Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares und zeitloses Lehrbuch!
Jens Erik Rudolph aus Hamburg hat es sich glücklicherweise zur Aufgabe gemacht, Klassiker der Schachliteratur zu editieren und neu im Selbstverlag über Book on Demand herauszubringen.
Bisher sind in dieser Reihe bereits sieben Bücher erschienen. Namentlich sind dies von Max Lange "Paul Morphy - sein Leben und Schaffen", von Aaron Nimzowitsch "Die...
Veröffentlicht am 14. Juli 2010 von Kreuzer Klaus

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachdruck schlecht umgesetzt
Leider wurde dies ausgezeichnete Buch von Richard Reti im Nachdruck schlecht umgesetzt. Es fehlen Reti's sämtlichen Studien, die in der Ausgabe von Edition Olms der Serie Tschaturanga enthalten sind.

Dafür ist der Preis an der Obergrenze. Ich kaufte das Original mit Kunstledereinband im Jahr 2000 für knapp heutzutage 25 €.

Die...
Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Ein Kunde


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares und zeitloses Lehrbuch!, 14. Juli 2010
Von 
Kreuzer Klaus (Landshut) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Meister des Schachbretts (Broschiert)
Jens Erik Rudolph aus Hamburg hat es sich glücklicherweise zur Aufgabe gemacht, Klassiker der Schachliteratur zu editieren und neu im Selbstverlag über Book on Demand herauszubringen.
Bisher sind in dieser Reihe bereits sieben Bücher erschienen. Namentlich sind dies von Max Lange "Paul Morphy - sein Leben und Schaffen", von Aaron Nimzowitsch "Die Blockade", sowie auch zwei Werke von Siegbert Tarrasch. Zum einen eines der bekanntesten und besten Schachbücher überhaupt "Das Schachspiel - Systematisches Lehrbuch für Anfänger und Geübte" und sein Turnierbuch über den 1908 in München und Düsseldorf ausgetragenen Wettkampf um die Schachweltmeisterschaft zwischen Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch. Ebenfalls mit zwei Publikationen - "Die neuen Ideen im Schachspiel" und "Die Meister des Schachbretts" - ist Richard Reti bei den Schachklassikern vertreten, und eben ist "Anastasia und das Schachspiel" von Wilhelm Heinse neu aufgelegt worden.

Gegenstand dieser Besprechung soll Nummer sechs der Schachklassiker sein: "Die Meister des Schachbretts" von Richard Reti.

Um es gleich vorweg zu sagen, bei diesem Buch handelt es sich um ein wunderbares Lehrwerk, welches in der heutigen Zeit leider - völlig zu Unrecht - nur mehr wenig bekannt ist.
Möglicherweise ist dies mit dem eher ungewöhnlichen, aber nach Meinung des Rezensenten äußerst wirkungsvollen Ansatz begründet, Schachwissen nicht anhand von Lehrsätzen und aneinandergereihten Beispielen darzulegen, sondern mit ausführlich und vor allem gründlich und fundiert kommentierten Partien zu vermitteln.
Wie der Autor selbst im Vorwort schreibt, kann ein Schachlehrbuch "nur ein Begleiter sein, den er bei schlimmen Erfahrungen zu Rate ziehen kann, der ihm schlimme Erfahrungen erspart und der ihm in Mußestunden genug von den Schönheiten und Tiefen unserer Kunst zeigt, um ihm die Freude am Schach zu geben, welche die notwendige Vorrausetzung des Erfolges ist." Dieser Intention folgend ist Reti eines der vielleicht besten Schachlehrwerke gelungen.

Ursprünglich 1930 erstmals erschienen, folgt der Autor konsequent der nicht nur damals ungewöhnlichen Konzeption eines Lehrwerkes in Form einer Partiensammlung, ergänzt durch Fragmente, sowie einige in die Partien eingebettete, interessante theoretische Exkurse, etwa zum Königs- und Damengambit oder zu verschiedenen Abspielen der spanischen Partie. Auch die zur damaligen Zeit neuen Aljechin - Verteidigung und das vom Verfasser selbst erfundene Reti-System werden in allerdings leider nur knapper Form behandelt.
Richard Reti teilt seine Arbeit in zwei Abschnitte auf, die sich unterteilt nach dem zeitlichen Auftreten bzw. dem schachlichen Wirken von 24 Meistern.
Dass heißt das Reti anhand von insgesamt 70 Partien folgende Spieler vorstellt:

* Teil I - die älteren Meister

Adolph Anderssen, Paul Morphy, Wilhelm Steinitz, Siegbert Tarrasch, Emanuel Lasker, Karl Schlechter, Harry Nelson Pillsbury

* Teil II - die neueren Meister

Geza Maroczy, Frank Marshall, Akiba Rubinstein, Rudolf Spielmann, Aaron Nimzowitsch, Milan Vidmar, Savielly Tartakover, Jose Raoul Capablanca, Ewfim D. Bogoljubow, Mein Eröffnungssystem (Richard Reti), Alexander Alekhine, Ernst Grünfeld, Max Euwe, Fritz Sämisch, Edgar Colle und Carlos Torre

Durch die Form der Gliederung liefert Richard Reti nebenbei, aber sicherlich nicht ungewollt, eine wunderbare Chronologie der Entwicklung der Schachideen in der Zeit von 1862 bis 1928.
Besonders auffällig ist dabei, dass der Autor nicht nur die Partien in äußerst gründlicher Weise und mit großer Sachkenntnis kommentiert, sondern dass die Erklärungen in bemerkenswert verständlicher und nachvollziehbarer Art gehalten sind.
Ein weiterer Pluspunkt ist der jedem Kapitel vorangestellte biografische Abriss der jeweiligen Meisterspieler. Zudem fügt Reti auch häufig besonders passende Fragmente aus dem Schaffen der Protagonisten bei. Die meisten Erläuterungen wirken selbst nach 80 Jahren noch frisch und zeitlos. Kurz gesagt handelt es sich um ein Buch, das dem geneigten Schachfreund gleich welcher Spielstärke, nur wärmstens empfohlen werden kann und in keiner Schachbibliothek fehlen sollte.
Mit der Neuausgabe dieses wunderbaren Buches ermöglicht es Jens Erik Rudolph den Schachfreunden wieder in den Genuss von hervorragenden Partien mit den äußerst lehrreichen Erklärungen von Reti zu kommen, sowie ein Stück Schachgeschichte neu zu erleben.

Wie unter anderem vom 13. Weltmeister der Schachgeschichte Garry Kasparov propagiert, ist die Beschäftigung mit den Ideen der alten Meister - sprich mit der Auseinandersetzung der Schachgeschichte - ein unabdingbares Muss um im Schach vorwärts zu kommen.

Zusätzliches Vergnügen mit der Beschäftigung mit diesem Klassiker der Schachliteratur wird durch die gute optische Aufmachung bereitet. Die. ursprüngliche Textfassung wurde nur geringfügig angepasst, wie etwa typografische Aktualisierungen, figurine Notation, sowie das Beseitigen offensichtlicher Fehler.
Außerdem wurden vom Herausgeber zusätzliche Diagramme eingefügt, die das Buch, welches für ein Schachbuch ungewöhnlich viel Text enthält, auflockern. Die Druckqualität ist völlig in Ordnung und auch mit einer broschierten Version lässt sich sehr gut leben.

Somit gebührt dem Herausgeber großer Dank, dieses wichtige Werk der Schachliteratur in ansprechender und kostengünstiger Form wieder aufgelegt zu haben und die an den lehrreichen Klassikern interessierten Schachfreunde können sich jetzt bereits darauf freuen, wenn Jens Erik Rudolph - wie angekündigt - die Reihe der Schachklassiker" in dieser Form fortsetzen wird. Nach Angaben des Herausgebers sind für das Jahr 2010 noch die Veröffentlichung der Bände acht bis zehn geplant. Es sind dies: "Das Schachturnier zu London im Jahre 1851", "Der Entscheidungskampf zwischen Steinitz und Zukertort 1886" (Autor Minckwitz), sowie von Gottschall "Adolf Anderssen".
Es bleibt nur zu hoffen, dass diesem Werk aus der Feder des leider viel zu früh verstorbenen genialen Schachmeisters Richard Reti - er erlebte die Veröffentlichung dieses Buches nicht mehr - durch diese neue Ausgabe wieder den ihm zustehenden Platz in der Reihe der Schachbuchklassiker einnehmen wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Partie-Lesebuch!, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Meister des Schachbretts (Broschiert)
Es gibt Schachbücher, denen kein Zeitablauf etwas anhaben kann. In der Regel sind das die großen Partiesammlungen wie Bronsteins "Zürich
1953" oder Keres' "Ausgewählte Partien 1931-1958" - oder eben Richard Retis "Die Meister des Schachbretts". Retis Buch ist ein phantastisches Buch zur Ideengeschichte des Schachs und gleichzeitig ein noch heute gültiges Lehrbuch des praktischen Schachs. Reti stellt die einzelnen Meister mit
charakteristischen Partien vor. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die Ideen, die er verständlich und ausführlich - ohne großen Varianten-Wust -
erklärt

