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Kundenrezensionen

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am 14. März 2014
Unfassbar. Da höre ich mir monatelang den 1. Teil "2 Minuten" an, und warte ungeduldig wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum auf die Fortsetzung... und dann merke ich erst 3 Wochen nach dem Release, dass Teil 2 schon draussen ist. Grmpf... Aber das Warten hat sich wahrhaft gelohnt! Wenn es den Begriff "Blockbuster" nicht schon gäbe, man müsste ihn extra für "End of Time" erfinden. Selten zuvor (evtl. noch die Gabriel Burns Reihe) hat mich ein Hörspiel so in seinen Bann gezogen wie dieses. Kopfkino vom Allerfeinsten!
Sehr SEHR gut finde ich, dass Teil 2 nicht einfach nur ein fader Abklatsch von Teil 1 geworden ist. Den massiven Gänsehautfaktor von "2 Minuten", der streckenweise fast dramatische Ausmaße angenommen hat, versucht man hier gar nicht erst zu toppen. Stattdessen werden die Handlungsstränge spannend und fesselnd weitergesponnen und man stellt sich am Ende wieder einmal die Frage, wie DIESE Story denn wohl ausgehen wird..
Die "Sprecher" nur auf eben dieses zu reduzieren, wäre eine Beleidigung für alle Mitwirkenden, hier werden keine Texte abgelesen, sondern Rollen wahrhaft ausgelebt. Definitiv KEIN Easy-Listening, sondern Hörspiel-Kino in beängstigender Perfektion.
Produktion, Schnitt, Geräusche, Musik (kommt ebenfalls wieder sehr geil am Schluß, wobei mich der "My Baby is taking me home" - Singalong am Ende von Teil 1 noch mehr begeistert hat), Effekte, Darsteller, der Mix aus Agenten-Krimi, Akte-X-artiger Mystery, purer Action und Dramatik überzeugen von der ersten bis zur letzten Sekunde und daher kann und MUSS(!) END OF TIME einfach nur ganz dick allen (erwachsenen) Hörspielfans empfohlen werden! Ich freu mich auf Teil 3!! Danke Herr Döring!!! ;-)
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Erster Eindruck: Auf der Suche nach einem Datenstick

London wird von der Ankündigung eines Terroranschlages in Angst und Schrecken versetzt, eine Massenpanik bricht aus, es gibt zahlreiche Verletzte. Doch den britischen Geheimdienst beschäftigt noch ein ganz anderes Problem: Einer ihrer Agenten scheint ein doppeltes Spiel zu spielen und die Organisation als Maulwurf zu unterwandern – die Jagd nach einem geheimnisvollen Datenstick hat begonnen. Währenddessen schmiedet die psychisch kranke Nancy ganz eigene Pläne…

Mit „Zwei Minuten“ hat Oliver Döring einen beeindruckenden Start für seine Actionserie „End of Time“ geschaffen, doch der zweite Teil ließ einige Zeit auf sich warten – Der Produzent setzt hier einmal mehr auf eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Produktion als auf einen Schnellschuss. Und das hört man der Folge mit dem leicht zynischen Titel „Happy End“ auch an, denn selten habe ich in letzter Zeit die Schlagwörter „Kino für die Ohren“ so passend empfunden wie in diesem Hörspiel. Die Handlung wirkt tatsächlich wie aus einem temporeichen Hollywood-Action-Blockbuster. Die Handlungsstränge der Vorgängerfolge werden aufgegriffen und weiterhin sehr verschachtelt erzählt, dabei gibt es schnelle, harte Schnitte und mal auch nur Fetzen einer Szene, ein spontan eingespieltes Geräusch oder einige Worte einer Unterhaltung. Da auf einen Erzähler verzichtet wurde (was die absolut richtige Entscheidung für diese Produktion war) fordert die Geschichte schon einiges an Aufmerksamkeit und Konzentration, denn die ganzen feinen Zusammenhänge und die verschiedenen Perspektiven wollen miteinander verknüpft und verstanden werden. Doch es lohnt sich, denn die Spannung baut sich immer weiter auf und erreicht schon früh ein hohes Level, jeder der verschiedenen Teile ist sehr reizvoll erzählt. Besonders intensiv ist dabei wieder der Teil um Nancy gelungen, vielleicht weil er sehr greifbarer und dabei auch ziemlich beängstigend gelungen ist. Und ist man nach knapp einhundert Minuten am Ende des Hörspiel angelangt, hat man zumindest eine Ahnung, wohin Döring seine Zuhörer führen will, was das Ziel dieser spannenden Reise sein könnte – wahrlich ohne einen wirklichen Anhaltspunkt, aber die einzelnen Stränge sind dann etwas besser verknüpft als vorher.

Wenn Oliver Döring ruft, scheinen alle nur allzu gern vor das Mikrofon zu treten, auch diese Folge ist wieder mit sehr prominenten und hervorragenden Sprechern besetzt. Ein sehr großes Lob gebührt dabei wieder Liane Rudolph, die die Figur der Nancy McClory unglaublich intensiv, hartnäckig und mit Nachdruck umsetzt, sodass gerade ihr Erzählstrang seine volle Wirkung entfalten kann. Erich Räuker ist als Dr. Fitzgerald Hershley zu hören und kann seine markante, unverwechselbare Stimme geschickt und nuancenreich einsetzen, sodass seine Figur sehr greifbar und plastisch wirkt. Katrin Fröhlich spricht Elisabeth Sheppard, dabei wirkt sie ebenfalls sehr lebendig und glaubwürdig. Weitere Sprecher sind Joachim Tennstedt, Martin Kessler und Gerrit Schmidt-Foß.

In Sachen akustischer Gestaltung wird wieder großes Geschütz aufgefahren, die Szenen sind mit zahlreichen Elementen unterlegt worden und nehmen viel Raum ein, ohne die Sprecher zu überdecken. Dabei werden vor allem zahlreiche Geräusche eingesetzt, die auch schon mal ziemlich laut sein dürfen und die einzelnen Situationen eindrucksvoll inszenieren. Und auch die verwendete Musik kann man sich gut in einem Film vorstellen, sie ist eng auf die jeweilige Szene im Hörspiel zugeschnitten.

Ein hübsch gestalteter Pappschuber ist um die einfache CD-Hülle, wodurch die Optik der Produktion deutlich aufgewertet wird. Das Cover zeigt eine Schlucht aus Hochhäusern einer Großstadt, ein Streifen Himmel wird von der Sonne hell erleuchtet. Dennoch hat das Bild eine kühle und abweisende Ausstrahlung, was sehr gut zum Hörspiel passt. Das Innere enthält in einem kleinen Booklet die notwendigen Informationen, aber keine weiteren Extras.

Fazit: Folge zwei der Actionserie mit den zahlreichen Handlungssträngen inklusive Abstechern in die Vergangenheit präsentiert sich sogar noch stärker als sein direkter Vorgänger, ist sehr spannend geschildert und lässt dem Hörer bei den vielen und plötzlichen Szenenwechseln kaum Luft, fordert ihn aber auch mit einer komplexen und vielschichtigen Handlung. Ein Volltreffer!
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am 28. Januar 2015
Hollari und Hollaro, End of Time macht mich so froh... oder nicht...

Wo fängt man bei so einem Hörspiel mit der Sezierung an? Am besten indem man erwähnt das die hauptsächlich Geschichte zwar voran getrieben wird, man sich aber auch durch Rückschauen in die Umstände begibt, in denen sich neue Protagonisten bei den Unruhen während der Bombendrohung befunden haben. Das ist alles schön und gut, aber bei den großen Abständen zwischen Veröffentlichungen, ist es angeraten nochmals vorher den ersten teil zu hören – es sei denn man hat ein Elefantengedächtnis – um sich sattelfest durch die Produktion bewegen zu könne.

Mancherorts macht sich das komplette Fehlen eines Erzählers, oder zumindest einer Zeit- und Ortsangabe, schmerzlich bemerkbar. „Wieso sind die denn jetzt in einem Pub, war der nicht eben noch in einer Zeitungsredaktion?“ ist eine der Fragen, welche bei mir aufkam und welche mich dazu brachte dem Hörspiel 125% Aufmerksamkeit zu schenken.

Konzentriertes Zuhören verlangt, denn sonst geht hier gar nicht. Nebenbei = Nixx schnallen was gehen ab!

Nun könnte ich jetzt im Fazit alles gut und schön reden, aber das ist es eben nicht. Wer seine Hörspiele während des Bügelns oder gar Staubsaugens inhaliert, der wird die Hälfte von den Dingen verpassen, welche sicher in Teil Drei zum tragen kommen und dann seine Probleme haben weiterhin der ganzen Sache folgen zu können. Ebenso verhält es sich, wen man nicht bei Teil Eins genau aufgepasst hat wer wann wo wie mit wem und wieso auch überhaupt etwas getan gesagt oder gedacht hat.

Verwobene Handlungsstränge sind gut, stellen aber bei zu langen Pausen ein Problem dar, denn nicht jeder möchte eine Hörreihenfolge von 1, 1-2, 1-2-3 haben, um alles nachvollziehen zu können, beim erscheinen des neusten Kapitels.

Genug gemeckert...

Inszenierung = erste Kaffeesahne, Sprecher = Ohrenschmaus vom feinsten – also alles was man von eine Döhring-Produktion erwartet.

Klar ist hier alles neu wie der Mai, doch es sind gerade die Nichtfranchises, welche die Hörspiellandschaft beleben, mit neuen Impulsen versehen und frischen Wind in die Segel der alten Fregatte nach der Flaute wehen.

Fazit = toll inszeniert, auch wenn man nichts kapiert – also, wenn man vorher nicht aufgepasst hat... und gebügelt hat... oder Staub gesaugt... ihr versteht schon... ;)
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am 7. Mai 2016
Oliver Döring hat hier ein unglaublich spannendes und extrem aufwändiges Hörspiel produziert. Zu dieser Meinung sind wenigstens meine Familie und ich auf der 6-stündigen Fahrt in den Urlaub gelangt. Im Auto hat über Stunden hinweg praktisch niemand von uns geredet, wir haben nur dem Hörspiel gelauscht. Die Sprecher sind alle hervorragend besetzt und kenne ich als Synchronsprecher z.B. von Sean Bean, Liam Neeson, Nicholas Cage oder auch Angelina Jolie.
Eine komplexe Geschichte, in die man sich reinhören muss und die mit verschiedenen Handlungssträngen beginnt, die vordergründig nichts miteinander zu tun haben scheinen und sich erst im späteren Verlauf offenbaren. Der erste Teil mit der Bombe in London hat uns von Anfang an gepackt und war einfach der Hammer. Dann musste sofort Teil 2 und 3 nachgeschoben werden, und auf der Heimfahrt folgten Teil 4 und 5.
Ein wahrer Thriller mit Agenten, Schiessereien, Verfolgungsjagden, Intrigen in den Geheimdiensten, Drag-Queens (ist wahr!) und auch Mystik! Und genau dieser Mix macht dieses Hörspiel so Speziell. Nebst den genialen Höreffekten, die einem einen Kinofilm vor dem geistigen Auge abspielen lassen, wird auch eine absolut fesselnde Story präsentiert, der wir uns nicht entziehen konnten.
Ich will mit Absicht keine Details über die Geschichte nennen, denn die hält so viele Überraschungen parat, dass ich jedem Hörer wünsche, er/sie mag so viel Spass und Spannung erleben wie wir im Auto auf der Autobahn.
Aber: In dieser Geschichte werden auch Menschen unzimperlich getötet, daher empfehle ich dieses Hörspiel bei Jugendlichen frühestens ab 12!
Oliver Döring - hiermit haben Sie ein Meisterwerk abgeliefert.
Beide Daumen hoch!!
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Lange mussten die Fans und Hörer auf die Fortsetzung des außergewöhnlichen und hervorragenden Hörspiels END OF TIME warten. Doch wie bei allen Projekten von Oliver Döring hat sich das Warten gelohnt und die zweite Episode, mit der irreführenden Überschrift „Happy End“ betitelt, kann sich im direkten Vergleich mit der ersten Folge sogar noch steigern. Zwar muss der Hörer auch dieses Mal wieder mehrere Handlungsstränge gleichzeitig verfolgen, was angesichts des fehlenden Erzählers nicht immer einfach ist, doch Döring erweist sich abermals als findiger und äußerst versierter Skript-Autor mit einem Händchen für Dramaturgie und Spannung. Was ihm mit END OF TIME gelungen ist, stellt seine bisherigen Projekte nicht unbedingt in den Schatten, spielt aber dennoch in einer gänzlich anderen Liga der deutschsprachigen, kommerziellen Hörspiele. Immerhin handelt es sich um keine Vertonung eines bestehenden Franchises. Döring steht also vor der immensen Herausforderung ein unbefangenes Publikum von seiner Idee zu überzeugen und zu begeistern. Das dürfte ihm mit dem vorliegenden Hörspiel jedoch ohne Weiteres gelungen sein, zumindest wenn man ein Faible für anspruchsvolle, spannende Geschichten hat. Man merkt dem Hörspiel in jeder einzelnen der 99 Minuten an, dass die Handlung einem gut durchdachten roten Faden folgt, und man kann es kaum erwarten bis es weitergeht.

Für die Besetzung des Audio-Blockbusters konnten unter anderem namhafte Synchronsprecher wie Torsten Michaelis, Martin Kessler, Joachim Tennstedt, Erich Räuker, Katrin Fröhlich und Liane Rudolph gewonnen werden. Bei einem solchen Star-Ensemble ist es schwer einen Favoriten zu benennen, denn jeder ist in seiner Rolle großartig. Die Geräusche sind sehr realistisch und effektvoll in Szene gesetzt worden, mit den typischen Schockmomenten, für die Dörings Hörspiele bekannt sind. Doch auch die emotionale Seite wird immer wieder angesprochen und hier ist es vor allen Dingen das Ende, dass nicht unbedingt explosiv, dafür aber umso bewegender ist. Insbesondere in Verbindung mit dem Lied, in das die finale Szene überleitet.
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am 27. Februar 2014
Nachdem mich Teil 1 schon begeisterte, hat mich "Happy End" völlig umgehauen. Noch mehr unvorhersehbare Wendungen bei noch beklemmenderer Atmosphäre. Absolut kinoreif! Auch die Sprecher stechen durch ihre intensiven Darbietungen im Vergleich zu anderen Produktionen deutlich hervor. Am Ende bleibt nur eine Frage. Wann geht es endlich weiter? Nur weiter so, Herr Döring!
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Erster Eindruck: Auf der Suche nach einem Datenstick

London wird von der Ankündigung eines Terroranschlages in Angst und Schrecken versetzt, eine Massenpanik bricht aus, es gibt zahlreiche Verletzte. Doch den britischen Geheimdienst beschäftigt noch ein ganz anderes Problem: Einer ihrer Agenten scheint ein doppeltes Spiel zu spielen und die Organisation als Maulwurf zu unterwandern – die Jagd nach einem geheimnisvollen Datenstick hat begonnen. Währenddessen schmiedet die psychisch kranke Nancy ganz eigene Pläne…

Mit „Zwei Minuten“ hat Oliver Döring einen beeindruckenden Start für seine Actionserie „End of Time“ geschaffen, doch der zweite Teil ließ einige Zeit auf sich warten – Der Produzent setzt hier einmal mehr auf eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Produktion als auf einen Schnellschuss. Und das hört man der Folge mit dem leicht zynischen Titel „Happy End“ auch an, denn selten habe ich in letzter Zeit die Schlagwörter „Kino für die Ohren“ so passend empfunden wie in diesem Hörspiel. Die Handlung wirkt tatsächlich wie aus einem temporeichen Hollywood-Action-Blockbuster. Die Handlungsstränge der Vorgängerfolge werden aufgegriffen und weiterhin sehr verschachtelt erzählt, dabei gibt es schnelle, harte Schnitte und mal auch nur Fetzen einer Szene, ein spontan eingespieltes Geräusch oder einige Worte einer Unterhaltung. Da auf einen Erzähler verzichtet wurde (was die absolut richtige Entscheidung für diese Produktion war) fordert die Geschichte schon einiges an Aufmerksamkeit und Konzentration, denn die ganzen feinen Zusammenhänge und die verschiedenen Perspektiven wollen miteinander verknüpft und verstanden werden. Doch es lohnt sich, denn die Spannung baut sich immer weiter auf und erreicht schon früh ein hohes Level, jeder der verschiedenen Teile ist sehr reizvoll erzählt. Besonders intensiv ist dabei wieder der Teil um Nancy gelungen, vielleicht weil er sehr greifbarer und dabei auch ziemlich beängstigend gelungen ist. Und ist man nach knapp einhundert Minuten am Ende des Hörspiel angelangt, hat man zumindest eine Ahnung, wohin Döring seine Zuhörer führen will, was das Ziel dieser spannenden Reise sein könnte – wahrlich ohne einen wirklichen Anhaltspunkt, aber die einzelnen Stränge sind dann etwas besser verknüpft als vorher.

Wenn Oliver Döring ruft, scheinen alle nur allzu gern vor das Mikrofon zu treten, auch diese Folge ist wieder mit sehr prominenten und hervorragenden Sprechern besetzt. Ein sehr großes Lob gebührt dabei wieder Liane Rudolph, die die Figur der Nancy McClory unglaublich intensiv, hartnäckig und mit Nachdruck umsetzt, sodass gerade ihr Erzählstrang seine volle Wirkung entfalten kann. Erich Räuker ist als Dr. Fitzgerald Hershley zu hören und kann seine markante, unverwechselbare Stimme geschickt und nuancenreich einsetzen, sodass seine Figur sehr greifbar und plastisch wirkt. Katrin Fröhlich spricht Elisabeth Sheppard, dabei wirkt sie ebenfalls sehr lebendig und glaubwürdig. Weitere Sprecher sind Joachim Tennstedt, Martin Kessler und Gerrit Schmidt-Foß.

In Sachen akustischer Gestaltung wird wieder großes Geschütz aufgefahren, die Szenen sind mit zahlreichen Elementen unterlegt worden und nehmen viel Raum ein, ohne die Sprecher zu überdecken. Dabei werden vor allem zahlreiche Geräusche eingesetzt, die auch schon mal ziemlich laut sein dürfen und die einzelnen Situationen eindrucksvoll inszenieren. Und auch die verwendete Musik kann man sich gut in einem Film vorstellen, sie ist eng auf die jeweilige Szene im Hörspiel zugeschnitten.

Ein hübsch gestalteter Pappschuber ist um die einfache CD-Hülle, wodurch die Optik der Produktion deutlich aufgewertet wird. Das Cover zeigt eine Schlucht aus Hochhäusern einer Großstadt, ein Streifen Himmel wird von der Sonne hell erleuchtet. Dennoch hat das Bild eine kühle und abweisende Ausstrahlung, was sehr gut zum Hörspiel passt. Das Innere enthält in einem kleinen Booklet die notwendigen Informationen, aber keine weiteren Extras.

Fazit: Folge zwei der Actionserie mit den zahlreichen Handlungssträngen inklusive Abstechern in die Vergangenheit präsentiert sich sogar noch stärker als sein direkter Vorgänger, ist sehr spannend geschildert und lässt dem Hörer bei den vielen und plötzlichen Szenenwechseln kaum Luft, fordert ihn aber auch mit einer komplexen und vielschichtigen Handlung. Ein Volltreffer!
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am 25. März 2014
Durch die John Sinclair Hörspiele, bin ich ja schon vorher auf Oliver Döring aufmerksam geworden und dadurch weiß ich das er eines mit Sicherheit perfekt kann: Hörspiel produzieren! Hörspiele die Qualitativ neue Maßstäbe setzen und so noch nie dagewesen waren. Das er nun mit End of Time noch einen oben drauf setzt, hätte ich dabei nicht gedacht. Trotz einer Länge von ca. 100 Minuten, wird die Geschichte die End of Time erzählt nie langweilig sondern bleibt bis zum Schluss spannend, was letztendlich mit daran liegt, dass man von Anfang an nicht alles gleich serviert bekommt sondern immer nur Stückchenweise. Dazu die Atmosphäre, wie die Musik, die Effekte, dass gesamte Paket fesselt einfach. Anders als bei John Sinclair wo die Story eine genau Linie verfolgt, werden hier mehrer Strenge auf einmal aufgenommen, dass macht die ganze Story komplexer und auch anspruchsvoller. Und noch eine Besonderheit: Das Hörspiel verzichtet, weitestgehend auf einen Erzähler, was das Gefühl, man "schaue" einen Film noch verstärkt.

Natürlich sind auch wieder die Stimmen vieler Hollywoodstars dabei unter anderem auch von Nicolas Cage.

Kurz gesagt: Wer John Sinclair schon sehr gern gemocht hat, der wird End of Time lieben. Der Kauf hat sich voll gelohnt und ich kann es jedem nur ans Herz legen.
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am 26. Februar 2014
Nchdam ich Oliver Döring ja schon von John Sinclair 2000 kannte und wusste, dass er sehr gute Hörspiele machen kann, körte ich zu erst End of Time 1 und war etwas verwirrt was teilweise die Handlung anging, doch das alles klärt sich nun in Teil 2 auf und man Blick endlich komplett durch! Das Hörspiel ist echt Klasse umgesetzt! Spannend, Szenen zum Schmunzeln und super arrangiert! Die Sprecher sind durchweg alle Syncronstimmen bekannter Hollywood-Stars und man kennt sie schon aus anderen Hörspielen wie z. B. John Sinclair! Schade, dass Oliver Döring bei John S. nicht mehr dabei ist, er war einfach der Beste für den Job, aber das ist eine andere Baustelle... Ich kann zu End of Time 2 nur sagen: Weiter so! Daumen hoch! 10 Sterne! (allerdings frage ich mich was der Polly-Song am Ende des Hörspiels noch soll... das hätte man sich auch schenken können... Ich mag sowieso keine Musik/Titel am Ende solcher HSP ausser der Titelmelodie... Da könnte man lieber noch 5 Min. mehr HSP machen) Fazit: Weiter so, Teil 3 soll ja auch schon fertig sein was das Script angeht... weiter weiter bitte...
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am 20. März 2014
Die "End of Time" Reihe von Oliver Döring hat mich bereits beim ersten Teil nachhaltig begeistert.
Ich finde die verschiedenen Erzählstränge durchweg spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil.

Mit Hörspielen an sich, kann ich eigentlich nichts anfangen, aber was Döring hier abliefert ist im wahrsten Sinne Kino für die Ohren und kein Vergleich zu langwierigen Vorlesungen.
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