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Wussten Sie, dass die Queen 47 Dessertservice besitzt, aber nicht jedes für 170 Gäste reicht? Wie löst man ein solches Problem?
Kathryn Jones gibt in ihrem Buch " Dining at the Palace " nicht nur auf diese Frage Antwort, sondern auch auf viele andere, die sich ergeben, wenn ein Bankett am englischen Hof organisiert wird.
Zudem erhält man Einblicke in die fast 500 jährige Geschichte des königlichen Banketts.
Im Jahre 1315 wurde per Dekret verfügt, dass jedes " Festmahl " die ausschließliche Angelegenheit der Krone sei. Der Sinn der Tischgesellschaften bestand darin dem Souverän näher zu kommen.
Nicht nur für ausländische Staatsgäste, auch für Mitglieder der Königsfamilie werden Bankette abgehalten. Bis heute treffen sich einmal im Jahr Mitglieder des " Hosenbandordens " in Windsor, um gemeinsam zu speisen.
Bilder zeigen den Bankett-Tisch auf Schloss Windsor in der St. Georg`s Hall. Zu Lebzeiten von Königin Victoria wurden Staatsbesuche auf Windsor empfangen. Die Gastgeberin soll stets bei weit geöffnetem Fenster gespeist und sehr schnell gegessen haben. Ihre Gäste wurden nicht selten in Verlegenheit gebracht, da die Etikette vorschrieb, dass man sofort abräumen müsse, wenn die Monarchin geendet habe.
Das 4000 Stücke umfassende Service hatte George IV einst bei den königlichen Goldschmieden Rundell, Bridge&Rundell bestellt. Es handelt sich um ein prächtiges vergoldetes Silberservice. Zu diesem Essgeschirr kommen eine Vielzahl dekorative Teile und über 2000 vergoldete Ess-und Servierbestecke. Eine Augenweide sind die Leuchter u.a. ein 1,50 Meter hoher, der eine Szene mit dem heiligen Georg samt Drachen darstellt.
Lesenswert ist das Rezept Antoine Caremes ( 1784-1833) für eine Schildkrötesuppe für 80 Terrinen. Nicht grundlos kommentierte er damals " Es ist eine große Herausforderung, diese Suppe gleichzeitig mit einem großen Essen vorzubereiten ".
Gezeigt werden wunderschöne Teller, so u.a. solche aus einem Sèvre-Service , das die Queen gerne benutzt und das von Georg IV einst erworben wurde. Gezeigt wird weiterhin auf Fotos Tafelschmuck, so etwa Figuren aus Porzellan und schöne Gläser, Karaffen aus Kristall u.a. mehr.
Auch die Tischwäsche wird thematisiert. Das Tischleinen kommt aus Irland. Im Buckingham-Palast werden die Tischservietten zu holländischen Trachtenhauben gefaltet. Wie das man das macht, wird anhand von acht gut nachvollziehbaren Schritten demonstriert.
Im Buckingham Palast wird im dortigen Ballsaal unterhalb der Orgelempore das Rockingham- Dessertservice präsentiert. Der exotische Obstständer des Service kann im Buch bewundert werden.
Interessant sind immer wieder die Rezepte für Banketts aus vergangener Zeit, wie etwa " Filet de Sole-Grand Duc " für ein Bankett im Jahr 2004 , aber auch ein aufwendiges Dessert, das Antoine Careme kreierte, der der Küchenmeister Georg IV war.
Die Autorin berichtet auf welche Weise und mit wie viel Personen der Banketttisch gedeckt wird. Salz, Pfeffer und Senf teilen sich übrigens jeweils zwei Tischpartner.
Menukarten sind abgebildet, die Küche wird gezeigt und man kann den Chefkonditor bei der Arbeit beobachten.
Man liest auch über den Weinkeller im Buckingham-Palast, der insgesamt 25 000 Flaschen Wein und Spirituosen enthält u.a. eine Flasche Sherry, Jahrgang dem Jahre 1660.
Im letzten Abschnitt des Buches wird die Bankettzeremonie erläutert.
So erhält jeder Gast bei seiner Ankunft ein kleines Buch. In diesem befinden sich eine Gästeliste, eine Menü- und eine Weinkarte, die von der Kapelle und den Dudelsackbläsern gespielten Musikstücke und eine Karte mit der Tischordnung.
Aufgelistet sind am Schluss des Buches alle 97 Staatsoberhäupter, die die Queen seit 1952 empfangen hat und die die Ehre hatten all die schönen Dinge die im Buch abgelichtet und beschrieben sind im Original zu sehen. Ein gewiss unvergessliches Erlebnis.

