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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen87
4,4 von 5 Sternen
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Das Kochbuch „Vegan genial“ von Josita Hartanto, erschienen im Neun Zehn Verlag, ist ein Highlight der veganen Kochbücher.

Hier steht nicht der Gedanke im Vordergrund, wie fülle ich meinen Speiseplan auch wenn ich vegan lebe?! Wo es darum geht nicht vegane Rezepte so um zu gestalten, dass sie vegan sind. In diesem „genialen“ Kochbuch geht Josita Hartanto einen neuen Weg.

Sie zaubert köstliche Gerichte mit frischen Zutaten, dafür kombiniert sie geschickt Obst, Gemüse, Getreide, Tofu und andere Zutaten. Alles phantastisch gewürzt mit teilweise asiatischen Aktzenten zu Geschmackserlebnissen.
Die Gerichte sind in sich so stimmig und vollkommen, dass man nicht den Eindruck gewinnen könnte hier wurde auf etwas verzichtet oder etwas ersetzt.

Ich selbst bin kein Veganer, durchaus jedoch von dieser Lebensweise inspiriert da meine Schwester seit einigen Jahren vegan lebt. Immer öfter koche ich vegan, gebratener Tofu mit Gemüse, eine vegane Bolognese oder mal ein veganes Gyros aus Tofu. Das ist wirklich lecker, jedoch hat es immer was von Ersatz. Leider bieten viele veganen Kochbücher auch meistens nur „Ersatzrezepte“ wo „herkömmliche“ Rezepte umgearbeitet wurden zu „veganen“. Mir fehlt bei diesen Kochbüchern die Phantasie des Neuen!
Das ist mit „Vegan genial“ völlig anders, köstliche Rezepte und tolle Ideen die Lust aufs Kochen und Ausprobieren machen. Alles wird appetitlich präsentiert mit Fotos von Sebastian Happe Sinemus.

Josita Hartanto zeigt Rezepte von:
- Cappuccino vom Kürbis und rotem Curry
- Avocado Apfel Tatar mit Wallnussbonbon
- Rote Beete im Haselnussmantel mit Feldsalat und Himbeerdressing
- Spargelsalat mit Rucola und Honigmelone
- Paprika Misosuppe
- Gedämpfte Kürbiss-Chinakohlröllchen
- Graupenpuffer mit Pilzrahm
- Kartoffelplätzchen mit Chicorée und Birne
- Kohlrabischnitzel mit Wasabi- Kartoffelsalat
- Kürbis-Cannelloni
- Linsen Plätzchen mit Koriander-Chili Kartoffeln und Kokosrahmspinat
- Pfirsich-Polenta und Vanille-Tomaten
- Salbeischupfnudeln mit Peperonata und Erbsenschaum
- Süßkartoffel-Sate mit Korianderreis
- Zucchini-Aprikosen-Köfte, Weißer Bohnen Hommus, Tomaten-Bulgur
- Apfel-Fenchel Tart Tatin
- Nordseeburger mit Rote Bete Remoulade
- Arme Ritter mit Mohn
- Birnenstich
- Doppelkekse mit Schokocreme
- Erdbeer Panna Cotta
- Gefüllte Zwetschgenkrapfen mit weißer Schokoladensoße

und viele weitere köstliche Rezepte, die eine Erwähnung verdient hätten was aber hier den Rahmen sprengen würde.

Im Buch befinden sich knapp 100 raffinierte vegane Rezepte voller Leidenschaft fürs Kochen von der Autorin und Köchin über Jahre zusammengetragen. Alle benötigten Zutaten sind leicht erhältlich und müssen nicht in speziellen veganen Läden besorgt werden.

Die Rezepte sind raffiniert, aber gut erklärt und einfach nach zu kochen. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, wunderschön in Szene gesetzt von Sebastian Hoppe Sinemus, machen sie Lust gleich los zu legen!

Dabei wirken die Fotos echt und nicht synthetisch perfekt gestellt.
Der schöne Einband ist mit einer mattierten Oberfläche sehr hochwertig und liegt gut in der Hand.

