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5.0 von 5 Sternen Joe Jenkins - Der "Deutsche" Sherlock Holmes
Paul Rosenhayns Detektivgeschichten sind eine echte Entdeckung, denn erstens zeigen sie, daß es bis zum Ende der Weimarer Republik eine großartige (angelsächsisch geprägte) Kriminalliteratur in Deutschland gab und zweitens überraschen sie durch ihre ausgefallenen Plots und die spannende Erzählweise. Deutlich merkt man, daß Rosenhayn...
Veröffentlicht am 22. Februar 2012 von Krimifan

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Hier werden 11 Kurzgeschichten vorgestellt, in denen ein amerikanischer Superdetektiv ermittelt. Personenbeschreibungen gibt es so gut wie gar nicht; und die Lösung ist in den meisten Fällen sofort offensichtlich (oder etwas an den Haaren herbeigezogen). Dieses Buch mag als Zeitzeugnis bestehen, die Geschichten selbst sind allerdings sehr naiv.
Vor 8 Monaten von advocatus_diaboli veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Joe Jenkins - Der "Deutsche" Sherlock Holmes, 22. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elf Abenteuer des Joe Jenkins (Taschenbuch)
Paul Rosenhayns Detektivgeschichten sind eine echte Entdeckung, denn erstens zeigen sie, daß es bis zum Ende der Weimarer Republik eine großartige (angelsächsisch geprägte) Kriminalliteratur in Deutschland gab und zweitens überraschen sie durch ihre ausgefallenen Plots und die spannende Erzählweise. Deutlich merkt man, daß Rosenhayn auch Drehbücher für den Stummfilm schrieb, denn die Geschichten haben eine rasante Dynamik und erzeugen immer wieder beeindruckend-bedrohliche Bilder im Kopf des Lesers. Von den 11 Detektivgeschichten spielen die meisten im spätwilhelminischen Berlin. Die erste beginnt damit, daß Joe Jenkins, der Meisterdetektiv, in einem noblen Hotel Unter den Linden eincheckt...
Auch wenn die Sprache manchmal ein wenig antiquiert wirkt (was aber durchaus auf eine charmante Weise Zeitkolorit vermittelt)kann man auch heute noch verstehen, warum Rosenhayn mit dieser Detektivgeschichten-Sammlung zum Bestseller-Autor der 20er Jahre avancierte. Das Buch ist übrigens sehr schon aufgemacht und es gibt eine kurze Vorstellung des Autors von Rob Reef.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergessener Klassiker der deutschen Kriminalliteratur im Stil von Sir Arthur Conan Doyle, 9. September 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elf Abenteuer des Joe Jenkins (Taschenbuch)
Joe Jenkins, der berühmte amerikanische Detektiv bereist Europa und löst in Berlin, Paris, Stockholm, London und Hamburg aufsehenerregende Fälle. Egal ob es um verschwundene Geheimdokumente, ein geheimnisvolles grünes Licht, einen zurückgekehrten Toten, hinterhältige Morde, Geldbriefe oder Betrug geht, Joe Jenkins übernimmt jeden Fall – sofern die örtliche Polizei mit ihrer Weisheit am Ende ist. Mit seinem messerscharfen Verstand, die deduktiven Methoden eines Sherlock Holmes nutzend, und einer Handvoll vertrauenswürdiger Assistenten verhilft er der Gerechtigkeit zum Sieg.

Selbst eingefleischte Krimifreunde und Experten des Genres dürften ratlos die Stirn runzeln, würden sie gefragt wer Joe Jenkins ist. Tatsächlich ist der amerikanische Detektiv, der im Kielwasser von Sherlock Holmes fährt, im Laufe der Jahre gänzlich aus den Buchregalen verschwunden und sein Schöpfer und Autor Paul Rosenhayn in Vergessenheit geraten. Hier zeigt sich die Notwendigkeit von Kleinverlagen, die immer wieder solch vergessene Perlen auftun und zu neuem Glanz verhelfen. „Elf Abenteuer des Joe Jenkins“ ist die dritte Veröffentlichung des Tally-Ho!-Verlags von Robert Schulze, der damit den Liebhabern zeitgenössischer Kriminalliteratur ein besonderes Geschenk gemacht hat, denn Joe Jenkins und seine Fälle sind es durchaus wert entdeckt zu werden. Vor dem politischen Hintergrund des ersten Weltkriegs ist es schon außergewöhnlich, wenn ein Amerikaner auf europäischem Boden Verbrechen aufklärt. Umso mehr, wenn diese Fälle von einem deutschen Autor geschildert wurden. Dabei besitzen die einzelnen Fälle eine Länge von zirka zehn bis fünfundzwanzig Seiten, so dass sie eher für den kleinen Krimihunger Zwischendurch geeignet sind. Vor allen Dingen Fans von Sherlock Holmes kommen hier auf ihre Kosten, denn sowohl die Methoden von Jenkins, als auch die Schilderung der einzelnen Fälle erinnern frappant an den Stil eines Sir Arthur Conan Doyle. Die Unterschiede bestehen lediglich darin, dass Jenkins da weitermacht, wo Holmes seinerzeit aufgehört hat, nämlich nach dem Beginn des ersten Weltkriegs. Und obwohl sich Jenkins diverser Assistenten und Helfer bedient, die größtenteils namenlos bleiben, steht ihm kein treuer Gefährte oder Chronist zur Seite, der sich bemüht die Abenteuer belletristisch zu vermarkten. Auch über den Privatmann Jenkins erfährt der Leser leider so gut wie gar nichts. Jenkins hat ein glattrasiertes, hageres Gesicht, ist hochgewachsen und besitzt kühle graublaue Augen. Mehr wird über ihn nicht bekannt gegeben. Paul Rosenhayn lässt sich lediglich dazu herab in einer Geschichte zu erwähnen, dass Jenkins dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt ist, ansonsten legte er mehr Wert auf knifflige, raffinierter Fälle als auf eine vielschichtige Charakterisierung. Nur die Betroffenen entwickeln so etwas wie Persönlichkeit und wecken das Interesse des Lesers. Im Stil und in der Herangehensweise an die Fälle zeigte sich Rosenhayn sehr viel Experimentierfreudiger. Während in manchen Fällen Joe Jenkins bereits von Anfang an dabei ist, tritt er bei anderen erst am Ende in Erscheinung. Am originellsten ist mit Abstand die dritte Erzählung „Proszeniumsloge Nr. 1“, die ausschließlich in Form von Briefen eines jungen Mannes an seine Verlobte geschrieben ist. Abgerundet wird der Band durch ein ausführliches Vorwort von Rob Reef („Stableford“).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig, 12. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elf Abenteuer des Joe Jenkins (Taschenbuch)
Hier werden 11 Kurzgeschichten vorgestellt, in denen ein amerikanischer Superdetektiv ermittelt. Personenbeschreibungen gibt es so gut wie gar nicht; und die Lösung ist in den meisten Fällen sofort offensichtlich (oder etwas an den Haaren herbeigezogen). Dieses Buch mag als Zeitzeugnis bestehen, die Geschichten selbst sind allerdings sehr naiv.
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5.0 von 5 Sternen Krimi, 10. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Elf Abenteuer des Joe Jenkins (Taschenbuch)
Das Buch war in einem Top-Zustand, als es vor der erwarteten Zeit bei mir eintraf.Hat viel Spaß gemacht, danke dafür!
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Elf Abenteuer des Joe Jenkins
Elf Abenteuer des Joe Jenkins von Paul Rosenhayn (Taschenbuch - 15. Februar 2012)
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