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Kundenrezensionen

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am 28. Mai 2013
„Gottes letzte Kinder“ ist der Beginn der Armageddon-Serie des Begedia-Verlags, die aktuell 7 Bände umfasst. Die etwa 100 Seiten starke Novelle spielt im von Zombies übervölkerten Köln und hat somit zumindest für Anwohner oder Kenner der Stadt den großen Vorteil, dass man sich direkt hineinversetzt fühlt. Man muss nicht erst seitenlange Beschreibungen auf sich einwirken lassen, seinen Kopf anstrengen und nachvollziehen, was der Autor einem überhaupt mit kryptischen Attributen zu vermitteln versucht. Man weiß, wie lange die Aachener Straße ist, wie die Severinsbrücke aussieht oder die Kirche Groß St. Martin, man kann sich die Zombies im Rhein vorstellen, die zerstörten Autos am Ufer desselben… hier punktet „Gottes letzte Kinder“ auf jeden Fall schon mal mit dem Lokalkolorit.

Sehr nett auch die mystische, überirdische Atmosphäre des kurzen Werks. Natürlich lauern hier überall Zombies, aber sie sind nicht alleine und sie sind vielleicht auch nicht die größte Bedrohung. In diesem ersten Band wird angedeutet, dass sich die Reihe in eine andere Richtung entwickeln wird, auch stärkeren Bezug auf die Bibel, auf dort genannte Gestalten wie Engel, Erzengel oder Dämonen eingehen wird und wie diese Wesen sich dann in der realen Welt verhalten werden, welchen Einfluss sie haben werden, welche Rolle sie dort spielen. In „Gottes letzte Kinder“ wird dies selbstverständlich nur angerissen, aber es macht Lust auf mehr.

Leider trifft das nicht auf die hözern wirkenden Hauptdarsteller zu, die so vorhersehbar und klischeetriefend gestrickt sind, wie man es sich nur denken kann. Dass ausgerechnet ein mal recht smarter, dann aber im gleichen Atemzug wieder unfassbar stupide agierender Mann namens Frank, eine taffe Sexbombe und Waffenkennerin namens Sandra und der dem Alkohol nicht abgeneigte und kampferprobte Priester Stark zu den wenigen Überlebenden der Katastrophe gehören, die am Anfang noch wunderbar in einer tagebuchähnlichen Form und mit viel Tempo vorgetragen erzählt wird, ist eigentlich ein Witz. Ebenso wie die Namen, die den Anschein machen, als kämen sie just aus dem Fundus eines US-Autors, der Deutschland nur vom Hörensagen her kennt...

Und auch die teils wie mit dem Holzhammer ins Buch gepressten humoristischen Anflüge wirken irgendwie fehl am Platze. Hier hätte doch aufgrund der alles andere als spaßigen Situation und der Allgegenwärtigkeit von Tod, Zerstörung, Terror, Zombies und Bombenhageln ein wenig mehr Sarkasmus, Verzweiflung oder wenigstens Schwarzer Humor gepasst. Hier liegt zumindest für mich pers&önlich noch Einiges im Argen und hier hat die Serie noch deutliches Optimierungspotential…

Alles in allem ist „Gottes letzte Kinder“ eine nette Geschichte für zwischendurch, die nicht weh tut und ein paar feine Ansätze für die kommenden Werke bietet. Aber mit atmosphärisch dicht gestalteten Zombie-Romanen wie „Tagebuch der Apokalypse“ oder der „Herbst“-Reihe kann sie einfach nicht mithalten. Es bleibt spannend, wie man die religiösen Bezüge in Zukunft ausbaut und ob es gelingt, die Hauptdarsteller so in Szene zu setzen, dass sie einem nicht wie aus einem B-Movie herauskopiert vorkommen. Wenn man sich hier verbessert, dann hat die Serie Potential, wenn nicht, bleibt sie weiterhin auf Groschenroman-Niveau.
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am 5. April 2012
Am Anfang war ich von diesem ebook richtig begeistert, zwischen 4 und 5 Sterne. Es wirkte wie das Äquivalent zu einem guten B-Movie: spielt mit bekannten Genre-Versatzstücken und nimmt sich selbst nicht ganz ernst. Die erste Hälfte liest sich richtig locker-flockig. Dann kommt der Dunkle Mann ins Spiel, und ab da wird es ernsthaft, schwer und pathetisch und tendiert eher zu Mystery. Keine gute Entwicklung. Werde mir den zweiten Teil nicht holen.
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am 29. Juni 2015
Meinung
Die „Armageddon, die Suche nach Eden“-Reihe umkreise ich schon eine geraume Weile. Bisher unschlüssig, ob ich in der Welt von D. J. Franzen landen sollte oder nicht, war diese Reihe aber immer präsent. Als eine Gelegenheit an meine Tür klopfte, schlug ich zu und landete mitten im zerstörten Köln! Zombies, ich komme!