Im Inhalt finden sich Kapitel zu:
- Suppen und Vorspeisen
- Hauptgerichte
- Snacks und kleine Sattmacher
- Desserts

Josita Hartanto präsentiert uns hier ein Kochbuch mit köstlichen und ausgefallenen Geschmackskombinationen. Sie setzt Akzente durch neue Wege in der veganen Kochbuchküche, weiter so! Hoffentlich kommen noch mehr solcher inspirierender Kochbücher von ihr. Ein Kochbuch nicht nur für Veganer, da macht veganes kochen Spaß.

Empfehlenswert!!
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am 22. April 2015
Aber da ich sehr gerne Kochen, und auch für neues offen bin, habe ich dieses Buch bestellt. Habe schon recht viele Rezepten umgesetzt. Alle mit grosser genuss gegessen. Die Rezepten sind wirklich sehr sehr Fein!! Auch wenn mal kein Fleich auf dem teller ist, fehlt hier gar nichts. Eigentlich ist es so reichhaltig das man dass Fleich vergisst. Also dieses Buch lohnt sich sehr und nach meiner Meinung hebt er sich klar ab von vieleVeganer Kochbücher in orginalität, qualität und vielfallt.
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am 7. April 2015
Ich selbe koche nicht, habe das Kochbuch aber meiner Frau geschenkt, die seit einiger Zeit vegan ißt. Im Gegensatz zu den vielen anderen veganen Köchen verzichtet Hartanto fast komplett auf sämtliche Ersatzprodukte, sondern kocht primär einfach mit Gemüse. Trotzdem fehlt es den Gerichten weder an Originalität noch an Geschmack. Außerdem sind die Rezepte (sagt zumindest meine Frau) sehr leicht nachzukochen und gelingen auch sofort auf Anhieb.

An alle Nicht-Veganer, die das Buch schenken wollen oder selber mal vegan probieren wollen: Ich selber esse nicht (gerne bzw. aus eigenem Antrieb) vegan, aber wenn Hartanto "auf den Tisch kommt" weiß ich, dass es nicht ganz so schlimm wird. ;-) Im Gegenteil, erst seitdem wir dieses Kochbuch haben, verziehe ich nicht automatisch die Miene beim Wort "vegan".

Mein Highlight war übrigens das "I love Tuna Sandwich", das wirklich ausgezeichnet war! Thunfisch ist ja schon bekannt als ein Fisch, auf den man besser verzichten sollte, weil überfischt und voll mit Dioxinen und Schwermetallen, da ist dieses Rezept perfekt.
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am 12. Juli 2013
Ich habe eine nicht unbeträchtliche Sammlung veganer Kochbücher in meinem Regal stehen. Dieses sticht heraus. Hier findet man nicht die üblichen Nachahmungen von Bolognese, Gulasch und Pizza, sondern eine kreative, junge Gemüseküche mit asiatischem Einschlag. Die Gerichte sind oft überraschend, enthalten bekannte Zutaten, die aber überraschend kombiniert oder gewürzt wurden. Zum Beispiel eine asiatische Carbonara, bei der Räuchertofu, Kokosmilch und Koriander eine überwältigende Allianz eingehen. Man merkt, dass hier ein gelernter Koch am Werk ist und verneigt sich als ambitionierter Hobbybrutzler. Trotzdem sind die Gerichte alltagstauglich und mit einem Ausflug in einen Asialaden hat man auch die bisher unbekannten Zutaten schnell beisammen. Die Qualität der Bilder und Gerichte erinnert an Surdham Göb, aber Hartantos Gerichte überzeugen durch einfacheres Nachkochen und klarere Struktur. Nicht zuletzt auch durch deutlich bessere Lesbarkeit.
Einzige Schwäche sind die Desserts, aber der Rest des Buchs ist so umwerfend, dass ich dafür keinen Abzug geben möchte.
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am 8. Januar 2014
„Josita Hartanto möchte in ihrem ersten Kochbuch nicht Omas alte Rezepte in veganisierter Form oder die 999. vegane Bolognese beschreiben – sie möchte eine neue Küche schaffen!“

Genau dieser Buchtext hat mich vor einigen Monaten zum Kauf von Josita Hartantos „Vegan genial“ verleitet. In der Zwischenzeit habe ich schon viele Gerichte daraus gekocht und bin restlos begeistert! GENIAL trifft es auf den Punkt.