Das Problem mit alten Schachbüchern ist ja häufig, dass die Partien vor Satzfehlern nur so strotzen und Diagramme selten und kaum entzifferbar
sind. Reprints sind dann oft nur abfotografiert, inklusive der Kaffeeflecken der Vorlage und am Rand der Lesbarkeit.

Ganz anders diese Ausgabe des Jens-Eik Rudolph Verlags: Schöner Druck, viele Diagramme (wohl mehr als im Original) und
Satzfehler bei den Partien konnte ich bisher keine entdecken. Ein echtes Partienlesebuch, das man auch ohne Schachbrett nebendran einfach so
wegkonsumieren kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lehrreiches Buch, 5. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins der wenigen Schachbücher,die wirklich gut sind. Durch das nachspielen der Partien, welche sehr gut kommentiert sind lernt man so einiges über Schach.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachdruck schlecht umgesetzt, 26. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Meister des Schachbretts (Broschiert)
Leider wurde dies ausgezeichnete Buch von Richard Reti im Nachdruck schlecht umgesetzt. Es fehlen Reti's sämtlichen Studien, die in der Ausgabe von Edition Olms der Serie Tschaturanga enthalten sind.

Dafür ist der Preis an der Obergrenze. Ich kaufte das Original mit Kunstledereinband im Jahr 2000 für knapp heutzutage 25 €.

Die inhaltliche Qualität des Buchs steht für mich ausser Frage, Retis Werk hat einen Meilenstein gesetzt. Doch für diese Arbeit kann sich der Rudolph-Verlag kein Sternchen ans Revers heften.
Vielmehr muss die Umsetzung als Nachdruck bewertet werden, und da wird Retis' Intention als Lehrwerk absolut nicht entsprochen.

Zitat Richard Reti (im Vorwort): "Dieses Buch hat die Form einer Partiensammlung, trotzdem will es ein Lehrbuch sein. ..."
Weiterhin: "...So hoffe ich, dass dieses Buch sowohl schwächeren, als auch stärkeren Spielern ein guter Kamerad, ein treuer Helfer bei ihren Schachtaten sein wird."

Das war es im Original ganz sicher. Rudolf hat aber mit den Seiten gegeizt und die Züge im Fließtext gesetzt, z.B 1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.Lf1-b5 a7-a6 4.Lb5-a4.

Für ein Lehrbuch sollte es so aussehen:

1.e2-e4 e7-e5
2.Sg1-f3 Sb8-c6
3.Lf1-b5 a7-a6
4.Lb5-a4 usw.

Weiterhin fehlt das Sachregister (Themenverzeichnis), was Reti angelegt hat und für den Schachfreund unschätzbare Dienste bzgl. Mittelspiel leisten kann.

Es fehlt auch ein Eröffnungsverzeichnis, was heutzutage eigentlich Standard sein sollte und Rudolph, ohne den historischen Wert zu verfälschen, anlegen konnte.

Rudolph hat dieses Buch nur als Partiensammlung interpretiert und das ist sehr Schade.

Der Lehrbuchcharakter ist leider völlig verloren gegangen.

Der Druck ist gut und das Buch ist inhaltlich wieder erhältlich, dafür gibts zwei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Meister des Schachbretts
Die Meister des Schachbretts von Richard Réti (Broschiert - März 2010)
EUR 17,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen