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TOP 500 REZENSENTam 18. Mai 2013
Irgendetwas läuft gewaltig schief in der Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir alle, ob arm oder reich, spüren, dass wir in der Falle des Geldes sitzen. Ein Einfaches weiter so würde bald die völlige Erschöpfung unseres Planeten bedeuten und kommt für viele nicht mehr in Frage, doch was ist die Alternative? Wie wir den wissenschaftlichen Fortschritt mit einem sinnvollen spirituellen Leben verbinden und dabei unser Geldsystem behalten können, erklärt der amerikanische Philosoph und Mathematiker Charles Eisenstein in seinem neuen Buch »Ökonomie der Verbundenheit«.

Geld und sinnvolles, heiliges, spirituelles Leben mit einer lebendigen Kultur des Teilens, Tauschens und Verschenkens, schließt sich das nicht gegenseitig aus? Aus unserer heutigen Sicht betrachtet schon, denn Geld bedeutet heute Ersatz für alles, was es früher in einem Netzwerk gegenseitigen Austauschs von Geschenken gab. Statt wie früher zum Bauern gehen wir heute in den Supermarkt, um Lebensmittel zu kaufen, statt wie früher die Probleme in der Familie und in Gemeinschaften zu besprechen, bezahlen wir heute einen Therapeuten dafür.

Das Leben ist zur anonymen Privatsache geworden. Intimität und Verbundenheit sind uns unangenehm geworden, obwohl gerade dies die unerfüllten Bedürfnisse unserer Zeit sind. Von jemand anderem wirklich gesehen und gehört zu werden, ist ein tiefes menschliches Bedürfnis, und der Hunger und die Sehnsucht danach sind so sehr Teil unserer Lebenserfahrung, dass wir noch nicht einmal merken, dass uns was fehlt. Wir haben die Ideologie, dass wir eigenständige, getrennte Individuen sind, die miteinander im Wettstreit um knappe Ressourcen stehen und eine Maximierung unseres Eigeninteresses anstreben, so verinnerlicht, dass wir auch dann nicht damit aufhören können, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht und unsere Seele krank wird.

Die Hauptthese des Buchs lautet: Um eine heilige, den Bedürfnissen der Menschen angepasste Ökonomie zu schaffen, ist es notwendig, dem Geld den ursprünglichen Geist des Schenkens, des Teilens und der Großzügigkeit zurückzugeben. Geld war einmal ein Symbol für Dankbarkeit und trat anstelle der persönlichen Anerkennung von Geschenken, als die Reichweite unserer Geschenke über den Kreis der uns bekannten Personen hinausging.

Wie kann Geld wieder ein Tauschmittel werden, dass unseren Bedürfnissen mehr entspricht und das nicht ständig nach mehr Wachstum verlangt und uns zwingt, immer mehr billige und hässliche Dinge zu produzieren, die wir nicht brauchen? Indem wir in uns die Erkenntnis stärken, dass dem Materiellen das Heilige innewohnt. Indem wir unsere Arbeit mit dieser Heiligkeit in Einklang bringen, dann legen wir den gesellschaftlichen und geistigen Grundstein für eine Wirtschaft, in der wir immer mehr von dem, was wir füreinander herstellen und tun, schön, persönlich, lebendig und seelenvoll ist.

Charles Eisenstein macht sieben konkrete Vorschläge für eine humanere Wirtschaft: eine Negativzinswährung, die Abschaffung der ökonomischen Renten, die Internalisierung der sozialen und ökologischen Kosten, die wirtschaftliche Regionalisierung und Einführung von Regiogeld, die soziale Dividende, die wirtschaftliche Rücknahme des Wachstum und die Stärkung der Schenk- und P2P-Wirtschaft. Alles zusammen bildet eine geeignete Alternative zum zinsbasierten Geldsystem: ein Gewebe, eine organische Matrix, deren Entstehung in Zeiten gesättigter Märkte wir schon heute als einen Phasenübergang, eine Metamorphose erleben.
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am 1. November 2013
Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Das Buch öffnet die Augen, um zu erkennen, wo die Menschheit aktuell steht und was auch ganz konkret möglich ist um ein Umdenken und eine ganz reale Veränderung einzuleiten. Es handelt sich nicht um eine Utopie von einer schönen neuen Welt, sondern es zeigt eine ANDERE Welt auf. Wir haben diese Welt erschaffen, also können wir auch eine andere erschaffen.
Einziges kleines Manko: Wer sich noch nie mit Themen wie fließendes Geld, bedingungsloses Grundeinkommen usw. näher befasst hat, der wird sich wahrscheinlich an der einen oder anderen Stelle etwas schwer tun.
Diese Buch ist absolut empfehlenswert!
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am 26. Mai 2015
Ich hatte anfangs die Befürchtung, es handelt sich um ein esoterisches Buch über Spiritualität. Es wird einem schnell klar das Charles Eisenstein nicht nur ein Experte und großer Denker ist sondern auch das sich seine Inhalte auf die Erfahrung als Mittäter und Opfer dieses Systems stützen.

