglich leider auch keine positiven Impulse setzen. Hauptproblem ihrer 'Studie' ist, dass sich ihr Experiment wie eine verschwurbelte Melange aus PUA, BDSM und Feminismus liest. Es fehlt aber an Struktur, analytischer Herangehensweise und einer zumindest ansatzweise wissenschaftlichen Fundierung (z.B. im Sinne einer seriösen sozialpsychologischen Interpretation).

Zugegeben: Thorns subjektive und stets selbstreflektierende Herangehensweise liest sich durchaus sympathisch, leider verbleibt alles im experimentellen, unausgegoren Verquasten. So gewinnt man u.a. den Eindruck, PUA würde sich stets auch irgendwie zu Feminismus und (eingeschränkt) BDSM positionieren (müssen). Dies sind aber lediglich die Interessensschwerpunkte der Autorin. Hinzu kommen von Thorn aufgestellte Kategorisierungen, z.B. im Hinblick auf verschiedene PUA-Typen, die nur aufgrund von Thorns eigenen Erfahrungen in einer lokal eingeschränkten Szene begründet werden, ... oder abgeleitete Interpretationen aus persönlichen Affären mit Pseudo-PUAs, die dann wiederum für Generalisierungen herhalten müssen.

'Fiese Kerle?' kann zwar dennoch durchaus einen Einblick in die Szene geben, die Perspektive ist aber m.E. bestenfalls als schräg zu bezeichnen. Gerade die massive Einbindung der zugegebenermaßen dämlichen Termini Technici für strategische Aufriss-Strategien zeichnet ein äußerst artifizielles Bild der PUA-'Community'. Dabei mag man dann schon mal den Fokus verlieren, um was es eigentlich geht: Es geht nämlich schlichtweg darum, Frauen erfolgreich anzuquatschen und abzuschleppen. Moral hin oder her. Das Abschleppen ist primär das Ziel. Ein mancher mag nun denken, dass das doch nicht so schwer sein kann. Bisschen dumm daher labern und dann Hose runter. Alles easy, usw... Aber einige Menschen haben nun mal Probleme damit. Eigentlich sind diese Personen die relevante Zielgruppe in den PUA-Seminaren. Aber es gibt auch andere, die solche Techniken ebenfalls nutzen wollen, um noch erfolgreicher im Hinblick auf die Abschlepp-Quote zu werden, usw... Nicht zu unrecht stellt Thorn hier die Frage, inwiefern es sich dann um Manipulation handelt, die nur dazu betrieben wird, Frauen auszunützen und ein Spiel (The Game) zu spielen.

Inwiefern Menschen miteinander interagieren, welche Symbole, Gesten und Zeichen sie geben/austauschen, ist dabei kein neues Thema in der Psychologie/Sozialpsychologie/Soziologie. Schade, dass Clarisse Thorns Experiment hier lediglich an der Oberfläche verbleibt. Generell liest sich 'Fiese Kerle?' eher als ein endlos gestreckter Internet-Blog. Das mindert die Glaubwürdigkeit und Aussagekraft im Hinblick auf eine kohärente Entwicklung von Thesen und Argumenten. Stattdessen geht es kreuz und quer. Letztendlich verbleibt die Thematik im Belanglosen. Die Aufzählung der unterschiedlichen PUA-Techniken mit ein bisschen verquirlter persönlicher BDSM-Erfahrung und Sex-Sperenzchen ist dann doch zu wenig. Und dies ist das Schlimmste, was geschehen kann, dass man sich nämlich beim Lesen bereits die Frage stellt: Wieso soll ich mir das überhaupt antun? Was wird eigentlich vermittelt, das auch nur ansatzweise interessant und weiterführend ist?