Alle Gerichte sind für 4 Personen konzipiert, die nicht nur Zufriedenheit und eine Geschmacksexplosion versprechen, sondern auch lange sättigen ohne ein Völlegefühl zu verursachen.
Das Kochbuch selbst ist sehr schön gestaltet und vor allem übersichtlich. Jedes Rezept ist bebildert, mit kleinen, liebevollen Zeichnungen der Autorin versehen und in verschiedene Kategorien aufgeteilt, wie z.B. Salat, Dressing und überbackenes Baguette, so dass man nicht ewig suchen muss, welche Zutat nun zu welchem Abschnitt gehört.
Am Anfang gibt es ein interessantes Vorwort, wie Josita zum Veganismus und ihrem eigenen Restaurant gekommen ist, ein Zutatenglossar mit Erklärungen und Einkaufstipps, wichtige Ausrüstungstipps und nützliche Vorräte, die man immer im Schrank haben sollte. Glücklicherweise kommt dieses Kochbuch dabei auch ohne Luxus-Küchengeräte und Profimixer aus.

Allgemein ist das Buch in vier große Bereiche gegliedert, aus denen man tolle Menüs zaubern kann:

Suppen & Vorspeisen
Hauptgerichte
Snacks & kleine Sattmacher
Desserts

Durch die anschaulichen Inhaltsverzeichnisse sowie das Seidenband lassen sich die gewünschten Gerichte sehr schnell finden.

Besonders positiv an „Vegan genial“ ist mir aufgefallen, dass die Zutaten einfach zu beschaffen, bis auf wenige asiatische Produkte, die man allerdings auch prima variieren kann (auch dazu gibt Josita Tipps), und recht günstig sind, das Geschmacksergebnis dafür aber völlig überrascht. Bisher habe ich leider öfter das Gegenteil erlebt, dass man ungeheuer teure Zutaten besorgen musste, teilweise sogar aus dem Internet und man am Ende dachte „Aha, ganz nett, aber das war es auch schon. Hätte ich auch günstiger hinbekommen …“
Auch macht es unglaublich viel Spaß aus diesem Buch für Gäste zu kochen, auch Nicht-Veganer waren bei uns restlos begeistert. Josita Hartanto weiß, mit Gewürzen umzugehen, greift nicht auf Fertigprodukte wie Vegan-Würstchen & Co. zurück und die wenigen Soja-, bzw. Tofugerichte in ihrem Buch sind sehr speziell und zeigen, wie vielseitig Tofu einsetzbar ist. Von Fast Food bis zur Asia-Küche ist alles dabei, jedoch vollwertig und mit Liebe zum Detail. D.h. alle Gerichte, die ich bisher nachgekocht habe, waren nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus, was mir persönlich immer sehr wichtig ist :-)

Meine empfehlenswerten Nachkoch-Tipps sind:

Linsensalat mit Fenchel (klingt einfach, ist aber unglaublich lecker!)
Glasnudelsalat mit Kimchi (so muss asiatische Küche schmecken)
Miso-Gurkensalat mit geräuchertem Sesam-Tofu
Mole-Tofu mit Avocadosalsa und Knoblauchbaguette (das leckerste überbackene Baguette, das ich je gegessen habe)
Auberginenschnitzel mit Radieschen und Blumenkohlpüree (mein Favorit!)
Schmetterlingsnudeln mit Asia-Carbonara
Schnelles Kichererbsen-Kürbis-Curry (schnell gemacht, lecker und indisch)
I love Tuna Sandwich
Polenta-Bohnen-Bruschetta

Weiterhin gut gefallen hat mir, dass alle Gerichte eine angenehme Schärfe hatten, was ich an der asiatischen Küche sehr mag. Keiner meiner Gäste fand die Menüs trocken oder hat sich nach einer dicken Sahnesauce gesehnt, um den außergewöhnlichen Geschmack nicht zu zerstören.

