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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Chief Innovation Officers
Ach, wenn man Innovation doch erzwingen könnte! Dann hätten all die Vorgesetzten und Personalchefs gute Gründe, einen auf die einschlägigen Seminare zu schicken, bei denen man sich damit die Zeit vertreibt, sein Brain zu stormen oder für alberne Probleme noch albernere Lösungen zu finden (ich werde z. B. nie vergessen, wie wir - erwachsene...
Vor 12 Monaten von Felix Richter veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Leider sehr platt.
Ich hatte mir etwas mehr Tiefgang zu dem Thema erhofft. Das was gesagt wird, hätte man auch in 20 Seiten sagen können, ohne die Vielzahl an platten Beispielen. Lieber erstmal an ein Paar Stellen reinlesen vor dem Kauf.
Vor 15 Tagen von Ilja Ablomov veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Chief Innovation Officers, 13. Juli 2013
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Ach, wenn man Innovation doch erzwingen könnte! Dann hätten all die Vorgesetzten und Personalchefs gute Gründe, einen auf die einschlägigen Seminare zu schicken, bei denen man sich damit die Zeit vertreibt, sein Brain zu stormen oder für alberne Probleme noch albernere Lösungen zu finden (ich werde z. B. nie vergessen, wie wir - erwachsene Menschen - im Team!! - eine möglichst hohen Turm aus Papier basteln mussten).

Steven Johnsons neuestes Werk belegt klar und ausführlich, dass keine der durchschlagenden Ideen, Entdeckungen und Erfindungen der letzten fünf Jahrhunderte im Rahmen eines Brainstormings oder durch kreativitätsfördernde Zwangsbeglückung entstanden sind. In sieben Kapiteln beschreibt er die wahren Rahmenbedingungen, die Innovation befruchten, aber auch die Einschränkungen, die sie verhindern oder verzögern.

Dabei zieht sich Darwins Entdeckung wie ein roter Faden durch das Buch: Ebenso wie die Evolution gerne nur als Ergebnis eines ständigen Konkurrenzkampfs missverstanden wird, wird auch dem Wettbewerb im Markt ein viel zu innovationsfördernder Charakter zugeschrieben. Wettbewerb führt zu Abgrenzung, während die Entstehung von Ideen von Durchlässigkeit und fachübergreifendem Denken lebt, ganz in Analogie zu der Vielfalt, die Darwin in den Korallenriffen des Indischen Ozeans beobachtet hatte, und die entstanden war aus den synergetischen Beziehungen zwischen den einzelnen Lebensformen und der "Bereitschaft" der Natur, sich dem Zufall zu überlassen.

Auch wenn "Wo gute Ideen herkommen" kein Selbsthilfebuch ist, gibt Steven Johnson immer wieder konkrete Hinweise, wovon Ideen leben, und er beschreibt, was wirklich innovative Firmen in dieser Richtung tun. Die vielen Beispiele sprechen ohnehin für sich. Aber, wie es der Name des Buchs schon sagt, konzentriert er sich nur auf die Entstehung von Ideen - die Mühsal der Umsetzung, die neben Glück und Talent vor allem Fleiß erfordert, ist nicht sein Thema. Das kann dazu führen, dass für manchen frustrierten Leser/Erfinder das spielerisch-zufällige etwas zu sehr im Vordergrund steht. Gerade deshalb ist es aber eine Pflichtlektüre für alle, zu deren Aufgaben es gehört, den Nährboden für neue Ideen zu bereiten, nicht durch Personaltrainer-Gimmicks, sondern durch durch fruchtbare Arbeitsbedingungen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden, der Innovationen fördern will!, 25. August 2013
Von 
Prof Dr Olaf-Axel Burow "oaburow" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Steve Johnson reiht sich mit diesem Buch in die Liga brillant schreibender Wissenschaftsjournalisten wie etwa Malcom Gladwell ein. Was soll man lang herumreden: "Wo die Ideen herkommen - eine kurze Geschichte der Innovation" gehört zu den seltenen Büchern, deren Inhalt hält, was der Titel verspricht. In sieben ausgezeichnete recherchierten Kapiteln beantwortet der Autor seine Titelfrage anhand inspirierender Geschichten und klug zusammengestellter wissenschaftlicher Belege. Dies alles ist klar formuliert und packend geschrieben.

Johnson belegt überzeugend, dass kreative Durchbrüche nicht Ergebnis einsam vor sich hinschaffender Genies sind, sondern passender Umgebungen und entwickelter sozialer sowie kultureller Netzwerke. Mag es auch für Landbewohner kränkend sein - laut Johnson ist der Durchschnittsbürger einer Fünfmillionenstadt dreimal kreativer als der Durchschnittseinwohner einer Stadt mit 100000 Einwohnern. Und dies aus einem einfachen Grund: Die Mischung von Nationalitäten, unterschiedlichen Begabungen, die verdichtete soziale Vielfalt schafft einfach mehr Verbindungsmöglichkeiten und Gelegenheiten. Fünf Millionen??? Man merkt, Johnson ist Amerikaner. Trostpflaster. In Zeiten des Internet ist man nicht unbedingt auf die Stadt angewiesen und kann seine Anregungen auch aus dem Netz und virtuellen Gemeinschaften ziehen. Wie dem auch sei: Es kommt auf die Mischung an!

Mögen die Botschaften der folgenden Kapitel auch simpel erscheinen, so treffen sie doch wesentliche Aspekte. Zum Beispiel:
- die meisten neuen Ideen entstehen in alten Gebäuden (weil man hier keine hohen Kosten hat und sich originelle Typen treffen)
- die Entwicklung von Ideen braucht freie Zeit
- studiert durchaus unsystematisch Vieles, aber schreibt es sofort auf und schafft ein System, dass ihr die Notizen kombinieren könnt (Johnson schlägt dafür eine Software vor), denn Ideen kristallisieren sich erst mit der Zeit aus Ideensammlungen
- prüfe das Nächstmögliche und suche nach Kombinationsmöglichkeiten (Innovationen entstehen oft aus der Kombination von Bekanntem)
- überwinde Grenzen und Trennungen (etwa Fachsystematiken und begebe Dich in anregende und irritierende Umfelder
- Nutze die Möglichkeiten der Nischenbildung (er analysiert das Korallenriff als Beispiel, wie Vielfalt unter ungünstigen Bedingungen enstehen kann)
- Bilde kreative Kollektive, suche Anschluss an Gleichgesinnte, vor allem aber an Andersdenkende, denn fast alle Erfindungen sind bei genauerer Betracht kollektive Erfindungen
- lass Dich von Deiner Idee begeistern und vermeide es Dich zu früh an Marktzwängen zu orientieren (die meisten Erfindungen entstehen abseits ökonomischer Interessen)
- suche offene Umgebungen (Beispiel Kaffeehaus oder der Salon im 19.JH - heute vielleicht Open Space Konferenzen oder TED-Veranstaltungen.)

Johnson gibt viele Belege dafür, dass kreative Durchbrüche Ausdruck spezifisch gestalteter sozialer und kultureller Umgebungen sind (Beispiel: Silicon Valley). Ähnlich wie Keith Swayer setzt er auf die kollektive Intelligenz bzw. den "Group Genius". Sawyer bestätigt ja Johnsons Thesen indirekt, wenn er von "invisible cooperation" spricht; Die meisten Entdeckungen, die wir als Ergebnis eines einsamen Genies phantasieren, erweisen sich bei genauerer Betrachtung als Ergebnis "unsichtbarer Kooperation."Group Genius: The Creative Power of Collaboration

Und hier liegt eine der Stärken von Johnsons Darstellung: Er dekonstruiert nicht nur den Mythos des einsamen Genies, sondern er gibt - ganz im Sinne meiner Theorie des Kreativen Feldes Ich bin gut, wir sind besser: Erfolgsmodelle kreativer Gruppen - viele Hinweise wie man kreativitätsförderliche Umgebungen schaffen kann, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass gute Ideen entstehen und umgesetzt werden.

Fazit: Dies Buch ist Muss für jeden, der Innovationen fördern will.

Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Begeisterung, 7. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Steven Johnson versteht es, die sieben wesentlichen Aspekte von Innovationen und der Entstehung von Ideen nachvollziehbar darzustellen. Kurzweilig zu lesen regt das Buch zum nachdenken an.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang gefühlt etwas spröde, da ich bei diesem Buch nicht unbedingt erwartet hatte, zuerst auf Darwins Expeditionsreise in den Indischen Ozean und seine Beobachtungen an Korallenriffen mitgenommen zu werden.

Nach dieser Einleitung, die auch noch eine Fußnoten-Anekdote über die laaaaaange Entstehung von HDTV enthält, geht es dann richtig gut weiter. Insgesamt hat Johnson die Innovationsgeschichte brillant analysiert und sieben Muster herausgearbeitet, wie und wo kreative Ideen entstehen. Von der doppelten Buchhaltung (entstand schon ab ca. 1300 (!)) über die Entstehung von Korallenriffen bis zum Internet immer mit treffenden (und jeweils einleuchtenden) Beispielen unterlegt.

Mein persönlicher Favorit der sieben Muster: Die langsame Ahnung. Nicht nur, weil man sich selbst wiederfinden kann, sondern auch aufgrund der (faktenunterlegten) Geschichte der Ahnungen von zwei "niedrigen" FBI-Analysten vor 9/11 ...

Und dann das Muster "serendipity", was sich eigentlich nicht mit einem Wort übersetzen lässt. Wurde leider mit "Serendipität" doch etwas hölzern in ein Wort gezwängt (Leo und Online-Duden kennen das Wort nicht), anstatt es einfach als englisches Wort mit einer entsprechenden Erklärung zu nutzen. Das tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch, denn eigentlich geht's nur um "saumäßigen Zufall, der dann auch noch ein Glücksfall war". Und davon hat Johnson einige zusammengetragen :-)

MEIN FAZIT: Auch wenn das Buch (wie bei vielen Wissenschaftsjournalisten) an der ein oder anderen Stelle etwas Länge und (wenig) Wiederholungen hat und es fraglich ist, ob es wirklich „die Inspiration und Innovation in uns allen fördert“ - ABSOLUT LESENSWERT!

PS: Wenn unsere Konzernlenker es lesen würden und an der ein oder anderen Stelle ins Grübeln kommen würden, wie bei ihnen im Unternehmen mit kreativen Köpfen und auf den ersten Blick "verrückten" Ideen umgegangen wird oder was sie eigentlich tun, um ein kreatives Umfeld zu schaffen - dann hat das Buch seinen Zweck schon erfüllt ...
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1.0 von 5 Sternen Leider sehr platt., 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir etwas mehr Tiefgang zu dem Thema erhofft. Das was gesagt wird, hätte man auch in 20 Seiten sagen können, ohne die Vielzahl an platten Beispielen. Lieber erstmal an ein Paar Stellen reinlesen vor dem Kauf.
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5.0 von 5 Sternen Jenseits des Innovations BlaBlaBla, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Steven Johnson zeigt mit seinem Buch Muster und Prinzipien für Innovation auf. Es ist ein spannendes Buch, gut geschrieben und es kommt weitestgehend ohne die üblichen Erfolgsgeschichten von Apple & Co aus.

Selten hat mich ein Buch im Nachgang so oft zum Nachdenken und Beobachten angeregt.
Ein Must Read für alle die wissen wollen, wie das Neue in die Welt kommt.
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5.0 von 5 Sternen Geschichte der Innovation: unfassbar faszinierend!, 8. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Steven Johnson ist ein Meisterwerk gelungen!
Ich habe das Buch leider erst vor Kurzem wahrgenommen; dann bestellt ... und verschlungen!
Johnson vollführt einen Parforceritt durch die verschiedensten Wissens- und Wissenschaftsgebiete in völlig verschiedenen Zeithorizonten und trifft dennoch immer punktgenau und begründet das Thema Innovation. Nichts klingt weit hergeholt, wenn der Autor seine Thesen destilliert und kristallisiert - auch wenn man als Leser (nur zunächst!) öfter mal nicht weiß, wohin seine Argumentation führen soll: Beispiel "Kleiber-Gesetz" - unfassbar faszinierend!
Johnson stellt sieben Voraussetzungen für Innovationen vor, begründet diese durch viele nachvollziehbare und zumeist auch bekannte Beispiele und lässt immer wieder einen verblüfften Leser zurück.
Er räumt auch auf mit vielen vorherrschenden Meinungen zu Innovationen: Beispiel "Einsames Genie hat Geistesblitz"; dass dies eher mehr als selten der Fall ist, wird nicht nur durch ihn selbst, sondern auch durch viele von ihm zitierte, aber wenig bekannte Untersuchungen belegt. Und der Autor versteht es dabei eine Sprache zu verwenden (ein Lob auch dem Übersetzer!), die zu lesen einfach richtig Spaß macht.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die an dem Thema Innovation interessiert sind, aber auch allen anderen, die faszinierende Zusammenhänge quer über viele Wissensgebiete hinweg kennenlernen wollen.
Ist das Buch auch für "Innovationskundige" interessant?
Uneingeschränkt: Ja! Was Johnson in diesem Buch zusammengetragen und kombiniert hat, findet sich meines Wissens nach in dieser Art in keinem anderen Buch über Innovation.
Ich habe selten ein so faszinierendes und spannendes Werk gelesen!
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessant, 27. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation (Gebundene Ausgabe)
Der Autor zieht sehr interessante Vergleiche zwischen Innovationen und anderen Bereichen wie Natur, Wissenschaft oder Technik.
Insgesamt sehr lesenswert!
Auch gut als Geschenk für BWLer geeignet, die schon "alles haben" ;)
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Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation
Wo gute Ideen herkommen: Eine kurze Geschichte der Innovation von Steven Johnson (Gebundene Ausgabe - 30. April 2013)
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