wintersale15_70off Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Bauknecht TK EcoStar 8 A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen67
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Preis:17,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. September 2013
heißt es zum Ende eines Filmes. Bekanntermassen schmeissen ja die Bienen die männlichen Bienen aus dem Stock, oder stechen sie gleich tot, wenn diese ihren "Begattungsauftrag" erledigt haben. Warum der Ausflug in die Tierwelt?- nun, weil es mir als Mann allmählich unheimlich wird, mit diesen geschilderten (Gender)Frauen! Zum Glück gibt es ja noch Ausnahmen, wie eben Frau Kelle. Übrigens: neulich las ich die Bienen seien vom Aussterben bedroht - das könnte, angesichts dieses beknackten Quoten-Quatsch und Gender Mainstream - auch der Menschheit Schicksal sein.
Chapeau Frau Kelle!
11 Kommentar27 von 38 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2013
Dieses Buch ist nicht nur eine Ermutigung für Frauen, die es gerne sind ; aber mehr soll aman all denen , insbesondere
den Politikern dieses Buch zur Hand geben; dass sie endlich von dieser Quoptenregelung Abstand nehmen; vor allem
sollen sie sich in dieser Frage nicht allzu selbstherrlich verhalten!
0Kommentar12 von 17 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2015
Sehr engagiert geschrieben.Ein Plädoyer für Demokratie von unten und gegen Bevormundung von oben durch "Gender-mainstreaming". Sie hat recht, die traditionelle Familie wird zugunsten von AGG-konformen Phrasen geopfert.
0Kommentar5 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2013
Die Überforderung von vielen Frauen hat auch etwas mit einer falsch
verstandenen Emanzipation zu tun. Oft schlägt der Pegel des Zeitgeistes
zu heftig aus.
0Kommentar14 von 20 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2013
Dieses Buch muss man gelesen haben, wenn man die Diskussion zu diesem Thema überhaupt begreifen will, verstehen muss man sie trotzdem nicht! Hoffentlich meldet sich Frau Kelle noch öfters zu Wort und sagt ganz einfach was Sache ist. Gratulation und weiter machen, Frau Kelle. Das Buch habe ich im Freundeskreis schon wärmstens weiter empfohlen!
0Kommentar20 von 29 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2014
Sehr breit angelegte und ausgewogene Betrachtungsweise:-) Gratulationen! .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..
0Kommentar14 von 21 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2014
Ich gebe hier 4 Sterne, da ich voll hinter der Message von Frau Kelle stehe.
Eine feminine Frau sollte noch Frau sein dürfen. Dies verbieten aber viele Feministinnen.
Frau Kelle schreibt auch viel über die mittlerweile sehr schwachen Männer.
Sie beschreibt diese Männer im Detail. Leider beschreibt sie kein positives Beispiel eines "echten" Mannes und gibt auch wenig Beispiele wie eine "echte" Frau leben kann. Der Fokus liegt darauf, das absurde Weltbild der Feministen zu kritisieren. Diese Kritik ist jedoch auch wichtig und richtig.
55 Kommentare11 von 17 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2013
die autorin liegt wirklich richtig: wie wehleidig unsere gesellschaft geworden ist. frauen sollten übergriffige männer auf die finger hauen. aber nicht den flirt an sich verhindern wollen.
11 Kommentar24 von 38 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2013
GEWITZTER TITEL
Der ironisch-witzige Titel erzählt fast schon das halbe Buch. So sehr sich die einen über seinen erfrischenden Tonfall freuen, so sehr werden Betroffenheitsrhetoriker einen vorwurfsvollen Unterton wahrnehmen, den sie für gefährlich halten. Diese Empfindlichkeit ist natürlich übertrieben, denn in einen Titel etwas Böses hineinzulesen, dem die Autorin Birgit Kelle im Text in aller Klarheit widerspricht, ist ja irreführend. Richtig ist freilich, daß man in der Tat schon dem Titel entnehmen kann, daß die Autorin vor allem ihren Geschlechtsgenossinnen die Leviten liest. Man darf befürchten, daß die Gruppe der ängstlich konformistischen Männer ungeschoren bleibt.

