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83 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es kann nicht zusammenwachsen, was nicht zusammenpasst.
Die meisten Deutschen hätten sicher nicht viel gegen eine Währungsunion zwischen Deutschland und den skandinavischen Staaten einzuwenden. Auch die Niederlande, Österreich oder die Schweiz wären für uns kein Problem. Doch dann gehen uns in Europa auch schon die Kandidaten aus. Mit den genannten Ländern verbinden uns viele Gemeinsamkeiten, vor...
Veröffentlicht am 17. Juli 2010 von Dr. R. Manthey

versus
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Euro ist _nur_ politisch sinnvoll
Dieses Buch ist laut Untertitel ein "Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten".

Das Buch benutzt die Krise des Euro und die Schuldenproblematik von Griechenland als Aufhänger.

Zunächst wird erklärt, was die Europäische Zentralbank ist und wie das Bankensystem arbeitet. Die EZB stellt den Banken Reserven zur...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2010 von Frank Reibold


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83 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es kann nicht zusammenwachsen, was nicht zusammenpasst., 17. Juli 2010
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Die meisten Deutschen hätten sicher nicht viel gegen eine Währungsunion zwischen Deutschland und den skandinavischen Staaten einzuwenden. Auch die Niederlande, Österreich oder die Schweiz wären für uns kein Problem. Doch dann gehen uns in Europa auch schon die Kandidaten aus. Mit den genannten Ländern verbinden uns viele Gemeinsamkeiten, vor allem aber ein ähnliches Denken und Wirtschaften.

Doch uns wurde 1999 (als Buchgeld) eine Einheitswährung aufgezwungen, die lediglich eine politische Konstruktion ist, jedoch kein belastbares ökonomisches Fundament besitzt. Leider verstehen Politiker in der Regel nur sehr wenig von Wirtschaft und glauben zudem auch noch, dass sich ökonomische Gesetze nach ihrem Willen richten. Über diesen Zustand und seine gravierenden Folgen im Fall des Euro berichtet das schmale Buch von Bruno Bandulet.

Im ersten Kapitel diskutiert der Autor unter anderem die gegenwärtige durch Griechenlands verschleppte Staatspleite offen zutage getretene Krise des Euro. Sein Schreibstil ist besonders am Anfang teilweise etwas holprig, seine Gedankenführung neigt bis zum Ende mitunter zur Sprunghaftigkeit.

Bandulet zeigt im zweiten Kapitel, dass unser Papiergeld, das immer auf Schulden beruht und keinen inneren Wert besitzt, zwangsläufig zu Inflation und Krisen führen muss, weil es beliebig "geschöpft", also aus dem Nichts erzeugt werden kann. Im dritten Kapitel wird der Weg zum Euro über den Vertrag von Maastricht beschrieben. Helmut Kohl opferte die D-Mark völlig unnötig der deutschen Einheit und glaubte dabei naiv, er könne die neue Währung so ausgestalten, dass sie der zu Grabe getragenen D-Mark ähnelt. Doch von dieser Absicht ist er in der Folge nach und nach zurückgewichen. Der Autor erklärt die einzelnen Verhandlungserfolge der Südländer und die schrittweise Aufweichung einstmals festgeschriebener Verpflichtungen der Euro-Länder.

Das setzt sich im folgenden Kapitel fort, in dem wir außerdem lernen, dass der Autor einst zu den Gründungsmitgliedern des Bundes Freier Bürger gehörte, der sich als Partei zu etablieren versuchte und massiv gegen den Euro auftrat. Diese Partei scheiterte ähnlich wie eine andere, weil es eben nicht ausreicht nur gegen etwas zu sein. Die Euro-Erschaffung war von Anfang an eine Fehlgeburt. Das begann lange vor seiner unmittelbaren Einführung und kulminierte in den sogenannten Konvergenzkriterien, die in sich schon eine Farce waren und witzigerweise mit einem festen Termin der Euro-Einführung gekoppelt wurden. Und das setzte sich später mit der schrittweisen Aufweichung des "Stabilitätspaktes" fort, den inzwischen auch offen sowieso keiner mehr einhält.

Die meisten Euro-Gegner haben anfangs nicht gesehen, dass ökonomische Fehlkonstruktionen nie sofort zu Katastrophen führen. Zunächst vollzieht sich immer ein Anpassungsprozess an die neuen Regeln. Erst wenn dieser vollendet ist, beginnen die Geburtsfehler ihre fatale Wirkung zu entfalten. Doch auch das braucht Zeit, zumal darüber hinaus eine weitere verzögernde Wirkung ins Spiel kommt. Dazu schreibt der Autor treffend:"...Politiker (neigen) nicht dazu, einen Kurs, der sich als falsch erwiesen hat, nur deswegen zu ändern. Sie beantworten selbst geschaffene Probleme damit, dass sie sie mit der Erzeugung neuer zu kurieren versuchen."

Im fünften Kapitel befasst sich der Autor mit dem Verhältnis von Euro und Dollar, dem Fed-System und der Frage, wie Wechselkurse zustande kommen. Schließlich vertritt er in diesem Abschnitt die wohl richtige These, dass die US-Finanzbranche die in den USA entstandene Finanzkrise geschickt exportierte, um so wieder einmal eine Krise einer fremden Währung zu erzeugen, die in der Konsequenz dem schwächelnden Dollar hilft. Aus der so entstandenen starken Verschuldung europäischer Banken in US-Dollar erklärt sich nämlich die für viele überraschende Stärke der US-Währung in der letzten Zeit.

Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie es sein konnte, dass sich niemand in den Führungsgremien der EU für die sich schon mit dem Euro-Beitritt Griechenlands abzeichnende Krise interessierte. Griechenland erfüllte nie die Beitrittskriterien und wurde zunehmend leistungsschwächer. Doch erstens erfüllten die sogenannten europäischen Kernländer die Kriterien ebenso nicht und zweitens möchten die EU-Planwirtschaftler möglichst viele europäische Staaten unter die Fuchtel der Eurokratie bringen. Denn es ist eben nicht der Gedanke der Liberalisierung und der Freiheit, der die Europa-Ideologen antreibt, sondern der Wille zur Gleichmachung unter der Allmacht einer zentralistischen Bürokratie. Der Autor beschreibt diese Entwicklung sehr eindringlich.

Im letzten Kapitel zeigt Bandulet, dass der Sündenfall inzwischen eingetreten ist. Seit Mai 2010 ist die Marke "Euro" endgültig zerstört. Erstmals und gegen ihre vorgeblichen Prinzipien kaufte die EZB Staatsanleihen südeuropäischer Länder auf. Damit verlor sie endgültig ihre Unabhängigkeit und wurde, wie im Lissabonner Vertrag bereits von den meisten unbemerkt festgeschrieben, zu einem Organ der EU. Der Euro ist seitdem mit der D-Mark nicht mehr vergleichbar, sondern tendenziell eine Weichwährung. Aus einer angeblichen Währungsgemeinschaft ist nun eine Transfergemeinschaft geworden, deren Hauptzahler Deutschland ist. Dass dieser Zustand zwar noch eine Weile anhalten kann, aber nicht von Dauer sein wird, ist wenigstens mathematisch offensichtlich.

Das Buch enthält ein Nachwort, indem der Autor einige kurze Bemerkungen über Strategien macht, mit denen sich der deutsche Steuerzahler vor der zu erwartenden Katastrophe wenigstens einigermaßen schützen kann. Schließlich endet das Buch mit einer Tabelle über das BIP in verschiedenen Euro-Staaten und mit einigen unkommentierten und lieblos angehefteten Charts zum Verhältnis von Gold und Aktienindizes und zu verschiedenen Cross Rates von Währungen.

Fazit.
Dieses Buch zeigt wie die Deutschen um ihre einst so stolze Währung und damit um ihren Wohlstand betrogen wurden. Das Ende ist noch offen, aber eine Besserung der Lage scheint ausgeschlossen. Obwohl der Text wirklich interessant ist, viele Informationen enthält und historische und manchmal auch ökonomische Zusammenhänge verdeutlicht, hätte man aus der Idee wesentlich mehr machen können. An vielen Stellen hätte ich mir eine klarere Gedankenführung gewünscht. Ohne ausführlich darauf einzugehen, warum diese Währungsunion nicht funktionieren kann, verlegt sich der Autor im Wesentlichen darauf zu berichten, wie wir Schritt für Schritt getäuscht wurden und was uns wahrscheinlich noch erwartet.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Euro ist _nur_ politisch sinnvoll, 1. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist laut Untertitel ein "Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten".

Das Buch benutzt die Krise des Euro und die Schuldenproblematik von Griechenland als Aufhänger.

Zunächst wird erklärt, was die Europäische Zentralbank ist und wie das Bankensystem arbeitet. Die EZB stellt den Banken Reserven zur Verfügung, womit sie die maximal mögliche Geldmenge begrenzt. Aus Reserven und Einlagen (sowie zu ca. 90 Prozent aus NICHTS) erzeugen die Banken Kredite. Die EZB soll die Preisstabilität sicher stellen. Leider ist diese schwer zu messen und manipulierbar. Man kann davon ausgehen, dass die echte Inflation deutlich höher ist als offiziell angegeben wird. Jedenfalls ist es letztendlich die EZB, welche durch eine Ausweitung der Geldmenge die Inflation erzeugt.

Daran schließt sich eine Geschichte des Euro an. Man erfährt, wie die Franzosen für den Euro kämpften, um die Deutsche Bundesbank zu entmachten. Der Euro ist ein politisches Projekt; die EU ist eben kein optimaler Währungsraum.

Der Wechselkurs zwischen Dollar und Euro wird am Devisenmarkt bestimmt. Eigentlich sollten Währungen mit geringerer Inflation gegenüber anderen aufwerten (als Indikatoren kann man die Zahlungsbilanz und die Zinsen benutzen). Jedoch gibt es auch langfristige Wellen, welche diesen Mechanismus überlagern. Es dauert deshalb teilweise einige Jahre, bis die Wechselkurse den fundamentalen wirtschaftlichen Daten entsprechen. Im Moment steht der Dollar etwas besser da als vor der Finanzkrise, weil die europäischen Banken viele amerikanische Papiere besitzen und die Zinsen in Dollar zahlen müssen.

Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit der Schuldenkrise. Dazu werden die politischen Entscheidungen und die Maßnahmen der EZB (z. B. das unsinnige Aufkaufen von griechischen Schulden) diskutiert und abgewägt, ob der Euro uns eher nützt oder vielleicht doch nicht. Zumindest ist der Euro für die Mitgliedstaaten ein Korsett, weil er den besten Weg aus einer Schuldenkrise verbaut (eine Abwertung der Währung).

In Zukunft könnte uns Inflation erwarten. Vielleicht muss Griechenland aus der Eurozone austreten oder diese spaltet sich in separate Zonen mit harter (Deutschland, Österreich, Niederlande) sowie weicher (Mittelmeerländer) Währung. Als letzter Ausweg bleibt uns die Rückkehr zur D-Mark.

Zur Vorbereitung auf die Zukunft werden Vor- und Nachteile verschiedener Anlageformen diskutiert (Bargeld, Anleihen, Immobilien, Aktien, Devisen, Gold). Dazu wird auf Bandulet: "Das geheime Wissen der Goldanleger" verwiesen.

Die Anhänge enthalten Diagramme und Tabellen zu den Themen Gold, Dollar, Dow Jones, Schweizer Franken, Leistungsbilanzsalden sowie BIP / Schulden / Defizite / Inflation der Euroländer.

Mir hat das Buch teilweise gut gefallen. Als Einführung in die Geschichte des Euro war es sehr interessant (für eine ausführliche Darstellung wird im Buch auf Marsh: "Der Euro" verwiesen).
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen über das Geld, dass wir nicht wollten, 13. Juli 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Auf ungewohnt offene Art und Weise wird dem Leser in diesem Buch Einblick hinter die Kulissen von Finanz - und Wirtschaftsmärkten gewährt. Zum Teil ist es erschreckend wie die Wissenschaftler vor Jahren bereits vor Fehlentwicklungen gewarnt haben und wie nun mitzuerleben ist, wie diese Vorhersagen auch eintreffen.

