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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das unbegreifliche Böse
Das unbegreifliche Böse
Spieker will das Böse begreifen und besiegen. Das wird nicht gelingen. Fast jeder ist zwar überzeugt, kein Böser zu sein, aber täglich erleben wir, wie viel Böses es gibt. Wie kann etwas so stark sein, das wir fast alle verabscheuen? Sind es Fehlleistungen des Gehirns, sind es Gene, die uns Böses machen...
Vor 15 Monaten von Jaroschek veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Spannendes Buch
Die Wertung wäre optimal ausgefallen, wenn der Autor auf die detaillierte Beschreibung der Grausamkeiten des Bösen verzichtet hätte. Solche Beschreibungen haben sich in meine Seele gebrannt. Man kann all das sehr gut umschreiben, ohne die Phantasie eines sensiblen Lesers derart zu verletzen.
Vor 14 Monaten von Hanna veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das unbegreifliche Böse, 21. Januar 2014
Von 
Jaroschek - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Das unbegreifliche Böse
Spieker will das Böse begreifen und besiegen. Das wird nicht gelingen. Fast jeder ist zwar überzeugt, kein Böser zu sein, aber täglich erleben wir, wie viel Böses es gibt. Wie kann etwas so stark sein, das wir fast alle verabscheuen? Sind es Fehlleistungen des Gehirns, sind es Gene, die uns Böses machen lassen, sind es Erziehungsfehler? Wie weit sind wir selbst verantwortlich, können wir das in uns schlummernde Böse erfolgreich zurückhalten?
Die entsetzlichen Beispiele des Bösen machen das Lesen zuweilen zur Qual. Auf viele der oben angeschnittenen Fragen geht Spieker ein. Aber man fragt sich, ob er sein Anliegen, das Böse zu minimieren, nicht mit einem straff geschriebenen Essay eher erreicht hätte als mit einem Buch, das durch Aneinanderreihung von Fakten wie ein trockener Kuchen wirkt, gäbe es nicht in ihm Rosinen.
Es ist schon wichtig mit dem Autor über den Zusammenhang zwischen der zunehmenden Bindekraft der Familien und der Zunahme von Delikten nachzudenken. Die Verrohung in der Gesellschaft steht im negativen Kontrast zu dem positiven Zeichen, dass heute nicht mehr Siegessäulen, sondern Mahnmale errichtet werden. Interessant ist auch, sich darüber klar zu sein, dass gewaltiger Steuerbetrug letztlich in die gleiche Kategorie fällt wie Schwarzfahren oder kleine Schwindeleien bei der Steuererklärung. Tugend ist leider oft nichts anderes als Mangel an Gelegenheit und Angst vor den Folgen.
Eine wunderbare Rosine in diesem Buch sind die politischen Aussagen. Da geht es um die Dummheit der Bürger, die Katastrophen hätten rechtzeitig wahrnehmen und damit auch hätten verhindern können. Vor dem Jahr 1914 stand das Jahr 1913, und vor dem entsetzlichen Zweiten Weltkrieg stand das Jahr 1932.
Es lohnt auch darüber nachzudenken, wie leichtfertig wir über die gewaltigen Zahlen der Tötung von Embryonen hinweggehen und wie wenig Bedenken wir gegen Sterbehilfe haben. Die Achtung vor dem Leben ist stark gesunken. Vielleicht hätte Spieker sich noch deutlicher dazu äußern sollen, wie wichtig die religiöse Bindung der Menschen für den Kampf gegen das Böse ist. Jesus fordert Feindesliebe, aber keineswegs das Böse zu lieben. Am Ende seines Buches bekennt der Autor seinen Gauben an den ‚Himmel, also an eine höhere Gerechtigkeit. Dabei erfahren wir allerdings auch, dass nur noch 40% an Himmel und Hölle glauben. Diese beiden Wörter sind religiöse Metaphern. Hier wird deutlich, dass die Fragen nach dem Bösen eigentlich mehr in den Zuständigkeitsbereich der Theologen fallen. Spieker endet sein Buch mit dem Schlusssatz aus dem Kapitel 13 des Korintherbriefes, dem Hohen Lied der Liebe. Da das Buch zum Nach-und Weiterdenken anregt, ist es durchaus empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich brauche gute Einflüsse, Freunde und vor allem Gott, 25. März 2013
Von 
Dr. Hartmut Spiesecke "hartmutspiesecke" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Huhu, ein Buch über das Böse! Wozu ist das wohl gut? Gibt es davon nicht schon reichlich? ARD-journalist Markus Spieker legt seinen Büchern über Glaube, Hoffnung und Liebe ein Buch über das Böse nach. Dabei ist die Titelthese schon eine kleine Provokation: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen. Stimmt das wirklich? Zumal Spieker sich einige Mühe gibt, um zu zeigen, dass das nicht geht – jedenfalls nicht restlos.

