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am 10. Juli 2010
Ich hatte schon dieses Buch wirklich schon lange erwartet und bin gespannt gewesen, ob der ausgeschriebene ' erste Teil des Mega-Grossovers' hält, was er verspricht. Soweit kann ich es euch schon mal sagen, - 'JA'. Er ist wirklich ein furioser Auftakt zu einem kommenden Mega-Event.
Man geht zurück zu den Zeiten der Enterprise von Captain Jonathan Archer,
hält Verbindungen zum Enterprise-Ableger Titan,
liest von der aktuellen Besatzung der Enterprise um Picard,
trifft die Borg wieder,
erfährt was Ezri Dax (DS9) als Captain auf der Aventine so treibt,
lernt eine neue Giga-Zivilisation kennen und
erfährt aus der 'Vergangenheit' von der USS Columbia und Captain Hernandez.
In kleinen Details werden die Beziehungen der verschiedenen Besatzungen weitergeführt und im Großen wird man an eine Armageddon herangeführt, dessen Ausmaße man in diesem ersten Band nur erahnen kann.

Es sind ungefähr 16 Monate nach Star-Trek Nemesis vergangen. Captain Picard hat seit dem eine teilweise neue Besatzung auf der Enterprise, eine Beziehung zu einer leitenden Ärztin ;o) , steht mit seinem Schiff aktiv im Kampf gegen die Borg und hat einen gewaltigen inneren Konflikt im Umgang mit der drohenden Borg-Problematik.
Auf der Titan hat Captain Riker mindestens ebenso viele Probleme, wenn nicht sogar mehr, - denn er hat unter anderem Beziehungsstress mit einer Halb-Betazoidin. Außerdem wird von seinen Wissenschaftlern eine vielleicht wichtige Entdeckung gemacht.
Auf der Aventine bei Ezri Dax geschehen bei der Erkundung des entdeckten Columbia-Fracks merkwürdige Dinge, die weitreichende Folgen auf die kommenden Ereignisse haben werden.
In der Vergangenheit, auf der Columbia, also bei Captain Hernandez geht's auch rund. Sie werden von dem damaligen Feind, den Romulanern, angegriffen und machen bei ihrem eigenem Rettungsversuch eine große Entdeckung und greifen entscheidend in Geschehnisse ein, die 200 Jahre später noch ihre Auswirkungen haben werden. (Puuuhhh, ich hoffe das ist allgemein genug, ohne zu spoilern.) :o)

Neben all den großen Ereignissen, die ihr Finale im dritten Band bekommen sollen, vergisst der Autor David Mack die Weiterentwicklung der Einzelnen Charaktere nicht, der altbekannten und auch der neuen Crewmitglieder.
Da es natürlich sehr, sehr, sehr viel Stoff ist und es eigentlich gar nicht in diesem Buch unter zu bringen ist, weiß ich immer noch nicht wie er es geschafft hat, - aber er hat.

Nun, da man die verschiedenen Schiffe, die Crewmitglieder und die Universum-umfassenden Probleme in ihrem Beginn kennen gelernt hat und die Katastrophe förmlich schmecken kann, wird man den zweiten Band kaum erwarten können, denn dort muss die alles verändernde Katastrophe ihren Lauf nehmen und die Umstrukturierung der Föderation und eigentlich auch der gesamten Galaxie beginnen, denn der erste Band ist eigentlich nur eine ausführliche Einleitung zu den nun folgenden Ereignissen und kein abgeschlossener Roman in einer Trilogie. Er ist aber für alle Fan's ein MUSS, schon allein um etwas über Charactere zu erfahren, die kaum noch irgendwo nach absetzen der Fernseserien auftauchten, auch wenn es nur eine kurzes Aufflackern im Hintergrund der Destiny-Ereignisse ist.
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Kurz vor dem Dominionkrieg trifft die U. S. S. Defiant bei einer ihrer seltenen Erkundungsmissionen im Gammaquadranten auf das abgestürzte Wrack der NX-02, Columbia. Die Crew ist nicht an Bord. Zwar hat niemand erwartet, nach 200 Jahren Überlebende zu finden, aber es können auch keine organischen Rückstände an Bord entdeckt werden. Leider muss die Forschungsmission abgebrochen werden, da sich Kriegsschiffe der Jem'Hadar nähern.

