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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der verlorene Sohn kehrt zurück, 16. März 2011
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
Von seiner Schwester wird Sebastian an das Sterbebett der Mutter gerufen. Der Arzt gibt ihr noch zwei bis drei Wochen. Mutter und Sohn hatten sich auseinandergelebt. Sebastian kam längst nicht mehr mit der religiös so engagierten Dame klar. Aber was seine Mutter ihm nun auf dem Sterbebett eröffnet, lässt ihn aufhorchen.

Sie hatt im Angesicht des Todes ihren Glauben verloren und bittet Sebastian nun darum Beweise für den Glauben und für Gott zu finden. Mit dem Auftrag, Hilf mir meinen Glauben wiederzufinden, schickt sie ihren Sohn weg. Er hat nicht mehr viel Zeit und er weiß, seine Mutter wartet.

Klingt einiges auf den ersten Seiten noch gestelzt oder auch wie aus einem Sachbuch, zieht mich dieses Buch dann doch sehr schnell wegen seiner ungeheueren Symbolkraft in ihren Bann. Nur auf Beweise für den lieben Gott scheint Sebastian aus zu sein und trifft dabei Menschen die auf sehr unterschiedliche Weise an Gott glauben. Und er findet ein Schaf.

Beide Autoren, ein Physiker und ein Theologe, verfolgen nun Sebastian. Sie tun dies humorvoll und zeigen dabei, dass es nicht den einzig wahren und richtigen Weg der Nachfolge gibt. Sie zeigen sehr anschaulich, dass Sebastians Weg in eine Sackgasse führen muss.

Glücklicherweise ist da aber noch das verlorene Schaf. Es will zurück zu seiner Herde und Sebastian ist ihm dabei behilflich. Nia trifft er auf diesem Weg. Ihr wurde dieses Schaf vor kurzem geschenkt. An dieser Stelle beginnt es bei Sebastian zu dämmern. Plötzlich treten alle Beweisversuche dieser Welt in den Hintergrund, denn die Liebe verschafft sich Raum. Ohne es so recht zu merken, beginnt bei Sebastian nicht nur die Liebe zu Nia.

Als der verlorene Sohn dann mit Nia an das Bett seiner sterbenden Mutter tritt, kann er ihr zwar keine Beweise mitbringen, aber er weiß etwas ganz neues von der Liebe zu erzählen und wird von seiner Mutter ziemlich überrascht. Diese moderne Übersetzung der uralten Geschichte vom verlorenen Sohn geht zu Herzen, weil sie für viele Suchende der Gegenwart Antwortversuche bereit hält.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschen, die nicht glauben können, besser verstehen, 18. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
Dieses kleine blaue Büchlein in glitzerndem Metallic-Leinen hat mich positiv überrascht. Es geht nämlich nicht um eine romantische Liebesgeschichte, sondern um das Problem vieler Menschen von heute, wie man überhaupt noch glauben kann, wo doch so vieles dagegen zu sprechen scheint.

Sebastian ist Journalist und eher agnostisch bis atheistisch eingestellt. Ganz im Gegensatz zu seiner Mutter. Diese ist tiefgläubig und war jahrelang in ihrer Gemeinde aktiv. Nun liegt sie im Sterben und zweifelt plötzlich an all dem, was sie jahrelang aus tiefster Überzeugung geglaubt hat. Um nicht mit diesem Zweifel sterben zu müssen, schickt sie ihren Sohn Sebastian los, um die Wahrheit herauszufinden. Widerwillig macht sich dieser auf den Weg. Dabei begegnet er evangelischen Kirchgängern und stolpert in den Gottesdienst einer Pfingstgemeinde. Außerdem läuft ihm die junge Frau Nia über den Weg. Der Leser wird durch Sebastian mit auf diese Suche nach der Wahrheit genommen und mit intelligenten Fragen konfrontiert, die viele Menschen heutzutage an Gott und den Glauben stellen. Manche Menschen wollen nicht glauben, vielen ist es wegen ihrer unbeantworteten Fragen aber auch einfach nicht möglich. Der Protagonist Sebastian wird im Laufe der Geschichte dann aber mit Situationen konfrontiert, die seine bisherige Einstellung ins Schwanken bringen. Die Erzählung endet nicht mit einem Bekehrungserlebnis, aber Sebastian kann zum Ende hin zulassen, dass er mit seiner bisherigen Meinung vielleicht doch nicht richtig lag. Und wer weiß, wie die Geschichte weitergegangen wäre?

Fazit: Ein kleines, feines Büchlein, das gut dazu geeignet ist uns vor Augen zu führen, welche Fragen viele Menschen heute an den Glauben stellen, was sie aber auch dazu bewegen könnte, zunächst den Gedanken zuzulassen, dass es da vielleicht doch noch etwas gibt, das sie bisher noch nicht kannten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Vertrauen in Gefühle, 2. Februar 2012
Von 
Sobota (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
Wer dieses Buch in die Hand nimmt, für den wird Glauben zum Erfahrungsschatz. Ein Journalist stellt gemäß seines Berufsstandes gängige Glaubensmuster in Kirchengemeinschaften in Frage. Dabei macht er vor allem eine Erfahrung: Die Kraft des Glaubens lässt sich nicht in unzeitgemäßen Liturgien, abgrenzenden Definitionen oder Gesetzmäßigkeiten erleben. Glaube hat etwas mit Beziehungen zu tun. Wo wir lernen, unseren Gefühlen zu vertrauen, da spüren wir etwas von der allumfassenden Kraft des Glaubens.
Auslöser seiner Sinn- und Glaubenssuche ist die Bitte seiner im Sterben liegenden Mutter, sich auf den Weg zu machen. Mit Respekt vor ihrem Lebenswerk und zugleich großen Zweifeln ,macht er sich auf die Suche. Seine ersten Anlaufstationen sind eine konservative Gemeinde, ein zurückgezogen lebender Ältester und ein Bauernhof.
Hingerissen zwischen den Erkenntnissen gläubiger Menschen und den Weisheiten der Naturwissenschaft tun sich für ihn nach der Bekanntschaft mit einer jungen Dame völlig neue Türen und Erkenntnisse auf.

Fazit: Ein spannendes Märchen über die Wirklichkeit des Glaubens. Die Mischung zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft und ganz einfachen Erfahrungen des Lebens, öffnen die Augen für die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen und der Bereitschaft verantwortlich mit sich und Freundschaften umzugehen. Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, in dem Buch stünde nichts Neues. In Wahrheit steckt in dem Buch eine herzerfrischende Botschaft, die sich dem offenbart, der bereit ist, mit auf die Suche zu gehen, statt bei vorgefertigten Meinungen stehen zu bleiben. Der "Duft des Himmels" erschließt sich dem Riechenden und nicht dem ausschließlich Denkenden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebensverändernd!, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
Dieses ist eines der Bücher, die man in seiner eigenen Lebensphilosophie und -prinzipien einschliesst.

Es vereint auf einer faszinierenden Weise Wissenschaft und Glaube; es zeigt, dass die Bibel der Wissenschaft nicht widerspricht was Fakten angeht (obzwar Theorien schon öfters); und es zeigt, dass Wissenschaft auch einige Ebenen nie erklären können wird; und wenn, dann nicht ohne die Essenz aus dem Wesentlichen zu entfernen.

Es ist ein segenbringendes Buch.
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5.0 von 5 Sternen herrlich, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
ein absolutes Buch... nur empfehlenswert.... ich fand es teilweise lustig, teilweise zum nachdenken aber vor allem weil der Glaube wirklich wie die Liebe ist extrem toll..

auch wenn die christlichen Bücher treurer sind bzw. Bücher wo es um den Glauben geht, ist jedes Buch insbesondere dieses hier sein Preis wert...

sicher auch eine tolle Geschenkidee, weil ich schon den Bucheinband reizvoll fand
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5.0 von 5 Sternen Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen, 15. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. (Gebundene Ausgabe)
»Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen« handelt die Erzählung »Der Duft des Himmels« von Fabian Vogt und Martin Schultheiß, vielen sicherlich besser bekannt als »Duo Camillo«. Der Theologe und der Physiker sind das passende Gespann, um neben der christlichen auch die naturwissenschaftliche Seite zu beleuchten.

Der Journalist Sebastian hat der Kirche den Rücken gekehrt und verachtet den Glauben seiner Mutter Jana. Doch auf dem Krankenbett hat diese einen seltsamen Wunsch: Sie hat ihren Glauben verloren und ihr Sohn soll ihr den ultimativen Beweis dafür liefern, dass der Glaube wahr ist - oder eben nur ein Hirngespinst. Jana hat nur noch zwei Wochen zu leben und so macht sich Sebastian widerwillig auf den Weg.

Zunächst versucht er es in verschiedenen Gemeinden und befragt die Leute, warum sie glauben. Irgendwie erscheint ihm alles aber abgefahren oder traditionell, die Wahrheit findet er nicht. Als er auf die junge Nia trifft, bietet ihm diese an, bei der Suche behilflich zu sein.

Die Geschichte wird schön erzählt, die Charaktere sind glaubwürdig dargestellt. In der wörtlichen Rede werden viele Thesen aus unterschiedlichen Bereichen zitiert. Manchen mag dies stören, ich fand es angenehm, sie nicht in Form eines Sachbuches präsentiert zu bekommen. Es gibt keine einfachen Antworten und dennoch kann das Buch Menschen helfen, Glauben zu lernen. Wirklich schade, dass die Aufmachung mit Glitzer-Leineneinband und sanften Schriftzügen typisch weiblich ist und daher wohl eher Frauen anspricht. Und die Namen bekannter Personen sollten dann doch bitte richtig geschrieben werden!
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Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen.
Der Duft des Himmels: Von einem, der auszog, das Glauben zu lernen. von Martin Schultheiß (Gebundene Ausgabe - 21. Februar 2011)
EUR 12,99
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