Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
112
4,6 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:10,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Februar 2009
...wieder von den Fels' und doch so anders. Ich habe dieses Buch mit auf eine lange Flugreise genommen und habe schnell festgestellt: es ist eben ein richtiges Buch und nicht nur der Begleittext zu Bildern, wie in dem älteren Coffeetablebook der Autoren. Das vorliegende Werk ist was ganz anderes und es gefällt mir noch besser. Schon der Titel hat mich an diesem Buch gereizt - wer kommt bitte auf solche Ideen? Nach der Lektüre muss ich sagen: es ist erstaunlich, was man alles über eine Kultur lernen kann, wenn man sich mit den Wegen sich zu blamieren auseinander setzt. Die Autoren schaffen es mit einer erstaunlichen Leichtigkeit, komplexe geschichtliche Zusammenhänge in wenigen Worten verständlich zu beschreiben und so dem Leser fundiertes Wissen über die Ursache der 50 Blamagen zu geben. Durch den lockeren Schreibstil, hier und da ein bisschen Ironie, leichten Sarkasmus und gespickt mit vielen kleinen lustigen Details hat man stets etwas zu schmunzeln, lernt ganz nebenbei eine sehr fremde Kultur kennen und sich sicher ihr zu bewegen.

Gemeinerweise ist der wunderbar überzeichnete von Fettnapf zu Fettnapf hüpfende Protagonist Herr Hoffmann um einiges naiver als der Durchschnittsleser es von sich selbst vermutet, so dass man in einigen Kapiteln meint vermuten zu können, was in diesem Kapitel der Fehler sein könnte und dass einem selbst dieser Fehler nicht passiert wäre. Aber gerade dann, wenn man das meint, wird einem erklärt, dass der Fehler ganz woanders lag und dass noch viele andere Fallen lauern. Dann weicht die Schadenfreude über Herrn Hoffmann dem Zweifel, ob man ohne dieses Buch wirklich auch so souverän die Klippen umschifft hätte.
0Kommentar| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2008
Obwohl man es anfangs dafür halten mag, dieses Buch ist kein Reiseführer, kein typischer Kulturguide und auch kein reines Benimm-Regelwerk für das Land der aufgehenden Sonne. Aber doch ein bisschen von allem. Die Axt im Chrysanthemenwald bietet weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Standards, an die sich der verblüffte Japan-Neuling halten sollte, um in der japanischen Gesellschaft wenigstens ein bisschen Fuß fassen zu können. Kerstin und Andreas Fels schaffen es gekonnt und auf äußerst unterhaltsame Weise, einem die manchmal sehr befremdlich wirkende Kultur und Lebensweise der Japaner näher zu bringen.
Die Hauptfigur des Buches ist Herr Hoffman, ein Chemiker auf Geschäftsreise in Japan, der - natürlich - keine Gelegenheit auslässt, um ordentlich in die Fettnäpfchen japanischer Etikette zu treten. Nach jeder vermeintlichen Peinlichkeit, die Herrn Hoffmann wiederfährt und sich zum Glück öfter als gar nicht so schlimm herausstellt, erklären einem Kerstin und Andreas, wie man peinliche Situationen vermeidet und was man besser machen kann. Jedes einzelne Kapitel ist dabei gespickt mit interessanten Informationen. Ob es sich um einen Restaurant-Geheimtipp, einen Exkurs in Manga und Anime oder Details zur älteren und jüngeren Japanischen Geschichte handelt: Die Axt im Chrysanthemenwald hält die ein oder andere Insiderinformation bereit, die auch Japankennern noch neu sein dürfte. So ist das Buch nicht nur eine äußerst nützliche Lektüre für den typischen Geschäftsreisenden, sondern auch für "gewöhnliche" Reisende bestens geeignet.
Wer sich also vor seiner Japanreise Die Axt im Chrysanthemenwald zu Gemüte führt, kann eigentlich gar nichts mehr falsch machen.
0Kommentar| 62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2016
Hatte das Buch zur Vorbereitung auf ein Praktikum in Japan gelesen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben, sodass ich es von der ersten bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen wollte. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass manche Sachen so einfach nicht stimmen. Z.B. dass sich Japaner in der Öffentlichkeit nicht geräuschvoll schneuzen - wurde bei mir im Büro ständig getan. Es hat auch zu meiner großen Enttäuschung nie jemand während der Arbeitszeit den Kopf auf den Schreibtisch gelegt zum Schlafen, was laut dieses Buches völlig normal sein soll. Höchstens in der Mittagspause. Und dass es ein Gericht gibt, wo der Fisch noch lebendig serviert wird, kann wenn überhaupt nur ein Randphänomen sein, denn kein Japaner den ich fragte, wusste davon. Allerdings gibt es anscheinend einen Fisch, der so frisch serviert wird, dass es tatsächlich so aussieht, als würde er noch leben, weil das zentrale Nervensystem auch nach dem Tod noch einige Minuten aktiv ist. Trotz dieser einen oder anderen Ungereimtheit, die meiner Meinung nach eher zur chinesischen Kultur gehört, kann ich das Buch als Einstimmung für einen Japanbesuch sehr empfehlen. Es bringt einem auf jeden Fall die Mentalität der Japaner näher und bewahrt einen so vor vielen Fettnäpfchen, in die Herr Schmidt freundlicherweise für uns Leser hinein gelaufen ist. :-)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2014
dass jemand als Geschäftsreisender dermaßen unbedarft wie der Flensburger Hoffman in einem Land wie Japan ankommen könnte, halte ich zwar für wenig wahrscheinlich, aber so bieten sich zahllose Gelegenheiten auf jede Menge Fettnäpfchen und Tröge hinzuweisen, die dem vorbereiteten aufmerksamen Besucher helfen sich in Japan wohl zu fühlen. Natürlich wird es schwierig alles genau richtig zu machen, aber die erkennbare Bemühung wird meistens mit einem freundlichen Lächeln und viel Nachsicht belohnt.
Zumindest wird jeder das Gefühl haben, es besser als Hoffmann geschafft zu haben ...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2008
Der arme Herr Hoffmann! Auf seiner Japanreise bleibt ihm wirklich gar nichts erspart... Aber das ist auch gut so, denn es ist doch ziemlich lustig, Herrn Hoffmanns Fettnäpfchen-Tour mitzuverfolgen. Gut, da ich schon mal in Japan war, kannte ich einige Benimmregeln schon und auf so ner japanischen High-Tech-Toilette hab ich auch schon mal gesessen. Aber viele andere Themen waren dann auch für mich neu. Bei meinem nächsten Besuch in der Karaoke-Bar bin ich nun auf jeden Fall bestens vorbereitet.

