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5.0 von 5 Sternen Spannend und mitreißend
Spannendes und mitreißendes Hörbuch für alle die Wissenschaft in Form eines Thrillers mit einer Priese Science-Fiction mögen. Die Umsetzung ist sehr professionell, strukturiert und realistisch. Die Charaktere wirkend authentisch und passend zu ihren Rollen. Klare Kaufempfehlung!
Vor 20 Monaten von Thomas veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Packender Wissenschaftsthriller - aber nicht frei von Klischees und am Ende vorhersehbar
In der Antarktis wurde ein Süßwasser-See unter einer vier Kilometer dicken Eisschicht entdeckt. Als ob dies nicht schon sensationell genug wäre, vermuten die Wissenschaftler dort eventuell Lebewesen zu finden, die seit 30 Millionen Jahren abgeschottet von der Außenwelt unter Extrembedingungen überlebt und sich entwickelt haben. Ein Team aus...
Vor 16 Monaten von Florian Hilleberg veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und mitreißend, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Spannendes und mitreißendes Hörbuch für alle die Wissenschaft in Form eines Thrillers mit einer Priese Science-Fiction mögen. Die Umsetzung ist sehr professionell, strukturiert und realistisch. Die Charaktere wirkend authentisch und passend zu ihren Rollen. Klare Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schocker aus der Kälte, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Eigentlich habe ich mich Hörspielen wenig am Hut. Auf der Buchmesse in Leipzig habe ich mich "verlaufen" und durfte so eher zufällig an der Vorstellung von "Die Schläfer" teilnehmen. Und ich muss sagen, die Veranstaltung hatte mich verdammt neugierig gemacht, da die Sprecher und der Regisseur einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Also hab ich das Hörspiel direkt da gekauft.
Und muss sagen, dass ich begeistert bin! Zum einen bekommt man als Nichtwissenschaftler einen sehr spannenden und fundierten Einblick in die Thematik der Evolutionsbiologie und in das Leben der Forscher auf einer Antarktisforschungsstation. Zum anderen ist der Plot sehr intelligent aufgebaut. Nichts für schwache Nerven!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, erschreckend realistisch und ein Vergnügen für die Ohren, 22. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
In der Ost-Antarktis stehen russische Wissenschaftler kurz davor, eines der letzten großen Geheimnisse unseren Planeten zu lüften. Seit über 30 Jahren versuchen Bohrspezialisten zu dem, von einer 4.000 Meter dicken Eisschicht bedeckten, Lake Vostok vorzudringen. Der Süßwassersee – 26 mal größer als der Bodensee – ist seit 30 Millionen Jahren von der Außenwelt abgeschnitten.

In dieser einzigartigen Biosphäre vermuten die Forscher Organismen, deren evolutionäre Entwicklung vollkommen anders verlaufen ist.

Soweit die Realität.

Alles beginnt mit einem harmlosen Radio-Interview

Der Neurobiologe Dr. Vincent Lürssen erklärt seine wissenschaftliche Zielsetzung: Er möchte mit einem ESA-erprobten Motivationsprogramm das Überwinterungsteam vor Depressionen schützen, die üblicherweise in der Isolation und Dunkelheit des antarktischen Winters auftreten. Dr. Lürssen fliegt in die Antarktis, kommt an. Nach anfänglichen zwischenmenschlichen Plänkeleien wird er Zeuge des Bohrexperiments und der unfassbaren Entdeckung, deren schöpferische Kraft die Menschheit gefährdet…

„Die Schläfer. Unheimliches Erwachen in der Antarktis“ – beängstigend realistisch ausgedacht und geschrieben von Torsten Gellrich, brillant gespielt von André Beyer, Petra Springhorn, Stephan Ziwich, Liudmyla Vasylieva, Andreas Kleb, Alexander Schattenberg, Katja Pilaski, Ralf Bettinger, Arno Lüning, um nur die neun Hauptfiguren der Darwin-Station zu nennen, und vielen anderen.

Originell gestaltet und ausgestattet mit einem besonderen Gimmick, einer „Gewebeprobe“ im Glas auf dem Cover.

Den Good-Bye-Song steuert die talentierte Singer-Songwriterin Claudia Geerken bei.

Realer wissenschaftlicher Hintergrund, gepaart mit logischer Fiktion und philosophischen Gedanken – beeindruckend anders!

Spannender, erschreckend realistischer Wissenschaftsthriller, der einem das ein oder andere Mal kalte Schauer über den Rücken fahren und nicht nur wegen der Kälte in der Antarktis zittern lässt.

