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TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2014
Ich mag Bücher, die mich in fremde Länder und Kulturen entführen. Und wenn diese Bücher auch noch spannend sind, um so besser. Die Kombination aus kulturellem Einblick in ein mir fremdes Land und moderner Krimiunterhaltung ist Andreas Neuenkirchen sehr gut gelungen. Sein Schreibstil ist modern und lebendig, seine Figuren interessant und vielschichtig. Das Ermittlerduo Yuka Sato und Shun Nakashima hat mir von Anfang an gefallen. Sie haben eine coole Art, miteinander umzugehen. Sie kabbeln sich andauernd und das Geplänkel zwischen den Beiden lockert die Atmosphäre ein bisschen auf und ist sehr amüsant. Denn der Fall, den die Beiden zu lösen haben, ist alles andere als amüsant.

Andreas Neuenkirchen hat sein Buch in fünf Akte und sieben Tage unterteilt. Und in viele kurze und sehr kurze Kapitel, von denen einige mit latent humorvollen Überschriften versehen sind. Und er konfrontiert mich sofort mit einer Leiche. Aber sehr dezent und fast schon ästhetisch beschreibt er den Fundort. Das hat mir sehr gefallen, denn es muss nicht immer blutig und brutal und detailliert erzählt werden. Das passt sehr schön zu der japanischen Kultur, die von sehr vielen Gegensätzen geprägt ist. Auf der einen Seite die alten Traditionen. Yuka Sato putzt sich z.B. in der Öffentlichkeit nicht die Nase, weil das unschicklich ist. Sie verbeugt sich vor den Toten, egal ob sie im Park unter einem Baum liegen oder auf dem kalten Tisch in der Rechtsmedizin, um ihnen Respekt zu erweisen. Und auf der anderen Seite das bizarre, das schräge Tokio, das Andreas Neuenkirchen sehr detailliert beschreibt. Ich habe sehr deutlich gespürt, dass er sich sehr gut auskennt. Schließlich hat er einige Zeit in Japan gelebt.

So wundert es nicht, dass ich sehr viel über die japanische Lebensart erfahre. Und diese vielen Informationen hat er sehr gut mit dem Kriminalfall kombiniert. Die Beschreibungen sind durchweg sehr interessant, manchmal allerdings etwas nüchtern und leider geht das ein bisschen auf Kosten der Spannung. Aber nur manchmal und nicht dauerhaft. Andreas Neuenkirchen legt einige falsche Fährten und lässt mich ein bisschen zappeln. Und zwischendurch blitzt immer wieder sein feiner und tiefgründiger Humor auf.

Die japanischen Namen sind schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte immer wieder in das Personenregister ganz vorne schauen, was ich sehr hilfreich fand. Und die japanischen Besonderheiten sind ganz am Ende im Glossar aufgelistet. Solch einen Service weiß ich immer sehr zu schätzen.

Fazit: Ein spannender Ausflug in die Besonderheiten der japanischen Kultur!
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am 3. Mai 2014
Inspektorin Yuka Sato und ihr Assistent Nakashima ermitteln im Fall der ermordeten Ai Minamoto. Wir tauchen ein in die Hektik des aktuellen Tokyos, streifen die Welt von Loli Deka, der Lolita-Detektivin, lernen Stadtviertel Tokyos näher kennen ("das Shibuya der kleinen alten Damen"), erfahren etwas über die Rolle der Yakuza in der japanischen Gesellschaft, trinken nach Feierabend Süßkartoffelschnaps auf Kennerart, begleiten Inspektorin Sato bei einer missglückten Affäre, und sind schließlich Zeuge bei der dramatischen Aufklärung des Falles. Ein gelungender Krimi mit vielen Insider-Informationen über Japan, so ganz nebenbei. Es sind noch weitere Romane um Inspektorin Yuka Sato geplant - die habe ich mir schon mit Spannung vorgemerkt!
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am 5. August 2014
Frühling in Tokio: Im Yoyogi Park nimmt das jährliche Kirschblütenfest ein jähes Ende - die Leiche einer jungen Frau wird gefunden. Es ist der erste große Fall für Inspektorin Yuka Sato und ihr Team. Schnell stellt sich heraus, dass der Mord Teil eines größeren, weitaus dunkleren Geheimnisses ist. Eine tote Familie auf einem Dachboden, ein scheinbarer Selbstmord in einem Wohnheim, ein Internet-Forum für jugendliche Ausreißer, eine mäßig erfolgreiche Fernsehserie und eine hoffnungsvolle junge Schauspielerin sind Teile eines Puzzles, das Sato schnell zusammensetzen muss. Denn weitere Leben stehen auf dem Spiel - auch ihr eigenes.

Meine Meinung:
Andreas Neuenkirchen schreibt seinen Roman in einem wunderbaren, bildreichen, flüssigen und gern zu lesenden Stil. Wie selten in einem Krimi enstand ein so realistisches Kopfkino in mir, ich hatte wirklich das Gefühl, in Tokio zu sein, die Gegend mitzuerleben.
Was mich etwas verwundert ist, dass ich in einigen Buchbesprechungen schon las "erfrischend lustig" oder "vergnüglich". Meiner Meinung nach passen diese Beschreibungen nicht auf diesen Krimi.
Interessant, atmosphärisch, erstaunlich - dies trifft es für mich besser.
Anfangs hatte ich etwas Bedenken bezüglich der japanischen Namen und Begriffe, doch erstaunlicherweise konnte ich schon sehr schnell die fremdklingenden Namen auseinander halten und auch zuordnen. Nur ganz zu Beginn musste ich mal in dem vorangestellten Namensverzeichnis nachschlagen.

Sehr hilfreich ist auch das angehängte Glossar, in dem die verschiedenen Begriffe und japanischen Besonderheiten erklärt aufgeführt sind.

Fazit: Wer einmal einen "etwas anderen" Krimi lesen möchte, der einem wirklich kurzweilige Lesestunden verspricht, der ist mit "Yoyogi Park" bestens bedient.

4 Sterne und NATÜRLICH eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.
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am 11. Januar 2016
ich hatte mir dieses Buch aufgrund der positiven Rezensionen zu Weihnachten gewünscht und bin ziemlich enttäuscht gewesen.
Mehrere Morde passieren, alles führt zu einer misteriösen Mädchenhändlerin und natürlich hin zu den Yakuza.
Die Story fand ich recht fad und undurchsichtig, es wird keinerlei Spannungsbogen aufgestellt, es zieht sich teilweise wie Kaugummi.
Tatsächlich habe ich mich durch den Roman eher durchgequält. Was ich sehr schade fand, dass die Personen, speziell die Hauptpersonen so schlecht beschrieben wurden. Man hat die Personen überhaupt nicht kennengelernt, eine Identifizierung wurde nicht möglich gemacht.
Es wurde zwar teilweise Landschaften oder Stadtteile beschrieben und mit einer Menge japanischer Begriffe um sich geschmissen, aber der Charakter der Kommissarin Sato und ihrem Kollegen wurde schlecht ausgearbeitet und dargestellt. Alles in Allem ein eher zäher und fader Roman, daher von mir nur 3 Sterne.
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am 1. Februar 2015
spannend und toll geschrieben. Man denkt man ist direkt dabei.
Leider fand ich den Preis etwas zu hoch für dieses Taschenbuch.
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