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199 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn
Dieses Buch der Kolumnistin Birgit Kelle wird für Debatten sorgen.

Denn das, was sich die 38- jährige vierfache Mutter hier von der Seele schreibt, ihr Aufbegehren gegen einen mainstream, der ihren eigenen Lebensentwurf als gescheiterte Existenz ansieht wird von vielen Frauen vor allem belächelt werden. Doch:
„Ich bin es leid, das...
Vor 11 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Leseverweigerung schon aufgrund des mysogenen Titels
Birgit Kelle hat im Rahmen der Aufschrei-Debatte, in der Frauen bei Twitter schlicht in je 140 Schriftzeichen berichtet haben, wie sie belästigt, bedroht, vergewaltigt und genötigt worden sind, diesen Frauen geantwortet: "Dann mach doch die Bluse zu!"

Ich habe auch bei Twitter gepostet. Bei mir fing es an, als ich 13 war. Ich konnte meinen...
Vor 6 Stunden von Jeanne veröffentlicht


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199 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn, 3. September 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch der Kolumnistin Birgit Kelle wird für Debatten sorgen.

Denn das, was sich die 38- jährige vierfache Mutter hier von der Seele schreibt, ihr Aufbegehren gegen einen mainstream, der ihren eigenen Lebensentwurf als gescheiterte Existenz ansieht wird von vielen Frauen vor allem belächelt werden. Doch:
„Ich bin es leid, das immer wieder zu erklären, zu entschuldigen, zu rechtfertigen. Es ist mein gutes Recht, mein Leben so zu leben, wie es mich glücklich macht. Ich habe nur dieses eine. War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf? Leben wie ich will?“

Doch es ist anders gekommen: „ Eine Frau, die sich als Mutter begreift, oder, Gott behüte, als Hausfrau, kann abdanken. Die einen werfen ihr vor, sie sei nicht emanzipiert, die anderen, sie sei faul, die Dritten, sie würde sich aus ihrer Eigenverantwortung als Frau stehlen und von einem Mann aushalten lassen. Nicht zuletzt bleibt sogar der Vorwurf, sie würde durch ihr rückständiges Verhalten die Emanzipation ihrer Geschlechtsgenossinnen verhindern.“

Und die Medien unterstützen das auf breiter Front. Dort „finden Mütter als überforderte Wesen statt, deren Lebensstil überwunden werden muss, hin zu einem befreiten Leben als Frau. Das Kind ist dabei logischerweise ein Klotz am Bein, wird aber dennoch händeringend gesellschaftlich gebraucht. Ein Dilemma. Aber als Lösung dafür bauen wir ja jetzt Krippen.“

Ähnlich wie Norbert Blüm das unlängst in einem Zeitungsartikel behauptet hat, dient dies alles letztlich dazu, das, was man früher unter einer Familie verstand, zu zerstören. Doch ohne Familie wird unsere Gesellschaft ärmer werden, davon ist nicht nur Birgit Kelle überzeugt, sondern auch der Rezensent, der vor zehn Jahren seinen Beruf aufgab und seitdem als Hausmann und Familienmanager einer Mehrgenerationenfamilie unter einem Dach gerne und mit viel Befriedigung arbeitet. Sie wird „ärmer an Zuwendung, ärmer an Mitgefühl, ärmer an Toleranz, ärmer an Liebe.“ Heute geben die Menschen ihre Kinder in die Krippe und übermorgen diese ihre Eltern in ein Heim.

Birgit Kelle hofft auf die Unterstützung der Männer, von denen „echte“ gebraucht würden. Denn immer mehr Männer begreifen, dass die Emanzipation der Frauen an vielen Stellen in eine andere Qualität sich verändert, nämlich dorthin, dass nun umgekehrt Männer benachteiligt werden. „Männer lassen sich zu Recht nicht einfach in Sippenhaft nehmen für die lange Unterdrückung der Frau. Sie sind eine neue Generation, sie haben keine Schuld abzuarbeiten und auch nichts wiedergutzumachen.“

Männer und Frauen sind unterschiedlich und Birgit Kelle weist mit vielen Beispielen immer wieder darauf hin. Und sie unterstützt eine Haltung, die auch der Rezensent in seinem Leben und seinem Lebensentwurf teilt:
„Es braucht nämlich keine Gleichstellung in allen Lebenslagen, kein Aufrechnen von Ämtern und Hausarbeit und auch kein Aufrechnen von Geld, wenn man mit Respekt und Wertschätzung zwischen Mann und Frau kommuniziert. Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn, der alle dazu verleiten soll, das gleiche Leben zu führen, egal, ob Mann oder Frau. Wir brauchen keine Austauschbarkeit der Geschlechter, kein Gender-Mainstreaming, das uns einreden will, unsere angeborene Weiblichkeit sei nur ein Fehler unsere Erziehung und die angeborene Männlichkeit in der Regel ein Problem.“

Ich wünsche dem Buch nicht nur eine weite Verbreitung( es wird ja schon gut verkauft kurz nach seinem Erscheinen) sondern auch eine ernsthafte Rezeption.
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127 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Pflichtlektüre für jede Frau und Herzblut-Mutter !, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Danke, Frau Kelle, für dieses Buch! (Ich habe es gestern Nachmittag erworben und bereits heute früh um 2:00h ausgelesen gehabt....) Sie sprechen mir aus der Seele!(Auch wenn ich mich mit diesem Zitat wiederholen sollte...:-)...)

Endlich hat eine Frau und Mutter den Mut bewiesen, öffentlich anzuprangern, wie mütter-feindlich unsere Gesellschaft geworden ist; (Und das durch alle Schichten !)

So muss auch ich mir (als Mutter von vier Kindern und in Teilzeit-Stellung) bei jedem Familientreffen von der eigenen Verwandtschaft unter die Nase reiben lassen, dass ich im Gegensatz zu meinen drei Geschwistern (alle kinderlos und ledig, aber beruflich SEHR erfolgreich) eine "gescheiterte Existenz" darstelle;
muss mich fragen lassen, was ich denn "den ganzen Tag treibe", wenn ich doch nur dreimal in der Woche "wirklich arbeiten gehe"; und dass es doch sehr "bequem" von mir wäre, mich vom Vater meiner Kinder "aushalten" zu lassen; Ob ich mir denn keine Gedanken um meine Renten-Ansprüche machen würde ?
Wozu ich denn damals überhaupt studiert, wenn ich jetzt mein Potential vergeude?
Da solle ich mir doch mal ein Beispiel an meiner Cousine nehmen, die gerade ihr erstes Kinde bekommen hat und schon nach 8 Wochen wieder vollzeit in ihren Beruf eingestiegen ist!

Auch in Internet-Blogs wird man als Mutter gerne mal diffamiert.
(Siehe die Homepage von FRAU-TV zum Thema Familienförderung).
Dort wird man inzwischen mehrheitlich als "Sozial-Schmarozerin" bezeichnet, wenn man seine Kinder selbst erzieht. Und das nicht, weil man Sozialleistungen und Harz4 bezieht, sondern "weil sich all dieses Mamies dank des Ehegatten-Splittings auf Kosten der fleißigen(!) Frauen ein faules Dasein gönnen - mit Verlaub: Solche Leute sind zum Kotzen !!!" (O-Ton.)
- Vielen Dank.

Auch im Bekanntenkreis wimmelt es von Leuten, die sich "bewusst gegen Kinder und das traditionelle Familien-Bild" entschieden haben - und die scheint`s auch noch sehr stolz darauf sind.

An allen Ecken und Enden muss man sich rechtfertigen;
dass man gerne Zeit mit den Kindern verbingt, dass man gemeinsame Mahlzeiten und selbst gekochtes Essen als Bereicherung empfindet, und dass man sich auch in Schule und Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert... (woher sollen denn all die "Lese-Mütter" kommen, wenn wir sie alle nach der Geburt wieder in die Büros schicken ???)

Ja, ich gehöre zu den Müttern, die die Freunde ihrere Kinder nicht nur dem Namen nach kennen, sondern auch persönlich! Ich backe und bastle mit ihnen, ich lese vor, lasse mit ihnen den Drachen steigen und übe das kleine Einmaleins... - und das alles auch noch gern.

Ich bin es leid, mir vorwerfen zu lassen, dass mein Leben deshalb "sinnlos" sein soll.

Insofern finde ich, dass das Buch von Frau Kelle eine Pflichtlektüre für jede Frau und Mutter sein sollte!
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männer sind anders, Frauen auch, 28. September 2013
Von 
Raumzeitreisender (Lummerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Autorin Birgit Kelle streitet dafür, dass Frauen ihren Lebensweg frei wählen können und fordert staatliche Unterstützung für diejenigen, die ihre Kinder selbst erziehen möchten. Mit den Auswüchsen des Feminismus hat sie Probleme. "Ein Konzept, oder sagen wir besser, eine Ideologie, die angetreten ist, uns alle gleicher zu machen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzuheben, hat Verwirrung hinterlassen, aber keine Erfolge." (8) Sie pocht darauf, ihr Leben so zu führen, wie es sie glücklich macht. "War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf?" (11)

Die Autorin analysiert die Debatte um Sexismus im Fall Brüderle und insistiert, dass es ein asymmetrisches Verhältnis zwischen den Geschlechtern gibt. Das wird u.a. deutlich, bei den Ausführungen im "Stern" zum Fall. "Es geht nicht darum, wie der dumme Spruch gemeint ist, es geht darum, wie er ankommt." (32) Was wäre, wenn Männer sich auf den gleichen Standpunkt stellen würden, dass es nicht entscheidend ist, was Frau sagt oder ausstrahlt, sondern wie es beim Mann ankommt?

Im zweiten Kapitel geht die Autorin auf ihren eigenen Lebensweg ein. Dieser individuelle Lebensweg prägt zweifelsohne auch ihre Einstellungen und Vorstellungen. Als Mutter von vier Kindern fragt sie, wer eigentlich Politik im Interesse der Mütter macht? Wer kämpft für ihre gesellschaftliche Anerkennung im Hinblick darauf, was sie für die Gesellschaft leisten? "Die Antwort ist einfach: niemand - und schon gar nicht der Feminismus." (47)

Die Feministinnen betreiben ein einseitiges Spiel, wie Autorin Kelle deutlich macht. Hausfrauen und Mütter gelten als nicht befreit, als ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Der Fall, dass Mütter mit ihrer Rolle Glücklichsein können, ist nicht vorgesehen, obwohl europaweite Studien das belegen. Über sechzig Prozent aller Mütter würden am liebsten zuhause bleiben, bis das Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Die reale Politik unterstützt das nicht.

Der Feminismus zielt darauf ab, die natürliche Bindung zwischen Eltern und Kind zu kappen. Mutterschaft soll auf ein Minimum reduziert werden. Sie wird in kapitalistischer Manier als ein Hindernis für den Arbeitsmarkt interpretiert. Niemand fragt danach, welche Folgen emotionale Distanz zu den eigenen Kindern in der Zukunft haben kann.

Autorin Kelle untersucht Gender- Mainstreaming, eine Ideologie, die Geschlechterrollen zu sozialen Konstrukten erklären will. Dies steht nicht nur im Gegensatz zur wissenschaftlichen Forschung, sondern auch zum Empfinden der meisten Menschen. "In einer klassischen Top-down-Bewegung, von oben nach unten, ist diese Ideologie also über uns gekommen." (87) Fakt ist, Menschen werden nicht geschlechtsneutral geboren. Die Biologie lässt sich nicht ausblenden.

Mit der Quotenregelung, einer Zwangsmaßnahme zur Förderung von Frauen, werden, so will es die Politik, Quotenfrauen geschaffen. Ist das im Interesse der Frauen, die eine Karriere auch aus eigener Kraft schaffen würden? Respekt muss erarbeitet und nicht per Gesetz verordnet werden. Birgit Kelle macht deutlich, dass die Argumentation zur Einführung einer Quote selbst unter Gender- Aspekten paradox klingt. Auf der einen Seite wird thematisiert, das es so etwas wie typisch weiblich und typisch männlich überhaupt nicht gibt, auf der anderen Seite will man ein Gesetz, das explizit nach Geschlecht unterscheidet.

Ausführlich geht Birgit Kelle auf das Betreuungsgeld ein. Auf der einen Seite ist der Staat bereit, Krippenplätze für 1200,- € pro Kind und Monat einzurichten, auf der anderen Seite sind 150,- € Betreuungsgeld und damit verbunden Einsparungen bei den Krippenplätzen kein Thema. Warum werden Eltern nicht gefragt, wie sie das Geld am liebsten einsetzen würden? "Tatsächlich bedient eine Politik, die Frauen unbedingt und möglichst schnell nach der Geburt in eine Berufstätigkeit drängen will, nichts anderes als wirtschaftliche Interessen." (138)

Die Autorin setzt sich mit Konstellationen von Lebenspartnerschaften auseinander. Noch besteht die "normale Familie" aus Mutter-Vater-Kind, aber Patchworkfamilien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind im Kommen. Warum sollten Rentner- WGs nicht auch fordern, als Lebenspartnerschaft eingetragen zu werden. Unklar ist, wer denn in Artikel 6 des Grundgesetzes gemeint ist, wenn von "Förderung der Familie" die Rede ist. "Fakt bleibt: Obwohl totgesagt, existiert [herkömmliche] Familie munter weiter." (168)

Wer eigene Kinder großzieht, leistet keinen Beitrag für das System. "Hätte ich jedoch mit meiner Nachbarin die Kinder getauscht … und hätten wir uns gegenseitig für die Arbeit als Tagesmütter bezahlt, dann wären wir voll berufstätig gewesen und bekämen die Anerkennung der Gesellschaft und der Rentenkasse." (177) Seltsame Welt.

Zahlreiche Statistiken belegen, dass Jungs die Verlierer der heutigen Zeit sind. Sie bleiben häufiger sitzen, brechen häufiger die Schule ab, bleiben häufiger ohne Ausbildung, werden häufiger kriminell und verhaltensauffällig als Mädchen. Und niemand sieht Grund zum Handeln. Sozialkonformes Verhalten ist heute weibliches Verhalten; jede Rangelei unter Jungen wird zum Drama erklärt. "Wir brauchen die Anerkennung der Unterschiede und keinen Gleichheitswahn, der dazu verleiten soll, das gleiche Leben zu führen, egal, ob Mann oder Frau." "Der "durchgegenderte", geschlechtsneutral erzogene Einheitsmensch ist kein Erfolgsversprechen, sondern eine Horrorvision." (209)

Wir leben in einer Welt, in der auf Europaebene gefordert wird, den Begriff "Mutter" als eine "sexistische Stereotype" zu bekämpfen. Unsere Gesellschaft wird ohne Familien ärmer werden. Birgit Kelle hat das, wie viele andere auch, erkannt und, im Gegensatz zu vielen anderen, auch publiziert. Es gelingt ihr, Widersprüche in unserer heutigen von Feminismus und Gender- Mainstreaming geprägten Gesellschaft plausibel aufzuzeigen. Sie schafft damit eine Gegenthese zu dem Gleichheitswahn in den Medien und in der Politik.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Satz ist lesenswert., 9. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Frau Kelle beschreibt sehr kurzweilig die aktuelle Zwangslage der Frauen. Der vor 50 Jahren sicherlich nützliche Feminismus bewegt sich immermehr von den Bedürfnissen der heutigen Frauen weg. In einer freien Demokratie wie Deutschland muß es doch möglich sein, so zu leben wie man das möchte. Wir haben nur das eine Leben. Frau Kelle führt sehr schön an, dass Frauen immernoch wie vor 100 Jahren unter Zwang stehen nur die Aufseher bzw. -innen haben sich geändert. Heutzutage müssen wir uns rechtfertigen, wenn wir uns um unsere Kinder kümmern wollen, obwohl wir promoviert sind. Das Durchschnittsalter einer Frau ist ca.80 Jahre in Deutschland. Da ist es doch kein Problem sich 10 davon, um seine Familie zu kümmern. Man kann auch über 40 noch Karriere machen. Neulich las ich ein Zitat , leider weiß ich nicht mehr von wem" Man kann alles haben im Leben, aber nicht gleichzeitig". Und dies wird erwartet! Karriere machen und künftige Steuerzahler gebären, um die will sich aber dann der Staat kümmern. Das Ergebnis sind ausgelaugte und dauermüde Eltern, die nichtmal in der Lage sind, nebenbei ein Buch zu lesen. Die Kinder werden zum Psychiater geschickt und mit Ritalin ruhiggestellt, wenn sie nicht ins Schema passen und mehr Zuwendung benötigen. Sie haben im Zeitplan der Eltern zu funktionieren. Da bleibt keine Zeit mehr für individuelle Entwicklung.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimme der Mehrheit, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Buch! Birgit Kelle trägt Vieles zusammen, was zwar den Meisten - gerade auch Frauen! - aus der Seele spricht, sich aber die Wenigsten - Männer schon gar nicht - noch zu sagen trauen. Dem realen Leben, einer weitgehend harmonischen Ergänzung von Mann und Frau, steht eine gigantische, von Politik und Medien protegierte "Ideologieindustrie" gegenüber, die freien Frauen (und Männern) vorschreiben will, wie sie zu leben haben, ihre Kinder zu erziehen haben oder wie Vorstandsetagen auszusehen haben. Zu diesem Zweck werden - bar jeglicher demokratischer Legitimation - "Querschnittsaufgaben" wie "Gender Mainstreaming" auf allen Ebenen nicht nur propagiert, sondern durchgedrückt. Wenn's auf die sanfte Tour nicht funktioniert, muss halt die knallharte monetäre Schiene gefahren werden (z.B.: über 1000 Euro monatliche Krippenplatzsubventionierung versus läppische 100 Euro Betreuungsgeld) oder müssen per Gesetzbuch Quoten eingeführt werden. Komischerweise warten wir aber alle noch auf den Quoten-Mann im Kindergarten oder in der Grundschule.
Das Buch ist harte Kost. Ich habe Birgit Kelle beim Lesen immer bedauert, dass sie für die Recherchen zu diesem Buch diesen ganzen pseudo-emanzipatorischen Schmus von Beauvoir bis Butler lesen musste. Aber zum Glück zeigt sie auf jeder Seite auch, wie sehr sie diesen miesmacherischen und "familiophoben" Konkurrenzphantasien überlegen ist.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frau Kelle spricht auch mir aus der Seele, 5. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Es ist so wohltuend, dieses Buch zu lesen! Frau Kelle hat so eine klare Sicht auf so viele Themen, die mich auch bewegen. Endlich mal eine andere Sichtweise als die, die man jeden Tag in den Medien und den Diskussionen zu lesen bekommt. Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für alle, die es Leid sind, sich für ihre persönliche Entscheidung für die Familie, für die Kinder, gegen die Karriere, etc. rechtfertigen zu müssen. Dieses Buch bestärkt mich als Frau und Mutter und unser gewähltes Familienmodell. Ebenso die Themen Feminismus, Quotenfrauen, Sexismusdebatte sind wunderbar analysiert und kommentiert. Mit ihrer klaren und humoristischen Art, die Dinge beim Namen zu nennen, hat Frau Kelle genau meine Linie getroffen. Vielen Dank an die Autorin für dieses Buch!
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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich spricht auch mal eine Mutter!, 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
2/3 aller Eltern WOLLEN garkeine Krippenbetreuung, trotzdem wird ihnen unterstellt, dass sie es eigentlich zu wollen haben.

In Zeiten, in denen kinderlose Alt-1968er und Grüne sowie Gender-Fanatikerinnen unsere Familienpolitik bestimmen, bleibt die Mehrheit der tatsächlichen Eltern und Kinder auf der Strecke.
Und wir sagen nichts, melden uns nicht zu Wort, schließlich meinen wir alle gegen uns zu haben.

Aber ist das auch so? Immerhin geht aus repräsentativen Umfragen regelmäßig hervor, dass eine eindeutige Mehrheit sich die ersten Lebensjahre der eigenen Kinder doch anders vorstellt, als das wenige Monate alte Kind in fremde Obhut geben zu müssen um einem schlecht bezahlten Job nachgehen zu können. Wird diesen Eltern eine Wahl gelassen? Kinder kriegen ja, aber selbst erziehen nein, denn die Wirtschaft ruft und all die Alten wollen auch von uns für einen Hungerlohn gepflegt werden. Nachtschicht, Arbeit am Wochenende etc. Wir Frauen sind ja dumm genug.
Und unsere Kinder? Die werden in der 24-Stunden Krippe verwahrt und sollen in fremden Betten schlafen. Wer das bestimmt? Zumindest nicht die Eltern, die immerhin ein Vielfaches dessen leisten, was Kinderlose leisten.

Und warum die Mutter eines Babys in die Betriebe zurückjagen, wenn sie auch zwei Jahre später zurückgehen kann? So problematisch scheint die Arbeitsmarktlage nicht zu sein, wenn wir Fachkräfte schon nach einer Auszeit von lediglich 3 Jahren angeblich nicht gebrauchen können. Warum nicht mehr Teilzeitmöglichkeiten, Ausbildungen auch für 40-jährige Mütter? Immerhin arbeiten sie noch gute 30 Jahre, warum da nicht in eine Ausbildung investieren? Warum lassen wir die Wirtschaft wieder so billig davon kommen?

All diese heiklen Themen spricht Frau Kelle in ihrem Buch an und stellt sich damit gegen einen Zeitgeist, der uns immer mehr den Mund verbietet. Minderheiten die Mehrheiten bevormunden, scheinbar geht es immer schlimmer!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich offene und begründete Worte zur Situation der Familie!, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
"Es spricht mir aus der Seele..." Ein sehr mutiges Buch gegen einen frontal wider die Natur gerichteten, von einer Minderheit von verpolten IdeologInnen erzwungenen Zeitgeist... Das Buch zeigt die unheilvolle Strömung auf, wie die normale Familie als Kern jeglicher Sinnhaftigkeit und Keimzelle unserer Gesellschaft immer mehr belastet und bekämpft wie auch die ungeheure Leistung der normalen, natürlich gebliebenen Frau als Mutter ihrer Kinder in abstoßender Weise herabgewürdigt und entwertet wird. Dabei sind Mütter (und Väter), die ihre Kinder liebevoll und verantwortungsvoll als gesunde, mitfühlende Menschen aufziehen, die eigentlichen Leistungsträger einer Gesellschaft. Geld zerrinnt, Kinder bleiben.
Das Buch zeigt allerdings auch eine schwere Mitschuld an dieser Entwicklung auf: Die Normalen gehen nicht auf die Barrikaden, sie lassen jeden Irrsinn mit sich machen, die Politik dient nur noch ihren eigenen Interessen, nicht mehr denen der Familie...
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Und sie bewegt sich doch...", 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Manchmal erinnert Birgit Kelle tatsächlich an Galileo Galilei, der eine einfache Wahrheit aussprach, die aber von der herrschenden Meinung nicht toleriert wurde. Wenn sie nämlich deutlich sagt: " Mann und Frau unterscheiden sich doch!", dann riskiert sie den gesellschaftlichen Bann...

Warum? Damit niemand diskriminiert wird.
So wertvoll wie es ist, andere Menschen nicht zu diskriminieren, so sind dennoch heute die Maßstäbe in der öffentlichen Wahrnehmung verschoben.
So wird es beispielsweise in den Feuilletons bejubelt, das Intersexuelle nun nicht gleich bei der Geburt, einem Geschlecht zugewiesen werden, sondern damit abwarten können (was gut ist), aber es wird dabei übersehen, dass hier schlicht ein altes Recht wieder belebt wird, denn schon in Preussen, war es möglich in einem solchen Fall bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu warten.
Die Dualität der Geschlechter wurde damals keinesfalls in Frage gestellt.

Nun aber zurück zum Buch, bevor genau das passiert, was Kelle beklagt: Die klassische Familie gerät aus dem Fokus der Aufmerksamkeit.
Und das hat inzwischen spürbare politische Folgen: Familien, die sich entscheiden zumindest in der Kleinkindphase viel Zeit mit den Kindern zu verbringen, werden mittlerweile politisch benachteiligt.
Und die Mütter, die immer noch in der Mehrheit beruflich zurückstecken, gehen durch das geänderte Unterhaltsrecht und mangelnde Rentenansprüche ein hohes finanzielles Risiko ein.

Hinzu kommt die inzwischen allgemein übliche gesellschaftliche Abwertung traditioneller Familien als Patriarchen und Heimchen am Herd, dabei sind viele Frauen dankbar, wenn ihnen ein Mann vor allem in der Kleinkindphase den Rücken auch finanziell stärkt. Also: Solche Männer werden gesucht!

Birgit Kelle gilt als politisch inkorrekt und wird immer wieder politisch diffamiert, dabei habe ich in dem Buch keinen Satz gelesen, der einer anderen Gruppe abspricht, so zu leben wie sie will, diese beleidigt oder abwertet.
Sie setzt sich für die Familie aus Vater-Mutter-Kind(ern) ein, aber nicht, weil sie gleichgeschlechtliche Paare abwertet, sondern, weil sie vom Optimalen für das Kind ausgeht.
Wer etwa behauptet beispielsweise für ein kleines Mädchen wäre es irrelevant, ob es von 2 Vätern aufgezogen wird oder von Mutter und Vater, der verkennt die Realität.
Ich jedenfalls möchte diese Nähe und Vertrautheit zu meiner Mutter, besonders auch in bestimmten Phasen der Jugend nicht missen, auch wenn man zugleich einen wirklich tollen Vater hat. Das auszusprechen hat nichts mit Diskrimierung zu tun, sondern mit verantwortlichen Überlegungen zum Kindeswohl.
Schade, dass das politische Klima in diesem Bereich derzeit so aggressiv ist!

Kurzum: Dieses Buch ist wirklich wertvoll. Es ist schlau und unterhaltsam geschrieben und ein wohltuender und notwendiger Kontrapunkt in der aktuellen Geschlechterdebatte.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn (Gebundene Ausgabe)
Endlich mal eine Frau, die sich klar und deutlich zu Ihrer Entscheidung bekennt, Kinder zu bekommen und ihnen dann zur Seite zu stehen, damit aus ihnen glückliche Menschen werden. Die sich durch das tagtägliche Gerede über Emanzipation - wie sie aus staatlicher und gesellschaftlicher Sicht zu sein hat - nicht beeinflussen und manipulieren lässt. Was heißt Emanzipation: Dass ich als Frau selbst entscheide, wie ich mein Leben führe: Ob ich berufstätig sein will oder ob ich für meine Familie, meine Kinder sorge. Die Frauen haben sich lange genug ein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn sie sich für das 'Nur-Hausfrau-Sein' entscheiden. Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder für unsere Kinder entscheiden. Eine Frau Schwarzer, für die ein Mann per se schuldig ist, weil er nun einmal ein Mann ist, kann eine solche Entscheidung nicht verstehen, weil sie auf diesem Auge blind ist. Auch eine Frau v.d.Leyen kann nicht mitreden. Sie kommt aus einem reichen Elternhaus, musste ihre Kinder für die eigene Berufstätigkeit nie um 6 Uhr morgens aus dem Schlaf reissen, um sie dann (bei Wind und Wetter) fremden - manchmal unqualifizierten und unmotivierten - Leuten zu übergeben. Immer mehr Kinder haben gesundheitliche Probleme, wenn man die Besuche bei Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Schulpsychologen etc. betrachtet. Es gibt immer mehr Schulabbrecher. Sind das nicht Hilferufe, dass unsere Kinder mehr Aufmerksamkeit brauchen? Aufmerksamkeit in Form von Zuwendung, gemeinsamen Unternehmungen und vor allem Zeit, Zeit, Zeit. Es ist eine erfüllende Aufgabe, wenn ich sehe, dass aus einem hilflosen Baby ein selbstsicherer und glücklicher Mensch wird.
Wenn sich die Eltern einig sind, ihr gemeinsames Leben auf diese Art zu leben, können die Kinder nur profitieren. Dann bin ich als Frau mehr gefordert und habe mehr Verantwortung als jeder andere Beruf fordert. Es ist eine Verantwortung, die ich nicht delegieren kann, die mich aber zufrieden macht. Es ist an der Zeit, dass die Frauen sich nicht mehr manipulieren lassen - von wem auch immer.
Ein tolles Buch. Ich hoffe, viele (junge) Frauen lesen es und überdenken ihren Lebensplan. Und wenn sie zu der Erkenntnis kommen, dass es für sich ganz persönlich richtig ist, berufstätig zu sein - vollkommen in Ordnung. Wenn sie sich entscheiden, ihre Kinder selbst groß zu ziehen, dann sollten sie aber auch dazu stehen und mit sich ihrem Partner dafür entscheiden. Wenn das viele junge Menschen tun, muss irgendwann auch die ignorante Politikerkaste dies zur Kenntnis nehmen und kinderfreundliche Strukturen schaffen.
Erst wenn Frauen als Frauen entscheiden können und Männer als Männer und wenn die Gleichwertigkeit und die Andersartigkeit nebeneinander anerkannt werden, hat unser Gesellschaft Entwicklungsmöglichkeiten. Solange aber Frauen leben sollen wie Männer und Männer immer mehr weibliche Eigenschaften annehmen sollen, kann ein Zusammenleben nicht funktionieren. Das Buch hat mir bestätigt: Es ist in Ordnung, sich gut zu fühlen, 'nur Mutter' zu sein. Berufliche Erfolge sind schnell vergessen. Nicht vergessen wird eine glückliche Kindheit. Ich hatte beides: Berufstätigkeit und dann 'Kinderjahre', dann wieder Berufstätigkeit. Meine Kinder sind glücklich zuhause aufgewachsen. Wir - mein Mann und ich - haben diese Entscheidung nie bereut.
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Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn
Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn von Birgit Kelle (Gebundene Ausgabe - 2. September 2013)
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