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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Einstieg in ein interessantes Universum
Störend fand ich das andauernde Hin.- und Herwechseln von Vor.-, Nachnamen und militärischen Rang beim Erwähnen der Protagonisten. Dies beeinflußt anfangs den Lesefluß sehr, weil man dabei oft nachdenken muß wer nun gemeint ist. Auch wurde das Verhalten und der Charakterwandel bei einigen Figuren unglaubwürdig beschrieben...
Vor 11 Monaten von Rommie veröffentlicht

versus
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Gute-Nacht-Lektüre, die vom Verlag sabotiert wurde
Military-SciFi aus Deutschland sind zuerst einmal gute Nachrichten, die jedoch kleine Harken mitbringen.

Was mir als erstes bei dem Roman in den Sinn kommt, wenn ich zurück denke, ist der Umstand, wie selten dämlich die Charaktere doch aggieren und zwar durch die Bank weg, so dass man sich fragt, wie die überhaupt Offizierspatente bekommen haben...
Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von mdk2003


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Gute-Nacht-Lektüre, die vom Verlag sabotiert wurde, 18. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Military-SciFi aus Deutschland sind zuerst einmal gute Nachrichten, die jedoch kleine Harken mitbringen.

Was mir als erstes bei dem Roman in den Sinn kommt, wenn ich zurück denke, ist der Umstand, wie selten dämlich die Charaktere doch aggieren und zwar durch die Bank weg, so dass man sich fragt, wie die überhaupt Offizierspatente bekommen haben. Ich vermute, dass das irgendwie Absicht des Authors war, dem Leser ein Gefühl der Überlegenheit über die Charaktere zu vermitteln, nach dem Motto "Hah, wußte ich es doch gleich, seht Ihr?" Nur bedenkt man, dass zur Zielgruppe des Authors die ganzen Geeks gehöhren, muß ich klar sagen, man kann es übertreiben. Zudem sind im Roman ganz platt die Außerirdischen die Bösen und die Menschen die Guten, selbst die menschlichen Badguys am Ende alle Opfer der Umstände, und zum Schluß haben sich alle wieder lieb. Das muß eigentlich nicht sein.

Aber auch wenn ich hier zuerst kräftig ablästere, gibt es eine klare andere Seite: Der Author hat einen sehr schönen und mitreißenden Schreibstil, und der Roman profitiert sehr davon, nicht erst ins Deutsche Übersetzt worden zu sein. Auch wenn man über die Charaktere so manchmal die Köpfe schütteln kann, fesselt die kreative Storyline und der Schreibstil des Authors, den Leser an den Roman, und einige der Charaktere wachsen einem echt ans Herz. Das letzte Drittel des Romans konnte ich ihn komplet garnicht mehr weg legen und habe dadurch einiges an Schlaf versäumt. Am Ende war ich tatsächlich enttäuscht, das der Roman schon durch war. Also schreiben kann der Author wirklich.

Also eigentlich würde ich dem Roman nun gerne vier von fünf Sternen geben, die er eigentlich verdient hat, und mir schnell den Nachfolgeband kaufen. Es ist sehr solide Arbeit, nicht erstklassig, aber immernoch fesselnd genug und besser als viele Alternativen. Außerdem sollte man deutsche Authoren unbedingt unterstützen, die haben gerade in den Nischenprodukten einen schweren Stand. Doch ich soll das tatsächlich vorliegende Produkt bewerten, und an dieser Stelle kommt der Verlag ins Spiel:

Punkt 1: Wer bitte ist auf dieses Format gekommen? Ich sehe ein, dass man heutzutage durch die äußere Erscheinung des Buches auffallen will, doch was soll ein derart selten unhandliches Format bitte?
Und Punkt 2, der eigentlich viel schwerer wiegt: Ich finde den Preis von fast 14 Euro für den Umfang des Romans richtig, richtig unverschämt. So kann ich insgesammt für das vorliegende Produkt beim besten Willen nicht mehr als drei Sterne geben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Einstieg in ein interessantes Universum, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Störend fand ich das andauernde Hin.- und Herwechseln von Vor.-, Nachnamen und militärischen Rang beim Erwähnen der Protagonisten. Dies beeinflußt anfangs den Lesefluß sehr, weil man dabei oft nachdenken muß wer nun gemeint ist. Auch wurde das Verhalten und der Charakterwandel bei einigen Figuren unglaubwürdig beschrieben.
Positiv ist der Umstand das der Autor es schafft den Leser sehr gut verständlich in das Universum einzuführen, die Rassen und die Raumschiffe gut vorstellbar beschreibt und nach anfänglichen Aufzählungen und Erklärungen die Handlung immer spannender werden läßt. Ein weiterer für mich positiver Punkt ist der Umstand das die Zweikämpfe und die Raumschlachten sehr lebendig, ausführlich und natürlich fessend beschrieben werden.
Alles in allem war das ein guter Anfang einer vielleicht sehr spannenden Romanserie. Ich bleibe auf jeden Fall dran.
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52 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Military SF Made in Germany, 27. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Die Welt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat das All erobert, Kolonien gegründet und eine interstellares Reich errichtet. In den Weiten des Weltalls stieß man auf fremde Wesen, die, wie kaum anders zu erwarten war, nicht alle friedliche Koexistenz auf ihre Fahnen geschrieben haben. Die insektoiden Til-Nara stehen den Menschen abwartend gegenüber, mit den verschlagenen Ruul, einer Nomadenrasse gab es bereits erste kriegerische Auseinandersetzungen.

Um der Bedrohung Herr zu werden, soll die Marine aufgerüstet, neue Kriegsschiffe in Dienst gestellt werden. Die TKS Lydia wurde als Prototyp der neuen Trägerschiffreihe entworfen und gebaut. Unter dem Kommando von Kommandant Vincent soll sie auf ihrer Jungfernfahrt auf Herz und Nieren geprüft und erprobt werden. Mit an Bord ein Agent des militärischen Geheimdienstes, eine zusammengewürfelte noch nicht aufeinander eingespielte Crew, der Sohn eines hochrangigen Admirals und ein Verräter.

Kurz darauf wird die Lydia von den Ruul erobert und dazu missbraucht, einen Konflikt zwischen Menschen und Til-Nara zu schüren. Die Ruul wollen, nachdem die beiden Rassen sich gegenseitige geschwächt haben, die Überreste hinwegfegen, und sich ohne Konkurrenz zu den Herren der Galaxie aufschwingen.

Doch noch geben sich die wenigen Überlebenden der Besatzung der Lydia nicht geschlagen ' und, wie allgemein bekannt, ist ein angeschlagener Gegner ein gefährlicher Widerpart. Das müssen auch die Ruul leidvoll am eigenen Echsenleib erfahren ...

Sie mögen David Webers Honor Harrington, können Raumgefechten und Kommandoabenteuern etwas abgewinnen, sind gar Fan der so genannten Military SF? Dann hat der Atlantis Verlag nach der Tentakel-Trilogie aus der Feder von Dirk van den Boom Nachschub an entsprechendem Lesestoff für sie.

Inhaltlich wartet wenig wirklich Neues auf den Leser. Einmal mehr greifen fiese Alienaggressoren die Menschheit an, wird diese von Verrätern unterwandert und muss eine tapfere Crew an vorderster Front die Kampf gegen einen überlegenen Gegner aufnehmen. Das ist vom Ansatz her nicht neu, in der Umsetzung aber durchaus packend. Nach einem etwas langsamen Beginn, in dem uns der Autor seine Gestalten sehr ausführlich vorstellt, kommt die Handlung dann schnell mit der Enterung der Lydia in Fahrt. Danach schließt sich die Suche nach den Gründen, dem Verräter und schussendlich die Rückeroberung des Raumschiffes an.

Die Figuren selbst sind sympathisch gezeichnet, entsprechen dabei aber weitgehend dem gewohnten Bild. Der etwas skurril-weltfremde Erfinder, der abgeklärte Agent, der überraschend kompetente Sohn, dazu ein integrerer, allerdings vorliegend etwas blass bleibender Kapitän, das hält keine wirklichen Überraschungen für den Rezipienten bereit.

