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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Start der neuen Reihe
Nachdem der Heyne-Verlag seine Veröffentlichungen vor einigen Jahren eingestellt hat, gibt es also endlich auch für deutsche Star Trek-Fans wieder Nachschub in Romanform, seit der Cross Cult-Verlag die auf Englisch bereits eine Weile erhältlichen "The Next Generation"- und "Deep Space Nine"-Relaunch-Reihen auf den Markt bringt -- und eben auch die neue...
Veröffentlicht am 13. Mai 2010 von Sim

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, tolles Setting, mäßiger Stil
Rikers Geschichte nach dem letzten Star-Trek-Kinofilm, darauf habe ich lang gewartet. Umso erfreulicher, dass Cross Cult nun die Geschichten verlegt.
Freud und Leid liegen hier jedoch nah beieinander, und ich kann nicht grundsätzlich sagen, dass ich den ersten Band der "Titan"-Reihe für durchweg gelungen halte.
Positiv in jedem Fall ist allein schon...
Veröffentlicht am 12. Juli 2009 von Gedankenzirkus


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Start der neuen Reihe, 13. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Nachdem der Heyne-Verlag seine Veröffentlichungen vor einigen Jahren eingestellt hat, gibt es also endlich auch für deutsche Star Trek-Fans wieder Nachschub in Romanform, seit der Cross Cult-Verlag die auf Englisch bereits eine Weile erhältlichen "The Next Generation"- und "Deep Space Nine"-Relaunch-Reihen auf den Markt bringt -- und eben auch die neue Reihe "Titan", die sich auf Rikers neues Schiff und Kommando konzentriert, das er am Ende des letzten Films "Nemesis" übernommen hat.

Während der DS9-Relaunch einfach großartig ist und nichts zu wünschen übrig lässt, war ich vom TNG-Relaunch enttäuscht, da zumindest die ersten drei Romane eher von mittelmäßiger Qualität sind. Um das Bild zu vervollständigen habe ich nun also mit vorsichtigem Optimismus zum ersten Band der "Titan"-Reihe gegriffen.

Zunächst sei gesagt, dass es besonders erfreulich ist, dass die einzelnen Romane dieser neuen Reihen nicht wie die früheren Bücher zu den Serien unabhängig voneinander im Raum stehen, sondern aufeinander aufbauen und nicht an Querverweisen (auch zwischen den Serien) sparen, so dass eine wirkliche Kontinuität entsteht. Es handelt sich also um eine echte Fortsetzung zu den Serien.

Nun aber zu "Titan 1 - Eine neue Ära": Ebenso wie der TNG-"Relaunch"-Roman "Tod im Winter" schließt "Eine neue Ära" nahtlos an die Ereignisse aus dem Film "Nemesis" an. Will Riker, bekannt als Erster Offizier der Enterprise, wurde zum Captain befördert und übernimmt das Raumschiff Titan. Natürlich braucht eine solche neue Romanreihe auch einen Aufhänger, um sich von den anderen Serien zu unterscheiden und hervorzuheben. Im Fall von "Titan" ist es die durchmischte Crew, von der nur 15% humanoid sind, die Mehrzahl aber aus sehr exotischen Spezies besteht - das im Fernsehen zu realisieren, wäre wohl zu teuer gewesen, aber eine Romanreihe kennt solche Einschränkungen natürlich nicht. So werden viele neue Aliens eingeführt, unter anderem der reptilische, saurierartige Chefarzt Ree, der sich liebend gern von rohem Säugetierfleisch ernährt. Dazu kommen ein bajoranischer Wissenschaftsoffizier, eine Ferengi-Ingenieurin und ein cardassianischer Kadett.

