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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochinteressante Fortsetzung der Titan-Reihe
Das neueste Abenteuer der Star Trek Titan-Reihe setzt mit der Story direkt am Ende des letzten Buches ein und führt die Abenteuer um die Besatzung von Captain Riker gelungen fort.
Obwohl es von einem anderen Autor geschrieben ist, als die ersten beiden Bücher, erkennt man die Charaktere wieder und die Story ist erneut spannend und sehr interessant...
Veröffentlicht am 21. Juni 2009 von Patrick

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sternenquallen, Sternentiere....
nö, die Geschichte hat mir nicht so gefallen. Ich habe auch nicht die ersten beiden Serienfolgen aus der Jean-Luc-Reihe gesehen, auf die in dem Roman Bezug genommen wird, in denen diese Quallenwesen eine Rolle gespielt haben sollen. Vielleicht hätte ich dann das Thema nicht so bizarr gefunden, wobei ich in der zweiten Buchhälfte besser damit zurechtgekommen...
Veröffentlicht am 26. Februar 2013 von Richelieu


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochinteressante Fortsetzung der Titan-Reihe, 21. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Das neueste Abenteuer der Star Trek Titan-Reihe setzt mit der Story direkt am Ende des letzten Buches ein und führt die Abenteuer um die Besatzung von Captain Riker gelungen fort.
Obwohl es von einem anderen Autor geschrieben ist, als die ersten beiden Bücher, erkennt man die Charaktere wieder und die Story ist erneut spannend und sehr interessant.
Dies kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass zum ersten Mal in der Reihe der Schwerpunkt der Geschichte auf der eigentlichen Mission der U.S.S. Titan liegt, der Erforschung des Weltraums.
Hier gelingt es dem Autor Christopher L. Bennett eine fesselnde Geschichte zu entwickeln, die insbesondere durch die zahlreichen Verbindungen und Hinweise auf die unterschiedlichen Star Trek-Fernsehserien zu begeistern weiß. Im Rahmen des Romans spielen vor allen Dingen die unbekannten Lebewesen aus dem Pilotfilm von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert "Der Mächtige/Mission Farpoint" eine wichtige Rolle sowie eine Vielzahl an weiteren im Weltraum lebenden Kreaturen. Hier schafft es Bennett mühelos diese Lebewesen plastisch darzustellen und die Einzigartigkeit und Schönheit jeder Spezies sowie des Universums allgemein herauszuarbeiten.
Außerdem gibt es in dem Buch ein Wiedersehen mit Tuvok, der nun offiziell zur Besatzung der Titan gehört. Und natürlich erfährt man mehr über Riker und Troi, Christine Vale und den Bajoraner Jaza, sowie Dr. Ree und viele andere mehr.

Fazit: Wem die ersten beiden Titan-Bücher gefallen haben, der sollte auch dieses auf keinen Fall verpassen. Eine phantastische und spannende Story in wahrer Star Trek-Art machen das Buch zu einem Lesevergnügen!
Auch bei der Auswahl und Übersetzung dieses Romans hat Cross Cult wieder einen guten Geschmack bewiesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wahre Geist von STAR TREK, 28. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Ich fand das Konzept der neuen Roman-Reihe um Will Riker's erstes eigenes Kommando absolut faszinierend und es wird mit jedem einzelnen Roman stetig besser.
Dieser 3. Band der Titan-Saga ist unglaublich spannend, glaubwürdig und führt den Leser wahrlich in Welten, in denen noch kein Star Trek-Roman gewesen ist.

Riker's Besatzung trifft auf alte, ihm und Deanna bekannte Kosmozoane, im All lebende Lebensformen, deren Existenz bedroht wird.
Riker schreitet ein löst damit eine Ereignis-Kette nach der anderen aus.
Wiederum löst er sämtliche Probleme sehr unkonventionell und lässt dem Leser sehr schöne Blicke auf sich und seine Crew werfen, mit der er hoffentlich noch viele viele Abenteuer in den Tiefen des Alls bestehen wird.

