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4.0 von 5 Sternen Horror in der Zirkuswelt
Das Buch "Hölle" von Will Elliott schafft es tatsächlich , trotz zuviel vorhandener Absurditäten,die mit der umfangreichen Fantasy eines Kindes durchaus für normal eingestuft werden kann, mich zu überzeugen!!
Am Anfang dachte ich jedoch ich wäre wirklich im falschen Film, bzw in der falschen Zirkuswelt gelandet, doch plötzlich...
Am 2. Mai 2010 veröffentlicht

versus
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2.0 von 5 Sternen Manege frei ?
Das Buch ‚Hölle‘ von Will Elliott hat mir einige Kopfschmerzen bereitet und zwar nicht – wie manch einer vielleicht vermuten könnte – weil ich es mir eins ums andere Mal ungläubig an die Stirn geschlagen habe.
Nein, der Grund ist vielmehr, ich bin mir nicht ganz sicher, was ich da gelesen habe.
Zur Story (SPOILER):...
Vor 17 Monaten von D. Rohm veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horror in der Zirkuswelt, 2. Mai 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch "Hölle" von Will Elliott schafft es tatsächlich , trotz zuviel vorhandener Absurditäten,die mit der umfangreichen Fantasy eines Kindes durchaus für normal eingestuft werden kann, mich zu überzeugen!!
Am Anfang dachte ich jedoch ich wäre wirklich im falschen Film, bzw in der falschen Zirkuswelt gelandet, doch plötzlich geschah geschah ein Wunder, ob mit Wunschstaub oder nicht ,sei mal dahingestellt :-), und ich bin in die geschaffene Welt eingetaucht und las mit Begeisterung, teils aber auch mit leichtem Schmunzeln die Seiten.

Kurzinhalt:

Jamie, der unfreiwillig Bekanntschaft mit den Clowns schließt, indem er etwas aufhebt, von dem er lieber die Finger hätte lassen sollen, wird nun von den Clowns heimgesucht und terrorisiert.
Doch sie wollen ihn nicht töten, sondern ihn als ein neues Mitglied ihrer Zunft anheuern. Nachdem sie es geschafft haben ihn zum Zirkus zu "locken", nimmt das Grauen erst richtig seinen Lauf. Da es kein normaler Zirkus ist, sondern ein ganz besonderer, der sich mithilfe verschiedener Tricks sich die Seelen der Menschen holt. Jamie, der immer mithilfe von einer speziellen Schminke zum bösen J.J wird, muss nicht nur den Gefahren die überall lauern trotzen, sondern auch sich selber bekämpfen. Zum Glück gibt es WInston, einen Clown, der zusammen mit ein paar Verbündeten gegen die Existenz vom Zirkus kämpft....

Fazit:

Also Horror stell ich mir eigentlich gruseliger vor, dennoch hat das Buch einen gewissen dunklen Charakter, den man nicht leugnen kann, da am Schluss ziemlich viel Brutalität herrscht.
Ich vergebe 4 Punkte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jamie vs. JJ, 11. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Das Buch Hölle ist, bis auf die miserable Titelübersetzung, einen Kauf wert.
Wer Clowns für lustig hält, wird nach dem Lesen dieses Buches sicher seine Meinung ändern. Während der Anfang zwar an einen Mysterie Krimi erinnert, taucht das Buch nach dem ersten Drittel in die Sureale Welt ein.
Man braucht auch über dieses Werk keine endlosen Rezensionen schreiben oder suchen, sondern das Buch einfach lesen und versuchen nicht in den Bann von JJ, Goshy, Doopy und Gonko gezogen zu werden. Einmal angefangen ist es nämlich, ähnlich wie die Schminke, schwer wieder bei Seite zu legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das etwas "andere" Buch, 18. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Erster Satz:

Jamie hielt mit quietschenden Reifen.

Kurzinhalt:

Jamie überfährt eines Nachts fast einen Clown. Und das soll nicht der letzte Clown bleiben, dem er begegnet, denn er wird fortan regelrecht von ihnen verfolgt. Sie wollen, dass Jamie selbst ein Clown wird und entführen ihn schließlich in den Zirkus der Brüder Pilo.

Das dies kein "normaler" Zirkus ist, wird Jamie schnell klar. Nicht nur, dass der Zirkus sich offenbar nicht mehr auf der Erde befindet, alle Artisten sind auch mehr als seltsam, ganz zu schweigen vom Publikum, was diesen Zirkus besucht.

Und auch Jamie verändert sich, sobald er die Clownschminke aufträgt und wird zu JJ., der Spaß an Gewalt und Tod hat.

Meine Meinung:

Viele Menschen haben ja eher gestörte Beziehungen zu Clowns. Und spätestens wenn man dieses Buch gelesen hat, dürfte sich dieses Gefühl manifestieren.

Ich habe lange nicht mehr ein solch "anderes" Buch mit solch schrägen Charakteren gelesen, die auf ihre Art seltsam, schwer zu durchschauen, dadurch unberechenbar und auch auf subtile Art gruselig erscheinen.
Aber das macht Clowns wohl aus: Sie dürfen alles tun. Aber ist auch alles lustig? Elliott scheint jedenfalls Spaß am Schreiben von Gewalt- und Zerstörungsorgien gehabt zu haben.

Gleichzeitig gelingt es dem Schriftsteller in seinem Debütroman auch, einen gewissen Humor in diese skurillen Protagonisten zu bringen, sei es, dass sie statt zu reden, wie Teekessel pfeifen oder sich in Farnpflanzen verlieben.

Ich habe das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen können.

Fazit:

Wer schräge Bücher mag oder einfach mal "etwas anderes" lesen möchte, könnte hier fündig werden.

Auch wenn sich anfänglich die Frage stellt, warum es in der deutschen Übersetzung "Hölle" heißt (engl.: The Pilo family circus).
Mich hat das Buch im Nachhinein ziemlich bewegt, auch als ich es schon lange aus der Hand gelegt hat, konfrontiert es uns doch mit der "bösen" menschlichen Seite, die wohl jeder irgendwo in uns trägt und die offenbar jederzeit ausbrechen könnte, wenn sich nur "die richtige Umgebung" bietet.

PS.: Es gibt auch ein tolles Hörbuch / Hölledazu, gelesen von Oliver Rohrbeck (3 Fragezeichen). Da zeigt sich "Justus Jonas" auch mal von einer ganz anderen Seite!
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2.0 von 5 Sternen Manege frei ?, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch ‚Hölle‘ von Will Elliott hat mir einige Kopfschmerzen bereitet und zwar nicht – wie manch einer vielleicht vermuten könnte – weil ich es mir eins ums andere Mal ungläubig an die Stirn geschlagen habe.
Nein, der Grund ist vielmehr, ich bin mir nicht ganz sicher, was ich da gelesen habe.
Zur Story (SPOILER):
Jamie, ein ganz normaler, um nicht zu sagen stinknormaler, junger Mann mit einem ganz normalen, um nicht zu sagen stinknormalen Leben, überfährt eines nachts um ein Haar einen Clown. Nur wenig später beobachtet Jamie, wie besagter Clown vom Dach eines Gartencenters springt, wobei vor besagtem Gartencenter ein weiterer Clown herumläuft um besagten ersten Clown vom Springen abzuhalten.
Klingt merkwürdig?
Moment, es wird noch besser! Nicht nur, das dem gesprungenen Clown nichts passiert, obwohl er mit dem Kopf voran aufs Pflaster knallt, es geht in der ganzen Szene nur um einen kleinen Beutel mit mysteriösen Pulver, den der Spring-Clown nach dem Sprung aus der Tasche zieht und ihn schlussendlich vor dem Gartencenter verliert. Natürlich hebt ihn Jamie auf und die Story beginnt.
Die Clowns – angeführt von dem finsteren Clown Gonko (einer der besten, weil irgendwie überzeugendsten Charaktere – vor allem seine magische Hose ist klasse!) – verwüsten sein Haus (um das Pulver zurückzubekommen!) und terrorisieren aus nur ihnen bekannten Gründen einen seiner Mitbewohner. Über viele Seiten kommuniziert Gonko mit Hilfe von Traumbotschaften und auf Kissen hinterlassene Zetteln (!) mit Jamie. Dabei kristallisiert sich nach und nach heraus, dass ihn die Clowns – wiederum aus nur ihnen bekannten Gründen - dazu ausersehen haben, sich ihrer Truppe als Zirkusclown anzuschließen.
Irgendwann, nachdem Jamie eine ‚Eignungsprüfung‘ abgelegt hat, entführen ihn die Clowns und bringen ihn zum Zirkus Pilo.
Dieser Zirkus befindet sich in einer Art Parallelwelt zwischen unserer Welt und der Hölle. Besucher aus der Menschenwelt werden mittels magischen Portalen zum Zirkus gelockt. Dort angekommen werden die menschlichen ‚Schafe‘ gemolken (ja, kein Witz!); sprich ihnen wird die Seele geraubt.
Mittels einer magischen Schminke, die die bösen Seiten des Trägers zutage kommen lässt, verwandelt sich Jamie in sein fieses Alter Ego JJ. (eine Idee, die mir übrigens ausnehmend gut gefallen hat!).
Um sich aus der Zirkuswelt zu befreien nimmt Jamie den Kampf gegen JJ auf und stellt sich seiner fiesen Seite.

Also, was ist das ganze nun?
Einen Horror- Roman? Einen Thriller?
Eher nicht, dazu ist die Handlung zu banal, zu schräg und - vor allem – viel zu wenig gruselig.
OK, gut, es gibt Axtmorde, am Schluss ein wenig Gemetzel durch den durchgeknallten, dämonischen Zirkusdirektor und die eine oder andere perfide Grausamkeit, aber nichts davon ist so beschrieben, dass es den Leser wirklich mitreißt oder gar zum Schaudern bringt.
Die Charaktere bleiben – trotz der ziemlich guten Ansätze zur Entwicklung (Beispiel: Goshy und seine Athyrium filix femina) - leider eindimensional. Zu keinem gibt es irgendeine Art von Hintergrundgeschichte oder einen Charakterzug, der den Leser für ihn einnehmen könnte. Leider macht hier auch Jamie, bzw. JJ keine Ausnahme. Somit bleibt man als Leser eigentlich die ganze Zeit über unberührt, auch wenn geschlagen und geblutet wird. Die Dialoge sind kurz und meistens inhaltslos. Die Fehden des Zirkusvolkes untereinander und die Streiche, die sich gegenseitig spielen sind zwar teilweise recht innovativ, wirken dabei in der Umsetzung jedoch oft kindisch, ganz so, als sei Mr. Elliott nichts wirklich Fieses eingefallen.
Das gleiche gilt übrigens auch für die Beschreibung der Fehde, die die Brüder Pilo – Kurt und George – gegeneinander führen. Angeblich versuchen sie, sich gegenseitig mit schöner Regelmäßigkeit umzubringen. Wobei einer dieser Versuche aus in der Zeltkuppel befestigten Sandsäcken besteht, die hinabstürzen sollen - ziemlich einfallsreich, wirklich!
Viele gute Ansatzmöglichkeiten zur Plotentwicklung bleiben brach liegen, z.B. der MM (Wahnsinns- Idee!), wenn ich drüber nachdenke, was dieser Typ alles hätte anstellen können! Der Magier (ein bisschen irre, aber riesiges Potential!) und natürlich Steve (warum gleich haben die Clowns den noch mal mitgeschleppt?)
Was den angeblichen Humor der Erzählung angeht: jeder weiß doch, das Clowns nicht komisch sind, oder?

In diesem Sinne!
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5.0 von 5 Sternen Zurecht den ABC Fiction Award gewonnen, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Dieses Buch ist fantastisch und ich mag den Mix aus heimtückischen Clowns, etwas Horror, gewürzt mit einem "Ach du liebe Zeit", etwas Humor und einer spannenden Geschichte rund um den Pilo-Zirkus mit Akrobaten, Freaks, Wahrsagern und der Clowngruppe aus einer anderen Welt. Es ist düster und dennoch zum grinsen. Ist ein Buch, wo ich immer wieder Lust habe, genau jetzt es wieder zu lesen und in die Welt einzutauchen und jedem ein "das ist nicht lustig!" entgegen zu schreien, eben wie es auch im Buch gesagt wird. Eines der Bücher, die ich auf jeden Fall mit mir nehmen würde, wenn es nichts anderes mitzunehmen gäbe.
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5.0 von 5 Sternen Zu empfehlen!, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Einfach ein gutes Buch! Interessante und doch bizarre Geschichte. Wer auf Thriller steht, sollte dieses Boch auf jeden Fall gelesen haben.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Thriller!, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Sonst lese ich eher Psychothriller, bin dem Fantasygenre sonst eigentlich abgeneigt. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr gepackt. Durchdachte Story, brilliant geschrieben, gut verkörpert. Im ersten Fünften etwas gewöhnungsbedürftig weil noch etwas fremd, dann aber fesselnd !
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2.0 von 5 Sternen Grauenhafte Stimmen, hysterisch, überdreht,, 23. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hölle (Audio CD)
Diese CD habe ich auf Empfehlung gekauft. ( Freundeskreis ) Die Stimmen sind schlecht, überdreht, ich hab mich nicht gegruselt sondern war unendlich genervt. Ich kann nur abraten, hab schon besseres gehört ( z. B. Breed )
Liegt z. T. aber auch am Buch. Dermassen überkandidelt und überfrachtet, hab weder das Buch noch die CD zu Ende gehört / gelesen
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5.0 von 5 Sternen Ein höllischer Zirkusspaß, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hölle: Thriller (Broschiert)
Ich habe das Buch aufgrund der Empfehlung einer Freundin gelesen. Ich hatte anfangs nicht zu viel, jedoch auch nicht zu wenig erwartet, da Clowns seit jeher gerne als Verkörperung der Angst gesehen werden (möchte an dieser Stelle anmerken, dass dies bei dem bekannten Buch ES nicht der Fall war - hier war die Gestalt des Clowns eher ein Köder, um die Kinder zu sich zu locken und wird DADURCH zu einer Horrorfigur). Kurz gesagt, Ich hatte mit den üblichen Klischees gerechnet.
Mit Hölle jedoch habe ich nur indirekt die üblichen Klischees erhalten. Die Gründe dafür hängen eng mit dem Inhalt zusammen.
Kurze Zusammenfassung:
Jamie überfährt spätabends beinahe einen Clown. Nach dieser kurzen Begegnung wird er wegen diverser Gründe von den Clowns gestalkt und schlussendlich rekrutiert, er ist somit ein Mitglied des Pilo-Zirkus. Doch nicht er selber ist der eigentliche Clown, sondern sein Alter Ego JJ, seine dunkle Seite, die durch die Clownsschminke hervorgerufen wird (nicht durch das Pulver, wie fälschlich auf dem Klappentext angegeben wird). Nach einiger Zeit hat Jamie nur ein eigentliches Ziel: JJ loszuwerden und aus dem Zirkus zu entkommen. Unterstützung erhält er dabei von dem Clown Winston.

Was mir als erstes positiv auffiel war die Menschlichkeit einiger Clowns, insbesondere Jamie und Winston. Die beiden sind ganz eindeutig nicht freiwillig in dem Zirkus, müssen aber dennoch mit den dortigen Geschehen leben. Zudem wird gezeigt, wie die anderen ihre Menschlichkeit verloren haben, insbesondere bei den beiden Clowns Goshy und Doopy hat man eher das Gefühl, dass sie sich niemals in der echten Welt hätten zurecht finden können, auch bei dem Clownsanführer Gonko siehtt man in der Regel nur eine eiskalte Persönlichkeit, die nur selten andere Züge zeigt, auch wenn er sich zeitweise sehr väterlich aufspielt.
Das besondere an diesem Buch in Bezug auf die Clowns: Das eigentlich schockierende ist nicht, dass sie CLOWNS sind - sondern dass ihre Persönlichkeit ganz im Gegenteil zu jener steht, die man ursprünglich mit Clowns assoziierte. Wo Clowns eigentlich lustig und fröhlich sein sollten, sind diese eiskalt, psychopathisch und mörderisch.

Auch die Idee mit dem Zirkus, der sich in einer Art anderen Dimension befindet und die Menschen zu sich schleust, um ihnen das wichtigste (ihre Seele) zu nehmen und daraus Pulver zu produzieren, mit dem die Artisten dann bezahlt werden, ist meiner Meinung nach absolut neuartig - zumindest habe ich sie noch nie so gesehen. Ebenso gefiel mir der Wettstreit zwischen den Artisten. Auch ohne irgendetwas hineininterpretieren zu wollen kann man sich denken, dass es genau so auch bei jedem normalen Zirkus ist, dass die Artisten konkurrieren um ihre Stellung zu bewahren.

Mein Fazit daher: Ein Werk voll mit schwarzem Humor, dass an einigen Stellen beinahe gruselig ist und ungewohnte Einblicke hinter die Kulissen eines ungewöhnlichen Zirkus liefert. Ein Muss für jeden, der gerne etwas über Psycho-Clowns, den Zirkus und mit einer großen Prise Humor liest, jedoch keinen richtigen Horror erwartet. Fr mich persönlich auf jeden Fall 5/5 Sternen.
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5.0 von 5 Sternen Hervorragend gelesen!, 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hölle (Audio CD)
Oliver Rohrbeck liest das Buch hervorragend. Die einzelnen Figuren erhalten einzigartige Stimmen mit hohem Wiedererkennenswert. Einige Stimmen sind passend zu den Charakteren gruselig, manchmal regelrecht beängstigend gesprochen, einige erzeugen unendliches Mitleid. Ich habe sie auch noch einen Monat nach dem Hören im Ohr.
Rohrbecks Lesestil verleiht der Geschichte (über die in den anderen Rezensionen schon genug geschrieben wurde) erheblichen Tiefgang. Das Hörbuch kann ich daher uneingeschränkt empfehlen.
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Hölle
Hölle von Will Elliott (Audio CD - 1. August 2008)
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