Die Vielzahl fremdartiger, neuer Aliens wird aber dadurch aufgefangen, dass auch viele dem Fan altbekannte Figuren eine Rolle spielen: Natürlich ist Rikers frisch angetraute Ehefrau Deanna Troi als Counselor und diplomatischer Offizier mit von der Partie. Leiterin der Stellarkartographie ist die an niedrige Schwerkraft gewöhnte Melora Pazlar aus der DS9 TV-Folge "Das Melora-Problem", bzw. den noch bei Heyne erschienenen TNG-Romanen "Kristallwelt 1&2". Als Ersten Offizier gewinnt Riker Christine Vale, die zwar nicht auf dem Bildschirm zu sehen war, jedoch in früheren Romanen als Sicherheitschef der Enterprise-E aufgetaucht ist (z.B. in der bisher nur auf Englisch erhältlichen "A Time to..."-Reihe). Sicherheitschef ist zunächst der unvereinigte, homosexuelle Trill Ranul Keru, der den Lesern bereits aus dem TNG-Roman "Sektion 31: Die Verschwörung" (noch bei Heyne erschienen) bekannt ist. Krankenschwester Alyssa Ogawa, bekannt aus der TNG-Serie, ist wieder in der Krankenstation tätig. Und nicht zuletzt ist Commander Tuvok natürlich den Zuschauern aus der TV-Serie "Voyager" bekannt: Er übernimmt am Ende des Romans den Posten als taktischer Offizier.

Nicht als permanentes Crewmitglied, jedoch als Gastrolle im ersten Roman taucht Admiral Leonard James Akaar auf (dessen Geburt in der TOS-TV-Folge "Im Namen des jungen Tiru" gezeigt wurde - natürlich wurde er nach Leonard "Pille" McCoy und Captain James Kirk benannt!), der einigen Lesern aus den bisher nicht auf Deutsch erschienenen Romanen "The Lost Era: The Sundered" und "Deep Space Nine: Mission Gamma" bekannt sein mag. Und natürlich gibt als besonderer Bonus Botschafter Spock höchstpersönlich ein Gastspiel!

Ein Mangel an Referenzen zum etablierten Star Trek-Universum lässt sich dem Roman also sicher nicht vorwerfen - sehr zur Freude der eingefleischten Fans, aber zur Verwirrung des Gelegenheitslesers. In der Tat ist "Titan" sicher nicht als Einstieg ins Star Trek-Universum geeignet, sondern richtet sich eindeutig an den langjährigen Fan.

Zur Story: Im Film "Nemesis" hat der remanische Picard-Klon Shinzon den romulanischen Senat ermordet. Nachdem er besiegt wurde, gibt es im romulanischen Reich ein Machtvakuum, sechs Fraktionen streiten um die Macht, wie im TNG-Relaunch-Roman "Tod im Winter" bereits beschrieben wurde. "Eine neue Ära" baut nun darauf auf: Riker erhält den Befehl, auf eine diplomatische Mission nach Romulus aufzubrechen, um in diesem internen Konflikt zu vermitteln und humanitäre Hilfe zu leisten. Dabei wird die Titan von einigen klingonischen Schiffen begleitet. Auch hierbei greift der Roman auf altbekannte Figuren zurück: Senator Pardek (aus der TNG-TV-Folge "Wiedervereinigung"), die Commander Donatra und Suran, sowie die neue Prätorin Tal'Aura (alle drei aus "Nemesis"). Währenddessen befindet sich Tuvok (aus der Serie "Voyager") als Romulaner maskiert auf einer Geheimmission auf Romulus, mit dem Auftrag, Botschafter Spock zu finden, der sich um den Aufbau einer Bewegung bemüht, die eine Wiedervereinigung von Romulus mit Vulkan vorantreiben soll. Tuvok wird inhaftiert und gefoltert, kann mit Hilfe einiger Remaner jedoch entkommen und wird schließlich von der Titan -- nebst Botschafter Spock -- an Bord geholt. Schließlich ist Rikers unkonvetionelle diplomatische Kreativität gefordert, um einen romulanischen Bürgerkrieg abzuwenden.