Der allererste Pluspunkt ist zugleich auch das komplette Setting. Ich steht ja drauf, wenn apokalyptische Geschichten, egal welcher Art, in Deutschland spielen. Gibt es viel zu wenige von! Hier landen wir in Köln und obwohl ich noch nie dort war, konnte ich mir durch die Beschreibungen des Autors die Stadt recht gut vorstellen. Die Orte, an denen agiert wurde oder über die geredet wurde waren plastisch und von Lokalkolorit geprägt.

Der zweite Pluspunkt ist die Atmosphäre. Endzeit-Stimmung, Zombies, Angst, Hoffnungslosigkeit, dass alles kam bei mir die meiste Zeit an und ich konnte die Figuren dahingehend auch verstehen, wenn sie zweifelten, wenn sie dachten, sie würden sterben oder wenn sie sich aufrafften und taten, was getan werden musste. So weit, so gut. Auch wenn das alles recht gut bei mir ankam, muss man doch betonen, dass es sich hier nur um 113 Seiten handelt. Eine Novelle, die den Anfang einer Reihe macht. Und innerhalb dieser 113 Seiten, passiert zu viel, als das die Figuren wirklich an Tiefe gewinnen würden.

Man lernt nicht nur den Hauptprotagonisten Frank kennen, sondern muss sich auch gleich mit noch 2 anderen anfreunden, einem freakigen Zombie, 5 Kindern und einem Antagonisten, der sehr schwer greifbar ist. Außerdem wird erstmal noch der Ausbruch der Seuche aufgezeigt, was ich sehr klasse finde, was aber zeitgleich Platz wegnimmt, den die Charaktere dringend nötig hätten. Ich weiß, dass es ein erster Band ist, aber kaum hatte ich Frank kennengelernt, war die Geschichte auch schon wieder vorbei.

Die rasante Handlung sorgte einfach dafür, dass die Charaktere oberflächlich blieben und ihr Handeln oft einfach nur auf die Situation angepasst war und nicht wirklich „echt“ rüberkam. So Leid mir das auch tut, aber eine reale Atmosphäre und ein echtes Setting nützen gar nichts, wenn die handelnden Figuren flach, unecht und hölzern rüberkommen. Ich mag Novellen, die man auch gerne mal zwischendurch lesen kann, aber hier hätte vielleicht ein bisschen mehr Platz nicht geschadet, um den Figuren etwas Tiefe und Charakter zu verpassen.

Nichtsdestotrotz hatte mich der Autor. Bei Zombies braucht es ja schon wirklich eine ganze Menge, um mich zu verschrecken, denn wie schon mal erwähnt, hab ich schon so ziemlichen Mist in diesem Genre gelesen. Er hatte mich so lange, bis der Antagonist auf der Spielfläche respektive in Köln erschien. Ich weiß nicht, wer oder was er ist und allein sein auftauchen hat mich innerlich dreißig Schritte zurücktreten lassen. Nicht, weil er Mumpitz wäre. Nein ganz im Gegenteil, er ist sogar recht interessant. Das Problem war einfach, dass ich dachte, ich lese hier eine typische Zombieapokalypse und nichts mit einem harten Fantasy-Einschlag. Mit dem hatte ich nicht gerechnet und ich bin ehrlich, ich weiß noch nicht, ob mir das gefällt oder nicht.

