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Kundenrezensionen

11
4,0 von 5 Sternen
Streunende Köter [Cani Sciolti]
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Preis:11,90 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Domenico Mungos „Streunende Köter“ ist ein interessantes und spannendes Buch, das einen authentischen Blick auf die Ultra-Szene in Italien in den letzten 20 Jahren gewährt. Der Autor, selbst Mitglied der Ultra-Szene der Fiorentina vermittelt darin anhand eigener Erfahrungen und Erlebnissen anderer Ultras verschiedener Clubs so einen vielfältigen und vielschichtigen Blick auf die Szene in Italien – vor allem auf die Kämpfe mit den Sicherheitskräften und gegnerischen Ultra-Gruppen. Ebenso vermittelt dieses Buch Einblick in die Entwicklungen und Dynamiken der Jugendkulturen in Italien und gesellschaftliche Probleme und Entwicklungen.
Auslöser für dieses Projekt war der Tod eines Polizisten im Februar 2007 in Catania und der daraufhin stark gestiegene Fahndungsdruck der Behörden auf die Ultra-Szene im ganzen Land. Deshalb setzte sich der Autor ins Ausland ab, um dort mit einigen anderen die Geschichten der Szene zu sammeln und zu verewigen.

Wer selber öfter oder oft im Fußball unterwegs ist, dem dürften die ein oder andere Szene teilweise merkwürdig vertraut vorkommen, auch wenn man selber mit Drogen und Gewalt nicht das geringste am Hut hat. Wem diese Welt völlig fremd ist, kann sich hier einen interessanten Überblick verschaffen.

Einziges Manko ist für mich die sehr starke Fokussierung der Erzählungen auf Gewalt- und Drogenexzesse, denn die Ultra-Szene ist deutlich komplexer und vielschichtiger, als es dieses Buch ingesamt suggeriert. Choreographien, die Liebe und Leidenschaft für die eigene Mannschaft und der bedingungslose Support für die Mannschaft klingen zwar schon immer wieder durch, kommen für meinen Geschmack aber doch deutlich zu kurz. Ebenso sind die Texte mit sehr viel Pathos verfasst und wirken deshalb oft etwas theatralisch, dennoch aber immer glaubwürdig. Da alle Erlebnisse immer aus der subjektiven Sicht der Ultras geschildert werden, sollte man natürlich alles auch mit kritischem Abstand hinterfragen und nicht jede Einschätzung ungeprüft übernehmen.