Tolles Sprecher-Team, dem es gelungen ist, Spannung und Atmosphäre aufzubauen und den Hörer an die Geschichte zu fesseln.

Gelungene Inszenierung und perfektes Zusammenspiel von Timing im Zusammenspiel von Schnitten, Sprachtakes, Musik und Sounds.

Das Coverbild macht neugierig auf die Story und vermittelt einen ersten Eindruck von der Handlung und besonders das kleine Gimmick, die „Gewebeprobe“ im Glas ist sehr originell.

Der Verlag vitaphon macht hier seinem Namen wieder einmal besondere Ehre – eine überaus gelungene kreative Hörbuchproduktion.

Unbedingte Hörempfehlung, wir vergeben volle Punktzahl.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Hörbuch- Thriller der sich lohnt..., 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
"Die Schläfer"

unheimliches Erwachen in der Antarktis ist ein gelungener und total spannender Hörbuch Thriller.

Hat man erst angefangen zu lauschen, kann man auch nicht mehr aufhören...

Torsten Gellrich hat sein Buch zusammen mit Springhorn-Entertainment super umgesetzt und
es ist kaum zu glauben das dies ein Erstlingswerk ist.

Die Charaktere werden von den Sprecher wirklichkeitsnah dargestellt und das Hörbuch wirkt daduch
sehr realistisch.
Man taucht sozusagen gleich von Anfang an in die wissenschaftliche Welt der Forschungsstation in
der Antarktis ein.

Ich kann "Die Schläfer" nur weiterempfehlen; außerdem ist es sowieso für alle Hörbuch- Fans ein Muss!

Bin schon gespannt auf ein neues Projekt...

Viel Spaß und spannendes Lauschen!

Andrea
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schläfer – Unheimliches Erwachen in der Antarktis, 14. Juni 2013
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Erster Eindruck: Schrecken im Eis

Dr. Vincent Lürssen, ein erfolgreicher Neurobiologe, stößt bei einem Wechsel der Besatzung zu einem Team, das in der eisigen Antarktis, weitgehend abgeschottet von der Außenwelt, verschiedene Forschungen anstellt. Besonderes Augenmerk bekommt dabei ein unterirdischer See, in dem sich scheinbar ein ganz eigenes Biosystem gebildet hat. Doch was dort verborgen ist, hätte niemals an di Oberfläche gelangen dürfen…

So richtig in den Vordergrund getreten ist das Hamburger Label vitaphon noch nicht, mit „Der Schläfer“ sollte sich dies aber ändern. Das auf sehr hohem Niveau produzierte Hörspiel vereint Elemente aus Thriller und Science Fiction mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und teilweise sogar philosophischen Gedanken. Die Introszene ist sehr gelungen, in einem Radiointerview wird nicht nur die Grundsituation erklärt, sondern auch die wissenschaftliche Theorie von Vincent erklärt. Darauf folgt ein langsamer Aufbau, in dem vorerst die Gemeinschaft in der Antarktis im Vordergrund steht. Hier wird das Zusammenspiel der Charaktere beschrieben, die zwar manchmal etwas zu plakativ und einschichtig wirken, was der Handlung aber auch einen deutlich dynamischeren und spannenderen Verlauf ermöglicht. Mit der Entdeckung der Lebewesen im ewigen Eis startet jedoch eine Verkettung tragischer Ereignisse, der die Protagonisten langsam in den Wahnsinn treibt und zu einer immer stärkeren Bedrohung wird. Die unheimliche Stimmung wird weiter verstärkt, und auch die Umgebung der ewigen Eiswüste kommt hier sehr intensiv zur Geltung. Ein beeindruckendes Finale krönt dann die spannende und stimmungsgeladene Geschichte, schließt sie gekonnt ab. Auch wenn das Thema nicht das Neueste ist und die Charaktere etwas zu plakativ gezeichnet wurden, ist hier ein atmosphärisch dichtes, sehr spannendes und mit vielen interessante n Gedankengängen versehenes Hörspiel, das man sich unbedingt einmal in ruhigen zweieinhalb Stunden zu Gemüte führen sollte.

Die Sprecher wurden sehr gut ausgewählt, wobei hier auf unverbrauchte Stimmen wert gelegt wurde, die in noch nicht allzu vielen Produktionen aufgetaucht sind. Anfangs prägt Andre Beyer als Vincent Lürssen den Verlauf der Geschichte, er kann den Neurobiologen mit treffsicherem Ausdruck darstellen. Samir bin Jalud al Hami, der Koch der Crew, wird von Arno Abd-el Kader Lüning gesprochen, der durchaus etwas Witz mit in die drohende Atmosphäre einbringt und mit seiner spontanen Art die Handlung etwas auflockern kann. Petra Springhorn spricht die Meteorologin Lia Orli Ruben, sie kann eine breite Bandbreite an verschiedenen Emotionen vermitteln und bleibt dabei stets glaubhaft. Weitere Sprecher sind unter anderem Andreas Kleb, Stephan Ziwich und Ralf Bettinger.

Die Produktion kann mit dem momentan populären, bombastisch inszenierten Hörspielen mithalten und bietet eine intensive, dichte Atmosphäre, die aus dem gelungenen Zusammenspiel von Musik und Geräuschen resultiert. Die eingesetzten Melodien wirken manchmal ein bisschen sphärisch, können immer eine treffende Stimmung erzeugen und werden dabei von vielfältigen und passenden Geräuschen unterstützt.

Ein böse dreinschauendes, gelb leuchtendes Auge prägt den wolkigen Himmel auf dem Cover das ansonsten in kühlm Blau und Schwarz gehalten ist. Neben der Station der Forscher ist noch – deutlich weiter unten – ein strahlendes Licht am Seeboden zu sehen. Das Booklet bietet zahlreiche weitere Informationen zu dem Thema und stellt zudem kurz die Hauptcharaktere vor – samt Foto der jeweiligen Sprecher.

Fazit: Trotz kleinerer Schwächen in dem Dialogbuch – hier ist ein wirklich spannendes und bombastisch inszeniertes Hörspiel entstanden, das einen wirklich mitreißen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die innovativste Idee, aber dennoch ein tolles Hörspiel!, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Auf dieses Hörspiel war ich von der ersten Ankündigung sehr neugierig. Ich mag nämlich gruselige Geschichten, die im ewigen Eis spielen für mein Leben gern. Das bedeutet natürlich umgekehrt, dass es davon nicht nur eine gibt. Und damit hat “Die Schläfer” nun auch nicht die neueste Idee für sich gepachtet. So etwas stört mich aber nicht, solange die Geschichten gut gemacht sind. Das trifft auf “Die Schläfer” voll und ganz zu. Am Anfang zog es sich für mein Empfinden zwar ein wenig, andererseits habe ich die Zeit genutzt um mir die Charaktere zu eigen zu machen. Viele sind es zwar nicht, gerade mal neun, aber es dauert bei mir immer eine ganze Weile bis ich Charaktere anhand der Stimmen erkennen kann. Dafür konnte ich diese erste Zeit gut nutzen. Außerdem hatte dieses etwas ausgiebigere Kennenlernen den Vorteil, dass ich mich später umso besser in die Personen einfühlen und ihre Entwicklung gespannt verfolgen konnte. Doch schließlich nimmt das unheimliche Geschehen seinen Verlauf. Es lässt sich recht ruhig an, steigert sich dann aber zusehends, so dass sich zunehmend eine bedrückende Atmosphäre aufbaut, gegen die man sich als Hörer genauso wenig wehren kann wie die Forscher. Dass das Geschehen unweigerlich auf ein dramatisches Ende zuläuft, das spürt man dabei schon sehr bald, und so ist das Ende auch ganz nach meinem Geschmack geraten.
Was mir bei solchen Geschichten um Ereignisse auf Forscherstationen immer gefällt ist, wenn die Story rund herum glaubhaft ist. Glaubhaft und vielleicht auch so interessant, dass es mich zum Nachforschen animiert. Das war den “Schläfern” schon nach wenigen Minuten gelungen, denn von diesem Lake Vostok hatte ich noch nie gehört, geschweige denn dass mir seine Ausmaße bekannt gewesen wären, oder welche Forschungen um ihn betrieben werden. Schon für sich alleine genommen eine spannende Sache, und reale Gegebenheiten sind gerade bei wissenschaftlich angehauchten Geschichten etwas Feines. Von den Forschungen, die das Team vornimmt, verstehe ich im Detail natürlich wenig bis nichts, aber ich fand es gut erklärt. So kann man sich auch als Laie ein Bild machen. Ein wenig Science Fiction spielt hier und da wohl sicher mit rein, aber von den Grundlagen her fand ich es hier glaubhaft. Ausgemerkt: hier kann man tatsächlich etwas lernen!

Die Sprecher konnten mich nicht zu 100 % überzeugen, aber über die kleinen Schwächen hier und da konnte ich leicht hinwegsehen. Sie fallen bei dem unüberhörbaren Engagement jedes einzelnen kaum ins Gewicht. Ich hatte auch den Eindruck, dass alle immer souveräner wurden je weiter die Geschichte voranschritt. Gefallen hat es mir, dass die verschiedenen Akzente so authentisch klingen. Was nach einem Blick auf den Sprechercast dann nicht mehr verwundert. Koch Samir wird beispielsweise von Arno Abd-el Kader Lüning gesprochen.
Und der russischen Stationsärztin Jekaterina Komarowa leiht Liudmyle Vasylieva ihre Stimme. Sowas finde ich richtig klasse, denn kaum etwas ist schlimmer als unglaubwürdige ausländische Akzente.

Der Soundtrack hat sich nichts vorzuwerfen. Er kommt abwechslungsreich daher und unterstreicht gekont die bedrückende und unheimliche Atmosphäre auf der Station. Den Good-bye-Song, gesungen von der Songwriterin Claudia Geerken, fand ich im ersten Moment gewagt. Doch sehr schnell entfaltete er seine volle Wirkung und passte ganz hervorragend.

Vom Look des Hörspiels war im vom ersten Moment an hin und weg. So schön bedrohlich finster mit den dunklen Farben, dem gelben Ajuge darüber und der verlassen wirkenden Station. Im Booklet wird jeder Charakter vorgestellt und der jeweilige Sprecher genannt. Das fand ich interessant zu lesen. Zudem findet man hier einige Schemata und Informationen zu Autor Torsten Gellrich.

Fazit: Nicht die neueste Idee, aber nach etwas Anlauf super spannend und für eine dicke Gänsehaut gut! Die Sprecher sind mit hörbarer Begeisterung bei der Sache und hinsichtlich Untermalung hat man sich zwar einiges getraut, aber damit alles richtig gemacht. Mir hat’s richtig gut gefallen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und Hochwertig: Kaufempfehlung von mir, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Abgesehen von diversen Serien und einigen Produktionen des öffentlichen Rundfunks ist man als begeisterter Hörspiel-Hörer nicht immer
verwöhnt mit großer Auswahl und guter Qualität. Hier allerdings hat es Torsten Gellrich (als Erstlingswerk übrigens) geschafft einen
echten Hörspiel-Blockbuster hinzulegen.

Die Handlung beginnt nach einem coolem Prolog im N24-Dokumentations-Stil (gesprochen von Christian Schult) im Studio einer in
Bremen sehr bekannten Radiosendung (Der Moderator Jens Uve Krause spricht sich selbst). Ein Interview mit dem Hauptdarsteller führt den
Hörer geschickt in die Hintergründe der Forschungsstation "Darwin" in der Antarktis ein.

Abgeschottet durch die bloße Naturgewalt erforscht die Crew anschließend einen seit Millionen von Jahren isolierten See unterhalb der Eisdecke
und befördern dadurch gewisse Unannehmlichkeiten in ihren fragilen Kosmos.

Ähnlich dem Sci-Fi Hit "Event Horizon" wird der Hörer in einem wissenschaftlich fundierten Kontext in das Grauen Urzeitlicher Gewalten
gezogen.

Die Charaktere sind originell und bringen im Spannungsfeld von Wissenschaft und dem Unglaublichen den Hörer gerne mal mit einer
guten Portion Zynismus und schwarzen Humor zum schmunzeln.

Alles in allem ein rundes Hörspiel auf einem auch technisch hohem Niveau und seinen Preis auf jeden Fall wert: 5 Sterne
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3.0 von 5 Sternen Packender Wissenschaftsthriller - aber nicht frei von Klischees und am Ende vorhersehbar, 17. Juli 2013
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
In der Antarktis wurde ein Süßwasser-See unter einer vier Kilometer dicken Eisschicht entdeckt. Als ob dies nicht schon sensationell genug wäre, vermuten die Wissenschaftler dort eventuell Lebewesen zu finden, die seit 30 Millionen Jahren abgeschottet von der Außenwelt unter Extrembedingungen überlebt und sich entwickelt haben. Ein Team aus internationalen Wissenschaftlern soll auf der Forschungsstation Darwin ein Loch zu dem Lake Vostok bohren und die Ergebnisse während der viermonatigen Polarnacht auswerten. Der Neurobiologe Dr. Vincent Lürssen stößt ebenfalls zum Team. Für die ESA hat er ein Programm entwickelt, dass Astronauten helfen soll auf engstem Raum, ohne die Möglichkeit zur Flucht, mit physischem und psychischem Stress zurechtzukommen. Auf der Darwin bieten sich dem Wissenschaftler die besten Bedingungen für eine Feldstudie unter erschwerten Bedingungen, da die neun Forscher auf engstem Raum, isoliert von der Außenwelt mit einander auskommen müssen und dabei, ähnlich wie Astronauten, aus verschiedenen Kulturkreisen stammen.

