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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutale Morde in einer amerikanischen Christengemeinde
Das vorliegende Hörbuch GOTTLOS zeichnet das typische Gebaren einer sehr christlichen Gemeinde in den USA auf, beten und arbeiten, Frömmigkeit und Nächstenliebe und die Bibel immer griffbereit, doch im vorliegenden Fall hat sich der Teufel in die Gemeinde eingeschlichen. Die Folge sind Morde mit Zyankali, hinterhältig, grausam und gottlos...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von Thorsten Wiedau

versus
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächer als die Vorgänger, immer noch besser als viele
Als riesiger Slaughter - Fan habe ich dieses Buch pflichtschuldig verschlungen, es stellt sich aber nicht die fast schon hypnotische Begeisterung ein wie bei "Schattenblume" oder "Dreh dich nicht um".
Die ewige on-Off- Beziehung von Sara und Chef Tolliver beginnt zu nerven,
und Lena möchte man eigentlich nur unentwegt in den Hintern treten, damit sie sich...
Veröffentlicht am 20. Juli 2007 von Paula Jakob


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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächer als die Vorgänger, immer noch besser als viele, 20. Juli 2007
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Gebundene Ausgabe)
Als riesiger Slaughter - Fan habe ich dieses Buch pflichtschuldig verschlungen, es stellt sich aber nicht die fast schon hypnotische Begeisterung ein wie bei "Schattenblume" oder "Dreh dich nicht um".
Die ewige on-Off- Beziehung von Sara und Chef Tolliver beginnt zu nerven,
und Lena möchte man eigentlich nur unentwegt in den Hintern treten, damit sie sich endlich von dem schwachsinnigen Ex-Nazi Ethan trennt - eine Figur, deren Entwicklung ich Karin Slaughter richtig übel nehme, Ethan war faszinierend vielschichtig gezeichnet in all seiner Zerrissenheit, nun ist er nur noch der tumbe Schläger und Lena einfach nur noch das Opfer.
Dann gibt es einige religiöse Eiferer, Saras Schwester Tessa entdeckt ihre Leidenschaft für die Kirche und - welch ein Zufall! - es ist die gleiche Gemeinde, in der gerade ein Mord verübt wurde!!!! Und dann finden sich in dieser Gemeinde auch noch Leichen im höchstpersönlichen Keller der Linton - Familie!!!!!Bisschen viel des Zufalls, oder???
Die Story ist einfach zu vorhersehbar, die wenigen überraschenden Wendungen reichen nicht aus, um den Thriller auf das gewohnte Niveau zu hieven und diesesmal übertreibt die Autorin auch die blutigen Details gar zu sehr, bei der Schilderung des Mordes an dem Barmann konnte ich wirklich nicht weiterlesen, das war zu übel und ich lese viel aus diesem Genre. Davon abgesehen einfach zu konventionell, die Guten und die Bösen stehen einfach zu rasch fest, jede Figur, die eingeführt wird, scheint ein Etikett auf der Stirn zu tragen : " Bösewicht", " verdorbenes Luder",
"armes Opfer", "tapfere Mutter" etc.
Sicherlich durch die gute Schreibe der Autorin immer noch besser als der Durchschnitt und sein Geld wert, dennoch für Fans eher enttäuschend.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5. Teil der Sara Linton/Chief Tolliver-Reihe, 7. Februar 2008
Von 
M. S. "ms - jm" (bayerisches Schwabenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Gebundene Ausgabe)
Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine persönliche Meinung wieder, die ich zu dem Buch habe und ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.

Nachdem ich Schattenblume ja regelrecht verschlungen habe und die Uhrzeit beim Lesen des Vorgängers völlig aus den Augen verlor, war ich natürlich gespannt, wie es mit den beiden Hauptpersonen und ihrem Umfeld weiterging.
Als erstes viel mir auf, dass die Anknüpfung an Schattenblume nicht wirklich gelang.
Es wurde sehr sehr wenig Bezug zum Vorgänger Schattenblume geschaffen, der nur in sehr dünn gesäten Beisätzen hie und da mal gemacht wurde.

