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4.0 von 5 Sternen Eine interessante Lektüre
Wie die Bücher Erich von Dänikens zählt das "Lexikon der verbotenen Archäologie' zu den pseudowissenschaftlichen Werken, denn der Autor ist zwar Journalist und Publizist, aber eben kein promovierter Wissenschaftler. Aber macht es das Buch dadurch schlechter? Wenn man einen akademischen Ratgeber sucht, dann ja. Doch schon der Titel lässt erahnen,...
Veröffentlicht am 5. April 2012 von UHU

versus
177 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider unwissenschaftlich
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dieses Buch wirklich bewerten bzw. kommentieren soll. Nachdem ich die Rezensionen hier gelesen habe, werde ich doch mal meinen Senf hinzugeben.

Um es von vorne herein zu sagen, ich habe Archäologie studiert und glaube mich ein wenig in dieser Wissenschaft auszukennen (auch wenn man natürlich niemals alles kennen...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von J. Scheidt


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177 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider unwissenschaftlich, 25. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dieses Buch wirklich bewerten bzw. kommentieren soll. Nachdem ich die Rezensionen hier gelesen habe, werde ich doch mal meinen Senf hinzugeben.

Um es von vorne herein zu sagen, ich habe Archäologie studiert und glaube mich ein wenig in dieser Wissenschaft auszukennen (auch wenn man natürlich niemals alles kennen kann). In der Ta gibt es Funde und Befunde, wo auch erfahrene Archäologen nur verwundert den Kopf schütteln können (Die übermodellierten Schädel von Jericho, Tell Ramad oder anderen Siedlungen des Neolithikums wären so ein Beispiel), es gibt auch oftmals Momente wo ein Wissenschaftler es nur schwer einsehen will, dass ein großer Teil von dem was man bisher glaubte durch einen neuen Fund auf den Kopf gestellt wird (die Datierung der minoischen Eruption wäre da ein Beispiel), aber das was dieses Buch da behauptet ist einfach nicht haltbar.

Fangen wir mit dem Titel an: "Verbotene Archäologie". Sowas gibt es schlichtweg nicht. Jeder Wissenschaftler kann sich dem Thema widmen zu dem ihn sein Forschungsdrang zieht. Jeder Laie kann sich in Bibliotheken über Funde informieren. Verboten wird nichts. Das gilt auch zum Thema "verheimlichen". Wenn etwas nicht öffentlich zugänglich wäre, wie soll der Autor des Lexikons überhaupt davon erfahren haben? Woher die exakten Fundortangaben, woher die Details? Nichts ist verheimlicht.

Jetzt gibt es natürlich die berechtigte Frage, warum die Funde nicht die volle Aufmerksamkeit der Archäologen bekommen. Dies hat sehr viele Gründe, ein paar versuche ich mal an dieser Stelle zu nennen:

- Fälschungen: Viele dieser Funde die der Autor nennt sind entweder welche, oder sind "sehr wahrscheinlich" welche. Es gibt leider nur wenige Forscher die sich die Zeit nehmen zweifelhafte Stücke näher zu untersuchen, obwohl das wirklich einmal ein wichtiges Thema wäre. Ein ehemaliger Dozent von mir hat sich diesem Thema einmal gewidmet und ein kurzes Seminar darüber gehalten. Es ist interessant und oftmals geradezu faszinierend mit welcher Genauigkeit und welchem Ideenreichtum Fälscher arbeiten. Eine Aufarbeitung dazu wäre wirklich mal bitter nötig.

- Unikate: Die Archäologie ist eine statistische Wissenschaft und lebt daher vom Vergleich. Daher sind Einzelstücke sehr oft nicht von dem Interesse wie es die Öffentlichkeit gerne sehen würde. Lediglich einige spektakuläre Exemplare wie die Himmelsscheibe von Nebra oder "Ötzi" erfahren eine trotz ihrer Einzigartigkeit eine große Aufmerksamkeit (was von einigen Archäologen auch kritisiert wird. Zitat: "Ich stelle mir gerade vor, jede Leiche die wir finden würde so stark untersucht werden wie dieser Gletschermann. Großer Gott.....""). Man muß es einfach mal so sehen: Einzelstücker verraten nur ein Bruchteil dessen, was quatitativ häufiger aufkommende Gegenstände verraten können. Daher sind sie (leider) oftmals einfach uninteressant, vorallem wenn man den ersten Punkt in Betracht zieht: Einzelstücke können Fälschungen sein. Eine Untersuchung um eine Echtheit festzustellen ist teuer und daher lohnt es sich einfach oft nicht.

- Überbewertung: Es gibt Sachen die einfach in der Bedeutung überbewertet oder überinterpretiert werden. Davor sind auch gestandene Archäologen nicht sicher und somit ist es klar, dass interessierte Laien einfach Sachen überbewerten oder falsch verstehen. Ein Beispiel wäre eine germanische Opferstätte wo erstaunlich viele Fischopfer fanden. Einige Jahre nachdem die Monographie rauskam, hat ein Geologe das Gebiet näher unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sich dort einmal ein See befand. Urplötzlich war der große Opferplatz ein kleiner germanischer Kultraum der an einem See lag. An Fischopfer dachte da jetzt keiner mehr.... Die Archäologie ist eine sehr junge Wissenschaft und vieles ist daher noch in der Diskussion. Dieser Fehler passierte einem hochdekoriertem Forscher weil er einfach nicht alle Fakten kannte. Einem Laien kann das auch passieren...

Um etwas festzuhalten: ich habe früher die Bücher des Herrn von Dänike gerne gelesen und lese sowas auch heute gerne noch. Aber dieses Buch ist mit denen leider nicht zu vergleichen. Daher gebe ich ihm auch nur einen Stern. Da wurde versucht mit einem spektakulären Titel Geld zu machen. Mit Seriösität hat das Buch leider nichts zu tun.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine interessante Lektüre, 5. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Wie die Bücher Erich von Dänikens zählt das "Lexikon der verbotenen Archäologie' zu den pseudowissenschaftlichen Werken, denn der Autor ist zwar Journalist und Publizist, aber eben kein promovierter Wissenschaftler. Aber macht es das Buch dadurch schlechter? Wenn man einen akademischen Ratgeber sucht, dann ja. Doch schon der Titel lässt erahnen, dass es sich dabei gerade nicht um eine wissenschaftliche Publikation handelt. Von vornherein unter diesem Aspekt gesehen, gewinnt das Buch sofort an Wert und man kann sich vorbehaltlos auf eine äußerst interessante Reise rund um den Globus begeben.
Ich "benutze" Bücher wie diese immer als Denkanstoss für eigene Überlegungen. Was mich nicht interessiert oder was mir unglaubwürdig erscheint, überfliege ich nur. Was mich wirklich interessiert, recherchiere ich später unter Inbezugnahme anderer Quellen weiter. Dabei bin ich schon zu so manchem erstaunlichen Schluss gekommen. Ist es dabei so wichtig, ob dieser absolut wissenschaftlich ist? Meiner Meinung nach nicht!
Sind wir doch ehrlich. Wenn promovierte Forscher anhand eines einzelnen ausgegrabenen Backenzahns eines Frühmenschen dessen komplettes Äußeres rekonstruieren und ihm auch gleich noch Lebens- und Verhaltensweisen andichten, ist daran auch nicht allzu viel Wissenschaftliches. Mein persönliches Fazit: Wenn die beschriebenen Dinge in diesem Buch auch nur zum Teil stimmen sollten, dann hat sich der Kauf als Denkanreger für mich bereits gelohnt.
Fazit: Eine überaus interessante Lektüre für alle grenzwissenschaftlich interessierten Zeitgenossen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Real??, 8. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Leider muss ich mich den 1. Post von J. Scheidt anschließen. Das Buch beinhaltet Themen, die auf keinster Weise zu belegen sind.
Ich habe zwar keinen Zweig der Archäologie studiert und bin ein Laie, aber ich beschäftige mich intensiv auf diesem Gebiet.
Doch was hier so an Themen dem Leser geboten wird, ist totaler Quatsch - sag ich mal so ganz salopp.
Ich habe mich auch mit dieser gebotenen Thematik beschäftigt und ich muss sagen, das es für einen real denkenden und aufgeschlossenen Archäologen schwer zu glauben ist.
Daher werde ich mir das Buch sicher nicht kaufen, da man diese Themen nicht ernst nehmen kann und sollte.

lg :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umfangreich, aber reißerisch, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Kurzrezension:

Eine Zusammenstellung seltsamer archäologischer Funde? Das klang interessant.

Die Zusammenstellung ist wirklich umfangreich, der Band sieht schick aus und ist toll bebildert. Aber: die Informationen über die einzelnen Fundstücke sind oft sehr kurz. Außerdem werden zu oft sehr reißerische Schlüsse gezogen. So sind weite Teile des Buches interessant und amüsant zu lesen. Allzu ernst sollte man es aber wohl nicht nehmen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Geschichten., 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Lebendig geschriebene kurze Episoden. Mal anders beleuchtet wie unsere Schulweisheit lehrt. Ob man denen glaubt oder nicht ist eigentlich egal. Man denkt doch über so manches nach, was einem erzählt wird.
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32 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit vielen Fragezeichen, 27. Dezember 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Wer die Werke von Sitchin oder die Bücher und Filme des Erich von Däniken mag, der wird auch von diesem sehr schön aufgemachten Buch begeistert sein. Der Autor stellt uns zahlreiche Fundstücke, Fundstätten und merkwürdige Vorgänge vor, die angeblich von den gestandenen Archäologen unterdrückt oder ignoriert werden, obwohl sie nach Meinung des Autors unser Weltbild oder unsere Vorstellungen von der Vergangenheit der Menschheit revolutionieren könnten.