Fast hätte ich vergessen die Blumenarrangements zu erwähnen, die im Buckinghampalast in perfekter Harmonie zur Ausstattung: dem Teppich, dem Thronbaldachin und den Stoffverkleidungen des Sideboards an den Wänden passen. Windsor hingegen setzt auf Farbenvielfalt.

Wer Zuhause eine königliche Tafel in Szene setzten möchte, kann mit einen hübschen Blumenstrauß beginnen.
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Wer möchte daran nicht teilhaben, an einem Bankett bei der Queen - den Inbegriff von Luxus und höchsten Ansprüchen. All das drum herum, die unzähligen Lakaien und Pagen, die Köche und das Servicepersonal, hier empfängt man Staatsgäste und Würdenträger internationaler Couleur. Mit dem Buch DINING AT THE PALACE zeigt uns die Autorin Kathryn Jones einen Einblick in den Aufwand des englischen Königshauses bei Empfängen und Dinners.

Ein wirklich interessantes Buch, denn so konzentriert hat wohl noch niemand der Queen in den Bankettsaal geblickt. Was sich dort so alles tut ist wirklich bemerkenswert, denn die Organisation eines Banketts erfordert höchste Präzision.

Das Buch informiert umfassend und sehr informativ mittels Text und vielen Photos über folgende Bereiches eines Banketts: das Service, die Gläser, der Tafelschmuck, die Reihenfolge der Gäste an der Tafel, das Servicepersonal, die umfangreichen Vorbereitungen, die Speisen, die Weine, die Menükarten und natürlich die Musik.

Das Buch ist nicht nur über die Bankette der Queen Elisabeth II geschrieben, es umfasst auch Historisches zu ihren königlichen Vorgängern.

Adel verpflichtet - die Königin von England weiß warum und wie man seinen Status in Szene setzt - ausgiebige Bankette und Staatsempfänge, da kann sich der Prunk des Hauses Windsor wirklich sehen lassen.

Für jeden Royalisten ein echter Augen und Gaumenschmaus - auch wenn das Buch nur 120 Seiten umfasst ist jede Seite ein Genuss.

Empfehlenswert!
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am 14. Juli 2012
Für Interessierte an der Queen, den Royals allgemein bzw. den guten Geistern im Hintergrund. Auch historische Informationen dürfen nicht fehlen. Was spielt sich ab, wenn die Queen ein Staatsbanquette ausrichtet und zwar sowohl im Buckingham Palast als auch auf Schloß Windsor? Sogar Speisekarten und Rezepte von "historischen" Einladungen finden sich in diesem schönen Buch.
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am 9. März 2013
Interessant Informatiev alles sehr schön Beschrieben mit tollen Bildern, und auch Rezepte sind dabei die man gerna mal ausprobieren möchte besonders das Eis Rezept
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am 22. März 2013
Ist ein Schmöker den man sich mal gerne durchsieht um zu sehen wie es "offiziell" da zugeht und man wahrscheinlich niemals dort Platz nehmen wird.Eher was für Bibliotheksergänzung adliger Frauenstifte und Decoschwestern die unbedingt wissen müssen wie man alles Richtig macht und wie und was ...wo zu stehen hat!
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