Die Story führt damit nicht nur die Entwicklung fort, die im Film "Nemesis" und im TNG-Roman "Tod im Winter" beschrieben wurde, sondern ist ebenfalls eine Fortsetzung zum TNG-TV-Zweiteiler "Wiedervereinigung". Darüber hinaus gibt es Referenzen zu dem Star Trek-Politthriller "Articles of the Federation"/"Die Gesetze der Föderation" von Keith DeCandido (soll im Juni ebenfalls bei Cross Cult erscheinen). Jedoch ist weder die Lektüre dieser beiden Romane, noch die der vielen anderen, weiter oben genannten, zwingend erforderlich, um der Story folgen zu können.

All das mag in der Zusammenfassung den Eindruck vermitteln, der Roman sei heillos überfrachtet, jedoch ist er sehr flüssig und unterhaltsam geschrieben. Es kommt Spannung auf und kann sich bis zum Ende des Romans halten, die Wendungen sind überraschend und die verschiedenen Elemente werden auf geschickte, gefällige Weise miteinander verknüpft. An keiner Stelle kommt der Eindruck auf, hier würde auf Teufel-komm-raus zusammengebracht, was nicht zusammengehört. Die Einführung der neuen Figuren ist weitestgehend gelungen, die bekannten Figuren werden treffend dargestellt und auch das Auftreten Spocks wirkt nicht erzwungen, sondern bereichert die Geschichte. Dabei ist die Haupthandlung eine gelungene Mischung aus Politik, Diplomatie und Action - genau, wie man es sich von einem guten Star Trek-Roman wünscht.

Im Großen und Ganzen ist auch die Prämisse, möglichst fremdartige Crewmitglieder zu beschreiben, durchaus gelungen: Es gibt "Titan" einen erfrischend originellen Anstrich. Erfreulich ist auch die Darstellung des homosexuellen Charakters Keru. Seine Homosexualität wird nur ganz beiläufig und selbstverständlich angedeutet, ohne in irgendeiner Weise bemüht oder verkrampft zu wirken, und ohne unnötig in den Vordergrund gezogen zu werden. Die Selbstverständichkeit, mit der das geschieht, zeigt uns: Im 24. Jahrhundert ist sowas eben keine große Sache mehr und verdient weder Ablehnung, noch besondere Aufmerksamkeit.

Ein paar kleinere Kritikpunkte gibt es dann aber doch: Die Flut der neu eingeführten, exotischen Alien-Crewmitglieder schießt etwas über das Ziel hinaus. Zwar soll der erste Roman der Einführung neuer Figuren dienen, jedoch wäre es wohl besser gewesen, diese Einführung über die ersten paar Romane zu verteilen, anstatt dem Leser gleich zu Beginn "die volle Dröhnung" zu geben. Es sind einfach zu viele Aliens, als dass das Interesse bis zuletzt aufrecht erhalten werden kann. Auch erscheint es absurd, dass der Sicherheitschef eine hochschwangere Sicherheitsoffizierin auf einen Kampfeinsatz mitnimmt -- aber das sind nur kleinere Ungereimtheiten in einer ansonsten gelungenen, spannenden Story.

Der Start der neuen Reihe "Titan" ist also durchaus gelungen und ich kann den Roman absolut weiterempfehlen -- allerdings mit der Einschränkung, dass Neueinsteiger und Gelegenheitsleser von der Fülle an Querverweisen ins umfangreiche Star Trek-Universum vermutlich überfordert sein dürften.

Die "technische" Seite: Die Aufmachung des Buches vom Cross Cult-Verlag ist rundweg gelungen. Schickes Cover, stabiler Buchrücken und ein sauberer Druck, der einen qualitativ höherwertigen Eindruck vermittelt als die früheren Veröffentlichungen bei Heyne. Negativ stößt aber die nachlässige Arbeit von Übersetzern bzw. Lektoren auf - viele Rechtschreib-, Tipp- und vor allem Kommafehler haben es bis in den Druck geschafft, was den Lesefluss zuweilen mehr oder weniger stört. Ansichtssache ist der Font, der kursive Schrift in einer Art Pseudo-Schreibschrift darstellt, den ich eher für Rosamunde Pilcher passend finden würde, als für Star Trek - aber das ist natürlich Geschmackssache.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen U.S.S. Titan - Die erste Mission eines neuen Schiffes, 22. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Das hier beschriebene Buch ist ein überaus gelungener und spannender Start in die neue Romanreihe, die von der U.S.S. Titan, ihrer Crew und ihrem Captain William T. Riker handelt.

Nach den drei bisher erschienenen Büchern über die Raumstation "Vanguard" bringt der Cross Cult-Verlag mit der Titan-Serie erneut Star Trek-Geschichten nach Deutschland, die nicht auf einer der bekannten Fernsehserien beruhen. Und wie bei Vanguard so liegt der Verlag auch mit der Auswahl von Star Trek-Titan genau richtig.

Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und behält immer genau das richtige Verhältnis zwischen den Beschreibungen der Personen - die Besatzung der Titan besteht nur noch zu 15% aus Menschen, der Rest sind Angehörige anderer Völker - und spannenden, actionreichen Szenen bei. Zeitlich gesehen spielt es ca. 2 Monate nach Star Trek Nemesis und bezieht sich an manchen Stellen auf die "A time to"-Reihe, die bis zum jetzigen Zeitpunkt nur auf Englisch erhältlich ist und den Zeitraum zwischen den Star Trek-Filmen 9 und 10 behandelt. Man kann den Großteil der Story aber auch nachvollziehen, ohne diese Bücher gelesen zu haben.
Handlungsschwerpunkte sind die Einführung der neuen Charaktere, der Ausbau der Beziehung zwischen Captain Riker und seiner Frau sowie gleichzeitigem diplomatischen Offizier Commander Deanna Troi und die weitere Entwicklung im romulanischen Reich nach Star Trek 10 mit besonderem Hinblick auf die Lage der Remaner und ihr Verhältnis zu den Romulanern.

Insgesamt gesehen ist "Titan 1: Eine neue Ära" ein hervorragender TNG-Roman und ein Muss für alle die, die wissen wollen, wie es mit Captain Riker weitergeht. Außerdem werden sehr viele Verbindungen zu anderen Star Trek-Reihen und den Fernsehserien hergestellt. Zum Beispiel treten im Laufe der Handlung mehrere alte Bekannte aus anderen Serien auf. (Wer soll aber an dieser Stelle nicht verraten werden. ;)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für alle Star Trek und TNG Fans, 9. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Das Star Trek auf Leinwand und Mattscheibe, wie wir es 40 Jahre kennen und lieben gelernt haben, geht zwar weiter, jedoch in eine andere Richtung. Die Geschichten nach Nemesis werden vorerst nicht verfilmt. Mit 'Titan', der neuen Romanserie von Michael A. Martin und Andy Mangels können die Fans von Star Trek erleben, wie sich die Föderation nach dem Jahr 2374 entwickelt. Mit dabei sind viele bekannte Charaktere. Neben Will Riker und Deanna Troi treffen wir auch auf den Vulkanier Tuvok und Melora Pazlar (DS9: 'Das Melora-Problem'). Aber die Autoren beziehen sich nicht nur auf Geschehnisse der Star Trek Serien- und Filme. Rikers erster Offizier Christine Vale ist einigen vielleicht aus der TNG Buchserie 'A time to '' bekannt.

Und hier gibt es einen spannenden ersten 'Konflikt' für den Leser: William Riker muss sich entscheiden, ob er die Hierarchie der Sternenflotte achtet oder mehr Wert auf die Meinung seiner Frau Deanna Troi legt.

Auch die bisher noch nicht in Erscheinung getretenen Charaktere werden sehr authentisch in die neue Romanserie eingeführt. Es gibt realistische Dialoge und Konflikte zwischen den Offzieren der Titan. Besonders interessant ist die Tatsache, dass nur 15 % der Besatzung (350 Personen) Menschen sind. Dies lässt enorm viel Spielraum für das erforschen neuer Spezies und das Kennenlernen der Eigenarten bekannter Spezies.

Die Eigenarten der Trill kennen die Leser aus DS9 wohl weigehend, aber dennoch ist der Sicherheitschef der Titan, Ranul Keru, ein Trill. Keru ist ein unvereinigter Trill. Interessant ist vielleicht, dass dieser Charakter ein Abbild von Autor Andy Mangels sein soll. Wie auch Mangels trägt der Charakter Keru einen Bart und ist homosexuell. Er hatte eine Beziehung mit dem auf der Enterprise-E beim Borg-Zwischenfall getöteten Leutenant Hawk (Roman 'Sekion 31: Die Verschwörung').

Bei all den Charakteren habe ich einen 'vermisst'. In einer herausgeschnittenen Szene in 'Nemesis' erklärte Wesley Crusher, dass er fortan auf der Titan dienen wird. Wesley wurde in dem Roman mit keiner einzigen Silbe erwähnt. Schade. Mich hätte interessiert, ob er auch in Romanen eine solche Nervensäge sein kann, wie in der TV-Serie.

Neben der Besatzung gilt es natürlich auch den Raum zu erforschen. Der ursprüngliche Auftrag der Titan, den Orion-Arm zu erforschen, wird immer wieder verschoben und schließlich ganz aus den Augen verloren. An der Tagesordnung steht die Diplomatie mit den Romulanern.

Diese Romanserie bietet viel Potential für die Zukunft und, soviel darf verraten werden, dieses wird auf ganzer Linie ausgenutzt. Nach Vanguard ist dies die zweite Romanserie, welche ab November 2008 im Cross-Cult Verlag auf Deutsch erscheinen wird.

Fazit

Wer dachte nach Nemesis ist mit Star Trek Schluss, hat geirrt. Nach vielen Kriegen beginnt man wieder zu forschen. Zu entdecken gibt es ein neues Schiff, eine neue Crew und neue Abenteuer. Ein muss für alle Star Trek und TNG Fans!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Start mit einigen Schwächen., 14. Dezember 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Am Ende von Nemesis erläutert Riker seinem ehemaligen vorgesetzten Offizier, dass sich die TITAN einer Task-Force anschließen wird, die in den romulanischen Raum fliegen wird. So spielt der Roman selbst während diverser Zeitebenen. Er beginnt mit einer kurzen Passage über einen bekannten Föderationsagenten, der zuvor noch Sicherheitschef war auf Romulus zu Beginn von Nemesis und schwenkt dann auf den Zeitraum nach dem Kampf gegen Shinzon aber noch vor dem gezeigten Ende in Nemesis um. Die Enterprise befindet sich noch in der Reparatur und Riker muss sich noch mit seinen neuen Crewmitgliedern (und vor allem Admiral Leonard James Akaar) herumschlagen. Außerdem benötigt er einen neuen ersten Offizier. Wie bereits bei "A Time To" versucht er ein letztes mal Lt. Cmdr. Vale abzuwerben. Die TITAN ist ein Forschungsschiff mit nur einer kleinen menschlichen Besatzung, der Großteil der Crew besteht aus den exotischten Spezies, die man sich nur vorstellen kann. Und da krankt der Roman m. E. nach. Man scheint nach dem Prinzip zu gehen: "Darf es noch einen Tacken exotischer sein?". Nur weniger kann manchmal auch mehr sein. Alleine drei Crewmitglieder benötigen eigene Crewmodule (unter Wasser, vertikal und eine Art Höhlenbehausung). Ich stelle mir da Versetzungen und schnelle Interaktionen mit der Crew extrem schwierig vor. Wie Azetbur zwar in Star Trek VI mal bemängelte, dass die Föderation ein Homo Sapiens Club sei, würden natürlich nur verschiedene Stirnplatten nerven, aber so verschieden und teilweise phantastisch ist doch etwas extrem. Vor allem weil eine von Rikers Liaisonen komplett andersartige Lebensbedingungen benötigt und mit an Bord ist. Da sind noch der cardassianische Kadett und die Ferengi Ingenieurin am interessantesten. Da einer der Autoren homosexuell ist, darf auch dieses Thema nicht fehlen. Aber leider bringt er mal wieder Homosexualität auf eine äußerst klischeehafte und peinliche Art und Weise ein, die denen seiner vorherigen Inputs in nichts nachsteht. So darf auch auf der TITAN jemand an Keru interessiert sein und verhält sich wie ein Volldorsch. Alles im Allen macht TITAN zwar Lust auf mehr, hat aber auch einige Schwächen. Das Buch hätte durchaus ein Pilotfilm sein können, da es sämtliche Zutaten eines solchen beinhaltet: Ein Spin Off, alte Bekannte, die Starthilfe geben, eine neue Mission, alles muss zunächst einmal zusammenwachsen, eine gefährliche Ausgangssituation und Dramatik und letzten Endes haben sich alle lieb oder vielleicht doch nicht ganz so. Mission accomplished...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, tolles Setting, mäßiger Stil, 12. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Rikers Geschichte nach dem letzten Star-Trek-Kinofilm, darauf habe ich lang gewartet. Umso erfreulicher, dass Cross Cult nun die Geschichten verlegt.
Freud und Leid liegen hier jedoch nah beieinander, und ich kann nicht grundsätzlich sagen, dass ich den ersten Band der "Titan"-Reihe für durchweg gelungen halte.
Positiv in jedem Fall ist allein schon die Tatsache, DASS es Lesestoff gibt, der sich an die TNG-Ära anschließt. Man fühlt sich auch gleich wie Zuhause im Roman, da man die Hauptfiguren ebenso kennt wie das ganze Star-Trek-Universum an sich. Die Figuren sind glaubwürdig, gar liebevoll, und die Story packt durchaus, ist interessant und spannend.
Viele Bezüge auf Filme und Serien (TNG, DS9, Voyager), auch Buchserien entfalten eine stimmige Welt, die mit Liebe zum Detail ausgearbeitet wurde, und das alles macht Freude. Dass "Titan" auch eine Hinwendung zu einem eher wissenschaftlichen Schiff bringt, ist erfreulich, werden hier doch verstärkt die humanistischen (sofern dieser Begriff hier Gültigkeit haben darf) Aspekte in den Vordergrund gestellt - einzig bei der unüberschaubaren Vielzahl verschiedener Spezies haben es die Autoren dann doch übertrieben. Sie führen derart viele neue Völker ein, teilweise extrem kurios, dass es mir hin und wieder übel aufstieß, dass all diese Wesen erst jetzt auftauchen nach dem Motto "Wir wollen die exotischsten Volker." Einen geringeren Hang zur Exotik wäre nicht schlecht gewesen.
Interessant ist der Aspekt der Homosexualität im Trek-Universum, der bereits seit Jahren vernachlässigt wurde. Allerdings fand ich gerade diese Passagen zu bemüht geschrieben. Da tasteten sich Autoren an die Materie, die nicht recht wussten, wie sie damit umgehen sollten. Aber generell begrüße ich den Schritt sehr.
Was mir jedoch nicht gefiel, war der Schreibstil an sich. Denn der ließ passagenweise arg zu wünschen übrig. Klar ist schlecht beraten, wer einen literarischen Hochgenuss erwartet, aber streckenweise war der Stil sehr holprig und unbeholfen, teilweise sogar richtig schlecht. Zudem sind die ständigen Gedankeneinschübe oft ebenso überflüssig wie zahlreiche Passagen, in denen man bereits Gesagtes noch einmal mit anderen Worten widergibt. Da ist der aktuelle Star-Trek-Filmroman wesentlich besser zu lesen, was eindeutig auf die Autoren zurückzuführen ist. Der aktuelle Film-Roman zeigt: Es gibt wesentlich besser geschriebene Trek-Romane als diesen ersten Band der "Titan"-Reihe.
Trotz dieser - wenn auch großen - Einschränkung habe ich den Roman gern und schnell gelesen und werde mich an den weiteren ebenso versuchen.
Für Neulinge ist "Titan" nichts. Zudem hilft es ungemein, "Nemesis" im Vorfeld anzuschauen, da der Roman auf sehr viele Aspekte des Films Bezug nimmt. "Titan" ist also, und das ist auch kein Nachteil, ein Buch aus einer Reihe für Fans, die sich sofort darin heimisch fühlen können.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein großer schritt..., 28. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
in die richtige richtung! neue crew, neues schiff, neuer verlag: einer neuer anfang! allein die aufmachung des buches finde ich klasse. der cross-cult verlag kann sich echt sehen lassen!
die story ist sehr kurzweilig und typisch star trek-mäßig geschrieben. nach so langer abstinenz von der next generation tat dieses buch wirklich gut. ich freue mich sehr auf die fortsetzung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Start, 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich! ST:TnG findet eine Fortsetzung, wenn auch nicht auf der Enterprise, so aber auf der Titan. Gute Zusammenführung von bekannten und neuen Charakteren. Story wirkt nicht an den Haaren herbeigezogen, glaubwürdige Wendungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant!, 24. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (Taschenbuch)
Ein interessanter Schritt in eine neue Richtung.

Was passiert nach Star Trek Nemesis? Hier werden Sie geholfen!

Am Anfang vermisste Spannung wird am Schluss nachgereicht!
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2.0 von 5 Sternen Rezi zum Hörbuch, 7. Februar 2013
Von 
Zur Geschichte des Hörbuchs will ich nichts sagen. Daran ist eigentlich nichts zu bemängeln. Was mich jedoch furchtbar ärgert, ist die simple Tatsache, dass Detlef Bierstedt, der 7 Jahre lang (mit den Filmen eigentlich sogar länger) Will Riker synchronisiert hat und die Titan Bücher vorliest, offenbar kein Englisch kann! Eine Unmenge an Begriffen, die jedem Trekkie geläufig sind - Qo'noS, Synthale, Janeway, Tuvok, Cardassia Prime, um mal ein paar zu nennen - werden dermaßen falsch ausgesprochen, dass sich mir die Haare zu Berge stellen. Wie um alles in der Welt kann so etwas passieren, wenn Bierstedt doch eigentlich mehr als genug Erfahrung im Star Trek Fandom hat?

Ich bin nur froh, dass ich das erste Hörbuch geschenkt bekommen habe und nicht auch noch die unverschämten 20 Euro dafür bezahlt habe. Die folgenden Audiobooks kaufe ich mir dann doch lieber im Original.

Bierstedt sollte entweder beim Vorlesen überwacht und zurecht gewiesen oder gefeuert werden. Der Mann verdirbt einem jeglichen Spaß an dem Hörbuch. Das ist eine echt Zumutung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt zur ersten Mission....., 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.....des frischgebackenen Captains Riker der U.S.S. Titan und seiner Crew, kurze Zeit nach dem Nemesis-Fall des romulanischen Praetors Shinzon. Bislang habe ich nur wenige Star Trek-Romane gelesen, die mir oftmals auch zu langatmig waren. Auch hier ist der Einstieg schwierig, sich die Vielzahl von neuen Crewmitgliedern einzuprägen, zum großen Teil nichthumanoid. Selbst am Ende des Buches habe ich von einigen Stammbesatzungsmitgliedern noch immer keine rechte Vortellung. Doch das hat der Handlung keinen Abbrch getan, denn die Story um die innere Zerrissenheit des romulanischen Imperiums und die drohende Eskalation im romulanisch-remanischen Konflikt, der die Titan und die Klingonen mit hineinzuziehen droht, sowie die mitwirkenden Charaktere sind glaubhaft und ideenreich beschrieben. Außerdem spielen viele alte Bekannte aus unterschiedlichen ST-Reihen mit und es gibt viele Verweise zu früheren Missionen bzw. Anspielungen auf Geschehnisse, von denen man bereits zu Zeiten Kirks, Picards oder Janeways gehört hatte. Das Ende des Romans kommt abrupt und geht nahtlos in den zweiten Band über, der bereits heruntergeladen wurde.
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Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära
Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära von Andy Mangels (Taschenbuch - November 2008)
EUR 12,80
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