Aventine
Einige Jahre später steht erneut ein Dax-Wirt auf dem Wrack. Ezri Dax ist amtierender Captain der Aventine geworden. Die Ränge hat die junge Trill übersprungen als bei der Verteidigung des Acamar-Systems sowohl der Captain als auch der erste Offizier verstorben sind. So konnten sie und Sam Bowers das neue Gespann bilden. Die Erkundungsmission ist ihr von der Admiralität erlaubt worden. Sie glaubt, dass die Entdeckung des Rätsels wie die NX-02 in den Gammaquadranten kam, dabei helfen könnte, den Borg einen taktischen Vorteil zu nehmen. Die Kuben tauchen ohne Vorwarnung im Herzen der Föderation auf und zerstören Basen und Welten. Doch kommt man des Rätsels Lösung kein Stück weiter. Die Admiralität beordert die Aventine zurück. Diesen Befehl kann sie jedoch nicht nachkommen. Etwas an Bord der Columbia hat überlebt...

Columbia
200 Jahre zuvor begleitet die Columbia einen Konvoy. Sie wird dabei von romulanischen Schiffen aus dem Hinterhalt angegriffen, die ihre Steuerung übernehmen. Hilflos muss Captain Erika Hernandez mitansehen, wie ihr Schiff den Konvoy vernichtet. Bevor sich die Romulaner jedoch die Columbia vornehmen können, kommt der Crew eine Idee. Sie täuschen die Zerstörung vor und fliegen mit Impulsgeschwindigkeit vondannen. Ohne Möglichkeit eine Subraumnachricht abzusenden oder den Warpantrieb zu reparieren sind sie in der endlosen Weite des Alls gestrandet. Durch Auslastung des Impulsantriebes mittels eines Tricks können sie den nächsten Planeten binnen weniger Monate erreichen. In der Realzeit vergehen jedoch insgesamt 12 Jahre. Hernandez` Plan wird nicht von jedem gutgeheißen. Insbesondere die MACOs unter dem Kommando von Major Foyle sind gegen den Plan und wollten zur Erde zurückfliegen...

Enterprise
Picard hört die Borg. Mit den Transphasentorpedos gelingt es zwar die Kuben auszuschalten, aber die Menschen kommen immer später zu den Orten des Geschehens. Meistens ist schon alles gelaufen und die Zivilisationen vernichtet. Hin und wieder gelingt es einem Starfleetschiff unter großen Opfern und teilweise in Kamikazeattacken den einen oder anderen Kubus auszuschalten. Der Captain weiß, dass er die Invasion, die bevorsteht, nicht aufhalten kann und denkt bereits daran, sich seinem Schicksal zu fügen, was seine Frau Beverly und der Rest des Seniorstabes um Worf und LaForge mit großer Besorgnis zur Kenntnis nimmt...

Kritik:
Destiny hat für Furore gesorgt. Obwohl die Handlung so große Wellen geschlagen hat, dass sie auf jeden Relaunch Auswirkungen hat, ist der Ausgangspunkt geradezu einfach. David Macks Spektakel geht auf ein einziges erstelltes Bild für den Kalender Ship of the Line zurück, das die auf einem Wüstenplaneten abgestürzte Columbia zeigt. Damit ist die Story geboren worden. Damit widerspricht sie natürlich Captain's Pleasure", die zweite Ausgabe der Reihe von IDW The Space Between", die nahelegt, dass die Columbia intakt - offenbar in einem Museum - bis zum Jahre 2296 überstanden hat. In diesem Jahr wurde ein Shuttlepod von ihr gestohlen und es wurde von Jean-Luc Picard bei einer Ausgrabungsstätte 2368 gefunden. Ferner widerspricht es der TOS Kurzgeschichte Make-Believe", in der die Columbia noch 2159 das Algenib-System untersucht und einige leblose Planeten erforscht. Wenn man sich die Story vor Augen hält, gleicht der lateinische Text des Columbia Abzeichens Audentes Fortuna Juvat" (in etwa Glück bevorzugt den/die Mutigen") blanken Hohn und macht das Ganze umso tragischer.
David Mack kennt sich zwar gut im Star Trek Universum aus, er macht jedoch einen (Flüchtigkeits-?)Fehler. Picard wurde nicht am nächsten Tag befreit, als er Locutus war, der DS9 Pilotfilm zeigt zu Anfang die Schlacht bei Wolf 359 auszugsweise. Davor wurde festgestellt, dass Picard für ganze sechs Tage entführt worden ist.
Negativ fällt ins Gewicht, dass die MACOs relativ schnell dabei sind, sich den Befehlen des Captains entgegenzustellen und dass sie ziemlich fies dargestellt werden. Sicherlich hat bereits Enterprise bei dem MACOs einen anderen Zusammenhalt gezeigt, als dies bei der erforschenden Sternenflotte gewesen ist. Schließlich hat Enterprise noch keine Föderation gehabt, so ist es nicht verwunderlich, dass es ein gesondertes Militär gab, nämlich die MACOs, die sich genau wie die Marines als perfekte Soldaten auswiesen und für den Kampf geboren waren. Es zeigt auch, dass die Erde einer anderen Ära unterworfen war. Die Sternenflotte war auch eine andere. Die Menschen waren zwar geeint, jedoch gefährdeten die ständigen Bedrohungen ihre Integrität und Moralvorstellungen. Man denke an den Entereinsatz auf ein unbeteiligtes Schiff durch Captain Archer oder diverse Folterszenen in bester Guantanamo-Manier in der Serie bzw. in dem ersten Relaunchroman Last Full Measure". Schließlich ist Enterprise auch zu einer Zeit entstanden, als die USA nach dem 11. September 2001 in eine extreme kriegerische Situation geschlittert sind. So haben die MACOs in Destiny 1 kaum Sympathieträger unter sich, sind perfekte Befehlsempfänger, kaltblütig und berechnend. Da ist es dann auch egal, wenn Städte und Millionen von Lebewesen draufgehen.
Demgegenüber steht Captain Hernandez, bei der man gleich spürt, dass sie einen anderen Schlag Captain als bisher gesehen darstellt. In Destiny 1 scheint sie sich ziemlich schnell unterzuordnen, gibt zu schnell auf. Dies soll Band 2 noch relativieren, allerdings zeichnet sich hier eine recht rasche Kapitulationsbereitschaft bzw. Resignation aus. Dieselbe Resignation macht hier ausgerechnet Jean-Luc Picard durch. Bevor er verheiratet war und ein gemeinsames Kind mit Beverly erwartete wurde aus dem so sonstigen Forscher eine Art Gelegenheitsrambo, ein kaltblütiger Killer, der ohne Rücksicht auf Verluste über Leichen geht, wie man in First Contact" gesehen hatte. Hier schwankt der Captain zwischen Borg ausradieren" und Resignation hin und her.
Viele merken bestimmt negativ an, dass der Roman an vielen Orten spielt, viele Personen und Schiffsbesatzungen beinhaltet. Gerade das ist eine der Stärken des Romans. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, dass die Enterprise das einzige Schiff im ganzen Föderationsraum ist, dass die Vernichtung des Universums und aller anderen Paralleluniversen, Dimensionen und was weiß ich noch verhindern muss. Einfach lächerlich. Hier gibt es verschiedene Gesichtspunkte, unterschiedliche Stories zu erzählen, die doch alle ineinander laufen.
Während die Aventine mit Captain Dax frischen Wind ins Star Trek Universum treibt, sieht unsere Altherrenriege sehr alt aus. Ezri Dax hätte ich kein Kommando zugemutet. Viel zu oft hatte ich mich gefragt, wer führt jetzt eigentlich, Dax oder der Wirt? Wie eine Symbiose sah es in vielen Folgen gerade nicht aus, da diverse Situationen und Ausgangspunkte gerade vom Symbionten vorbestimmt zu sein schienen. So mauserte sich die schüchterne Dax nach und nach in einen ordentlichen Offizier und schnellte die Karriereleiter nach oben. Es stellt sich mir ferner die Frage, ob es Ezri Tigan auch ohne den Symbionten gelungen wäre. Aber in Destiny ist sie eher kein Problem. Sympathisch und souverän meistern Bowers und sie als neues dynamisches Duo viele Probleme und gehen selbst bei aussichtslosen Situationen in die Bresche, was sich insbesondere im Folgeband zeigen wird. Dahingegen verlieren sich Riker und die zuweilen hysterische Troi in zugegebenermaßen verständlichen familiären Problemen und lassen genau dies auf ihren Dienst einwirken, was bereits Akaar und Vale befürchtet haben. Zwar ist die Erklärung plausibel weshalb Troi und Riker kein Kind zeugen können, das hatte mich ja schon bei der Problemstellung überhaupt gewurmt, man denke zurück an Ian Andrew und Lwxana, aber hier machte der Kunstgriff dann Sinn. Allerdings ist die Geschichte um die Titan-Besatzung die noch lahmste unter den ganzen Handlungssträngen.
Das Ganze wird abgerundet mit kürzeren aber wichtigen verschiedenen Einblicken auf die Erde, verschiedenen Starbasen und Schiffen. Insbesondere macht sich innerhalb der Destiny-Reihe eine bedrückende noch nie so dagewesene Schwere spürbar, die den Dominionkrieg wie eine Buddelkistenklopperei aussehen lässt. Teilweise fragt man sich, warum die Admiralität die Transphasentorpedos nicht überall hin verteilt, weil sie tatsächlich eine schwere Waffe gegen die Borg sind. Wie sich jedoch zeigt, aus gutem Grund...

Fazit:
Für mich stellt Destiny 1 bislang den besten Cross Cult Roman dar.
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am 29. März 2012
Hallo,

ich habe eigentlich ein kurzweiliges Buch für mein Kindl für die Fahrt von und zur Arbeit gesucht... Gefunden habe ich wirklich tolles Buch das sich zwar an einigen Stellen ein wenig zieht aber doch eine der größten Fragen aus dem Star Trek Universum beantworten tut.
Nur aus diesem Grund könnte man schon den Buch 4-5 Sterne geben :) .
Zum Inhalt möchte ich nur ganz Grob eingehen, da es sich um drei Bücher handelt und man wirklich erst beim 3ten den komplexen Aufbau wirklich versteht ;)
Grob gesagt: Es geht um alte und neue Liebe, alte Feinde, neue Freunde, Vertrauen, Loyalität, wichtige Entscheidungen und um das Schicksal der Föderation (wahrscheinlich deshalb auch Destiny...) und eines kann ich wirklich sagen, ich bin kein Bücherwurm aber dieses Buch hat mich berührt, erschüttert und mich wirklich in eine andere Welt geführt und natürlich sehr gut unterhalten -> 5 Sterne!
Es wird relativ oft bei Kritiken (auch für die folgenden Bücher) geschrieben, dass Star Trek immer mehr zu einem Star Wars 2.0 verkommt und dieses muss ich mit einem klaren JAEIN beantworten: Klar gibt es Ähnlichkeiten, Klar ist das Scenario jetzt auch sehr sehr dunkel, klar hat man auch bei Star Wars mit den Helden mitgefühlt aber Star Trek hat keine Lichtschwerter, es gibt keine Jedi und keine Macht wie im Star Wars Universium :)
Was aber sicherlich richtig ist: Star Trek wird düsterer, Star Trek wird direkter, Star Trek geht ein wenig weg von 70iger 80iger Image der Saubermänner (die erste Serie war sehr Gesellschaftskritisch, halt aber sehr gut verpackt)aber dieser Weg wurde nach Voyager schon bei DS9 eingeschlagen und meiner Meinung nach ist/war DS9 einer der besten Star Trek Ablegern und das wahrscheinlich genau aus diesem Grund.
Deshalb sollten wir den kreativen Köpfen hinter Star Trek einfach eine Chance geben, um uns die Möglichkeit für eine gute Unterhaltung nicht zu verbauen.

Hier mein Tipp: Gebt den 3 Destiny Romanen ein Chance und das wirklich von 1 bis zum letzten.
P.s. Am Ende jedes Romans gibt es auch immer eine Art "Background" Geschichte zu Themen aus der Föderation, bei 1 geht es ein wenig um die Borg, 2 um das alg. Paarungsverhalten von Spezies usw.
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am 6. Januar 2011
"Götter der Nacht" ist der erste Band der "Destiny"-Trilogie, die ein Crossover zwischen den "Next Generation"- und "Titan"-Reihen darstellt und zudem mit Captain Ezri Dax' Schiff "Aventine" und Captain Erika Hernandez auch Figuren aus den Serien "Deep Space Nine" und "Enterprise" einbindet (der Roman spielt auf mehreren verschiedenen Zeitebenen, die im zweiten und dritten Teil schließlich zusammengefasst werden). Es geht um nicht weniger als die größte Borg-Invasion, die das Star Trek-Universum je gesehen hat und damit um nicht weniger als das Schicksal der gesamten Föderation.

Der Roman schließt an den fünften Band der TNG-Relaunch-Reihe "Mehr als die Summe" und den vierten der Titan-Reihe "Schwert des Damokles" an. Die bisherige deutsche Veröffentlichung des DS9-Relaunches hinkt noch weit hinterher, so dass deutsche Leser sich nur selbst ausmalen können, warum Ezri Dax auf einmal ein eigenes Kommando hat. Die fehlenden DS9-Romane sind für das Verständnis der "Destiny"-Trilogie jedoch nicht unbedingt notwendig, da in kurzen Zusammenfassungen alles Notwendige erklärt wird.

Der Start der Trilogie ist rundum vielversprechend: Die Bedrohung durch die Borg ist zwar allgegenwärtig, jedoch halten sie sich im Hintergrund und auf direkte Konfrontation mit den Borg, die wir inzwischen schon bis zum Erbrechen sehen und lesen konnten, wird erfreulicherweise bis auf wenige Ausnahmen, die dafür umso dramatischer sind, verzichtet. Stattdessen bekommen wir eine sehr interessante und anschauliche Einführung einer neuen Spezies, der hochentwickelten Caeliar. Diese werden so plastisch und phantasievoll dargestellt, dass sie schnell zu einer der interessantesten Spezies werden, denen wir im Star Trek-Universum bisher begegnet sind -- eine der klaren Stärken der Trilogie.

Ein kleiner Negativpunkt an "Götter der Nacht" ist lediglich der etwas langsame Spannungsaufbau, was für den ersten Teil einer Trilogie wohl aber eher unvermeidlich sein dürfte. Auch die große Fülle neuer Figuren ist zuweilen ein wenig verwirrend: Zwar liegt der Schwerpunkt auf den bekannten Crewmitgliedern der Enterprise und Titan, jedoch werden zahlreiche Nebenfiguren aus den Besatzungen von Dax' und Hernandez' Schiffen eingeführt. Für meinen Geschmack war das zuviel des Guten. Zwar gibt es am Ende des Buches eine kurze Übersicht über Figuren, Rang und Position der vier Schiffsbesatzungen, aber viele weitere Nebenfiguren bleiben unberücksichtigt.

Unterm Strich ist "Götter der Nacht" aber ein sehr gelungener Roman, der Appetit auf den nächsten Teil der Trilogie macht.
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Endlich ist es da, das lang erwartete Crossover zwischen den drei Crews von "Star Trek". Nachdem in der "Star Trek - Next Generation"-Buchreihe die Borg zunehmend neu aufgebaut und ihre Charakteristika um weitere Informationen ergänzt wurden, kommt es nun zum Höhepunkt. Sah sich die Föderation in der Vergangenheit immer einzelnen Schiffen gegenüber, fallen nun gleich mehrere Borg-Kuben in den Alpha-Quadranten ein und der Nachschub scheint nicht abzureißen.

Der Leser erhält im ersten Buch der Trilogie jedoch noch relativ wenig Einblick in das Frontgeschehen. Lediglich die "Enterprise" bewegt sich von Schlacht zu Schlacht, gerät durch ihre Transphasentorpedos jedoch kaum in Gefahr vernichtet zu werden. Die Handlung wird jedoch immer wieder durchbrochen von kurzen Blicken auf Planeten, die zerstört werden, und Raumbasen, die im Feuer der Angreifer vernichtet werden. Die Geschehnisse auf der "Titan" und der "Aventine" spielen sich weit entfernt ab und das Ganze wirkt etwas unwirklich, sollten die Schiffe doch ebenfalls mitten im Kampf sein, wenn sogar Frachtschiffe mit Waffen aufgerüstet werden. Dem Leser wird natürlich recht schnell klar, dass die abgelegenen Schauplätze mit der Kriegshandlung verbunden sind und durch geschickt eingefügte Rückblenden, in denen das Schicksal von Captain Hernandez und ihrer Crew aufgeklärt wird, fügen sich die einzelnen Puzzleteile nach und nach zusammen.

Dabei verzichtet "Götter der Nacht" weitestgehend auf übermäßige Action und stellt eine ausgewogene Balance zwischen Forschung, Kampf und Rückblicken her. Zwar mangelt es dem ersten Teil noch ein wenig an Spannung, hier verfolgt der Autor jedoch ganz klar den übergeordneten Aufbau und ebnet das Fundament für die späteren Teile. So enden dann auch alle vier Handlungsebenen mit geschickten Cliffhangern, was Appetit auf die Fortsetzung macht. Zudem erhalten auch neben den Besatzungen der drei Schiffe eine Menge bekannter Charaktere einen Gastauftritt. Neben der Präsidentin Nanietta Bacco (bekannt aus "Die Gesetze der Föderation") gibt es ein nicht überraschendes Wiedersehen mit Seven-Of-Nine (bekannt aus "Star Trek - Voyager") und einigen weiteren Charakteren, von denen der eine oder andere im Zuge der Krise bereits im Auftaktband geopfert wird. David Mack schreibt flüssig und lässt auch Verweise auf Ereignisse in den TV-Serien einfließen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht und sie sehr harmonisch in den Serienkosmos einfügt.

Fazit:
"Götter der Nacht" bietet eine ausgewogene Sci-Fi-Unterhaltung und ist ein gelungener Auftakt zur "Star Trek - Destiny"-Trilogie. Die Handlungspersonen werden gut eingeführt, die einzelnen Ebenen stimmig aufgebaut und ein authentisches Gefühl der Bedrohung durch die Borg wird erzeugt. Nur an Spannung und Action fehlt es noch etwas, doch das Fundament für große Veränderungen ist gelegt.
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am 28. August 2010
Nun verstehe auch ich, warum David Mack von vielen Lesern als einer der besten "Star Trek"-Autoren angesehen wird. "Götter der Nacht" (das erste Werk von David Mack, das ich in den Händen hielt) ist ein äusserst spannender Roman, der es schafft, über viele Figuren, Orte und sogar Zeitpunkte hinweg eine zusammenhängende Geschichte mit interessanten Ideen zu erzählen--und ist doch nur der erste Teil der "Destiny"-Trilogie, für deren nachfolgende Bände er alle Spielsteine auf dem Brett positionieren muss.

Im Jahre 2381 steht die Föderation vor einer gross angelegten Invasion durch die Borg, die ihr Ziel der Assimilierung aufgegeben und sich in den kollektiven Kopf gesetzt haben, die Völker der Föderation ein für alle Mal auszulöschen. Die U.S.S. Enterprise unter Führung von Captain Picard hat den Auftrag, herauszufinden, wie die Borg zahlreiche ihrer Kuben unbemerkt in den Föderationsraum steuern können und diese Schlupflöcher--koste es, was es wolle--zu schliessen. Währenddessen entdeckt die Besatzung der U.S.S. Titan um Captain Riker tief im Beta-Quadranten einen Planeten, von dem Emissionen in Richtung der Föderation ausgehen, die den Borg als Ersatz für die von der Voyager zerstörten Transwarptunnel dienen könnten. Captain Dax befindet sich mit der U.S.S. Aventine im Gamma-Quadranten, um die auf einem leblosen Planeten zerschellte Hülle des vor 200 Jahren verschollenen Raumschiffs Columbia zu erforschen.

Der erste Teil der "Destiny"-Saga beschäftigt sich nur zweitrangig mit der Borg-Invasion--das hauptsächliche Augenmerk ruht auf der Kontaktaufnahme Erika Hernandez', Captain der Columbia, mit den Caeliar, einer extrem hochentwickelten aber abgeschottet lebenden Spezies. Viel möchte ich zu diesem Erzählstrang nicht sagen, ausser, dass er aufzeigt, wie Menschen mit ihrem in "Star Trek" immer wieder angesprochenen Entdeckungs- und Tatendrang andere Völker genauso verschrecken könnten, wie die Borg es mit Völkern von Individuen tun. David Mack beschreibt besonders die Caeliar und ihre Technologie auf eindrucksvolle Weise und macht mit seinen Einfällen den Weg für unzählige Theorien frei, wie die Caeliar in den weiteren "Destiny"-Bänden in die gesamte Geschichte um die Borg und den Schutz der Föderation verwoben werden könnten.

An spannenden Ereignissen mangelt es in "Götter der Nacht" nicht, aber die Charaktere stehen in diesem Roman sehr im Vordergrund. Die bekannten Figuren aus den "Enterprise"-, "The Next Generation"- und "Titan"-Romanen werden für nicht vorbelastete Leser noch einmal gut beschrieben, bis dato unbekannte Charaktere erhalten gute Einführungen, die mit Beschreibungen von Aussehen und Persönlichkeit nicht spärlich sind, aber auch nicht überborden. Ein schöner Umstand in dieser Geschichte ist auch, dass die meisten Ereignisse sich den Persönlichkeiten der Figuren entsprechend weiterentwickeln und im Vergleich zu anderen Romanen recht wenige Vorkommnisse wie aus der "Hand Gottes" kommend erscheinen. Der Dialog in diesem Roman--insbesondere auch in der Übersetzug von Stephanie Pannen--lässt die Stimmen der aus Fernsehserien bekannten Darsteller wieder aufleben und überzeugt auch bei den neu eingeführten Charakteren. Leider macht sich Christine Vale wieder einmal mit recht lockeren Kommentaren und dem Zünden einer A-Bombe auffällig; vielleicht nimmt sich Captain Riker in Zukunft mal die Zeit, mit ihr über ihre Wortwahl anderen Offizieren gegenüber zu sprechen.

Im Anhang an den Romanteil sind--bei der Unzahl an Besatzungsmitgliedern der vier Sternenflottenschiffe: glücklicherweise--Auflistungen der vier Crews enthalten, und Julian Wanglers redaktioneller Teil listet diesmal die bisher erfolgten offiziellen und spekulierten Borg-Kontakte mit Föderationsbürger auf und dient so als gute Erinnerung an Jahrzehnte von Borg-Folgen, -Filmen und -Romanen, die nicht jeder Leser unbedingt gesehen beziehungsweise gelesen hat.

"Götter der Nacht" setzt viel mehr Rätsel in die Welt, als der Roman auflöst, aber vom ersten Teil einer Trilogie, die das "Star Trek"-Universum infrage stellt, war das auch nicht anders zu erwarten--der Roman arbeitet auf einen eigenen Klimax hin, der sehr spannend und actiongeladen ist und den Cliffhanger zum zweiten Teil, "Gewöhnliche Sterbliche", erst ermöglicht. Ich bin froh, dass der zweite Band der Reihe schon im Bücherregal auf mich wartet, denn das Ende von "Götter der Nacht" spornt auf jeden Fall zum baldigen Weiterlesen an. Nun bleibt nur noch die Frage, weshalb ich bei aller Begeisterung für den ersten "Destiny"-Band nur vier Sterne verleihe. Den bei Amazon.de abgegebenen, durchschnittlichen Bewertungen der ersten beiden Bände zufolge soll "Gewöhnliche Sterbliche" noch besser als der erste Band sein; wenn ich dem ersten schon fünf Sterne geben würde, hätte ich keine Möglichkeit, die Steigerung im zweiten Band in meiner Wertung zu reflektieren.
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am 8. Mai 2011
Ich schreibe gleich eine Rezension zum Gesamtwerk.

Star Trek Destiny ist ein episches Meisterwerk, dass die Generationen der Star Trek Geschichte gekonnt miteinander verknüpft. Ich habe über 20 Star Trek Bücher in meinem Besitz und keines hatte es je geschafft mich so emotional zu berühren. Diese Werke bringen die Geschichte Star Trek auf ein neues Level und stellt für künftige Star Trek Autoren eine enorme Herausforderungen da. Sogar JJs Star Trek XI verblasst gegen diese Reihe. Noch nie habe ich so eine Tiefe erleben dürfen. Die Kontraste die hier geschaffen werden, sind einfach unglaublich. Leben und Tod. Freiheit und Knetchschaft. Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Was David Mack hier besonders gelingt, ist das Grauen des Krieges sehr gut darzustellen. Die vielen Wechsel auf sagen wir mal Nebenschauplätze zu beleuchten, gibt diese Reihe eine Tiefe, die gleichzusetzen ist mit Band of Brothers. Obwoohl sich die handlung auf Hernandez,Riker und Picard und Dax konzentriert wechselt Mack sehr oft, die Handlungsorte so das man immer das Gefühl hat dabei zu sein und nicht aus der Sicht dieser 4 Personen nur zu erahnen was im Krieg passiert. Erde, Qonos, Vulkan. Die Fäden die die Politik spinnt. Die schiere Verzweifelung der Menschen. Er versucht hier alle Gesichter des Krieges zu zeigen. Die Entscheidungen, die Aufopferung der Sternenflottenoffiziere die sterben für ihre Ideale und der Hoffnung. Die Zahlen die denn im 3. Teil genannt werden sind überwältigend, welchen Preis man zahlen muss für den Kampf der Freiheit. Jede Passage wurde von mir absolut verschlungen, einfach unglaublich was hier David Mack und seine Helfer geschaffen habe. Danke Cross Cult, das ihr Star Trek veröffentlicht, wo sonst keiner mehr an dieses glaubte. Diese Reihe sollte von keinen deutschen Fan verpasst werden, obwohls ie wohl nie als offizielles Canon angesehen wird.

Die Föderation geht einer neuer Zukunft entgegen und dieses Meisterwerk ist der Auftakt.
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am 17. Juni 2013
Dies war mein erster Star Trek Roman und ich war nicht enttäuscht. Spätestens, als die Celiar in der Handlung erschienen, konnte ich das eBook kaum mehr aus der Hand legen, so interessant empfand ich diese neue Spezies. Und auch im übrigen war ich begeistert von der, so stark in sich verwickelten Handlungsfäden, der einzelnen Geschichten, der Columbia, der Aventine, der Titan und der Enterprise, dass ich gespannt bin wie sich alle, in den Folgeromanen zu einem einzigen starken Handlungsstrang vereinen.
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am 11. April 2013
...voll mit Spannung und kluger Handlung, in vielfacher Weise verknüpft mit vielen liebgewonnenen Charakteren und Figuren aus allen möglichen Star Trek-Reihen in Gegenwart und Rückblenden. Das Buch macht Spaß von der ersten bis zur letzten Seite und es ist nur allzu selbstverständlich, dass man sofort zum zweiten Band der Reihe greift. Ich bin voller Vorfreude.
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am 7. Dezember 2010
Ich glaube ich muss nun, nach den vielen Rezis, nicht mehr auf den Inhalt des Buches eingehen sonst würde ich hier ebenfalls einen langen Roman schreiben.

Die Aufmachung und wie man an die Geschichte herangeführt wird finde ich als sehr gut. Das einzig kleine Manko (deswegen nur 4 Sterne) ist die Spannung. Davon bekommt man im 2.Teil mehr.
Es ist auch schön zu lesen, dass man nicht nur auf den Augenmerk Borg/Föderation eingegangen ist sondern auch ins Menschliche. Man erfährt z.B. wie es mit Riker und Deanna weitergeht usw. Damit meine ich, dass das Buch auch etwas Gefühl mit sich bringt und sich gut hineinversetzen kann.
Das Buch wird auch nicht langweilig, weil die Standorte von einem zum anderen wechseln und immer was parat haben.

Ich bereue zu keiner Zeit dieses Buch gekauft zu haben. Ich bin gerade dabei den 2.Teil zu lesen und werde auch den 3.Teil und das Nachfolgebuch lesen.
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