Christopher L. Bennett ist ein unglaublicher Schriftsteller und formt die bereits eingeführten Charaktere dieser sehr bunt zusammen gestellten Crew wirklich toll weiter und gibt uns auch neue Mannschaftsmitglieder, mit deren Eigenheiten und Problemen sich der Leser mit befassen muß und auch gerne auseinandersetzt, wem dieses Buch so gut gefällt wir mir.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek ist wieder da!, 1. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Ich habe gerade den 3. Band von Star Trek Titan gelesen und war sehr begeistert. Dieser 3. Band hat mir aus der Star Trek Titan Reihe bisher am besten gefallen. Die Geschichte ist interessant und flüssig erzählt. Alte bekannte werden hier endlich mal näher beleuchtet und ihre Kultur entdeckt. Eine neue Spezies wird entdeckt und mit ihr ein viele Probleme. Die Titan-Crew wird vor viele moralische Probleme gestellt und die man ganz nach Star Trek Manier versucht zu lösen.
Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Ich habe nach den 3. Bänden wirklich schon das Gefühl alle neuen Charaktere sehr gut zu kennen und die alt bekannten haben sich gut in ihre bisherigen Charakterentwicklungen eingefügt. Man erkennt sie alle sehr gut wieder.

Ich freue mich schon sehr auf die 4. Band!

Ich möchte noch anmerken, dass ich erstaunt war, wieviele Anspielungen es in diesem Buch auf andere Roman gab, die z. B. nach dem Ende der TNG Filme oder dem Ende von DS9 spielen. Mir sind da offensichtlich einige gute Romane entgangen, die ich jetzt nach holen werden. Auch werden einige wohl sehr spannende Veröffentlichungen im Cross/Cult Verlag in nächster Zeit folgen, auf die ich mich schon freue.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles was das Fan-Herz begehrt, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Meinung:
"Die Hunde des Orion" ist ein klassisches Star Trek-Abenteuer und bringt ein entscheidendes Thema zurück, der Eingriff in fremde Angelegenheiten. Riker muss sich als Captain der Entscheidung und vor allem der Verantwortung stellen, den Konsequenzen seines Handels im Bezug auf die fremden Wesen und im Bezug auf seiner Mannschaft. Dies wird durch die Unsicherheit seines ersten Offiziers erschwert, da Vale sich in dieser Position unsicher fühlt. Schließlich ist der diplomatische Offizier und Chef-Counselor des Schiffes die Frau des Captains, aber im Rang niedriger angesiedelt als eben die junge Christine. Dennoch hat das Ehepaar Riker eine besondere Bindung, die nach außen hin so einfach und fest erscheint. Daher kann sie auch keine Beziehung mit dem bajoranischen Wissenschaftsoffizier Jaza eingehen, da sie selbst überzeugt ist, nicht Beruf und Privatleben derart kombinieren zu können. Auch in Anbetracht der Möglichkeit, den eigenen Partner in den Tod schicken zu müssen.

Allgemein arbeitet Bennett im dritten Teil sehr viel mit den bereits bekannten Charakteren sowie mit dem gemeinsamen Zusammenleben auf dem Raumschiff. Zum Beispiel erfahren wir, dass die letzten Ereignisse sehr an Tuvoks geistigen Zustand nagten, dass die Vorurteile über diverse nicht-humanoide Spezies nach wie vor gegeben sind und schlussendlich, dass Deanna Troi durchaus einen bisher nicht geäußerten Kinderwunsch hegt. Weiters wirft der Autor die Frage der Konsequenzen und Zusammenhänge mit der Obersten Direktive auf und zeigt entsprechende Vor- und Nachteile. Es wäre nicht ein "Star Trek"-Roman, würde man keine adäquate Lösung für das Problem finden. Doch anders als in diversen TV-Episoden zuvor, merkt man im vorliegenden Roman die Unsicherheit von Riker an. Schließlich muss er als Captain nun selbstständig die Verantwortung tragen. Dabei hilft ihm seine facettenreiche Crew. An manchen Stellen mag es gar zu abwechslungsreich und besonders wirken, andererseits werden hier in Romanform nur (zwangsbedingte) Versäumnisse der Vergangenheit nachgeholt.