Zombies sind Zombies sind Zombies. Sie können gerne stärker sein, schlauer, lernfähig, schneller, what ever. Aber das Eingreifen einer SPOILER SPOILER finde ich etwas befremdlich. Ich kann an dieser Stelle leider nicht näher darauf eingehen, weil ich nicht spoilern möchte, aber ich bin wirklich gespannt, was aus diesem Aspekt innerhalb der Geschichte gemacht wird. Sagen wir es mal direkt: Mit der Umsetzung steht oder fällt meine Sympathie zu dieser Reihe.

Die Handlung als solche folgt einem klaren roten Faden und der ist am Ende auch aufgelöst. Natürlich bleiben genug offene Fragen, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen und es gab eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Fazit
„Gottes letzte Kinder“ ist eine rasante Novelle mit schwachen Charakteren, die aber im Großen und Ganzen ihre Stärken hat. Den ersten Band kann ich Zombie-Fans empfehlen, denn schon der Anfang allein lohnt sich, das Buch aufzuschlagen. Zombie-Neulingen würde ich vielleicht eher davon abraten, da dieser Antagonist echt eigen ist und möglicherweise eine falsche Vorstellung dieses Genres hervorruft.

Bewertung
Trotz meinem ganzen Gemecker war ich in der Geschichte drin und stockte wirklich erst beim Auftauchen des Antagonisten. Deswegen bekommt „Gottes letzte Kinder“ ganz knappe 4 von 5 Marken von mir.

Tilly
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am 14. Juli 2014
Die x-te Variante von "28 Days later". Okay, warum nicht und diesmal immerhin in Köln. Der Autor vermag durchaus Spannung zu erzeugen, formuliert für meinen Geschmack aber zu flapsig. Andere mögen das vielleicht. Da der Plot im Grunde hinlänglich bekannt ist, verspürte ich nach Beendigung des 1. Bandes keinerlei Neugier nach dem Fortgang der Geschichte. Daran änderte auch nicht, dass der Plot um "Gottes Kinder" und einen "Repräsentanten der Hölle" erweitert wurde.
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am 22. März 2014
Das Buch hat mir gefallen, weil beim Lesen keine Langeweile aufgekommen ist. Ich vergebe aber absichtlich nur
3 Sterne, weil ich mich über den geringen Umfang des Buches geärgert habe. Man hätte die komplette Reihe in einem Buch zusammenfassen sollen. Ich kaufe mir definitiv keinen weiteren Teil mehr für das Geld ( ich glaube ca. 6 Euro
Pro Buechlein).
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am 7. Februar 2013
Zuerst muss ich gestehen, das ich bereits bis Teil vier diese Serie auf dem Kindel gelesen habe. Über den Inhalt ist bereits schon alles gesagt was man ohne zu spoilern sagen kann.
Was mich dazu bringt mal wieder eine Rezension zu schreiben, sind folgende Punkte, die man als geneigter Leser wissen sollte :

1. Wie der Titel schon verrät sind diese Bücher eine Serie die Häpchenweise veröffentlicht wurde/wird. Wenn es einen so in einen Bann zieht, wie mich, dann sollte man sich direkt vier oder fünf Folgen direkt zusammen holen da sie als eBook sehr schnell durchgelesen sind.

2. Die Bücher hängen zwar Storytechnisch zusammen, werden aber von verschiedenen Autoren geschrieben wodurch das ganze einen eigenen Reiz bekommt.
Hiermit hebt sich die Geschichte von den Standardwerken, wie ich finde, ab.

3. Der wichtigste Punkt meines Erachtens ist die Tatsache, das die Romane im ersten Moment als klassische Zombiegeschichte wie Tagebuch der Apokalypse: Roman daher kommt sich dann aber zunehmend (Achtung Spoiler) in Richtung Mystik entwickelt. Was mich an die Reihe “Reiter der Apokalypse.“ stark erinnert.

Alles in allem bin ich mit dem Gebotenen durchaus zufrieden und werde die Serie weiter mit Begeisterung auf meinem Kindle verfolgen. Die gedruckte Ausgabe würde ich mir allerdings nur in einem Sammelband holen.
Den einen Stern Abzug im übrigen gibt es für die Tatsache, das ich gezwungen bin, das Vorschaubild zu vergrößern um zu erfahren, in welcher Reihenfolge die Bücher zu lesen sind. Kann die Angewohnheit von Amazon nicht verstehen das sie die Band Nummern nicht in den Suchtitel mit aufnehmen.

Anm. Wer Rechtschreib- und Interpunktionsfehler findet darf sie gern behalten.
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am 21. Dezember 2013
Enttäuschung! Das war, was am Ende des Buches übrigblieb. Nachdem ich die Rezensionen und Inhaltsangabe des Buches gelesen hatte, ging ich mit einer bestimmten Erwartung an das Buch heran. Ich möchte aus Gründen der Fairness jedoch keine Details aus dem Buch verraten, um potentiellen zukünftigen Lesern ihr "Leseerlebnis" zu belassen. Eine postapokalyptische Geschichte, auch noch mit Zombies, die in Deutschland spielt. "WOW!" dachte ich. Davon gibt es leider nicht allzu viele, zumindest gute. Es ist in geschriebener Form noch immer US-amerikanisches Hoheitsgebiet. Die ersten Seiten waren auch noch recht vielversprechend, jedoch wurde ich sehr schnell eines Besseren belehrt. Ich möchte hier nichts unterstellen und niemanden beleidigen, nur meinen Eindruck schildern. Nachdem ich das Buch gelesen hatte und mit den bereits abgegebenen Rezessionen verglich, ging mein erster Gedanke in die Richtung, dass das allgemeine Niveau unglaublich abgesunken, die Ansprüche der Leser heutzutage unglaublich niedrig sind. Das würde solch gute Urteile über das Buch erklären. Über Geschmack sollte man nicht urteilen, Geschmäcker sind verschieden, aber handwerklich schlecht bleibt schlecht. Eine andere Erklärung wäre auch, dass die Rezesionisten in irgendeiner Beziehung zum Autor oder Verlag stehen und den Verkauf des Buches forcieren möchten. Auf jeden Fall hat das was da geschrieben wurde nichts mit dem von mir gelesenen Buch zu tun. Es scheint, vorsichtig ausgedrückt, als hätte sich der Autor bei der Ideenfindung zu intensiv von erfolgreichen, schreibenden Kollegen "inspirieren" lassen. Zum Beispiel Stephen King, "The Stand" oder auch J.L. Bourne, "Tagebuch der Apokalypse". Allerdings auf einem ganz anderen, sehr viel niedrigerem Niveau. Das Buch erinnert eher an einen Groschenroman, obwohl es da auch etliche gibt, die qualitativ weitaus besser sind. Die Charaktere sind sehr blass und nicht ausgearbeitet. Das wird gegen Ende hin sehr deutlich. Die Akteure sind austauschbar, mich hat es nicht im Geringsten interessiert welches Schicksal sie ereilt (hier ist dieser "Überzombie" explizit eingeschlossen, die Rolle ist entgegen des Klappentextes völlig unwichtig, er verschwindet so schnell wie er kommt, das nennt man wohl Ettikettenschwindel), das sollte bei einem guten Buch anders sein. Auch ist es nicht so wie behauptet wird, dass die Örtlichkeiten gut recherchiert seien. Das ist nicht der Fall. Jeder der einen kurzen Blick auf Google Earth wirft oder mal in Köln war, kann eine eindrücklichere Beschreibung abgeben. Zu der Geschichte selbst läßt sich nicht viel sagen. Denn das ist Geschmackssache. Meiner ist es nicht. Diese Mischung aus Zombieapokalypse, Mysteriethriller und Gesellschaftskritik funktioniert (hier) leider nicht. Denn das Buch schafft es nicht dieses stimmig zusammenzubringen. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn es kommt jedes Thema zu kurz. Es ist vielleicht so, dass ganz "spezielle" Typen eine Dystopie eher überleben könnten als "Normalbürger", aber der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, auch hier wird durch die Wahl der Protagonisten sehe viel Potential verschenkt. Ich hatte mir ein Buch im Stil (nicht den Tagebuchstil) der bereits erwähnten "Tagebuch der Apokalypse" Reihe, also ohne den völlig überflüssigen, da einfach gestrickten metaphysischen Part, gewünscht. Dieses mit dem gewählten Handlungsort (Deutschland, halbwegs interesenten Charakteren und einem spannenden Handlungsverlauf wäre ein lesenswertes Buch gewesen und hätte die Chance gehabt ein großer Wurf zu werden. Dieses Buch ist es nicht! Wer kurzweilige Ablenkung auf niedrigem Niveau sucht ist hier richtig, aber selbst in diesem Bereich hat jeder John Sinclair Band mehr zu bieten! Schade! Vielleicht bietet der 2. Band wider Erwartens mehr.
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am 6. Juli 2015
Moin,
Das ist eher eine Frage/Anfrage zum Thema EBook , als eine Rezension . Warum finde ich das Buch hier nicht als EBook , sondern nur als Taschenbuch ? Alle anderen Teile gibt es als EBook ?

