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Hinter den schwulen Lachern: Homosexualität bei den Simpsons
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2013
Eine wahre Doktorarbeit hat Erwin in het Panhuis hier abgeliefert, allerdings vor allem die Gliederung und systematische Vorgehensweise betreffend.

Den Simpsons angemessen ist der Schreibstil gut verständlich und unterhaltsam, vor allem, weil man viele Hintergrundinformationen bekommt, die sonst leicht untergehen bzw. unbemerkt bleiben. Das Ganze wird illustriert von vielen Bildern der TV-Serie, die die beschriebene Folge erinnern helfen. Dennoch ist das Buch textlastiger und kein Comic.

Insgesamt merkt man, mit welcher Akribie und Liebe zur Serie der Autor hier vor gegangen ist - vor Jahren hatte ich auch mal die Idee, dass die schwulen Komponenten der Simpsons eine Analyse wert wären, habe dann aber sehr schnell an der Machbarkeit gezweifelt, da das ein echtes Mammutprojekt zu werden versprach.

Erwin in het Panhuis hat es geschafft und auch noch einen Verlag gefunden, der das Buch zu einem für den Aufwand fairen Preis produziert: 28,- Euro (in der Subskription sogar nur 20,-) sind m.E. angemessen für einen 205 Seiten starken Hardcover-Band im knapp über DIN-A4-Format aus hochwertigem Papier. Zumindest im Vergleich zu dem, was manche Verlage heute schon für Paperbacks verlangen. Kleines Minus: die Schrift könnte minimal größer sein, vor allem bei den Fußnoten. Wobei dann das Werk wohl noch mächtiger geworden wäre.

Chapeau für die Leistung des Autors und auch ein Dank an den Verlag!
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2013
Ich habe nun zwar keine wissenschaftliche Abhandlung erwartet, aber von dem was hier geliefert wird bin ich nun doch sehr enttäuscht.
Das Buch ist in in einzelne Kapitel aufgeteilt(z.B. Charaktere, Themen), die ebenfalls wieder einzeln thematisch unterteilt sind (z.B. Eltern, Religion, Politik).
In den Unterkapiteln werden alle für den Autoren relevanten Szenen z.B. zu einer einzelnen Figur oder dem Thema Politik oder Religion aufgezählt um dann mit einem (sehr) kurzen Fazit abgeschlossen zu werden.
Ein eigener Analyseteil fehlt, weshalb eine tatsächliche nähere Betrachtung des Aufgezählten extrem kurz kommt.
Die jeweiligen Fazits wirken alle recht ähnlich und austauschbar, vor allem diejenigen aus den Charakter Unterkapiteln. Außerdem scheinen sie nicht immer zum vorangegangen Kapitel zu passen.
Ist in einem Abschnitt vor allem von klischeehafter Übertreibung und fehlender Charakterausarbeitung die Rede, spricht das Fazit gerne Mal von sensiblem Umgang und vielschichtigen Darstellungen.
Ein Beispiel hierfür ist das Fazit des Kapitels Religion. Nachdem in eben diesem Kapitel und auch schon im Kapitel zu den einzelnen Charakteren Flanders als Vertreter des fundamentalen Christentums, über den sich auch gerade deshalb lustig gemacht wird, beschrieben wird, resümiert das Fazit, dass lediglich Vertreter der Amtskirche, nie(sic!) aber der Glaube von Privatpersonen veralbert würde.
Solche Widersprüchlichkeiten, Fehl- und Falschbewertungen sind mir öfter aufgefallen.

Des Weiteren werden Szenen oftmals als emanzipatorisch uminterpretiert, wo dies nicht viel Sinn macht.
Wenn zum Beispiel Smithers Mr. Burns in Anlehnung an eine Szene aus Titanic zeichnet, so ist dies nicht emanzipatorisch. Der Autor erklärt, dies sei der Fall, da Hetero- und Homobeziehungen hier gleichgesetzt würden. Aber dies geschieht hier gerade nicht. Viel eher wird die ursprünglich romantische Szene durch die Besetzung mit Männern als albern und lächerlich dargestellt, was insbesondere mit der Besetzung Smithers und Burns, die keine romantische und gleichberechtigte Partnerschaft haben, den absurden Witz ausmacht.

Auch die vielen Wiederholungen, das Kapitel zu anderen Zeichentrickserien und das ständige Anmerken von Dingen die nicht vorkamen und Anspielungen, die bei den Simpsons nicht gemacht wurden, dem Autoren aber gut gefallen hätten, empfinde ich als eher überflüssig und störend.

Es ist klar, dass nur ein Fan so ein Buch herausbringt. Doch durch das zwanghafte „schön“ und „pädagogisch wertvoll“ schreiben einzelner Szenen, die teilweise eben doch nur klischeebeladener Klamauk sind, wird das Ziel einer ernsthaften Auseinandersetzung unterlaufen.
Ich bin Simpsons Fan seit meiner Kindheit und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider konnten meine Erwartungen hier nicht erfüllt werden.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2013
Was für eine akribische Arbeit sich der Autor gemacht hat - das ist einfach unglaublich. Zum Glück hat das Buch ja auch noch viele Bilder und am Ende ein Register, wo man unter "Brokeback Mountain" und anderen Filmen einfach mal nachschlagen kann. Auch wenn die Homofreundlichkeit der Serie den Fans ja durchaus klar war, war es auf jeden Fall längs überfällig, so was zu schreiben. Jetzt werden auch dem Duchschnittsseher viele Stellen und ihre Mehrschichtigkeit erklärt, insgesamt wird der Simpson-Cosmos klarer.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2014
Als ewiger Simpsons-Fan hab ich mir auch die eBook Version für 10€ gekauft (allerdings woanders) und ich hab gut die Hälfte davon gelesen, den Rest überflogen.

Top:
+ viele Bilder dass man sich an die Szenen erinnert
+ am Anfang werden viele Gags erklärt die in der Synchro oder bei den Untertiteln zum Teil sehr gut oder zum Teil sehr schlecht verwertet, sinnentfremdet oder einem neuen Sinn zugeordnet wurden
+ Staffel/Folge von jeder Szene wird angegeben
+ Quellenverweise am Seitenrand
+ wirklich detailiert, meistens mit Zitaten
+ bei vielen beschriebene Szenen wurde ich erst durch das Buch auf die homosexuelle Anspielung aufmerksam

und damit wären wir bei den

Flop:
- wird schnell langweilig (wenn man dann zum 10. mal liest dass sich im Blick von Smithers auf Mr. Burns ein homoerotischer Hintergedanke verbergen könnte, wird es langweilig)
- in manche Szenen wird reininterpretiert (vermute ich)
- jede, wirklich jede 2 Sekunden-Szene wird genau auseinanderklabustert (Szene wo Lisa auf der Militärschule ist und einer meint; "Jetzt ist XXX nicht mehr der weiblichste Kadett"... wird exakt beschrieben)

Fazit:
Wirklich gut recherchiert aber eignet sich nicht zum "auf-einmal-durchlesen" weil man einfach erschlagen wird.
In vielen Szenen ist die Homosexualität bei den Simpsons offensichtlich, aber dann jede Kleinigkeit aufzudröseln und psychologisch zu erklären langweilt auf Dauer.
Für 10€ als eBook ist es ok, für 30€ Hardcover würde ich es mir nicht kaufen.
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