Charles Eisenstein zeigt an Hand von Ökonomen, Philosophen und Querdenker aus mehr als 2000 Jahren, das unser wirtschaftliche Entwicklung einen gewaltigen Hacken hat. Neben Aristoteles sind vor allem modernere Denker wie Silvio Gesell sich dieser Fatalität bewusst sind. Während des Lesens stellt man sich immer und immer wieder die Frage: Warum setzt sich dieses System des Geldes immer und immer wieder durch? Wenn es doch nur in Krieg, Armut und Zerstörung mündet. Kernmechanismus ist Allgemeingüter durch Geld ersetzbar zu machen. Sie zu verknappen und dann den Wert zu steigern. Technologische Innovationen haben nur dann Erfolg wenn sie als Produkt verkauft werden. So stößt die These der freien Energie nach Nicola Tesler, auf kein Interesse und wird nicht weiterverfolgt. Andere Beispiele sind Meerwasserentsalzungsanlagen, oder Wassergewinnung aus der Luft. Denn Wasser ist neben Atemluft ein weiteres Allgemeingut.
Die zweite Hälfte des Buches widmet sich Lösungsansätzen welche keinerlei Bruch mit dem gegenwärtigen System aufzeigen sondern lediglich Übergangsphasen einleiten könnten. Besonders das Beispiel der Negativzinsen hat mich beeindruckt. Dadurch wird Umweltschutz nicht nur zu Wohltat sondern auch ökonomisch sinnvoll! Das ist vor allem ein Wandel der von den Banken kommen müsste. Der kulturelle Wandel kommt aus der Rückkehr zum Schenken,das über Jahrtausende Gang und Gebe war. Neben Regionalwährungen und Zeitbanken usw. , geht er speziell auf das Bewusstsein des Schenkens ein.

Zwei kleine Bereiche sind allerdings nicht beleuchtet: 1.) Wer sind die Herrscher die eine Veränderung des Geldsystems verhindern. Daher eigentlich die Mehrheit der Menschheit, schätzungsweise 99% wissen und spüren das unser Wirtschaftssystem den Planeten zerstört und einfach falsch ist.
Es ist dieser 1%, wenn überhaupt der Ultrareichen und somit auch ultra- einflussreich, welche das Privileg sichern der Geldvermehrung durch Anhäufung. Es ist diese unsichtbare Herrschaft die trotz jeder Kritik (scheinbar) keine Veränderung zu lässt.
Ein entscheidender Punkt ist die Erfindung des Individuums, bei den Griechen, und die Vorstellung das der Mensch aus der Natur heraus agieren muss bzw. Sie zu beherrschen. Beeindruckend fand ich das die Thesen von Charles Darwin nach wie vor in Wirtschaftswissenschaften zelebriert werden, aber bereits nicht mehr haltbar sind in der Biologie - Kollaboration statt Wettbewerb. 2.) Es wurde in diesem Buch nicht erwähnt das zum Konsumverhalten vor allem die Thesen von Sigmund Freund in sich tragen. Seine Thesen sind Basis eines noch nie da gewesenen Ich-Bewusstseins, kein Wunder das er auch in der breiten Öffentlichkeit ein hohes Maß an Popularität genoss. Es ist schon verwunderlich das Freud meist nur die Neurosen von Wohlhabenden untersuchte.Vor allem die Werbeindustrie hat dies aufgegriffen. Das Verlangen – der Trieb nach einem Produkt, ist Teil seiner Selbst. Nicht nur das Produkt wird produziert sondern auch das Verlangen. Konsum ist dann vollendend wenn man etwas begehrt das man gar nicht braucht. Der I-pod verkörpert diesen Wahnsinn am besten.

