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am 19. August 2008
Ich habe mir dieses Buch bei Amazon bestellt, nachdem ich Dittmar auf einem seiner Seminare kennen gelernt hatte und von seiner Art und Weise die einfachsten und manchmal schwierigsten Sachen zu vermitteln, begeistert war.
Glück ohne Schmied" ist mein erstes NLP Buch.
Und obwohl ich schon viele Bücher über die Gedanken, das Wahrnehmen und das Ich" gelesen habe und ich eigentlich alles weiß", so ist dieses ein ganz besonderes Buch, weil es so einfach und wirkungsvoll geschrieben ist. Mit wenigen Wörtern und guten Bildern auf den Punkt gebracht wonach wir uns alle sehnen bzw. abstrampeln.
Und während ich las und mir die Bilder anguckte, habe ich bemerkt, wie sich in mir ein Wandel vollzogen hat. Man könnte sagen, dass ich das Gelesene erlebt habe, alle meine Sinne aktiviert waren und dieses Buch dem Verstand etwas zu tun gibt während die innere Weisheit angesprochen wird. Und das alles auf eine Weise, das man immer wieder über sich lachen kann.
Besser als ein 10-tägiges Selbsterfahrungsseminar und das für nur 12,80.
Probiert es aus und viel Spaß beim Lesen und Erleben!
Monika
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1998 habe ich mir die CDs "Guten Morgen mit NLP" und "Gute Nacht mit NLP" von Dittmar Kruse gegönnt. Schon nach dem ersten Hineinhören war ich von Stil und Inhalt begeistert. Nach ein paar Tagen konnte ich dann auch die Wirkung deutlich spüren - und war verblüfft. NLP kannte ich zwar damals schon, nur so schön und elegant umgesetzt hatte ich es bis dato selten erlebt.

Umso gespannter war ich jetzt, zehn Jahre später, auf die Neuerscheinung von "Glück ohne Schmied", dem Buch von Dittmar Kruse. Ein gewisses Maß an Skepsis konnte ich allerdings nicht verleugnen: Spätestens seit in England "NLP for Dummies" erschienen ist, schien der Markt an NLP-Literatur gesättigt zu sein. Warum also noch ein NLP-Buch? Die Neugierde hat jedoch gesiegt und ich habe das Buch bei Amazon bestellt.

Schon beim Auspacken und ersten Durchblättern war dann jedoch schnell klar: Ein klassisches NLP-Buch ist das mit Sicherheit nicht. Viele bunte Bilder, (scheinbar) wenig Text ... irgendwie ungewöhnlich für ein Buch aus dieser Sparte, irgendwie spannend. Also rein ins Lesenvergnügen:

Dittmar Kruse erzählt erst ein wenig über die Sinne, darüber, wie wir Eindrücke verarbeiten. Er exploriert das Thema Erleben, und gibt dem Lesen auch Anregungen und Übungen an die Hand, selbst darüber zu reflektieren. Dann wird es aufregend: Mühelos schafft es Kruse, das "Ich", so wie wir es in unseren Gedanken als Konstrukt erschaffen, zu dekonstruieren. Er zeigt, warum wir keinen Steuermann für unser Leben brauchen, da sich das Leben so oder so ganz von selbst lebt. Warum neurolinguistisches Programmieren eben KEINEN Programmierer braucht. Man hat die Chance, wundervolle neue Anregungen für das eigene Leben und Erleben zu erhalten, ohne dass man neue Glaubenssätze oder Ansichten aufgezwängt bekommen. Man entdeckt, nimmt an, was man braucht, und hat Spaß dabei - genial! Ganz nebenbei bietet Kruse einen Einblick in das NLP (neurolinguistische Programmieren), ohne dabei mit einer Armee von Fachbegriffen auffahren zu müssen.

Nach dem Lesen habe ich auch begriffen, warum das Buch verhältnismäßig wenig Text und dafür umso mehr bunte Bilder hat: Dittmar Kruse spricht mit seinem Buch nicht die Logik, sondern das unmittelbare Erleben an. Er gibt keine fertigen Konzepte vor sondern regt zum eigenen Entdecken an. Ich finde die Ideen wundervoll appetitlich verpackt, und auch der Stil - wie schon auf den CDs - ist stimmig und freundlich; so wird der Leser von Haus aus geduzt, ohne ellenlange Erklärung vorab, warum das jetzt so geschieht.