Dennoch für jeden an der Thematik interessierten Leser ein sehr spannendes und authentisches Buch, das zeigt, dass es in Italien deutlich härter zugeht rund um die Stadien, als wir es in Deutschland bisher erlebt haben. Leider wird die Gewalt zu sehr in den Vordergrund gestellt und idealisiert, was die gesamte Ultra-Szene doch in ein ziemlich schräges Licht stellt und was meiner Meinung nach nicht so ganz der Realität entspricht. Für mich existiert nach wie vor ein Unterschied zwischen Hooligan und Ultra, auch wenn es Überschneidungen und Grauzonen geben mag.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2012
Beim Lesen dieses Buches verliert man sich vollkommen in den eigenen aufkommenden Gefühlen. Die teilweise schon fast übertrieben starke Metaphorik zieht den Leser emotional in den Bann und fesselt ihn. Die teilweise minutiöse Erzählweise lässt tief ins Geschehen eintauchen und erzeugt das Gefühl, dabeigewesen zu sein, wenn über Schlachten mit gegnerischen Fans, Tränengasangriffen und Zugriffen der Polizei, oder auch über das Stadion-/Kurvenerlebnis berichtet wird.
Es zeigt zum einen die tiefen persönlichen Abgründe einzelner Ultras, die Probleme mit der Repression (und transferiert auf den Leser selbst einen gewissen Hass auf die Staatsmacht) aber auch die wundervollen bis schmerzlichen Erfahrungen bei diversen Endspielen oder die Choreografien.
Es zeichnet ein Bild von einem extremen, aufrührerischen, gewaltbestimmten, korrupten Italien, das von den derzeitigen Zuständen in und um deutsche Stadien weit entfernt ist. Dem sollten sich deutsche Politiker und Polizisten auch mal bewusst werden bei ihren Forderungen...
Libertà per gli ultras!
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am 20. Januar 2013
Meines Erachtens liegt der Schwerpunkt in diesem Buch auf die Darstellung der Gewalt. Trotzdem ein packendes Buch. Wem die Filme Football Factory und Ultra - Blutiger Sonntag gefallen haben: hier kann bedenkenlos zugegriffen werden. Ich habe es innerhalb einer Woche gelesen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2013
Ich kann mich meinen Vorrednern leider überhaupt nicht anschließen. Zum einen ist dieses Buch unglaublich schlecht geschrieben, wobei ich nicht zu beurteilen vermag, ob es am Original oder an der Übersetzung liegt. Zum anderen ist es eine ermüdende und vor allem wirre Folge von angeberischen, gewaltverherrlichenden, fehlgeleitet pathetischen, einseitigen und dadurch insgesamt wenig informativen "Erzählungen". Da hilft es auch nichts, dass versucht wurde, sie in eine „Rahmenhandlung“ einzufügen. Und sorry, aber _rührend_ ist daran nun wirklich nichts. Das Schlimmste ist allerdings: Das Buch ist unfassbar undifferenziert und wird der Ultra-Kultur mit ihren vielen Facetten wegen des hier schon häufiger angesprochenen Fokus auf Gewalt und Krawalle nicht annähernd gerecht!
Jemandem, der etwas über die italienischen Ultras, ihre Geschichte, Hintergründe und Entwicklungen erfahren und Zusammenhänge verstehen will, kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Es geht dabei nämlich um einiges mehr als Steinewerfen, Papierbomben und heldenhafte Kloppereien an diversen Rastplätzen. Lest lieber Giovanni Francesios "Tifare Contro". Auch das ist von einem Ultra geschrieben und sicherlich einseitig, und es enthält -- weil das eben auch dazugehört -- Berichte von Gewaltepisoden, jedoch bringt das Buch all das in einen Kontext, anstatt einfach nur Geschichten aneinanderzureihen, die man sonst von irgendwelchen Möchtegerns im Zug oder in der Kneipe hört. Es gibt wirklich wenige Bücher über die Ultra-Kultur, aber dieses hier ist sicher eins der schlechtesten.
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am 29. August 2013
Hallo. Das Buch ist wirklich sehr interessant von der Ultras Szene in Italien. Wer sich ein wenig in der Szene auskennt findet sich hier und da wieder. Kann ich absolut empfehlen!!
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am 4. März 2013
...eine klare Lese -und Kaufempfehlung. Wirklich sehr interessantes Buch, für jeden was dabei. Um nicht zu viel zu verraten: Es regt sogar teilweise zum Denken an. Top!
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am 26. Mai 2015
kann mich der Rezension von Maike nur anschliessen.....ist alles ein wenig zu übertrieben. Mann kommt sich vor wie auf einer 1.-Mai-Demo in Berlin vor 10 Jahren...
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am 8. Juni 2013
hat spass gemacht das buch zulesen. das buch fesselt einen als leser und man kann nicht mehr aufhören zu lesen
wirklich zu empfehlen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2012
Geschrieben von einem langjährigen Kopf der Ultras aus Florenz, berichtet von seiner Flucht vor der Staatsmacht in den Untergrund und erzählt dabei aus den letzten 20 Jahren. Teilweise spannend, teilweise etwas eintönig und unnötig in die Länge gezogen. Der Fokus liegt eindeutig auf Gewalt. Support, Choreos, etc. werden auch behandelt, allerdings eher am Rande.

Trotzdem Kaufempfehlung aufgrund dessen, dass es eines der wenigen deutschsprachigen Bücher über die italienische Ultrakultur ist.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2011
Mungo war über zwei Jahrzehnte hochrangiger Ultrà der Fiorentina und ist seiner Mannschaft überallhin nachgereist. Die Rahmenhandlung schildert, wie eine Gruppe italienischer Ultràautoren nach dem Tod des Polizisten Raciti beim sizilianischen Derby aufgrund der fortschreitenden Verfolgung seitens der Polizei in die Schweiz flüchtet. Il Exil in Lugano wird versucht, eine Anthologie der italienischen Ultràkultur zu erstellen, indem Texte aus der Geschichte italienischer Kurven zusammengestellt werden, um sie als Buch zu veröffentlichen. Aus verschiedenen Stilen, mit unterschiedlichen Autoren und Blickwinkeln ergibt sich so ein differenziertes Bild darüber, was es heißt, italienischer Ultrà zu sein, worin die Faszination liegt, jedes Spiel seines Teams zu supporten und mit welchen Schwierigkeiten man konfrontiert wird. Ein rauhes, teilweise hartes, immer aber authentisches Buch über zwei Jahrzehnte Fankultur, das tiefe Einblicke in das Alltagsleben eines italienischen Ultràs bietet. Interessant für alle Ultràs und Menschen, die sich nicht mit Polizeiberichten und Presseberichten zum Thema begnügen wollen.
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