Kundenrezensionen


158 Rezensionen
5 Sterne:
 (65)
4 Sterne:
 (28)
3 Sterne:
 (16)
2 Sterne:
 (14)
1 Sterne:
 (35)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie erwartet
Bezieht sich auf die Sonderedition - erhältlich beim Levante Verlag

Meine Meinung:
Eine Autobiografie zu bewerten finde ich äußerst schwierig und ich bin mir nicht sicher, ob ich das irgendwie hinbekomme. Normalerweise lese ich solche Sachen auch nicht besonders gerne - möchte nicht so tief in die Privatsphäre fremder Menschen...
Vor 9 Monaten von MacBaylie veröffentlicht

versus
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann nur abraten !
Wir alle erinnern uns:
Christiane F. wurde zu ihrer Oma auf's Land verfrachtet.... und das Buch, bzw. der Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" endete
mit dem Bild einer verschneiten Landschaft. Eine traurige Geschichte, knallhart, fesselnd, einfach zum Heulen !!
Jahrzehntelang haben wir uns dann gefragt: Was macht die heute ? Lebt die eigentlich noch...
Vor 7 Monaten von Michael veröffentlicht


‹ Zurück | 1 216 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann nur abraten !, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Wir alle erinnern uns:
Christiane F. wurde zu ihrer Oma auf's Land verfrachtet.... und das Buch, bzw. der Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" endete
mit dem Bild einer verschneiten Landschaft. Eine traurige Geschichte, knallhart, fesselnd, einfach zum Heulen !!
Jahrzehntelang haben wir uns dann gefragt: Was macht die heute ? Lebt die eigentlich noch ?

Und doch, plötzlich ein Lebenszeichen: Sie erzählt ihre Lebensgeschichte weiter, und wie....
Christiane F erzählt in diesem 2. Buch, wie es nach "WKVBZ" weiter ging, insgesamt möchte ich sagen daß sie doch eigentlich so
gut erzählen kann und dieses auch ganz gut zu Lesen sein müsste, aber weit gefehlt:

Zwischen ihren Zeilen finden wir Anmerkungen und Statistiken von der Co-Autorin, welche mich persönlich total störten,
da zu viel zu viele Zahlen genannt werden die sich eh niemand merken kann. Zu viel Laber-Rhababer, da neigt man eher dazu
das Ganze zu überfliegen. Was interessieren mich irgendwelche Statistiken ?

Insgesamt ist dieses Buch leider ziemlich unstrukturiert und nicht gerade gut zusammenhängend geschrieben, denn
die Chronologie passt hinten und vorne nicht. Eine Biographie sollte in dieser Hinsicht schon Chronologisch korrekt
geschrieben sein, selbst wenn sie in Kapitel unterteilt ist. Hier verstehe ich in keinster Weise das Lektorat !
Die Autorin kommt auch oft von Höcks'chen auf Stöcks'chen, wie man bei uns so schön sagt, und das kann dann schonmal
stinklangweilig werden.
Dazu kommt dann noch die seitenweise Behauptung, sie und ihre Wohnung würden stets überwacht werden,
also da frage ich mich wirklich, was das soll. Kommt sich die Autorin wirklich so wichtig vor, oder ist
gar die NSA mit im Boot ? :-)

Auch an Wiederholungen mangelt es leider nicht in dem Buch, so erwähnt sie doch immer wieder, dass sie seit Jahren von
den Tantiemen von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" leben kann. Ehrlich - das ist mir relativ egal !
Da kann sie ja auch wirklich froh sein dass es so ist, dieses Werk allerdings wird das sicherlich nicht bringen.

Ich habe es mit Ach und Krach zu Ende gelesen und muss gestehen, es war leider kein Vergnügen, es war eher anstrengend
weil man oft zurückblättert, um nachzuschauen: Wie verdammt nochmal kommt die nun auf dieses Thema ?
Es ist einfach schwer zu lesen, nicht flüssig, leicht verworren. Sie scheint etwas neben der Realität zu sein, evtl.
liegt es ja an dem jahrelangen Drogenkonsum, ich weiss es nicht. Jedenfalls kommt das Buch so etwas rüber wie:
"Hallo, hier bin ich wieder, ja - ich lebe noch, ich habe genug Geld, ich fixe immer wieder mal, ich liege niemandem auf
der Tasche, ich kenne eine Menge Promis, mann das war ne geile Zeit, und weiter geht's."

Man muss wirklich anmerken daß sie vorgibt, eine Menge Promis zu kennen - wofür ? Das macht das Buch keinesfalls
interessanter, eher das Gegenteil ist der Fall; es klingt nach Angebe und es nervt tierisch.

Während ich das Buch und auch den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" für eine absolute Meisterleistung halte, muss ich zu
diesem Buch leider sagen daß ich das hier gar nicht so empfinde. Dieses betrifft weniger die Handlungen, sondern eher die
Aufarbeitung des Erlebten, das hätte man alles viel schlüssiger und knackiger rüberbringen können.
Für ein Buch dieser Preisklasse, welches mit solchen Mängeln behaftet ist, kann ich leider nur einen Stern vergeben,
weil es mich sehr ärgert dass ich es so teuer gekauft habe.

Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen und vorwiegend mag ich Biografien, aber dieses hier ist einfach nur mies umgesetzt.

Persönlich tut es mir wirklich für Christiane F. von Herzem leid, daß sie ihre Sucht bis heute nicht besiegt hat.
Letztendlich vertrete ich nach dem Lesen dieses Buches jedoch die Meinung, daß es ihr ganz stark an Disziplin fehlt,
und eine ganze Menge weniger Egoismus würde ihr mal ganz gut tun !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 4. Februar 2014
Von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" war ich ein Riesen-Fan. Habe es mehrmals gelesen und fand es super. Deshalb habe ich auch dieses Buch gekauft, weil mich ihr Leben interessiert hat.
Dieses Buch war jedoch eine herbe Enttäuschung.

Die komplette Geschichte ist nicht chronologisch. Sie erzählt wirr durcheinander, mal ist ihr Junge 9-jährig, dann hat sie wieder kein Kind und im nächsten Absatz hat sie wieder eins und da ist es dann schon 12-jährig
Sie erzählt von Hund A, in der nächsten Geschichte erzählt sie von Hund D und man überlegt, ob das jetzt vorher oder nachher war. Dann schreibt sie, dass sie zur Zeit X seit längerem Clean war und im nächsten Satz steht "... zu dieser Zeit war ich schon wieder seit einiger Zeit im Drogensumpf". Und man sitzt vor dem Buch und fragt sich, wann denn das jetzt passiert ist. Am Anfang habe ich jeweils zurück geblättert weil ich dachte ich sei beim Lesen unaufmerksam gewesen. Dann habe ich aber bemerkt, dass diese Gedankesprünge wirklich so im Buch sind, dass es nicht am Leser liegt. Habe mir dann vorgenommen, einfach zu lesen, ohne wissen zu wollen was wann war, aber der Unterhaltungswert hat darunter enorm gelitten. Diese zusammenhanglosen Erzählungen habe ich als sehr mühsam und auch nicht sehr interessant empfunden.