Hat mich die Lektüre von "Glück ohne Schmied" überrascht? Definitiv. Hilft mir die Lektüre des Buches, mein Leben in Zukunft reichhaltiger, erlebnisvoller und glücklicher zu leben? Ja! Deshalb empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt weiter. Wer sich mit taoistischer Philosophie, mit Glückswissenschaften, mit NLP, mit Neurophysiologie, mit allgemeiner Psychologie beschäftigt, wird in diesem Buch viele neue Anregungen entdecken. Natürlich ist das Buch aber genauso gut für all diejenigen geeignet, die einfach glücklicher und lässiger leben wollen.
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am 20. Oktober 2008
Dittmar Kruse fordert >nichts als Unvoreingenommenheit< im Vorwort - wohl eher was vom Schwierigeren. Sein Buch kommt auf den ersten Blick mit wenig Text und Bildern daher, - und dann konfrontiert er einen mit komprimiertestem psychologischen und philosophischem Stoff. Dabei bringt er alles auf den Punkt und bietet größte Freiheit für jede(n), die (der) bereit ist, bisher unsichtbare Konzeptbrillen abzusetzen.
Sehr spannend, ein Leckerbissen für die Sinne und gleichzeitig eine Hypnosesitzung.
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am 6. Februar 2009
Ein sehr schönes Buch!

Bezug zur Erkenntnistheorie
Ich habe mich im ersten Kapitel an "Der Baum der Erkenntnis" vom Maturana erinnert gefühlt, das im Vertiefungs-Kapitel genannt wird. Und ich musste immer wieder an Vaihingers "Philosophie des Als-Ob" denken, in dem er in der Einführung sagt, es ginge darum, wie wir Menschen mit falschen und bewusst-falschen Annahme trotzdem Richtiges und Sinnvolles erreichen.
Es ist mir als Jugendlicher -bevor ich NLP kannte- schwergefallen, die erkenntnistheoretischen Konzepte, die ich aus den philosophischen Büchern kannte, in eigenes, inneres Erleben und Empfinden zu übersetzen. Und darin genau sehe ich die Stärke des Buches, erst das Erleben zu schaffen, es selbst innerlich überprüfbar zu machen und die Transzendenz dafür zu haben, bevor man die rationalen Konzepte (meta-sprachlich) darüber diskutiert. Darum finde ich auch die Reihenfolge im Buch gut -erst am Ende wird etwas zur Benamung der Erfahrung -Ich-Dissoziation oder -Auflösung- gesagt, wie sie einzuordnen ist. Und zu diesem Zeitpunkt hat der Leser aber ja bereits eine eigene Innere Erfahrung.
Ich hab in den letzten Jahren immer mal darüber nachgedacht, philosophische Kurse für Schüler zu machen mit dem Schwerpunkt Erkenntnistheorie. Ich hätte dann das "Baum der Erkenntnis" verwendet, aber noch besser fände ich jetzt, Dittmars Buch als Einstieg dafür zu verwenden. Ich glaube, es wäre gut geeignet, um besonders die intellektuell begabten, bewusst-rational eingestellten Jugendlichen etwas von der Fiktion, "mein Modell ist ganz sicher vollständig identisch mit der Wirklichkeit", wegzubringen, und sie etwas in positiver Weise zu verunsichern.

Form
Ich finde Dittmars sprachliche Herangehensweise schön, weil ich die Schwierigkeit in der Rekursion sehe, aus der Sprache bekannte Denk-Konzepte aufzulösen und gleichzeitig dafür Sprache zur Vermittlung der Ideen im Buch zu verwenden. Deshalb finde ich die Illustrationen auch sehr gut, weil sie nochmal einen nicht-verbalen, mehr bildlichen Zugang bieten.
Dittmars Sprache im Buch ist einfach, vermittelt aber sehr grundlegende Gedanken und stellt Fragen, für deren Beantwortung man zwangsläufig in eine Nachdenk-Trance geht. An ein paar Stellen hat mich der Text tief zum Umdenken gebracht.
Sehr bereichernd fand ich das "frische" Erleben und den Gedanken, dass das gerade Erlebte als noch nie dagewesen und ganz neu erlebt wahrgenommen werden kann.

Bezug zum NLP
Mir ist beim Nachdenken darüber der Satz eingefallen (ich glaube Shakespeare): "An sich ist Nichts gut oder schlecht, erst das menschliche Denken macht es dazu." Abgewandelt könnte man dazu in diesem Buch sagen: "An sich ist kein Gedanke, der kommt, für sich genommen gut oder schlecht, erst ein anderer Gedanke über diesen Gedanken macht ihn dazu."
Und mir sind zwei Zitate von Richard Bandler eingefallen, die ich passend zum Buch fand: "People think that they have to be happy. And if they are not, they think that something is wrong."
Und die zweitens: eines der größten Probleme der Menschen sei, zu behaupten, dass eine Sache wichtig wäre -weil sie damit gleichzeitig sagen, dass etwas anderes unwichtig ist. Das ließe sich mit Willkür der Selektion umschreiben. Dieser Wichtigkeits-Priorisierung nimmt man dann den Wind aus den Segeln, wenn man die Haltung annimmt, dass die Gedanken gleichberechtigt kommen und gehen dürfen.
Ich würde sagen, das Buch gibt eine Antwort auf die Frage, "vermittle mir eine subjektiv erlebbare Erfahrung, wie es wäre, wenn es kein 'ich' -so wie mir das Ich-Konzept kulturell installiert wurde- gäbe."
Im Gegenzug würde man aus Vaihingers Sicht vielleicht sagen - das Ich-Konzept selbst ist ja zwar falsch in dem Sinne, dass es eine mit menschlichem Denken nicht falsifizierbare oder verizifierbare Fiktion ist. Und Dittmars Buch liefert ja auch Argumente für die Hinterfragbarkeit dieser Fiktion, indem es die Frage stellt, wer genau es dein sein solle, der da denkt. Aber trotz dieser mehr oder weniger bewusst-falschen Annahme erreichen wir Großes damit; die meisten von uns "funktionieren" innerhalb der Gesellschaft mit der Fiktion einigermaßen gut.
Ich sehe das Buch als kunstvolle sprachliche Anleitung dafür, zu lernen, eine bestimmte Haltung einzunehmen. Die Haltung war mir wirklich ganz neu. Deshalb hatte ich auch einen tiefen anderen kinästhetischen Zustand nach dem Lesen. Die Haltung wird bei mir nicht zur Dauer-Haltung, aber ich habe eine Haltung mehr, die ich einnehmen kann. Analog dazu entsteht ein anderer, bisher noch nicht dagewesenen biochemischen Gehirn-Zustand. Die Wichtigkeit der Vielfalt von Zuständen betont Bandler immer wieder.
In Summe würde ich sagen, hilft mir die Haltung jedenfalls sehr, einfach dem unbewussten Funktionieren und dem Unbewussten selbst zu vertrauen.
Außerdem stimme ich Dittmar zu, dass mit dem Buch ein Grenzbereich des NLP Modells angetastet wird, weil das Ich-Konzept im NLP vorausgesetzt -oder zumindest nicht hinterfragt- wird.
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am 27. Januar 2009
Dieses Buch, eigentlich fast ein Bilderbuch, bezieht sich als Ausgangspunkt auf NLP, wovon ich nicht so viel verstehe, ist aber auch völlig unabhängig davon zu sehen. Auf wenigen Seiten werden hier, im Zusammenhang mit geschickt gewählten Beispielen und Bildern mit nur wenigen Worten, mächtige Einsichten möglich, die darin münden, dass es außerhalb der Sinneskanäle - in dem, was Sie für sich selbst halten -, nur leeren Raum gibt, und durch die Sinneskanäle in jedem Moment ein völlig neues und unabhängiges Bild der realen und psychischen Welt konstruiert wird, ohne dass dafür ein eigener Einfluss oder eine eigene Anstrengung notwendig wäre.

Das ist die klassiche Einsicht von Advaita und wohl auch Buddhismus, wo Sie vielleicht Jahrzehnte kryptische Texte und schmerzhafte Übungen konsumieren, um letztendlich dasselbe herauszufinden. Das Besondere hier, ist, dass Ihnen das nicht lediglich gesagt wird, sondern dass die Art der Darstellung nahelegt, das wirklich zu sehen, und zwar, möglicherweise innerhalb ca. 30-90 Minuten, die Sie in etwa brauchen werden, um dieses Buch erstmalig durchzugehen, wobei es natürlich dazu einlädt, immer wieder mal hereinzuschauen. "Verstehen durch Sehen", das ist mir zum ersten mal bei den Büchern von Douglas Harding begegnet, aber da blieb immer noch die eine oder andere Frage offen, und Harding hat auch noch gewisse Konzepte gepflegt, auf die hier zusätzlich noch verzichtet wird. Glücklicherweise hat sich bei mir mittlerweile die gefestigte Einsicht eingestellt, dass Konzepte im Grunde überflüssig sind, etwas, zu dem ich noch einige Zeit zuvor nicht in der Lage war.

