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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2011
Eines vorweg: Ich bin jemand, der sich grundsätzlich NICHT an strikte Ernährungsregeln halten kann. Sei es Atkins, sei es Trennkost oder das Paläo-Prinzip (das auf der Steinzeiternährung basiert). Meine Ernährung funktioniert ganz nach Lust und Laune sowie dem Motto: Ich esse, um zu genießen.

Dabei sind die Ernährungsprinzipien des Paläo-Prinzips" recht einfach: Mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können gegessen werden. Und das, so viel man möchte. Der Haken ist, dass Getreide, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Alkohol, salzige Lebensmittel, raffinierter Zucker etc. tabu sind.

In der Praxis bedeutet das jedoch auch: Keine leckeren Nudeln, keine Schokolade und kein Rotwein?! "Unmöglich", ist mein erster Gedanke. Aber die Argumente der Autoren sind stichhaltig und meine Neugier ist geweckt. Schon im nächsten Kapitel erhalte ich wichtige sowie nützliche Tipps für die Nahrungsaufnahme rund um den Sport. Beim Thema der optimalen Nahrungsversorgung bei Wettkämpfen wird zwischen Veranstaltungen von bis zu 90 Minuten, bis zu vier Stunden, 12 Stunden und über 18 Stunden Dauer unterschieden. Was insbesondere Ultraläufern und Ultratriathleten zugute kommt. Denn die Versorgung während ultralanger Wettkämpfe ist eine völlig andere, als beispielsweise bei einem Marathonlauf.

Genauso wichtig wie die Versorgung während eines Wettkampfes oder der Trainingseinheit ist die Nahrungsaufnahme nach dem Sport. Detailliert wird hier zwischen drei Phasen (innerhalb von 30 Minuten nach dem Sport, analog zur Länge der Einheit und längerfristig nach dem Sport) unterschieden und auf die Bedürfnisse des Körpers eingegangen. Den Tipp für das selbstgemixte Regenerationsgetränk kann ich nur weiterempfehlen. Allein der Gedanke daran lässt mich am Ende langer kräftezehrender Einheiten zu einem Schlusssprint verleiten. Wer es bei einem Regenerationsgetränk nicht belassen möchte, erhält im letzten Teil des Buches eine umfangreiche Rezeptübersicht nach den Vorgaben des Paläo-Prinzips": Rinderfiletspitzen mit Tomatensoße, Zucchini mit Tomaten-Pekannuss-Füllung und gebackene Apfel-Zimt-Ringe haben mich wieder versöhnt - und lassen mich zumindest zu einem Teilzeit-Paläo-Prinzip-Esser" werden.

Fazit: Das "Paläo-Prinzip" hat mich von Anfang an gefesselt. In klaren Worten, anschaulichen und vor allem praktischen Beispielen wird die Entwicklung sowie Anwendung des Ernährungsprinzips erläutert und dessen Vorteile - insbesondere für Ausdauersportler - geschildert. Auch wenn man als Leser nicht zum 100%-igen Paläo-Praktiker" wird, so kann man darin wertvolle Tipps für die eigene Ernährung erhalten. Das Buch ist außerdem empfehlenswert für Sportler, die im Wettkampf regelmäßig unter Magenbeschwerden leiden oder von einer Lebensmittelunverträglichkeit betroffen sind.
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am 28. Februar 2010
Ich habe das Buch rechtzeitig vor meinem intensiven Training für die Langdistanz-Triathlon in Roth 2010 erhalten und meine Ernährung langsam nach dem Prinzip umgestellt.
Für mich als Ausdauersportler war der Verzicht auf Brot und Nudeln erst einmal ein Abenteuer aber nach einiger Zeit hat man sich gut daran gewöhnt.
Erfreulich ist für mich vor allem die gesteigerte Leistungsfähigkeit - sei es im Wettkampf durch Verbesserung der Zeiten oder im Training durch die Möglichkeit, härtere Einheiten (gerade kraftintensive Einheiten) länger durchhalten zu können. Unnötig zu erwähnen dass ich auch an Gewicht verloren habe ;)

Durch das Buch habe ich jedenfalls besser verstanden wie der Körper mit Nahrung umgeht und was man in der heutigen Zeit an Stoffen zu sich nimmt ohne dessen bewusst zu sein. Es gibt zwar einige Bücher über Ernährung - aber das ist das erste vernünftige Buch was explizit auf die Belange von Ausdauersportlern eingeht.
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am 4. Dezember 2010
Wenn die Kosten der medizinischen Versorgung sozialisiert worden sind, dann muss der Staat schon aus Kostengründen Position gegen krankmachende Ernährung beziehen. Dieser Ratio folgend empfiehlt das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung in Ausgabe 3/2009 seiner Broschüre Kompass Ernährung, mengenmäßig vor Allem bei 'Gemüse, Vollkornbrot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln' zuzuschlagen. In Form der staatlich propagierten Ernährungspyramide ist derartige kohlehydratreiche und fettarme Kost seit Jahrzehnten gleichbedeutend mit gesunder Ernährung.
Völlig zu Recht ist diese Lehre in den letzten Jahren unter Insidern unter starken Beschuss geraten. Professor Loren Cordain ist einer der renommierten Verfechter einer alternativen Ernährung, die unter der Bezeichnung Paläo-Diät oder Steinzeiternährung mittlerweile vor allem in den USA Anhänger gewonnen hat. Zusammen mit Joe Friel widmet er sich nun der Frage, wie sein alternatives Ernährungsparadigma durch Sportler umzusetzen ist. Grundlage ist zunächst der weitgehende Verzicht auf stärkehaltige Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Reis, Pasta, Kartoffeln und Brot außerhalb von Wettkampf und Training. Gestrichen werden weiterhin Salz und raffinierter Zucker. Außerdem werden Milchprodukte aus dem Speiseplan verbannt. Die verlorenen Kalorien aus Kohlehydraten werden im Wesentlichen durch die Proteine von Fisch und magerem Fleisch ersetzt. Cordain und Friel erklären mit wissenschaftlichem Anspruch ausführlich, warum eine solche Diät aufbauend auf der mutmaßlichen Lebensweise von Steinzeitmenschen der menschlichen Konstitution besser entspricht. Sie unterfüttern ihre Behauptungen mit ausführlichen Quellennachweisen. Das Literaturverzeichnis hat einen sagenhaften Umfang von 23 Seiten. Abgerundet wird der unverzichtbare Ratgeber durch ein gut brauchbares Kapitel zur Umsetzung der theoretischen Ausführungen in den Ernährungsalltag.
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am 26. April 2014
... (nun zuerst meine Kritik, wohlgemerkt zur 4. Auflage von 2013!):

1) das Buch ist schlecht gegliedert. Es springt thematisch, oder es wird Bezug genommen auf Vorheriges, was man dann aber wieder nachblättern muss (z.B.was war noch mal "Phase V"?), Begründungen kommen erst einige Kapitel später, so dass bereits Geschriebenes wiederholt werden muss.

2) Wer sich dem Paläoprinzip als solchem nähern möchte und noch keine Vorabinformationen darüber hat, dem kommt einiges sicherlich etwas merkwürdig vor. Der Titel hätte tatsächlich die "Ernährung im Ausdauersport" ins Rampenlicht stellen sollen, statt dessen steht an dieser Stelle aber der (sicherlich momentan verkaufsförderlichere) Ausdruck "Paläoprinzip". Titel also nicht 100% passend.

Nun noch Kritik zu Einzelaussagen:

3) Wie der Verfasser darauf kommt, dass Eier aus 62 % Fett bestehen (S. 158), ist mir rätselhaft und scheint auch falsch zu sein, da überall woanders zu lesen ist, dass es sich lediglich um ca 11 % handelt (bzw. 6-7 g pro Hühnerei).

4) Der Verfasser rät jedem Sportler und Nichtsportler, einfach nur auf sein Durstgefühl zu hören und dadurch seinen Trinkkonsum zu steuern. Es sei Quatsch, sich das Trinken zu verordnen, auch während des Sports, das Durchgefühl sei ein ausreichender Indikator:
"Trinken, wenn man Durst hat; das Trinken einstellen, wenn der Durst gelöscht ist. Ganz einfach. Es ist nicht nötig, komplizierte Zeiten oder Mengen der Flüssigkeitsaufnahme festzulegen. Das Durstgefühl funktioniert prima."
Auch wenn der Verfasser zur Untermauerung dieser Aussage eine weitere Studie hinzuzieht, halte ich diese These für sehr gewagt, wenn nicht sogar gefährlich oder falsch:
Es ist allgemein bekannt, dass das Durstgefühl, z.B. bei älteren Menschen, überhaupt nicht gut funktioniert, viele alte Menschen sind ständig dehydriert und schwindelig, oder dass man z.B. während der Arbeit das Trinken "vergisst" und dann schwindelig und mit Augenbrennen usw. nach Hause kommt; auch bei jungen Menschen entstehen Nierensteine durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme.
Gerade beim Sport ist das "verordnete" Trinken für diejenigen wichtig, die wenig Durst verspüren - dieses Gefühl ist sicherlich individuell verschieden stark ausgeprägt.

So, das war aber auch schon die Kritik im Großen und Ganzen.

Für "vorgebildete" paläolithischer Esser sind die Informationen tiefgehend, physiologisch erklärend und nochmals von anderer Perspektive beleuchtet.
Wer sich mit Paläo noch nicht auskennt, dem empfehle ich dieses Buch nicht unbedingt, da gibt es bessere zur Einführung, z.B. "Paläopower". Paläo ist eben keine Diät, sondern ein Ernährungsprinzip, das als Gesamtkonzept zunächst verstanden werden muss.

Für Sportler ist das Buch sehr wichtig und sehr interessant, essen doch die meisten Sportler a) zu wenig Eiweiße und b) gleichzeitig zu viele mikronährstoffarme Kohlenhydrate.

Wie das alles zusammenhängt, wie und warum man sich besser ernähren kann und welche Auswirkungen dies hat, zeigt dieses Buch. Daneben gibt es wichtige Hinweise auf andere Voraussetzungen für eine gute Fitness wie z.B. die Regeneration. Abgerundet wird alles durch einige Rezepte.
Als Nachschlagewerk ist es ebenso geeignet, da es viele übersichtliche Tabellen enthält.

Das Buch ist insgesamt absolut lesenswert und in dieser Thematik wohl momentan das einzige auf dem Markt.
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am 30. Mai 2015
Ich ernähre mich schon länger nach Paleo und habe mir als Läuferin oft die Frage gestellt, wie ich mich während eines Wettkampfes paleokonform ernähren kann. Diese Frage wurde mir beantwortet, dank dieses Buches. Ich bin sehr froh, dass Energy-Drinks und Gels nicht verteufelt werden und konnte so meine Leistungen erheblich steigern. Mir geht es toll.
Leider frage ich mich (zwischen Wettkämpfen) immer noch, wie ich mich nach Paleo mit einem Eiweißanteil von 50-60 % ernähren soll, wo ich doch max. 12 Eier in der Woche (!) und max. 3 x Fisch zu mir nehmen soll. Das haut leider rechnerisch nicht hin, außer ich esse wirklich nur Pute, Huhn und Weiderind, was finanziell wohl jeden Normalverdiener an seine Grenzen bringt.
Nichts desto trotz sollte jeder Ausdauersportler, der dieser Form der Ernährung nicht abgeneigt ist, diese Buch lesen.
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am 26. April 2010
Zwar habe ich mich schon immer rehct gesund ernährt ', wie wohl die meisten Sportler. Aber der Ansatz von der Steinzeiternährung war mir neu. Und hat mich sofort überzeugt! Vor allem Ausdauersportler essen oft zu wenig Eiweiß und Fett. Absolut spannend fand ich, dass man nicht einfach zu jeder Tages- und Nachttzeit Kohlenhydrate braucht, und dass dies vielmehr kontraproduktiv ist. Seit ich mich nach dem Paläo-Prinzip ernähre, fühle ich mich tatsächlich fitter! Und die Regeneration nach harten bzw. langen Einheiten geht schneller! Auf der Waage hat es sich mit nur zwei Kilo Gewichtsverlust noch nicht sooo deutlich gezeigt, aber in nur fünf Wochen ist das schon ein tolles Ergebnis. ;-) Ich kann das Buch nur empfehlen.
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am 1. November 2011
Zwar habe ich mich schon immer rehct gesund ernährt ', wie wohl die meisten Sportler. Aber der Ansatz von der Steinzeiternährung war mir neu. Und hat mich sofort überzeugt! Vor allem Ausdauersportler essen oft zu wenig Eiweiß und Fett. Absolut spannend fand ich, dass man nicht einfach zu jeder Tages- und Nachttzeit Kohlenhydrate braucht, und dass dies vielmehr kontraproduktiv ist. Seit ich mich nach dem Paläo-Prinzip ernähre, fühle ich mich tatsächlich fitter! Und die Regeneration nach harten bzw. langen Einheiten geht schneller! Auf der Waage hat es sich mit nur zwei Kilo Gewichtsverlust noch nicht sooo deutlich gezeigt, aber in nur fünf Wochen ist das schon ein tolles Ergebnis. ;-) Ich kann das Buch nur empfehlen.
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am 11. Januar 2014
Grundsätzlich finde ich es ein sehr interessantes Buch.
Die ersten Kapitel waren etwas zäh und man muss sich etwas durchkämpfen
um dran zu bleiben, ist aber letztendlich nötig um die ganzen Zusammenhänge
zu verstehen. Allerdings ist dieses Buch eher für den sehr ambitionierten Amateur
oder Profi - Ausdauersportler zugeschnitten, aber alles in allem trotzdem sehr
informativ, empfehlens und lesenswert.
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am 16. Dezember 2011
Eines vorweg: Ich bin jemand, der sich grundsätzlich NICHT an strikte Ernährungsregeln halten kann. Sei es Atkins, sei es Trennkost oder das Paläo-Prinzip (das auf der Steinzeiternährung basiert). Meine Ernährung funktioniert ganz nach Lust und Laune sowie dem Motto: Ich esse, um zu genießen.

Dabei sind die Ernährungsprinzipien des Paläo-Prinzips" recht einfach: Mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können gegessen werden. Und das, so viel man möchte. Der Haken ist, dass Getreide, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Alkohol, salzige Lebensmittel, raffinierter Zucker etc. tabu sind.

In der Praxis bedeutet das jedoch auch: Keine leckeren Nudeln, keine Schokolade und kein Rotwein?! "Unmöglich", ist mein erster Gedanke. Aber die Argumente der Autoren sind stichhaltig und meine Neugier ist geweckt. Schon im nächsten Kapitel erhalte ich wichtige sowie nützliche Tipps für die Nahrungsaufnahme rund um den Sport. Beim Thema der optimalen Nahrungsversorgung bei Wettkämpfen wird zwischen Veranstaltungen von bis zu 90 Minuten, bis zu vier Stunden, 12 Stunden und über 18 Stunden Dauer unterschieden. Was insbesondere Ultraläufern und Ultratriathleten zugute kommt. Denn die Versorgung während ultralanger Wettkämpfe ist eine völlig andere, als beispielsweise bei einem Marathonlauf.

Genauso wichtig wie die Versorgung während eines Wettkampfes oder der Trainingseinheit ist die Nahrungsaufnahme nach dem Sport. Detailliert wird hier zwischen drei Phasen (innerhalb von 30 Minuten nach dem Sport, analog zur Länge der Einheit und längerfristig nach dem Sport) unterschieden und auf die Bedürfnisse des Körpers eingegangen. Den Tipp für das selbstgemixte Regenerationsgetränk kann ich nur weiterempfehlen. Allein der Gedanke daran lässt mich am Ende langer kräftezehrender Einheiten zu einem Schlusssprint verleiten. Wer es bei einem Regenerationsgetränk nicht belassen möchte, erhält im letzten Teil des Buches eine umfangreiche Rezeptübersicht nach den Vorgaben des Paläo-Prinzips": Rinderfiletspitzen mit Tomatensoße, Zucchini mit Tomaten-Pekannuss-Füllung und gebackene Apfel-Zimt-Ringe haben mich wieder versöhnt - und lassen mich zumindest zu einem Teilzeit-Paläo-Prinzip-Esser" werden.

Fazit: Das "Paläo-Prinzip" hat mich von Anfang an gefesselt. In klaren Worten, anschaulichen und vor allem praktischen Beispielen wird die Entwicklung sowie Anwendung des Ernährungsprinzips erläutert und dessen Vorteile - insbesondere für Ausdauersportler - geschildert. Auch wenn man als Leser nicht zum 100%-igen Paläo-Praktiker" wird, so kann man darin wertvolle Tipps für die eigene Ernährung erhalten. Das Buch ist außerdem empfehlenswert für Sportler, die im Wettkampf regelmäßig unter Magenbeschwerden leiden oder von einer Lebensmittelunverträglichkeit betroffen sind.
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am 28. Februar 2013
Zunächst sollte man sich vom Inhalt des Buches keine Wunderdinge erwarten. Es erklärt die im 21. Jahrhundert geltenden Regeln und Gesetze zur Ernährung insbesondere im Ausdauersport. Paleo polarisiert und in der heutigen Zeit der Ernährungsskandale fühlt man sich hier durchaus von dieser Ernährungsweise durchaus angesprochen.
Propagiert wird die Ernährung wie zu Urzeiten. Nicht mehr und nicht weniger. Mir kamen die gruden Ideen allerdings teilweise vor als würde ich als normaler Christ den Wachturm der Zeugen Jehovas lesen.
Kritisch gegenüber allem "Normalen" unkritisch aber zur eigenen Sicht- und Denkweise. Nach dem Motto, was nicht paßt wird passend gemacht. So soll man sich zwar wie Weiland der Urmensch ernähren, darf aber um den Berg hochzukommen, allerlei chemisches einwerfen.
Michlprodukte werden gemieden wie der Teufel das Weihwasser meidet. Ja auch das weiße Gold (Magerquark) darf nicht mehr verköstigt werden, egal wie hochwertig das Eiweis ist.
Erdnüsse sind Gift, stützt man sich auf die Uraltstudie aus den 60iger Jahren wie hier in diesem Buch. Kein Wort wie belastet heutzutage echtes Wild ist. Kein Wort das der Mensch wie das Hausschwein genetisch als Allesfresser konzipiert ist. Kein Wort das genetische Veränderungen bereits von einer Generation zur Nächsten weitergegeben werden können.
Die Ansätze im Buch sind gut, auch ich propagiere eine Ernährungsweise mit wenig Kohlenhydraten bzw. nur soviele wie der Körper benötigt. Warum ich aber für Sportler sehr vorteilhafte Produkte wie Haferflocken oder Magerquark verteufeln muss, erschließt sich mir nicht. Das Argument, dass nur der Mensch im Erwachsenenalter Milch trinkt wirkt schon platt. Vielleicht sollten wir auch keine Autos und Züge mehr nutzen. Schließlich wurde der Mensch zum laufen konzipiert usw... 2 Sterne weil die Grundprinzipien auch für Laien gut erklärt wurden.
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