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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen7
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am 26. April 2013
Definitiv eine Perle des Goldenen Kriminalroman-Zeitalters. Ein durchdachter Plot, ein merkwürdiger Todesfall, viele falsche Fährten und eine gehörige Anzahl von Verdächtigen. Man kann nach herzenslust mitraten, doch die Hinweise wurden von Fletcher gut versteckt. Das Rätsel steht eindeutig im Vordergrund der Geschichte. Nicht alle Figuren sind lebendig ausgemalt, aber auch das ist eben typisch für den klassischen Detektivroman. Wer diese Romane liebt, sollte sich Den "Middle-Temple-Mord" nicht entgehen lassen.
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Der Tally-Ho!-Verlag von Robert Schulze hat es sich auf die Fahnen geschrieben in seiner Krimi-Auslese längst vergessene Schätze zu bergen und den heutigen Lesern so originalgetreu wie möglich zur Verfügung zu stellen. So geschah es bereits mit dem Detektiv Joe Jenkins, dessen elf Abenteuer das Herz eines jeden Krimi-Fans höher schlagen lassen. Mit „Der Middle-Temple-Mord“ erscheint nun der zweite Band der Krimi-Auslese und bietet dem Leser einen kniffligen Mordfall (wie der Titel bereits unschwer erkennen lässt) zum miträtseln. Protagonist des Romans ist Frank Spargo, seines Zeichens Redaktions-Assistent beim Watchman, einer bekannten Londoner Zeitung. Die Geschichte stammt aus dem Jahr 1918, spielt aber im Juni 1912.

Faszinierend ist vor allen Dingen die stete Konzentration auf den Fall selbst. Fletcher schweifte in keiner Sekunde vom Thema ab, hat es aber auch nicht für nötig erachtet den Leser mit billiger Effekthascherei bei der Stange zu halten. Der Mord ist nicht unnötig brutal geschildert worden und es werden auch keine weiteren Menschen getötet. Natürlich liegt das Hauptaugenmerk des Romans auf den Hinweisen und den Fakten zur Tat, so dass die Figuren, mit Ausnahme des Protagonisten und der unmittelbar betroffenen Personen, recht oberflächlich charakterisiert worden sind. Besonders Detective-Sergeant Rathbury teilt hier das Schicksal vieler Scotland Yard-Ermittler seit Inspektor Lestrade (siehe Sherlock Holmes). Zwar gelingt es ihm den einen oder anderen Hinweis an Land zu ziehen, die Hauptarbeit leistet allerdings der Journalist Frank Spargo. Wer anhand des Klappentextes befürchtet, zugleich mit einer kitschigen Liebesschnulze belästigt zu werden, der darf beruhigt sein, denn die sich anbahnende Romanze mit der Schwester von Bretons Braut ist absolute Nebensache und für den Plot der Geschichte völlig ohne Belang. Der Roman ist an keiner Stelle langweilig und in sich vollkommen schlüssig und nachvollziehbar.
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am 12. November 2013
Eine gut durchdachte Geschichte, aber (logischerweise) etwas altmodisch. Die Figuren bleiben teilweise etwas an der Oberfläche. Dieser Roman ist etwas für Liebhaber des klassischen Krimis.
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am 27. Dezember 2013
... ist nun sagenhafterweise wieder im regulären Buchhandel zu haben. Zumindest gilt dies für den "Middle-Temple-Mord" .
Natürlich kennt heute kaum noch jemand den Namen J.S. Fletcher und ich selber, ein Ü40 jähriger, habe diesen Ausnahmeschriftsteller auch nur im Zuge meiner Edgar Wallace Leidenschaft zufallsentdeckt. Umso mehr freut es mich, dass sich ein Verlag, der sich offenbar die Klassiker auf die Fahnen geschrieben hat, wirklich traut, diese schon älteren, aber gerade deswegen so wunderbaren Kriminalromane wieder aufzulegen. So könnte TallyHo! der neue Goldmann werden. Denn der Goldmann Verlag war meines Wissens der letzte Verlag, der im Rahmen der "rote Krimis", vorallem in den 50er und 60er Jahren solche hervorragenden englischen Krimi-Autoren im Programm hatte.
Fletcher schreibt flüssig und spannend, in einer typisch englisch zurückhaltenden Art und Weise, die die Romane der damaligen Zeit so symphatisch geprägt haben.
Wer also nicht zwingend den neuen, zerfleischenden, nordischen Krimi benötigt, sondern eher Wert auf Atmosphäre mit nostalgischem Flair steht und klassische Ermittlungsarbeit nach dem "Who done it" Prinzip lieber liest, als Action und Blut mit psychologischen Abgründen zu erdulden, der ist hier absolut richtig.
Es ist dem Verlag zu gönnen und zu wünschen, dass sich noch ausreichend viele Fans des klassichen Detektivromans aus englischer Feder finden, um den Fortbestand dieser Verlags-Philosophie gewähren zu können.
Den Preis ist das Buch in jedem Falle wert und nicht zu hoch. Gute Klebebindung, ordentliches Papier und gut bedruckte Aussenpappen mit ansprechender Gestaltung runden das hervorragende Lesevergnügen sehr gut ab.
MEHR DAVON !
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am 30. Juni 2014
Das Buch hat mir gut gefallen. Es ein freundlicher, unterhaltsamer britischer Krimi. Die Handlung ist gut durchdacht, abwechslungsreich und sprachlich gut gefasst.
Das besondere an dem Buch ist die wunderbar altmodische Atmosphäre. Habe mit Vergnügen über die Ermittlungsmethoden gelesen. Dieser historische Kriminalroman lenkt den Blick in sympathischer Weise auf eine nicht weit entfernte Vergangenheit.
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am 20. Februar 2014
Ich habe mir mehr erwartet. Die Idee der Geschichte ist nett, aber mir gefiel der Schreibstil nicht: Sprache, Wortwahl, Schreibstil, Kürze der Ausführungen ist mit aktuelleren, "wortreicheren" Krimis nicht zu vergleichem. Alles ist sehr nüchtern, knapp gehalten, man könnte es eher Berichtstil denn als Erzählstil bezeichnen. Ich hatte beim Lesen daher weniger Genuss als bspw bei Agatha Christie.
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am 23. Dezember 2013
Empfehlenswertes Buch, das die damalige Zeit gut widerspiegelt. Die Geschichte ist gut aufgebaut und man verliert nicht das Interesse. Mir gefällt's :-)
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