Mir kam es vor, als ob sie alle wirren Gedanken einfach mal zu Papier gebracht hat und der Leser kann dann selbst schauen was er damit anfangen soll. Wenn es nicht in der Mitte des Buches noch um den Zürcher Platzspitz gegangen wäre, hätte ich aufgehört zu lesen. Ich wollte das Buch gerade endgültig zuklappen und aufhören, als dieser Teil kam. Da ich in der Nähe aufgewachsen bin, hat mich das interessiert und deshalb habe ich weitergelesen und danach war es nicht mehr viel, deshalb habe ich mich noch durch gekämpft. Wirklich empfehlen kann ich das Buch aber nicht. Mich hat es sehr enttäuscht und ich würde es auf keinen Fall mehr lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich inhaltlos!, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Da hat wohl jeder, der Ende der 70er, bzw. in den 80ern mit "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" groß wurde drauf gewartet: Wie ging es mit Christiane weiter. Hier die Antwort - oder doch nicht?
Dieses Buch ist jedenfalls so absolut nichtssagend, dass man nicht weiß, ob man die Antwort nachher kennt. Das Buch ist eine Mischung aus Selbstdarstellung, Selbstmitleid und dem Versuch, noch mal Geld zu machen. Unglaublich, wie vielen Künstlern Christiane F. zum Erfolg geholfen hat. Die Einstürzenden Neubauten würde heute kein Mensch kennen, wenn sie ihren Freund Klaus nicht gebeten hätte, die Band unter Vertrag zu nehmen. Und Nenas "99 Luftballons" wäre in Amerika kein Hit geworden, wenn sie dem Radiomoderator nicht ein Mixtape mit ihren Lieblingsliedern gegeben hätte, auf dem eben dieses Lied drauf war. Glaubt Frau Felscherinow DAS wirklich? Sie kennt sie ja alle, Depeche Mode, Nina Hagen, Billy Idol, Abwärts, Nick Cave, Campino usw. usf. Was für eine tolle Frau - vorsicht Ironie!
Das Buch sagt eigentlich nur zwei Dinge: Schaut mal wie toll ich bin und mir ist ja so übel mitgespielt worden.
Es handelt sich um eine Autobiografie, da muss man davon ausgehen, dass das geschriebene der Wahrheit entspricht, aber ganz ehrlich, beim Lesen habe ich des Öfteren mit dem Kopf geschüttelt, da ich teilweise wirklich meine Probleme hatte, zu glauben, was da steht. Demnach müsste Christiane F. eine so unglaubliche Berühmtheit sein, weil sie alles und jeden kennt und die Reporter niemals aufgehört haben, ihr die Bude einzurennen, sie immer wieder ausfindig gemacht haben, in all den Jahren. Alle wollten nur sie, es klingt einfach alles so maßlos übertrieben. Vielleicht macht der Schreibstil das ganze auch etwas unglaubwürdig, denn manchmal liest es sich so, als hätte ein Teenager gerade seinen Debütroman rausgebracht. Vom Schreibstil einer über 50jährigen ist das Buch jedenfalls weit entfernt.
Ein Buch, das bestimmt ganz viel Potential hatte, als die Idee aufkam, das weitere Leben von Christiane F. zu erzählen - in dieser Form ist es jedenfalls so überflüssig wie ein Kropf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlinvestition in Co-Autorin, 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Eigentlich war ich neugierig darauf, wie es ihr ergangen ist in den letzten Jahren... aber das Buch ist absolut schlimm.

Der Schreibstil ist unmoeglich, wechselt staendig von flapsig zu serioes, auch in der Zeit wird dauernd hin- und hergesprungen. Wofuer gab es da eine Co-Autorin, wenn das Resultat so unmoeglich und unlesbar ist?

Ausserdem scheint Christiane F. leider nicht viel gelernt zu haben, ihre gelegentlichen Bekenntnisse klingen eher scheinheilig, denn aus anderen Aussagen hoert man deutlich, dass sie nach wie vor die Verantwortung bei anderen sucht. Sie nimmt immer wieder Drogen und saeuft, beschwert sich aber ueber die Inobhutnahme ihres Sohnes... ist vielleicht auch einfacher, als sich einzugestehen, selbst Mist gemacht zu haben.

Besonders nervig ist das Name-Dropping und die Angeberei. Sie war dabei, als Van Halen "Jump" schrieb, sie hat "99 Luftballons" in den USA populaer gemacht, sie hat Ecstasy in Berlin mit eingefuhert, sie sass am Puls der Zeit, bei den Anfaengen des Punkrock, was auch immer. ohne sie waere die Welt scheinbar noch auf dem Niveau der 1970er.

