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4.0 von 5 Sternen Zur Korrektur eines Mythos
Das Buch ECHNATON von Franz Maciejewski widmet sich innerhalb der Ägyptologie einem sehr speziellem aber bekannten Thema, dem der Ein-Gott Religion unter Echnaton und dem mit dieser Person verbundenen Kult. War es wirklich eine Ein-Gott-Religion oder eher eine Theokratie? Gab es äußere Umstände die diesen Kult ins Leben riefen und was war mit dem...
Veröffentlicht am 7. September 2010 von Thorsten Wiedau

versus
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Kopfgeburt
Um mit der Einleitung des Buches zu beginnen: Hier wimmelt es von den Ausdrücken wie: "Wenn" "Vielleicht" "Möglicher Weise" "Könnte sein". Das sind ein paar Fragestellungen zu viel und wenig hilfreich. Diese "Vielleicht" und "Möglicher Weise" wieder holen sich im anschließendem Text, wenn auch weniger.

Der anschließende Text nun...
Veröffentlicht am 4. Mai 2011 von Uwe Vogt


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur Korrektur eines Mythos, 7. September 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Echnaton oder Die Erfindung des Monotheismus: Zur Korrektur eines Mythos (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ECHNATON von Franz Maciejewski widmet sich innerhalb der Ägyptologie einem sehr speziellem aber bekannten Thema, dem der Ein-Gott Religion unter Echnaton und dem mit dieser Person verbundenen Kult. War es wirklich eine Ein-Gott-Religion oder eher eine Theokratie? Gab es äußere Umstände die diesen Kult ins Leben riefen und was war mit dem vielbeschworenen Inzestverdacht innerhalb der Pharaonenfamilie? ECHNATON von Franz Maciejewski bringt eine Fülle von Fakten und Indizien für ein neues Gespräch um eine veränderte Sichtweise auf diese einzigartige Persönlichkeit innerhalb der Ägyptologie.

Gibt es Hinweise auf die Pest in Ägypten zur Zeit Echnatons, welche die Strukturen veränderte, die innerhalb der Pharaonenfamilie Gesetz seit Jahrhunderten war?

Wie stellt sich die Forschung zu Ehe und Liebesbeziehung unter Geschwistern und bei Sohn und Mutter (Ödipus) im gleichen Fall?

Was ist davon zu halten wenn die Töchter Ägyptens möglichst nie nach außen verheiratet wurden, aber eingeheiratet werden durfte schon?

Was weiß man von Nofretete, Tutanchamun und Echnaton im Besonderen?

Das Buch ECHNATON von Franz Maciejewski gibt jede Menge interessanter Fakten und Indizien zur Diskussion, welche Ägyptenforscher und Laien gleichermaßen interessiere dürften. Sicherlich ist einiges davon Spekulation doch es scheint alles logisch durchdacht und fügt sich gut zusammen.

Es macht zusehends Spaß und Freude in dem Buch ECHNATON von Franz Maciejewski zu lesen und sich in die Zeit zurück zu begeben und mit dabei zu sein, wenn alte Texte und Überlieferungen zu neuem Leben erwachen und man dadurch das Gefühl hat, man stände am Hofe des Pharaos in Amarna.

Ob dort wirklich Kabale und Liebe, wie auch Inzest und Intrigen regierten, bleibt am Ende ein nicht ganz aufzudeckendes Geheimnis, doch es hätte tatsächlich so sein können und das man die Erinnerung an ECHNATON versuchte komplett auszulöschen und seinen Weg in der Folgegeneration sofort und rigide korrigierte ist Fakt und nachweisbar - warum also tat man dies? Das Buch ECHNATON gibt interessante und faszinierende Antworten darauf.

Empfehlenswert
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echnaton - neue Erkenntnisse!, 16. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Echnaton oder Die Erfindung des Monotheismus: Zur Korrektur eines Mythos (Gebundene Ausgabe)
Das hier vorliegende Buch beschäftigt sich mit Echnaton, seiner Familie und seiner Zeit, als auch mit der Thematik Monotheismus. Dem Autor gelingt es in seiner Studie, die im Verlauf immer interssanter wird, Neues aufzudecken, Altes zu revidieren und die Familiengeschichte der späten 18. Dynastie neu zu schreiben. So wird mit Hilfe neuer Gentechnologie und der Analyse von verschiedensten Quellen, aus einem undurchsichtigen Puzzle ein Erklärungsversuch gemacht, wie es hätte sein können - ohne den endgültigen Beweiss liefern zu können.
Dem Autor ist es wirklich gelungen neue Erklärungsversuche bzgl. Echnaton und seiner Familie zu liefern. Die Geschichte ist gut verpackt, für das breite Publikum leicht zugänglich und mit den heute möglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen gut untermauert.
Ich persönlich finde dieses Buch das bisher Beste was es über Echnaton und seine Zeit gibt. Das Werk ist auf dem neuesten Stand der Wissenschaft - mit Erkenntnissen die ich bisher in keinem anderen Buch über Echnaton gefunden habe. Ein sehr gelungenes, interessantes Werk für jeden Hobbyägyptologen.
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Kopfgeburt, 4. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Echnaton oder Die Erfindung des Monotheismus: Zur Korrektur eines Mythos (Gebundene Ausgabe)
Um mit der Einleitung des Buches zu beginnen: Hier wimmelt es von den Ausdrücken wie: "Wenn" "Vielleicht" "Möglicher Weise" "Könnte sein". Das sind ein paar Fragestellungen zu viel und wenig hilfreich. Diese "Vielleicht" und "Möglicher Weise" wieder holen sich im anschließendem Text, wenn auch weniger.

Der anschließende Text nun baut sich hauptsächlich, fast ausschließlich, auf Sexualitäten und Sexualverhalten der der einzelnen Protagonisten auf, was dann permanent mit dem Mittel der Psychoanalyse versucht wird zu untermauern, selbstverständlich wird dann hier und da Freud zitiert. Auf mich wirken viele Aussagen und der Versuch einer Argumentierung recht schwammig. Das Festhalten an einer Meinung, wie hier, ist, wie bei anderen Autoren auch, mit anderen Ansichten über Echtnaton, ein zu festes, zu starres Beharren, an der eigenen, auf etwas pochenden Meinung, von der aber nicht abgegangen wird. So kann eine Meinug zur Penetranz werden.

Wenn man, aber wie hier, über Inzest sich ausläßt, vergißt oder übersieht der Autor eine doch wichtige Tatsache. Nämlich, das Kinder, die aus einer inzestuösen Verbindung hervorgehen, im hohen Protzentsatz, körperlich und geistig geschädigt sind. Je näher der Verwandschaftsgrad um so schwerer und bedeutender die Schädigung, in den meisten Fällen zeigt sich das Down-Syndrom, das, neben einer Körperbehinderung ( das Wort Schädigung ist hier nicht abwertend, sondern im medizinischen Sinne gemeint).

Es ist nicht anzunehmen, daß dies den damaligen gebildeten Ägyptern, einer Hochkultur, verborgen war.

In der Pharaonengeschichte wird aber nicht ein einziges Mal, nur bei Tut-Ench-Amun wird eine leichte Körperbehinderung angedeutet, ein derart behindertes Kind erwähnt, geschweige denn, abgebildet. Die Erklärung ergibt sich aus sich selbst. Ein solches Kind war nicht regierungsfähig, auch nicht unter Aufsicht und wäre es auch nie geworden.

Es soll nicht bestritten werden, daß es Verwandtenehen gab, es gibt sie immer noch, in toporaphischen entsprechenden Ländern.

Wie aber dennoch in den Könignisgshäusern gezeugt wurde, Kinder einfach da waren, das hieße sich wieder weitere in Spekulationen zu ergehen. Dies würde den Rahmen einer Rezension sprengen.

Nicht außer Acht zu lassen ist auch, daß es zur damaligen Zeit gang und gäbe war, sich solcher Kinder zu entledigen. Bei einfachen Leuten geschah dies meist in der Aussetzung des Kindes, was aber im Pharaohnenhause schlecht möglich war. Eine andere, gängige Form der Entledigung war, das absichtliche Verhungern lassen. Das sei aber nur am Rande erwähnt.

Was die / eine Behinderung betrifft: die Töchter Echnatons werden zwar mit defomierten Schädel abgebildet, andeutungsweise auch Nofretete, diese Deformation kann aber nicht mit dem Inzest in Verbindung gebracht werden; aus ihm entstammen sie nicht. Wenn sie denn da waren, so hat das medizinische, entwicklungstechnische Gründe oder war gewollt herbeigeführt ( Das gewollte Defomieren des Kopfes, des Halses auch, kommt bei manchen Völkern immer noch vor.).

Dieses Buch macht sich, wie andere auch, in Sachen Echnaton, an einer Meinung, am immer gleichen Tenor fest. Das sollte bedacht werden.

Die Aussagen des Buches sind dann so zu bewerten, daß es nur eine Facette Echnatons und seiner Familie zeigt, oder versucht anzuzeigen und auch der damaligen Sexualitäten, keinesfalls aber sind sie als feststehende Tatsachen anzusehen. Jedoch, das will das Buch aber suggerieren.

Fazit: Es ist als "Eine" der Meinungen zum Thema Echnaton anzusehen. Es gibt dutzende davon, wir wissen dies. Man kann die Ansicht des Autoren aber einbauen in den Möglichkeiten, wie es hätte sein können, oder wie es vielleicht war. - Hier sollten und dürfen -wir- uns ein "Vielleicht", ein "Könnte sein" gönnen.

Unter diesen Voraussetzungen ist das Buch lesbar.

Nota bene:

Was ich an diesem Buch vermisse, ist ein Namensregister, was hilfreich gewesen wäre und in anderen Schriften vorkommt, ja, bei wissenschaftlichen Büchern umumgänglich ist.
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Echnaton oder Die Erfindung des Monotheismus: Zur Korrektur eines Mythos
Echnaton oder Die Erfindung des Monotheismus: Zur Korrektur eines Mythos von Franz Maciejewski (Gebundene Ausgabe - 27. August 2010)
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