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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trons neueste Chiffre zu Nikola Tesla
Meinung
Nach dem spektakulären Ende der letzten Folge „Im Zeichen der Mistel“ wird gleich zu Anfang aufgelöst, wie T-Rex das auf ihn verübte Attentat überleben konnte. Im Anschluss trifft er sich mit Rick Brode, Experte für Special Effects bei den Filmstudios in Babelsberg, der die nächste Chiffre von Tron bereithält...
Vor 6 Monaten von hoerbuchjunkies.com veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber
irgendwie ist es immer noch schwer sich an die neuen Sprecher zu gewöhnen und ich vermisse ein wenig den Zusammenhang wie früher.
Gut aber leider nicht mehr die Qualität der ersten 3 Staffeln.
Vor 4 Monaten von Andre Jesse veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trons neueste Chiffre zu Nikola Tesla, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
Meinung
Nach dem spektakulären Ende der letzten Folge „Im Zeichen der Mistel“ wird gleich zu Anfang aufgelöst, wie T-Rex das auf ihn verübte Attentat überleben konnte. Im Anschluss trifft er sich mit Rick Brode, Experte für Special Effects bei den Filmstudios in Babelsberg, der die nächste Chiffre von Tron bereithält. Schnell beginnen die beiden zu recherchieren und decken Erstaunliches auf: Viele noch heute verwendete Erfindungen aus dem Feld der Stromerzeugung sind auf Nikola Tesla zurückzuführen, der seinerzeit und lange vor vielen anderen Wissenschaftlern Bahnbrechendes leistete.

Dem Hörer werden viele Details über Strom, Transmitter und drahtlose Kommunikation geliefert, die gut erklärt die Handlung voran treiben und trotz des eher trockenen, wissenschaftlichen Themas keineswegs langweilen. Gut recherchiert geht es weiter und auch interessante Theorien zu Authismus und dem Asperger Syndrom wurden geschickt in die Handlung einbezogen.
Nebenbei wird auch die Rahmengeschichte um Ian G. und Tron wieder aufgegriffen und weiter erzählt.

Mit „The Mad Scientists“ ist den Machern von Offenbarung 23 wieder eine überaus spannende Geschichte gelungen, die alles hat, was sich der Fan wünscht: Spektakuläre Theorien, Spannung, gut recherchierte Details und ein interessantes Thema.

Die Inszenierung ist wie immer erstklassig und konnte mustergültig umgesetzt werden. Die effektvoll eingesetzte Geräuschkulisse, sowie die auf den Punkt gebrachte Untermalung stützen den Handlungsfluss und steigern die Spannung.

Auch die Sprecher sind wieder wunderbar besetzt und wir hören jede Menge bekannter Stimmen wieder.
Immer wieder gern gehört, ist Alexander Turrek als Georg Brand, der seine Rolle bestens ausfüllt und den größten Teil der Handlung trägt.
In weiteren Rollen hören wir Till Hagen, Jaron Löwenberg, Detlef Bierstedt, Patrick Bach, Udo Schenk und viele andere, die ein sehr gutes Zusammenspiel abliefern.

Das Cover zeigt neben dem Offenbarung 23-Schriftzug ein Porträt Nikola Teslas und der Tesla-Spule.
Wie immer ist das Cover äußerst ansprechend gestaltet und überaus gelungen.
Verpackt ist die CD im Jewelcase. Im Booklet sind neben Daten zu Cast und Produktion auch Hinweise auf weitere Hörspiele aus dem Hause Highscore Music zu finden.

Fazit
Herausragende Folge der Serie, die mit spannenden Theorien aufwartet und zu fesseln versteht.
Der kleine Cliffhanger am Ende steigert bereits die Vorfreude auf die nächste Folge.
Toll gemacht und brillant umgesetzt, werden hier wieder einige interessante Themen in das Offenbarung 23-Universum eingebunden und garantieren perfekte Hörspielunterhaltung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Offenbarung 23 – 51. The Mad Scientists, 25. Juni 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
Erster Eindruck: Seiner Zeit Voraus

T-Rex ist zu Besuch in den Babelsberger Filmstudios, um sich noch einmal für die gelungenen Special Effects für seinen inszenierten Tod zu bedanken. Rick Brode bringt ihn dabei auf die Spur des fast vergessenen Erfinders Nikola Tesla, der seiner Zeit deutlich voraus schien und heutige Technologie bereits als realistisch bewertet hat. Doch auch Ian G und Tron sind nicht untätig und beobachten T-Rex aus der Ferne...

Die Cliffhanger in der Verschwörungstheorienserie „Offenbarung 23“ werden gerade seit der Wiederauferstehung bei Highscore Music immer heftiger und rätselhafter – um sich in der nächsten Folge als deutlich harmloser herauszustellen als gedacht. Auch in der 51. Folge der Serie wird der Cliffhanger des Vorgängers aufgeklärt – nicht ohne vorher eine ausführliche Rede des Erfinders Nikola Tesla zu hören, der eine so wichtige Rolle einnimmt. Hier lernt man langsam, den Charakter zu durchschauen, seine Weltanschauung zu begreifen, doch dieses wird im Laufe der Folge immer deutlicher, ohne dass er selbst jemals wieder auftritt. Schön, wie das Schaffen, das Wirken und das Leben des Mannes immer weiter aufgedeckt wird. Auch die Rahmenhandlung ist gelungen, geschickt wird diese mit den Theorien über Tesla verwoben. Die Grundbedingungen über das Verhältnis von T-Rex, Ian G., Tron und den anderen wird weiter beleuchtet, ein echtes Schmankerl für Fans der Serie, aber jedes neue Detail wirft auch weitere Fragen auf. Der Verlauf der Folge bleibt recht ruhig, wobei immer wieder zwischen den verschiedenen Handlungen gewechselt wird. Zum Schluss wird es mit dem technischen Fortschritt doch etwas zu sehr übertrieben, endet aber immerhin in einem – wie sollte es anders sein – interessanten Cliffhanger, der direkt auf die nächste Folge anspielt. Eine kurzweilige Folge mit einem sehr interessanten und gut aufbereiteten Thema.

Mit JayJay tritt ein neuer Kommilitone von T-Rex auf, der bisher unerwähnt blieb, dafür aber reichlich über die gesamte Konstellation zu wissen scheint. Gesprochen wird er von Patrick Bach, der sich auch dieser Szenerie gut anpassen kann und eine gekonnte Vorstellung abliefert. Till Hagen spricht mit seiner markanten, ausdrucksstarken Stimme wieder den Ian G. mit leicht diabolischem Unterton und der gewohnten Dynamik. Udo Schenk ist in der oben erwähnten anfänglichen Szene als Nikola Tresla zu hören, die er mit Kraft und viel Ausdruck gestalten kann. Weitere Sprecher sind unter anderem Robert Kotulla, Douglas Welbat und Uwe Hügle.

Auch in Sachen Inszenierung kann diese Folge überzeugen, die Stimmung wurde gekonnt umgesetzt, die einzelnen Szenen mit passender Musik begleitet und so unterstrichen. Doch diese hält sich insgesamt eher zurück und lässt mehr Raum für Geräusche, die einige Stellen markant ausstaffieren, ansonsten eher aus dem Hintergrund die Atmosphäre beeinflussen.

Ein gezeichneten Portrait des Wissenschaftlers Nikola Tresla ist auf dem Cover zu sehen, dieses wurde mit hellen Punkten und Linien interessant ausgestaltet. Neben ihm ist ein Energieblitz in einem blauen Kreis zu sehen, der auf die Bedeutung Treslas für entsprechende Forschungen anspielt. Der Rest ist schlicht wie immer gestaltet, das Innere des Booklets wird wieder vorrangig für Werbezwecke genutzt.

Fazit: Eine sehr interessante Folge, in der besonders Nikola Tresla gut zur Geltung kommt, seine Sicht auf die Welt und die Weitsicht seiner Erfindungen sind spannend aufbereitet. Auch die Handlung kann mit einigen Höhepunkten aufwarten, deckt weitere Hintergrundinfos über die große Verschwörung auf und kann so für gute Unterhaltung sorgen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tesla war Erster!, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
Im Grunde reicht die Überschrift schon als Zusammenfassung der aktuellen Folge von Offenbarung 23. Na gut, ein wenig mehr kann auch nicht schaden:

Kurz zum Inhalt: Der gute Georg ist nach seiner Inszenierung am Ende der letzten Folge um Aufklärung bemüht und trifft sich mit einem Special-Effects-Typen der Studios Babelsberg. Der zeigt ihm die nächste Chiffre des guten Tron, ein blaues Porträt des genialen Erfinders Nikola Tesla. In seinen Recherchen deckt T-Rex mal wieder einiges überraschendes auf und kommt letztlich zum Schluss, dass die meisten elektronischen Standards der heutigen Zeit auf Tesla zurückzuführen sind. Allerdings ist da auch noch mehr. Was jetzt genau Autismus, das Asberger-Syndrom und die Übertragung von elektrischer Energie durch die Luft damit zu tun haben, darf jeder selbst herausfinden.

Was erfahren wir Neues: Das hängt zum einen davon ab, wie viel man schon über Tesla und aktuelle Technik-Standards weiß und zum anderen, wie sehr man sich auf die Theorien einlässt. Spannend aufbereitet sind die Thesen jedenfalls. Auch die Hintergrundgeschichte um Georg, Ian G., Mickler und Tron wird wieder etwas mehr aufgeklärt oder noch verwirrender gemacht, das lässt sich schwer sagen.

Die Inszenierung der Folge ist gewohnt hochklassig, hinzu kommen ein paar neue Akteure, sei es der Teleportationskünstler bzw. Special-Effects-Experte Rick oder der Kommilitone von Georg, der diesmal nicht in Gestalt von Kim daherkommt. Auch die Rückkehr von Reporter Kai Sickmann sei hier nicht unerwähnt.

Fazit: Gewohnt spannende und tolle Folge der Serie, die je nach Kenntnisgrad wenig neues bietet, jedoch hochinteressante Theorien zur Verfügung stellt. Das Ende der 51 führt passenderweise direkt zur nächsten Folge, die sich um Area 51 drehen wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tesla, Teleportation und Autismus!, 19. Juni 2014
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
Nach dem packenden Schluss am Ende der letzten Folge "Im Zeichen der Mistel" löst Georg Brand alias T.Rex auf, wie er das auf ihn verübte Attentat manipuliert hat. Von Rick Brode, einem Experten für Special Effects der Filmstudios Babelsberg bekommt er dann auch die nächste Chiffre von Tron: ein blaues Porträt des Erfinders Nicola Tesla. Einmal mehr beginnt T.Rex zu recherchieren und fördert Erstaunliches über Tesla und seine Erfindungen zu Tage.

Die inzwischen 51.Folge von Offenbarung 23 beschäftigt sich sehr intensiv mit der Arbeit von Nicola Tesla. Einem Mann, der bereits zahlreiche Film- und Buchautoren mit seiner Arbeit inspiriert hat. Der Hörer bekommt viele Details über elektrische Standards, Transmittereinstellungen und drahtlose Kommunikation geliefert. Dabei stellt Autor Jan Gaspard wieder viele interessante Thesen auf und bindet das Asperger Syndrom, eine abgeschwächte Form des Autismus, hervorragend in die Geschichte ein. Einmal mehr verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion und es bleibt der Fantasie des Hörers überlassen, zu entscheiden, auf welche Thesen man sich vielleicht einlassen möchte.

Das alles wurde wie gewohnt hervorragend inszeniert. Die akustische Untermalung ist sparsam, aber sehr akzentuiert und effektvoll eingesetzt, wenn es darum geht den Spannungsbogen zu steigern. Als Sprecher sind eine Vielzahl gewohnter Akteure dabei. Allen voran Alex Turrek als Georg Brand. Weiterhin sind Till Hagen (Ian G.) oder Jaron Löwenberg (Tron) zu hören. Ein Wiederhören gibt es mit Detlef Bierstedt, der als Boulevardjournalist Kai Sickmann unserem T.Rex bei der Recherche hilft. Neu dabei ist Douglas Welbat, der als Rick Brode eine nicht unwesentliche Rolle in dieser Episode spielt.

Am Ende gibt es einen Cliffhanger, der nicht ganz so spektakulär ist, wie die letzten, jedoch gut auf die nächste Folge einstimmt, in der es im die sagenumwobene Area 51 drehen wird.

THE MAD SCIENTISTS ist wieder eine ausgezeichnete Folge von Offenbarung 23. Jan Gaspard gelingt es sehr gut, die vielschichtige Arbeit von Nicola Tesla in seinen Verschwörungskosmos einzubinden. In wie weit man seinen Thesen glaubt, muss jeder Hörer für sich entscheiden. Auf jeden Fall bekommt man mit diesem Hörspiel eine gute Stunde spannende Hörspielunterhaltung. Allerdings sollte man offenbarungstechnische Vorkenntnisse besitzen, da man sonst die Zusammenhänge der Figuren untereinander kaum verstehen wird. Selbst für treue Stammhörer ist es nicht immer einfach zu erkennen, wer mit wem auf welcher Seite steht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wikipedia-Wissen dramatisch aufbereitet, 19. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
Inhalt: Der Physiker Nikola Tesla galt lange als vergessen – doch seine unglaublichen Erfindungen waren es nie. Ein ausgerechnet in Deutschland wiederentdecktes Öl-Portrait des genialen Ingenieurs bringt Hacker T-Rex auf die Spur eines mysteriösen Experiments, in dem Tesla quasi „aus dem Nichts“ Energie erschafft zu haben scheint. Doch T-Rex erkennt das wirkliche Geheimnis Teslas. Und die übergroße Bedeutung, die diese Entdeckung – ähnlich wie Teslas Entwicklungen des Wechselstroms und der Funktechnik – wieder einmal für die Menschheit haben könnte …

Handlung: Seitdem Jan Gaspard wieder als Autor mit an Bord von Offenbarung 23 ist, bestimmen zahlreiche Cliffhanger und die wie üblich ausgefeilten Handlungen rund um Verschwörungstheorien das Serienbild. T-Rex‘ Inszenierung, der Cliffhanger aus der vorherigen Folge Im Zeichen der Mistel, wird erneut am Anfang des Hörspiels aufgeklärt und gen Ende dieser Folge gesellt sich ein neuer Cliffhanger zur Serienhistorie hinzu, der bereits auf die kommende Folge, Area 51, hindeutet. In Folge 51, The Mad Scientists, wird das Leben und Schaffen von Nikola Tesla beleuchtet. Nahezu alle präsentierten Personeninformationen zu Tesla lassen sich übrigens auch auf Wikipedia nachlesen. Die Online-Enzyklopädie scheint die Hauptquelle für die von Jan Gaspard eingebetteten Informationen zu sein. Der Erfinder, Physiker und Elektroingenieur ist offenkundig seiner Zeit weit voraus gewesen, sodass man gleich in den ersten Minuten in eine Rede von Tesla zurückspringt, um sich als Hörer persönlich von seiner Imaginationskraft zu überzeugen. Das lässt ihn dramaturgisch schnell zu einem Helden reifen. Gleichzeitig wirft seine Person mehrere Fragen auf: Wie kann es sein, dass der 1856 geborene Tesla populäre Entwicklungen und Ereignisse des 20. und 21. Jahrhunderts so präzise vorhersagen konnte? Inwieweit spielte das Asperger-Syndrom dabei eine Rolle? Was hatte der Stromkrieg damit zu tun? Wie steht es im Allgemeinen um die Verantwortlichkeit von Wissenschaftlern und Lobbyisten bei technischen Errungenschaften? Stellt der Mensch oder die Maschine die Dominante in der aktuellen Weltgeschichte dar? All diese Fragen werden auf interessante Art und Weise beantwortet. An Rahmenhandlung im Gesamtserienkontext mangelt es der Folge allerdings. Stattdessen folgen verschiedene Dialoge zwischen den Hauptprotagonisten aufeinander, in denen allerlei zeitgemäße, gesellschaftliche Fragen gestellt werden. Bei Notwendigkeit übernimmt Till Hagen als Ian G. erläuternde Erzählerparts und ordnet die Dialoge zeitlich zueinander ein, wobei dies geschickt im Gespräch eingewebt ist. Außerdem schleicht sich eine Neuerung auf der Protagonistenebene ein: JayJay, ein Kommilitone von T-Rex, ersetzt Kim. Inwieweit diese Entscheidung langfristig relevant ist, wird sich hingegen noch zeigen müssen. Erwähnenswert ist dann noch ein überraschender cholerischer Anfall zum Schluss des Hörspiels, in dem „Dreckssack“ und „Halt’s Maul“ nur den Beginn einer Fluchtirade darstellen, in dem weit verpöntere Schimpfwörter fallen. So sind insgesamt die Informationen um Nikola Tesla dramaturgisch hochwertig aufbereitet, doch steckt hinter The Mad Scientists eben auch nicht mehr, da sich die 51. Folge fast ausschließlich auf Dialoge beschränkt, die Teslas Leben und die Auswirkungen seines Schaffens beleuchten, sodass die Handlung gut ist, aber keinen Serienhöhepunkt darstellt.

Sprecher: Helmut Krauss‘ partizipiert als Erzähler beziehungsweise Nat Mickler nur spärlich an The Mad Scientists. Deutlich präsenter ist Till Hagen als Ian G., der typisch selbsteingenommen und selbstüberzeugt gerne die Fäden in seinen Händen hält, was sich auch in seinem Anfall ausdrückt. Der Berliner Sprecher füllt diese Rolle gut aus. Jaron Löwenberg als Hacker Tron steht im zur Seite, auf den erstere Attribute genauso zusprechen, wobei seine Leistung in der Mitte des Hörspiels kurze Zeit zu pathetisch ausfällt. Die Hauptfigur bleibt natürlich weiterhin Alexander Turrek als Georg Brand alias T-Rex. Seine tiefe, raumgreifende Stimme verschafft ihm ein sympathisches Wesen. Nikola Teslas Rede hält Udo Schenk. Damit ist er einmal nicht in der Rolle des klassischen Bösewichts vernehmbar, sondern als sehr ernster und ambitionierter Visionär. JayJay, wenn auch nur kurz teilnehmend, erhält seine Stimme von Patrick Bach geliehen. In weiteren Rollen beteiligen sich auch Douglas Welbat, Detlef Bierstedt, Uwe Hügle und Robert Kotulla an The Mad Scientists.

Musik und Effekte: Hackerhörspiele leben vom futuristischen Aufflimmern von Fenstern auf dem Computermonitor und dem hastigen Tastaturtippen der begnadeten Informationstechniker. Die Soundkulisse liefert all diese Geräusche und verschafft dem Hörspiel dadurch eine achtbare klangtechnische Grundlage. Ohnehin ist The Mad Scientists durch eine omnipräsente Klangkulisse gekennzeichnet. Auf musikalischer Seite ist die 51. Folge von Offenbarung 23 stark elektronisch geprägt, was an den entsprechenden Stellen für eine sehr beklemmende Atmosphäre sorgt. Musiken und Effekte gelingen im gesamten Verlauf des Hörspiels.

Fazit: The Mad Scientists ist eine produktionstechnisch wieder einmal überaus gelungene Episode aus dem seit knapp neun Jahren bestehenden Offenbarung 23-Kosmos. Interessante Gesprächsführungen lassen so schnell vergessen, dass unter dem Strich lediglich das Leben von Nikola Tesla inhaltlich beleuchtet wird. Wer sich damit kurz auseinandergesetzt hat, wird wenig Neues hören. Trotzdem wird ein angenehmes Hörspiel geboten, das dramaturgisch geschickt aufgebaut ist und lediglich in einer Szene völlig aus dem Ruder läuft.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists (Audio CD)
irgendwie ist es immer noch schwer sich an die neuen Sprecher zu gewöhnen und ich vermisse ein wenig den Zusammenhang wie früher.
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Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists
Offenbarung 23 - Folge 51: The Mad Scientists von Jan Gaspard (Audio CD - 6. Juni 2014)
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