Eigentlich emfpinde ich Respekt fuer Menschen, die so viel durchmachen, aber mit diesem Buch hat sie sich keinen Gefallen getan.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer zu bewerten!, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Man liest es ja aus den vielen anderen Rezensionen hier schon heraus: Das Buch polarisiert und ist scheinbar schwer zuzuordnen und zu bewerten.
Auch ich bin mit dem "Mythos Christiane F." aufgewachsen; sowohl das Buch, als auch den Film, habe ich mir jeweils bestimmt ein Dutzend mal zu Gemüte geführt. Immer schwankend zwischen völligem Grauen und heimlicher Faszination. So, wie es eben vielen anderen außer mir auch ging.
Aufmerksam gemacht durch den (vor)letzten STERN habe ich mir nun auch das "Zweite Leben" gekauft. Es ließ sich auch - wie schon die "Kinder vom Bahnhof Zoo" - recht zügig lesen. Ein gewisser Spannungsfaktor (wenn man es mal so nennen möchte) liegt dem Buch sicherlich zugrunde.
Und trotzdem bleibt am Ende ein ziemlich fader Beigeschmack - eben auch so, wie es viele Leute hier beschreiben.
Was ist passiert? Habe auch ich einfach mehr von dem zweiten Leben erwartet? Wollte ich Antworten auf viele ungeklärte Fragen aus Christiane F.s Vergangenheit? Wollte ich den "Kick" von weiteren Drogenberichten?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht so genau. Vielleicht wollte ich einfach nur die spannende Lebensgeschichte einer Anti-Heldin meiner Jugend weiterverfolgen. Leider musste ich aber feststellen, dass nicht nur ich älter geworden bin, sondern dass auch die Protagonistin von damals heutzutage bereits die Fünfzig hinter sich gelassen hat. Und was ist geblieben? Eine recht wirre, an vielen Stellen ins Belanglose abdriftende Geschichte, die mich irgendwie "unbefriedigt" zurückgelassen hat. Sorry...ich kann es einfach nicht anders ausdrücken. Die vermeintlichen Sympathien, welche man für die Junkiebraut vom Bahnhof Zoo damals hatte, werden durch den zweiten Teil - bei mir jedenfalls - ziemlich heruntergeschraubt.
Ich wünsche Christiane F. einen schönen, möglichst schmerz- und drogenfreien Lebensabend. Der Wunsch nach einem dritten Buch ist nach dem "Zweiten Leben" jedoch verpufft...
Knappe drei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sinn?, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Vorweg: ich bin mir dessen bewusst, dass ein Mensch, der seit über 30 Jahren nicht von Drogen loskommt, kein Buch in der Lage ist zu verfassen, von welchem ein Signal der Hoffnung ausgeht. Es geht in dieser Bewertung nicht darum, ob diese Frau erfolgreich gegen die Drogen gekämpft hat oder nicht. Es geht um den Sinn dieses Buches.

"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" hat als Buch definitiv seine Existenzberechtigung. Die "Fortsetzung" jedoch nicht... im Gegenteil... dieses zweite Werk zerstört den Bann des Vorgängers, denn Frau Felscherinow verhöhnt in gewisser Weise die Ernsthaftigkeit der Heroinsucht, was ihr im Grunde nicht vorzuwerfen ist, dafür aber umso mehr der (hoffentlich drogenunabhängigen) Co-Autorin. Diese hätte zumindest ihre eigenen Beiträge besser überdenken sollen und sich fragen, welches Ziel am Anfang des Schreibens im Raum stand und wie Frau F. dies auch erreichen konnte (War es nicht das, offene Fragen zu beantworten, um endlich von den Medien in Ruhe gelassen zu werden und den Stempel der "Christiane F." abzuwischen?). Ich möchte bezweifeln, dass sie die Reaktion bezwecken wollte, die sie in mir und auch Freunden, welche das Buch ebenfalls gelesen habe, auslöste.

(Außerdem: der Beitrag der Co-Autorin zur Legalisierung von H ist ja bitte wohl ein Witz! Der Verweis auf den legalen Erwerb von Alkohol und Zigaretten ist völlig verdreht. Natürlich sterben viele Menschen an den Folgen von Alkohol, aber die Anzahl der Alkoholtoten würde nicht automatisch mit einem Verbot von Alkohol steigen. So aber wäre der Umkehrschluss aus "weniger Herointote durch Legalisierung")

Es hat mich innerlich ganz wild gemacht. Über den Daumen gepeilt verging keine Seite ohne die scheinbar zufällige Erwähnung eines Prominenten, mit dem sie ganz dicke war. Und an dieses scheinbar zufällige Erwähnen kann man nach den ersten Kapiteln nicht mehr glauben. Ab dann baut es nur Aggressionen auf, weil man sich denkt: "Ja gute Frau, wir wissen es jetzt!". Es scheint, als definiere sie sich über diese Kontakte. Als buhle sie durch die Erwähnung der Namen um Anerkennung.
Hinzu kommen die (wieder scheinbar zufälligen) Erwähnungen von Nenas "99 Luftballons", die ohne Felscherinows Zutun nicht durch die Radios der USA-Bürger geflogen wären,... David Bowie, der ohne sie und ihren Film in Deutschland nie so bekannt geworden wäre ... oder ihre Einfuhr von etwas Ecstasy nach Deutschland, die der Beginn des Ecstasys in diesem Land war. Und so etwas STÄNDIG. Das ist irgendwann nur noch nervenaufreibend, weil man ihr am liebsten sagen möchte, dass sie diese ganze Selbstdarstellung bitte lassen möge.

Dass man vergeblich nach einer Chronologie sucht, wurde hier schon erwähnt. Dem stimme ich zu, fand dies jedoch nicht sehr störend.

Das Buch sagt mir, dass "Junkie" ein akzeptabler Lebensentwurf ist. Schuld sind immer nur die Anderen. Man ist schließlich naiv und wurde nicht aufgeklärt... man kann ja nichts dafür für die Rückfälle, andere Drogen sind ja ein Scheißdreck dagegen und von denen kommt man auch einfacher los... die Opferrolle ist da, um sich in ihr einzunisten.
Dieses Buch sagt mir, sich selbst zu belügen ist eine Tugend.
Eine verschobene Welt, in der Frau F. lebt. Das ist in sofern nicht kritisierbar, als dass es wohl das unausweichliche Ergebnis der Drogen ist. Aber man hätte verhindern müssen, dass dieses Buch in der Form öffentlich wird. Drogen sind geduldet und verherrlicht und das kann wohl bitte nicht sein. Nicht nachdem "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" so viele Menschen für die Wichtigkeit und die Gefahr dieses Themas sensibilisiert hat.

Mir persönlich ist es egal, ob dieses Buch einen Menschen zeigt, der von der Sucht loskommt oder einen, der immer wieder rückfällig wird. Beides ist real. Nur macht es für mich keinen Sinn eine Autobiografie zu verfassen, in der nichts erzählt, sondern permanent in einer selbstverliebten und besserwisserischen Art übertrieben und beschuldigt wird.

Es ist ok, wenn es andere mögen- ich mag es nicht und um die Sternchenstatistik realistisch zu halten, habe ich das hiermit gesagt ;)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sie hat es nicht geschafft..., 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Eine Autobiographie ist schwierig zu bewerten, da diese ja von dem Leben einer anderen Person erzählt. Da Christiane F. aber ein Drogenpromi gewesen ist, hat es mich natürlich interessiert, wie es mit ihr weitergegangen ist. Dies war leider nicht sehr aufregend beschrieben, sondern hinterließ eher ein deprimierendes Gefühl, wie sie nun durch`s Leben driftet und immer wieder rückfällig wird, einfach keinen Boden unter den Füßen zu bekommen scheint. Inzwischen passt wohl auch der Satz "Alt und kein bißchen weise". Da ihr Leben irgendwie vom Scheitern erzählt und sehr konfus und zusammenhanglos in diesem Buch dargestellt wird, ist es auch nicht wirklich eine große Bereicherung, dieses Buch zu lesen. Im Gegenteil, eher ein Beitrag dazu, Christiane F. zu entmythifizieren. Dies ist auf jeden Fall gelungen. Heute lebt sie in der Vergangenheit, hat anscheinend Wahnvorstellungen durch den jahrelangen Drogenmißbrauch und ist nicht bereit, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Traurige wahre Geschichte. Aber definitiv nicht lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zerstört den Lehreffekt des 1. Buches !, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Entweder war die Autorin etwas wirr oder Frau F. war während des Interviews zugedrönt und die Autorin musste Puzzleteile zu einer halbwegs vernünftigen Geschichte zusammenfügen. Jedenfalls sind die Gedankensprünge enorm.

Sehr haarsträubend finde ich die Meinung der Autorin, Drogen wie Heroin zu legalisieren, damit der Reiz und die Faszination daran verloren ginge. Anscheinend hat die Autorin das 1. Buch und das dahinter stehende Drama ebenfalls nicht verstanden.