Wenngleich nicht alle der immer nur kurz vorgestellten archäologischen Merkwürdigkeiten von gleicher Originalität zu sein scheinen, so sind doch einige unter ihnen, die wenigstens auf den ersten Blick sensationell anmuten. Leider werden an keiner Stelle die auf dem Buchdeckel angekündigten Beweise erbracht. Vielmehr endet fast jeder Abschnitt mit einer Fragestellung oder einer suggestiven Vermutung.

Die Schul-Archäologie ignoriert all diese Dinge vermutlich inzwischen mit einem Schulterzucken. Für ein solches Verhalten gibt es verschiedene Gründe. Auf der einen Seite haben sich sehr viele der schon früher präsentierten Sensationen nachträglich als wenig fundiert erwiesen. Andererseits entfernt sich ein karrierebewusster Wissenschaftler nur sehr ungern vom Mainstream. Wenn sich darüber hinaus eine bestimmte Sichtweise in nicht logisch aufgebauten Wissenschaften verfestigt hat, dann muss schon viel passieren, um ein Umdenken in die Wege zu leiten.

Für Menschen allerdings, die sich wenigstens gedanklich einmal wie Indianer Jones fühlen wollen, ist dieses Buch ein perfekter Reiseführer zu solchen ideellen oder vielleicht auch touristischen Abenteuern. Allein in Südamerika wird der geneigte Leser genügend lohnende Reiseziele in diesem Buch entdecken.

Während einige Kapitel nach meiner Auffassung nicht besonders überzeugend sind, beschäftigen sich andere mit wirklich interessanten Fragestellungen. Beispielsweise wird recht ausführlich auf die angebliche Entschlüsselung des so genannten Pyramiden-Codes durch einen deutschen Wissenschaftler eingegangen. Was in der Fachwelt bejubelt wird, bezweifeln dagegen andere. Ebenso interessant sind unter anderem die Ausführungen des Autors zum 21.12.2012. Wie leicht es offenbar ist, selbst die Fachwelt mit Fälschungen zu verblüffen, können wir überraschenderweise ebenso in diesem Buch nachlesen.

Wer sich weitergehend informieren möchte, erhält dazu durch die Quellenangaben des Autors genügend Gelegenheit.

Fazit.
Dem Verlag ist mit diesem unerwartet schön aufgemachten Buch eine Besonderheit gelungen. Anhänger von Erich von Däniken, Zecharia Sitchin oder Fans von Indianer Jones wird dieses Werk mit Sicherheit begeistern. Leider besitzen nicht alle Abschnitte eine gleichbleibende Qualität. Doch der positive Eindruck überwiegt. Meine Bewertung sind deshalb viereinhalb Sterne. Ob die Vermutungen des Autors eines Tages in Beweisen münden, wird sich zeigen. Denn die Wahrheit kann man auf Dauer nicht unterdrücken, ob sie nun so oder anders lautet.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer so ein Buch schreibt sollte nicht Griechisch mit Römisch verwechseln, 19. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Der Autor möchte zwar Dinge aufzeigen, die in der Archäologie falsch sind. Da der Autor aber offenbar nicht Griechische von Römischen unterscheiden kann, ist es doch sehr fraglich ob er überhaupt qualifiziert ist so ein Buch zu schreiben. Das Buch ist eine schlechte Version eines von Däniken.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fesselnd, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
sehr fesselnde inhalte. man kann nicht mehr aufhören zu lesen. werde mir sicherlich noch andere bücher dieser art kaufen. empfehlenswert
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lexikon von Luc Bürgin, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Endlich mal ein Buch, in dem zu den angesprochenen Themen deutliche Fotos präsentiert sind. Danke Luc, dieses hier ist großartig gelungen und dadurch äußerst interessant!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre - Unwissenschaftlich? Na und?, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist Pflichtlektüre! Leider wird diesem Buch von einigen Rezensenten "Unwissenschaftlichkeit" vorgeworfen.
Na und? Dann steht es Aussage gegen Aussage. So wie in den letzten Jahrzehnten beim Thema Archäologie gelogen und
vorenthalten wurde, geht über keine Kuhhaut! Deshalb für alle Interessierten und jenen, welche über den Tellerrand
hinausblicken wollen eine klare Kaufempfehlung! Im Übrigen gilt: Glaube grundsätzlich nichts und stelle alles in Frage!
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Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z
Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z von Luc Bürgin (Gebundene Ausgabe - 10. Dezember 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 13,98
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