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am 19. März 2009
Mich haben Gaponenkos Nachtflug Gedichte ins Träumen gebracht. Eine pantheistische Weltanschaung - nicht zu verwechseln mit romantischer Naturlyrik - liegt Gaponenkos Werk zu Grunde. Sie hat einen unverkennbar eigenen Stil entwickelt; zugleich sind ihre Bilder zeitlos. Ich bin sicher, dass die junge ukrainische Dichterin nachhaltig die deutsche Lyrik prägen wird. Eine russische Seele in deutschem Gewand!
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am 23. November 2007
Man kann ihr eigentlich nicht mehr entkommen: In vielen wichtigen Literaturzeitschriften findet sich ein Gaponenko-Text, die Kritik ist des Lobes voll, große Namen werden huldvoll zitiert, eigene Bücher erscheinen. Nach mehrfacher Lektüre von "Nachtflug" bin ich - hoffentlich nicht der einzige - Ernüchterte. Diese Lyrikerin ist die wohl meist überschätzte Newcomerin. Ja, es finden sich schöne Texte, tiefgreifende mit überraschenden Wendungen, Ahnungen, Andeutungen. Aber insgesamt gesehen bildet sich eine Gefühlsmelasse, die dann doch nachwirkend klebrig ist. In diesem Band finde ich kein einziges Gedicht, von dem ich sagen könnte, es gehöre in die erste Riege deutscher Lyrik. Die meisten Texte lassen mich rätselnd, viele sogar verärgert als Leser zurück.
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am 6. Juli 2007
Marjana Gaponenko erobert den Leser als vielseitige Sprachkünstlerin. Sie entführt ihn ohne Umwege in ihre eigene, tiefgründige Welt, deren anschauliche Bilder aus intimen Kenntnissen und vermutlich konträren Erfahrungen in zwei immer noch durch die lateinisch-orthodoxe Grenze geteilten, bis heute sehr verschiedenen Kulturkreisen resultieren. Marjana Gaponenkos Gedichte sind individuelle Kunstwerke, in ihrer Gesamtheit aber vor allem eine fesselnde Synthese deutscher und slawischer Poesie. Diese Poesie muß vor dem Hintergrund der genannten Einflüsse ein wenig melancholisch sein, da Marjana Gaponenko vor allem die Zeit und die Endlichkeit des menschlichen Seins thematisiert. Der Rhythmus ihrer Gedichte ist jugendlich frisch, ihre Gedanken sind allerdings trotz aller Romantik beängstigend erwachsen.
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am 26. April 2007
Marjana Gaponenko, geboren in der Ukraine. Sie studierte Germanistik und schreibt seit 1996 in deutscher Sprache. Ihre Gedichte wurden veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien in Deutschland, Frankreich, USA und Japan.

Ihre Lyrik ist ganz Ihre eigene. Wenn sie mich an irgendeine andere erinnert, ist es manchmal an Volkslieder, manchmal an den frühen Celan - also an kaum vereinbare Arten! Und gerade das ist das Schöne und Erstaunliche an Ihren Gedichten - nämlich die Unabhängigkeit von der Zeit... Für mich gibt es nur noch auf ihre Weise gelungene Gedichte - und andere! Alles Übrige ist nur Tendenz. Die Einbildungskraft, aus der Sie dichten, kümmert sich nicht um Tendenzen."

Michael Hamburger an Marjana Gaponenko
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