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Kundenrezensionen

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am 23. Juni 2010
Dieser neueste Teil der Reihe um Siggi Baumeister ist ein echtes Highlight der ohnehin schon wirklich tollen und mitreissenden Krimireihe: Siggis Freund, der pensionierte Mordermittler Rodenstock hatte im letzten Band "Mond über der Eifel" einen Schlaganfall. Er hat überlebt, aber nun sitzt er im Rollstuhl, spricht nicht, ausser um alle, die ihm nahestehen zu beleidigen, lässt keinen an sich heran. Das macht auch Siggi und Rodenstocks Frau Emma fertig.
Für die beiden ist es ein echter Lichtblick als in derselben Nacht Werner - ein alter Freund Siggis- und Emmas verwöhnte Nichte Jennifer bei Siggi Asyl suchen.
Da wird Claudio Bremm ermordet, Topmanager der zwielichtigen Nürburgring GmbH, die auf eine spektakuläre Pleite mit reichlich Steuerzahler-Millionen zusteuert. Kurz darauf wird ein Bauer, der gegen die GmbH prozessiert hatte erschossen, ein anderer Bauer wird überfallen und verschwindet spurlos.
Klar, dass es Rodenstock da nicht mehr in seinem Rollstuhl hält, und auch Siggi ist plötzlich mitten drin in einer Atmosphäre aus Wut, Hass und Verzweiflung die sich bei den Eiflern angesichts der Machenschaften der GmbH breitgemacht hat.
Wie gesagt, ein toller Krimi aus der "Baumeister" Reihe. Super atmosphärisch und mitreissend geschrieben. Obwohl der Krimi jetzt im Juni erschienen ist, fühlte ich mich sofort in das nasskalte, windige Novemberwetter in der Eifel versetzt, in dem dieser Krimi spielt, und das so perfekt zur Handlung und zu den Gefühlen der Menschen passt. Dieser Krimi ist düster, ohne depressiv zu sein. Komplex, ohne anstrengend zu sein.
Perfekt um mit heißem Tee und dicken Socken auf dem Sofa eine Erkältung auszukurieren. Perfekt auch, um sich klar zu machen das trotz aller persönlicher Widrigkeiten - sei es durch Krankheit, wie bei Rodenstock oder wirtschaftlichen und sozialen Absturz wie bei Werner - das Leben einfach weitergeht, und ständig neu gelebt werden kann.
11 Kommentar| 48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2010
Ich hatte mich eigentlich schon richtig auf den Roman gefreut - bin auch direkt am Herausgabetag in der Buchhandlung gewesen und hab schon gleich am ersten Abend angefangen zu lesen.

Dann die Entäuschung pur. Irgendwo hat man das Gefühl, was verpasst zu haben. Woher hat Rodenstock auf einmal seine Rollstuhldepression. Was ist passiert denke ich so vor mich hin. Ich habe doch alle Bücher bisher gelesen? Wo hab ich was verpasst??? Die Geschichte mit Werner am Rande ist zwar schön, aber was soll sie?

Was mich aber dann noch mehr ärgerte: Schreibfehler noch und nöcher! Das mal Fehlerchen in einem Buch vorkommen ist ja nichts unnormales, aber hier ist es schon eklatant. Vor allen Dingen ist mir das erst bei den letzten Büchern von Berndorf aufgefallen. Hat es was mit dem Wechsel des Verlags zu tun????

ZITAT: "Ich pulte DES Rest einer Leberwurst...", "NEBEN Sie bitte Platz"... ZITAT ENDE

Ich dachte nur noch Hallo???? Was geht denn da ab und las das Buch dann noch 2 mal durch und markierte mal die Fehler. Mittlerweile habe ich 21 Markierungen im Buch. Sowas habe ich vorher in keinem Berndorf-Roman gehabt.

Wurde hier schlampig gearbeitet? Wurde hier ein Roman nur der Aktualität des Themas wegen schnell aus den Fingern gesogen, um die Berndorf-Fans mal wieder zur Kasse zu bitten, denn wenn man neben den Fehlern auch noch die "Baumeisterumgebung" betrachtet und man hat als echter Fan das Gefühl irgendwo den Faden verloren zu haben, kann etwas nicht in Ordnung sein.

Habe den Verlag angeschrieben, was da los ist und bisher keine Antwort in irgendeiner Form erhalten.

Schade eigentlich!
55 Kommentare| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2013
Ich bin eigentlich zufällig darauf gestoßen und habe es aus Neugier gekauft.Ich bin im Nachhinein total begeistert von diesem Krimi,der sich auch etwas auf die aktuelle Situation des Nürburgrings bezieht.Durch den guten Schreibstil und der dadurch entstehenden Atmosphäre,der spannenden Story und den sympathischen Charakteren habe ich das Buch zügig zu Ende gelesen.
Nicht nur das,ich habe mittlerweile auch "Eifel-Schnee" und "Eifel Rallye" durch.Ich habe mich lange Zeit nicht mehr mit Büchern beschäftigt,aber Herr Berndorf hat mir die Freude am Lesen zurück gebracht.
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am 26. Juni 2010
Berndorf ist inzwischen 74 Jahre alt, aber schreibt schwungvoll wie eh und je. Siggi Baumeister ist wieder da und mit ihm alle Gestalten, die die Reihe um den Journalisten so liebenswürdig macht: Kriminalrat a.D. Rodenstock (gesundheitlich angeschlagen und unausstehlich), seine (darunter leidende) Partnerin Emma, dazu Jennifer und Werner, die Baumeisters Domizil in der Abgeschiedenheit der Eifel als Zuflucht vor ihrem unsortierten Leben nutzen, Gabi, die unverhofft auftaucht und Baumeisters Liebesleben wieder auf Vordermann bringt, und alle zusammen durchleben die Höhen und Tiefen dessen, was das Leben ausmacht und geben sich gegenseitig Halt.
Dazu ein hochinteressanter Plot: Eine Millioneninvestition am Nürburgring führt nicht zum erhofften wirtschaftlichen Aufschwung der Region, sondern nur zu einem dickeren Portemonaie der Geschäftsführer und Berater der Betreibergesellschaft. Eben dieser Geschäftsführer wird von Kugeln durchsiebt tot in einem Waldstück gefunden. Er bleibt nicht das einzige Opfer. Baumeister ermittelt auf eigene Faust und deckt Unglaubliches auf.
Bitte mehr davon! Ich bekomme von diesen Eifelkrimis einfach nicht genug. Und, lieber Jacques Berndorf (oder Michale Preute), lass Rodenstock doch wieder seine Bitterschokolade mit Zigarre und Cognac genießen! So gefiel er mir viel besser als in diesem Band.
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am 4. April 2014
Ein Berndorf mit Lokalkolorit vom Feinsten. Immer noch Höchstaktuell, da der Nürburgring mit seinen Prachtbauten in der Eifel immer noch ein großes Thema ist. Wer ein Krimi vom Ring lesen möchte, ist hiermit gut bedient.
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am 12. Juni 2016
Klappentext:
Am Nürburgring sind mehr als 300 Millionen in gewaltigen Betongebirgen verbaut worden. Fachleute versprachen hoch und heilig, privates Kapital heranzuschaffen, und obwohl keiner auch nur einen einzigen Cent auftreiben konnte, wurden absurd hohe Beraterhonorare gezahlt. Die Eifeler Kneipenwirte, Pensionsinhaber und Hoteliers wurden von einer unbarmherzigen Clique von Managern rüde aus dem Geschäft gedrängt. Das Klima auf den Eifelhöhen ist zu Eis geworden.
Eines Tages wird Claudio Bremm, der wichtigste Mann aus den Reihen der Manager, brutal mit einer Maschinenpistole niedergestreckt. Und noch ehe die Mordkommission eine brauchbare Spur hat5, gibt es ein weiteres Opfer. Im Dörfchen Kirsbach stirbt der alte Bauer Jakob Lenzen einen grausamen Tod: Er wird in seinem Stall mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Warum ausgerechnet der sanfte, kluge Jakob?
Die beiden Morde verbindet scheinbar nichts miteinander, und auch Siggi Baumeister, Emma und Rodenstock sind hilflos. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige,. Eine Unmenge glaubhafter Motive. Und dann zeigt sich plötzlich so etwas wie ein roter Faden im Labyrinth der Nürburgring-Morde.
Meine Meinung:
In „Die Nürburg-Papiere“ schreibt Jacques Berndorf über wohl eine der wichtigsten und bekanntesten Institutionen der Eifel.
Im Großen und Ganzen hat mir dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Vor allem liebe ich als Fan seiner Eifelkrimis die zwischenmenschliche Ebene in seinen Büchern sehr. Mich interessiert, das Miteinander zwischen seinen Hauptprotagonisten Emma, Rodenstock und Baumeister mindestens so sehr, wie der eigentliche Mordfall. Dieses wunderbare verbale und nonverbale Geplänkel kommt auch dieses Mal wieder kein bisschen zu kurz.
Der Krimi insgesamt, war wie immer sehr spannend und gut nachzuvollziehen, allerdings ging es mir dieses Mal, wenn es um die rein geschäftlichen Kriterien und Intrigen um die GmbH ging, dann doch etwas zu sehr in die Tiefe. Dadurch wurde der Krimi mir leider ein einigen Stellen etwas zu langatmig und bekommt aus diesem Grund auch nur vier von fünf Sternen.
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am 22. Mai 2014
Ich muss vorweg schicken, dass dies der erste Band der Eifel-Krimis war, den ich gelesen habe. D.h. unter Umstände fehlen mir Informationen über die Charaktere usw., jedoch sollten die Bücher aus meiner Sicht so weit in sich (ab)geschlossen sein, dass man sie auch ohne den jeweiligen Vorgänger verstehen kann. (Ich habe das Buch geschenkt bekommen).

Positiv erwähnen möchte ich die Charaktere, die wirklich in die Eifel passen und den Bezug zur Realität ("Der Fall Nürburgring").

Wenig positiv ist jedoch die Story im Allgemeinen und das Ende im Besonderen; und die Frage die sich bei mir durch das ganze Buch durchzog: Wieso beauftragt die Polizei einen Journalisten mit den "Ermittlungen" und wieso fühlen sich alle Zeugen bei ihm so sicher aufgehoben, dass sie sich ihm öffnen.

Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass ich ganze Seiten/Kapitel übersprungen habe, da mir Informationen fehlten bzw. ich keinen Zusammenhang zu der bisherigen Handlung herstellen konnte. Insgesamt keine Empfehlung meinerseits, da auch das Ende nicht berauschend/schlüssig.
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am 21. März 2016
Auf denn ersten Seiten wird man von einer Flut von Problemen und Konflikten überwältigt die mit der eigentlich von mir erhofften geistreichen Verarbeitung der Geschehnisse um die Subventions-Ruine Nürburg Ring nicht zu tun haben. Jeder wirklich jeder scheint depressiv sogar die Haustiere des Hauptakteur. Wo Rita Falk genüsslich die Stilelemente eines Bayerischen Schwanks mit einem Krimi vereint habe ich bei Jacques Berndorf das Gefühl das er eigentlich einen Roman über ältere Menschen und deren Beziehungskonflikte schreiben wollte bzw. über Depressionen und Krankheiten. Die Figuren sind düster und dem Tode näher als dem Leben - die Sinnfrage nachdem Leben dominiert nicht wenige Seiten.
Vor dieser emotionalen kalten und landschaftlichen schlammigen Eifler Kulisse wird der Krimi im weiteren Verlauf des Romans erzählt. Mich konnte weder der die überbordende Rahmenhandlung noch der Plot überzeugen.
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am 30. Oktober 2010
...leider hat Berndorf sich nun dem schnellen Verkauf von aktuellen Themen verschrieben:
Die Krimihandlung ist zwar solide, aber der politische "Überbau" zur Nürburg-Affäre bleibt seltsam aufgesetzt und hat mit der eigentlichen Geschichte kaum etwas zu tun. Baumeister zahlt z. B. 1000 Euro für angebliche Insider-Infos, die weder ihm noch dem Fortgang der Handlung etwas bringen. Die Krimihandlung läuft oft einfach parallel zur politischen Handlung...und hat in der Auflösung am Schluss mit dieser dann auch gar nichts zu schaffen.....Schade!
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am 30. August 2012
Wie alle Baumeister-Krimis ist auch dieses Buch fesselnd, spannend und kurzweilig zu lesen. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte, bevor man nicht das Ende und die Lösung des Falles gelesen hat.
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