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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein didaktischer Leckerbissen, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
5 Sterne Lesegenuss und Lernvergnügen.
Hätte es das Buch schon vor 20 Jahren gegeben, hätte ich mir so manche Seminare und Bücher sparen können. Dafür bietet es jetzt exzellentes Coaching-Niveau, das auch neue Erkenntnisse aus der Lern-, Gehirn- und Therapieforschung wirksam und praxisnah einbezieht.

Ganz besonders hat mich fasziniert, wie diese umfangreiche fachliche Professionalität, Differenziertheit und Tiefe mit einer so großen Leichtigkeit quasi wie auf dem Silbertablett serviert wird. Die lebendige, phantasiereiche und gleichzeitig ganz einfache, eingängige Sprache lädt zum mühelosen Lernen ein und belebt die eigene Kreativität.

Das vielseitige Fragespektrum ist gut strukturiert in die Kategorien:
Hypothetische Fragen - Zirkuläre Fragen - Fragen zum System - Reframing-Fragen - Ressourcen-Fragen - Zielfragen - Lösungsfragen - Feedback-Fragen - Vertiefungsfragen - Differenzierungsfragen - Präzisierungsfragen - Provokante Fragen - Paradoxe Fragen - Ökologische Fragen - Intuitions-Fragen - Emotionalisierende Fragen - Fragen zum Praxistransfer

Wehrle entschlüsselt dabei einleuchtend die dahinterstehenden Ziele, Konzepte, sprachlichen Muster, Strategien, systemische Hintergründe, hilfreiche Folgefragen und Wirkungen der inneren Haltungen des Coaches.

Auch die ergänzenden Pofi-Tipps, die Rubrik schwierige Antwort" und die angebotenen Übungen haben mir gut gefallen.

Selbstverständlich kann man die Fragen auch schön für ein kleines Eigencoaching nutzen und sich ein paar Aha-Erlebnisse zwischendurch gönnen, z.B. zu den eigenen Kraftquellen (S.106).
Fazit: klare Kaufempfehlung
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nützliche Kombination aus praktischem Mehrwert, Freiraum zur Entfaltung und hilfreicher Struktur, 27. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
"Was für den Geiger, die Geige ist, ist für den Coach die Frage."
Mit diesem treffenden Satz beginnt Martin Wehrle sein neuestes Hilfswerk für Coaches. Dieses besteht nicht nur aus 500 Fragen aus den verschiedensten Kategorien, sondern bietet erneut viele Einsichten aus dem großen Erfahrungschatz des Autors und ist somit wiederum mehr eine Praxislektüre denn ein theoretischer Kloß, den es zu verdauen gilt.

Somit stellt es für mich eine wunderbare Bereicherung für die Arbeit als Coach/Berater/Fragenden dar, gibt darüber hinaus aber auch noch zahlreiche Denkanstöße, die dazu anregen, nicht nur auswendig zu lernen, was im Buch beschrieben ist, sondern auch eigenständig kreativ zu werden, gute Fragen an deren Antworten zu erkennen und weiterzuführen, was im Buch schon tatkräftig begonnen wurde.

Und somit schafft Martin Wehrle das, was er auch als Coach macht: er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und regt sie an, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und über das hinaus zu gehen, was den Rahmen schafft.

**Inhalt**
Die kurzen Kapitel mit der jeweiligen Frage im Mittelpunkt bieten sich hervorragend an, um jeden Tag ein wenig zu üben, sich mit einer Frage auseinander zu setzen, praktische Anwendungsmöglichkeiten gleichermaßen zu ergründen wie theoretische Hintergründe und Sprachmuster zu erfahren.

Dabei sind die Fragen in 11 Kategorien eingeteilt:
1. Hypothetische Fragen
2. Zirkuläre Fragen und Fragen zum System
3. Reframing-Fragen
4. Ressourcen-Fragen
5. Ziel- und Lösungsfragen
6. Feedback-Fragen
7. Vertiefungs-, Differenzierungs- und Präzisierungsfragen
8. Provokante und paradoxe Fragen
9. Ökolgische Fragen
10. Intuitions-Fragen und emotionalisierende Fragen
11. Fragen zum Praxistransfer

Fragen aus den verschiedensten Coaching-Stilrichtungen werden somit zusammen geführt und auf möglichst einfache, kurze und effektive Art und Weise angeboten.

Jede Frage wird mit Folgebeispielen gespickt, um eine Ahnung zu bekommen, wohin die Frage führen könnte.

Kommentare zum Inhalt der Frage und zu unterschiedlichen Varianten im Sprachgebrauch geben Vertiefungswissen und der auch schon im vorhergehenden Die 100 besten Coaching-Übungen' vorhandene Profi-Tipp bietet auch jenen noch ein Leckerli, die sich im Fragen schon als Profis betrachten.

Und weil Martin Wehrle nicht nur die Chancen einer Frage sieht, sondern auch die Risiken in Form von schweren Antworten, gibt er auch gleich dazu noch Beispiele und bietet Übungen zur Frage an, die Sicherheit und Routine verschaffen sollen.

**Mein Fazit**
Es gibt viele Bücher, die Fragen in Hülle und Fülle bündeln, aber die 500 besten Coaching-Fragen ist hilfreicher als die, die ich bisher kennen gelernt habe. Und zwar meiner Meinung durch die nützliche Kombination aus praktischem Mehrwert, Freiraum zur Entfaltung und hilfreicher Struktur.

Sehr empfehlenswert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 500 besten Coaching-Fragen oder: wie lerne ich, nicht nur zu fragen sondern mit den Antworten auch zu arbeiten, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Dieses Buch verspricht nicht zuviel, wenn bereits auf dem Einband steht: Für Einsteiger und Profis. Ich habe es aufgeschlagen und festgestellt, dass es so gut aufgebaut ist, dass jeder, der sich mit dieser Materie befasst, einen grossen Nutzen daraus zieht, theoretisch wie auch praktisch.
In einem ersten Teil befasst sich der Autor mit dem Handwerk des Fragens. Er schreibt übers Coaching an sich, über lösungsorientiertes Denken und das Klientenbild. Und er hilft gezielt, Fettnäpfchen beim Fragen zu vermeiden.
Im zweiten Teil findet der Leser die 500 besten Coaching-Fragen. Und auch hier verspricht der Titel nur, was er auch hält:
Jede Frage steht nicht einfach alleine im Raum, sie wird begleitet von Folgefragen, von einem Kommentar zum Frageninhalt, von Profi-Tipps, möglichen schwierigen Antworten und der passenden Reaktion darauf. Ausserdem gibt es Frageübungen, die den Coach dazu motivieren, die Fragen in ein anderes Kleid zu stecken und zu variieren. Und zum Schluss findet sich bei jeder Frage ein Umsetzungsplan: leere Zeilen, in denen der Leser eigene Ideen notieren und sich überlegen kann, in welchem Zusammenhang er diese Frage verwenden möchte.
Es geht also nicht um trockene Theorie, gefragt sind auch Fantasie und Kreativität des Anwenders: ein Arbeitsbuch , wie man es gerne benutzt.
Mein Fazit: Dieses Buch wird in meiner täglichen Arbeit eine grosse Rolle spielen. Denn obwohl ich eine lange Berufserfahrung mitbringe, habe ich eine Unmenge neuer Inputs und Ideen gefunden, welche einfach und ressourcenorientiert umgesetzt werden können. Und zum Teil nicht nur für meine Klienten, sondern auch direkt für mich selbst.
Übrigens: Eine der interessantesten Frage in dem Buch finde ich: 'Wenn Ihr Problem Ihnen besonders gross erscheint - welchen Dünger führen Sie ihm dann zu?' Die Lösung dazu finden Sie auf Seite 363.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen richtig Fragen erzeugt richtig gute Antworten, 12. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Um es kurz zu machen: Mit diesem Titel wird nicht zu viel versprochen. Man mag sich darüber streiten, ob es nicht auch weitere beste" Coaching-Fragen geben mag ... Geschenkt. Was Martin Wehrle hier anbietet ist jedenfalls Spitze.
Wodurch lernt man am besten? Beim über-die-Schulter-schauen und selber-ausprobieren. Genau das gelingt mit diesem Buch. Es ist verblüffend, wie es Martin Wehrle schafft, mich mit seinem Buch mitten hineinzunehmen in mögliche Coaching-Sitzungen. Nicht durch seitenlange Gesprächsprotokolle, sondern durch seine intelligenten Fragevorschläge, die er jeweils kommentiert. Außerdem lädt er mich regelmäßig ein, eigene Vorschläge zu erarbeiten. Nach sechs Wochen habe ich das Buch jetzt endlich einmal durchgearbeitet, aber fertig bin ich noch lange nicht damit. Weil die Wirkung der angebotenen Fragen tiefer geht. Martin Wehrle bietet nicht einfach 500 Fragen für Coachings an - was an sich schon eine Leistung wäre. Er hat die Fragen in doppelter Weise systematisiert:
1. Aufteilung nach Fragetypen
2. Jede Frage erhält 4 Fortsetzungsfragen, die das Thema tiefen
Und er stellt Bekanntes in neuen Kleidern vor. Auf diese Weise wird die Kreativität des anwendenden Coachs trainiert. Am Beispiel der Wunderfrage wird das gleich zu Beginn verdeutlicht. Mit der bekannten und bewährten Aufforderung stellen Sie sich einmal vor, Sie wachen morgen früh auf und es ist ein Wunder geschehen und Ihr Problem wäre nicht mehr vorhanden ..." wird man bei einigen im Coaching erfahrenen Klienten nur noch ein Gähnen erwirken, aber keine Lösung anbahnen. Das Prinzip hinter der Wunderfrage ist allerdings keineswegs abgegriffen. Bei einem Pharmamanager wendet Wehrle die Technik erfolgreich an, indem er ihn in seine eigene Arbeitswelt versetzt: Also, stellen Sie sich vor, Ihre Forschungsabteilung hat ein völlig neues Medikament entwickelt - ein Medikament, das mit hundertprozentiger Sicherheit" eine Lösung bei seinem Problem anbietet. Und er, der Klient hat dieses Medikament eingenommen, was würde sich dadurch ändern? Hier wird nicht mit einer abstrakten Wunderfrage jongliert, sondern das konkrete Arbeitsumfeld des Klienten genutzt. Hier kennt er sich aus, das ist nachvollziehbar und vermutlich wirksamer als eine komplett künstlich geschaffene Situation.
Bevor es aber überhaupt an den Fragen-Marathon geht, beschreibt der Autor seine grundsätzliche Haltung in Sachen Fragen. Sie sollen Lust auf die Lösung machen und sind so etwas wie ein Abenteuer-Spielplatz der Gedanken". Fragen sollen nicht in eine Problem-Trance führen, sondern die Spielwiese der Lösung betreten helfen. Dazu müssen die Fragen bilderreich sein, die Klienten aktivieren und sie brauchen Zeit um wirken zu können.
Auf fast 400 Seiten werden dann die 500 konkreten Fragen ausgebreitet. Dabei wird ein Schema zugrunde gelegt, an das man sich sehr schnell gewöhnt. Jedem Frage-Typ ist ein Kapitel gewidmet. Die zugehörigen Hauptfragen werden dort zu Beginn übersichtlich präsentiert. Es schließt sich eine grundsätzliche Einschätzung zu diesem Frage-Typ an. Dann kommen die Erläuterungen zu jeder einzelnen der bereits genannten Haupt-Fragen in immer gleicher übersichtlicher Form:
1. Die Hauptfrage
2. Jeweils vier Anschlussfragen - Wehrle hat sich für diese vertiefende Form entschieden, weil die Fragen sonst wie Bruchstücke wirken würden und nicht ein flüssiges Coaching-Gespräch initiieren würden.
3. Kommentar zum Fragen-Inhalt
4. Kommentar zur Fragen-Sprache
5. Profi-Tipp
6. Schwierige Antwort
7. Fragen-Übung
8. Umsetzungs-Plan
Es ist unglaublich inspirierend, sich durch diese Darstellung zu arbeiten. Schon die Folgefragen bewirken oft einen Aha-Effekt. Die Kommentare sind keineswegs langweilige Wiederholungen der einführenden Kapitel-Anmerkungen. Der Profi-Tipp ist sicherlich nicht immer ein solcher und kann auch von Anfängern genutzt werden. Er gibt mögliche Alternativen zum Besten. Sehr nützlich ist die schwierige-Frage-Rubrik. Erstens lässt der Autor erkennen, dass seine Fragen keineswegs immer und sofort erfolgreiche Interventionen sind. Zweitens bietet er eine Umleitung an, um letztlich dann doch zum Ziel zu kommen. Vorher lädt er jedoch immer wieder aufs Neue dazu ein, sich erst einmal selber eine eigene Formulierung zu überlegen. Die Frage-Übung leitet den Lesenden zum eigenen Nachdenken und Formulieren an. Eine Lösung gibt es zu dieser Rubrik im Buch nicht, im Internet manchmal.
Natürlich möchten Sie ein Beispiel. Aus dem Kapitel zirkuläre Fragen" habe ich Der Publikumsjoker" ausgewählt (S. 145ff.).
Hauptfrage: Im Fernsehquiz gibt es den ,Publikumsjoker`, durch den sich ein Kandidat von den Zuschauern helfen lassen kann. Nehmen wir an, Sie hätten in dieser kniffligen Situation einen Joker frei, der bis an den Beginn der Menschheitsgeschichte zurückreichen kann - wessen Rat wollten Sie gerne hören?"
Folgefragen:
- Angenommen, dieser Mensch wollte vor seiner Antwort einen Wink von Ihnen bekommen, indem er fragte: ,Welche Ihrer eigenen Lösungsversuche haben bislang di besten Früchte getragen` - was würden Sie antworten?"
- Welche Erkenntnisse für seine Ratschläge könnte Ihr ,Joker` ableiten, wenn er diese Versuche analysiert?"
- Was müsste ein Ratschlag enthalten, dass Sie sofort spüren ,Ja, das motiviert mich, das könnte funktionieren!`?"
- Und nun geben Sie mal einen Tipp ab: Welche konkreten Ratschläge würden Sie von Ihrem Joker wohl bekommen? Und was würde dieser Joker dann von Ihnen erwarten, wenn er Sie durch Ihre nächsten Wochen begleiten könnte?"
Der Profi-Tipp wäre, den Klienten mehrere Joker bestimmen zu lassen, zum Beispiel der Parlamentarische Rat für moralische Fragen, den Schachmeister für die Strategie.
Die schwierige Antwort und wie damit umgegangen werden könnte ist: Der Klient antwortet: ,Eigentlich habe ich gedacht: Sie sind dieser Joker und geben mir jetzt einen guten Rat!`"
Vorschlag Martin Wehrle: Machen Sie Ihrem Klienten ein verlockendes Angebot: ,Das freut mich, dass Ihnen mein Rat etwas bedeutet. Schlüpfen Sie doch einfach mal in meine Rolle - was, glauben Sie, werde ich antworten? Danach - versprochen! Sage ich Ihnen, welche dieser Ratschläge mir stimmig erscheinen.`"
Auf diese Weise arbeitet sich der Lesende durch die Frage-Typen:
- Hypothetische Fragen (22 Fragen)
- Zirkuläre Fragen und Fragen zum System (10 Fragen)
- Reframing-Fragen (15 Fragen)
- Ressourcen-Fragen (16 Fragen)
- Ziel- und Lösungsfragen (12 Fragen)
- Feedback-Fragen (6 Fragen)
- Vertiefungs-, Differenzierungs- und Präzisierungsfragen (4 Fragen)
- Provokante und paradoxe Fragen (4 Fragen)
- Ökologische Fragen (3 Fragen)
- Intuitions-Fragen und emotionalisierende Fragen (4 Fragen)
- Fragen zum Praxistransfer (4 Fragen)
Und wer das Pensum geschafft hat wird sicherlich immer wieder das Workbook zur Hand nehmen. Fertig, wie bereits gesagt, wird man damit nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Frage ist eine Frage ist eine Frage oder: wer, wie, was - wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt..., 29. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Fragen sind das Herzstück einer Beratung.
Eine fragende Haltung ist die Voraussetzung für 'gutes' Fragen.
Diese fragende und somit offene Haltung mit genauem Blick auf das
Gegenüber ist unabdingbar, um passgenaue Fragen formulieren zu
können. Die Qualität einer Frage wird erst sichtbar an der Antwort die
wir erhalten.
Wie das Instrument der Frage im Beratungsprozess (wie auch grundsätzlich in
der zwischenmenschlichen Kommunikation) in seiner gesamten Vielfalt genutzt
werden kann, erläutert Martin Wehrle in dem für ihn charakteristischen
informativen und gleichzeitig lockeren Ton.
Schritt für Schritt, beziehungsweise Frage für Frage führt er die Lesenden durch
seine umsetzungsorientierte Anleitung zum FRAGEN.

In diesem sehr gut strukturierten Workbook offeriert der Autor eine Kombination
aus 100 Ausgangsfragen und 400 Folgefragen. Die insgesamt 500 Fragen sind in
elf Kategorien eingeteilt:
1. Hypothetische Fragen
2. Zirkuläre Fragen und Fragen zum System
3. Reframing-Fragen
4. Ressourcen-Fragen
5. Ziel- und Lösungsfragen
6. Feedback-Fragen
7. Vertiefungs-, Differenzierungs- und Präzisierungsfragen
8. Provokante und paradoxe Fragen
9. Ökolgische Fragen
10. Intuitions-Fragen und emotionalisierende Fragen
11. Fragen zum Praxistransfer

Jeder Fragetyp beginnt mit einer Ausgangsfrage und wird durch Folgefragen
und Frage-Übungen ergänzt. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für fragende
Menschen, es bietet umfassendes Material zum Nachmachen, zum Modifizieren
und zum Üben.
Denn, egal welcher Fragetyp gewählt wird, er muss auf seine Passgenauigkeit
hin überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden.
Wird dies nicht berücksichtigt geraten wunderbare Fragen zu Standardfragen
mit schaler Wirkung. Und: Wer immer die gleichen Fragen stellt, sollte sich
über die immer gleichen Antworten nicht wundern.
Apropos wundern. Wehrle erläutert am Beispiel der Wunderfrage, inzwischen
zum Klassiker innovativer Fragen avanciert ('Stellen Sie sich vor, über Nacht
wäre ein Wunder geschehen und Ihr Problem hätte sich aufgelöst, woran
würden Sie merken, dass...) wie aus alten Fragen neue Fragen werden können
Auf Seite 13ff beschreibt er, wie aus der allgemeinen Wunderfrage eine speziell auf
die Person zugeschnittene Wunderpille wird. Die allgemeine Wunderfrage hätte dem
Coachingerfahrenen Kunden (hier: Pharmamanager) maximal ein schmales Lächeln entlockt,
die modifizierte Frage jedoch hat neue Gedanken angestoßen.
Noch einmal zur Erinnerung: Die Qualität einer Frage wird sichtbar an der Antwort.

Ein äußerst lesenswertes Buch - für EinsteigerInnen und für Profis.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Superman" fliegt wieder - oder wie ich mich als Coach sprachlich wirklich verbessern kann..., 22. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Welche Superlative könnte ich wohl wählen? In der Tat gleitet ein leichter Windzug des
Superhelden vom Cover durch das Buch. Das macht die germanistische Meisterleistung in
verständlicher Fachsprache. Sprachkünstler und Durchstarter kommen dabei gleichermaßen
auf ihre Kosten. Und das Beste: Der Lesefluss ist ein reines Vergnügen!

Jeder der elf Fragetypen (z.B. Refraiming-Frage), die in dem Buch vorgestellt werden, beginnt
mit einer Ausgangsfrage - vier Folgefragen schließen an. Diese werden haarscharf analysiert.
Auf Inhalt und Sprache geprüft. Apropros "haarscharf", eine Metapher ist "Die Frisur":
"Wenn Sie sich Ihr Problem einmal als Frisur und sich als Friseur vorstellen - auf welche
Länge wollen Sie es stutzen?" Wer kann sich dazu nicht bildlich etwas vorstellen? Gerade
wir Damen kennen die langen Friseurbesuche: waschen, schneiden, färben...Und wer schon
einmal seine Frisur verändert hat, kann sich gut in die Situation hinein fühlen. (Ich fluche
gerade ziemlich oft, da beim Übergang meiner Kurzfrisur zu den langen Haaren kein
Haargummi hält und ständig die kürzeren Enden in mein Gesicht rutschen...)

Schon ist das "Problem" auf "Die Frisur" übertragen. Da finden sich viel schneller
Lösungsansätze, sozusagen Haarspangen für das Problem.
Jeder erzählt doch gerne über seine stylishen Veränderungen. Und wer sich wirklich nicht
sonderlich dafür interessiert, wird vielleicht antworten:"Eine Frisur muss nützlich sein.
Lange Friseurbesuche sind für mich uninteressant!" Doch auch diesen Ansatz greift der Autor
geschickt unter "Schwierige Antwort" auf, einer Rubrik, die sich durch das ganze Buch zieht.
Dort lässt er dem Leser einen Augenblick Zeit für die eigene Kreativität. Diese Ideen kann
man dann mit einem Vorschlag des Buches vergleichen: "Nun haben Haare, die man abschneidet,
ja eine dumme Eigenart: Sie wachsen nach. Wie könnten Sie sicherstellen, dass Sie Ihr Problem
möglichst lange kurz halten?"

Besonders gut gefällt mir persönlich die Ressourcen-Frage: Schätze am Meeresgrund:
"Stellen Sie sich Ihre Vergangenheit einmal als einen Ozean vor, auf diesem Grund unzählige
Schätze schlummern - Ihre Erfolge, Ihre Erfahrungen, Ihre Kontakte, Ihre schönsten
Erlebnisse. Wenn Sie jetzt an den Grund tauchen müssten, um etwas an die Oberfläche zu
holen, das Ihnen im Moment besonders hilft - was könnte das sein?

Das lässt viel Raum für Fantasie. Der Coach kann etliche Metaphern einfließen oder den
Klienten selbst entdecken lassen. Denn ob wir Haien begegnen, mit Delphinen schwimmen
oder ein Seepferdchen sehen - dem inneren Auge sind keine Grenzen gesetzt. Und in den
Tiefen des Meeres bergen manche Wracks Erstaunliches. Wir begegnen Meeresbewohnern
oder bergen ganz persönliche Utensilien. Kristallklares Wasser...ich denke gerade an den
letzten Karibik-Urlaub zurück und möchte unbedingt die Frage-Übung des Autoren aufgreifen.
Eigene Fragen zu dieser Metapher entwickeln. Denn hundert Frage-Übungen, zu jeder
Ausgangsfrage eine, bietet das Buch auch noch.

Tut mir leid, liebe Leser, wer jetzt noch mehr spannende Details erfahren möchte, sollte selber
einmal abtauchen. Wie wäre es in diese Lektüre? Ich kann sie nur empfehlen und werde die eine
oder andere Frage bestimmt im Arbeitsalltag einsetzen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer fragt, gewinnt..., 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
... und wer richtig gute und wirksame Fragen stellt, ermöglicht auch die besten Antworten. :)

Als Job Coach, bzw. Karriereberaterin weiß ich, wie wichtig und vielfältig die Frage als Werkzeug eines Coaches ist. Stellt man sich dieses Werkzeug als einen großen Bund voller verschiedener Dietriche vor, so eröffnen vor allem die phantasievollen Fragen-Schlüssel (geschickt und feinfühlig angewendet) die interessantesten und vielversprechendsten Türen für den Klienten auf dem Weg durch das Gedankengebäude seiner Werte, Visionen und Ziele.

Im ersten Teil seines Buches 'Die 500 besten Coaching-Fragen' erläutert Martin Wehrle nicht nur auf sehr anschauliche, interessante Weise das 'Handwerk des Fragens', d.h. die verschiedenen 'Frage-Werkzeuge' (wie z.B. Metaphern) sowie deren Anwendung und Wirkung, sondern er verdeutlicht zudem, wie wichtig die Haltung des Coaches gegenüber dem Klienten und die Wechselbeziehung zueinander für den Erfolg des Coachings ist.

In der Überleitung zu den Fragebeispielen zeigt sich außerdem, dass es in der Regel nicht ausreicht, neue Türen nur mit einer einzigen Frage aus dem Dietrichbund zu öffnen, sondern dass der Klient erst durch eine sinnvolle Kombination aus Folgefragen die Räume hinter den Türen erforschen und seine Erkenntnisse für sich nutzen kann. Martin Wehrle fasst dies sehr treffend mit einem Beispiel aus dem Sport zusammen:

'Eine Einzelfrage ohne schlüssige Fortsetzungsfragen ist wie ein Traumpass in den Fußball-Strafraum, der von keinem Stürmer verwandelt wird. Solche Pässe sind schön anzuschauen. Aber mit dem Ergebnis ist keiner zufrieden.'

So erklärt sich auch die Gestaltung seiner umfangreichen und beeindruckenden Fragensammlung, die sich aus 100 phantasievollen Ausgangs- und 400 stimmigen Folgefragen zusammensetzt und mit zahlreichen Profitipps, praktischen Übungen sowie Anregungen für eigene Erweiterungen und Abwandlungen gespickt ist.

Auch dieses Arbeitsbuch von Martin Wehrle hat mich wieder voll und ganz überzeugt, es liest sich mit seinem lebendigen, professionellen Schreibstil wirklich super (so gar nicht trocken wie so manches Fachbuch) und inspiriert und motiviert von der ersten bis zur letzten Seite. Ich werde es fest in meine kleine Arbeitsbibliothek integrieren; d.h. derzeit verweilt es sogar noch direkt griffbereit auf meinem Schreibtisch... ;)

Ich kann dieses Buch allen Coaches, Therapeuten, Führungskräften oder anderen, die ihren Fragestil verfeinern oder neu erlernen möchten, auf jeden Fall empfehlen. Viel Spaß damit und gutes Gelingen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die besten Coaching-Fragen, 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Für den Coach ist die Frage ein Mittel, ohne das er seinen Beruf nicht ausüben könnte. Die „richtigen“ Fragen zu stellen ist somit von höchster Bedeutung. Mit einem System aus 100 effektiven Ausgangsfragen und 400 verfeinernden Folgefragen hilft Business-Coach Martin Wehrle sowohl Einsteigern als auch Profis, Fragetechniken zu optimieren und zu vertiefen. Die Unterteilung in elf Fragetypen und der stringente Aufbau machen das Buch zur wertvollen Arbeitshilfe.

Redaktion Magazin Alex
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5.0 von 5 Sternen Beim MBA als Pflichtlektüre eingeführt, 8. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Ein hervorragendes Buch, das ich bei "meinen" MBA-Studenten als Pflichtlektürer eingeführt habe. Sie müssen 5 Übungen genauer beleuchen und davon 3 vor ihren MitstudentInnen demonstrieren. Macht echt Spass. Vor allem kommen die Studierenden so schnell in eine Coaching-Haltung. Nach dem Motto: Coaching lernt man nur duch Coaching - genau das gelingt mit diesem Fundus an Übungen: [...]
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5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich, 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die 500 besten Coaching-Fragen: Das große Workbook für Einsteiger und Profis zur Entwicklung der eigenen Coaching-Fähigkeiten (Broschiert)
Das Buch ist einfach klasse. Es ist in sehr verständlicher Sprache geschrieben und alles ist recht leicht nachzuvollziehen. Der Stoff ist wunderbar strukturiert und einfach sehr gut auf das eigene Arbeiten übertragbar.
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