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am 3. September 2013
Dieses Buch der Kolumnistin Birgit Kelle wird für Debatten sorgen.

Denn das, was sich die 38- jährige vierfache Mutter hier von der Seele schreibt, ihr Aufbegehren gegen einen mainstream, der ihren eigenen Lebensentwurf als gescheiterte Existenz ansieht wird von vielen Frauen vor allem belächelt werden. Doch:
„Ich bin es leid, das immer wieder zu erklären, zu entschuldigen, zu rechtfertigen. Es ist mein gutes Recht, mein Leben so zu leben, wie es mich glücklich macht. Ich habe nur dieses eine. War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf? Leben wie ich will?“

Doch es ist anders gekommen: „ Eine Frau, die sich als Mutter begreift, oder, Gott behüte, als Hausfrau, kann abdanken. Die einen werfen ihr vor, sie sei nicht emanzipiert, die anderen, sie sei faul, die Dritten, sie würde sich aus ihrer Eigenverantwortung als Frau stehlen und von einem Mann aushalten lassen. Nicht zuletzt bleibt sogar der Vorwurf, sie würde durch ihr rückständiges Verhalten die Emanzipation ihrer Geschlechtsgenossinnen verhindern.“

Und die Medien unterstützen das auf breiter Front. Dort „finden Mütter als überforderte Wesen statt, deren Lebensstil überwunden werden muss, hin zu einem befreiten Leben als Frau. Das Kind ist dabei logischerweise ein Klotz am Bein, wird aber dennoch händeringend gesellschaftlich gebraucht. Ein Dilemma. Aber als Lösung dafür bauen wir ja jetzt Krippen.“

Ähnlich wie Norbert Blüm das unlängst in einem Zeitungsartikel behauptet hat, dient dies alles letztlich dazu, das, was man früher unter einer Familie verstand, zu zerstören. Doch ohne Familie wird unsere Gesellschaft ärmer werden, davon ist nicht nur Birgit Kelle überzeugt, sondern auch der Rezensent, der vor zehn Jahren seinen Beruf aufgab und seitdem als Hausmann und Familienmanager einer Mehrgenerationenfamilie unter einem Dach gerne und mit viel Befriedigung arbeitet. Sie wird „ärmer an Zuwendung, ärmer an Mitgefühl, ärmer an Toleranz, ärmer an Liebe.“ Heute geben die Menschen ihre Kinder in die Krippe und übermorgen diese ihre Eltern in ein Heim.

Birgit Kelle hofft auf die Unterstützung der Männer, von denen „echte“ gebraucht würden. Denn immer mehr Männer begreifen, dass die Emanzipation der Frauen an vielen Stellen in eine andere Qualität sich verändert, nämlich dorthin, dass nun umgekehrt Männer benachteiligt werden. „Männer lassen sich zu Recht nicht einfach in Sippenhaft nehmen für die lange Unterdrückung der Frau. Sie sind eine neue Generation, sie haben keine Schuld abzuarbeiten und auch nichts wiedergutzumachen.“

Männer und Frauen sind unterschiedlich und Birgit Kelle weist mit vielen Beispielen immer wieder darauf hin. Und sie unterstützt eine Haltung, die auch der Rezensent in seinem Leben und seinem Lebensentwurf teilt:
„Es braucht nämlich keine Gleichstellung in allen Lebenslagen, kein Aufrechnen von Ämtern und Hausarbeit und auch kein Aufrechnen von Geld, wenn man mit Respekt und Wertschätzung zwischen Mann und Frau kommuniziert. Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn, der alle dazu verleiten soll, das gleiche Leben zu führen, egal, ob Mann oder Frau. Wir brauchen keine Austauschbarkeit der Geschlechter, kein Gender-Mainstreaming, das uns einreden will, unsere angeborene Weiblichkeit sei nur ein Fehler unsere Erziehung und die angeborene Männlichkeit in der Regel ein Problem.“

Ich wünsche dem Buch nicht nur eine weite Verbreitung( es wird ja schon gut verkauft kurz nach seinem Erscheinen) sondern auch eine ernsthafte Rezeption.
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am 20. März 2016
Birgit Kelle schildert an Hand ihres eigenen Werdegangs, wie sie auf und gegen Gender gekommen ist. Gender muss man wissen, ist eine neue Ideologie bei der vor allem lesbische oder ähnlich geartete Frauen eine völlige Gleichmacherei der Geschlechter bzw. ihre Aufsplitterung nach sexuellen Vorlieben als für Alle verbindlich machen müchte. Eine Ehe zwichen Mann und Frau währe etwas Rückständiges und dient nur der Unterdrückung der Frau. Dabei ist die Ehe die Keimzelle der Gesellschaft! Die meisten Protagonisten dieser Ideologie sind unverheiratet oder haben keine Kinder. Sie wollen aber ihre Vorstellung über die Welt allen Anderen Aufzwingen. Das Mäntelchen der Gleichberechtigung von Mann und Frau dient nur der Verschleierung der Wirklichkeit. Kinder sollen bereits im KINDERGARTEN seualisiert werden! In der SCHULE soll das so weitergehen. "Huxlyes" "Schöne neue Welt" lässt grüßen. Es bleibt nur die Hoffnung, das sich in der Bevölkerung genug Widerstand regt um dieser Entwicklung einhalt zu gebieten. Dazu ist aber Aufklärung erforderlich, Bei Gender steht nur im Kleingedruckten auf was sie letztendlich hinaus wollen.
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TOP 500 REZENSENTam 28. September 2013
Autorin Birgit Kelle streitet dafür, dass Frauen ihren Lebensweg frei wählen können und fordert staatliche Unterstützung für diejenigen, die ihre Kinder selbst erziehen möchten. Mit den Auswüchsen des Feminismus hat sie Probleme. "Ein Konzept, oder sagen wir besser, eine Ideologie, die angetreten ist, uns alle gleicher zu machen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzuheben, hat Verwirrung hinterlassen, aber keine Erfolge." (8) Sie pocht darauf, ihr Leben so zu führen, wie es sie glücklich macht. "War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf?" (11)

Die Autorin analysiert die Debatte um Sexismus im Fall Brüderle und insistiert, dass es ein asymmetrisches Verhältnis zwischen den Geschlechtern gibt. Das wird u.a. deutlich, bei den Ausführungen im "Stern" zum Fall. "Es geht nicht darum, wie der dumme Spruch gemeint ist, es geht darum, wie er ankommt." (32) Was wäre, wenn Männer sich auf den gleichen Standpunkt stellen würden, dass es nicht entscheidend ist, was Frau sagt oder ausstrahlt, sondern wie es beim Mann ankommt?

Im zweiten Kapitel geht die Autorin auf ihren eigenen Lebensweg ein. Dieser individuelle Lebensweg prägt zweifelsohne auch ihre Einstellungen und Vorstellungen. Als Mutter von vier Kindern fragt sie, wer eigentlich Politik im Interesse der Mütter macht? Wer kämpft für ihre gesellschaftliche Anerkennung im Hinblick darauf, was sie für die Gesellschaft leisten? "Die Antwort ist einfach: niemand - und schon gar nicht der Feminismus." (47)

Die Feministinnen betreiben ein einseitiges Spiel, wie Autorin Kelle deutlich macht. Hausfrauen und Mütter gelten als nicht befreit, als ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Der Fall, dass Mütter mit ihrer Rolle Glücklichsein können, ist nicht vorgesehen, obwohl europaweite Studien das belegen. Über sechzig Prozent aller Mütter würden am liebsten zuhause bleiben, bis das Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Die reale Politik unterstützt das nicht.

Der Feminismus zielt darauf ab, die natürliche Bindung zwischen Eltern und Kind zu kappen. Mutterschaft soll auf ein Minimum reduziert werden. Sie wird in kapitalistischer Manier als ein Hindernis für den Arbeitsmarkt interpretiert. Niemand fragt danach, welche Folgen emotionale Distanz zu den eigenen Kindern in der Zukunft haben kann.

Autorin Kelle untersucht Gender- Mainstreaming, eine Ideologie, die Geschlechterrollen zu sozialen Konstrukten erklären will. Dies steht nicht nur im Gegensatz zur wissenschaftlichen Forschung, sondern auch zum Empfinden der meisten Menschen. "In einer klassischen Top-down-Bewegung, von oben nach unten, ist diese Ideologie also über uns gekommen." (87) Fakt ist, Menschen werden nicht geschlechtsneutral geboren. Die Biologie lässt sich nicht ausblenden.

