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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastischer Opernkrimi, 31. Januar 2013
Wer könnte einer alten Wagnerianerin schon noch etwas Neues über ihre Lieblinge erzählen? Ich hätte es nicht gedacht, dass mich jemand dazu bringen könnte, mir eine Zusammenfassung der Wagnerschen Ring-Tetralogie durchzulesen. Und das auch noch mit Vergnügen!
Ich kenne diese Opern in- und auswendig, aber ganz ehrlich: Wenn mich jemand gebeten hat: Erzähl doch mal, worum geht es da? bin ich jedesmal über kurz oder lang ins Stottern gekommen. Die Geschichte des Rings der Nibelungen, diese Story von Mord und Totschlag, Intrigen, Neid und Macht, großer Liebe und großem Verrat ist so komplex, dass es selbst eine Autorin, die gewöhnt ist, lange Geschichten einigermaßen logisch zu erzählen, an dieser Hürde scheitert.

Ab jetzt habe ich es ganz einfach. Ich sage: Lest dieses Buch. Es ist eine wunderbar erzählte, auch immer wieder auf die Musik und das Bühnengeschehen eingehende Nacherzählung (fast hätte ich gesagt: Nachdichtung) des größten Opernkrimis, der dramatischsten Soap-Opera der Operngeschichte. Ruprecht Frieling gelingt der Balanceakt, den Stoff mit Ironie, aber dennoch ernsthaft und mit dem Respekt nachzuerzählen, der dem Werk gebührt, es aber trotzdem nicht auf den Sockel der hehren Kunst zu stellen, sondern für dich und mich und Tante Lisa schmackhaft zu präsentieren.
Meine Empfehlung: Lest dieses Buch. Und hört euch parallel die Musik dazu an. Ihr werdet es nicht bereuen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edelmetall oder Liebe?, 29. Januar 2013
Dass ich als überzeugte Anhängerin der Fraktion Wagner-nein-danke meine Vorbehalte beiseite lege und nun versuche, mich von einer anderen Seite diesem Komponisten des 19. Jahrhunderts zu nähern, ist der Erzählung „Der Ring des Nibelungen I – IV“ von Ruprecht Frieling zu verdanken.
Mein allererster Leseeindruck scheint meine Haltung zu bestätigen. Wie gehen die Figuren eigentlich miteinander um? Schöne Töchter, fiese Gestalten, Dämonen, Drachen, Intrigen, Raub, Mord, Erotik, Inzest, Psychosen. Nach One-Night-Stand und Ankündigung des Ring of Fire warte ich auf den Moment, wo es mich endlich packt. Das ist der Fall, als der unerschrockene Siegfried den Feuerring überwindet und zum ersten Mal in seinem Leben unsicher wird. Er entdeckt die auf den Felsen verbannte und verpanzerte Walküre und anstatt draufgängerisch den Panzer zu entfernen, agiert er liebevoll und sanft. Er hat sich verliebt. Schluss mit Horror. Endlich Liebe. Doch nein, es geht weiter mit Heuchelei, Intrigen und Gräueln. Mit einem k.o.-Drink wird Siegfried ausgeschaltet, erinnert sich an nichts und steckt mittendrin in diesem Pfuhl der Irrungen, Wirrungen und Grausamkeiten. Jetzt hoffe ich, dass die enttäuschte Amazone auf geschmeidigem Ross mit dem Schwert in der Hand das Ding herumreißt und den Helden zeigt, wie es geht. Doch nein. Sie schafft es nicht.
Zur Erstaufführung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in Bayreuth berichtete die Schriftstellerin Malwida von Meysenbug am 19. Juli 1876 ihrem Neffen: „Ich bin nämlich jetzt fast drei Wochen hier, wohne täglich den Proben bei und kann nur in Wahrheit sagen, daß etwas so Großes, so Außergewöhnliches in der Kunst noch nie dagewesen ist.“ Was machte Wagners Inszenierung seines vierteiligen musikalischen Dramas so außergewöhnlich? Die Antwort bekomme ich von Malwida auch nicht in ihrem „Lebensabend einer Idealistin“. Es ist ziemlich dürftig, wenn sie 1898 erinnernd schreibt: „Hier sollte ein Kulturwerk entstehen, wie die moderne Geschichte nichts Ähnliches aufzuweisen hatte, ein Kulturwerk im griechischen Geist, wo nur einmal im Jahr, losgelöst von den Fesseln der Alltäglichkeit, das deutsche Volk sich versammeln und im Spiegelbild höchster Kunstschöpfungen, sein eigenes edelstes Selbst verklärt erkennen sollte.“
Große Worte, doch worum geht es denn eigentlich? Ich nehme mir Frielings Erzählwerk noch einmal vor und fühle mich im ersten Bild des „Rheingold“ plötzlich wunderbar verstanden, wo er schreibt: „Die Rheinladies sind fest überzeugt, dass alles, was lebt, auch lieben will: Kein Lebewesen entsage der Liebe; also könne auch Alberich nie zu einer wirklichen Bedrohung für den Schatz werden.“ Die schönen Nixen irren. Das edle Metall wird geraubt und damit nimmt das Unheil seinen Lauf bis zum völligen Zusammenbruch der walhallischen Welt. Man kann es ruhig so stehen lassen, wenn der Erzähler im letzten Bild der „Götterdämmerung“ eine Frage in den Raum stellt: „Eine neue Zeit bricht an: die Ära der Menschen. Ob diese Spezies in der Lage ist, den Verlockungen des Goldes standzuhalten und ein freies und selbstbestimmtes Dasein zu führen?“
Wem es wichtig ist, zum 200. Geburtstag von Richard Wagner sein Halbwissen zu komplettieren und Vorbehalte abzubauen, die größtenteils auf Geschehnisse nach seinem Tod begründet sind, sollte diese Opernerzählung unbedingt lesen. Der Autor hat die in zeittypischer Sprache geschriebenen Libretti für heutige Leser übersetzt und mit Frieling’schem Humor so spritzig geschrieben, dass man beim Lesen meint, Instrumente und Gesang zu hören, die Figuren plastisch vor sich sieht und laut lachen muss, zum Beispiel wenn der Recke an der Dame des Hauses herumfummelt. Und den Aktualitätsbezug hab ich ja wohl im vorigen Abschnitt deutlich gemacht.
Fullhouseempfehlung!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Beitrag zum Wagner-Jubiläum!, 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht nur mir als Kenner und Lieberhaber der Wagnerschen Musikdramen gefällt diese originelle und kurzweilige "Übersetzung" ins moderne Deutsch. In Vorbereitung auf den Besuch des "Rheingold" gab ich dieses Buch meinen 3 Kindern (27,21 und 13 Jahre alt) zu lesen, denn leider kann man die ursprüngliche Handlung im modernen Regietheater nicht mehr erkennen, die Kenntnis wird sozusagen vorausgesetzt. Einstimmiger Tenor nach "Rheingold": Klasse, jetzt will ich weiterlesen, wissen wie die Geschichte weitergeht.

Bravo Ruprecht Frieling! Ich hoffe, die anderen Teile des "Bayreuth-Kanons" folgen bald.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So lernt man den Ring kennen, 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin noch am Anfang der Lektüre, aber bisher gefällt mir dieses Buch sehr gut. Man sollte den Ring kennen, dazu ist dieses Buch hervorragend geeignet. Unterhaltsam geschrieben, mit nicht zu aufdringlicher Orginalität (zuviel Witz würde hier nicht passen, es wurde das rechte Maß gefunden)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ran an Wagner!, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist spannend, sehr informativ und räumt nebenbei mit etlichen Vorurteilen auf. Was will man mehr? Ich will den "Ring" jetzt auch live erleben und nicht zuletzt durch das Buch auch geniessen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen: Ein Opern(ver)führer (Taschenbuch)
Wellgunde, Woglinde und Flosshilde - jetzt weiss ich endlich wer die sind! Tolles Buch schoen geschrieben, kann man schier verschlingen. Endlich ist die Nibelungensaga verstaendlich und nachvollziehbar fuer alle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Zusammenfassung der Wagner Oper, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen: Ein Opern(ver)führer (Taschenbuch)
Ich bin kein Fan von Opern, höre Rock- und Popmusik, besuche gerne Musicals und Indie-Club-Konzerte.

Wagner erinnert mich immer etwas an ein Stück unschöne deutsche Vergangenheit. Diese Zusammenfassung der Wagnerschen Ring-Tetralogie hat mich allerdings neugierig gemacht, hat Wagner hier doch sämtliche Motive aus der germanischen Sagen- und Götterwelt zu einer gigantischen Oper verwoben. Der Autor beschreibt recht kurzweilig die einzelnen Szenen, macht Anmerkungen zur Musik und zu den einzelnen Gestalten um die es geht. Teilweise in moderner Sprache und teilweise auch in der Sprache der Zeit, in der Wagner lebte.
Fantasie-Fans kommen hier auf ihre Kosten, hat Wagner Alben, Riesen, Drachen, Götter, Halbgötter und Menschen, schöne Frauen und edle Helden in sein Werk eingesponnen. Es geht um Neid, Mißgunst, Verrat, Machthunger und Täuschung. Die einzelnen Figuren gieren nach Zaubergegenständen wie einer Tarnkappe, einem Ring, der Macht verspricht und natürlich nach dem Nibelungen-Gold. Helden und Götter, die allzu menschlich reagieren und letztendlich scheitern, sind Teil dieser Tragödie. Um es kurz zu machen, sehr spannend, diese Oper!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zitat "Fantasy-Erzählung für die Nerds und Kids mit IPhones und Tablet-PCs", 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klingt ein wenig arogant, ist aber wohl so. Es ist ein Führer durch die Oper von Richard Wagner. Sehr spannend, mit Komentaren des Autors zu den einzelnen Szenen. Ich bin absolut kein Opernfreund, aber das liest sich einfach hervorragend.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben, 3. Januar 2013
Mit „DER RING DES NIBELUNGEN“ habe ich Herrn Frieling wieder ein Stück Allgemeinbildung zu verdanken, um das ich mich bisher aus „das ist nicht meine Mütze-Gründen“ gedrückt habe.

In diesem E-Book wurden „Das Rheingold“ sowie „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in einem Werk vereint. Schonungslos wird hier die ganze Geschichte um Intrigen, Neid, Gier und Mord um die Nibelungen-Sage verständlich vor allem aber spritzig neu erzählt.

Was ich ganz persönlich an Frielings Werken schätze, sind seine Synonymfluten, die das Lesen seiner Bücher zu einem großartigen Erlebnis werden lassen.

Die Geschichte bleibt!
Der Autor nimmt eine alte Geschichte, staubt sie ab, peppt sie mit unserer modernen Sprache auf und überrascht mit einer humorvollen und spannenden Story, die man unbedingt gelesen haben muss und das nicht nur, wegen der Allgemeinbildung!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blick in das Gesamtwerk, 5. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen: Ein Opern(ver)führer (Taschenbuch)
Ich oute mich immer wieder gerne als begeisterter Frieling-Leser. Wie auch schon seine anderen ebooks, und vor allem seine Einzelausgaben zum "Ring des Nibelungen", konnte mich auch dieser Gesamtband überzeugen.
Als ich "Rheingold" rezensierte, habe ich es schon erwähnt: Frieling schafft es, dieses Thema, das für viele unzugänglich und fast mysteriös ist, leicht und verständlich zu erzählen. Der Autor erläutert die Szenen mit leichter Hand, setzt Bezüge zur Musik und schafft es, dass man diese "Nacherzählung" runter liest wie einen Krimi. Die Oper ist doch uralt, mag mancher denken, und der Stoff darin noch viel älter. Richtig, aber es gibt eben zeitlose Geschichten und hier wird eine davon erzählt. Klar, die Oper besteht vordergründig aus Musik, doch mit den Erläuterungen des Herrn Frieling erhält eben diese Musik eine neue Tiefe und der Ring für den Leser ein Verständnis, dass - zumindest bei mir - vorher noch nicht vorhanden war. Denn Frieling schafft es, in gewohnter Manier, humorvoll und elegant zu schreiben. Und dass er Ahnung von der Materie hat, bewies er unlängst, als er gerade "Kaminski On Air - Rheingold" als Produzent realisierte.

Mein Fazit: Ob als Kindle-Version für alle ebook-Süchtigen oder als Print-Version für die Old-School-Opernliebhaber und -neuentdecker - wer Wagners "Ring" erkunden will, hat mir dem Opern(ver)führer eine gute Wahl getroffen.
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Der Ring des Nibelungen: Ein Opern(ver)führer
Der Ring des Nibelungen: Ein Opern(ver)führer von Wilhelm Ruprecht Frieling (Taschenbuch - 26. Dezember 2012)
EUR 12,80
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