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am 22. September 2012
Nach seinem ersten Werk (Das Kaffeeorakel von Hellas - Abenteuer, Alltag und Krise in Griechenland, sehr gelungen) legt Andreas Deffner nun das nächste Griechenland-Buch vor.

In 11 Kapiteln stellt er Land und Leute vor.

Ähnlich wie im ersten Buch sind es regelmäßig kurze und persönlich gefärbte Reiseerzählungen. Der Autor bemüht sich dabei um eine große Bandbreite sowohl in geographischer (von der Pomakochoria im Norden bis zu Sparta im Süden) als auch in thematischer (von der Seifenproduktion bis zum Korfu-Krimi) Hinsicht, damit der Leser ein umfassendes Bild des Landes erhält. Alle Geschichten vereint das besondere griechische Lebensgefühl, das titelgebende Filotimo.

Dabei bedient Andreas Deffner sich einer anschaulichen Sprache, so dass der Leser schnell selbst Lust auf griechische Landschaft, Lebensart, Essen und Trinken usw. bekommt.

Neu im Verhältnis zum ersten Buch ist ein besonderer kulinarischer Schwerpunkt. Am Ende eines jeden Kapitels wird jeweils ein interessantes griechisches Rezept mit Bezug zum Inhalt vorgestellt.

Fast in jedem Kapitel erhält der Leser zudem Informationen, wie sich die Krise auf den Alltag der Griechen auswirkt.

Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Buch, das hoffentlich gerade in den heutigen Zeiten einen großen Leserkreis findet.
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am 22. November 2012
Ein bißchen viel „ich“ des deutschen Autors durchzieht die Beschreibungen Griechenlands und der Griechen. Dabei soll es eigentlich um eine Annäherung an den zentralen Lebensbegriff der Griechen und die wichtigste Tugend gehen: Philótimo. Da der Begriff nicht mit einem Wort übersetzbar ist, sondern verschiedene Bedeutungen, Dimensionen, Aspekte, Perspektiven hat, ist es gut, ein ganzes Buch darüber zu schreiben und sich mit Geschichten, Erlebnissen und Umschreibungen dem Phänomen zu nähern. Es wäre die Sache wert, doch leider bleibt der Autor nur 20 Seiten lang beim Thema, dann verschwindet der Begriff auf Nimmerwiedersehen, nur das „ich“ - auf jeder Seite mindestens einen Kaffee trinkend - bleibt noch übrig. Gutmeinend könnte man noch unterstellen, dass auch ohne die Begriffsverwendung das Phänomen in den verschiedenen Geschichten und Episoden zum Vorschein kommt, aber bei Pomaken, argentinischem Krimiautor und Spa-Ressorts wird man es nun doch nicht mehr erwarten. So bleibt die Begriffsannäherung in den ersten Versuchen und Schritten stecken und beschränkt die Bedeutung dieses großen und tiefen Tugendbegriffes auf bloße Freundschaft und Gastfreundschaft. Dafür gibt es jedoch schon philia und philoxenia.
Philotimo ist eine dahinterstehende große Haltung, schon antik und vorchristlich, aber in der Orthodoxie veredelt. Übrigens ist es ins Amerikanische als Fremdwort eingedrungen, und es wäre erfreulich, wenn „Philotimo“ auch in die deutschen Sprache, die reich an griechischen Fremdwörtern ist, eingeführt werden könnte. Die Unkenntnis von Kirche und Glauben in Griechenland und völlige Ausblendung beschränkt Deffners Zugang zum griechischen Volk, welches trotz schleichender Glaubenserosion immer noch vom orthodoxen Christentum tief geprägt ist. Bei einer Klosterbegegnung dürfte das dem Autor aufgegangen sein.
Vom Photo her zu schließen sieht Deffner griechischer als mancher Grieche aus, allerdings scheint es mit der Sprache nicht so weit her zu sein, auch wenn er sich als perfekten Konversator hinstellt. Wer in die Küche völlig ungriechisch ruft: „Íste aniktó“ - was übrigens nicht, wie Deffner übersetzt, heißt: „haben Sie geöffnet“ - (S. 168), hat sein rudimentäres Touristen- und Anfängergriechisch bereits geoutet. Wenn man genauer hinschaut, sind die meisten seiner Gesprächspartner gebildet und Fremdsprachen oder gar des Deutschen mächtig. Für die übrigen genügen wahrscheinlich Hände und Füße. Zum Philotimo der Griechen gehört nämlich auch, sich nichts anmerken zu lassen, was man über sein Gegenüber wirklich denkt.
Kurzweilig ist das Buch dennoch, es erzählt flüssig und unterhaltsam interessante und aussagekräftige Begegnungen, die das reale Griechenland und vor allem die griechischen Menschen näherbringen. Weil Deffner Griechenland überaus liebt und offensichtlich zahllose gute Freunde hat, gelingt ihm eine sympathische Annäherung jenseits der Klischees von Tourismusagenturen und Tagespresse.
π. Martinos
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am 11. September 2012
Andreas Deffner hat mal wieder ein Buch geschrieben, dass das Verständnis der griechischen Mentalität erleichtert und neue Freunde für Griechenland gewinnen kann. Und das ist gerade jetzt in der Krise wichtig.
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am 28. November 2013
Danke Andreas Deffner für die kurzweilige Unterhaltung mit FILOTIMO! Das Buch bringt dem Leser die griechische Lebensweise, den Zusammenhalt näher und ist spritzig geschrieben ... ein sehr gutes Buch!
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am 7. März 2013
Neu im Verhältnis zum ersten Buch ist ein besonderer kulinarischer Schwerpunkt. Am Ende eines wird jeweils ein interessantes griechisches Rezept mit Bezug zum Inhalt vorgestellt.
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