Mit der Quotenregelung, einer Zwangsmaßnahme zur Förderung von Frauen, werden, so will es die Politik, Quotenfrauen geschaffen. Ist das im Interesse der Frauen, die eine Karriere auch aus eigener Kraft schaffen würden? Respekt muss erarbeitet und nicht per Gesetz verordnet werden. Birgit Kelle macht deutlich, dass die Argumentation zur Einführung einer Quote selbst unter Gender- Aspekten paradox klingt. Auf der einen Seite wird thematisiert, das es so etwas wie typisch weiblich und typisch männlich überhaupt nicht gibt, auf der anderen Seite will man ein Gesetz, das explizit nach Geschlecht unterscheidet.

Ausführlich geht Birgit Kelle auf das Betreuungsgeld ein. Auf der einen Seite ist der Staat bereit, Krippenplätze für 1200,- € pro Kind und Monat einzurichten, auf der anderen Seite sind 150,- € Betreuungsgeld und damit verbunden Einsparungen bei den Krippenplätzen kein Thema. Warum werden Eltern nicht gefragt, wie sie das Geld am liebsten einsetzen würden? "Tatsächlich bedient eine Politik, die Frauen unbedingt und möglichst schnell nach der Geburt in eine Berufstätigkeit drängen will, nichts anderes als wirtschaftliche Interessen." (138)

Die Autorin setzt sich mit Konstellationen von Lebenspartnerschaften auseinander. Noch besteht die "normale Familie" aus Mutter-Vater-Kind, aber Patchworkfamilien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind im Kommen. Warum sollten Rentner- WGs nicht auch fordern, als Lebenspartnerschaft eingetragen zu werden. Unklar ist, wer denn in Artikel 6 des Grundgesetzes gemeint ist, wenn von "Förderung der Familie" die Rede ist. "Fakt bleibt: Obwohl totgesagt, existiert [herkömmliche] Familie munter weiter." (168)

Wer eigene Kinder großzieht, leistet keinen Beitrag für das System. "Hätte ich jedoch mit meiner Nachbarin die Kinder getauscht … und hätten wir uns gegenseitig für die Arbeit als Tagesmütter bezahlt, dann wären wir voll berufstätig gewesen und bekämen die Anerkennung der Gesellschaft und der Rentenkasse." (177) Seltsame Welt.

Zahlreiche Statistiken belegen, dass Jungs die Verlierer der heutigen Zeit sind. Sie bleiben häufiger sitzen, brechen häufiger die Schule ab, bleiben häufiger ohne Ausbildung, werden häufiger kriminell und verhaltensauffällig als Mädchen. Und niemand sieht Grund zum Handeln. Sozialkonformes Verhalten ist heute weibliches Verhalten; jede Rangelei unter Jungen wird zum Drama erklärt. "Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn, der dazu verleiten soll, das gleiche Leben zu führen, egal, ob Mann oder Frau." "Der "durchgegenderte", geschlechtsneutral erzogene Einheitsmensch ist kein Erfolgsversprechen, sondern eine Horrorvision." (209)

Wir leben in einer Welt, in der auf Europaebene gefordert wird, den Begriff "Mutter" als eine "sexistische Stereotype" zu bekämpfen. Unsere Gesellschaft wird ohne Familien ärmer werden. Birgit Kelle hat das, wie viele andere auch, erkannt und, im Gegensatz zu vielen anderen, auch publiziert. Es gelingt ihr, Widersprüche in unserer heutigen von Feminismus und Gender- Mainstreaming geprägten Gesellschaft plausibel aufzuzeigen. Sie schafft damit eine Gegenthese zu dem Gleichheitswahn in den Medien und in der Politik.
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am 8. September 2013
Danke, Frau Kelle, für dieses Buch! (Ich habe es gestern Nachmittag erworben und bereits heute früh um 2:00h ausgelesen gehabt....) Sie sprechen mir aus der Seele!(Auch wenn ich mich mit diesem Zitat wiederholen sollte...:-)...)

Endlich hat eine Frau und Mutter den Mut bewiesen, öffentlich anzuprangern, wie mütter-feindlich unsere Gesellschaft geworden ist; (Und das durch alle Schichten !)

So muss auch ich mir (als Mutter von vier Kindern und in Teilzeit-Stellung) bei jedem Familientreffen von der eigenen Verwandtschaft unter die Nase reiben lassen, dass ich im Gegensatz zu meinen drei Geschwistern (alle kinderlos und ledig, aber beruflich SEHR erfolgreich) eine "gescheiterte Existenz" darstelle;
muss mich fragen lassen, was ich denn "den ganzen Tag treibe", wenn ich doch nur dreimal in der Woche "wirklich arbeiten gehe"; und dass es doch sehr "bequem" von mir wäre, mich vom Vater meiner Kinder "aushalten" zu lassen; Ob ich mir denn keine Gedanken um meine Renten-Ansprüche machen würde ?
Wozu ich denn damals überhaupt studiert, wenn ich jetzt mein Potential vergeude?
Da solle ich mir doch mal ein Beispiel an meiner Cousine nehmen, die gerade ihr erstes Kinde bekommen hat und schon nach 8 Wochen wieder vollzeit in ihren Beruf eingestiegen ist!

Auch in Internet-Blogs wird man als Mutter gerne mal diffamiert.
(Siehe die Homepage von FRAU-TV zum Thema Familienförderung).
Dort wird man inzwischen mehrheitlich als "Sozial-Schmarozerin" bezeichnet, wenn man seine Kinder selbst erzieht. Und das nicht, weil man Sozialleistungen und Harz4 bezieht, sondern "weil sich all dieses Mamies dank des Ehegatten-Splittings auf Kosten der fleißigen(!) Frauen ein faules Dasein gönnen - mit Verlaub: Solche Leute sind zum Kotzen !!!" (O-Ton.)
- Vielen Dank.

Auch im Bekanntenkreis wimmelt es von Leuten, die sich "bewusst gegen Kinder und das traditionelle Familien-Bild" entschieden haben - und die scheint`s auch noch sehr stolz darauf sind.

An allen Ecken und Enden muss man sich rechtfertigen;
dass man gerne Zeit mit den Kindern verbingt, dass man gemeinsame Mahlzeiten und selbst gekochtes Essen als Bereicherung empfindet, und dass man sich auch in Schule und Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert... (woher sollen denn all die "Lese-Mütter" kommen, wenn wir sie alle nach der Geburt wieder in die Büros schicken ???)

Ja, ich gehöre zu den Müttern, die die Freunde ihrere Kinder nicht nur dem Namen nach kennen, sondern auch persönlich! Ich backe und bastle mit ihnen, ich lese vor, lasse mit ihnen den Drachen steigen und übe das kleine Einmaleins... - und das alles auch noch gern.

Ich bin es leid, mir vorwerfen zu lassen, dass mein Leben deshalb "sinnlos" sein soll.

Insofern finde ich, dass das Buch von Frau Kelle eine Pflichtlektüre für jede Frau und Mutter sein sollte!
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am 18. Oktober 2014
Lange wunderte ich mich - die öffentlichen Diskussionen zum Thema verfolgend - ob ich mit meiner Meinung und meinem Lebensentwurf so ganz alleine auf weiter Flur stehe, sozusagen als absoluter Systemkritischer Outlaw. (Als Mutter von 4 Kindern MIT Hochschulabschluss - alles andere als Bildungsfern - die ganz Bewusst kein Kind sehenden Auges in eine Krippe gegeben hat).

Scheinbar nicht! Und ich bin so froh drum!
Und scheinbar bin ich auch nicht alleine mit meinen Ansichten - es scheint bloß so, dass diese Ansichten totgeschwiegen und Mundtot gemacht werden, weil sie der Wirtschaft nicht in den Kram passen!

Danke liebe Birgit - dass Du es geschafft hast, dennoch Deine Meinung öffentlich zu machen!

Absolut lesenswert das Buch und eine große Genugtuung für Mütter.
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am 4. September 2013
2/3 aller Eltern WOLLEN garkeine Krippenbetreuung, trotzdem wird ihnen unterstellt, dass sie es eigentlich zu wollen haben.

In Zeiten, in denen kinderlose Alt-1968er und Grüne sowie Gender-Fanatikerinnen unsere Familienpolitik bestimmen, bleibt die Mehrheit der tatsächlichen Eltern und Kinder auf der Strecke.
Und wir sagen nichts, melden uns nicht zu Wort, schließlich meinen wir alle gegen uns zu haben.

Aber ist das auch so? Immerhin geht aus repräsentativen Umfragen regelmäßig hervor, dass eine eindeutige Mehrheit sich die ersten Lebensjahre der eigenen Kinder doch anders vorstellt, als das wenige Monate alte Kind in fremde Obhut geben zu müssen um einem schlecht bezahlten Job nachgehen zu können. Wird diesen Eltern eine Wahl gelassen? Kinder kriegen ja, aber selbst erziehen nein, denn die Wirtschaft ruft und all die Alten wollen auch von uns für einen Hungerlohn gepflegt werden. Nachtschicht, Arbeit am Wochenende etc. Wir Frauen sind ja dumm genug.
Und unsere Kinder? Die werden in der 24-Stunden Krippe verwahrt und sollen in fremden Betten schlafen. Wer das bestimmt? Zumindest nicht die Eltern, die immerhin ein Vielfaches dessen leisten, was Kinderlose leisten.

Und warum die Mutter eines Babys in die Betriebe zurückjagen, wenn sie auch zwei Jahre später zurückgehen kann? So problematisch scheint die Arbeitsmarktlage nicht zu sein, wenn wir Fachkräfte schon nach einer Auszeit von lediglich 3 Jahren angeblich nicht gebrauchen können. Warum nicht mehr Teilzeitmöglichkeiten, Ausbildungen auch für 40-jährige Mütter? Immerhin arbeiten sie noch gute 30 Jahre, warum da nicht in eine Ausbildung investieren? Warum lassen wir die Wirtschaft wieder so billig davon kommen?

All diese heiklen Themen spricht Frau Kelle in ihrem Buch an und stellt sich damit gegen einen Zeitgeist, der uns immer mehr den Mund verbietet. Minderheiten die Mehrheiten bevormunden, scheinbar geht es immer schlimmer!
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am 5. September 2013
Es ist so wohltuend, dieses Buch zu lesen! Frau Kelle hat so eine klare Sicht auf so viele Themen, die mich auch bewegen. Endlich mal eine andere Sichtweise als die, die man jeden Tag in den Medien und den Diskussionen zu lesen bekommt. Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für alle, die es Leid sind, sich für ihre persönliche Entscheidung für die Familie, für die Kinder, gegen die Karriere, etc. rechtfertigen zu müssen. Dieses Buch bestärkt mich als Frau und Mutter und unser gewähltes Familienmodell. Ebenso die Themen Feminismus, Quotenfrauen, Sexismusdebatte sind wunderbar analysiert und kommentiert. Mit ihrer klaren und humoristischen Art, die Dinge beim Namen zu nennen, hat Frau Kelle genau meine Linie getroffen. Vielen Dank an die Autorin für dieses Buch!
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am 6. September 2013
Was in dem Buch immer wieder herauskommt:
Frauen sollen Wahlfreiheit behalten - sie sollen frei wählen können, ob sir mit den Kindern zu Hause bleiben oder nicht.
Oder ob sie sich einen anderen Lebensstil wünschen.
Aber es sollte den Frauen nicht ein bestimmter Lebensentwurf aufgedrängt werden.
Ich halte das Buch für sehr gut und überfällig.
Bei der ganzen Kita-Debatte frage ich mich manchmal, wer an die Kinder denkt?
Dass für Kinder es ein großer Vorteil ist, in den ersten drei Lebensjahren bei Mutter (oder Vater oder beiden abwechselnd bei Teilzeit) zu sein, ist erwiesen.
Warum stärkt man dieses Familienmodell nicht viel mehr, macht es viel attraktiver?
Schließlich sind die Härtefälle, die das zusätzliche Geld dann für Alkohol etc. ausgeben, in der klaren Minderheit!

Ich wünsche diesem Buch sehr viel Erfolg und gute Aufnahme!
und eine neue Diskussion darüber, wie die Familien gefördert werden, die ihre Kinder in den ersten drei Jahren zu Hause betreuen!
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am 9. September 2013
Eine Hausfrau und Mutter schreibt ein Buch über Frauen, Mütter, Sexismus, Gender und Familie.
Es ist ein berechtigtes Aufbegehren gegen die Diffamierung und Diskriminierung der klassischen Familie in zahlreichen Lebenszusammenhängen. Es ist ein Aufschrei gegen den Generalverdacht des Sexismus, unter den derzeit alle Männer gestellt werden. Es ist ein Aufschrei gegen die Vereinnahmung von Frauen und Müttern.

Birgit Kelle demaskiert die Ideale der gegenwärtigen Frauen-, Familien- und Erziehungspolitik als totalitäre Ideologien. Die Mehrheit der Menschen in unserem Land lebt in sog. traditionellen Familien. Die Mehrheit der Kinder wächst bei Vater und Mutter auf. Die Mehrheit der Frauen will, wenn sie Kinder bekommen, sich um diese kümmern. All das ist politisch nicht mehr gewollt. Im vorliegenden Buch wird erklärt warum das so ist.

Der Genderwahn ist ein wichtiges Thema im Buch. Lobenswerterweise entlarvt die Autorin die Genderstudies als eine Pseudowissenschaft. Endlich, möchte man sagen, spricht einmal jemand darüber, dass "der GenderkaiserIn" in Wirklichkeit splitternackt ist. Sprachverwirrung und drei Sorten Klos sind die Ergebnisse von Gender. Birgit Kelle nimmt diesen teuren Wahnsinn auseinander.

Es ist lesenswertes Buch.
Es ist mit Wut im Bauch geschrieben.
Doch diese Wut ist nötig, um zu verteidigen, was die Basis unserer Gesellschaft ist: Die Familie.

Es ist ein notwendiges Buch, weil Männer und Frauen ihre Identität zu verlieren drohen. Birgit Kelle rüttelt hier auf.
Nicht nur mit Emotionen sondern mehr noch mit Zahlen und Fakten belegt sie die Folgen einer verfehlten Frauenförderung für unser Land.

Gegen die Zeitgeist und ohne Rücksicht auf politisch korrekte Denk- und Sprechverbote wird in dem Buch angesprochen, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Hier sagt es eine, die aus Erfahrung und Lebenspraxis spricht. Das bekommt dem Buch sehr gut. Es ist gut lesbar, mit Humor gewürzt und in einer klaren Sprache.
Die Quellenangaben am Ende des Buches zeigen, wie blitzsauber recherchiert wurde.
Man dies Buch guten Gewissens allen Männern und Frauen in unserem Land empfehlen.
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am 15. September 2013
Die Autorin wird sicher vielen Lesern von einschlägigen Talk-Shows her bekannt sein. Von Feministinnen wird sie darin immer wieder angegriffen. Birgit Kelle hat eine klare Sicht auf die Dinge, die Frau und Mann angehen. Falls ein Ehepaar es nicht aus finanziellen Nöten nötig hat, dass beide Partner Dienst tun, sollte klar sein: was ihnen abgeht, wenn sie ihre Kinder zu früh in fremde Hände geben, sind Glücksmomente von unwiederbringlicher Qualität. Gender-Mainstream? Da kann ich nur darüber lachen. Diese Leute, die dafür sind, wissen nicht wie selber ticken und erst recht haben sie wohl noch nie eigene Kinder großgezogen. Wenn ja, dann haben sie nicht richtig beobachtet. Es gibt Dinge, die kann man nicht in seine Kinder unterschiedlichen Geschlechts hineinprojezieren, die sind einfach da, ob man will oder nicht. Es ist einfach schön, dass es diese Unterschiede gibt. Vera F. Birkenbihl hat es so ausgedrückt: "Solange wir nicht anerkennen, daß es echte Unterschiede gibt, können wir nicht lernen, wie wir uns am besten ERGÄNZEN, so daß die Gemeinschaft von den Stärken beider Geschlechter profitieren kann." Ihr Buch "Jungen und Mädchen: wie sie lernen." ist eine wunderbare Ergänzung zu dem hier rezensierten Buch. Beide Bücher können dazu dienen, dass es in unserem Land kinderfreundlicher wird.
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