Zur Vertiefung habe ich dann noch Nathan Gill gelesen, der von Kruse mittlerweile übersetzt und verlegt wird, und dessen Bücher bewegen sich ebenfalls auf höchstem Niveau und besitzen diese entwaffnende Schlichtheit. Anschließend hat sich bei mir weitgehend das Interesse aufgelöst, weiter in dieser Richtung zu "foschen", da es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen gibt. Wenn ich heute noch Bücher in dieser Richtung lese, ist das mehr zur Unterhaltung oder allenfalls Erbauung, und interessanterweise kann ich auch in völlig anderere Richtungen denken, ohne dass das die grundlegenden Einsichten irgendwie tangiert.
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1998 habe ich mir die CDs "Guten Morgen mit NLP" und "Gute Nacht mit NLP" von Dittmar Kruse gegönnt. Schon nach dem ersten Hineinhören war ich von Stil und Inhalt begeistert. Nach ein paar Tagen konnte ich dann auch die Wirkung deutlich spüren - und war verblüfft. NLP kannte ich zwar damals schon, nur so schön und elegant umgesetzt hatte ich es bis dato selten erlebt.

Umso gespannter war ich jetzt, zehn Jahre später, auf die Neuerscheinung von "Glück ohne Schmied", dem Buch von Dittmar Kruse. Ein gewisses Maß an Skepsis konnte ich allerdings nicht verleugnen: Spätestens seit in England "NLP for Dummies" erschienen ist, schien der Markt an NLP-Literatur gesättigt zu sein. Warum also noch ein NLP-Buch? Die Neugierde hat jedoch gesiegt und ich habe das Buch bei Amazon bestellt.

Schon beim Auspacken und ersten Durchblättern war dann jedoch schnell klar: Ein klassisches NLP-Buch ist das mit Sicherheit nicht. Viele bunte Bilder, (scheinbar) wenig Text ... irgendwie ungewöhnlich für ein Buch aus dieser Sparte, irgendwie spannend. Also rein ins Lesenvergnügen:

Dittmar Kruse erzählt erst ein wenig über die Sinne, darüber, wie wir Eindrücke verarbeiten. Er exploriert das Thema Erleben, und gibt dem Lesen auch Anregungen und Übungen an die Hand, selbst darüber zu reflektieren. Dann wird es aufregend: Mühelos schafft es Kruse, das "Ich", so wie wir es in unseren Gedanken als Konstrukt erschaffen, zu dekonstruieren. Er zeigt, warum wir keinen Steuermann für unser Leben brauchen, da sich das Leben so oder so ganz von selbst lebt. Warum neurolinguistisches Programmieren eben KEINEN Programmierer braucht. Man hat die Chance, wundervolle neue Anregungen für das eigene Leben und Erleben zu erhalten, ohne dass man neue Glaubenssätze oder Ansichten aufgezwängt bekommen. Man entdeckt, nimmt an, was man braucht, und hat Spaß dabei - genial! Ganz nebenbei bietet Kruse einen Einblick in das NLP (neurolinguistische Programmieren), ohne dabei mit einer Armee von Fachbegriffen auffahren zu müssen.

Nach dem Lesen habe ich auch begriffen, warum das Buch verhältnismäßig wenig Text und dafür umso mehr bunte Bilder hat: Dittmar Kruse spricht mit seinem Buch nicht die Logik, sondern das unmittelbare Erleben an. Er gibt keine fertigen Konzepte vor sondern regt zum eigenen Entdecken an. Ich finde die Ideen wundervoll appetitlich verpackt, und auch der Stil - wie schon auf den CDs - ist stimmig und freundlich; so wird der Leser von Haus aus geduzt, ohne ellenlange Erklärung vorab, warum das jetzt so geschieht.

Hat mich die Lektüre von "Glück ohne Schmied" überrascht? Definitiv. Hilft mir die Lektüre des Buches, mein Leben in Zukunft reichhaltiger, erlebnisvoller und glücklicher zu leben? Ja! Deshalb empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt weiter. Wer sich mit taoistischer Philosophie, mit Glückswissenschaften, mit NLP, mit Neurophysiologie, mit allgemeiner Psychologie beschäftigt, wird in diesem Buch viele neue Anregungen entdecken. Natürlich ist das Buch aber genauso gut für all diejenigen geeignet, die einfach glücklicher und lässiger leben wollen.
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am 2. August 2008
Ein sehr schönes Buch!

Bezug zur Erkenntnistheorie
Ich habe mich im ersten Kapitel an "Der Baum der Erkenntnis" vom Maturana erinnert gefühlt, das im Vertiefungs-Kapitel genannt wird. Und ich musste immer wieder an Vaihingers "Philosophie des Als-Ob" denken, in dem er in der Einführung sagt, es ginge darum, wie wir Menschen mit falschen und bewusst-falschen Annahme trotzdem Richtiges und Sinnvolles erreichen.
Es ist mir als Jugendlicher -bevor ich NLP kannte- schwergefallen, die erkenntnistheoretischen Konzepte, die ich aus den philosophischen Büchern kannte, in eigenes, inneres Erleben und Empfinden zu übersetzen. Und darin genau sehe ich die Stärke des Buches, erst das Erleben zu schaffen, es selbst innerlich überprüfbar zu machen und die Transzendenz dafür zu haben, bevor man die rationalen Konzepte (meta-sprachlich) darüber diskutiert. Darum finde ich auch die Reihenfolge im Buch gut -erst am Ende wird etwas zur Benamung der Erfahrung -Ich-Dissoziation oder -Auflösung- gesagt, wie sie einzuordnen ist. Und zu diesem Zeitpunkt hat der Leser aber ja bereits eine eigene Innere Erfahrung.
Ich hab in den letzten Jahren immer mal darüber nachgedacht, philosophische Kurse für Schüler zu machen mit dem Schwerpunkt Erkenntnistheorie. Ich hätte dann das "Baum der Erkenntnis" verwendet, aber noch besser fände ich jetzt, Dittmars Buch als Einstieg dafür zu verwenden. Ich glaube, es wäre gut geeignet, um besonders die intellektuell begabten, bewusst-rational eingestellten Jugendlichen etwas von der Fiktion, "mein Modell ist ganz sicher vollständig identisch mit der Wirklichkeit", wegzubringen, und sie etwas in positiver Weise zu verunsichern.

Form
Ich finde Dittmars sprachliche Herangehensweise schön, weil ich die Schwierigkeit in der Rekursion sehe, aus der Sprache bekannte Denk-Konzepte aufzulösen und gleichzeitig dafür Sprache zur Vermittlung der Ideen im Buch zu verwenden. Deshalb finde ich die Illustrationen auch sehr gut, weil sie nochmal einen nicht-verbalen, mehr bildlichen Zugang bieten.
Dittmars Sprache im Buch ist einfach, vermittelt aber sehr grundlegende Gedanken und stellt Fragen, für deren Beantwortung man zwangsläufig in eine Nachdenk-Trance geht. An ein paar Stellen hat mich der Text tief zum Umdenken gebracht.
Sehr bereichernd fand ich das "frische" Erleben und den Gedanken, dass das gerade Erlebte als noch nie dagewesen und ganz neu erlebt wahrgenommen werden kann.

Bezug zum NLP
Mir ist beim Nachdenken darüber der Satz eingefallen (ich glaube Shakespeare): "An sich ist Nichts gut oder schlecht, erst das menschliche Denken macht es dazu." Abgewandelt könnte man dazu in diesem Buch sagen: "An sich ist kein Gedanke, der kommt, für sich genommen gut oder schlecht, erst ein anderer Gedanke über diesen Gedanken macht ihn dazu."
Und mir sind zwei Zitate von Richard Bandler eingefallen, die ich passend zum Buch fand: "People think that they have to be happy. And if they are not, they think that something is wrong."
Und die zweitens: eines der größten Probleme der Menschen sei, zu behaupten, dass eine Sache wichtig wäre -weil sie damit gleichzeitig sagen, dass etwas anderes unwichtig ist. Das ließe sich mit Willkür der Selektion umschreiben. Dieser Wichtigkeits-Priorisierung nimmt man dann den Wind aus den Segeln, wenn man die Haltung annimmt, dass die Gedanken gleichberechtigt kommen und gehen dürfen.
Ich würde sagen, das Buch gibt eine Antwort auf die Frage, "vermittle mir eine subjektiv erlebbare Erfahrung, wie es wäre, wenn es kein 'ich' -so wie mir das Ich-Konzept kulturell installiert wurde- gäbe."
Im Gegenzug würde man aus Vaihingers Sicht vielleicht sagen - das Ich-Konzept selbst ist ja zwar falsch in dem Sinne, dass es eine mit menschlichem Denken nicht falsifizierbare oder verizifierbare Fiktion ist. Und Dittmars Buch liefert ja auch Argumente für die Hinterfragbarkeit dieser Fiktion, indem es die Frage stellt, wer genau es dein sein solle, der da denkt. Aber trotz dieser mehr oder weniger bewusst-falschen Annahme erreichen wir Großes damit; die meisten von uns "funktionieren" innerhalb der Gesellschaft mit der Fiktion einigermaßen gut.
Ich sehe das Buch als kunstvolle sprachliche Anleitung dafür, zu lernen, eine bestimmte Haltung einzunehmen. Die Haltung war mir wirklich ganz neu. Deshalb hatte ich auch einen tiefen anderen kinästhetischen Zustand nach dem Lesen. Die Haltung wird bei mir nicht zur Dauer-Haltung, aber ich habe eine Haltung mehr, die ich einnehmen kann. Analog dazu entsteht ein anderer, bisher noch nicht dagewesenen biochemischen Gehirn-Zustand. Die Wichtigkeit der Vielfalt von Zuständen betont Bandler immer wieder.
In Summe würde ich sagen, hilft mir die Haltung jedenfalls sehr, einfach dem unbewussten Funktionieren und dem Unbewussten selbst zu vertrauen.
Außerdem stimme ich Dittmar zu, dass mit dem Buch ein Grenzbereich des NLP Modells angetastet wird, weil das Ich-Konzept im NLP vorausgesetzt -oder zumindest nicht hinterfragt- wird.
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am 30. Juni 2012
Ein tolles Buch für Einsteiger (und zum Vertiefen für Fortgeschrittene) zum Thema 'Wer bin ich?'
Auf spielerische Art und Weise führt Dittmar Kruse zu der Erkenntnis:
Es braucht keinen Macher/Schmied, um glücklich zu sein.
Leben passiert und der Rest sind Konzepte.

Ganz ohne die üblichen spirituelle Konzepte lädt der Autor durch eine Fülle von Experimenten dazu ein, selbst Erfahrungen zu machen. Und tatsächlich! Keine Macherin mehr weit und breit zu entdecken. Das vereinfacht das Leben doch ungemein!

Im Gegensatz zu seinem humorvolleren Buch 'Problemzone Universum' ist dieses Buch einen Tick sachlicher.
Unglaublich, wie er es trotzdem schafft, einen komplizierten Sachverhalt so verständlich zu vermitteln.
Super sind natürlich auch die zahlreichen Comic-Zeichnungen.
Dadurch bleibt der Inhalt ebenfalls noch mehr im Gedächtnis haften. Man merkt eben den NLP-Trainer :-). Wäre bestimmt spannend, bei ihm auch einmal ein NLP-Seminar zu machen ...
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am 29. August 2014
Dittmar Kruses Buch war für mich eine kleine NLP- Erleuchtung. Zwar bin ich grundsätzlich erfahren im NLP und habe Bücher dazu schon gelesen aber allein die Art, wie er den Stoff aufbaut und mit sehr einprägsamen Bildern anschaulich macht, lässt einem ein völlig neues Weltbild geschmeidig in den Kopf fließen.
Selbst grundsätzliche Annahmen des NLP werden in ganz neuen Zusammenhängen einleuchtend und verständlich. Die persönliche und meiner Meinung nach sogar spirituelle Bedeutung des NLP tritt deutlich hervor und regt einen schon beim Lesen an, althergebrachte Muster zu hinterfragen. Die Bilder transportieren den Stoff auf bedeutungsvolle Art in tiefere Ebenen und verankern die neuen Erkenntnisse.
Für mich gewann NLP durch dieses Buch eine neue und sehr bedeutungsvolle Dimension.
Sowohl NLP- Anfänger oder gänzlich Unerfahrene profitieren von diesem Buch als auch NLP- Erfahrene, da Dittmar Kruse dem Thema seine ganz besondere Energie einhaucht.
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am 27. Dezember 2011
Dittmar Kruse hat das Thema Non Dualität von einem ganz anderen Zugang aus behandelt. Mit für den Intellekt klar verständlichen Worten, untermalt mit vielen Bildern, bringt er das Thema Non Dualität dem Leser näher. Speziell für "Neueinsteiger" auf diesem Gebiet müsste dieses Buch interessant sein.
Interessant fand ich die Beschreibung wie das Denken funktioniert und wie es uns zu Assoziationen treibt und zu unserer sogenannten Realität. Nach vielen (guten) Büchern zu diesem Thema eine angenehme Abwechslung es einmal auf diese klar verständliche Art vermittelt zu bekommen.
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