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Kundenrezensionen

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am 12. August 2012
In den letzten Jahren, seitdem Grafiktablets und Grafikprogramme auch für den Nicht-Profi erschwinglich sind, erfreut sich digitales Malen immer größerer Beliebtheit. Wer will nicht selbst diese netten Concept Arts erstellen können, die man aus Videospielen oder Filmkonzepten kennt? Tutorials gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Online oder in Buchform.

Als Anfänger lässt man sich schnell beeindrucken von jedem, der ein bisschen mehr kann als man selbst. Doch ich finde, dass man gerade als Anfänger ein niveauvolleres Vorbild (oder mehrere) benötigt, um sich gut und schnell zu entwickeln. In erster Linie ist digitales Malen ein Handwerk und keine Kunst. Man kann es genauso erlernen wie Zeichnen, Ölmalen und sonstwas.

Was mir gefällt an "Digital Painting Workbook" ist das Einleitungskapitel mit einer kleinen Übersicht von Grafik-Programmen aus den 80ern und 90ern, sowie den Computern, die damals benutzt wurden. Außerdem wird Schritt für Schritt erklärt, wie man in Adobe Photoshop eine neue Malfläche öffnet, was die einzelnen Symbole in der Werkzeugleiste bedeuten und was es sonst noch für Funktionen gibt. Ein bisschen werden auch die Funktionen von Corel Painter erklärt, allerdings wesentlich weniger umfangreich. Das war es leider auch schon an Positivem.

Der erste negative Punkt sind die Voraussetzungen, die der Heimrechner angeblich für digitales Malen erfüllen müsste: 3 Gigahertz-Prozessor, Win- oder Mac-Betriebssystem, ab 19" Monitor. Das ist schlichtweg Unsinn, denn die Anforderungen hängen von dem Programm ab, welches man benutzen will. Als Anfänger geht man bestimmt nicht in den Laden und kauft sich auf gut Glück für Tausende von Euros erstmal einen neuen PC und teure Software. Das kostenlose Gimp oder MyPaint bleiben beispielsweise völlig unerwähnt, obgleich man als Anfänger damit schon sehr weit kommen könnte. (Vor allem erreichen sie das handwerkliche Niveau der Beispiele im Buch locker.)

In einem Kommentar unter einer Rezension hat der Autor Roger Hassler geschrieben, er hätte jahrelang mit Airbrush gearbeitet. Das sieht man seinen Bildern an. Sie sind größtenteils sehr weichgezeichnet und haben diese typische Airbrushoptik. MODERNES Digitales Malen ist das nicht. Wer also eher etwas über Speedpainting oder die klarere Optik von "Games Artwork" lernen will, sollte sich dieses Buch lieber nicht kaufen.

Meine Kritikpunkte in knapper Form (sonst wird die Rezension zu lang):

- Fotos in "Gemälde" umwandeln. Meiner Meinung nach muss man das nicht mühselig mit dem Wischfinger- oder Protokoll-Werkzeug machen, sondern kann auch einfach die sekundenschnelle Filterfunktion verwenden.
- "Ein Foto in ein Kunstwerk umzubauen": Foto durchpausen. Ständig werden Euphemismen für elementarste Übungen (bestenfalls) benutzt. Gemälde? Kunstwerk? = Mangelndes Niveau?
- Komposition. Obwohl sich das Buch an Anfänger richtet, wird nirgendwo auf Farben oder Bildaufbau eingegangen. Leider beherrscht auch der Autor dieses Buches in meinen Augen weder das eine noch das andere. Die Farbwahl ist sehr unnatürlich/willkürlich und ebenso spannungsarm wie die Bildkompositionen. Eine nennenswerte Bildtiefe wird zum Beispiel nirgendwo erreicht, obwohl diese eindeutig erreicht werden wollte (durch Licht und Schatten). Zum Malen gehört einfach mehr als ein weicher Pinsel.
- Fotos. Es wird enorm viel mit Fotos gearbeitet. Nicht etwa als Referenz oder für kleinere Elemente, sondern großflächig. Ob Fotos durchgepaust werden oder Fotos zerschnippelt und zu einem neuen Bild zusammengesetzt werden... mit Malerei hat das leider nur sehr wenig zu tun. Wer genau ist eigentlich die Zielgruppe des Buches?
- Thematik. Wenn man ein Handwerk erlernen will, tanzt man nicht auf vielen Hochzeiten gleichzeitig, sondern konzentriert sich in der Regel erst einmal auf eine Sache. In diesem Buch wird leider alles mögliche nur kurz angerissen, sehr oberflächlich und auf keinem hohen Niveau: Porträts(durchpausen), Concept Art, Landschaft, sogar 3D...

