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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2013
Sebastian Moll ist Weltmeister darin, durch nur eine einzige, mit gesundem Menschenverstand vorgetragene Frage ganze Ideologietürme zum Einsturz zu bringen. Etwa die Frage, warum wir Deutschen eigentlich so massiv zum Wassersparen angehalten werden, obgleich uns wenigstens diese Ressource in ausreichendem Maß zur Verfügung steht und man auch keine Wasserpipeline nach Afrika legen kann, um dem dortigen Wassermangel abzuhelfen. Solche Beispiele gibt Sebastian Moll in seinem Buch viele. Der erste Teil ist ein eigentlich erschreckender, dank der herrlichen Ironie des Autors aber gleichsam höchst amüsanter Ritt durch die Absurditäten des deutschen Gutmenschentums. Vom "Antispeziesismus" (ja, es gibt offenbar wirklich Ideolog(i)en, welche eine Vorrangstellung des Menschen gegenüber dem Tier als eine Art Rassismus ansehen - und das allen Ernstes!) über Gender Mainstreaming bis zur "grünen Gentechnik" geht die Reise.

Doch es bleibt nicht bei dieser Bloßstellung "politisch korrekter" Wansinnsideen und -taten! Sebastian Moll setzt dem letzlich grimmigen, weil stets ein schlechtes Gewissen pflegenden Gutmenschentum die Beschreibung eines Weges entgegen, auf dem der Mensch tatsächlich gut lebt. Stolz, Lebensfreude und Tatkraft sind dabei seine Wegweiser - und als Theologe versteht er das natürlich mit der christlichen Botschaft (die ja - ganz nebenbei - auch von "Gutmenschen" für sich vereinnahmt wird, siehe hierzu das ebenfalls sehr lesenswerte Moll-Buch "Jesus war kein Vegetarier"!) zu untermauern.

So ist dieses Buch nicht nur eine amüsant vorgetragene Kritik, sondern es wartet auch gleich mit dem wohldurchdachten Vorschlag einer wahrhaft "alternativen" Lebensweise auf.

Auf keinen Fall zu vergessen sind die herrlichen, äußerst treffenden Karikaturen, mit denen Cartoonist Thomas Plaßmann dieses Werk abrundet.
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am 26. September 2013
Mit hohem Ironiegehalt, intelligentem Humor und, wie zu erwarten, inhaltlich bestens ausgearbeiteten Querverbindungen nimmt dieses Buch den Leser mit auf eine rasante, spannende Reise durch die menschlische Gesellschaft, und offenbart deren Idiotien und Verirrungen zwar schonungslos, aber nie verletztend.
Selbst für nicht-Christen, auch die, die sich Treffen, um gemeinsam nicht-Christ zu sein, sind die Ausflüge und Anlehnungen der Themen an Religion und Christentum fesselnd und nachvollziehbar.
Sprachlich ist dieses Buch eine Perle, die Cartoons des Herrn Plaßmann sind dazu die Sahnecremehäubchen oben auf.
Angekommen auf der letzen Seite, wünscht sich der geneigte Leser, gleich weiter diskutieren zu können. Es fallen plötzlich so viele weitere Beispiele auf...
Dem Autor hat es tatsächlich doch nicht geschadet, die gleiche Schule wie Herr Rüttgers besucht zu haben.
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am 27. Januar 2014
Ein wunderbares Aphrodisiakum gegen Abstumpfung und geistige Verarmung kam neulich auf meinen Gabentisch:
„Du sollst nicht Atmen“ von Sebastian Moll, adeo-Verlag, mit Cartoons von Thomas Plaßmann.
Wie soll das denn funktionieren, wenn schon der Schutzumschlag zum Lachen anregt und so die eigene Lufthoheit gleich wieder herstellt? Titel, Format und Inhaltsverzeichnis versprechen kurzes und knackiges Lesevergnügen. Also dann, hineingeblättert: Schon im Vorwort und dem ersten Kapitel wird der große Schatten, der uns täglich umgibt, beim Namen genannt: Das Tum! Genauer gesagt: Das Pharisäertum! Seine aktuelle Inkarnation als Gutmenschentum und seine umgebende Gesinnungsethik, der Tugend-Terror, begegnen uns auf Schritt und Tritt.
Sei es als romantisch-verklärte Geisteshaltung oder auch im Choral der Fernheiler mittels verbaler Rezeptur: Gutmenschen springen nur allzu gerne gedankenlos auf den Zug der Zeit und stöhnen vereint „um Himmels willen“, derweil auf der Suche nach dem ökologisch unbedenklichen Leben der Mensch und sein menschlicher Wille stirbt, ja im gutmenschlichen Neusprech zum Feindbild wird. Der Schwarm-Intellekt der Gleich-Gültigen Gut-Gütigen wirkt! Stimmt! Aber:
Was tun, sprach Zeus – und siehe da, nicht nur die herrlich schotigen Zeichnungen, auch eine Zwischenbetrachtung des Autors verschafft mir Luft, mich aus der Kritik an den Zuständen umzupolen und vom „Tum“ zum „Tun“ zu finden: Sebastian Moll definiert das Tun in den folgenden Kapiteln als Stolz, Lebensfreude und Tatkraft und dies gelingt ihm hervorragend mit wirkungsvollen Anregungen: „Ich handle, also bin ich“ und „nichts braucht die Welt mehr als lebensfrohe Menschen“ gefallen mir persönlich am besten und ich werde – auch und gerade nach Lektüre dieses wunderbaren Buches – das Tun und die Freude am Leben nicht lassen. Dem Autor sei herzlich gedankt!
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am 23. September 2013
Mein Tip für mehr als nur Entspannung, auch zur Ermunterung für alle, denen der scheinbar unaufhaltsame Trend zur "political correctness" auf den "Keks" geht.
Als hätte der Autor die Debatte um den Veggie-Day vorausgeahnt! Mit dem Titel "Du sollst nicht atmen" gibt Sebastian Moll genau jenen Verbotsfetischismus wieder, der so typisch für unsere grünen Gutmenschen geworden ist. Verbote sollen alles lösen: Kein Fleisch, weniger Energie- und Wasserverbrauch, keine Plastiktüten, keine Zigaretten... dafür aber 'fair gehandeltes' Kokain. Das Schöne an diesem Buch ist, dass es nicht nur den Irrsinn der politischen Korrektheit bennent und der Lächerlichkeit preisgibt, sondern auch eine positive, dezidiert christliche Alternative dagegensetzt. Ein wahres Lesevergnügen - auch nach der Wahl.
Elegant geschrieben, mit kleinen und großen Spitzen gegen die Unvernunft der PC, und mit himmlich-biblischen Beispielen ...
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am 10. November 2013
Hallo,
ich beobachte immer mehr Leute, die sich über die zunehmende Radikalisierung der ökologischen Bewegung ärgern. Ich selbst trenne Müll richtig gern u.s.w., nur das Gehabe und die Wichtigtuerei von Veganern und anderen Spinnern geht mir auch auf den Zeiger. Aber warum soll man sich ärgern, wenn Lachen doch viel gesünder ist :-)
Timo
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am 28. November 2013
Ein großartiges Buch von Sebastian Moll. Schön, auf einen Bruder im Geiste zu treffen, der auch noch unterhaltsam schreiben kann. Er spricht mir voll aus dem Herzen und man könnte fast den Eindruck gewinnen, wir hätten unsere Bücher gemeinsam geschrieben.
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am 26. Oktober 2013
Beinahe hätte ich das Buch nicht gekauft: Wäre ich am PC und nicht am lahmen Smartphone mit seiner ausgeschöpften Internet-Flatrate, hätte ich schon früher erfahren, dass der Autor ein Dr. der ev. Theologie ist, und das Ganze wäre für mich wahrscheinlich gegessen: Manfred Lutz ist für mich die einzige Ausnahme von der Regel: "Keine christlichen Autoren!"
Doch den Theologen habe ich erst nach dem Kauf erkannt und las trotzdem weiter.
(Hier möchte ich die Empfehlungen von Amazon sehr hoch würdigen: zu 99% Volltreffer!)
Der Theologe Sebastian Moll erweist sich als ein Querdenker der ganz neuen Art: keine Bosheit, keine Verschwörungstheorien, aber echt krass; auch für mich, die ich schon das Meiste kenne.

Ich will kein Spaßverderber sein: Man muss das Buch einfach lesen und ganz langsam auskosten, Seite für Seite und wieder und wieder.

Herr Dr. Moll, wenn Sie das lesen: Sie haben mir ein Stück verlorenes Glauben wiedergegeben: Wenn nicht an Gott und die Kirche, sodann an Jesus und die Menschheit.

Somit eine uneingeschränkte Verkaufsempfehlung!
Schade übrigens, dass es das Buch nicht auf dem Papier gibt; würde ich mir zusätzlich kaufen.

Eine kleine Bemerkung am Rande: Mehreren Titeln in der Genre wird vorgeworfen, dass sie zu viel wiederholen und eigentlich sich kürzer fassen könnten.
In diesem Fall ist mir alles beinahe zu stürmisch: Ein Gedanke folgt dem nächsten und mir bleibt keine Zeit zum Verdauen.
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am 23. April 2015
Herr Moll hat in der Tat auch im Text eine polemische Art. Polemik ist vielleicht auch nicht das eigentliche Problem, sondern deren Kombination mit einer gefühlt ernst gemeinten Art der Verkündigung, die leider wenige Zweifel läßt, daß er andere Meinungen als seine für falsch hält - ohne wirklich vernünftige Argumentationen aufzubauen, welche seine Meinung klar nachvollziehbar zu machen.
Aus meiner Sicht fehlt dem Autor leider (noch) Einsicht bezüglich der begrenzten Sicherheit des Wahreitsgehalts von Aussagen über solch komplexe Zusammenhänge und die Einsicht daraus eine Bescheidenheit in der Annahme von Stringenz der eigenen Schlußfolgerungen einfließen zu lassen. Man könnte aus eigener Erfahrung geneigt sein diese Punkte in Korrelation mit der Berufung des Autors zu sehen.
Theologie gehört für mich leider nicht zum Habitat für konsequent realistische und logische Menschen.
Die Welt ist leider zahlenmäßig nur in absoluten Ausnahmefällen (wie z.B. in der Mathematik) in wahr und falsch unterteilbar. Für die meisten Fragen gibt es kein schwarz oder weiß. Die Welt ist eher voll von Grauwerten und besitzt in einem großen Teil der Fragen sehr vielschichtige komplexe Antworten und noch eher die Erkenntnis, das wir Menschen noch keine umfassende Ahnung haben - auch wenn das viele Menschen nicht wahrhaben wollen, weil Sie es vielleicht nicht verkraften keine Antwort zu haben. Das ist vermutlich auch der Grund für eine Vielzahl der zwischenmenschlichen Probleme (und nebenbei auch der "Existenz" Gottes), daß immer wieder Menschen ihre Ahnung als Wissen und Weisheit verkaufen und Anhänger finden, die bereit sind sie zu verteidigen.
Auch bei den Rezensenten haben sich einige gefunden, welche die "Gutmenschen"-Definition des Autors aufgreifen und kritische Rezensenten in dieses Klischee-Ecke stellen, um sie ähnlich zu diskreditieren, wie es der Autor mit Personen macht, deren Meinung er nicht teilt.
Bedauerlicherweise entsteht und reibt sich diese Kontroverse der Rezensionen (einschließlich meiner) gar nicht aufgrund bzw. an den im Klappentext beschriebenen Inhalte, sondern nur um die Art der Darstellung. Und das ist für mich der Hauptgrund warum ich dieses für ein nicht empfehlenswertes Buch halte - auch wenn wichtige Themen angesprochen werden, die diskutiert und sinnvollerweise mit Fakten angereichert gehören.
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am 22. Dezember 2013
Den euphorischen Bereichten hier kann ich mich nicht anschließen. mehr als amüsant ist es nicht. Es werden richtige Fragestellungen aufgegriffen, aber alles verläuft irgendwie in wenig argumentativen Diskursen. Dennoch ist es keine verschwendete Zeit dieses Buch zu lesen.
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am 31. Januar 2014
Die Gedanken werden wieder klarer, indem hier einfach mal die Widersprüche des Gutmenschentums pointiert dargestellt werden.

Es gibt noch Selbstdenker in unserem Land, hoffentlich hört der Ökoblödsinn bald auf.
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