Die Idee um die gläubige Gemeinde, die fast autark außerhalb der "normalen" Zivilisation lebte, war an und für sich kein schlecht gewähltes Thema, aber wurde nicht sehr spannend und fesselnd umgesetzt.
Es gab einige Längen, die ich getrost nur großzügig querlesen konnte und nichts verpasste.

Dieses Buch fesselte mich nicht wirklich, mich interessierte zwar, wies weitergeht bzw. wie der Fall gelöst wird, aber... nicht so begierig.
Es fiel leicht, das Buch beiseite zu legen.
Ich ließ Gottlos tage- und sogar wochenlang ungeachtet liegen.
Und das heißt was bei mir!

Stellenweise musste ich mich zwingen, diesen Teil endlich doch zu vollenden, aber nur, um bestätigt zu bekommen, ob ich den "Richtigen" Täter relativ früh erkannt habe.
Und oh... Überraschung:
Ich hatte den "Richtigen" sehr schnell ausgemacht, was mir bei Karin Slaughters Werken ja nicht immer auf Anhieb gelang.
Ob es daran lag, dass dieser "Fall" leicht durchschaubar war, weil für mich zu "seicht konstruiert, oder ob es daran lag, dass mir diese Person von Anfang an nur unsympatisch war... keine Ahnung.

Auf jeden Fall ist dieser "geistliche Erguss" von Karin Slaughter eine Enttäuschung für mich und wäre ich nicht durch die vier Vorgänger überzeugt von der Autorin ein sicherer Grund, mir kein Werk mehr von Karin Slaughter anzuschaffen, denn dieser Teil der Sara Linton/Chief Tolliver-Reihe ist für mich wirklich enttäuschend umgesetzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel konstruiertes menschliches Elend, 8. September 2008
Von 
Michael Janßen "Kaelo" (Dortmund Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Taschenbuch)
Gottlos
Karin Slaughter
TB, 2007, Rowohlt, 509 Seiten, 9,95 €
ISBN 978-3-499-24074-4

Chief Tolliver gerät während eines Waldspaziergangs mit seiner Lebensabschnittsgefährtin, der Ärztin Sara Linton, ins Stolpern. Als beide nachsehen, was ihn aus dem Gleichgewicht gebracht hat, finden sie ein Rohr, welches senkrecht aus dem Boden ragt und an dessen oberem Ende ein Drahtgitter befestigt ist. Nichts Gutes ahnend legen Sie das Rohr frei und stellen dabei fest, daß es fest mit einem Holzkasten verbunden ist. Es gelingt ihnen, auch diesen auszugraben. Als sie den Deckel öffnen, finden sie die Leiche eines jungen Mädchens. Seine Augen sind weit geöffnet, als hätte es dem Tod ins direkt ins Gesicht geschaut, an der Innenseite des Sargdeckels befinden sich Kratzspuren - Zeichen für einen verzweifelten und hoffnungslosen Versuch, dem unterirdischen Gefängnis zu entkommen.
Klar, daß ein grausiges Verbrechen vorliegt, aber war es wirklich ein kaltblütiger Mord? Dagegen sprechen einerseits das Rohr, welches zweifellos der Luftzufuhr gedient hat, und zum anderen die Tatsache, daß sich in dem Sarg Wasser und Nahrung befanden. Was war es dann? Ein perverses Spiel mit tödlichem Ausgang?
Aufschluß erhofft sich Chief Tolliver von den Verwandten des Mädchens, aber die sind allesamt Angehörige einer dubiosen Sekte und Fremden gegenüber nicht sehr aufgeschlossen. Das ändert sich langsam, als plötzlich auch die Schwester der Toten verschwindet '

