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5.0 von 5 Sternen Ein medizinischer Blick auf den Koran, 8. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheit des Propheten: Ein pathographischer Essay (Gebundene Ausgabe)
Woher weiß ein gläubiger Moslem, dass er den richtigen Gott anbetet? Und woher nimmt er die Überzeugung, dass Allah nicht nur einer unter vielen Göttern sondern der einzige Gott ist? Weil dies im Koran behauptet wird. Der Koran wiederum soll nicht von Mohammed erdichtet worden sein, sondern von Allah, dem 'Herrn der Weltbewohner,' selbst stammen (Sure 10, 37). Und so beruht das Glaubenssystem der Moslems darauf, dass Mohammed die vom Erzengel Gabriel diktierten Texte wahrheitsgetreu wiedergeben hat. Was aber, wenn es Einflüsterungen des Satans waren? Und wie steht es mit dem Wahrheitsgehalt des Korans, wenn Mohammed ein Hochstapler oder geisteskrank war? Es wäre zwar möglich, dass sich Allah zur Überbringung seiner Nachrichten eines psychisch kranken Propheten bedient hat. Nichtsdestoweniger würde dies die Glaubwürdigkeit des Korans erschüttern und die Frage aufwerfen, inwiefern sich die Mohammed'schen Offenbarungen von den Eingebungen anderer Propheten und von den Halluzinationen der Psychiatriepatienten unterscheiden.

Der Islam beruht also ganz wesentlich auf der Glaubwürdigkeit seines Propheten, was einen Teil der hysterischen und mörderischen Reaktionen erklärt, die Salman Rushdies Satanische Verse und selbst harmlose Mohammed-Karikaturen auslösten. Und genau aus diesem Grund muss sich jede ernstzunehmende Kritik des Islam um diesen neuralgischen Punkt bemühen. In Anbetracht der weit verbreiteten Scheu, dies zu tun, kann es nicht hoch genug bewertet werden, dass Armin Geus die vielfältigen Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung des Propheten ohne falsche Rücksichtnahme und ideologische Scheuklappen gesichtet und bewertet hat.
Schon zur Zeit Mohammeds kursierten entsprechende Vermutungen, wie aus den im Koran selbst enthaltenen Dementis hervorgeht. So heißt es beispielsweise, der Prophet sei 'nicht besessen' (81, 22). Der byzantinische Historiker und Theologe Theophanes Confessor (765-815) deutete die Offenbarungen und Visionen Mohammeds dann als Krankheit und diagnostizierte sie als Epilepsie. Später wurde eine ganze Reihe weiterer Vermutungen über die Art der Krankheit des Propheten geäußert. Das Spektrum reicht von einem Tumor des Hypophysenvorderlappens (Akromegalie) über eine narzisstische Persönlichkeitsstörung bis zu Vergiftungserscheinungen. Armin Geus selbst kommt aufgrund zahlreicher Indizien zu dem Schluss, dass Mohammed unter einer 'paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie mit definierten Wahnvorstellungen und charakteristischen Sinnestäuschungen' gelitten hat. Und so lässt sich der Koran auch als 'Chronik einer Krankengeschichte' lesen (S. 74-75). Die detaillierte Diskussion der verschiedenen Diagnosen ergänzt Armin Geus durch Hinweise auf den Charakter Mohammeds. Neben den Überlieferungen über dessen Leben sind vor allem die Allah, Mohammeds alter ego, zugeschriebenen Eigenschaften eine reiche Fundgrube. Das so entstehende Bild ist wenig schmeichelhaft. Das ständige Schachern zeuge von einer 'Krämerseele', die rücksichtslose Selbstbezogenheit, der Sadismus und die Pädophilie Mohammeds sind weitere Hinweise auf schwerwiegende charakterliche Mängel.

Die Krankheit des Propheten des Marburger Medizinhistorikers Armin Geus ist ein mutiges, interessantes und wichtiges Buch, das viel zu einer realistischen Einschätzung des Islam beiträgt. Es liefert entscheidende Hintergrundinformationen, indem es die Religion Mohammeds aus dem Charakter und Prophetenwahn ihres Stifters deutet. Damit erklärt es nicht alles am Islam, aber ohne diesen Aspekt bleibt vieles im Dunkel.

Das Buch ist erhältlich bei der BASILISKEN-PRESSE und direkt bei Prof. Dr. Armin Geus, Postfach 561, 35017 Marburg an der Lahn.
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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ZENSUR?, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheit des Propheten: Ein pathographischer Essay (Gebundene Ausgabe)
Die König Fahad Akademie, das Zentrum des saudischen Wahabismus, hat bei der Staatsanwaltschaft in Marburg (Az.: 2 Js 9777/12) gegen den emeritierten Medizinhistoriker Prof. Dr. Armin Geus (Foto) Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen erstattet.

Grund dafür ist die Veröffentlichung seiner Pathographie über “Die Krankheit des Propheten”, in der er zu dem Ergebnis kommt, dass Mohammed an einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie erkrankt war. Offensichtlich soll neben der „political correctness“ auch eine „scientifical correctness“ etabliert werden, mit der die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Forschung behindert werden kann, sobald sie nicht mit den Überzeugungen des Islam konform geht.
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Die Krankheit des Propheten: Ein pathographischer Essay
Die Krankheit des Propheten: Ein pathographischer Essay von Armin Geus (Gebundene Ausgabe - 30. März 2011)
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