Letztendlich scheitert Thorn am eigenen Anspruch. Im Untertitel bezeichnet sie ihr Werk als 'hautnahes Experiment'. Als solches betrachtet ist es sicherlich nett zu lesen. Ein Erlebnisbericht oder ein Roman wäre hier angebrachter gewesen. Aber was bleibt übrig, abgesehen von der stets subjektiven Willkür ihrer Ausführungen? Persönliche Einflüsse mögen in ihren Kontexten die Wirkung zeigen, die man sich erhofft. In diesem Fall entsteht leider ein sehr zwiespältiges Bild, das lediglich einzelne Fragen im Rahmen der PUA-Thematik aufwerfen kann, ohne jedoch seriöse und glaubwürdige Antworten zu liefern.
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am 22. Juni 2013
Nach ähnlich angekündigten Werken habe ich auch weniger erwartet und das Buch eher aus professionellem Interesse gelesen.

Es ist das erste mal, dass ich etwas von einer sex-positiven Feministin gelesen habe und ich war angenehm überrascht. Clarisse Thorn behandelt ihr Thema mit viel Insiderwissen, mit ernsthafter Kritik der Szene - die in vielen Aspekten von einer großen Zahl der Männer PU-Szene geteilt werden dürfte. Dennoch erkennt Mann klar die weibliche Sicht.

Ihr Stil ist zugleich unterhaltsam und intellektuell anspruchsvoll. Ihr Vergleich mit den eigenen Erfahrungen aus der SM-Szene ist veileicht manchem Leser zuviel - ich fand jedoch, dass es dem ganzen eine authentisch und persönliche Note gab.

Das einzige, was nicht ganz stimmt ist, dass Sie sich als "nach allgemeinen Schönheitidealen weniger Attraktiv" bezeichnet ... die veröffentlichten Bilder zeigen dagegen eine Frau, die Mann ziemlich genau als HB 9,5 bezeichnen könne (ween man die 1-10 Skala benutzt, die in der Seduction Community verbreitet ist. Das erklärt einige Ereignisse ...
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am 27. Mai 2013
Ich bin leider nicht über Seite 55 hinausgekommen. Es nervt tierisch wie die selbstdarstellende Autorin ihr eigenes SM-Leben mit dem eigentlichen und erwarteten Inhalt vermischt. Ständig schweift sie ab und beschreibt Erfahrungen aus der Pick-up Szene mit Analogien ihres privaten SM-Leben. Der angegebene Kurzinhalt und der suggerierte Inhalt sind daher leider komplett fehlleitend.
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am 21. Mai 2013
Pubertät und überbewertet. Ich hatte städig das Gefühl dass mir die Autorin sagen wollte "PUA's" und Männer sind doch auch nur Menschen. Na, wer hätte das nur gedacht? Als würde sie sich hier vor etwas fürchten und versuchen durch "Unwissenheit" entstandene Ängste ab zu bauen in dem sie sich damit auseinander setzt. Meine Erwartung an das Buch war eine ganz andere, weniger "kindlich" und mehr Reife hatte ich mir schon erhofft. Vieles was sie schreibt ist einfach so selbstverständlich und langweilend.
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am 11. Juli 2013
Letztendlich ist das Buch langweilig. Irgendwie war ich froh als ich es weglegen konnte. Clarisse Thorn berichtet über ihre Reise durch die PU-Szene, verbrämt alles mit BDSM, Feminismus und jeder Menge Sozial- und Psychotheorie. Hauptsächlich scheint es aber um sie selbst zu gehen, den Sinn des Buches habe ich nicht begriffen.

Sehr direkt erkennt sie Machbarkeit diverser PU-Techniken an, ebenso wie deren Gefährlichkeit (zB böswillige, frauenfeindliche Manipulation). Stellenweise mutiert sie sogar selbst zum PUA.

Leider verleugnet bzw. ignoriert sie evolutionäre Fakten und Abläufe und hofft weiterhin auf 100% Friede, Freude und Eierkuchen zwischen den Geschlechtern. Dies geht 100% an der Realität vorbei, sprich das Buch ist letztendlich nutzlos.

Ihre Analyse der Frauenhasser ist allerdings treffend.

Dieses Buch sollte nur lesen, wer sich mit PU gut auskennt und kritische Impulse von außen erhalten möchte. Es ist kein Lehrbuch aus dem Man/n PU lernen könnte.

Ich werde das Buch kein zweites Mal zur Vertiefung lesen, was ich normalerweise mit interessanten Büchern mache.
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