Mit freundlichen Grüßen :)
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am 4. März 2013
Der erste Roman dieser Reise beginnt recht vielversprechend, gleitet dann aber ab der Hälfte etwas zu stark ins Mystische ab. (Wie bereits in anderen Rezensionen geschrieben...)
Insgesamt glaube ich in der Geschichte auch viele Anleihen bei anderen Autoren zu erkennen... (Streckenweise erscheint es wie ein Aufeinandertreffen von "Steffen König" und "David W." Andererseits ist es sicherlich nicht einfach in diesem Genre einen völlig neuen, unbeeinflussten Weg zu beschreiten!?)
Auch wenn einiges noch etwas "platt" (Damit ist jetzt nicht der zugehörige Dialekt gemeint! *g*) und hölzern daher kommt, so ist der Schreibstill insgesamt aber doch vergleichsweise elegant und flüssig.
Eigentlich ja keiner besonderen Erwähnung wert, aber es scheint der Text hat ein Lektorat durchlaufen... (Leider heute keine Selbstverständlichkeit mehr, insbesondere bei E-Book-Publikationen!)

Mein Fazit:

Zombies an mir persönlich bekannten Orten in Köln stellen, trotz leichter Anlaufschwierigkeiten, mal eine erfrischende Abwechslung dar!
Für den Einstieg in eine etwas längere Romanreihe durchaus angemessen, zumindest ich bin neugierig auf die Fortsetzung der Geschichte (Trotz des "mystischen", eventuell gelingt der "Tanz auf dem Drahtseil" ja dieses mal?) und habe bereits den zweiten Teil herunter geladen... (Liest sich, meinem bisherigen Empfinden nach, noch etwas flüssiger als der erste Teil, werde gegebenenfalls noch eine weitere Rezension verfassen!)
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am 20. März 2012
Ich habe dieses eBook als kostenlose Ausgabe geladen und war angenehm überrascht. Die Stimmung stimmt, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und offensichtlich soll noch ein 2ter Teil folgen, der aber bis jetzt noch nicht bei Amazon erschienen ist.
Warum also "nur" 3 Sterne? Vor allem deshalb, weil so richtig neu war nichts, außer vielleicht der Schauplatz. Wie immer nur wenige Überlebende, viele dumme Zombies, die nur dank ihrer Hartnäckigkeit gefährlich sind, wenige schlaue Zombies, die auch nur noch hartnäckiger sind, kein Strom, eine männliche Hauptperson, die so ziemlich alles im Griff hat, eine weibliche Hauptperson, vollbusig und taff.
Naja, kennt man alles schon aus diverser Literatur und aus der einschlägigen Filmwelt. Das eigentlich Interessante, der "dunkle Mann" und die Kinder, werden nur gestreift und wahrscheinlich in der Fortsetzung dieses Werkes weiter vertieft.

Also lohnt es sich die jetzt 3,49 € für 130 Taschenbuchseiten auszugeben? Eher nicht. Selbst Bestseller kosten manchmal weniger und bieten zumindest schonmal mehr Seiten zum lesen. Ich würde vermutlich dieses Geld dafür nicht ausgeben wollen. Ansonsten ist es eine interessante Geschichte mit Abzügen.
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