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30 Jahre Tankard ist schon ein rundes Jubiläum für die Mitvierziger aus Frankfurt am Main. Das muss gefeiert werden und die Tage erscheint mit "Tankard - Life in Beermuda: Die etwas andere Biographie" von Michael Schumacher keine alltägliche und langweilige Biografie, sondern u.a. mit vielen alten und neueren Fotos, Konzertplakaten, Eintrittskarten und Livefotos bestückter Schatz, den man immer wieder gern in die Hand nimmt. Chronologisch wird die Bandgeschichte aus Sicht ehemaliger und aktueller Bandmitglieder erzählt, wobei auch Manager Buffo (fünftes Bandmitglied) und befreundete Musiker, Produzenten wie Harris Johns, Labelchefs und das Umfeld der Band zu Wort kommen. In schwarzen Kästchen wird zwischendurch immer ein Spruch oder eine Anekdote eines mehr oder heutzutage weniger bekannten Metalmusikers, von Bands wie Blind Guardian, Kreator, Sodom, Destruction (um mal die bekannten zu nennen) eingebaut, was wirklich für Abwechslung und auch für einige Schmunzler sorgt. Dabei kommen auch weniger brauchbare Kommentare heraus wie die von Scott Ian (Anthrax) oder Eric Peterson von Testament. Die sind wahrscheinlich nur drin, da sie international sehr bekannt sind und dem Thrash Genre angehören. Ansonsten ist die recht groß geschriebene und mit robustem Hardcover ausgestattete Bandgeschichte eine sehr lustige und auch ehrliche Sache. Tankard waren immer "Nebenbeimusiker" und keine Profis, wodurch sie sich auch nicht für das Musikbiz verbiegen mussten.
Lediglich die Aufstellung aller Konzerte, bis zum Druck des Buches hätte man zu Gunsten einer ausführlicheren Discografie mit Cover, Songs usw. sowie aller LPs und Pictures mit Bild, weglassen sollen. Das Layout ist einfach, die Schrift recht groß und gut leserlich, einige der sehr vielen Bilder sind auch in bunt und laden neben dem Lesen auch immer zum Blättern ein. Fans des Barden, Thrasher allgemein und Metalfans an sich werden tierisch Spaß mit dem Buch haben!
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Tankard gehören zwar zusammen mit Kreator, Sodom und Destruction zu den dienstältesten und bekanntesten deutschen Thrash-Metal-Bands, doch spielen sie aufgrund ihres nicht immer ganz ernst gemeinten Auftretens und der Songtexte, in denen es (nicht immer, aber oft) ums Saufen geht, in einer etwas anderen Liga. Dass nun endlich mal eine Biographie über die Frankfurter erscheint, ist auf jeden Fall angebracht. Doch trotz aller Bemühungen ist "Life in Beermuda" nicht so gut geworden, wie es hätte werden können.

Auf weniger als 200 Seiten fasst Autor Michael Schumacher die Bandgeschichte zusammen. Dabei greift er auf zahlreiche Erzählungen der aktuellen und ehemaligen Bandmitglieder sowie deren Begleiter zurück. Etliche Bilder bietet das Buch, ebenso wie Geschichten von Musikern anderer Bands, die in vom Hauptext abgegrenzten Kästen etwas über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Tankard berichten. Nun ist die Biographie an sich ziemlich kurz ausgefallen, die Bandgeschichte wird sehr komprimiert rübergebracht. Schumachers Schreibstil geht als halbwegs passabel durch, meisterlich ist er jedoch ganz bestimmt nicht. Einige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sowie falsch verwendete Leerzeichen stellen dazu ein kleines Ärgernis dar. Schumacher scheint in erster Linie Fan zu sein, aber kein geborener Autor. Die Musiker, die sich in den schwarzen Kästchen zu Wort melden, beweisen an manchen Stellen, dass sie erst recht keine Autoren sind. Da hätte man die Texte teilweise noch mal aufpolieren sollen (was wahrscheinlich schon gemacht wurde, aber nicht immer gründlich genug). Mal ehrlich: Smileys gehören vielleicht in eine SMS oder einen Facebook-Post, aber NICHT in einen Buchtext. Und wenn man beispielsweise den Kasten von Sabina Classen (Holy Moses) liest, ist schon die Frage berechtigt, ob die Frau vielleicht nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.

"Life in Beermuda" kann man als ambitioniert bezeichnen. Es steckt sichtlich viel Liebe zur Band in der Biographie, und einige lustige Anekdoten und interessante Infos wirft das Buch auch ab. Leider ist der Inhalt durchwachsen und hätte professioneller gestaltet werden können. Somit ist das Buch nur ganz okay, es bleibt aber halt weit hinter den zahlreichen hochklassigen (Auto-)Biographien diverser Bands und Musiker zurück.
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am 15. Januar 2014
Wir haben das Buch vor 1 Woche geliefert bekommen und es ist bereits mit viel Lachen durchgelesen und für gut befunden worden. Ein Muß für jeden Tankard Fan
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