Im 2. Drittel des Buches wird sehr deutlich dass Frau F. unter Verfolgungswahn leidet. Sie glaubt ihre Mutter hätte Leute angeheuert, welche in Nachbarswohnungen leben, ihre Wohnung sei verwanzt ect. Diese Leute stehlen ihr hin und wieder etwas oder verstecken es, um sie verrückt zu machen.
Ihr Sohn mit 6 Jahren übernahm allmählich diese Paranoia - weswegen ich nachvollziehen kann warum man ihn besser in die Obhut von Pflegeeltern gab. Fast schon etwas spät.

Jedenfalls lassen mich ihre Wahnvorstellungen äusserst an dem Rest ihrer Geschichten und Aussagen zweifeln, in welchen sie mit Campino in einer WG gelebt haben soll, an Nena's Durchbruch in den USA durch Zufall beteiligt gewesen sein möchte und angeblich mit Loriot befreundet gewesen war.
Das alles hatte ich erst für bare Münze genommen - es wäre ja durchaus möglich gewesen - glaube ich nun aber nicht mehr.
Eher könnte ich mir vorstellen, dass sie, diese Personen im Dilirium gerade im Fernseher sehen sah und so diese Geschichten entstanden.

Wie man liest: Ich bin etwas verärgert über dieses Buch.
Vor ca. 8 Jahren sah ich Frau F. im Fernsehen...ich glaub auf Spiegel TV (?)...sie sagte damals dass sie im Methadonprogramm sei. Ich hatte geglaubt sie hätte es wirklich versucht und begriffen - ich hatte nicht erwartet dass ihr Leben so weiter ging....dass sie NIE wirklich aufgehört hat zu fixen.

Ausserdem wird meines Erachtens der Lehreffekt des 1. Buches zunichte gemacht - eben mit Aussagen diese Drogen zu legalisieren oder dass sie nichts schlimmes daran finden kann, dass sie auf dem Babystrich war...usw
Stattdessen heisst es die böse Gesellschaft, welche diese Randgruppen nicht mehr aufnehmen und ...böse böse...dass die Gesellschaft ihre Kinder nicht mit ihrem Kind spielen lassen - Angst haben vor AIDS und Hepatities.
Ja sorry.

Die Pseudopsychologische Einschätzung der Autorin über Christiane F. ist oberflächlich und lächerlich.
Ihre Ausführungen über Statistiken sind langweilig und etwas am Thema vorbei - ich hatte eine Biografie erwartet und keine Lehrstunde über Behörden und Statistiken.