Über echte Techniken erfährt man leider nur sehr wenig. Die Programmeinführungen sind derart elementar, dass man entweder durch Ausprobieren selbst drauf kommen oder diese in wenigen Sekunden im Handbuch des jeweiligen Programms nachgelesen könnte. Das handwerkliche Können beschränkt sich aufs Fotodurchpausen. Als Anfänger wird man nicht motiviert, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Ebenso wenig gibt es weiterführende Tipps, was man tun muss, um (wirklich!) besser zu werden. Wie kann man seine Fähigkeiten selbst weiterentwickeln?
Stattdessen scheint das Buch zu sagen: "Du musst nichts können, sondern einfach nur diese Bilder durchpausen und abmalen. Dann kannst du von dir behaupten, ein paar Bilder digital gemalt zu haben."
Wem das genügt, der kann sich das Buch ruhig kaufen ...

Es liegt noch eine DVD bei. Doch ich verspüre nicht die Motivation, mir diese anzusehen.

Ich spreche hier natürlich aus der Sicht eines Nicht-Anfängers. Und aus dieser Perspektive muss ich leider sagen, dass es anderswo wesentlich kürzere Tutorials gibt, die mehr vermitteln als im gesamten Buch.

Leider hat sich ein Bekannter von mir, ein echter Anfänger, dieses Buch aufgrund des vielsagenden Titels, des Covers und der erwähnten DVD gekauft. Er war sehr enttäuscht davon und ich kann ihm nur recht geben. Falls ihr also Anfänger seid, überlegt euch gut, was eure Ziele sind. Wenn ihr über meine Kritikpunkte sagen könnt, "mehr will ich doch gar nicht", dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Ansonsten: Lieber nicht.

Wer ein deutschsprachiges Buch über digitales Malen sucht, der könnte sich Digital Paintbook. Volume 1 ansehen. Auch von Roger Hassler, aber die Inhalte sind von anderen Leuten. Ich fand's ganz nett.
1111 Kommentare| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2011
Ich persönlich finde das Buch gut gelungen. Es ist gut gegliedert und man findet sich sehr schnell zurecht. Irgendwie sind es leider nur Einsteigertips. Für die besonderen Effekte fehlt leider ein weiteres Kapitel.

Trotzdem kann ich das Buch jedem Einsteiger für Digital Painting empfehlen. Grundtechniken werden sehr gut erklärt.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2011
Ich habe mir dieses Workbook gekauft, weil ich seit Jahren digitale Visualisierungen ausarbeite und oft auch mit meinem Grafiktablett arbeite. Nun möchte ich neben meinen gängigen Methoden aber auch mehr Wert auf das Zeichnen mit dem Grafiktablett legen, da ich damit meist nur Nacharbeiten und Korrekturen vornehme.

Und dafür ist das Buch hervorragend geeignet. Es wird mit guten und vor allem vielen unterschiedlichen Beispielen und Methoden erläutert, wie man den digitalen Pinsel schwingen kann.
Ebenso toll ist die vorhergehende Auflistung der gängigsten Programme und Produkte, um den eigenen Ansprüchen entsprechend die richtige Wahl zu treffen.

Themen:
- Einblicke ins Digital Painting
- Voraussetzungen
- Grundfunktionen und Werkzeuge
- Praktische Übungen
- Fotos in Gemälde umwandeln
- Digitalkomposition
- Matte-Painting
- Step-by-Step-Anleitungen für verschiedene Motive
- Portraits malen
- eigene Motive erstellen
- 3D-Landschaften erstellen

Die Step-by-Step-Anleitungen und viele andere Methoden sind nur auf die wichtigen Schritte ausgelegt, was das Buch aber gerade interessant macht. Denn dadurch wird Selbstinitiative gefordert und der Lerneffekt verstärkt.

Das Hauptaugenmerk des Workbooks ist auf Photoshop gelegt, die Arbeitsmethoden lassen sich aber problemlos auf alle gängigen Programme übertragen, da einige davon (Corel) ebenfalls einen Einblick bekommen.

Vorrangig ist das Buch für diejenigen gedacht, die mit Grafiktablett und Stift arbeiten....trotzdem ist aus dem Buch schön zu ersehen, dass man sich nie auf ein Arbeitsmittel und eine Methode beschränken muss und oftmals erst die Kombination aus Vielem die besseren Bilder erzeugt.

Sehr gut ist zudem die ethaltene DVD, die sehr viele Digitalvorlagen, Videosanleitungen und PSD-Dateien enthält.

+ für 25 Euro bekommt man ein 191 Seiten-Workbook
+ viele Illustrationen
+ unterschiedlichste Beispiele
+ unterschiedliche Arbeitsmethoden
+ Step-by-Step-Anleitungen, aber auch Zusammenfassungen erweitern die Methodenbandbreite
+ Erläuterung wichtiger Programme und Produkte für jeden Geschmack
+ enthaltene DVD mit viel Arbeitsmaterial und Anleitungen

- die Video-Anleitungen laufen mit geringerer Auflösung und Bildwiederholrate (kein HD), was teilweise etwas anstrengend ist

Also allen, die sich noch im Anfangsstadium des digitalen Zeichnens mit Grafiktablett befinden, neu einsteigen wollen oder aber noch sehr unsicher im Umgang sind, denen kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist hervorragend.

All diejenigen, die schon viel können, wissen und etliche Tricks beherrschen, sollten eher Profi-Literatur bevorzugen.
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am 29. November 2011
Eine ganz nette Sammlung didaktisch eher lose aneinander gereihter Step-by-Step-Anleitungen, die im Grunde genommen aber ein wenig an "malen nach Zahlen" erinnern, frei nach dem Schema:
Mal das hier mit schwarz an, weil das ein Schatten ist, basta.
Warum der Schatten da ist, wie er die Plastizität ins Bild bringt, oder auch was die Einstellungen der Pinsel bewirken, das steht alles nicht in diesem Buch.
Kurz, es wird im ganzen Buch nie wirklich was erklärt.

Der Aufbau des gesamten Buches ist auch eher durchwachsen, anfangs noch verkrampft darauf bemüht zu betonen, das dieses Buch nicht nur für Photoshop geeignet ist, wurden doch alle Tutorials durchgehend mit Photoshop als Programm dargestellt, und auch viele der Beispieldateien auf DVD sind als *.psd-Datei abgelegt.
Auch sollte man eine Leselupe zum Buch erwerben, die Screenshots sind oft nur sehr klein dargestellt.

Die Videos auf der DVD sind vor allem wegen der schlechten Qualität auch mehr Ballast als nützliche Beilage um Informationen daraus zu beziehen.

Kurz: Ein Crash-Kurs im Kolorieren von Skizzen, wer nicht viel mehr erwartet ist hier richtig.
Wer aber nach der "Mechanik" in Bildern sucht, nach konkreten Vorgehensweisen, nach Tipps und Tricks wie man die Werkzeuge besser einsetzen kann, der wird in diesem Buch nicht fündig, und auch nicht auf der DVD.
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am 23. Mai 2015
Ein gutes Buch für alle Einsteiger,
die mit dem Digital Painting anfangen wollen,

Das einzge Problem ist das sich das alles sehr viel auf Photoshop bezieht...
Aber trotzdem bekommt man viele Ideem und Anregungen.
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am 19. Januar 2012
Mich hat dieses Buch und auch das Begleitmaterial vollkommen enttäuscht. Mir kommt es so vor, als seien hier Artikel aus einer Fachzeitschrift wahllos aneinander gereiht worden, es gibt keinen wirklichen für mich erkennbaren roten Faden, ausgenommen in der Werbung für kommerzielle Produkte auf den ersten ca. 40 Seiten. Während die Produktwerbung relativ detailliert behandelt wird, sind die Anleitungen eher oberflächlich gehalten.

Die Schritt-Für-Schritt-Anleitungen sind schlecht bis nicht nachvollziehbar, einfach weil aus meiner Sicht didaktisch schlecht bis gar nicht aufbereitet. Das Beispielmaterial ist nicht schön und wirkt überwiegend kalt und lieblos auf mich.

Als Anfänger weiss man nicht, was man mit den Anleitungen anfangen soll und als Fortgeschrittener bekommt man nur kalten Kaffee serviert. Dafür vergebe ich den ersten Stern.

Dieses Buch hat aus meiner Sich kein Freak geschrieben, sondern einer, der eher gerne abpaust und buntmalt und Dinge zusammenstückelt. Das ist nicht verwerflich, deshalb vergebe ich den zweiten Stern.
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am 22. April 2016
Das Buch ist sehr gut geeignet um mit Digital Painting anzufangen, die ersten Seiten beschäftigen sich um das Zubehör wie Grafiktablet und Co.,auf der CD sind Testversionen von den Programmen, es werden auch die einzelnen Programme im Buch kurz vorgestellt. Die Übungen sind vielfältig von Malen bis Fotobearbeitung (Freistellen/Composing) ist von allem etwas dabei ( Menschen, Landschaft,Raumschiffe, Collage). Viele Bilder und Schritt für Schritt Anleitungen sind enthalten.

Es handelt hauptsächlich um Photoshop ! 1-2x wird eine Corel Painter Tutorialvariante gezeigt.
Grundkenntnisse in den Programmen wären von Vorteil, da das Buch eine grobe Einführung hat und Schritte erklärt und nicht das Programm von klein auf.
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am 11. Mai 2015
Enttäuschung: Trotz akribischer Anwendung der Empfehlungen im Buch bezüglich Software war es nicht möglich die DVD auf meinem macbook pro mit Yosemite 10.10.3 zum laufen zu bringen. Amazon wurde informiert.
Gruss
Problemlose und sehr schnelle Amazon Ersatzlieferung. Dafür 5 Punkte.
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am 7. Mai 2011
Da bis jetzt eher mit traditionellen Medien gearbeitet habe, hatte ich mit dem digitalen Zeichnen so meine Probleme. Es gibt so unzählig viele Möglichkeiten beim digitalen Malen ans Ziel zu kommen, dass man leicht und schnell durcheinanderkommt (zumindest geht es mir so).

Das Buch + DVD vermittelt einen sehr guten Arbeitsansatz. Man lernt wie man Schritt für Schritt zum Ziel gelangt und sein Bild von der Vorzeichnung bis zum fertigen Werk ausbaut. Alles wird verständlich und anschaulich erklärt und die Arbeitsdateien auf der DVD ermöglichen einen schnellen, problemlosen Einstieg.

Was mir persönlich nicht so gefällt, ist das ausschließliche arbeiten mit weichen Pinselspitzen. Ich selber arbeite lieber mit härten Strichen und zeichne mir je nach bedarf die Kanten mit dem Wischfinger weich. Dadurch kann man sich das einfügen von unzähligen Strukturen mit verschiedenen Pinselspitzen in vielen Fällen sparen, da auf ganz natürlichem Wege eine Textur entsteht.

Was mir auch nicht so gefällt, ist das Poster Tutorial. Das Poster liefert sicherlich einen guten Ansatz ist aber noch meilenweit von einer aufregenden, professionellen Gestaltung entfernt. Da wäre mir ein weiteres Zeichentutorial lieber gewesen. Und auch das "Aus Fotos Zeichnungen machen" Tutorial finde ich in einem Buch über digitales Painting etwas deplatziert. So etwas gehört eher in eine -Photoshop Tipps und Tricks- Reihe meiner Meinung nach.

Einsteigern ins digitale Malen kann ich das Buch dennoch sehr empfehlen.
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am 29. Juli 2011
Man findet ja wirklich wenige Bücher die in Deutsch sind. Und sich mit dem Thema Digital Painting auseinander setzen.
Doch mit diesem Buch macht man einen guten Kauf. Der Autor setzt sich sehr gut mit dem Thema auseinander.
Die Step by Step Anleitungen sind sehr gut beschrieben und erklärt. Doch dem Autor sei Dank. Muss man hier selber kreativ sein. Da er wirklich nur die wichtigsten Schritte erklärt hat. Doch dies reicht vollkommen aus.
Die beiliegende DVD bietet viel Arbeitsmaterial und Anleitungen. Auch sind viele Demo Programme dabei.

Für jeden Umsteiger, Anfänger im Digital Painting. Ist es ein absolut lohnenswertes Buch
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