holidaypacklist Sport & Outdoor BildBestseller Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Samsung AddWash GC FS16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen11
4,4 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:13,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. September 2007
Wer, so wie ich, schon Freude an "Nordland" hatte, wird von Nordlicht nicht enttäuscht sein. Nicht nur die Charaktere der Helden sind erwachsener geworden, auch der Stil der Erzählung ist reifer als im ersten Band. Wieder führt uns Karin Schulze in flottem Tempo durch die verschiedenen Abenteuer. Eine leichte Anlehnung an geschichtliche Figuren macht das Werk ebenso wertvoller, wie die kurz eingestreuten philosophischen Gedanken. Es macht einfach Spaß, sich mit diesem Buch in eine Welt entführen zu lassen, die so wunderbar frei ist von den Zwängen der modernen Welt. Zusätzlich, so ganz nebenbei, darf man auch noch etwas lernen über die Konflikte, die das vordringende Christentum für die Menschen gebracht hat, die ja bereits eine alte Lehre gehabt hatten. Erfreulicherweise bleibt das Ende offen, so dass ich mich schon darauf freuen kann, mich mit Karin Schulze und ihrem nächsten Band wieder in das Reich ihrer erfrischenden Phantasie begeben zu können.
0Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2007
Lena und Hanna sind den Kinderschuhen entwachsen und müssen eine Menge neuer Abenteuer bestehen. Die Herangehensweise ist ernster, der Schmelz kindlicher Naivität dahin. Dennoch liest sich auch dieser zweite Teil sehr spannend, zumal den Leser die eine oder andere Überraschung erwartet, wenn er beispielsweise erfährt, wer Gerdel, Lenas Widersacherin aus dem ersten Teil, wirklich ist. Eine der schönsten Textpassagen schildert Lenas Aufenthalt im Markland, dem heutigen Nordamerika. Erhar Ronkiwe wird für Lena zu einem weiteren wichtigen Lehrer, ähnlich dem Erlenmann. Sie lernt nicht nur viele neue Dinge über die Gesetze des Großen Geistes, über die in ihr wohnenden Kräfte und deren Gebrauch, sondern erkennt in dieser Zeit auch die tiefen inneren Zusammenhänge zwischen dem, was sie in der Druidenschule gelernt hat, und dem Wissen der neuen, der Heimat fernen Welt. Es wird, hoffentlich, noch einen dritten Teil geben, denn irgendwie fragt man sich, wie es nun weitergeht mit Lena und ihrem Kind, mit Natas, Hanna Torge ...
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2007
nun bringt sie ein Kind nach Hause.

Lena bekommt die Aufgabe "den Kreis zu vollenden" und den kleinen Nemitsno zurück in seine Heimat zu bringen. Leider liegt das zu Hause des Jungen im Markland und sein Großvater, der reisende Wolf, ist zu alt um mit ihm zurück zu kehren.

Zwar möchte Lena noch immer eine Weißfrau werden, doch will sie sich Anfangs auf keinen Fall noch einmal von Natas trennen.

Das ändert sich schlagartig als sie, direkt nach ihrer gemeinsamen Hochzeitsnacht, auf ihre ehemalige Erzfeindin Geraldine trifft.

Dabei wird ihr klar, dass Natas sie vor langer Zeit verraten hat.

Fluchtartig bricht sie daraufhin mit allem Bekannten um ihr Schicksal zu erfüllen. Mit ins Gepäck kommen dabei die kleine Ragna Sophie und der Rabe Corax.

Einige der verbliebenen Hochzeitsgäste überwintern dennoch auf der Seefestung Nagelfarsend.

Darunter Hanna, die Gaukler und die Weißfrau des Eichenhaines. Sie bilden dadurch einen eigenen Erzählstrang. Denn während Lena ins Markland unterwegs ist schließen sie sich in diesem Winter zu einer Reisegruppe in Richtung Rom zusammen.

Dabei stellt sich langsam heraus, dass Natas und die Weißfrau des Eichenhaines -die Mutter von Lena und Hanna- alte Bekannte sind.

Torga, Lenas Jugendfreund, gesellt sich zu einer Gruppe von Jägern.

Doch erst als sie sich von Nagelfarsend entfernt haben bemerken sowohl Hanna als auch Torga das ihre Gedanken "vernebelt" waren, so dass sie sich nicht mehr um LenaŽs plötzlichen Aufbruch kümmerten,...

Ein abgeschlossenes Ende findet sich ebensowenig wie beim "Nordland".

Insgesamt ein zauberhaftes Fantasy-Märchen, das magische Gestalten zum Leben erweckt, aber auch auf die Gefahr für die druidische Religion durch das Christentum eingeht. "Nordlicht" bezieht mehr historische Ereignisse ein als das "Nordland", verwebt aber auch die alte nordische Religion.

Besonders gut fand ich den ständig fluchenden "Geborenenwächter", eine Art Kobold, der für LenaŽs Tochter zuständig ist.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2007
Dieses Buch ist ein großer Schatz für alle, die mit dem Folgendem etwas anfangen können: "Es ist dieser winzige Moment zwischen Wachen und Träumen, von dem beinahe alles abhängt, was Ihr zu bewirken vermögt."
Voller Weisheiten ist dieses Buch, denn wer wüsste nicht, dass hiermit der sogenannte Alphazustand gemeint ist.
So ist das ganze Buch von außergewöhnlicher Sprache und voller Weisheit: "Was willst du mich lehren?" "Zuerst einmal das Schweigen."
Wer keinen simplen Roman sucht, sondern die Einweihung Lena's miterleben möchte, kann sich Gänsehaut holen, so wie ich.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2007
Wenn ich durch einen alten Eichenhain auf moosbewachsenem Weg schreite, wenn mich das Mondlicht fasziniert, die Sonne nicht selbstverständlich scheint, wenn ich schlicht und einfach bereit und selbstverpflichtet das Leben hinterfrage, dann und nur dann habe ich einen korrekten Zugang zu allen Geheimnissen, die von diesem Buch ausgehen. Wer will so einer Spur nicht folgen?
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2007
Die Aussagen des Weisen aus dem Nordland haben eine solch magische Aussagekraft, dass man sich in eine Götterschule versetzt fühlt. Es ist einfach fantastisch, wie der Alte Meister der Indianer nur so sprudelt von Weisheiten aus dem Inneren. Man fühlt sich an Beethoven erinnert - ein Buch dass wie Musik in die Seele fließt - einfach wundervoll!
22 Kommentare|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2007
"Nordlicht" von Karin Schulze, die Fortsetzung von "Nordland", spielt ebenfalls vor dem Hintergrung der Christianisierung der Welt - erzählt wie Lena eine Weißfrau wird. "Was willst Du mich lehren?" - "Zuerst einmal das Schweigen; was Dir selbst geschieht, ist immer ein Spiegel deiner eigenen Handlungen."
Es ist auch gut möglich, die Geschichte geographisch zu verfolgen. Ein Schauplatz ist die Burg Nagelfarsend. Auf der Karte in dem Buch ist sehr schön zu sehen, wo Nagelfarsend im Verhältnis zu Trondheim und Haithabu liegt.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2007
Das Buch "Nordlicht" lässt absolut nicht vermuten, dass schon nach kurzer Einlesephase mediteranes Flair durchscheint. Dabei wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern dem Leser, der versteht, offenbart sich geniale Mystik. Nicht zu verwechseln mit niederem Mystizismus. Ein Buch für Nachdenker mit Gehalt.
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2007
Die Zeit um 1000 nach Christus ist reizvoll für Fantasygeschichten, denn diese Zeit lässt sich wunderbar mit den Mythen und Sagen von damals verknüpfen. Genau das tut Schulze; sie lässt Alben, Zwerge und Kobolde auftreten, die der Geschichte den phantastischen Aspekt zukommen lassen. Auch die Ereignisse um die mächtige Weißfrau passen da hinein, während Persönlichkeiten, die wirklich existierten, und die Problematik der Vertreibung der alten Glaubensrichtungen durch das Christentum Elemente des Buches sind, die historisch belegt werden können.
Die Ausgangsbasis ist also eine gute: Phantastische Elemente, gepaart mit einem historischen Hintergrund, wissen den Leser zu unterhalten. Leider aber ist die Darstellung dieser Grundlagen unmotiviert und distanziert. Zu keinem Zeitpunkt will Spannung aufkommen, obwohl Schulze solche Momente zur Genüge hat. Ob Torgas erste große Jagd mit den Jägern, ob Lenas Abenteuer auf der Reise ins Markland oder die eindrucksvolle Demonstration der Macht der Weißfrau; alles wird beiläufig und rasch abgehandelt. So passiert auf den 217 Seiten des Romans recht viel, jedoch eben nur nebenher. Man fiebert auf all den Reisen der Charaktere nicht mit, wichtige Geschehnisse werden oftmals nur als Rückblick kurz angerissen, der mögliche Ideenreichtum nicht im Entferntesten ausgeschöpft. Der Roman kann durch diesen oberflächlichen und belanglosen Stil weder als Reisebericht durch die Vergangenheit noch als Fantasystory fesseln.

Ob als Blick in vergangene Zeiten oder Fantasyroman mit historischen Elementen: "Nordlicht" kann weder als das eine noch als das andere punkten. Der stellenweise etwas antiquierte, nette Schreibstil kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass trotz des Ideenpotenzials, das im Roman angedeutet wird, die Ausarbeitung desselben doch misslungen ist. Mehr Spannung und Tiefgang hätten "Nordlicht" sehr gut getan.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2008
Die Geschichte von Lena und Hanna geht weiter.

Die Mädchen werden Erwachsen. Wieder erleben sie Reisen und Abenteuer.

Auch die nordische Sagenwelt zieht sich wieder durch das Buch.

Spannend und Fantasievoll, nur das Ende ist mir zu kurz geraten.

Wo bleibt die Fortsetzung?
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen