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Ach, wenn man Innovation doch erzwingen könnte! Dann hätten all die Vorgesetzten und Personalchefs gute Gründe, einen auf die einschlägigen Seminare zu schicken, bei denen man sich damit die Zeit vertreibt, sein Brain zu stormen oder für alberne Probleme noch albernere Lösungen zu finden (ich werde z. B. nie vergessen, wie wir - erwachsene Menschen - im Team!! - eine möglichst hohen Turm aus Papier basteln mussten).

Steven Johnsons neuestes Werk belegt klar und ausführlich, dass keine der durchschlagenden Ideen, Entdeckungen und Erfindungen der letzten fünf Jahrhunderte im Rahmen eines Brainstormings oder durch kreativitätsfördernde Zwangsbeglückung entstanden sind. In sieben Kapiteln beschreibt er die wahren Rahmenbedingungen, die Innovation befruchten, aber auch die Einschränkungen, die sie verhindern oder verzögern.

Dabei zieht sich Darwins Entdeckung wie ein roter Faden durch das Buch: Ebenso wie die Evolution gerne nur als Ergebnis eines ständigen Konkurrenzkampfs missverstanden wird, wird auch dem Wettbewerb im Markt ein viel zu innovationsfördernder Charakter zugeschrieben. Wettbewerb führt zu Abgrenzung, während die Entstehung von Ideen von Durchlässigkeit und fachübergreifendem Denken lebt, ganz in Analogie zu der Vielfalt, die Darwin in den Korallenriffen des Indischen Ozeans beobachtet hatte, und die entstanden war aus den synergetischen Beziehungen zwischen den einzelnen Lebensformen und der "Bereitschaft" der Natur, sich dem Zufall zu überlassen.

Auch wenn "Wo gute Ideen herkommen" kein Selbsthilfebuch ist, gibt Steven Johnson immer wieder konkrete Hinweise, wovon Ideen leben, und er beschreibt, was wirklich innovative Firmen in dieser Richtung tun. Die vielen Beispiele sprechen ohnehin für sich. Aber, wie es der Name des Buchs schon sagt, konzentriert er sich nur auf die Entstehung von Ideen - die Mühsal der Umsetzung, die neben Glück und Talent vor allem Fleiß erfordert, ist nicht sein Thema. Das kann dazu führen, dass für manchen frustrierten Leser/Erfinder das spielerisch-zufällige etwas zu sehr im Vordergrund steht. Gerade deshalb ist es aber eine Pflichtlektüre für alle, zu deren Aufgaben es gehört, den Nährboden für neue Ideen zu bereiten, nicht durch Personaltrainer-Gimmicks, sondern durch durch fruchtbare Arbeitsbedingungen.
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am 7. Juli 2013
Steven Johnson versteht es, die sieben wesentlichen Aspekte von Innovationen und der Entstehung von Ideen nachvollziehbar darzustellen. Kurzweilig zu lesen regt das Buch zum nachdenken an.
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am 31. Mai 2013
Am Anfang gefühlt etwas spröde, da ich bei diesem Buch nicht unbedingt erwartet hatte, zuerst auf Darwins Expeditionsreise in den Indischen Ozean und seine Beobachtungen an Korallenriffen mitgenommen zu werden.

Nach dieser Einleitung, die auch noch eine Fußnoten-Anekdote über die laaaaaange Entstehung von HDTV enthält, geht es dann richtig gut weiter. Insgesamt hat Johnson die Innovationsgeschichte brillant analysiert und sieben Muster herausgearbeitet, wie und wo kreative Ideen entstehen. Von der doppelten Buchhaltung (entstand schon ab ca. 1300 (!)) über die Entstehung von Korallenriffen bis zum Internet immer mit treffenden (und jeweils einleuchtenden) Beispielen unterlegt.

Mein persönlicher Favorit der sieben Muster: Die langsame Ahnung. Nicht nur, weil man sich selbst wiederfinden kann, sondern auch aufgrund der (faktenunterlegten) Geschichte der Ahnungen von zwei "niedrigen" FBI-Analysten vor 9/11 ...

Und dann das Muster "serendipity", was sich eigentlich nicht mit einem Wort übersetzen lässt. Wurde leider mit "Serendipität" doch etwas hölzern in ein Wort gezwängt (Leo und Online-Duden kennen das Wort nicht), anstatt es einfach als englisches Wort mit einer entsprechenden Erklärung zu nutzen. Das tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch, denn eigentlich geht's nur um "saumäßigen Zufall, der dann auch noch ein Glücksfall war". Und davon hat Johnson einige zusammengetragen :-)

MEIN FAZIT: Auch wenn das Buch (wie bei vielen Wissenschaftsjournalisten) an der ein oder anderen Stelle etwas Länge und (wenig) Wiederholungen hat und es fraglich ist, ob es wirklich „die Inspiration und Innovation in uns allen fördert“ - ABSOLUT LESENSWERT!

PS: Wenn unsere Konzernlenker es lesen würden und an der ein oder anderen Stelle ins Grübeln kommen würden, wie bei ihnen im Unternehmen mit kreativen Köpfen und auf den ersten Blick "verrückten" Ideen umgegangen wird oder was sie eigentlich tun, um ein kreatives Umfeld zu schaffen - dann hat das Buch seinen Zweck schon erfüllt ...
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Steve Johnson reiht sich mit diesem Buch in die Liga brillant schreibender Wissenschaftsjournalisten wie etwa Malcom Gladwell ein. Was soll man lang herumreden: "Wo die Ideen herkommen - eine kurze Geschichte der Innovation" gehört zu den seltenen Büchern, deren Inhalt hält, was der Titel verspricht. In sieben ausgezeichnete recherchierten Kapiteln beantwortet der Autor seine Titelfrage anhand inspirierender Geschichten und klug zusammengestellter wissenschaftlicher Belege. Dies alles ist klar formuliert und packend geschrieben.

Johnson belegt überzeugend, dass kreative Durchbrüche nicht Ergebnis einsam vor sich hinschaffender Genies sind, sondern passender Umgebungen und entwickelter sozialer sowie kultureller Netzwerke. Mag es auch für Landbewohner kränkend sein - laut Johnson ist der Durchschnittsbürger einer Fünfmillionenstadt dreimal kreativer als der Durchschnittseinwohner einer Stadt mit 100000 Einwohnern. Und dies aus einem einfachen Grund: Die Mischung von Nationalitäten, unterschiedlichen Begabungen, die verdichtete soziale Vielfalt schafft einfach mehr Verbindungsmöglichkeiten und Gelegenheiten. Fünf Millionen??? Man merkt, Johnson ist Amerikaner. Trostpflaster. In Zeiten des Internet ist man nicht unbedingt auf die Stadt angewiesen und kann seine Anregungen auch aus dem Netz und virtuellen Gemeinschaften ziehen. Wie dem auch sei: Es kommt auf die Mischung an!

Mögen die Botschaften der folgenden Kapitel auch simpel erscheinen, so treffen sie doch wesentliche Aspekte. Zum Beispiel:
- die meisten neuen Ideen entstehen in alten Gebäuden (weil man hier keine hohen Kosten hat und sich originelle Typen treffen)
- die Entwicklung von Ideen braucht freie Zeit
- studiert durchaus unsystematisch Vieles, aber schreibt es sofort auf und schafft ein System, dass ihr die Notizen kombinieren könnt (Johnson schlägt dafür eine Software vor), denn Ideen kristallisieren sich erst mit der Zeit aus Ideensammlungen
- prüfe das Nächstmögliche und suche nach Kombinationsmöglichkeiten (Innovationen entstehen oft aus der Kombination von Bekanntem)
- überwinde Grenzen und Trennungen (etwa Fachsystematiken und begebe Dich in anregende und irritierende Umfelder
- Nutze die Möglichkeiten der Nischenbildung (er analysiert das Korallenriff als Beispiel, wie Vielfalt unter ungünstigen Bedingungen enstehen kann)
- Bilde kreative Kollektive, suche Anschluss an Gleichgesinnte, vor allem aber an Andersdenkende, denn fast alle Erfindungen sind bei genauerer Betracht kollektive Erfindungen
- lass Dich von Deiner Idee begeistern und vermeide es Dich zu früh an Marktzwängen zu orientieren (die meisten Erfindungen entstehen abseits ökonomischer Interessen)
- suche offene Umgebungen (Beispiel Kaffeehaus oder der Salon im 19.JH - heute vielleicht Open Space Konferenzen oder TED-Veranstaltungen.)

Johnson gibt viele Belege dafür, dass kreative Durchbrüche Ausdruck spezifisch gestalteter sozialer und kultureller Umgebungen sind (Beispiel: Silicon Valley). Ähnlich wie Keith Swayer setzt er auf die kollektive Intelligenz bzw. den "Group Genius". Sawyer bestätigt ja Johnsons Thesen indirekt, wenn er von "invisible cooperation" spricht; Die meisten Entdeckungen, die wir als Ergebnis eines einsamen Genies phantasieren, erweisen sich bei genauerer Betrachtung als Ergebnis "unsichtbarer Kooperation."Group Genius: The Creative Power of Collaboration

Und hier liegt eine der Stärken von Johnsons Darstellung: Er dekonstruiert nicht nur den Mythos des einsamen Genies, sondern er gibt - ganz im Sinne meiner Theorie des Kreativen Feldes Ich bin gut, wir sind besser: Erfolgsmodelle kreativer Gruppen - viele Hinweise wie man kreativitätsförderliche Umgebungen schaffen kann, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass gute Ideen entstehen und umgesetzt werden.

Fazit: Dies Buch ist Muss für jeden, der Innovationen fördern will.

Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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 Steven Johnson beschreibt in sehr fesselnder Art und Weise Fortschritte der Menschheitsgeschichte gesammelt in diesem Werk, baut jeweils von einer Innovation zur nächsten hin auf. Das Buch könnte meiner Meinung nach dringend die einen oder anderen Abbildungen, Fotos, Illustrationen vertragen, aber leider ist das für viele "wissenschaftlichen" Autoren noch nicht en vogue. Trotzdem interessant und hilfreich, er gibt auch einige praktische Bsp. für Unternehmen (siehe Video). Wenn Sie langfristig erfolgreich sein wollen, lohnt es sich vielleicht, die Erfolge der Vergangenheit zu kennen... daher auch von LernenDerZukunft klare Empfehlung.

Inhaltlich *****
Struktur & Aufbau *****
Visuelle Aufbereitung ***
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Das Buch ist ein Plädoyer für eine neue Form des Innovationsmanagements. Es kommt fast schüchtern daher - der Titel ist nur ein kleines Indiz für die Richtung des Autors. Aber das Buch hat insofern Sprengkraft, als es bestehende Innovationskonzepte in Frage stellt.
Nach wie vor glauben viele Manager, dass es ein Wunderwerkzeug gibt welches die Innovationskraft steigert bzw. neue, innovative Produkte hervor bringt und so die Gewinne sprudeln lässt. Johnson zeigt nun, dass Innovationen in der Regel nicht geplant werden können, Zufall spielt eine enorme Rolle. Sie entstehen, wenn Manager Kontrolle abgeben, Freiräume für Innovationen zulassen. Für kontroll-geile Manager sind das schlechte Nachrichten. Der Masterplan zerfällt gerade und der Autor bedient sich zahlreicher Beispiele aus der Evolution und von innovativen Unternehmen. Es macht Spass, dieses Buch zu lesen, zumal der Autor nicht vergisst darauf hinzuweisen, dass man das Innovationsverhalten anderer Firmen nicht einfach kopieren kann. Selber denken und selber experimentieren macht innovativ.
Nur das Plattform-Kapitel ist etwas verwirrend, tut dem insgesamten Geniestreich keinen Abbruch.
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am 9. Juli 2015
Das Buch liest sich gleichzeitig spannend und erfrischend und teilt Innovation sehr sinnvoll in sieben völlig andersartige Kategorien ein, als alle Innovationsbücher bisher. Die Muster der Innovation sind hiernach: Das Nächstmögliche, Flüssige Netzwerke, Langsame Ahnung, Serendipity, Irrtum, Exaptation und Plattformen. Eine Vielzahl historischer Beispiele wird verknüpft mit bildhaften Analogien, beispielsweise aus der Natur. Dadurch liefert das Buch nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern es bleibt zur Nachahmung hochaktuell. Ganz toll!
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am 13. April 2015
Das Buch ist einmal ein etwas anderer Blick auf das Thema Innovation. Mit interessanten Anekdoten zu wissenschaftlichen Entdeckungen aus der Geschichte zeigt der Author wunderbar die verschiedenen Kriterien auf, unter welchen gute Ideen gedeien. Macht Spaß zu lesen und gibt viel Inspiration für die eigene Arbeit!
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am 27. Dezember 2013
Der Autor zieht sehr interessante Vergleiche zwischen Innovationen und anderen Bereichen wie Natur, Wissenschaft oder Technik.
Insgesamt sehr lesenswert!
Auch gut als Geschenk für BWLer geeignet, die schon "alles haben" ;)
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am 8. Januar 2014
Steven Johnson ist ein Meisterwerk gelungen!
Ich habe das Buch leider erst vor Kurzem wahrgenommen; dann bestellt ... und verschlungen!
Johnson vollführt einen Parforceritt durch die verschiedensten Wissens- und Wissenschaftsgebiete in völlig verschiedenen Zeithorizonten und trifft dennoch immer punktgenau und begründet das Thema Innovation. Nichts klingt weit hergeholt, wenn der Autor seine Thesen destilliert und kristallisiert - auch wenn man als Leser (nur zunächst!) öfter mal nicht weiß, wohin seine Argumentation führen soll: Beispiel "Kleiber-Gesetz" - unfassbar faszinierend!
Johnson stellt sieben Voraussetzungen für Innovationen vor, begründet diese durch viele nachvollziehbare und zumeist auch bekannte Beispiele und lässt immer wieder einen verblüfften Leser zurück.
Er räumt auch auf mit vielen vorherrschenden Meinungen zu Innovationen: Beispiel "Einsames Genie hat Geistesblitz"; dass dies eher mehr als selten der Fall ist, wird nicht nur durch ihn selbst, sondern auch durch viele von ihm zitierte, aber wenig bekannte Untersuchungen belegt. Und der Autor versteht es dabei eine Sprache zu verwenden (ein Lob auch dem Übersetzer!), die zu lesen einfach richtig Spaß macht.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die an dem Thema Innovation interessiert sind, aber auch allen anderen, die faszinierende Zusammenhänge quer über viele Wissensgebiete hinweg kennenlernen wollen.
Ist das Buch auch für "Innovationskundige" interessant?
Uneingeschränkt: Ja! Was Johnson in diesem Buch zusammengetragen und kombiniert hat, findet sich meines Wissens nach in dieser Art in keinem anderen Buch über Innovation.
Ich habe selten ein so faszinierendes und spannendes Werk gelesen!
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