Das Böse ist vielleicht begreifbar, aber kaum verstehbar; es ist überhaupt ganz unklar, was es ist. Wir wissen nur: Es ist da. Und wir sehen es täglich in den Nachrichten, in Menschen, mit denen wir streiten – und nicht selten in uns selbst. Spiekers Programm in diesem Buch: er will das Böse outen, beschreiben, erklären, in die Defensive bringen. „Denn das Böse breitet sich da aus, wo es unerkannt, unverstanden und unwidersprochen bleibt“ (S. 12). Spiekers Buch führt uns reichlich hundert Seiten lang in die Abgründe des Menschlichen. Osama Bin Laden, Anders Breivik, Hitler – viele Bekannte aus (Zeit-) Geschichte, Film und Literatur. „Licht aus“ heißt diese erste Buchhälfte treffend, allerdings auch ein wenig lang geraten. Wir bekommen das Böse in seinen vielen Facetten vorgeführt.

Der viel spannendere zweite Teil heißt logisch „Licht an“ und zeigt Strategien gegen das Böse auf. Die vielen Beispiele von Menschen, die sich aktiv gegen das Böse in seinen irdischen Erscheinungen wenden, sind schon deswegen erhellend, weil für jeden etwas dabei ist und die Sammlung tatsächlich den Eindruck hinterlässt, dass wir dem Bösen keinesfalls wehrlos ausgeliefert sind. Es liegt auch an uns selbst, Versuchungen zu widerstehen.
Für Spieker ist klar, dass die positive Hoffnung stärker ist als das abgrundtiefe Böse. Das Böse hat keine Zukunft, sondern nur destruktive Vergangenheit und Gegenwart. Doch selbst wenn ein fernes gutes Ende sicher kommt, müssen wir doch den Weg dahin mitgestalten. Der besteht darin, das Böse zu vermeiden, bekämpfen, bestrafen, verzeihen, verbessern. Und hierfür hat Spieker viele gute Beispiele parat. Ermutigend!

Am Schluss stehen drei Tipps. Erstens: Augen zu und Finger weg vom Bösen! Zweitens: Gute Rahmenbedingungen schaffen, Freunde und Umgebung auswählen. Drittens: Nicht auf eine Besserung der Welt hoffen, sondern auf das unendlich Gute, das Gott selber ist. Dass unverbesserliche Optimisten es besser haben, durchs Leben zu kommen, ist sowieso klar. Allen anderen kann dieses Buch helfen, optimistischer in die Welt zu gucken. Ein Mutmacher-Buch!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch wird es schwer haben, aber es ist notwendig!, 19. April 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Was Markus Spieker hier anpackt ist ein schweres und vielleicht auch oft im Alltag nicht leicht verstehbares Thema. Dieses Buch wird kein Bestseller werden, weil es ungeheueren Tiefgang besitzt, der Autor viele komplexe Lebensfragen aufwirft und diese nicht alle beantworten kann, weil sie nicht mit menschlichen Kategorien zu fassen sind.

Nachrichtenjournalist ist der Autor Markus Spieker und berichtet darüber wie Nachrichten über das Böse seinen Arbeitsalltag bestimmen. Der Mensch ist so gemacht, dass er vorrangig die schlimmen Nachrichtenmeldungen hören und sehen will. Egal ob es die Schnellkochtopfbomben von Boston sind oder ob es sich um den grausamen Mann im Nachbarort handelt, der aus Verzweiflung seine Frau und seine Kinder umbrachte.

Viel zu lang hält sich Spieker bei den großen Meldungen aus der weiten Welt auf. Aber dann kommt er zu den bösen Meldungen die bis an unser Privatleben heranreichen und da wird er schon sehr privat. Gestört hat mich ein wenig das viele Gerede vom "Bösen". Ich bin mir sicher dieses Vokabular schreckt viele Leser ab!

Nachdem der Autor sein Thema auf die beinah persönliche Schiene heruntergebrochen hat, gefällt mir sein Buch im zweiten Teil sehr viel besser. Dort spricht er von dem was er als Christ all den schlimmen Nachrichten des Tages in unserem Umfeld entgegenzusetzen vermag. Da geht es um das selbst aktiv werden gegen schlimme Zustände.

Markus Spieker setzt seinen Glauben an Gott gegen das Böse und ermutigt seine Leser ebenfalls aktiv zu werden!
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5.0 von 5 Sternen Wer ist der Teufel und wenn ja wie viele?, 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Ein Journalist schreibt über das Böse. Einmal Hölle und retour. Allerdings schreibt er selbst am Ende des Buches, dem Leid der Opfer und deren Angehörigen sowie der Perfidität der Vergehen nicht gerecht geworden zu sein.
Kein Wunder, ist das Böse an sich ja nicht fassbar und somit auch nicht besiegbar. Das Einzige das bleibt, ist die Sprachlosigkeit der Zaungäste, Verwunderung, Abscheu und eine morbide Faszination.
Das Buch ist sehr gut zu lesen, bleibt allerdings im Netz der christlichen Nächstenliebe hängen, wie eine Fliege, die sich im Spinnennetz verfangen hat. So fragt sich der Autor ob es gerecht ist, von der Spinne getötet zu werden. Antworten auf Fragen, die tiefergehen, wird man deshalb in diesem Buch vergeblich suchen, trotz der fast 500 Fragezeichen, die der Autor in dieses Buch verarbeitet hat. Dass die Spinne tötet um zu überleben, und das Böse vielleicht auch nur leben will, geht zu weit, denn die Suche nach Gerechtigkeit ist der eigentliche Hintergrund des Buches. Die Frage wo beginnt das Böse, im Hinterhof beim Zigarettenrauchen und dann beim Anlügen der Eltern, wird zu einem moralischen Spießer Rutenlauf. Wer schafft die christlichen Gesetze und scheidet somit das Gute vom Bösen? Die Eltern, die Priester, die Religion? Das Schlimmste wäre dann wohl auch für solcherart dogmatisch geräderte Christen der Gedanke, dass Hitler im Himmel als Engelchen herumfliegt. Was, wenn es kein Böses gibt? Was, wenn alles ein und dasselbe ist? Wenn das Gute zwangsläufig das Böse beinhaltet?
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3.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Die Wertung wäre optimal ausgefallen, wenn der Autor auf die detaillierte Beschreibung der Grausamkeiten des Bösen verzichtet hätte. Solche Beschreibungen haben sich in meine Seele gebrannt. Man kann all das sehr gut umschreiben, ohne die Phantasie eines sensiblen Lesers derart zu verletzen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spieker kann es besser!, 10. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Markus Spiekers Schreibstil. Er formuliert klar, präzise, auf den Punkt. Und wenn er sich einem Thema widmet, geht er dabei im besten Sinne journalistisch vor: Er beleuchtet es von allen Seiten und ergreift dabei dennoch Partei, bleibt kein unbeteiligter Zuschauer, sondern taucht in das beschriebene Geschehen ein.

In „Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen“ entwirft er eine, wie es im Klappentext heißt, „Gebrauchsanweisung gegen das Böse“, dem Grauen, dem er als Journalist täglich begegnet. Dabei geht er auch kritisch auf seine Rolle als professioneller Berichterstatter ein. Besonders ausführlich widmet er sich jedoch zwei zentralen Fragen:

1. Woher kommt/Wie entsteht das Böse?
2. Wie überwindet man es?

Auf die erste Frage geht Spieker sehr lang und ausführlich ein. Meinem Empfinden nach wesentlich zu detailliert und langatmig. Etliche Abschnitte habe ich einfach übersprungen, weil ich mir nicht noch eine Beschreibung bestialischer Gewalttaten antun wollte. Da hätte man auch gut kürzen können. Das Böse wird nicht besser dadurch, dass man es so lang und breit beschreibt. Außerdem wirkte Spieker mir in diesem Teil des Buches oft zu abgeklärt. Seinem Kapitel über das „Ur-Böse“, den Teufel, konnte ich auch nicht viel abgewinnen; er vertritt hier eine äußerst liberale Haltung.

Der zweite Teil, in dem der Autor der Frage nachgeht, wie das Böse besiegt werden kann, wertet das Buch hingegen enorm auf. Es ist sehr schade, dass er insgesamt recht kurz geworden ist. (Das Buch ist zwar in einen „negativen“ und einen „positiven“ Teil unterteilt. Doch im „positiven“ Teil stehen das Böse und seine Auswirkungen noch bis ins 15. Kapitel - von 18 insgesamt - im Vordergrund.) Ich hätte mir definitiv mehr Beispiele für Menschen gewünscht, die das Böse überwunden haben.

So steht man nach dem Lesen dieses Buches noch stark unter dem Eindruck all der (wahren) Geschichten, die das Böse in den Mittelpunkt rücken. Es ist daher definitiv nichts für schwache Nerven, aber könnte eine gute Lektüre für alle sein, die das Thema wirklich interessiert und sich ein Bild von einem christlichen Standpunkt aus (oder über einen christlichen Standpunkt) machen wollen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Böse: differenziert und tief ergründet, 13. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Es gibt heute nicht viele Autoren, die einem Buch die drei wesentlichen Eigenschaften mitgeben können: tiefschürfend, in die Breite gehend und dabei noch glänzend geschrieben zu sein. Dr. Markus Spieker beherrscht sie - und vereint sie in diesem neuen Buch einmal mehr. Dabei konzentriert er sich auf das Wesentliche: Das Böse wird beschrieben, dabei weder bagatellisiert, noch zu wichtig genommen. Es bedeutend, das Böse zu begreifen, um es überwinden zu können. Außerdem tappt Markus Spieker nicht in die typisch christliche Falle, das Böse erklären zu wollen und seinen Ursprung aufzuzeigen. Die Frage danach wird gestellt - die Antwort nicht gegeben, es gibt sie nicht. Apropos christlich: Wer Berührungsängste vor Antworten und Anregungen aus der Bibel hat, sollte die Finger von dem Buch lassen - oder es gerade deshalb versuchen. Markus Spieker predigt nicht, er denkt schreibend nach. Das tut dem Buch und dem Leser gut.
In einem Satz: Wie jedes Spieker-Buch unbedingt empfehlenswert! Man kann sich nur wünschen, dass es einen Teil 2 des Buches geben wird: Das Gute - wie wir es finden und weitergeben...
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Etwas zum depressiv werden, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Markus Spieker ist Nachrichtenjournalist bei der ARD. Hier wird er mit „dem Bösen“ in allen Bereichen unseres Lebens dauernd konfrontiert. Es ist sein Beruf einen brutalen Raubüberfall, einen schrecklichen Unfall, ein Selbstmordattentat usw. in einer 10 Sekunden Botschaft an das Volk zu bringen.
Als Christ zitiert er immer wieder mal sporadisch einen Bibelvers in seinem Buch. Dann beschreibt u.a. sehr genau wie ein Henker im Mittelalter seinem Sohn brutale Foltermethoden beibringt.

Markus Spieker will dem Leser mit seinem Buch „Das Böse“, eine Gebrauchsanweisung gegen das Böse geben. Die Geschichte der Menschheit zeigt leider, dass uns unsere Programme und Gebrauchsanweisungen nicht helfen und keine Lösungen hervorbringen. Auf 223 Seiten zitiert er Meinungen und Aussagen aus 137 literarischen Quellen. Leider kommt dabei wenig ermutigendes, wegweisendes, tröstendes heraus.

Der Autor schreibt viel über den Teufel, stellt ihn aber auch in Frage. Man hat den Eindruck Herr Spieker will das Thema Teufel griechisch „diabolos“ nicht klar definieren. Der Duden spricht sehr deutlich von einer Person – Teufel: Widersacher Gottes, dessen Reich die Hölle ist; Gestalt, die das Böse verkörpert; Satan Dämon, böser Geist der Hölle.

Wo der Satan seinen Ursprung hat kann oder will Herr Spieker nicht aufzeigen. Zum Schluss seines Buches auf Seite 230 macht Markus Spieker es sich ganz einfach.

Er schreibt: „Das Böse verschwindet in das Nichts, aus dem es kommt“. Der Leser fragt sich wie etwas aus dem „Nichts“ kommen kann und warum Herr Spieker soviel Zeit in ein Buch investiert um über das „Nichts“ zu berichten?

Der Apostel Johannes schreibt:
1. Joh. 3,8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

Ist Jesus für etwas aus dem „NICHTS“ gestorben?

„Das Böse“, eine Lesestoff für Leser die schon immer mal depressiv werden wollten.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Tiefgang, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen (Gebundene Ausgabe)
Wie schon die bisherigen Bücher des Journalisten Markus Spieker ist auch dieses wieder ein sprachlicher und intellektueller Hochgenuss. In genialen Formulierungen und plastischen Beispielen zeichnet der Autor die Abgründe menschlicher Natur nach. Das Versprechen des Buchtitels, "das Böse zu begreifen" wird - was ich für eine unglaubliche Leistung halte - gehalten. Obwohl ich schon viele verschiedene Bücher zu der Thematik lesen durfte, ist dieses das erste, das mir eine Vorstellung von der Wechselwirkung gibt, was das Böse mit dem Menschen und der Mensch mit der dem Bösen macht. Die geniale Charakterisierung als destruktives Nichts als Gegensatz zum konstruktiven Guten mag möglicherweise für manche Leser zu philosophisch sein. Im Ergebnis ist dieses Fazit des Buches aber deshalb so hilfreich - und daher hält der Buchtitel tatsächlich sein Versprechen -, dass man dem Sog der Destruktion nur dadurch entkommen kann, indem man sich durch das Gute - im christlichen Glauben - erlösen lässt. Insgesamt höchste Kaufempfehlung für alle, die auf eine unterhaltsame Art und Weise ihr Leben auf guten Grund setzen wollen.
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Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen
Um das Böse zu besiegen, muss man es begreifen von Markus Spieker (Gebundene Ausgabe - 25. März 2013)
EUR 17,99
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