Dr. Bruno Bandulet kann wohl als Eurokritiker der ersten Stunde bezeichnet werden. In seinem Buch beschreibt er die heikle Karriere des Euros in mehreren Kapiteln:

In die Zeit da die Euroeinführung geplant wurde, geht das erste Kapitel zurück. Der damalige Bundesbankpräsident Welteke wurde beispielsweise gefragt warum es zum Euro keine Volksabstimmung geben könnte. Einfache, aber ehrliche Antwort von ihm: "Sie wäre negativ ausgegangen." Da schüttel ich als Leser nur den Kopf und erinnere mich noch daran, dass diese ehrliche Antwort nicht mal von einem superehrlichen Politiker kam. Welteke stolperte wenig später über eine Spesenaffäre und ging und wurde nicht mehr gesehen.

Im zweiten Kapitel erfährt der Leser wie Geld produziert wird und warum wir uns ab sofort an Krisen zu gewöhnen haben. Krisen, wie die Finanzkrise oder die Griechenlandkrise, so der Autor, werden ab sofort zu unseren ständigen Begleitern gehören.

Wenn das alles stimmt, was ich im dritten Kapitel über die Herren Kohl und Waigel zu lesen bekomme, dann frage ich mich, sind wir eigentlich schon eine Bananenrepublik oder ist das wirklich Politik was dort beschrieben wird?

Im nächsten Kapitel erinnert der Autor uns daran, dass wir selber, die harten Eurokriterien gebrochen haben. Da fragt man sich schon als Leser, warum beschließt der Bundestag erst so hohe Kriterien für den Euro und es geschieht dann nichts wenn sie kurze Zeit später gebrochen werden?

Über den verdeckten beziehungsweise ganz offen geführten Währungskrieg zwischen Dollar und Euro, der Anfangs gar nicht so schlecht für den Euro aussah, informiert Dr. Bandulet im 5. Kapitel.

Im darauffolgenden Kapitel kommen dann bekannte Persönlichkeiten zu Wort, die von Anfang an Gegner des Euros waren. So meinte beispielsweise Prof. Giersch 1989, als Präsident des Instituts für Weltwirtschaft: "In einer offenen Gesellschaft, in der die Anleger Alternativen haben, ist ein Wechsel von einer guten zu einer eher fragwürdigen Währung ein Wagnis ohne Beispiel." Auch an dieser Stelle frage ich mich: Warum hören Berufspolitiker so selten auf Wissenschaftler?

Im letzten Kapitel beschreibt der Autor den heutigen Ist - Zustand. Er denkt über die Rückkehr der D - Mark nach und er fragt wie lange eine Demokratie gegen den Volkswillen regieren kann.

Dieses Buch zeigt noch einmal mit sehr klaren Worten was geschieht wenn das Projekt Euro schief geht.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weg zum Euro - der Weg hinaus?, 4. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Aus der österreichischen Schule sind die Unmöglichkeit zentralplanerischer Wirtschaftsverwaltung und ihre verheerende Wirkung auf das Geld bekannt. In einen Währungswettbewerb eingebunden können die wohlfahrtsmindernden Konsequenzen staatlichen Geldes einigermaßen erträglich sein. Um Wohlstand und gutes Geld ist es jedoch dann geschehen, wenn dieser Wettbewerb ausgeschaltet wird. Die Ausschaltung dieses Wettbewerbs war das Ziel der europäischen Währungsunion. Den Weg zu dieser zeichnet Bandulet nach. Waigel, Genscher und Kohl opferten die D-Mark im Austausch gegen das Ja der französischen Sozialisten Delors und Mitterand. Die französische Wirtschaftsschwäche und infolgedessen die Abwertungen des Franc waren Resultat der sozialistischen Politik in Frankreich. Nichts hat das sozialistische Versagen so offensichtlich gemacht wie die Existenz der starken D-Mark. Bandulet zitiert einen Sprecher Mitterands, der von der D-Mark als deutscher Atombombe spricht. Das bis dato geltende europäische Wirtschaftssystem war eine deutsche Zone, eben weil die Bundesbank mit ihrer vor Allem praktisch gelebten Unabhängigkeit politischer Einflussnahme widerstehen konnte. Die Chance zur Ablöse der Deutschen als führende Geldmacht sahen die Franzosen mit der Wiedervereinigung gekommen. Der überrumpelte Bundesbankpräsident Pöhl und deutsche Politiker, die bereit waren, jedes vermeintlich notwendige Opfer zu bringen, besiegelten das Schicksal der D-Mark. Das so schon falsch begonnene Bild vom Euro malt Bandulet zu Ende. Dazu berichtet er von zyklischen Staatsbankrotten und wie der Putsch vom Mai 2010 das bisherige Euro-System auf den Kopf stellt. Die EZB habe nun gelernt, wie man Geld druckt und Euro-Land werde im Schuldensumpf versinken. Ultima Ratio könne eine von der Bundesbank nie gänzlich abgedeckte D-Mark sein, die freilich für das politische Establishment als undenkbar gelte.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzten Jahre des Euro, 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
ein tolles Buch, aber man bekommt auch Angst wenn man endlich erfährt, was die Politiker mit uns machen und was die Deutschen Politiker mit sich machen lassen (ich sage nur Kanzler Kohl). Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben. Toll !
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23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Wirtschaftswunder zum Wirtschaftskrasch,- oder alles läuft nach Plan..., 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
James Warburg 1950:"Wir werden eine Weltregierung haben,ob es Ihnen gefällt oder nicht...entweder durch gewaltsame Eroberung oder durch freiwillige Zustimmung"...

Wen wundert`s da noch das wir jetzt den EURO haben, der von unseren Führern "einfach so" natürlich nur zu "UNSEREM BESTEN"(-wie immer!) beschlossen wurde.-Ob es uns gefällt oder nicht!!!

Da sich bereits am 24.10.1999 dem Tag der Vereinten Nationen in New York Politiker aus 56 Nationen (darunter auch Deutschland)zur Unterzeichnung der "Charta für die Globale Demokratie" an den runden Tisch setzten, welche die Grundprinzipien für die künftige "Eine-Weltordnung" enthält, und das ob.gen.Buch Vorraussagen über die Zukunft trifft, möcht ich hier einige Gedanken teilen, da diese "CHARTA" Punkte enthält die uns und künftige Generationen betreffen. Im obigen Buch aber leider nicht ausreichend Erwähnnung finden.
Die Unterzeichnerstaaten verplichteten sich also zu folgender Zielumsetzung:

1.alle nationalen Behörden werden zusammengefaßt und der UNO unterstellt.
2.Die Kontrolle aller Finanzinstitute werden der Uno unterstellt.
3.Einführung von Steuern zugunsten der UNO.
4.Abschaffung des Einspruchsrechts der Mitglieder des Sicherheitsrates.
5.Einführung einer UN-Armee die nicht unter der Kontrolle von Staaten steht.
6.Abschaffung aller nationalen Armeen und Registrierung aller Waffen.
7.Einführung eines Weltgesundheitssystems.
8.Einsetzung eines Weltgerichtshofes, dem sich alle Nationen zu unterwerfen haben.
9.-11.Einführung eines globalen Umweltprogramms.
12.Vollständiger "Schuldenerlaß" für alle Länder der 3.Welt(Wenn diese Ihre Rohstoffvorkommen dafür hergeben!),-gleichzeitige Einführung einer globalen Rohstoffverteilung.

Wer die aktuelle Weltlage verfolgt erkennt sofort das rasant an der Umsetzung dieser Ziele gearbeitet wird(Dezimierung unserer Armee...)+Teilziele(Gerichtshof...)schon erreicht sind.Je zentralisierter alles wird umso näher sind wir der EINEN WELTORDNUNG, die auch ein EINHEITLICHES ZAHLUNGSMITTEL beinhalten wird.Und das soll dann,kein Dollar oder Rupien,DM oder sonst was sein,sondern ein Chip der schon jetzt in vielen Menschen (noch freiwillig) eingepflanzt wird:
So lesen wir z.B. am 27.04.1998 im Leitartikel des Time Magazin "künftig werde das Geld oder Kreditkarten in einem implantierten Chip unter der Haut eingepflanzt." Der von der Firma "Applied Digital Solutions" in Reiskorngröße produziert wird und wie sein Entwickler Dr.Peter Zhou sagt "Leben retten + die Lebensqualität verbessern soll".

Die Einführung eines flächendeckenden Chipkartensystems,die immer mehr ausgeweitete Umstellung auf bargeldlosen Zahlungsverkehr, die durch das Finanzamt neu eingeführte 11-Stellige ID-Nr.die sogar Jahre über den Tod hinaus aktiv bleibt, die Einführung biometrischer Ausweise/Reisepässe,...und natürlich der EURO sind weitere große Schritte in diese Richtung.

Wer sich nun entscheidet in den Medien unvoreingenommen zu forschen wird erkennen, dass die Einführung des GPS-Satelliten gesteuerten Chips keine Schwarzmalerei oder irrsinnige Einbildung eines Verrücken ist, sondern sehr rasch voranschreitet.Was bei Tieren schon normal ist,wird beim Menschen gerade eingeführt.

So heißt es z.B. das die mexikanische Regierung 2004 ein nationales Informationszentrum gegründet hat das vom Präsidenten Vincente Fox eingeweiht wurde,welches alle (in+ausländ.) kriminellen Aktivitäten in einer Datenbank erfaßt.Wobei alle 168 Mitarbeiter incl. Staatsanwalt einen Reiskorngroßen Chip eingepflanzt bekamen, der zu Ihrer Sicherheit diene und fremden Personen nicht ermöglichen würde ohne diesen Chip im Antiterror-Zentrum zu sein. Der Chip soll nicht mehr herausnehmbar + austauschbar, der Träger jedoch überall durch GPS zu orten sein. Auch in D.+ anderen Ländern haben nicht nur prominente Personen aus Sicherheitsgründen sich + Ihre Kinder gechipt... So hat die totale Kontrolle also bereits begonnen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Sie per Gesetz eingeführt wird.

Im Fall aktiven Widerstandes gegen die "Neue Weltordnung" ist es angeblich sogar möglich den Träger dieses Chips ruhig zu stellen oder auch zu töten.Womit wir zwar die bösen Terrorristen im Griff hätten, aber auch jeglichen Widerstand gegen ein totalitäres Regime unterbunden werden kann. Stellt sich also die Frage, wer überwacht dann unsere Überwacher, + wem dient das Ganze?

Weltpolitisch gesehen stehen uns also wie im Buch "Die letzten Tage des Euro" beschrieben turbulente Zeiten bevor, in denen es immer mehr in Richtung Zentralisierung der Macht,-der Personen bezogenen Daten,-der Volkswirtschaften,-Länder(-Grenzen),-Rohstoffaufteilung,und Entmündigung der Bürger unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung geht. Da plötzlich wie aus dem Nichts überall die bösen Terrorristen auftauchen, vor denen wir uns nun wie einst vor dem Ostblock "beschützen" müssen(der,wie geschichtl.recherchierbar ist vom Westen finanziert wurde). -Woher diese gerade jetzt über Mittel + Wege verfügen sich überall in der Welt in die Luft zu sprengen + es noch nicht vor 30/50 Jahren taten, wäre auch eine interessante Frage...

Da der Mensch lieber bargeldlos zahlt,weil es so "schick und in" ist,(und dazu dient uns langsam mehr + mehr an elektronische Zahlungsweise,lückenlose Überwachung... zu gewöhnen)ist vorraussichtlich auch nicht mit viel Widerstand zu rechnen.-Warum soll man etwas ändern was bequem ist, + "mehr Freiheit" verspricht???
Wie heißt es doch so schön in der Werbung für eine Chipkarte:
"...die Freiheit nehm ich mir!". Was man aber auch ironisch übersetzen könnte:
"Ich nehme(mir SELBST)meine(individuelle)Freiheit + werde UNFREI".

So ist also der Wirtschaftkrasch "relativ gewollt" und wird wie der 11.September kommen,egal wie gekonnt das "hochdekurierte Eperten" dementieren.Denn wenn alles was wir gewohnt sind auseinander bricht, kann man in dem entstehenden VAKUUM eine neue "sicherere"Weltordnung einführen,denn die Massen wollen Sicherheit.Individualität(Freiheit)weicht also Globalismus(Kontrolle+Abhängigkeit).

Auch hier gibt es Äußerungen seitens der FED-Finanz-macher die das bestätigen, und "für den Fall eines Systemkraschs"die Lösung des Digitalen Zahlungsmittels bereits bereit halten.(Das DEBIT-Kartensysthem)Wer es nicht glauben will kann gerne nachforschen!

So ist schlußfolgernd für die Macher der "Eine Weltordnung" nicht stimmig das monarchische Machtstrukturen und von Rohstoffen unabhängige Staaten(Irak),oder Länder mit starken Volkswirtschaften (Deutschland, Österreich, Niederlande)" weiter frei exestieren, bzw "Niemandsländer" wie Tibet Große Bodenschätze + das Monopol auf die Resource Wasser haben.Von der allein 150Mio.Chinesen abhängig sind. Also werden wenn nötig Kriege inszeniert(Irak),Attentate (11.Sept.)beschlossen(Siehe Loose Change (2 DVDs))und Länder mit massiven Schulden in den Ruin + Abhängigkeit getrieben,um die Menschen(-Massen)für eine neue Ordnung gefügig zu machen.

Zufällig haben rechtschaffene Politiker die sich dagegen stemmen plötzlich einen "kleinen Unfall"(Kennedy,Barschel...)und weiter gehts mit "Status Quo".Die Grundrechte werden weiter (zum Wohle des...)unterwandert und der "Kleine Mann" der sein"bis`chen Sicherheit" nicht verlieren will schluckt bereitwillig die Beschlüsse die von OBEN kommen. Schließlich sind es ja die "Volksvertreter" die "vom Volk fürs Volk" eingesetzt wurden,auch wenn diese leider nicht immer (wie beim Euro,der Atomkraft,steigenden Steuerlast...) für`s Volk entscheiden. Letztlich können sie uns abhängigen Menschen unter gewissen Umständen den Strom ,das Wasser, die Fernwärme,das Haus,die Rente + sogar die Freiheit wegnehmen. Und da die Polizei/Armee-macht in den Händen der Politik ist die der "Einen-Welt-Regierung" dient,was will man da tun?

Die Antwort ist einfach: AUFWACHEN!!!,sich informieren + Bücher wie diese lesen.Auch wenn dieses von mir aufgezeigte unbequeme Thema im vorliegenden Buch nicht genug untersucht + oft als Spinnerei abgetan wird.Und ich mir bewußt bin dass ich damit teilweise an "bequemen Strukturen" rüttele ...Denn der EURO war und ist nur als Übergangswährung ins globale Zeitalter geplant.
Liebe Grüße + die Ermunterung selbst zu forschen...
M.L.
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5.0 von 5 Sternen Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht, 15. August 2013
Von 
H. Maurer "Computerfreak" (Amstetten, Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
interessantes
Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten
Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr Interessantes Buch über die aktuelle Lage des Euro, 31. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr interessant und spiegelt die aktuelle Lage unserer Währung.
Der Leser kann sich ein Bild über die politischen und wirtschaftlichen Einschätzungen machen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu 'Die letzten Jahre des EURO', 4. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr informativ, und obwohl der Autor eine klare eurokritische Meinung hat (die ich nicht teile!), ist es bzgl. der Fakten doch sehr neutral geschrieben.
Für jeden empfehlenswert, der sich mit der Problematik beschäftigen will!
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht aber zum Ende etwas flach, 19. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang war ich total begeistert und alles war sehr ausführlich erklärt, aber je weiter ich beim Llesen kam um so entäuschter war ich, insbesondere das Kapitel: Was kann man dagegen tun, war eher ein Witz als eine Hilfe.
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