Aber obwohl „Vegan genial“ für mich in jede vegane Kochbuchsammlung gehört und meiner Meinung nach auch zu den besten veganen Kochbüchern zählt, muss ich dennoch einen Stern in meiner Bewertung abziehen. Der geht allerdings nicht auf die Kappe der Autorin und ihrer Kochkunst, sondern auf die des Verlags, insbesondere der Lektoren.
Leider enthält dieses großartige und schöne Buch viel zu viele Fehler. Einige Zutaten tauchen in der Rezeptbeschreibung gar nicht mehr auf, so dass man sie selbst einbauen muss. Auch ist eine gewisse Kochvorkenntnis gefragt, da die Anleitungen nicht sehr detailliert oder mit genauen Zeitangaben versehen sind. Man muss schon selber wissen, wann Zwiebeln angeschwitzt sind, was es heißt kurz zu blanchieren etc. Einem Kochneuling würde ich dieses Buch also erst empfehlen, wenn er sich mit anderen Einsteiger-Bücher etwas warm gekocht hat ;-)

Ansonsten kann ich nur hoffen, dass wir von Josita Hartanto noch weitere aufregend andere Kochbücher in den Händen halten werden. Ich würde es mir jedenfalls sofort kaufen!
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am 25. Juni 2013
Bisher habe ich erst eine Sache davon nachgekocht, aber allein der Einleitungsteil ist schon mal super (Übersicht was ich beim kochen als Basis zu Hause brauche und wie ich was beim backen einsetze (Ersatz für Eier usw.). Toller Schreibstil, einfach zu lesen.
Rezepte klingen superlecker und wer jetzt noch sagt: vegan ist nicht abwechslungsreich - der spinnt ;-)
Zutaten sind im großen und ganzen überall erhältlich und nachkochen ist nicht schwierig. Einzig merkt man, dass die Autorin eine gelernte Köchin ist, die "mal eben so etwas zaubert".Denn die Rezepte (wie sie auch schreibt:neue Küche) sind keine üblichen Oma-Rezepte.
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am 15. Juli 2013
Ich koche eingentlich nicht gerne und auch nicht viel, da meine Freundin sich jetzt für eine vegane Lebensweise entschieden hat,
habe ich ihr das Buch geschenkt um ihr eine Hilfestellung an die Hand zu geben.
Sie kocht viel und gerne und kann es auch.
Über das Buch hat sie sich natürlich sehr gefreut, nur stehe ich mittlerweile öfter in der Küche als sie.
Ich hätte nie gedacht dass ich mal eine Rezension zu einem Kochbuch schreiben würde und dann auch noch vegan. aber dies Buch hier hat genau meinen Nerv getroffen und mich ordentlich angebtrieben öfter mal selber den Löffel zu schwingen!
Es macht Laune die Sachen nachzukochen.
Sehr schöne Geschmackskompositionen von bodenständig und zünftig über ausgefeilt exotisch bis leicht und sexy.
Ich habe ein völlig neues Hobby für mich entdeckt, was es durch die Verwendung von, zumindest für mich, oft exotischen Zutaten noch spannender macht.
Und meine Liebste freut's ebenso sehr :)
Die Rezepte gehen auf, machen Spaß und was ich zugeben muss, tun mir richtig gut. Ich werde wohl nicht gleich vegan, aber hab mich völlig damit angefreundet.
Wenn das so weiter geht habe ich das Buch in absehbarer Zeit durchgekocht und wünsche mir jetzt schonmal einen Nachfolger!
Inhalt (Menge) 10.0
Inhalt (Niveau und Kreativität) 10.0
Präsentation, Aufbau und Übersicht 10.0
Wertigkeit, Qualität 10.0
Spaßfaktor 10.0
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am 12. April 2014
Die meisten der Rezepte aus diesem Kochbuch habe ich inzwischen nachgekocht, jedes einzelne hat 1. 'kochtechnisch' funktioniert und war 2. ausgewogen komponiert und lecker. Normalerweise bin ich keine 'Rezeptköchin', aber hier habe ich mich einfach an alles gehalten, weil es immer perfekt geschmeckt hat und sehr abwechslungsreich war. Weder Hausmannskost noch überkandidelt, einfach raffinierte Festessen für jeden Tag. Danke, danke , danke, und besonders dafür, dass hier nirgends die Fleischküche nachgeäfft wird!
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am 25. April 2014
Also, um mir vorweg den Unmut einiger hier Rezensierenden zuzuziehen: ich bin kein Veganer, noch nicht einmal ein Vegetarier. Ich esse gerne Fisch und ab und zu auch mal Fleisch. Eier, Milch und Honig gehören für mich als Mutter mit einem kleinem Kind ebenfalls auf den Speiseplan. Warum dann ein veganes Kochbuch? (und es ist bei weitem nicht mein Einziges!) Nun, ich würde sagen, ich bin jemand dem es weder egal ist, wo das Essen herkommt noch wie es gewachsen ist. Ich bemühe mich, vernünftig, regional und bewußt einzukaufen und bin immer auf der Suche nach leckeren Alternativen zu Fisch und Fleisch, weil ich beides in unserem Speiseplan deutlich reduziert habe. Die Überfischung der Meere sowie die konventionelle Tierhaltung gehen mir total gegen den Strich. Zudem bin ich bemüht, den Zucker in unserem Haushalt, nach und nach zu eliminieren. Ich wehre mich allerdings auch vehement dagegen, andere Menschen für ihre Lebensweise zu kritisieren oder gar zu bevormunden und so manche Art eines Veganers sich für einen "besseren" Menschen zu halten und andere nieder zu machen mit dem dementsprechenden Sendungsbewußtsein, geht mir entschieden gegen die Hutschnur!
Das hier vorliegende Kochbuch ist für mich ein klarer Gewinner unter den veganen Kochbüchern. Es enthält eine große Variabilität in den gezeigten Speisen und die von mir bislang nachgekochten Gerichte schmecken super! Auch wird Tofu moderat eingesetzt und nicht als reiner Fleischersatz betrachtet. Besonders empfehlen möchte ich folgende Gerichte: Rote Beete im Haselnussmantel mit Salat und Himbeerdressing; Spargelsalat mit Honigmelone; Rote-Beete-Kokossuppe sowie das Kohlrabischnitzel mit Wasabi-Katoffelsalat, die Zucchini-Aprikosen-Köfte (die dortige Beilage Tomaten-Bulgur ist mittlerweile zu einer unserer Standard-Beilagen geworden, ja auch zu einem Hähnchen z.B., ich geb's zu!), und die Zucchini-Involtini mit Tomaten-Sugo. Die Desserts habe ich noch nicht ausprobiert, das liegt abere mehr daran, dass wir es nicht so sehr mit Desserts haben - das eine oder andere wird sicher ausprobiert! (das Pistazien-Bananeneis sowie der "Birnenstich" stecken mir schon in der Nase!) Es gibt nur ganz wenige Gerichte, die wir aufgrund persönlicher Abneigung von Zutaten gar nicht erst ausprobieren und diese sind in diesem Kochbuch wirklich selten gesät. Allerdings sind manche Gerichte (darunter etwa die Zucchini-Aprikosen-Köfte) eher aufwendig und nichts für jeden Tag (daher einen Stern Abzug!) Von unserer Seite: klare Kaufempfehlung!
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am 4. März 2014
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und seitdem schon sehr häufig daraus gekocht, die Gerichte sind wirklich toll und ansprechend fotografiert. Viele Gerichte sind leicht asiatisch angehaucht, auch was z.B. die Gewürze angeht. Nicht alles hat man im Haus, aber auch da kann man gut improvisieren. Unser Favorit bisher sind die Linsenplätzchen, total lecker und kommt auch bei nicht veganen Gästen gut an. Weiteres Highlight waren auch die Kräuter-Kapernklösschen!
Die Gerichte sind nicht unbedingt blitzschnell gemacht, teilweise etwas aufwändiger, aber der Aufwand lohnt sich wirklich. Sojaprodukte werden sehr dosiert eingesetzt, und Trockensojaprodukte sind überhaupt kein Thema, das gefällt mir sehr gut, da wir so oft es geht versuchen auf Soja zu verzichten. Kleiner Minuspunkt sind die Fotos bzw. die angerichteten Speisen, sehr oft sind diese mit Zutaten "angerichtet", die im Rezept gar nicht auftauchen, das finde ich etwas schade, reicht aber nicht zu einem Stern Abzug. Von mir eine klare Kaufempfehlung, da dieses Buch eine absolute Bereicherung in jeder (veganen) Küche ist.
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