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Kundenrezensionen

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Zecharia Sitchin ist einer der führenden Köpfe der so genannten Prä-Astronautik, die behauptet, dass intelligente Außerirdische uns vor langer Zeit besucht und mit Technologie beglückt haben. Man kann das weder beweisen noch widerlegen, auch wenn nach unserem heutigen, sicher sehr begrenzten Wissen ein solcher Besuch nicht wahrscheinlich ist. Behauptungen dieser Art haben es schwer, denn so lange kein wirklicher Beweis für sie vorliegt, kann man sie entweder glauben oder es lassen.

Sitchin begründet seine Theorie allein durch Funde, die, nach wissenschaftlichen Methoden analysiert, ein bestimmtes Alter aufweisen, aber nicht in die Welt (oder was wir dafür halten) jener Zeit passen. Daneben stellt er noch einige Behauptungen auf, die man sofort beweisen oder widerlegen könnte, wenn man es darauf ankommen lassen würde. Mir ist die Kompetenz dazu allerdings nicht gegegeben.

Eine solche Behauptung fasst er unter der Überschrift "Der große Pyramiden-Schwindel" zusammen. Dort kommt er zu der Annahme, dass die Große Pyramide von Gizeh, für deren Erbauer man heute den Pharao Cheops (Khufu) hält, keineswegs so entstanden ist. Vielmehr, so jedenfalls Sitchin, hätten dies die Anunnaki von Nibiru viel früher getan. Nibiru bewegt sich als angeblich unbekannter zwölfter Planet unseres Sonnensystems in einer riesigen elliptischen Bahn um unsere Sonne. Die Anunnaki waren es auch einst, die uns durch genetische Manipulationen erschaffen hätten, behauptet jedenfalls Sitchin in früheren Werken.

Nun könnte man das Alter der Cheops-Pyramide durchaus feststellen. Auch Sitchins Behauptung, dass eine Inschrift innerhalb dieses Bauwerkes im 19. Jahrhundert dort hinein gefälscht wurde, wäre überprüfbar. Doch niemand macht sich diese Mühe, klagt Sitchin. Als der Verfasser mit einem Bekannten selbst zur Tat schreiten wollte, wurde er angeblich schwer am Kopf getroffen und musste Ägypten nach eigener Auffassung sofort verlassen. Auch seinem Begleiter gelang es nicht, eine Farbprobe der fraglichen Inschrift zu nehmen.

In weiteren Abschnitten dieses Buches geht es in ähnlicher Weise um die Auslegung anderer Artefakte für Sitchins Theorie. Dabei muss auch Ötzi als Indiz für Sitchins Theorie herhalten. Warum, so fragt der Autor, befinden sich auch heute noch einige Völker im Grunde in der Steinzeit, während andere es bis auf den Mond geschafft haben. Oder anders: Wieso war Ötzi so rückständig, wenn zur selben Zeit einige tausend Kilometer südlich eine Hochkultur herrschte, über die wir heute noch staunen? Das kann nur an äußerer Einmischung liegen, meint der Autor.

Doch das ist viel weniger verwunderlich als Sitchin denkt. Auch nachdem die Außerirdischen angeblich die Erde verlassen hatten, führten verschiedene historische Prozesse im damals rückständigen Europa zu ganz unterschiedlich erfolgreichen Kulturen. Mit äußerer Einmischung hat das wohl weniger zu tun.

Sitchin legt auch in diesem Buch, das nicht viel Neues enthält und mehr oder weniger eine Zusammenfassung der Erlebnisse seiner organisierten Gruppenreisen darstellt, einige Fakten vor, die rätselhaft sind, wie zum Beispiel die riesigen nur aus der Luft zu erkennenden Bilder auf den Hochebenen von Peru oder ein sehr altes technisches Wunderwerk zur Beschreibung astronomischer Vorgänge. Wir wissen nicht, wie diese nicht in ihre Zeit passenden Dinge entstanden sind. Deshalb ist es legitim, verschiedene Hypothesen aufzustellen. Welche von ihnen am Ende der Wahrheit nahe kommt, wird sich jedoch erst noch zeigen müssen.

Fazit.
Dieses Buch ist weniger unterhaltsam als seine Vorgänger, weil es im Grunde nicht viel Neues enthält, aber Sitchins These stützen soll, über deren Sinn oder Unsinn ich nicht richten möchte. Die Gedanken sind frei, auch wenn einige der hier geäußerten doch recht abenteuerlich sind.
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am 8. Juni 2010
Entgegen meinem Vorrenzensenten finde ich doch, dass einiges wiedergekäut wird. Eine Art "Resteverwertung" von Recherchen für seine zahlreichen Bestseller, endlos lange ausgewalzt. Es liest sich manchmal wie ein Werbeflyer für seine früheren Bücher, entgegen dem reißerischen Klappentext kommt nicht wirklich Neues dabei heraus.
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am 11. September 2015
Hier gilt, was ich über die Bücher von E.v.Däniken gesagt habe, Sitchin schreibt und begründet seine Ansichten vernünftig. Zumindest gibt diese Literatur Anlass und Anstoß zum Nachdenken über biblische Themen.
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am 7. Januar 2015
spannend geschrieben, viele Denkanstöße, ich konnte es kaum aus der Hand legen, so interessant waren die Themen. Kann ich jedem nur empfehlen, der an den Themen von Däniken und Sitchin interessiert ist.
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am 11. August 2015
Sehr gutes Buch und toll geschrieben! Ich bin wirklich sehr zufrieden und man möchte gar nicht aufhören zu lesen! Ich kann es nur empfehlen! :)
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am 21. Februar 2015
Danke für die schnelle Zusendung. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und habe es bereits angelesen.
Viele Grüße aus Dresden.
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am 9. März 2014
Gelungenes Werk - vor allem, wenn man seine anderen Bücher kennt!
Für mich spannend von der Ersten bis zur letzten Seite!
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am 13. Juni 2010
Wer die Bücher von Zecharia Sitchin kennt, den erwartet sicher kein wirklich grosses Buch, jedoch eine Arbeit mit vielen bekannten Themen, die er um wichtige Erkenntnisse bereichert hat. Wer die Arbeit von Sitchin nicht kennt, dürfte möglicherweise Probleme bekunden, um in jedem Fall seine Themen in den Rahmen seines gesamten Werkes zu stellen.

Mit seiner Sichtweise und der Aufarbeitung bekannter OOP-Artefakte (out of place) gelingt ihm fraglos eine Stärkung seiner jahrelangen Spurensuche nach einer prä-astronautischen Vorgeschichte alter Kulturen im Nahen Osten. Unbequeme Erkenntnisse stellen die klassische Forschung vor heikle Aufgaben, sofern ein echter Dialog gesucht wird. Dieses Buch stärkt diesbezügliche Zweifel.

Ein Lob verdienen die zahlreichen Illustrationen sowie der farbige Bildteil. Kritik verdienen das fehlende Quellenverzeichnis und das für Forscher so wichtige Register.

Dem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen, denn es macht an, auch seine älteren Werke nochmals zu studieren.
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