Karin Slaughter, die Autorin, läßt keine auch noch so unappetitlichen Details aus, wenn es um die Schilderung von Verbrechen geht, und führt den Leser dadurch visuell an den Tatort. Der Thriller ist entsprechend brutal, dabei durchgehend spannend und wartet gelegentlich mit kleinen Überraschungen auf, aber mit keinen, die den Leser auf dem völlig falschen Fuß erwischen würden.
Leider extrem dick aufgetragen sind die Schicksale der Charaktere, besonders der weiblichen: Kaum eine Frau, die nicht mißhandelt, vergewaltigt, gnadenlos unterdrückt wird oder wurde oder zumindest aus unterschiedlichen Gründen schon mal ein geborenes oder ungeborenes Kind verloren hätte. Unabhängig von der zweifellos vorhandenen Qualität des Romans wird diese Tatsache die Leserschaft spalten: Die Leserin wird mit den verprügelten Figuren fühlen, beim Leser - zumindest war es bei mir so - wandelt sich dieses Mitgefühl spätestens dann in verständnisloses Kopfschütteln, wenn er erfährt, daß mehrfach bis zur Bewußtlosigkeit geprügelte Frauen immer wieder zu ihren Peinigern zurückkehren.
Aber das ändert nichts daran, daß wir es bei Gottlos mit einem sehr packenden und lesenswerten Roman zu tun haben, den ich durchaus empfehlen kann.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutale Morde in einer amerikanischen Christengemeinde, 11. Juli 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Audio CD)
Das vorliegende Hörbuch GOTTLOS zeichnet das typische Gebaren einer sehr christlichen Gemeinde in den USA auf, beten und arbeiten, Frömmigkeit und Nächstenliebe und die Bibel immer griffbereit, doch im vorliegenden Fall hat sich der Teufel in die Gemeinde eingeschlichen. Die Folge sind Morde mit Zyankali, hinterhältig, grausam und gottlos.

Ein Mädchen wurde begraben, lebendig. Im Sarg eingeschlossen für mehrere Tage, dann kam der Tod auf leisen Sohlen, jemand kippte Zyankali das Belüftungsrohr herunter, ein unschöner Tod. Doch wer war es und warum, denn das Mädchen war zudem schwanger...

Die Spur führt in eine der sehr bibelfesten Gemeinden in der Nähe Atlantas, doch was hat Zyankali dort zu suchen?

Viele machen sich verdächtig, selbst der Anwalt der Familie des getöteten Mädchens scheint nicht ganz sauber zu sein. Auch der Vorarbeiter der Farm hat anscheinend ganz eigene Methoden der Erziehung gefunden...

Sehr spannend, manches Mal aber ein wenig konfus in den Handlungssträngen und am Ende leider ein wenig offen in einigen Nebenpunkten.

Trotzdem ein gutes Hörvergnügen für Krimifans.

Die Stimme der Sprecherin Andrea Sawatzki ist gut gewählt, sehr passend.

Empfehlenswert!
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, aber nicht zu vergleichen, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Gebundene Ausgabe)
Jeffrey Tolliver und Dr. Sara Linton ziehen wieder zusammen. Es scheint, als haetten die beiden doch noch ihr persoenliches Happy End gefunden. Doch natuerlich geschieht wieder irgendetwas, was den beiden das Glueck vergoennt. Eine junge Frau wird in einer Kiste begraben tot aufgefunden. Dieser Fall beschaeftigt Chief Tolliver sehr und er und sein Team setzen alles daran, den Fall so schnell wie moeglich aufzuklaeren. Auf die Beziehung von Lena und Ethan wird in diesem Band leider nicht so eingegangen wie ich es mir nach Ende von "Schattenblume" erhofft hatte. Trotzdem ist es sehr lesenswert.

Im gesamten ist auch dieser Band von Karin Slaughter super spannend und echt gut geschrieben. Doch leider muss ich sagen, dass ich es nicht so spannend fand wie die anderen Teile. Auf die Hauptprotagonisten wird gut eingegangen und es entwickelt sich in eine tolle Richtung.

Auch dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Band von ihr. Denn der Schluss dieses Buches laesst mir keine Ruh... ein wenig Sorge hab ich ja schon, aber ich moechte natuerlich nicht zuviel verraten. Kann dieses Buch an alle Karin Slaughter Fans nur weiterempfehlen. Vorallem an die, die an die Entwicklung der Hauptprotagonisten interessiert sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein wirklicher Thriller, aber nette Unterhaltung, 7. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Taschenbuch)
Karin Slaughters "Gottlos" lässt sich gut / flüssig lesen
und bietet "kriminalistische" Unterhaltung im typisch
amerikanischen Stil.
Leider fehlt mir an der Geschichte selber der "Thrill".
Es ist kein Buch, an dem man sich vor lauter
Spannung festkrallen kann/muss. Obwohl der Klappentext anderes
vermuten lässt:
Gerichtsmedizinerin und Chief finden die
Leiche eines jungen Mädchens im Wald und es stellt sich
heraus, dass das Opfer lebendig begraben wurde.
Die Familie des Opfers lebt in einer frommen (Sekten-)Gemeinschaft
und wenig später findet man einen zweiten Sarg.
Klingt spannend.
Leider scheint die Autorin jedoch ein größeres Augenmerk
auf die Beziehungsgeschichten der Beteiligten
- Chief/Pathologin ; Polizistin / krimineller Freund -
zu legen. Das macht die Story zwar durchaus unterhaltsam,
führt aber leider eben auch dazu, dass sich die Spannung
in Grenzen hält.
Fazit: nette Unterhaltung, aber kein Thriller
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja geht schon, 15. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Audio CD)
Ich bin ein leidenschaftlicher Karin Slaughter-Fan. Ich habe alle vier Bücher aus der Reihe gelesen oder gehört. Mit Spannung habe ich auf das Hörbuch gehört. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber irgendwie zu langatmig. Es fehlt die Spannung wie in den anderen Büchern zu vor. Die Nebengeschichten sind wie immer spannend. Aber nur dann, wenn man die vier anderen Bücher kennt.

Es ist bedingt empfehlenswert. Würde aber trotzdem, wenn ein weiters Buch folgen würde das dann lesen bzw. hören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Thrillerkost - aber nicht herausragend, 30. Juni 2009
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Taschenbuch)
Mein viertes Buch von Karin Slaughter (ihr fünftes). Auch hier sind die Hauptpersonen wieder die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihr (Noch-)Ex-Ehemann Polizeichef Jeffrey Tolliver sowie Detective Lena Adams. Die beiden Erstgenannten finden zufällig im Wald die tote Abigail, die lebendig in einer Kiste vergraben wurde. Im Verlauf der Untersuchung wird eine weitere 'Grabstätte' gefunden, jedoch ohne Leiche. Da verschwindet die jüngere Schwester von Abigail...
Sprachlich war ich positiv überrascht. Während insbesondere die ersten beiden Bücher recht anspruchslos und platt daherkamen, liest sich dieser Band deutlich besser. Liegt vielleicht auch an der neuen Übersetzerin (seit Band 3).
Ansonsten werden wie gewohnt Details der Verbrechen, der Verletzungen usf. bis ins Kleinste beschrieben - hier hatte ich sogar immer wieder das Gefühl, der Autorin mache es richtiggehend Spass, die wirklich übelsten Dinge auch noch auf die Spitze zu treiben. Allerdings wurde die Anzahl solcher Beschreibungen im Vergleich zu ihren vorherigen Büchern geringer. Zugenommen hat jedoch der psychologische Anteil in ihrem Thriller. Die Beziehung zwischen Sara und Jeffrey wie auch die Schwierigkeiten Lenas nach ihren grausamen Erlebnissen (siehe Belladonna) nehmen einen weit größeren Raum ein als in ihren bis dahin erschienen Bänden. Ebenfalls auffällig (manchmal fast schon zuviel) ist der sich wiederholende Aspekt darauf hinzuweisen, dass hinter jeder Person ein individuelles Schicksal steht ('Sie war jemandes Tochter. ...jemand hatte sie im Arm gehalten, ihr ins Gesicht geblickt...').
Ob es daran liegt, dass die Spannung hier nicht an die der ersten Bücher heranreicht? Dennoch: Insgesamt gute Thrillerkost, von der man sich aber auch mal ein paar Stunden lösen kann.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Frauenroman..., 4. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Taschenbuch)
Nun ja, ich hatte mir mehr versprochen...

Irregeleitet von dem vielversprechenden Nachnahmen der Autorin und dem Thrill verheißenden Klappentext, hatte ich mich auf beträchtlichen Nervenkitzel gefreut.
"Langsam und qualvoll" (Zitat aus dem Klappentext)war leider lediglich der Fortschritt der Handlung.
Es gab wenige, recht laue Spannungsmomente, dafür massig Gesprächsstoff. Die Kriminalhandlung wurde regelrecht zerredet.
Beziehungsgeflechte, Emotionen, Irritationen, Leidenswege, Geschwisterkonflikte, Opfergefühle standen im Vordergrund.
Die schiere Masse an (weiblichem) Gefühl killte mir den Thrill.

Im Fokus der Handlung stand:
-die Frau als Opfer männlicher Begierden, Machtansprüche etc.
-die Frau, die sich ihrer Beziehungen zu anderen versichern muß, die analysiert und reflektiert und liebt und redet...
Es nervte irgendwann!

Sorry, aber man merkt deutlich, daß das Buch von einer Frau für Frauen geschrieben wurde.
Es ist ein Frauenroman im schlimmsten Sinne des Wortes...
Absolut erwähnenswert schien der Autorin z.B. der Umstand, daß es der sonst so toughen Protagonistin nicht gelingen wollte, den Braten ihrer Mutter nachzukochen. Prost Mahlzeit!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die ewigen Beziehungsprobleme waren Nervig, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Gottlos (Taschenbuch)
Ich fand es nicht so toll wie Belladonna.
Auch die ewige hin und her Beziehung zwischen Sara und Jeffrey Tolliver war schon etwas Nerving auch die Beziehung zwischen Lena und ihrem Ex Nazi Ethan hat nicht gerade zur Unterhaltung beigetragen.
Die Geschichte an sich war nicht mal so übel, wären da nicht die Beziehungsprobleme der Hauptprotagonisten gewesen. Denn diese haben oft den Schwung aus der Geschichte rausgenommen.
Abigail war lebendig begraben worden. Ihr Tod muss langsam und unvorstellbar qualvoll gewesen sein. Durch einen Zufall wurden Sara Linton und Jeffrey Tolliver auf die Leiche aufmerksam,und wie immer haben sie nur ein Ziel vor Augen den Mörder zu fassen. Schon bald müssen sie erkennen, dass das nur der Anfang einer ganzen Serie von Verbrechen ist, die offenbar eng mit einer kleinen und überaus fromm lebenden skurrilen Gemeinschaft(Sekte) zusammenhängen. Ihre Mitglieder wirken auf Sara und Jeffrey nicht wie gläubige sondern eher wie fanatische Fundamentalisten. Aber als sie beginnen, an der Oberfläche zu kratzen, finden sie einen Killer, der böser und gefährlicher ist als alles, was sie bis dahin kennengelernt haben.
Das alles hört sich wahnsinnig Spannend an aber leider kann sie Spannung nicht durchgehend halten und oftmals flaut das ganze ab und dauert dann einige lange Seiten bis es wieder Spannend ist.
Die letzten 100 Seiten waren dann wieder Spannend. Aber wenn ein Buch 500 Seiten hat und nur etwa 1/3 Spannend ist dann ist das für mich eine magere Ausbeute.
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Gottlos
Gottlos von Karin Slaughter (Taschenbuch - 30. April 2013)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,37
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