Fazit:
Alles in allem bekommt hier ein "Star Trek"-Fan alles was das Fan-Herz begehrt. Eine spannende Geschichte über die Grundwerte der Föderation, tolle Charakterentwicklungen und Hintergrundwissen zu einem bereits bekannten, jedoch nicht näher behandelten Volk. Abgerundet wird die deutsche Ausgabe mit einem Interview mit Autor Christopher L. Bennett, auf dessen Webseite viele Hintergrundinformationen zu seinen Romanen zu finden sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der bislang beste "Star Trek: Titan"-Roman, 13. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Als dritter Teil der "Titan"-Reihe ist "Die Hunde des Orion" eine sehr starke Eingabe von Christopher L. Bennett und macht das Warten auf Dezember 2010, in dem der nächste Bennett-Roman im "Titan"-Reigen auf Deutsch erscheinen soll, recht unbequem.

In "Die Hunde des Orion" darf die Besatzung der Titan endlich ihren Forschungsauftrag frei ausführen und trifft dabei auf ein Ökosystem von Lebewesen, die im interstellaren Raum der Vela-Assoziation leben. Mit dieser Entdeckung kommt eine heikle politische Situation daher, denn einige dieser Lebewesen werden von einer vogelähnlichen Rasse gejagt, um dann nach dem Tod ihren Einsatz als Raumschiffe abzuleisten. Die telepathischen Sternenquallen, ein interessanter Rückgriff Bennetts auf die Pilotfolge von "Star Trek: The Next Generation", rufen verzweifelt um Hilfe, und die Telepathen an Bord der Titan versuchen, ihren Captain davon zu überzeugen, in die Situation einzugreifen. Nach anfänglich guten Überlegungen und der Entscheidung, nicht einzugreifen, setzen sich aber Ereignisse in Gang, die die Balance des Ökosystems empfindlich stören, und die Titan muss alles daran setzen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Christopher L. Bennett wurde mir erst mit diesem Roman bekannt, aber er hat sich mit seinem Verständnis, Moral, Ethik, Überlebenswille und das Spiel des Lebens zu einer hochinteressanten und spannenden Geschichte zu verknüpfen, gleich zu meinem Lieblingsautor in der "Star Trek"-Reihe gemausert. Bennett schuf (und übernahm zum Teil von "The Next Generation"-Geschichten) Lebewesen, die fast nur aus ihrer Motivation, zu überleben agieren. Je humanoider diese Lebensformen erscheinen, desto mehr können diese Beweggründe auch in einem negativen Licht gesehen werden, aber jede negative Handlung der Figuren wird von Bennett in einen grösseren Kontext gesetzt, der diese natürlich erscheinen lässt. Die Besatzung der Titan wird in "Die Hunde des Orion" fast zum Spielball des Lebens und versucht vehement, gegen die Ereignisse anzukämpfen und sowohl für sich als auch für die Jäger und Gejagten eine Sitation herzustellen, die das einvernehmliche Miteinanderleben ermöglicht.

Was in anderen Händen zu einer durchschnittlichen Actiongeschichte hätte verkommen können, wird mit der Einsicht des Autors in die Entwicklung von Leben, Verhaltensweisen und Traditionen zu einem überragenden Science-Fiction-Roman, in dem sich Charakterisierung, wissenschaftliche Spekulation und Action gegenseitig aufbauschen. "Die Hunde des Orion" ist durch und durch spannend: es gibt genügend Kämpfe und Konflikte, und selbst Szenen, die seitenweise nur Dialog beinhalten, entwickeln sich stets weiter, ohne langweilig zu werden. Dieser Roman ist bisher der Höhepunkt der "Titan"-Reihe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesige Weltraumwesen aus dem bekannten Star-Trek-Universum tauchen auf, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Die Hunde des Orion von Christopher L. Bennett