Aber auch abseits von den Blamagen liefert das Buch ziemlich viel Hintergrundwissen zum Leben in Japan. So erfährt man ganz nebenbei einiges über Pachinko, Manga, Selbstmörder, den Ausnahmezustand während der Kirschblüte oder über das besondere Verhältnis der Japaner zur Religion.

Gekauft hatte ich mir das Buch übrigens, weil ich von denselben Autoren auch schon den Bildband "Japan" zuhause hab und mir da die Texte schon gut gefallen haben. Aber "Die Axt im Chrysanthemenwald" ist noch um einiges lustiger. Außerdem kann man hier die Kapitel besser in kleinen Häppchen lesen - immer mal zwischendurch. Insgesamt hat sich der Kauf auf jeden Fall total gelohnt und ich werde das Buch bestimmt noch oft verschenken.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2015
Auch wenn ich nicht unbeding in schallendes Gelächter ausgebrochen bin, hat mir dieses Buch doch das ein oder andere Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert. Viele interessante Fakten, Beispiele und Hintergründe aus dem Land der aufgehenden Sonne. Wer sich nicht mit der japanischen Kultur auskennt und gern einen ersten Eindruck gewinnen möchte, dem sei der Fettnäpfchenführer wärmstenst empfohlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2013
Ich lese seit vielen Jahren gerne Reiseführer und ähnliches. Da ich es bisher leider nie geschafft habe nach Japan zu reisen, weiß ich nicht wie nützlich die in die kleinen Anekdoten verpackten Tipps wirklich sind, aber ich fand das es ein Spaß war war sie zu lesen.

Einige Sachen wusste man schon, unter anderem das man immer die Schuhe auszieht, aber vieles war mir auch neu.

Wer sich an dem mitunter etwas schlichten Schema der Geschichten nicht stört wird sicher öfter schmunzeln und sich sicher auch das eine oder andere mal fremdschämen. Keine hochwertige Literatur, aber amüsant und je nach Vorkenntnissen auch ziemlich informativ, da sehr viele Themen abgehandelt werden. Einige der Tipps richten sich zwar in erster Linie an Geschäftsreisende, aber auch wer nur aus Spaß am Reisen nach Japan möchte erfährt einiges das hilfreich sein kann.

Ich habe den Kauf nicht bereut.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2013
Glückwunsch an den Autor! Bereits die Einführung ist gelungen.
Ich bin schon viel in der Welt unterwegs gewesen und habe immer vor den Reisen entsprechende Reiseführer über Land und Leute durchgearbeitet. Trotzdem unterlaufen einem Umgangsfehler. Sie sind peinlich, unhöflich und oft - in der Mentalität der dort lebenden Menschen - zu persönlich oder direkt. In diesem Buch wird sehr direkt auf die japanischen Umgangsformen eingegangen.
Wichtig in einem Land, in dem Höflichkeit und Zurückhaltung einen großen Anteil im Leben haben.
Der Schreibstil des Autor in ernsthaft und amüsant zu gleich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2013
Mir gefällt über weite Strecken die Art wie man hier an der Hand genommen wird, um in die japanische Mentalität einzutauchen. Die meisten Geschichten verführen zum Schmunzeln, das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, und man profitiert bestimmt eine Menge davon, falls man sich zu einer Japan Reise entschließt.
Es hält die Gliederung der Geschichten sehr stringent durch. Zuerst kommt der Teil mit dem Fehler, dann weiß der Protagonist erst mal nicht, was er falsch gemacht hat, danach wird erklärt wie man's besser macht und wieso. Das ist kurzweilig, aber nach dem
x-ten Mal langweilt es auch ein bisschen, weil zu vorhersehbar. Dafür gibts einen Punkt Abzug. Sonst umfassend empfehlenswert. Vielleicht noch in Kombi mit "Warum Japaner nerven" und dem ersten Buch von Amelie Nothombe "Mit Staunen u. Zittern" über Unternehmenskultur u. Arbeitsethos i. Japan, und wie es ihr als Frau damit ergangen ist.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. Januar 2016
Als Vorbereitung für einen einjährigen Arbeitsaufenthalt in Japan habe ich dieses Buch gelesen. Es gibt hilfreiche Tipps, wie man Fettnäpfchen umschifft - im Alltag, im Geschäftsleben und anderswo. Gezeigt werden jede Menge "Fettnäpfchen-Situationen" und danach, was man besser machen könnte.

Nach meiner Zeit in Japan kann ich die meisten dieser Dinge bestätigen und kann sagen: Die Autorin hat mich vor manchem Fettnäpfchen bewahrt! ;)

Hilfreich fand ich auch die Hinweise zu Gesten und Körpersprache - was da in Japan anders ist als bei uns und wie manche unserer Gesten ankommen. Prima.

Fazit: Ich würde dieses Buch jederzeit wieder kaufen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden