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am 22. November 2013
Leider wirkt das Buch etwas lieblos zusammengeschustert. Die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit leidet sehr unter dem doch arg wechselnden Schriftbild.

Und dann die kurzen Beispiele, an denen die Korrekturen vorgenommen werden: Prinzipiell sind die Verbesserungsvorschläge ja richtig, aber leider sind die Beispiele selten geeignet, das überzeugend zu zeigen. Als einmal die Bedeutung einer Beispielszene durch Kürzungen, die eine Verbesserung darstellen sollte, eindeutig verändert wurde, habe ich das Buch zur Seite gelegt. Da wurde als "überflüssig" identifiziertes rausgestrichen. Dumm nur, dass das Rausgestrichene Aussagekraft über das Verhältnis der beiden Personen hatte und davon leider gar nichts mehr übrig blieb.
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am 16. April 2012
In diesem Ratgeber finden sich nützliche Hinweise auf Websites, mit denen die angehenden Autoren oder zukünftigen Autorinnen den Text auf Rechtschreibefehler überprüfen, Grammatikregeln einsehen und Synonym- und Adjektivlisten abrufen können, aber auch der Tipp Google Earth mit Street View zu installieren um die Reisekosten nach New York, Ulan Bator oder einen anderen exotischen Ort zu sparen. Die Autorin lässt den Leser wissen, dass sie ihre Texte gleich seitenweise durch die Online-Rechtschreibprüfung jagt.
Vier junge Schriftsteller haben Buchauszüge zur Verfügung gestellt. Anhand dieser Beispieltexte deckt die Autorin Fehler auf, verbessert Textstellen und streicht Füllwörter.
Zweimal fordert sie allerdings das Verständnis des Lesers für, wegen Platzmangels, vorgenommener Kürzungen. Etwas erstaunt blättere ich daher durch die vielen Listen, Tabellen und Aufzählungen, beispielsweise "Präpositionen mit Genitiv oder Dativ" oder "Auszug einiger von der Reform betroffener Schreibweisen" und frage mich ob die in einen Stilratgeber gehören, zumal sie gut 50% des Werkes ausmachen. Sie sind m.E. entbehrlich. Im Zweifelsfalle konsultiere ich eh ein Nachschlagwerk wie den Duden oder Wahrig.

Im Kindle sind die Screenshots, insbesondere die korrigierten Texte der Beispielautoren
nicht oder nur schwer lesbar.
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am 7. Januar 2012
Dieses Buch kann ich guten Gewissens niemandem weiterempfehlen. Die Ansätze der Autorin sind zweifelsohne gut und richtig, aber an der Umsetzung und Präsentation scheitert sie kläglich.

Das Schlimmste ist, dass Frau Strecker in ihrem Wahn, alle möglichen "Stilkrankheiten" zu heilen derart rabiat zu Werke geht, dass die nicht perfekten Beispieltexte nach ihrer Behandlung verkümmerte und abgehackte Gebilde ohne jeglichen Textfluss sind. Da wird z.B. ein Text, der zuviele Informationen enthält, zu einer Aneinanderreihung von 3-Wort-Sätzen gemacht, die keinerlei Bezug mehr zueinander haben.
Sicher ist es wichtig, einen Text kritisch zu überarbeiten und allen unnötigen Ballast abzuwerfen - aber jeden Satz auf das Nötigste zu reduzieren, endet in einem grauenhaft zu lesenden Werk, in dem jeder Textfluss und jeder persönliche Stil fehlt. Was Frau Starke nicht begriffen hat ist, dass manche Worte und Satzteile nicht unnötig sind, nur weil man aus grammatikalischer Sicht auf sie verzichten könnte, sondern dass sie maßgeblich zum Leseerlebnis beitragen. Sprache sollte etwas schönes und lebendiges sein, und kein magersüchtiges Gebilde ohne jeglichen Schnörkel.

Weiterhin auszusetzen am Buch habe ich folgendes:
- der Tipp der Autorin gleich im ersten Kapitel, sich das (in ihren Augen dringend nötige) Equipment zum Schreiben für über 1000€ zuzulegen
- unzählige abgedruckte Links - ich lese einen solchen Ratgeber nicht, um ständig ewig lange Links in meinen Browser abzutippen, um dann auf Seiten zu landen, die Grammatikregeln erklären, die Frau Strecker aus Faulheit nicht in ihr Buch aufgenommen hat
- die grauenhafte Auflistung zahlloser Grammatikregeln, die in dieser Form nichts halbes und nichts ganzes, sondern verwirrend und kompliziert für alle sind, für die die Schulzeit schon ein paar Jahre her ist
- die Präsentation ihrer Beispieltexte: in grauen Kästen, der nicht verbesserte Beispieltext ist dabei noch schraffiert unterlegt und somit nur sehr schlecht zu lesen

Kurz gesagt: Für jemanden mit Erfahrung mag dies ein nettes Buch sein, aber gerade Anfängern kann ich nur davon abraten, die Regeln von Frau Starke 1 zu 1 zu übernehmen.
22 Kommentare31 von 34 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2011
Zuerst einmal: Ich finde es unerhört, wenn ein Verlag/eine Autorin negative Rezensionen löschen lässt. Auch negative Kritik muss erlaubt sein - dafür ist diese Funktion hier auf Amazon schließlich gedacht! Ich hatte am 17. November bereits eine Rezension zu diesem Buch geschrieben, gefolgt am 18.11. von einer Kritik zu Band 2. Beide waren am 19. November ohne mein Zutun verschwunden und wurden auch danach mehrmals entfernt. Warum lassen Verlag/Autorin keine negative Kritik zu, die faktisch nachweisbar und zudem mit Seitenzahlen begründet ist?

Hier also noch einmal meine Bewertung zu Band 1 des "Schreibstilratgebers":

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Ich verstehe all die positiven Kritiken nicht. Ich habe mir alle drei Bände online gekauft, leider ohne vorher in einer Buchhandlung hineinzusehen, da ich diesen positiven Kritiken zu Band 1 vertraut hatte. Leider habe ich das Geld für die immerhin nicht preiswerten Bücher zum Fenster hinausgeworfen ...

Vieles, was ich in den drei Bänden lese, ist auch in den entsprechenden Duden-Bänden zu finden. Hinzu kommt, dass Schriftbild, Layout und Gestaltung eine Katastrophe sind. Es wird mit so vielen verschiedenen Schriften und Auszeichnungen gearbeitet, dass es in den Augen wehtut. Überschriften sind in GROSSBUCHSTABEN GESCHRIEBEN UND SCHEINEN MICH ANZUSCHREIEN. All dies wirkt alles andere als professionell.

Völlig entsetzt war ich dann aber, als ich schon auf den ersten Seiten über Fehler stolperte. Und zwar über eine so große Anzahl, dass ich das Werk auf Seite 15 entnervt zur Seite legte. Wie kann es in einem Buch, in dem es um die deutsche Sprache - um Stil, um Rechtschreibung und um professionelles Schreiben - geht, nur so vor Fehlern wimmeln?

Ein paar Beispiele:
Seite 8, Zeile 2: Fehlendes Komma nach einem Einschub (nach "ist"). Dieses Komma ist nicht optional, es ist Pflicht, sowohl nach alter als auch nach neuer Rechtschreibung. Soweit ich erkennen kann, scheint die Autorin dieses Komma aber grundsätzlich nicht zu setzen, auch nicht auf ihren diversen Websites; kennt sie also die entsprechenden Regeln, die zum Basiswissen eines jeden Korrektors/Lektors gehören sollten, nicht einmal?
Seite 11 unten: "im Kapitel '2. DAS GUTE ZUM ...'". Das liest sich also als: "Im Kapitel 'Zweitens, Das Gute zum ...". Ist das guter Stil? Ich würde "In Kapitel 2, 'Das Gute zum ...'" oder "im zweiten Kapitel, 'Das Gute zum ...'" empfehlen.
Seite 12 und 13: Gibt es einen Grund für all die verwirrenden Leerzeichen nach den Schrägstrichen in den URLs?
Seite 13, zweiter Kasten: Ich dachte beim Lesen doch im ersten Augenblick, die Änderungen stammten von Herrn Schittek, dabei ist dieser - nach nochmaligem Lesen des Satzes - wohl eher der Urheber der Übersicht. Eine einfache Umstellung des Satzes hätte diesem zu weit mehr Lesbarkeit verholfen! Guter Stil?
Seite 13, unten: Auf Seite 11 empfiehlt die Autorin, sich bei mehreren möglichen Schreibweisen für eine einzige Variante zu entscheiden und diese auch beizubehalten. Bereits zwei Seiten später hält sie sich selbst nicht daran, und ich finde "Canoo-Service" nur eine Zeile über "Canoo Service".
Seite 13, unten: Aber sofort ging es weiter, denn ich wunderte mich, was wohl ein "Homepage-Formular" sein könnte. Ist etwa ein "Onlineformular" gemeint? Gehört es nicht auch zum guten Stil - und sollte es bei jemandem, der sich als Profi der deutschen Sprache ausgibt, nicht selbstverständlich sein -, sich um korrekte Wortwahl zu bemühen? "Homepage" ist aber lediglich eine umgangssprachliche und nicht korrekte Bezeichnung für "Webauftritt", "Internetauftritt", "Website" etc.
Seite 15, zweiter Absatz: Erneut ein fehlendes Pflichtkomma, diesmal hinter "etc.)". (Nein, die Klammer kann das obligatorische Komma nicht ersetzen!)

Weiter im Buch geblättert, und ich stoße auf eine weitere Regel, die fast grundsätzlich missachtet wird: Das "Sie" kann in aufeinanderfolgenden Aufforderungssätzen NICHT entfallen, sondern MUSS wiederholt werden (siehe beispielsweise Duden Band 9, Stichwort "Sie [2]"). Reihenweise lese ich im Schreibstil-"Ratgeber" jedoch Sätze wie: "Wählen Sie erneut den Menüpunkt 'Seitenlayout' und klicken auf 'Absatz'." (Seite 18 oben, zahlreiche weitere Beispiele auf allen Seiten dieses Abschnitts.)

Ich finde es bedenklich, dass es einem Buch, dessen Thema die korrekte und stilsichere Verwendung der deutschen Sprache ist, so vor Fehlern und stilistischen Schnitzern wimmelt. All die von mir angeführten Beispiele habe ich nicht nach intensiver Lektüre, sondern teils bei bloßem Durchblättern der Seiten gefunden. So habe ich gerade einmal spontan Seite 97 aufgeschlagen und finde da als Erstes folgenden Satz:
"Besteht zwischen Adjektiv und Substantiv (Nomen) keine feste Verbindung und stellt keinen Eigennamen dar, wird kleingeschrieben." Fehlt da nicht etwas zwischen "stellt" und "keinen"?
Genau dies ist leider meine Erfahrung mit den Büchern der Schreibstilratgeber-Reihe - ich schlage eine Seite auf, und ich finde höchstwahrscheinlich mindestens einen Fehler oder einen dicken stilistischen Schnitzer.

Fazit: Das Buch ist sein Geld nicht wert. Investieren Sie den Kaufpreis lieber in andere Werkte, etwa die des Dudenverlags (Band 9 empfehle ich hier besonders, neben dem normalen Rechtschreibduden). Auch dort findet sich der eine oder andere Fehler oder die eine oder andere Unstimmigkeit, aber immerhin können Sie davon ausgehen, dass zumindest ein Großteil der Informationen stimmt und der Text in korrektem, stilsicherem Deutsch geschrieben ist.
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am 17. September 2011
Dieser Ratgeber hat eher den Charakter eines in Druckform gebrachten Notizbuches der Lektorin.
Er enthält einige nützliche Tipps zu seinem titelgebenden Thema. Allerdings bin ich doch sehr verwundert darüber, daß die erheblichen Schwächen des Bändchens in keiner der bisher durchweg euphorischen Rezensionen Erwähnung finden.
So sind Layout, didaktische Struktur und Schriftbild des Textes eine mittlere Katastrophe und lassen genau jene editorische Professionalität vermissen, die man von so einem Buch erwartet.
Die Darstellung ist sprunghaft und die Mischung unausgegoren. So wechselt ein tabellenartiges Schriftbild mit PC-Screenshots, Textanalysen folgen auf die Darstellung neuer Rechtschreibregeln. Das Layout wirkt stümperhafter als bei Diplomarbeiten, ist meist unübersichtlich und leser-unfreundlich.
Inhaltlich gute Ansätze, aber unterm Strich ist es doch sehr seltsam, daß eine Autorin, die für Lektoratsqualität wirbt, genau jene dringend nötig hätte.
99 Kommentare19 von 27 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2011
Von dem Buch bin ich begeistert! Ich habe in den letzten Jahren einige Ratgeber gelesen, aber in keinem fand ich bisher eine derart gute Zusammenfassung wie in diesem! Übersichtlich und verständlich (anhand zahlreicher Beispiele) wird das Schreibhandwerk erklärt, worauf Autor zu achten hat und was er tun kann, den Text zu verbessern. Alles Wesentliche ist enthalten!
Dieses Werk sollte in jedem Autorenhaushalt zu finden sein - ich kann es uneingeschränkt empfehlen!
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Das Buch beschreibt all die Verlockungen, denen selbst geübte Autoren erliegen. Unnötige Füllwörter, zu häufiger Gebrauch von Adjektiven, entstellter Sinn durch unpassende Bindewörter oder falschen Satzbau, Verwendung innerer und äußerer Perspektive. Die Autorin erklärt anhand von Beispielen, worauf man achten muss, wie man diese Fehler erkennt und wie man sie vermeidet.

Zu Beginn des Buches gibt es hilfreiche Tipps zu Schreibprogrammen (die Welt besteht nicht nur aus Word), Normseiten und anderen wichtigen Hilfsmitteln. Die Links ergänzen das Buch perfekt. Am Ende stellen vier Autoren ihre Texte zur erklärenden Bearbeitung zur Verfügung. Der Anhang bietet einige Tabellen mit Füllwörtern, Präpositionen samt zugehörigem Kasus, Vergleiche zwischen alter und neuer Rechtschreibung und einige Helferlein mehr. Eben genau das, was immer wieder schiefgeht. Ein ideales Nachschlagewerk.

Die Textbeispiele sind deutlich hervorgehoben und leicht lesbar. Erst folgt der "kranke" Text, dann die Änderungen, darunter die neu entstandene Fassung. Ich nutze dies dazu, den unteren Teil abzudecken und mir Gedanken zu machen, was falsch sein könnte, was ich daran ändern würde. Dann vergleiche ich und kann so meinen eigenen Fortschritt überprüfen.

Und damit es sich nicht so trocken liest, werden die Themen nicht nur grammatikalisch (zur Erläuterung), sondern auch "medizinisch" (zur Auflockerung und zum besseren Verständnis) behandelt: adjektivische Textadipositas, Adjektivitis, Dysfunktion der textischen Empathie, Tellitis / inkohärente Logorrhoe, Verlust der mäandrierenden Kontinuität. Die Beispieltexte erzählen meist von Josef und Maria und sind witzig zu lesen. Ich habe die beiden inzwischen richtig liebgewonnen und freue mich, sobald ich sehe, dass auf der nächsten Seite wieder ein Text über sie zu lesen ist.

Besonders möchte ich anmerken, dass die Autorin sich auch an das hält, was sie empfiehlt. Man kann an ihren Texten klar erkennen, dass sie weiß, wovon sie spricht. Sie hat Erfahrung im Korrigieren, und auch das Schreiben liegt ihr. Der Text liest sich so flüssig, wie sie es ihren Lesern beibringen möchte.

Was mir gefällt ist, dass hier Dinge angesprochen werden, die sonst kaum einen Weg in Fachbücher finden. Man geht einfach davon aus, dass ein Schreiberling so etwas kann. In der Schule lehrt man die Kids das Schreiben, aber diese Art Fehler streicht ihnen niemand an. Kein Lehrer hat mir damals erzählt, wie ich einen Text effektiver schreiben kann, wie ich ihn um sinnlose Worte kürze und Pep in meinen Aufsatz bringe. Kleinigkeiten wie herauf, hernieder, herab, hinab, hinunter - sowas lernt man nicht, sowas soll man angeblich können. Außerdem wird hier endlich einmal erklärt, warum die Rechtschreibprüfung nicht das Nonplusultra ist.

Ich hatte beim Lesen sehr viele AHA-Erlebnisse. Endlich kann ich begründen, warum die Perspektive wechselt, obwohl der Protagonist noch immer die Hauptperson zu sein scheint. Endlich weiß ich, ab wann die Adjektive nicht nur für mich sondern auch für den Text zuviel sind.

Band 2 ist bereits erschienen, Band 3 ist in Arbeit und ist für November angedacht. Den Ratgeber empfehle ich jedem, der mit Texten jongliert, egal ob Facharbeit, Bewerbung, Roman, Kurzgeschichte oder Rezension. Egal ob Autor oder Lektor. Der SCHREIBRATGEBER gehört auf den Schreibtisch, wo man ihn jederzeit beim Arbeiten parat hat. Kaufen! Lesen! Verinnerlichen!
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am 14. Mai 2011
In diesem Buch geht es schlicht um den richtigen gebrauch der Deutschen Sprache, der grammatik und der Orthografie. Es geht nicht darum, wie Spannung aufgebaut wird, interessante Charaktere erstellt werden etc. Ein Grundkurs in den Fachbgegriffen der Grammatik hilft, den eigenen Text besser zu durchleuchten. Besonders die Textbeispiele am Ende öffnen dem Leser nochmal die Augen, für Fehler, die im eigenen Textlektorat untergehen.
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am 20. April 2011
Der Sieben Verlag entpuppt sich seit einer Weile nicht nur als eine Talentschmiede für Romanautoren sondern auch als eine erstklassige Adresse für Schreibratgeber. Mit Susanne Streckers 'SchreibSTIL-Ratgeber' hat der Verlag nun einen Wegweiser direkt aus der Lektoratspraxis herausgebracht.

Susanne Strecker schreibt zwar in ihrem Vorwort, dass der 'SchreibSTIL-Ratgeber mehr eine Art Medizinbuch gegen Schwächen wie Adjektivitis, Rechtschreibung, Stil- und Zeichensetzung ist und kein 'Wie schreibe ich einen verdammt guten Roman'-Ratgeber, doch ich finde, Streckers Buch geht mit seinen Satz- und Textanalysen noch ein ordentliches Stück über diese Basics des Schreibens hinaus. So sieht man zum ersten Mal via Bildschirmfotos wie ein Manuskript in der Verlagspraxis lektoriert, wie einem Text der letzte Schliff gegeben wird. Romanfiguren werden auf einmal nachvollziehbar lebendiger. Ganze Sätze oder Szenen entwickeln sich vor den Augen des Lesers durch die Satz- und Textanalysen zu veröffentlichungsreifen Texten. Eine wirklich gelungene Schreibschule!

Was auch sehr erfreulich ist: Streckers SchreibSTIL-Ratgeber bietet eine Fülle von brauchbaren Webadressen und Lesetipps. Auch gibt es ein Mini-Grammatik-Lexikon, eine Hilfe, was die alte und die neue Rechtschreibung angeht und vieles mehr.

Das einzige Manko des Buches: Der Satzspiegel lässt leider kaum Raum für Notizen, was bei einem Ratgeber schon mal wichtig sein kann. Dennoch gebe ich dem Buch die volle Punktzahl, denn letztendlich kommt es auf den Inhalt an.

Fazit: Ein ausgezeichneter Ratgeber für Autoren und alle, die es werden wollen!
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am 30. Januar 2011
Es gibt unzählige Bücher über das Schreiben, die uns das Plotten beibringen, wie man Charaktere erfindet, die Spannung erhöht, eben, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Aber dieser SchreibSTILratgeber ist anders. Er beschäftigt sich direkt mit dem geschriebenen Wort, dem Stil. Wie versprochen wird anhand von anschaulichen und vielen Beispielen aufgezeigt, wie man seinen Stil verbessern kann.

Seite für Seite therapiert Frau Strecker bekannte Krankheiten wie Adjektivitis, Tellitis und Tempomanie. Sie erläutert die Nützlichkeit von Füllwörtern und räumt mit allerhand "falsch" eingeprägten Formulierungen, Wortanwendungen und der Umgangssprache auf. Frau Strecker erklärt stets verständlich wie man seine Fehler erkennt und ausmerzt und das dazu noch unterhaltsam, mit einem Lächeln auf den Lippen und ohne erhobenen Zeigefinger.

Im Manuskript-Kernspintomographen nimmt sie geschickt einige Manuskripte auseinander und setzt sie gekonnt wieder zusammen. Eine wunderbare Art, Fehler aufgezeigt zu bekommen, um sie im eigenen Text zu finden.

Ich kann jedem Anfänger und Profi empfehlen, sich dieses Buch zuzulegen und das eigene Manuskript anhand der vielen Beispiele und Tipps abzuklopfen. Seitdem ich den Ratgeber auf dem Schreibtisch liegen habe, greife ich immer wieder danach, um etwas nachzuschlagen. Eine tolle Hilfe!
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