Die USS Titan ist nun endlich aufgebrochen zu unbekannten Territorien der Galaxis. Doch schon bald treffen sie auf alte bekannte. Die Weltraum-Quallen aus 'Mission Farpoint' erfordern ihre Hilfe. Und Cpt. Riker muss sich entscheiden, ob er wirklich Partei für die verfolgten Wesen ergreifen kann ohne das Gleichgewicht in der Galaxis zu gefährden. Dabei wird die Besatzung der USS Titan auch mit weiteren aus dem Star Trek Universum bekannten Kosmozoanen konfrontiert: tödliche Wolken , Amöben, und riesigen Kristallwesen, die ganze Planeten auslöschen könnten. Jedoch ganz im Sinne von Star Trek versucht Riker, mit Hilfe von Deanne Troi, Tuvok und anderen Besatzungsmitgliedern erst einmal zu vermitteln.
Die Idee von riesigen das Weltall bevölkernde Lebewesen wird von Bennett spannend, interessant und logisch vermittelt. Er versucht in diesem Roman Erscheinungen des Star Trek-Universums plausibel zu vereinen.
Für mich bisher der beste Roman aus der Titan-Reihe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So liebe ich Star Trek!, 6. November 2009
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
So richtig motiviert war ich nicht, den dritten Band der Titan-Reihe zu lesen, da mein Enthusiasmus von dem schwachen Vorgänger "Der rote König" ziemlich gebremst wurde. Glücklicherweise wurden meine Bedenken schnell zerstreut: "Die Hunde des Orion" schlägt den zweiten Teil um Längen!

Die Crew der "Titan" kann sich endlich ihrem eigentlichen Zweck widmen, der Erforschung unbekannter Regionen im Weltall. Dabei stoßen sie auf die Sternquallen, deren Artgenossen schon im TNG-Pilotfilm auftauchten. Die empfindsamen Telepathen werden von den vogelähnlichen Pa'haquel gejagt, damit ihre toten Körper den stolzen Jägern als Raumschiff dienen können. Die Telepathen an Bord der Titan werden von der Todesangst der gejagten Sternquallen überwältigt, und Riker sieht sich genötigt einzugreifen. Seine Entscheidung stellt sich als ein fataler Fehler heraus, mit folgenschweren Konsequenzen...

"Eine neue Ära" hieß zwar schon der erste Teil von Titan, aber zum dritten Band hätte dieser Titel noch besser gepasst. Nachdem seine beiden Vorgänger noch stark von den Nachwehen der Shinzon-Ära geprägt waren, werden die Ereignisse des 10. Films in diesem Buch endlich ad acta gelegt, und sofort ist die Grundstimmung wieder um ein Vielfaches positiver und optimistischer. Statt politischer Geplänkel steht hier die Forschungsmission der Titan im Vordergrund. Dabei wurden bei mir Kindheitserinnerungen wach, da mich manche Stellen im Buch an die Dokumentarfilme von Jacques Cousteau erinnerten, nur dass statt eines Ozeans der Weltraum von einer Vielzahl geheimnisvoller Kreaturen bevölkert wird. Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, zu lesen, welche Auswirkungen ein Ungleichgewicht dieses Ökosystems haben kann. Dabei schafft es der Autor mühelos, sowohl die Jäger als auch die Gejagten so spannend zu beschreiben, dass sie mir gleichermaßen sympathisch waren. Auch die Multikulti-Crew der Titan, die in den ersten beiden Bänden bei aller Vielgestaltigkeit ein wenig blass rüberkam, ist mir dank Bennetts hervorragenden Charakterisierungen endlich ans Herz gewachsen. Vor allem Deanna Troi kommt hier so gut weg wie nie zuvor. Als Vermittlerin zwischen den telepathischen Sternquallen, der Titan-Crew und den Pa'haquel-Jägern trägt sie einen Hauptteil der Handlung, und wer Deanna als gefühlsduseliges Seelchen in Erinnerung hat, der wird sich wundern, was eine taffe Braut sie in der Zwischenzeit geworden ist. Von der "neuen" Deanna würde ich gern mehr erleben! Auch Riker überzeugt als Kommandant wie nie zuvor, gerade weil er kein "Über-Captain" ist, sondern auch Fehler macht und mit ihnen umgehen muss. Was bei dem Vorgänger "Der rote König" noch überhaupt nicht funktionierte, gelingt Christopher L. Bennett perfekt: die vielen kleinen Einzelschicksale so zu verknüpfen, dass eine runde Sache daraus wird. Nur Tuvok gibt hier eine etwas unglückliche Figur ab, und auch seine Frau T'Pel macht als unterfordertes Heimchen am Herd nicht den allerbesten Eindruck. Das sind aber nur Kleinigkeiten, ansonsten habe ich nichts auszusetzen.

Fazit: "Die Hunde des Orion" ist ein hervorragend geschriebener Roman, der sich im Großen und Ganzen um das Zusammenspiel unterschiedlichster Kulturen dreht und damit Star Trek in Reinform darstellt. Volle Punktzahl für den bisher besten Titan-Roman!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ist die Titan auf Kurs..., 3. Januar 2012
Von 
Hemeraner "Hemeraner" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
Auf ihrer Jungfernreise begegnete die U. S. S. Enterprise, NCC-1701-D, unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard dem mächtigen Q, der den Menschen eine Prüfung auferlegte. Sie sollten das Geheimnis um Farpoint Station auf Deneb lösen. Die relativ primitive Kultur hat es vermocht binnen kürzester Zeit eine Sternbasis auf dem höchsten Stand der Technik in kurzer Zeit zu errichten. Wie sich herausstellte, haben die Bewohner von Deneb jedoch eine verletzte Sternenqualle ausgenutzt, die sich in Farpoint Station verwandelt hat. Diese bedankte sich mit ihrem Partner für ihre Rettung und zog vondannen. Danach hat man nie wieder etwas von diesen kosmozoanen Lebensformen gesehen oder gehört. Bis heute...

Unter dem Kommando von Captain Riker dringt die U. S. S. Titan in den Orion-Arm ein, einem unerforschten Teil der Galaxis. Kurze Zeit später erfahren die empathisch begabten Crewmitglieder an Bord schmerzhafte Gefühle. An der Quelle dieser Gefühle begegnen sie Sternenquallen, die von anderen Sternenquallen angegriffen werden. Dank der weiterentwickelten Sensoren der Titan können Riker und Co. herausfinden, dass die angreifenden Sternenquallen von fremden Lebensformen gesteuert werden, die sich in die tote Hülle der Wesen eingenistet haben. Riker mischt sich ein und ist dabei den ersten großen Fehler seiner Captain-Laufbahn zu begehen...

- Nach dem eher mauen zweiten Teil Der rote König" startet die Titan unter Bennett endlich durch. Es gelingt ihm nicht nur endlich ungelöste Fragen zu klären, sondern auch die Charakterisierung in ordentliche Bahnen zu lenken. Bei Mangels/Martin hatte man immer das Gefühl, dass die Crew eine Art Schubladensystem hat. Den haben wir jetzt nicht mehr für drei Seiten beschrieben, nutzen wir jetzt den. Dann den anderen... das erschien recht abgehackt. Hier hatte man zwar auch hin und wieder das Gefühl, das einige Crewmitglieder zu kurz kamen, dies lag aber an der Ausgangssituation, dass zu viele vorgestellt wurden. Insbesondere ist die Titan ja auch ein Schiff der Lower Decks". Hier hätte man vielleicht gut daran getan, Schritt für Schritt die Personen vorzustellen. Stattdessen wurde man mit Personen vom einfachen Kadetten über den Commander zum Captain zugeschüttet. Ich habe bestimmt an die zwanzig Charaktere aus der Besatzung gezählt auf die näher eingegangen wurde. Neue Beziehungen wurden geschaffen, andere wieder beendet, Hintergrundinformationen kamen zu fast jeder Person hinzu. Und endlich konnte der langweilige Keru mit seiner nervigen Art, Jahre und Bände über Worf zu hassen, abschließen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr interessante Story, gute Charakterbeschreibungen, 26. Mai 2010
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Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion (Taschenbuch)
"Die Hunde des Orion" ist der dritte Roman der "Titan"-Reihe und der erste, der nicht von Michael Martin und Andy Mangels geschrieben wurde. Nachdem in den Vorgängerromanen noch Politik bzw. die Romulaner im Vordergrund standen, bricht die Titan diesmal zu ihrer eigentlichen Mission auf: Die Erforschung unbekannter Teile der Galaxie.

So haben wir es diesmal mit einer standalone "alien of the week"-Story zu tun, und zwar einer sehr gelungenen: Es geht um "Kosmozoane", also Lebewesen, für die der Weltraum der natürliche Lebensraum ist, wie das Wasser für Fische. Insbesondere die "Sternenquallen" aus dem TNG-Pilotfilm "Der Mächtige/Mission Farpoint" stehen im Mittelpunkt, aber auch die Kristallwesen (TNG "Das Duplikat", "Avatar") und einige andere (teilweise in TNG und VOY gezeigt) tauchen auf. Captain Riker und die Mannschaft der Titan werden Zeuge einer Jagd von vogelähnlichen Humanoiden auf die Sternenquallen und geraten in ein Dilemma: Einerseits wollen sie das Abschlachten der intelligenten, empfindungsfähigen Spezies unterbinden, andererseits schreibt die Oberste Direktive Nichteinmischung vor.

Dabei ist die Story sehr gelungen. Wir erfahren viel, sowohl über die "Kosmozoane" und ihre Lebensweise, als auch über die Kultur ihrer Jäger. Die Darstellung ergänzt das Science-Fiction-Universum von Star Trek auf sehr interessante Weise - Der Fokus auf die Weltraumbewohner ist erfrischend neu und man wundert sich, warum sie bei Star Trek bisher noch nie im Mittelpunkt standen. Auch die Umsetzung weitgehend spannend, auch wenn sie gegen Ende des Romans etwas an Fahrt verliert. Anders als bei den zuletzt meist actionbetonten TNG-Relaunch-Romanen steht dabei diesmal auch wieder die Star Trek-typische Moral im Vordergrund. Die schlussendliche, versöhnliche Lösung des Problems hätte sich Gene Roddenberry persönlich nicht anders wünschen können.

Aber auch die Charakterbeschreibung ist sehr gelungen. Die Darstellung der verschiedenen exotischen Crewmitglieder der Titan ist plastisch, aber endlich auch sehr humorvoll - das hatte man in den Vorgängerromanen zuweilen noch vermisst. Die Exotik wirkt dabei nicht länger aufgesetzt, sondern ganz selbstverständlich und ungezwungen. So erfahren wir ein wenig Neues über Dr. Ree, K'chak!op, die Affäre zwischen Jaza und Vale und auch darüber, wie Troi und Riker ihr persönliches und berufliches Verhältnis unter einen Hut bringen. Bennett hat ganz offensichtlich ein Gespür für humorvolle, aber zugleich stimmige Figurenbeschreibung.

Somit ist "Die Hunde des Orion" ein deutlich besserer Roman als der Vorgänger "Der rote König" und mindestens so gut wie der erste der Reihe, "Eine neue Ära", wenn nicht sogar noch einen Tick besser. Der einzige Negativpunkt besteht darin, dass das letzte Viertel des Romans ein wenig zu langatmig geraten ist. Aber das ist nur ein kleiner Schwachpunkt in einem ansonsten großartigen Star Trek-Roman. Absolut empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sternenquallen, Sternentiere...., 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
nö, die Geschichte hat mir nicht so gefallen. Ich habe auch nicht die ersten beiden Serienfolgen aus der Jean-Luc-Reihe gesehen, auf die in dem Roman Bezug genommen wird, in denen diese Quallenwesen eine Rolle gespielt haben sollen. Vielleicht hätte ich dann das Thema nicht so bizarr gefunden, wobei ich in der zweiten Buchhälfte besser damit zurechtgekommen bin. Jedoch kann ich mich nicht der Meinung anschließen, wie im Epilog aufgeführt, dass es sich bei dem Roman um den bisher anspruchvollsten der Titan-Reihe handelt. Gut gemeinte Geschichte vielleicht, dass jedes Wesen auf der Welt seine Berechtigung hat, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht erkennt, so wie das vogelähnliche Jägervolk, das zunächst als Aggressor kriegerisch dargestellt wird und die friedvollen Quallen erlegt, damit diese ihnen dann als Zombie-Raumschiff dienen können, wobei es den Jägern in einem höheren Sinn um die Erhaltung des Gleichgewichts geht. Denn wenn sie keine Raumschiffe mehr haben, können sie nicht gegen andere Feinde kämpfen. Aber dennoch, war es nicht so ganz mein Fall.
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Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion
Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion von Christopher L. Bennett (Taschenbuch - Mai 2009)
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