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Vom Umgang mit dem Tod handelt dieses Werk von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder.

Der kleine Jakob bekommt von einem Geistlichen die Nachricht, daß seine Mutter 'gegangen' ist. Damit kann er wenig anfangen, und macht sich auf die Suche nach ihr. Wie in einem Märchen oder z.B. in 'Der Zauberer von Oz' trifft er dabei verschiedene Wesen, die ihm dabei behilflich sind oder zumindest so tun. Wird Jakob jemanden finden, der ihm den Weg zu seiner Mutter weist?

Optisch ist das ganze ein Leckerbissen. Verträumt und sanft wurde die Geschichte bebildert, was auch vom Breitformat unterstützt wird, da die Bilder besonders gut in Szene gesetzt werden.
Und als Hardcover wirkt der Band sehr hochwertig. Im Anhang gibt es noch einige Skizzen mit Erläuterungen.

Ähnlich wie z.B. 'Der kleine Prinz' oder 'Meine Mutter ist in Amerika, und hat Buffalo Bill getroffen' (beschäftigt sich ebenfalls mit dem Tod der Mutter) sollte man nicht von einem Kinderbuch ausgehen, denn die kindliche Optik wird als Stilmittel eingesetzt.

Man kann Cross Cult nur beglückwünschen, daß sie bei ihrer ersten Eigenproduktion aus Deutschland gleich ein so glückliches Händchen bewiesen haben. Volltreffer!
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am 8. Juni 2010
Jetzt mal ehrlich, wann hat man schon einmal so ein reifes Debüt in so jungen Jahren, noch dazu in einem Genre-fremden Gebiet erlebt?
Beide Künstler sind Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg, aber das merkt man dem Werk glücklicherweise in jeder Phase an. Starke Winkel und Fokus auf bestimmte Körperpartien, flüssige Übergänge zwischen den kaum, und wenn dann weiß-gerahmten Panels und optische Spielereien wie Gleichzeitigkeit auf Bildern, die zeitliche Grenzen verschwinden lassen. Illustrator Felix Mertikat hat da etwas ganz eigenes geschaffen. Einziges Manko in der Optik sind die etwas zu harten, dunklen Lettern auf den zarten Pastell-Tönen.
Man orientiert sich stark an den großen Vorbildern aus dem Bereich der Erwachsenenmärchen. Da wären die Motive der Sinnsuche aus "Der kleine Prinz", die düstere Moral eines "Struwwelpeter" oder das Etablieren starker Nebenfiguren auf wenigen Seiten, wie es Neil Gaiman unter anderem in "Coraline" oder "Wölfe in den Wänden" betreibt.
Die Geschichte bezieht ihren Reiz aus dem Kontrast kindlicher Erwartung, die sich gut in der freundlichen Farbgebung wiederfindet, mit der verschrobenen, mitunter brutalen Umwelt, in die sich permanent der Tod einschleicht. Die Figuren, denen der kleine Jakob auf der Suche nach seiner toten Mutter begegnet, antworten sehr kryptisch und in den seltensten Fällen zufriedenstellend, meist aber sehr Zitate-reich, Autor Benjamin Schreuder scheint hier sehr reflektiert mit der Traditionsreichen Geschichte der Märchen umzugehen. Das zeigt sich auch am Ende, welches ohne zu viel zu verraten, die Erwartungshaltung derer erfüllt, die die Klassiker mögen.
Ein wunderbares, morbides Buch, das vor allem in erwachsenere Kinderhände gehört.
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Jakob hat seine Mutter sehr lieb.

Doch als er eines Morgens erwacht ist seine Mutter nicht mehr da und der Pfarrer des Ortes, kann ihn nur erzählen dass seine Mutter auf eine lange Reise gegangen ist und Jakob sie nicht begleiten kann.

Dem Leser wird bewusst dass Jakobs Mutter verstorben ist, doch dem naiven Jungen fehlt dieses Verständnis und so macht er sich auf ihr zu folgen, womit eine traurige Odysee beginnt.

,,Jakob'' ist der erste Comic des Autorenduos Felix Mertikat (der mit seinem einzigartigen Stil dem Rollenspiel ,,Opus Anima'' seinen einzigartigen Look verlieh) und Benjamin Schreuder und erzählt, wie oben schon beschrieben, die ,,Suche'' Jakobs nach seiner verblichenen Mutter im Stile eines Märchens, wie man es beispielsweise von Hans Christian Andersen kennt (dieser wird auch als Inspirationsquelle von Schreuder genannt), mit einer mehr als nur deutlichen düsteren Atmosphäre.

In überragenden Bildern erzählt das Duo seine Geschichte in episodenhafter Weise, in der Jakob vielen bizarren Gestalten begegnet (darunter auch dem klassischen listigen Fuchs) und dabei stets seine kindliche Naivität beibehält. Das Konzept des Todes und seine Folgen bleibt ihm bis zum Schluss fremd, sodass die Geschichte ihren tragischen Charakter beibehält, wie auch am Rest der Figuren zu sehen ist, deren Geschichten in Andeutungen erzählt werden.

Dabei hat die Geschichte nicht nur im Design künstlerische Ansprüche und da scheitert sie leider, was nicht daran liegt dass sie schlecht ist oder ihre Thematik uninteressant ist (im Gegenteil), sondern vielmehr das Gefühl hinterlässt noch nicht ganz ausgereift zu sein. Es werden zwar Symbole (wie der oben schon angesprochene Fuchs) aus den Märchen verwendet und auch auf andere Geschichten (wie der tapfere Zinnsoldat, ebenfalls von Andersen) verwiesen, aber insgesamt fehlen dem Leser einige Puzzleteile, um die eventuelle tiefere Bedeutung ,,Jakobs'' (abgesehen davon, dass Eltern ihre Kinder mit dem Thema Tod vertraut machen sollten) bezüglich der verwendeten Symbole zu verdeutlichen und den Genuss perfekt zu machen.

Bedeutet das etwa, dass Jakob kein guter Comic ist?

Absoulut nicht, es fehlt ihm wie gesagt nur der letzte Schliff, um die Handlung zu perfektionieren und zu dem Meisterwerk zu machen, als das es seit seinem Erscheinen von vielen angepriesen wird.

Wo der Comic aber, wie weiter oben schon geschrieben, wirklich herausragt ist in den Zeichnungen von Felix Mertikat mit seinen hellen und freundlichen Farben, die einen schönen Kontrast zu der eigentlich düsteren Thematik stehen und ihn als ungeschliffenes Juwel aus der Masse der meisten Comics herausragen lassen.

Jakob bleibt trotz seiner erzählerischen Mängel ein beeindruckender Erstling, der neugierig auf mehr macht und dem hoffentlich auch mehr folgen wird.
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am 24. April 2016
Brilliant, ein absolutes Muss für jeden Menschen, egal welchen Alters und besonders den älteren "Kindern" sehr zu empfehlen. Eine tiefe Verneigung vor diesem Meisterwerk!!!!

Oft treiben uns Fragen oder Bedürfnisse durch unser Leben hindurch, ohne dass wir eine Pause einlegen und uns selbst begegnen und die wahren Beweggründe dahinter erkunden. Ein tolle Anregung zum Nachdenken, Innehalten auch bei besonderen Momenten des Abschieds. Und natürlich die Taschentücher nicht vergessen und Zeit für die Stille nach der Lektüre nehmen. :)
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am 15. Juli 2011
Jakob, ein Kind, ein kleiner Junge, der aus seinem Traum aufwacht und nach seiner Mutter sucht, erkennt, dass sie einfach weg ist. Sie scheint ohne ihn fortgegangen zu sein. Also macht sich das verstörte Kind auf, die Mutter zu suchen, ihr nachzugehen. Er will sie finden, sie zurückhaben, mit ihr mitgehen: So beginnt er, ihren Weg zu gehen, geht aber seinen eigenen - einfach aus der Kindheit fort.

Das Buch, das mit seinen Zeichnungen und seinem Text, in diesem Großformat ein Kinderbuch zu sein scheint, verstört einen und macht einen traurig, da es zeigt, wie hart das Leben sein kann, schon zu den Kleinsten oder jenen, die empfindsam sind. Es ist das Gleichnis vom Leben, vom Lebensweg, eine Geschichte von dem, was das Leben zunächst und zuerst bestimmt: Existenzangst, die Angst, ausgeliefert zu sein. Es erzählt in Bildern und Text von der gefühllosen Leere der Welt und dem Ausgeliefertsein; einer Welt, in der man erst noch Zuversicht und Gleichmut, erst noch Vertrauen und Glauben an sich selbst erlangen muss.

Aber Jakob glaubt jenen, denen er begegnet und die spüren, wonach er vergeblich suchen wird und darüber lebenserfahren und erwachsen werden wird, auch wenn der Sohn seiner Mutter nur seine verlorene Welt zurück haben will - und sie, nicht er, ahnen, dass er sie nicht zurückbekommen wird. Der Rabe, der Fuchs, die Schildkröte zeigen ihm einen Weg, der ein anderer sein wird, den er in die Hand nehmen muss: Es sind Fabeltiere, die gleichnishaft beschreiben, wo er steht, die ihn begleiten.

Dieses Buch, das mir durch eine fehlerhafte Zusendung in die Hände kam, vielleicht zu mir wollte, warum auch immer, hat mich inspiriert, tief innerlich berührt: Ein Buch für alle, die nachdenklich sind und auch als Erwachsene das Staunen, dass der tieferen Lebensweisheit Anfang ist, nicht verlernt haben; also rundherum eine Empfehlung, wenn auch nicht unbedingt als Buch für Kinder.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (genial bis: Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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am 9. Oktober 2010
hat Jakob

Beste Newcomer:
"Jakob" von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder

den Sondermann 2010 auf der Frankfurter Buchmesse

Klasse! Glückwunsch den Autoren und dem Verlag :)

eine gute Wahl - ein Comic für Kinder und Erwachsene gleichermaßen
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am 15. April 2013
Schwer verständlich, trostlos. Wer keine Gothic-Atmosphäre mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Es ließ mich enttäuscht zurück, ich hatte mehr spirituelle Qualität erwartet.
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