Geboten wird spannend und abwechslungsreich aufgezogene Military SF die, für Leser, die dieses Sub-Genre goutieren, eine echte Alternative zu dem, was die Großverlage bieten darstellt.
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59 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindlich-naiver Wing Commander Klon, 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Der vorliegende Roman "Düstere Vorzeichen" ist ohne Frage von dem (in meinen Augen großartigen) Military-SciFi-Klassiker Wing Commander inspiriert.
Das wird anhand der verwendeten Technik, der Art des Konflikts und den Schlachten schnell klar. Es wird mit Jägern, Schlachtschiffen und Trägern gekämpft,
Torpedos abgefeuert und Entermanöver gestartet. Alles was altmodische 80er/90er Jahre Military SciFi braucht. Gegenüber den Klassikern von William Forstchen
fällt der Band von Stefan Burban allerdings meilenweit ab. Warum:

Handlung und Charaktere:

- Ein neuer Prototyp der Flotte wird allein(!) zum Manöver ausgesandt, von einem trojanischen Pferd (Raumschiff) geentert und es entbrennt ein Kampf um den
Prototyp. Das ist leider ebenso alt wie einfallslos und vorhersehbar.
- Die Charaktere könnten eindimensionaler nicht sein. Da ist der arrogant weltfremde Zivilist, der den Prototyp gebaut hat, der rechtschaffene Kapitän mit seinem
treuen ersten Maat, die kecke Chefin der Jägerstaffeln und der unfähige und arrogante taktische Offizier. Die Dialoge sind auf Kinderbuch-Niveau. Es entstehen
weder Konturen der Figuren noch interessante Wortwechsel die irgendwelchen Inhalt hätten.
Alle Handlungsmotive bleiben eigentlich unklar, das Buch liest sich eher wie ein Teenager-Tagtraum. Die Kultur des Konglomerats und der Ruul bleiben im Dunkeln. So
entsteht weder eine nähe zum Geschehen noch eine plastische Welt.

Schreibstil:

- Der Schreibstil ist leider auch sehr kindlich gehalten. Es regiert Captain Obvious: "Alle an Bord sind tot", dachte er und war schockiert. "Das ist kein gutes
Zeichen, Sir" - oh, really? Na das hätte ich als Leser jetzt nicht für möglich gehalten. Apropos Captain Obvious, nocheine Szene aus dem Buch: "Sir, der Schlacht-
träger hält frontal auf uns zu, zwei Kreuzer beschleunigen rechts und zwei links auf uns zu!". Captain DiCarlo dachte fiberhaft nach. "Verdammt", raunte er schließlich.
"Die machen ein Zangenmanöver!" - OH. MEIN. GOTT.

Logik und Glaubwürdigkeit:

Man merkt, dass der Autor einiges gelesen und vielleicht im Fernsehen gesehen hat, aber nicht recherchiert:
- Die Ränge der Beteiligten sind willkürlich aus Marine, Air Force und Army zusammengewürfelt und ergeben keinen Sinn: Zum Beispiel empfängt ein Major von einem
Captain befehle und es gibt sowohl Lieutenant Commander als auch Lieutenant Colonels nebeneinander. Die CAG (Commander Air Group) befehligt die 600 Jäger des Schiffes
mit 24 Jahren(!). Das ist das Alter wo sie aller höchstens mit dem Rang eines Lieutenants oder Captains das Studium beenden würde. Aber im Buch ist sie die Veteranin
schlechthin mit Schlachterprobter Vergangenheit.
- Die beschriebenen Marines kämpfen mit leichten Waffen und ohne Sichtverbesserung (nichtmal Nachtsichtbrillen, UV-IR oder Ultraschall), nein sie nehmen altmodische
Taschenlampen. Sobald die "harten Marines" dann Leichen entdecken lassen sie alle Vorsicht fahren und sind total schockiert und wie gelähmt. Ahja... Marines die auf
unzähligen Kriegsschauplätzen herumgemetzelt haben, fangen das Mimosendasein an wenn sie ein paar Leichen entdecken.
- Die Gesetze der Physik dürfen im Sci-Fi Genre zwar gerne gedehnt oder erweitert werden, aber nicht komplett ignoriert. Innerhalb weniger Minuten fliegt das Schiff
vom Rand eines Sonnensystems in den Kern. Masseträgheit in den Jägern oder den Großkampfschiffen gibt es einfach nicht.
- Die Sensoren der Schiffe können hunderte Wesen die auf das Raumschiff zufliegen nicht orten, aber Lebenszeichen auf feindlichen Schiffen scannen.
- Flakgeschütze werden nicht computergesteuert, sondern von Hand.
- Außerirdische mit Nahkampfwaffen mähen in langen Gängen und Hangars bewaffnete Marines nieder (wie?). Tausende der Aliens werden niedergemäht und am Ende sollen es
dann nur ein paar hunderte gewesen sein.
- Höherrangige Offiziere reden niedrigere Ränge teilweise mit "Sir" an.
- Ein Geisterschiff mit "unklaren Lebenszeichen" driftet auf das eigene Schiff zu. Ein Offizier sagt: "Das ist eine Falle is doch klar". Der Kapitän aber: "Nein wir docken
da jetzt an". Da hab ich mir doch gleich ne Facepalm gegönnt (wers nicht kennt bitte googeln ;-)). Natürlich werden sie dann von den Insassen darin überrannt.

---
Schade eigentlich, denn mit ein bisschen Recherche und einem guten Lektorat hätte hier eine gute Hommage an das Wing Commander Universum entstehen können. So bleibt leider
ein naiv-unsinniger Roman, der - ohne etwas unterstellen zu wollen - vermuten lässt, dass der Autor seinen kompletten Freundeskreis um die vielen 5-Sterne Rezensionen
gebeten hat. Anders kann ich mir das zumindest nicht erklären, da hier so grobe Fehler und Unzulänglichkeiten in Schreibstil, Handlung und grundlegender Logik zu finden sind,
dass jedem einigermaßen kundigen Leser die Nackenhaare zu Berge stehen müssen!

Da liegt für Military Sci-Fi Fans der Griff zu Weber, Ringo oder sogar ins Klo doch um Lichtjahre näher.

PS: Wer sich ein Bild von dem Autor machen möchte, sollte mal in den Kommentaren unter dieser Rezension schauen, was dieser so von sich gibt. Das sagt dann eigentlich schon alles.

UPDATE: Mittlerweile hat Amazon die unzumutbaren Kommentare des Autors gelöscht.
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78 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miserabel!, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Das vorliegende Buch ist so ziemlich der schlechteste Science Fiction, den ich je in den Fingern hatte. Das Genre "Military Science Fiction" ist sicherlich per se heikel, und man sollte nicht von vorneherein mit überzogenen Ansprüchen in Bezug auf sprachliche Finesse oder tiefgründig gezeichnete Charaktere antreten. Aber eine wenigstens in Grundzügen plausible Handlung sollte vorhanden sein. Die Anzahl der logischen Brüche im Buch ist jedoch wirklich erschreckend. Ein Lektorat hat offenbar nicht stattgefunden. Wer Unterhaltung auf dem Niveau von "Der Antares-Krieg" von Micheal McCollum oder gar "Starship Troopers" von Robert Heinlein (das Buch, nicht der dusslige Film!) erwartet, wird jedenfalls bitter enttäuscht. Woher die anderen Rezensenten ihre durchweg positive Beurteilung des Buches nehmen, bleibt mir verborgen. Auf eine Detailkritik der Handlung möchte ich hier verzichten, weil mein erster Versuch einem Zensor zum Opfer fiel. Verrisse sind offenbar unerwünscht, selbst wenn der Autor sie sich redlich verdient hat. Da ich dieses Buch leider aufgrund der bislang durchweg guten Kritiken gekauft habe, möchte ich hiermit wenigstens einen Gegenpol setzen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnende neue Military-SF-Reihe, 8. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Dieser Roman hat alles, was ich mir von einem Military-SF-Roman wünsche. Aber bevor ich anfange über das Für und Wider des Romans zu schreiben, kurz ein paar Worte zur Handlung:

Die Menschheit hat das All besiedelt und Kolonien gegründet. Doch die Ruul, eine reptilienhafte Nomadenrasse, greift immer wieder den menschlichen Raum an. Also baut man die TKS Lydia als Prototyp einer neuartigen Schiffsklasse, mit der die Angriffe der feindlichen Aliens zumindest eingedämmt , nach Möglichkeit vielleicht sogar gestoppt werden sollen. Doch die Ruul wissen über die TKS Lydia und ihre Möglichkeiten bescheid und bereiten ihrerseits einen diabolischen Plan vor.

Soviel zur Handlung.

Der Roman kombiniert verschiedene Elemente des Sci-Fi-Genres. Da wären zum einen natürlich die Raumschlachten, die gut beschrieben sind und den Leser kaum noch los lassen. Dann gibt es spannende Infanteriekämpfe an Bord der Lydia zwischen Marines und den ruulanischen Elitekrieger, den Erel`kai. Außerdem noch geheimdienstliche Ermittlungen in Person von Major David Coltor, auf der Suche nach einem Verräter. Und last but not least, Sequenzen, die im Cockpit eines Jägers spielen und mit Sicherheit von der Spiele-Serie Wing Commander inspiriert wurden. Diese haben mir (mitunter) sogar am besten gefallen. Sowas gibt es auch viel zu wenig in Büchern. Ich zumindest habe seit Wing Commander so etwas nicht mehr gelesen und ich bin begeistert. Eine durchaus gelungene und fesselnde Mischung.

Fazit:

Was mir gefällt:

- spannende Kämpfe und fesselnde Schlachten

- sehr gute Kombination von Handlungssträngen und Genre-Teilen

- gute Nebenhandlung (die Reibereien zwischen den Offizieren der Lydia gefällt mir außerordentlich gut, ich liebe solche Nebenhandlungen)

- gute, solide Story

Was mir nicht so gefällt:

- es wird nicht sehr tief auf die Kulturen der Ruul und der Til-Nara eingegangen (mal sehen, wie sich das in den Folgebänden noch entwickelt)

- das buch ist fast ein wenig zu kurz (obwohl die Buchseiten größer sind, als bei Taschenbüchern allgemein üblich, in einem etwas gängigeren Buchformat wären das bestimmt auch an die 400 Seiten)

Alles in allem aber hat mir das Buch sehr gut gefallen und als nächstes nehme ich mir Band 2 vor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Vorzeichen, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
SF vom Feinsten. Eine gelungene Mischung zwischen Honor Harrington und Wing Commander. Spannende Schlachten und eine gut aufgebaute Story mit hohem Spannungsbogen. Von meiner Seite gibts eine Kaufempfehlung,
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sci-Fi der Güteklasse A, 25. Juli 2011
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
'Düstere Vorzeichen' ist ein typischer Sci-Fi-Roman der in der Zukunft spielt. Der Leser wird in die ferne Zukunft des Jahres 2140 geworfen. Die Menschheit hat sich das All zu eigen gemacht und kolonisiert. Dabei sind sie auf viele fremde Wesen gestoßen, die mal mehr oder weniger friedlich ihre neue Nachbarn wurden. Nur die Ruul, eine äußerst agressive Nomadenrasse, können es nicht lassen und legen es immer wieder auf kriegerische Auseinandersetzungen an. Um endgültig der Bedrohung Herr zu werden, entschließt sich die Menschheit zum Bau einer neuen militärischen Kriegsflotte. Als diese in die falschen Hände gerät, kommt es zum Ausnahmezustand.

Wie jeder erkennen wird, handelt es sich hier um einen düsteren Militär-Sci-Fi. Eigentlich ist dies ein Genre was ich bis dato eher selten gelesen habe. Mit Sci-Fi Welten konnte ich mich noch nie anfreunden. Zwar habe ich schon einige Werke gelesen und manche konnten mich auch überzeugen, aber ein solches Werk zu lesen, ist bei mir eher die Ausnahme. Was jedoch gleich positiv ins Auge sticht ist dieses unglaubliche Cover, welches düster, aber völlig passend wirkt.

Trotz dieser Tatsache hat mich dieses Buch binnen weniger Minuten gefesselt. Was an der Tatsache liegt, dass es absolut spannend geschrieben ist. Zwar wird dieser fesselnde Inhalt durch die Tatsache, dass alles sehr klein und eng geschrieben ist, etwas getrübt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Letztendlich gewinnt der mitreißende Faktor.
Die Protagonisten werden liebevoll und mit eigenen Charakter eingeführt. Jeder Leser wird so schnell seine Favoriten herauskristallisieren können oder sich sogar mit der einen oder anderen Figur identifizieren können. Man merkt bei jedem einzelnen Protagonisten wie viel Liebe und Gedanken hinter diesen Figuren stecken. Es ist alles stimmig und überzeugt.
Nach einer Einführung der Charaktere und der aktuellen Situation geht es spannend los. Die neue Flotte wird geentert und damit beginnt die Weltraum-Action vom Feinsten. Die Schlachten, die der Autor in diesem Werk beschreibt, sind detailliert und sind wirklich vom feinsten. Ich hatte stets das Gefühl direkt im Geschehen zu sein.
Dabei richtet der Autor sein Augenmerk zu sehr auf die Action und lässt in vielen Punkten die Logik etwas hinten anstehen. Ich kenne mich zwar wenig in diesem Genre aus und Sci-Fi verbinde ich eher mit dem heißgeliebten Star Wars meines Nachwuches, aber auch in diesen Handlungen sind die Schiffe deutlich besser gesichert. Gerade bei einem Testflug würde man erwarten, dass dieses Unterstützung oder besser ausgerüstet ist, gerade wenn es später eh in den Kampf ziehen soll. Dies ist nur einer der Aspekte, die mir etwas negativ am Rande aufgefallen sind. Mich persönlich stört es nicht weiter, da ich mir denke, dass der Autor irgendwie auf seine eigentliche Handlung kommen wollte. Allerdings eröffnet sich mir dann die Frage, wenn ein Laie schon über so etwas stolpert, was entdecken dann die wahren Sci-Fi- Fans?!?

Nichtsdestotrotz ist der Stil, die Liebe zum Detail und die atemberaubenden Schlachten ausschlaggebend dafür, dass ich selbst als Genre-Fremder gefallen an diesem Werk gefunden habe. Sicherlich ist es nicht perfekt und mit Hilfe eines guten oder besseren Lektors wären solche logischen Schwächen sicherlich nicht vorgekommen. Trotzdem ist das Buch sehr schön zu lesen und auch wenn das Buch in sich abgeschlossen ist, merkt man deutlich, dass es nicht nur bei diesem einen Werk bleiben wird, sondern sich ein richtiger Zyklus entwickeln wird. Bei dem vorhandenen Talent kann man nur sagen, mit jedem weiteren Werk wird dieser Autor wachsen und sich auf dem Markt etablieren. Aus diesem Grund kann ich das Werk empfehlen. Man darf zwar keine tiefgründige Sci-Fi erwarten, aber dafür eine actiongeladene Sci-Fi in einer ausgeglügelten Umgebung.

===Bewertung===
Stefan Burban ist mit 'Düstere Vorzeichen' ein fast perfekter Start in einen Sci-Fi Zyklus gelungen. Action statt Tiefgang, authentische Protagonisten und einige kleine Schwächen können trotzdem überzeugen, sodass es von mir vier Sterne bekommt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir gefällt es..., 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Broschiert)
Spannender SF-Roman. Gut geeignet für ein paar ruhige Leseabende. Wer auf Schlachten steht, sollte sich Düstere Vorzeichen nicht durch die Lappen gehen lassen. Ist im Moment in Sachen Military-SF eine der besten Alternativen auf dem Markt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Military SciFi, 11. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Schlachtschiff im Testlauf vor einer ernsten Herausforderung. Leichte Lektüre für Liebhaber von Military SciFi - schnell gelesen aber trotzdem kurzweilig.
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Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen
Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen von Stefan Burban (Broschiert - 10. Juni 2010)
EUR 13,90
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