Im 1. Buch wurde ein abscheckendes Beispiel gezeigt und alles auf den PUNKT gebracht.
Sehr verständlich, besonders abschreckend für uns - junge Menschen.
Ich weiß nicht was dieses 2. Buch aussagen soll - ich befürchte das weiß die Autorin wohl selbst nicht - na wenigstens bekommt Frau F. weitere Tantieme.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Vergleich zum ersten Buch, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie (Broschiert)
Schade, Christiane F. und der Co-Autorin Sonja Vukovic gelingt es in keinster Weise, an das Vorgängerbuch, das Christiane F. vor etwa 35 Jahren zusammen mit Stern-Autoren geschrieben hat, anzuknüpfen. Warum das Buch ausgerechnet jetzt erscheint, wo es in ihrem Leben eigentlich keine bahnbrechenden, neuen Entwicklungen gibt (ihr Sohn wurde ihr bereits vor Jahren weggenommen), bleibt ein Rätsel. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass die Tantiemen des ersten Buches langsam ausgehen und sie wieder Geld brauchte? Im Grunde genommen ist das Buch unnötig. Sicher, Christiane F. führt ein spannendes Leben und ist durch die Hölle gegangen – das möchte ich gar nicht abstreiten. Aber muss man daraus unbedingt Profit ziehen? Ich denke, es gibt viele vergleichbare Schicksale, die eben nicht zu Papier gebracht werden, weil die entsprechenden Menschen nicht so bekannt sind.
Doch so spannend ihr Leben auch sein mag, so wenig ist es der Journalistin gelungen, dieses in dem Buch festzuhalten. Das Buch liest sich dröge und langweilig, selbst die guten Stellen sind langweilig beschrieben. Literarisch gesehen ist das Buch eine Katastrophe und nicht mit dem Vorgänger zu vergleichen. Es wimmelt nur so von Wortwiederholungen. Die Sätze sind kurz und einfach, der gesamte Spannungsbogen – ich kann es gar nicht oft genug betonen – fehlt komplett. Hinzu kommt, dass das Buch völlig unstrukturiert ist. Die Co-Autorin hätte sich gut getan, die Erzählungen von Christiane F. (die sicher unstrukturiert aus ihr kamen) chronologisch zu ordnen- das wäre auch ihr Job als Co-Autorin gewesen. So kann man überhaupt keine Struktur erkennen. Die Co-Autorin hat das Buch in Themen zusammengefasst, wie „Anna“ oder „Plötzensee“, aber dadurch wird es in keinster Weise verständlicher – im Gegenteil. Die einzig sinnvolle Struktur ist und bleibt bei einer Autobiographie die chronologische. So springt die Autorin in unterschiedlichen Zeitebenen umher, ohne dass man wirklich versteht, warum sie jetzt wo ist. Mal lebt ihr Sohn noch gar nicht, dann ist er erwachsen, dann wieder ein Baby. Ähnlich bei ihrer Freundin Anna. Mal ist sie da, dann tot, dann taucht sie wieder auf. Wie soll man aus diesem Gewirr schlau werden?
Was mir außerdem auf den Keks ging, ist die ständige Betonung, wie sie mit irgendwelchen Promis intensiven Kontakt hielt. Ohne ihre Drogenkarriere und das daraufhin veröffentlichte Buch wäre das gar nicht möglich gewesen und jetzt scheint sie auch noch stolz darauf zu sein?
Und ihre Naivität ist nicht zu toppen- wie kann man solche Sätze aufschreiben? (Seite 248): „Es war dumm von mir, wieder mit dem Heroin anzufangen. So habe ich jede Chance vertan, das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht wiederzubekommen. Mir war das alles nicht klar, mich hat niemand richtig aufgeklärt, und es war mir auch alles egal.“
Dass heroinabhängige Mütter nicht das Sorgerecht ihrer Kinder bekommen, liegt doch auf der Hand, oder? Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Wieso soll sie jemand darüber aufklären?
Als sie Jahre später doch das Sorgerecht bekommt, will sie es plötzlich nicht mehr, weil sie meint, ihr Sohn wäre in der Pflegefamilie besser aufgehoben. Insbesondere die Geschichte mit dem Sohn bleibt schleierhaft. Das ist ja eigentlich der Kernpunkt der Story, darum geht es doch letztendlich. Aber die Gefühle wurden keinesfalls intensiv geschildert, eher wirr und oberflächlich, sodass einen die Geschichte fast unberührt lässt.
Fazit: Das Geld kann man sich wirklich sparen. Ich werde mein Buch heute noch verkaufen. Das erste Buch war ein unglaublicher Hammer, aber das jetzige kann nicht mithalten. Dass Christiane F. nach ihrem schlimmen Schicksal wirr erzählt, kann ich nachvollziehen. Es wäre die Aufgabe der Co-Autorin gewesen, Spannung und Struktur in die Erzählungen zu bringen, aber das gelang der ehemaligen Volontärin keinesfalls. Schade! Der Stoff wäre gut gewesen, doch so, wie das Buch dargeboten wird, ist es leider Verschwendung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buch entspricht nicht den Erwartungen !, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe wie viele andere auch "Die Kinder vom Bahnhofzoo" veschlungen und war sehr gespannt auf die Fortsetzung. Leider kann dieses Buch nicht im entferntesten mit dem Vorgänger mithalten. Es hat keinen roten Faden, ist sehr wirr geschrieben, hat viele Gedankensprünge und keine durchgehende Handlung.
Ein Versuch an vergangene Erfolge anzuschließen, der leider misslungen ist.
Nicht empfehlenswert !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 216 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie
Christiane F. - Mein zweites Leben: Autobiografie von Sonja Vukovic (Broschiert - 1. November 2013)
EUR 17,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen