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Kundenrezensionen

19
3,9 von 5 Sternen
Das Lufer Haus
Format: Audio CDÄndern
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Christine und Max Reekers sind froh als sie den Job bei einem wissenschaftlichen Experiment als Toningenieure bekommen, obwohl der Auftrag zunächst alles andere als seriös wirkt. Gemeinsam mit einer Gruppe von Wissenschaftlern, angeführt von dem renommierten Parapsychologen Professor Lindner, sollen die Reekers das sogenannte Lufer Haus in der Schweiz untersuchen, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu mysteriösen und schrecklichen Ereignissen gekommen ist. Seither ist das Lufer Haus als Spukhaus verschrien und wird lediglich von den Mönchen eines naheliegenden Klosters gepflegt. Doch bereits kurz nach der Ankunft der Wissenschaftler im August 2008 kommt es erneut zu sonderbaren und unheimlichen Vorfällen, die in einem grauenhaften Szenario gipfeln ...

Filme im pseudodokumentatorischen Stil erfreuen sich besonders im Horror-Genre ungebrochener Beliebtheit. Was durch „The Blair Witch Project“ angestoßen wurde, findet in „Cloverfield“, „Der letzte Exorzismus“, „Devil Inside“ und in der „Paranormal Activiy“-Reihe seine Fortsetzungen. Für die Klassifizierung dieses Subgenres wurde der englische Begriff „Found Footage“ geprägt, der suggerieren soll, dass es sich bei dem Filmmaterial um echte Aufnahmen handelt. So war es natürlich nur eine Frage der Zeit bis sich kreative Hörspielmacher ebenfalls dieser Vorgehensweise bedienten.

Kai Schwind, in der Branche bislang eher wegen seiner Hörspielparodie DIE FERIENBANDE bekannt, schrieb für das ambitionierte Label Lauscherlounge eine atmosphärisch dichte Audioversion von „Paranormal Activity“. Wer andere Produktionen des Labels von Oliver Rohrbeck kennt, der weiß, dass hier viel Wert auf Qualität gelegt wird. So verhält es sich auch mit „Das Lufer Haus“, denn Kai Schwind ist es gelungen mit einer Minimalbesetzung und einem realistischen Sounddesign ein echtes Horror-Hörspiel zu schaffen. Vor allem der authentische Ton, bei dem es rauscht, hallt und knackt, sorgt für ein wirklichkeitsgetreues Hörgefühl. Schreckhaft darf man dabei auf keinen Fall sein, denn wie bei seinen filmischen Vorbildern, so spielt auch das Hörspiel mit klassisches Schockelementen, in denen im nächtlichen Haus plötzlich Schritte zu hören sind oder ein lautes Poltern die Protagonisten aus ihrem friedlichen Schlummer reißt. Andeutungen über das, was den ersten Bewohnern des Hauses widerfahren ist, schüren dabei das Gefühl einer unsichtbaren Bedrohung noch und der Hörer wird unweigerlich mit in den Strudel des Grauens gerissen. Obwohl es für Kenner der oben genannten Filme kaum etwas Neues zu entdecken gibt, funktioniert die Mischung altbewährter Zutaten auch als Hörspiel ausgezeichnet. Einen Soundtrack gibt es in diesem Fall natürlich auch nicht, denn im wirklichen Leben wird das Erlebte schließlich ebenfalls nicht mit Musik unterlegt. Allerdings haben sich die Macher schon zu dem einen oder anderen Gag hinreißen lassen. Thomas Laufer, der Assistent von Professor Lindner, hört in einer Szene beispielsweise ein Hörspiel der Serie DIE DREI FRAGEZEICHEN, in der Label-Inhaber Rohrbeck bekanntermaßen die Hauptrolle bekleidet. Trotz der Tatsache, dass das Ende durch die Ansage von Detlef Bierstedt zu Beginn des Hörspiels quasi vorweggenommen wird, bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Der Cast des Hörspiels setzt sich aus professionellen Schauspielern und Sprechern zusammen, die jedoch in der Branche noch recht unverbraucht sind. Das ist für eine solche Produktion auch unerlässlich. Das Hörspiel hätte einen Großteil seiner Wirkung eingebüßt, wenn bekannte Synchronsprecher die Rollen bekleidet hätten. So überzeugen Oliver Siebeck, Gabriele Blum, Uve Teschner, Rodja Martin Tröscher und Vera Molitor mit einer wirklich herausragenden Leistung. Hörspielfans, die sich gerne gruseln, kommen an dieser Produktion jedenfalls nicht vorbei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2014
Löschen Sie das Licht, lieber Interessent, eliminieren Sie alle störenden Geräusche und dann lauschen Sie in dunkler Nacht einem eiskalten Hörgenuß der ihnen das authentische Grauen, die Angst vor dem lauernden Unbekannten vermitteln wird.
" Das Lufer Haus" ist die momentane Referenzklasse in Sachen innovativer Hörspiel- Horror und arbeitet mit einer Raffinesse, die atemlos jede Sekunde in ihren Bann schlägt.
Ein unheimliches verfluchtes Haus in der Schweiz.
Ein parapsychologisches Forscherteam , das sich aufmacht dort übernatürlich mysteriöse Vorgänge zu studieren.
Seltsame Lichter, Schreie, Geräusche wurden von der Nachbarschaft wahrgenommen.
Die Geschichte des Hauses - ebenfalls eine Verkettung finsterer Begebenheiten.
Verschwand nicht vor Jahrzehnten eine Familie mit fünf Kindern dort spurlos.
Tagebücher blieben als einziges in denen von nächtlichem Atmen, grausigen Manifestationen zu lesen war.
Fanden die Kinder nicht eines Morgens Büschel von Haaren und ausgerissene Zähne unter ihren Betten?
Niemand hat mehr von dieser Familie gehört .
Genauso wenig wie man jemals wieder etwas von unserem Forscherteam erfahren wird.
Denn, und das ist der geniale dramaturgische Kniff in diesem Schauerstück, auch wir bekommen von Anfang an nur fragmentarische am Ort aufgefundene Tonaufnahmen zu hören.
Ein Sprecher berichtet uns am Anfang, daß alles was wir jetzt hören ,die realen unverfälschten ,einzig verbliebenen Tondokumente sind , die in dem Haus aufgefunden wurden.
Das Forscherteam ist spurlos verschwunden und mit diesem bedrohlich unheilschwangerem Wissen beginnt: " Das Lufer Haus" .
Diese fragmentarischen Tonaufnahmen sind das einzige, aus dem sich wie ein Puzzle das gesamte grauenhafte Geschehen für den Zuhörer zusammensetzt.
Dieser Horror wird an die Nieren gehen, ist in seiner intelligenten Präzision weit entfernt von sonstigem Hörspielklamauk und besticht durch kompromisslose Ernsthaftigkeit.
Beginnend damit, wie sich das Team in der parapsychologischen Universität zusammenfindet, wie sie sich in alsbald in dem verfallen leerstehenden " Lufer Haus " einrichten. Es wird gescherzt, ein Auftrag so scheint es, der eher ein kleines Abenteuer zu werden verspricht.
Richtmikrofone werden in jedem Zimmer aufgestellt, die erste Nacht kommt, das erste Unbehagen.
Langsam und mit erbarmungsloser Hochspannung dreht das Hörspiel die Spannungsschraube immer mehr an, kriecht in zunehmend eiskalter Panik erbarmungslos fröstelnd unter die Haut bis zum schieren irrealen Wahnsinn.
Ein Alptraum , in dem wir als Hörer mit allen Sinnen involviert sind.
" Blair Witch Projekt" für die Ohren.
Die Atmosphäre ist hyperrealistisch, denn wir sind durch die unmittelbare Authentizität der Geschehnisse mitten unter den mehr und mehr die Fassung verlierenden Delinquenten und das " Lufer Haus" erwacht in all seinem unterschwelligem Schrecken.
Keine dramaturgische Verfremdung durch Musik oder Erzählstimme.
Wir erleben die ganze Zeit ausschließlich die Live - Mitschnitte der Gespräche, aber auch Live Mitschnitte des größten Horrors lauernder Totenstille in dunkler Nacht.
Ein Atmen, ein Käuzchen. Das Grauen undefinierbarer Geräusche in schwarzer Finsternis.
" Das Lufer Haus" schafft es mit einer unglaublich detailreichen ausbalancierten Ton- und Geräuschkulisse monströse unterbewusste Bilder im Kopfkino zu erzeugen, unsere Nerven blankzulegen.
Oft geschieht erst einmal gar nichts, starren wir mit den Verängstigten in die gefährliche Stille von Kellern, Treppenaufgängen, verwinkelten Speichern.
Es ist die hilflose Furcht vor dem ahnungsvollen Unfassbaren.
Alptraumhafte Andeutungen, ein grauenhaftes Gemälde auf dem Dachboden, eine ehemalige Hausbesitzerin, die dem Wahnsinn verfiel, das Schreien eines Babys.
Die einzelnen Bruchstücke setzten sich in der Phantasie des Hörers zu einer beklemmenden klaustrophobischen Erfahrung des Terrors zusammen.
Die Sprecher schauspielern nicht, sie liefern eine derart professionelle Leistung ab, daß jedes Unwohlsein, jede Angst und jede panische Todesfurcht sich mit drastischer Wirkung direkt auf den Zuhörer überträgt.
Gefangen im Lufer Haus, das sind Interpreten wie Zuhörer zu gleichen Teilen. Und während wir uns unter der Bettdecke verkriechen ufert das Grauen in immer neue unterbewusste Schreckensszenarien aus.
Aufatmen ist nicht angesagt, denn der wahre Horror ist immer der Horror des Irrationalen, des Nicht -Wissens, das keine rationale Erklärung kennt.
So läßt uns , auch hier konsequent, das " Lufer Haus" mit dem plötzlichen Abbruch der Tonaufzeichnungen angsterstarrt zurück in der Ungewissheit, in der Ahnung einer dämonisch übernatürlichen Gefahr.
Gott sei Dank machen die Macher nicht den Fehler das Unbehagen durch irgendwelche aufgesetzten Erklärungsversuche zu verwässern.
Man wird noch lange als Hörer zurückdenken an die unfassbar beklemmende Atmosphäre im verfluchten Lufer Haus.
Und immer wieder wird man das Licht löschen und dieses experimentelle Terrorstück genießen.
Des Nachts, -alleine, -in der Dunkelheit.
Der paranormale Horror des Lufer Hauses, - eine absolute Glanzleistung im Hörspielgenre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2013
Ein geniales Hörspiel für den Horror Fan. Sehr puristisch, ohne Musik und Sounds, aber mit einer durchschlagenden Wirkung.
Das Sprichwort "weniger ist mehr" hat sich mal wieder bewarheitet. Ungefähr zu vergleichen mit dem "Blair Witch Project" Konzept. Lediglich gefundene Aufzeichnungen werden veröffentlicht. Hier sind es Tonbandaufnahmen, die gefunden wurden. Einfach SUPER gemacht, ein Geniestreich des Hörspiels! Und endlich hatte ich auch mal Angst beim Hören! Sollte man aber in entsprechender Athmosphäre hören. Also nicht tagsüber beim Putzen! ;)
SEEEHR empfehlenswert!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2012
Man nehme ein kleines Sprecherensemble, fahre es in ein altes, verlassenes Landgut und lasse sie mit ihrem Script, begleitet von einem Tontechniker mit Galgenmikro, durch alle Räume agieren. Die Mitschnitte entstehen live am Stück, um (nach altem Hörspielvorbild) dem Hörer einen besonders authentischen, "schonungslosen" und "hyperrealistischen" Eindruck zu verschaffen.

Idee und Absicht klingen jedoch weit vielversprechender, als das fertige Hörspiel sich letztlich wirklich päsentiert. Von insgesamt zwei CDs werden inhaltlich rund fünfzig Prozent allein für die Vorbereitung verwendet. Für die eigentlichen Luferhaus-Aufzeichnungen bleibt nun nur noch eine CD, die vielleicht auch ausgereicht hätte, hätte man das Material atmosphärisch dichter komprimiert. Für meinen Geschmack waren die Tondokumente im Haus zu "overacted", es wurden (unangenehm) hörbar Geräusche verursacht, die gerade wegen der unnatürlichen Lautstärke unrealistisch, manchmal sogar unfreiwillig komisch wirkten und der Erzählung die Spannung nahmen. Generell empfand ich den Ton insgesamt (Sprache und Geräusche) extrem unausgewogen - ständig musste ich Passagen wiederholen oder die Lautstärke nachregeln, um sie besser zu verstehen. Das ist nicht authentisch, sondern nur lästig.

Die Geschichte/das (Dreh-)Buch selbst hat logische Schwächen und streckenweise unrealistisch agierende Protagonisten. Ich kann mich mit Fantasie in fast jeden (auch paranormalen) Plot einfinden, sofern er in sich STIMMIG ist. Alle Handelnden dieser Story blieben leider blutleer und auch das Horrorhaus wollte sich mir nicht gruselig erschließen.

Jede Schwäche allein betrachtet wäre verzeihlich, aber in der Summe stimmt das Gesamtpaket einfach nicht! Dass man sich eine kleine Szene noch via Passwort im Internet (Gespräch mit Bruder Richard) nachordern kann, war vielleicht als ulkiges Gimmick gedacht, hätte aber UNBEDINGT mit zum Hörspiel auf die CDs gehört! Da ich aber herzhaft über so viel Overacting dieses speziellen Dokumentes lachen musste (geht es dem Sprecher nach so viel Hyperventilation noch gut?), drängte sich der Verdacht auf, die Szene wäre deshalb schlicht entfallen.

Fazit: Ich habe weit mehr lachen müssen (dabei oute ich mich gerne als Weichei), als dass sich Gänsehautfeeling einstellen wollte! Daran ändert auch die schön gestaltete Internetseite nichts, die mit ein bisschen Brimbamborium das Hörspiel aufzumotzen und zu pushen beabsichtigt. Ein Blender mit viel Wind um Nichts!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2012
War total gespannt auf das Hörspiel, nachdem ich bereits verschiedenste Rezensionen gelesen habe.

Meine hohen Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Bin "Gott sei Dank" mit der Fähigkeit zum Kopfkino ausgestattet, weshalb dieses Hörspiel für mich einzigartige "Bilder" und Hochspannung erzeugt hat. Empfand das Hörspiel als deutlich "heftiger", wie die Filme "Blair witch Project" und "Paranormal activities".
Einziger klitzekleiner Kritikpunkt ist, dass der Spannungsbogen gegen Ende des Hörspiels meiner Meinung nach zu schnell endete.

Die Idee mit einem Bonustrack im Internet finde absolute genial. So wird der Hörer fast gezwungen, dass Hörspiel noch kurz zu "verdauen", bevor etwas mehr Licht ins Dunkel kommt.

Für künftige Intessenten sei jedoch angemerkt, dass das Hörspiel die volle Aufmerksamkeit benötigt, da nach den ersten paar Kapiteln fast ausschließlich die Fantasie des Hörers angesprochen wird. Einen Erzähler oder große Beschreibungen gibt es nicht!!! Daher werden gerade Autofahr-Hörer oder MP3-S-Bahn-Hörer das Hörbuch als langweilig empfinden. Zudem muss der Hörer die Fähigkeit zum Kopfkino haben, sonst ist es wohl ebenfalls langweilig (Rückmeldung meines Bruders)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2012
Ich habe Das Luferhaus jetzt auch gehört, in drei Etappen : eine hoch interessante Produktion. Zum Ende hin wurde es
richtig spannend, immer betroffen machend und sehr oft leicht bis mittel gruselig. Ich gebe es nicht gerne zu, aber
nach der zweiten Etappe hatte ich ganz klitzekleine Schwierigkeiten, in den Keller zu gehen. Lauscherlounge hätte da
etwas Großartiges schaffen können. Leider ist es nicht gelungen. Die Sprecher waren in mehreren Szenen nur sehr schwer
zu verstehen, hier und da auch gar nicht. Der Sinn mehrerer Szenen wurde im Gesamtzusammenhang nicht klar. Eine genaue
Beschreibung, welche es waren, würde hier zu weit führen. Das Ende, der Dialog zwischen den beiden Mönchen in der Kloster-
zelle, ist unbefriedigend. Er bricht urplötzlich ab, ohne Klarheit zu schaffen. Mehrfach ergeht sich die Produktion in
Andeutungen, ohne diese dann jedoch so auszuführen, daß man sie verstehen könnte. Insgesamt finde ich diese Produktion
trotzdem sehr gut. Man müßte sie allerdings zwei-, wenn nicht gar dreimal hören, um die Verständnislücken zu schließen,
falls das überhaupt möglich ist, und die Stimmen immer genau zuordnen zu können. Sehr positiv finde ich, daß dem Hörer,
um des leichteren Verständnisses halber einen Vergleich aus der Kinowelt zu bemühen, nicht wieder die übglichen Stars vor-
gesetzt wurden : George Clooney, Nicole Kidman, ... . Das Luferhaus ist ähnlich wie die Barash Tyr Chroniken ein Beispiel
dafür, wie man die Chance verspielen kann, aus etwas wirklich sehr Gutem etwas wirklich Grossartiges zu machen. Ein
kritisches Testpublikum hätte die Schwachstellen auf gedeckt und damit die Chance eröffnet, sie zu beseitigen. Trotzdem
reut mich der Kaufpreis in keiner Weise, denn trotz der Schwachstellen ist es sehr gut !!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2012
Autor Kai Schwind hat mit seiner Geschichte um das Lufer Haus sicher nicht das Rad neu erfunden, zumal sie tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht. Doch wie er sie zusammen mit allen Mitwirkenden hörbar gemacht hat, ist definitiv etwas Besonderes.

Die Aufnahmen entstanden alle in einem extra angemieteten alten Gutshof, wo jede Szene so realistisch wie möglich nachgespielt wurde. Angesichts der authentischen Umgebung konnten sich die Sprecher wesentlich tiefer in ihre Rollen einfühlen als es ohne das Beschreiten dieses besonderen Wegs der Produktion möglich gewesen wäre. Unter "normalen" Bedingungen hätte man sicher kaum ein so intensives Hörerlebnis kreieren können, auch wenn die beteiligten Akteure in der mehr oder weniger sterilen Umgebung des Studios natürlich ebenfalls ihr Bestes gegeben hätten. Doch so, quasi direkt am Ort des Geschehens, konnten sie die Grenzen überschreiten, die ihnen sonst gesetzt worden wären. Einen von ihnen hervorzuheben ist mir nicht möglich. Alle beteiligten Künstler liefern eine bemerkenswerte Leistung ab. Ihre Dialoge wirken durchweg natürlich und spontan, die Emotionen erschreckend glaubwürdig. Da die Aufnahmen nicht besonders nachbearbeitet wurden, hatte ich tatsächlich das Gefühl, einem echten Mitschnitt zu lauschen. Oft musste ich ganz genau hinhören, um wirklich alles zu verstehen oder Geräusche zuzuordnen, doch genau das sorgte von Track zu Track für dieses gewisse Gruselgefühl und unzählige Schauer, die mir beim Lauschen über den Rücken laufen. Normalerweise höre ich meine Hörspiele zum Einschlafen, aber bei diesem musste ich tatsächlich das Licht anlassen. Im Dunkeln war es mir einfach zu gruselig... :D
Die fehlende musikalische Untermalung lässt zudem Pausen entstehen, die die sich während der zwei Stunden Laufzeit kontinuierlich aufbauende Spannung noch unterstützen. Ein Bonustrack, den man online abrufen kann, rundet das Hörerlebnis schließlich ab, ist aber meiner Meinung nach nicht zwingend nötig, um letztlich die Hintergründe zu verstehen.

Auf der Website zum Hörspiel erfährt man einige interessante, aber vor allem real wirkende Hintergründe. Neben einem Making Of-Video finden sich dort Informationen über die vermissten Personen, Interviews mit ihnen und Einblicke in die nachfolgenden Ermittlungen der Polizei, diverse Fotografien und vieles mehr. Realität und Fiktion wurden hier auf geschickte Art und Weise miteinander verknüpft und geben dem Lauscher zudem die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken.
Das Experiment Lufer Haus ist mehr als gelungen und macht Lust auf weitere Hörspiele dieser Art.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zum ersten Mal habe ich mir ein 'Hörspiel' angehört und war schon gespannt wie ich mit der Geschichte, sowie auch ihren verschiedenen Sprechern zurechtkommen würde.
Ich war gespannt, ob das Lufer-Haus meine Erwartungen, an einen gruseligen Inhalt wirklich erfüllen konnte.
Zunächst bekommt der Hörer mit, wie die Forscher sich zusammenfinden, den Aufenthalt planen und diskutieren. Es wird oft durcheinandergeredet, dennoch versteht man jedes Wort und kann der Handlung folgen. Dank der großartigen Darstellung der Charaktere spürt der Hörer auch gleich die ersten Spannungen und Reibereien.
Auch die Atmosphäre bleibt durchweg spannend und ein wenig mystisch. Zwischendurch verspürte ich eine leichte Gänsehaut, da der gruselige Effekt sich schnell einstellte und auch blieb.
Wie bereits erwähnt, ist die Betonung der verschiedenen Personen gut gelungen und ließ die Figuren glaubwürdig erscheinen. Ich konnte mir die Handlung samt dem Haus sehr gut visualisieren.
Leider ist die Spiellänge aber deutlich zu kurz. Ich hätte unheimlich gerne weitergehört und war nach den 2 Stunden Spieldauer eher enttäuscht, dass es schon vorbei war.

Fazit:
Endlich mal nach langer Zeit wieder ein gelungenes gruseliges Hörbuch ohne viel Gemetzel und Ekelszenen. Das Lufer-Haus konnte mir einen wirklichen Grusel vermitteln, den ich die 2 Stunden in vollen Zügen genossen habe.
Schade, dass die Spieldauer nur so kurz war. Ich hätte gerne mehr davon!
Gesamtwertung:5/5 Sterne
© Michaela Gutowsky
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am 24. April 2014
Tolles Hörspiel für Freunde des gepflegten Horrors. Ist schon genial gemacht wie die Story ganz langsam aufbaut und im zweiten Teil seinen grausamen Höhepunkt entgegenstrebt. Die Sprecher sind vom Feinsten und überirdisch gut.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2012
Auch ich habe mich gefragt, was das Ganze sollte? Gruselig war es nicht. Ich hatte den Eindruck als fehlte die Hälfte. Die Idee ist doch bestechend, hätte man mal mehrere Handlungstränge entwickelt, hätte daraus sicher etwas werden können... Aber so - langweilig, nicht gruselig, lohnt nicht.
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