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Kundenrezensionen

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"Rita das Raubschaf" ist eine ungemein lebendig-dynamische Geschichte von einem Schaf, das zusammen mit einem Meerschweinchen (Ruth) in die weite Welt gelangen möchte. Beim Suchen von Mitstreitern/-innen für ihr gemeinsames Abenteuer stossen die beiden aber auf reichlich Unverständnis. Warum sollte man aus dem gewohnten entfliehen, wenn einem das saftige Gras doch reicht? Ohne zu sehr den Revolutionsgedanken auszuspinnen, kommt hier doch etwas hintergründig die Bewertung der persönlichen Verhältnisse in den Blickpunkt. Rita und Ruth lassen sich aber nicht von ihrem Plan abhalten, über den persönlichen Horizont hinauszuschauen und das bisherige Ufer zu verlassen. Doch auch wenn es auf der rauen See sofort eine Kehrwende gibt...Rita und Ruth werden mit einem unerwarteten Geschenk überrascht und gelangen so zu grandioser Berühmtheit... aber mehr wird nicht verraten.
Das Buch eignet sich durch den Dialogreichtum und die rasche Szenenfolge ungemein zum Vorlesen und wer sich ein bißchen was einfallen lässt, der wird hieraus auch noch ein Klassentheaterstück im Grundschulbereich entwickeln, an dem alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse sich beteiligen können. Wer hohe Ansprüche nicht scheut, mag auch mit Schwarzlichttheater eine wunderschöne Umsetzungsmöglichkeit für die Geschichte finden.
Die Witzigkeit und Handlungsturbulenzen sind so schön eingebunden in die Geschichte, dass man ohne viel Aufhebens sich in die einzelnen Figuren hineinversetzen kann und einfach Spaß hat. Vor allem die Raubtierstimme von Ruth wird den Vorlesenden viele Entfaltungsmöglichkeiten bieten.
Die farbigen Aquarellbilder zeigen meist einen kleineren Ausschnitt aus der Szene und pointieren die Handlung. Hierbei gelingt es der Zeichnerin Ute Krause, die Bilder wohlwollend in die Textpassagen einzufügen und hierbei die Perspektivmöglichkeiten einer Buch-Doppelseite vollends zu nutzen.
Die einzelnen Charaktere der Geschichte spiegeln unterschiedliche Handlugns- und Denkmustern von Kindern und erhöhen damit die Identifikationsmöglichkeiten ungemein. Ob nun äußerst aktiv, nachdenklich, ängstlich, wagemutig, vorausschauend,... hier ist jedem Kind eine Chance geboten.
Das Buch ist ein ideales Geschenk für Grundschulkinder mit unterschiedlichem Leseniveau. Der Inhalt der Geschichte mit Abenteuern, Piraten, fremden Ländern, unterschiedlichen Haus- und Hoftieren sowie unterschiedlicher Landschaften ermöglicht es, das Buch sowohl Jungen als auch Mädchen schmackhaft zu machen.
Dieses Buch hat das Zeug, die Lesebegeisterung zu wecken und ist nicht nur in gebundener Form preisgünstig, sondern vielmehr auch eines Buchpreises würdig... aber das mögen die Leser/-innen und Zuhörer/-innen sowie die Jurys selber entscheiden...
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am 4. September 2010
Natürlich ist die Welt nicht so, dass aus einem Schaf und einem Meerschwein zwei Abenteurer werden, die nichts anderes mehr im Kopf haben, als Piraten zu werden und als gefürchtete Räuber die Meere zu durchkreuzen. Andererseits: ist es ja durchaus noch so, dass man auch im Alter jenseits der 17 noch Träume hat...

Natürlich ist die Welt nicht so, dass ein Schaf und ein Meerschwein große Kenner der einschlägigen Abenteurer- und Piratenliteratur sind und auf Teufel komm' raus Eltern und Tierhaltern und deren geordneten Verhältnissen entkommen wollen. Andererseits: ist die Welt ja durchaus auch so, dass erst im kreativen Verrückt-Sein der eine oder die andere ihr Glück finden.

Mit all dem spielt Martin Klein ganz wunderbar: es geschehen verrückte Dinge, es werden die geordneten Verhältnisse durcheinander gewirbelt, und das ist genau das, was Kinderherzen und -hirne bezaubern kann. Rita, das Raubschaf, und Ruth, das Raubmeerschwein, sind dabei keine Superhelden, sondern müssen auch sehr bange Momente überstehen. Das schaffen sie - gemeinsam, und wenn ihnen am Ende ein roter Teppich ausgerollt wird, dann für ihre begeisterte Unbeirrbarkeit.

Wer Kinderbücher von Roddy Doyle schätzt, wird an der spritz-findigen Erzählweise von Martin Klein sehr viel Freude haben. Fortsetzung erwünscht! (... und ja auch schon fast da!)
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am 7. September 2009
Die Geschichte eines tollkühnen Raubschafes lädt zum Vorlesen ein. Geeignet für das Grundschulalter, für Leseanfänger vielleicht etwas zu umfangreich. Herrlich Illustrationen
runden dieses empfehlenswerte Buch ab. Einfach mal reinschnuppern!
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am 3. November 2015
Rita ist ein junges Schaf, das wie so viele ihrer Artgenossen das Gras am Deich kurzhalten soll. Ritas Mutter möchte, dass aus ihr ein braves grasendes Schaf wird, das auch noch gute Wolle für Menschenpullis produziert. Rita findet das gar nicht gut, und überhaupt ist sie ein Raubschaf. Und die “behalten ihre Pullover selbst… Und darüber tragen sie Wolfsfell.” Da die Karriereaussichten am Deich also eher trübe sind und es Rita zu Abenteuern nach Australien und in die Karibik zieht, bricht sie aus dem ruhigen Leben aus und will ein echtes Freibeuterschaf werden.

Mit an Bord ist auch das Rosettenmeerschwein Ruth, das aus seinem kleinen Käfig in Johanns Kinderzimmer ausgebrochen ist. Denn welches Meerschwein will schon im Käfig hocken. Ruth ist immer für einen gereimten Schlachtruf gut und bringt es damit klar auf den Punkt: “Grapschern misstrauen! Süßfinder verhauen!” – Denn sie will nicht andauern hochgehoben, angefasst und süßgefunden werden. Ruth ist schließlich ein Raubmeerschwein! Und genau wie Rita will sie Pirat in der Karibik werden. Und damit jeder weiß, wie gefährlich Ruth das Raubmeerschwein ist, hat sie geübt wie ein gefährliches wildes Tier zu knurren und hört sich in der Tat ziemlich angsteinflößend an.

Schnell stehen die beiden aber vor einem gewichtigen Problem: Wo sollen sie nur eine Mannschaft herbekommen? Die anderen Schafe interessieren sich nur dafür, wo das Gras am grünsten ist, und die Zootiere, die sie treffen, sind schon so lethargisch oder ängstlich, dass sie von einer Welt ohne Zäune nicht mal mehr träumen. Also machen Rita und Ruth sich alleine wieder auf den Weg und schmieden dabei Freibeuterpläne: Sie könnten ein Handelsschiff entern und Gefangene machen – “zum Beispiel Direktoren von Streichelzoos”, schlägt Ruth vor. Schäfer und deren Hunde würden Rita auch gefallen.

Am Ende reisen die beiden wirklich um die halbe Welt, lernen den südamerikanischen Regenwald und die Oper von Sydney kennen. Aber die Realität ist auch ernüchternd: Die Schafe in Australien sind zwar nicht immer eingezäunt, aber frei sind sie deshalb noch lange nicht. Und in Südamerika werden Meerschweinchen als Delikatesse serviert – bäh! Wo Rita und Ruth letztlich an Land gehen? Das wird nicht verraten, damit niemand sie mehr süüüß finden und angrabbeln kann.

Die Geschichte ist (sprach)witzig, temporeich und ansprechend illustriert. Sie ist zum Selberlesen oder Vorlesen geeignet, denn auch Erwachsene werden sich mit diesen verwegenen Raubtieren nicht langweilen.
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am 29. Dezember 2013
Mein (fast) siebenjähriger Sohn liebt die schräge Geschichte von Rita und Ruth - und ich auch. Es macht einen Heidenspaß, Mechthild Großmann zuzuhören. Sie hat natürlich diese unglaubliche Stimme, die wunderbar zur Geschichte passt - und sie kann erzählen. Man kann es also durchaus auch zweimal pro Tag hören. Oder dreimal. Oder ...
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am 13. Oktober 2012
Dieses Buch wird einem nicht gefallen, wenn man dröge oder pädagogisierende Kinderliteratur bevorzugt. Wenn man aber einen Schuss Absurdes,die Mischung von Piratenmotiven mit aktueller Kinowelt (Fluch der Karibik)sowie Wortwitz mag, so ist es eine überaus vergnügliche Geschichte mit im guten Sinne verrückten Figuren.
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am 19. April 2016
schnelle Lieferung das Buch ist wie neu, wir sind sehr zufrieden keine mängel alles perfekt.ich kann nur empfehlen immer wieder gerne
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am 23. Januar 2011
Ich habe mich auch von den guten Kritiken hier und da beeinflussen lassen und das Buch gekauft und beim Vorlesen rasch bereut. Die Idee mag ja im Grunde ganz lustig sein, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Ein Schaf will als Pirat zur See fahren? Ja, okay. Ein Schaf kann Karate? Ein Meerschweinchen kann brüllen wie ein Gorilla und so Feinde in die Flucht schlagen? Hm, na gut, lasse ich mal durchgehen. Hunde produzieren einen Piratenfilm, in dem das Schaf und das Meerschweinchen zu Stars werden? ja, na gut. Dieser Film läuft in den Kinos der Menschen. Stop! Hier wird es blöd. Das Buch ist komplett nicht unser Fall, aber an den Stellen, wo sich reine Fantasiewelt, wo die Tiere ein Floss bauen, um in die Karibik zu fahren, mit der realen Menschenwelt mischt, wird es unglaubwürdig und blöd. Das fällt auch Kindern auf. Der Text ist insgesamt zu langatmig und faselig.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Oktober 2011
Inhalt:
Rita hat es nicht leicht als pfiffiges Jungschaf in ihrer einfältigen Herde. Sie träumt von Piraten, Freiheit und fernen Ländern, während die anderen nur ans Grasen denken. Sie wäre so gern ein richtiges Raubschaf. Eines tages trifft sie auf Ruth, einem Meerschwein. Ruth teilt Ritas Piratentraum und gemeinsam machen sie sich auf, ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen...

Meine Meinung:
Rita das Raubschaf ist eine amüsante Geschichte über die Freiheit. Die Zwischenmusik macht Laune. Nur die Sprecherin gefällt mir nicht.
Rita ist die Heldin der Geschichte und somit auch gleich sympathisch. Ich steh ja allgemein auf Schafe.
Ihre Freundin Ruth, das Meerschwein, liegt mir hingegen überhaupt nicht. Ihre Art ist mir zu ruppig und herablassend.
Die beiden Freunde haben den gleichen Traum von Freiheit. Gemeinsam überwinden sie ihre Angst und lernen, dass sie mehr sind als nur Streicheltiere. Ruth setzt ihre Stimme als Waffe ein, Rita ihre Hufe. Kleinsein bedeutet nicht automatisch auch hilflos zu sein. Das ist eine schöne Lektion in dieser Geschichte. Und, dass man seine Träume leben kann.
Punktabzug gebe ich, da mich die Geschichte nicht mitreißen konnte, ich die zweite Hauptfigur, Ruth, nicht mochte und mir die Art der Sprecherin nicht gefiel.
Vielleicht bin ich auch einfach etwas zu alt für diese Art von Erzählung und Kinder lieben sie. Vielleicht...
Ich sage: gute Idee. Die Umsetzung läßt noch etwas zu wünschen übrig.

Fazit:
Eine Mutmachgeschichte über Träume, Abenteuer und Freiheit, unterhaltsam für Kinder.
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am 26. September 2013
Ein sehr tolles, lustig geschriebenes Buch.
Das Buch ist wenn man so sagen kann in der heutigen Sprache geschrieben.
Absolut empfehlenswert.
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