Dr. Vincent Lürssen wird herzlich empfangen und Anfangs erzielen die Wissenschaftler, dank des Cryobot-Bohrers des NASA-Ingenieurs Scott Hanson auch sensationelle Erfolge. Doch die beengten Räumlichkeiten, die eintönige Landschaft sowie die andauernde Dunkelheit führen zu Spannungen unter den Frauen und Männern. Zu allem Überfluss hat der Hydrobot, der die Erforschung des Lake Vostok übernommen hat, etwas aus dem See mitgebracht, auf das die menschliche Physiologie nicht vorbereitet ist. Etwas, das lange Zeit geschlafen hat und nun bereit für einen neuen Evolutionssprung ist.

Meinung:
„Die Schläfer“ ist die Erstlingsproduktion des Autors Torsten Gellrich, der sich für die Handlung von der Wirklichkeit hat inspirieren lassen. Den Lake Vostok gibt es nämlich ebenso wie den Cryobot und den Hydrobot, die von der NASA entwickelt wurden. Tatsächlich erhoffen sich die Wissenschaftler ähnlich sensationelle Entdeckungen wie ihre fiktiven Kollegen aus dem Hörspiel. Alles weitere ist natürlich reine Spekulation und Fiktion, denn der Autor ließ sich nicht nur von der Realität inspirieren, sondern auch von typischen Filmen des Genres, angefangen bei „Das Ding aus einer anderen Welt“ bis hin zu „Deep Blue Sea“. Ein wenig erinnert das Setting auch an Lincoln Childs Roman „Nullpunkt“, in dem eine Gruppe Forscher ebenfalls etwas höchst Unangenehmes aus dem Eis befreit. Sehr viel Mühe hat sich Torsten Gellrich indes mit den Figuren gegeben, denn jeder Charakter erhielt eine ausführliche Vita, die, soweit nicht im Hörspiel thematisiert, im 12seitigen Booklet aufgeführt ist. Die Handlung lebt natürlich von den Gegensätzen der einzelnen Personen und den Spannungen, die sich untereinander aufbauen. Andererseits wird die Geschichte dadurch auch vorhersehbar. Dass der tragische Unfall von Lürssens Frau eine wichtige Rolle spielt ist bereits zu Beginn klar, als er das erste Mal erwähnt wird. Ähnliche Schlüsselszenen gibt es zuhauf, und leider driften einige der Charaktere im Laufe der Handlung rasch in Klischees ab, besonders das Finale ist dafür beispielhaft. Die Wahrscheinlichkeit der psychischen Überlastung wird allerdings im Hörspiel nur angerissen und das Potenzial der dadurch resultierenden Gefahr für die restlichen Wissenschaftler auf der Station wird bald von den Schläfern aus dem Lake Vostok abgelöst. Hier wird aus dem subtilen Wissenschaftsthriller mit philosophischen Ansätzen bald ein reiner Monster-Horror im B-Movie-Format. Schade eigentlich, denn daraus hätte man mehr machen können.
Die Besetzungsliste besteht hauptsächlich aus eher unbekannten Namen, die in der Branche noch nicht aus jedem zweiten Booklet bekannt sind. Allerdings sind nicht alle Szenen gut gelungen und in manchen klingen die Dialoge etwas hölzern und abgelesen. Im Großen und Ganzen machen die Schauspieler ihre Sache aber sehr gut, ohne dass jemand besonders positiv oder negativ heraussticht. Der Soundtrack, der recht sparsam eingesetzt wird, was der Geschichte im Übrigen zugute kommt, wurde ebenfalls von Torsten Gellrich komponiert, der sich hier als Multitalent zeigt. Die Geräusche sind von hoher Qualität und klingen durch die Bank weg äußerst realistisch. Mischung und Schnitt sind sehr professionell und man darf gespannt sein, mit welcher Thematik der Autor als nächstes überrascht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemacht, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Das Hörspiel ist gut gemacht und es macht Spaß es sich anzuhören. Die Story ist nicht zu verrückt. Auch das Booklet ist gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Story, 27. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis (Audio CD)
Spannend von der ersten bis zur letzten Minute. An manchen Stellen auch recht gruselig. So richtig was vor dem Einschlafen - wer es verträgt!! Sehr empfehlenswert.
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Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis
Die Schläfer: Unheimliches Erwachen in der Antarktis von Torsten Gellrich (Audio CD - 15. Februar 2013)
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