Trotz diese Lücke verbindet Charles Eisenstein in einer unglaublichen Brillianz eine Vielzahl von wirtschaftlichen Absurditäten und zeigt unser auf Zinsen und Zinseszinsen basierende Wirtschaftssystem unhaltbar ist. Die Hoffnung liegt auch darin, das diese Herrscher des gegenwärtigen System diesen Wandel nicht aufhalten können. Es geschieht einfach zu viel um uns und in Uns. Er sieht die heutigen Krisen vor allem als Chancen.
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am 24. April 2016
Dieses Buch hat das Potential, die Welt zu verändern.
Es geht darin um unser Geldsystem, warum wir heute stehen wo wir stehen, und was man verändern kann - und muss!
Das Buch ist super recherchiert, fachlich sehr kompetent, absolut positiv(!), höchst spirituell und
obermegasuperinspirierend.
Ich bitte euch, lest es. Vielleicht muss man sich an manchen Stellen etwas durcharbeiten, da es zum Teil recht in Details geht,
abe gerade dadurch wird deutlicher und deutlicher,
dass wir am Geldsystem etwas ändern müssen,
WAS wir verändern müssen,
und vor allem, dass diese Veränderungen absolut möglich sind!
Man könnte das Buch komplett kostenfrei online lesen,
oder beitragen, und es für unter 20.- kaufen.
Es ist in ganz vielen Sprachen verfügbar. [...]
Kapitel 12 S.232
"Geld ist so zentral, es prägt unsere Zivilisation so sehr,
dass es naiv wäre zu hoffen, es könnte irgendeine glaubwürdige gesellschaftliche Veränderung geben,
die nicht auch eine fundamentale Veränderung des Geldes mit einschließt."

„There is so much beautiful work that needs to be done.“
„A big change is inevidable“, towards „a system in which money is no longer the enemy.“
„All we have to do is make pollution expensive!“

Folks, please read the whole book „Sacred Economics“ by Charles Eisenstein, it's worth every page. Thank you.
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am 25. Oktober 2014
Geld auf eine schöne und lebendige Art und Weise zu nutzen, ist das Credo von Charles Eisenstein. Das steht natürlich noch im krassen Gegensatz zu dem, wie wir allgemein in dieser konsum- und anhäufungsdominierten Welt des noch real existierenden Kapitalismus denken und leben.

Charles Eisenstein beschreibt eine heilige Ökonomie, in der wir mit den Naturgesetzen im Einklang leben und wirtschaften und unseren Reichtum mit anderen teilen. Sein Konzept ist so simpel, dass es jedes Kind versteht:

“Ich habe mehr Geld, als ich nutzen kann, also werde ich es jemand anderem geben, der es nutzen kann.” Die Aufgabe eines Bankangestellten oder Vermittlers bestünde darin, zu schauen, wer diese Schenkung von Geld auf eine schöne Art und Weise zum Wohle aller fühlenden Wesen nutzen kann. Einem Banker, dem Charles Eisenstein auf einer Konferenz davon erzählte, stiegen Tränen in dessen Augen – Tränen des Wiedererkennens des Wesenskerns seiner eigentlichen Berufung.

Mit dem sich bereits abzeichnenden Untergang der derzeitigen Wirtschaftsstrukturen und deren Finanzsystem sieht Charles Eisenstein bereits erste zaghafte Geburtswehen einer globalen Wirtschaft, die “das Geld wieder heilig machen wird“. Geld werde in Zukunft nicht mehr Tauschmittel sondern Schenkmittel sein und so auch die Funktion des Hortens und “Vermehrens” durch müheloses Schöpfen, Aufbewahren und “Zinsen-generieren” verlieren. So werden die Dinge und Fähigkeiten, wird Arbeit schließlich wieder in eine Beziehung gesetzt, deren Wert erkannt und gewürdigt, im Einklang mit den Naturgesetzen des Universums.

Charles Eisenstein sieht aus “unseren Herzen” die Geburt einer neuen Art von Gesellschaft, die dem Mensch-Sein sehr viel zuträglicher sein wird, weil wir eine andere Wahrnehmung und eine Beziehung zur Verbundenheit mit allem erkennen und kultivieren werden. Für ihn ist diese schönere Welt bereits in unseren Herzen angelegt, während uns unser Verstand immer noch die anderen Geschichten von Getrenntsein, Gewinnmaximierung, Macht und Angst erzählen möchte. Charles Eisenstein hat mit dem Verstand auf sein Herz gehört und sein Buch “Ökonomie der Verbundenheit” geschrieben, weil

“mein Herz weiß, dass eine Wirtschaft und eine Gesellschaft von einer solchen Schönheit möglich sind, und wir können sie hervorbringen – alles andere ist unserer nicht würdig. Sind wir so gebrochen, dass wir uns gar nicht zutrauen, eine heilige Welt anzustreben?“
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am 28. August 2014
Der Autor legt sorgfältig-respektvoll den Finger in eine gesellschaftlich zentrale 'Wunde' und macht Mut, sich über «Not»wendige und wohl anstehende Veränderungen vertiefte Gedanken zu machen.
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am 26. Januar 2014
... manchmal. Naiv ist es... manchmal. Aber kein Punktabzug deshalb. Großartiges Buch. Jedem, der sich mit Geld beschäftigt und warum es so ungerecht zugeht, dem sei es empfohlen. Also jedem. Auch denen, die sich längst abgehoben haben von allem, weil es ihnen gut geht und sie meinen, sie hätten das (sich selbst) verdient und jeder, der nicht soweit kommt - ist selbst schuld.
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