POSITIV
Es schon wieder viele Jahre her ist, daß eine Eva Herman versucht hatte, etwas Pluralismus in die Geschlechterrollendebatte hineinzubringen, bevor sie vom Medien-Mainstream (allen voran die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten) aus dem öffentlichen Diskurs unserer ihrem Selbstverständnis nach liberalen Gesellschaft ausgeschlossen wurde (s. Wer zuerst 'Autobahn' sagt, hat verloren: Der Fall Eva Herman - Eine rhetorische Argumentationsanalyse). Daher muß man den vorliegenden spritzigen Versuch, die Debatte zu beleben, einfach begrüßen. Was aber nicht heißt, daß man jedes Argument darin als stichhaltig akzeptieren kann. In der gerade erwähnten Argumentationsanalyse zu Herman wird übrigens dargelegt, daß Hermans Argumente im Kern schwach waren, gleichzeitig wird aber ihre Diffamierung durch den antiliberalen Mainstream scharf kritisiert.
Eva Herman hatte jedenfalls ihre Argumente mit schwerem Ernst vorgetragen, dagegen versucht es die vierfache Mutter und studierte Juristin Kelle vor allem mit Humor und Leichtigkeit. Z.B. wenn sie davon erzählt, als sie ihre Kinder stillte, daß es eine Umstellung war, "plötzlich als lebende Milchbar zu fungieren". Auch ihr Spott ist kurzweilig, wenn sie krude Passagen feministischer Texte zitiert und den Begriff der Schwangerschaftsunterbrechung kritisiert, der so aberwitzig wäre, wie wenn man Tötung als Lebensunterbrechung umetikettieren wollte. Dieses Buch wird der von bierernsten dogmatischen Positionen beherrschten gesellschaftlichen Debatte bestimmt gut tun.

NEGATIV
Allerdings gibt es auch eine Reihe von Schwachpunkten, die ich bei aller Sympathie für die Autorin nicht verschweigen will. Ich konzentriere mich auf zwei:

► Die Medienmechanismen
kommen bei Frau Kelle viel zu kurz. In der antiliberalen Meute, die über Eva Herman herfiel, hatten sich die studierte Philosophin und Krimiautorin Thea Dorn und natürlich Alice Schwarzer hervorgetan, aber es war der feige männliche Mainstream, der Herman exekutiert hat. Birgit Kelle will sich vom Feminismus nicht ihren Lebensweg diktieren oder herabsetzen lassen, aber sind es nicht standpunktlose, konformistische Männer und Frauen, die aus schierer Angst unmodern zu erscheinen, die Gender-Agenda mit übertriebener Eifrigkeit unterstützen? So viele doktrinäre Feministen (m/w) gibt es doch gar nicht, daß die die absurde Umbenennung des "Fußgängerüberwegs" in "Fußgänger_innenüberweg" o.ä. ohne die Hilfe der Opportunisten durchsetzen könnten. Peter Sloterdijks Wort von einem Käfig voller Feiglinge hat - meine ich - in den deutschen Debatten eine breite Gültigkeit.

► Polemik und Humor
haben auch eine Kehrseite. Es klingt für's erste lustig, wenn Kelle FEMEN kritisiert. So leid es mir aber tut: Sie hat den kulturellen Hintergrund überhaupt nicht verstanden. Die folgende Kritik ist ein Beispiel dafür, daß lustig nicht hilft, wenn das Argumenationsniveau zu flach ist:

• "Den Busen blank ziehen" ODER "Den Busen blankziehen" ?
Kelles Unverständnis geht schon mit der Rechtschreibung los. Obwohl ansonsten sehr souverän bemüht sich Kelle krampfhaft um die amtliche deutsche Mainstream-Rechtschreibung, kriegt sie aber nicht auf die Reihe: Blankziehen, wie sie es versteht, schreibt man in einem Wort. Der andere Ausdruck "blank ziehen" (in zwei Wörtern) beschreibt einen möglicherweise schmerzhaften Vorgang, wenn es um Körperteile geht. Da Juristen gut Deutsch können, kann das keine Wissenslücke sein. Auch Kelle unterliegt also den Mechanismen von Angst, Gehorsam und Konformität. Vielleicht schont sie deshalb die Gruppe der konformistischen Männer. Aber das war erst das Florett, nun kommt (leider) der Säbel:

• ZU KELLES FEMEN-KRITIK
Kelle schreibt: "… Und während wir über würdelose Werbung mit Frauenkörpern debattieren, ziehen sich vor Millionenpublikum reihenwejse junge Frauen freiwillig für Heidi Kium bis auf Unterwäsche aus, um mit nichts anderem zu punkten als mit ihrem guten Aussehen. Oder nehmen wir diese schizophrene Femen-Invasion - diese jungen Frauen, die neuerdings bei jeder Gelegenheit ihren Busen in der Öffentlichkeit blank ziehen, angeblich, um damit auf die Würde der Frau aufmerksam zu machen, gegen ihre Unterdrückung durch Staat/Kirche/Konventionen, gegen ihre Degradierung als Sexualobjekt. Also mit nackter Haut gegen nackte Haut protestieren." Verstehen müsse man das nicht, meint sie. "Das sei so, als würden Vegetarier ein zünftiges Grillfest veranstalten, um gegen den Verzehr von Fleisch zu protestieren." Soweit Kelle. Das klingt wie gesagt witzig, dokumentiert aber nur ein Wissensdefizit der Autorin.

• Davon abgesehen, daß man die FEMEN-Akte sehr wohl verstehen kann und auch muß, ist es doch ganz pfiffig, wenn zwei Femen-Aktivistinnen mit der Beschriftung "Heidi Horror Picture Show" auf dem blanken Oberkörper auf Heidi Klums Model-Bühne von "Germany's Next Topmodel" stürmen, wie im Mai 2013 geschehen. Wer wüßte denn eine originellere Aktion?

• Das "Blankziehen" der weiblichen Brust hat einen gut erforschten kultur-anthropologischen Hintergrund (s. Der Mythos vom Zivilisationsprozess: Der Mythos vom Zivilisationsprozeß: Band 3: Obszönität und Gewalt: BD III ). Es handelt sich dabei tatsächlich um eine Aggression (obwohl es in anderem Kontext auch eine versöhnende Entblößung gibt). Der Ethnologe Hans-Peter Duerr verwendet dafür den Fachausdruck des sog. "aggressiven Brüsteweisens". Er schreibt in seinem dritten Band in §2 "Die aggressive Entblößung der Brüste", daß, nachdem er in einem Seminar an der Universität Zürich das >aggressive Brüsteweisen< der Frauen erläutert hatte, sich eine Studentin zu Wort gemeldet und erzählt hätte, sie habe unlängst in einem heftigen Wortgefecht mit einem jungen Mann ihre Bluse aufgerissen und ihrem Kontrahenten die entblößten Brüste entgegengehalten. »Es sei einfach über sie gekommen«, sie habe nichts dagegen tun können, habe aber ihre Brüste wie eine Waffe empfunden. Weiter heißt es bei Duerr: "Geradezu Berühmtheit hat jene Episode erlangt, die sich am 22. April 1969 im Hörsaal VI der Frankfurter Universität abgespielt hat: "Zwei Studentinnen traten vor den auf dem Podium lehrenden Theodor W. Adorno und vertrieben den Gesellschaftskritiker mit ihren entblößten Brüsten aus dem Saal. »Nicht nackte Gewalt war es«, schrieb später ein Kommentator, »was den Philosophen stumm machte, sondern die Gewalt des Nackten«.
Natürlich sind die FEMEN-Aktionen damit nicht sakrosankt, aber wer sie kritisieren will, muß es auf dem richtigen Niveau tun.

FAZIT
Das Buch von Birgit Kelle ist auf alle Fälle lesenswert. Sie belebt auf charmante und humorvolle Art die von der bundesdeutschen Meinungsbesitzerszene dominierte Debatte zum Thema Geschlechterfragen. Man darf aber auch nicht zuviel erwarten. Es ist so, als ob Kelle mit einem lustig bunten Segelflugzeug in den schwer gesicherten feministischen Luftraum eingeflogen ist. Sie hat damit zu verstehen gegeben, daß die weiblichen und männlichen Feministen die Lufthoheit in der Debatte nicht gepachtet haben. Auch wenn es nur ein sympathisch frecher Aufklärungsflug war, hat sie ihren Applaus verdient.
55 Kommentare32 von 55 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2015
Das Buch hat in etwa das Niveau der Beiträge (oder sollte ich sagen: unqualifizierten Aufregungsversuche?) der Autorin bei Hart aber Fair - also keines. Von einem völligen Fehlverständnis des Feminismus bis hin zur Gegenüberstellung von echter, wissenschaftlicher Forschung mit Stammtischparolen und "aber ich kenne jemanden, auf den trifft diese Studie gar nicht zu". Aufgrund der unsachlichen, schlecht begründeten Argumentation ist hier nicht einmal ein Mehrwert insofern zu gewinnen, die Positionen der Gegenseite kennenzulernen. Dazu bräuchte es nämlich echter Argumente. Mit Akzeptanz oder Toleranz für Frauen, die sich entscheiden, zuhause zu bleiben, hat das nichts mehr zu tun.
Reine Geld- und Zeitverschwendung.
0Kommentar14 von 39 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden